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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-09 · Heft 2085 (9.12.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2085 (9.12.1924)
Date
1924-12-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m.w8s Mm, MenWtz Jolen. „Der blaue Vogel" ist dabeste Beispiel hierfür. Und er ''ist da- Vorbild der Klrinkunstspiele „Die gildene Pawe", die jetzt eine Gruppe Mnger, jüdischer Künstler im febf.vötittflett „Pan" in der R'cmergosse vorführen. Ter ein- -eine wird nicht sich selbst ttfotutflw./Cte. tvt« und die Bewegungen der Spiele bilden mit den Farben und' Formen der Kostüme und. Dekorationen eine Einheit. Eine Idee ist vorhanden, ein Akkord, keine Fabel, um die man ein gesprochene- Gewand kleidet. Man spricht jüdisch und man singt jüdisch. Und trotzdem ist die große Wirkung da auf ein Publikum, das nur zum geringsten Teile jüdisch versteht Dem Wesen de- Ostjudentums gemäß ist vorläufig vieles noch auf- Gedankliche eingestellt. Ghettotypen wie der Rebbe, der Balbarscher, der Chasiid stehen im Vordergründe. Aber wie der Typ hinter dem Menschlichen verschwinden kann, sah man in der Szene „Beim Rebben", die sich ganz in mystische Musik und ekstatischen Tanz auflöst. Glücklich mehr in der Idee als in der Ausführung die Verkörperung der „Bonze Schweig", einer wundervollen Dichtung des Perez, die ganz unproblematisch inszeniert worden war: ein expressionistischer Himmel mit Figuren wie eine kindliche Phantasie sie erzeugt. Ueberivälti« gcnd das arme Menschenkind Bonze, dargestellt von Leo Hab p e r n, der mir der Stärkste dieser jungen Künstlerschaar und der Vielseitigste zu sein scheint. Den nicht sehr klugen aber wirkungsvollen Prolog sprach Frau Mirjam Höflich« Schnabel. Die anderen vier Programmnummern hatten noch kein festes Gerippe. Mt den schönen Kostümen (Tibor Gergely und Anna Lezna) ist nicht alles getan. Der Wille zur Stilreinhett ist da, auch' der Wille zur Klang-Farb-Form« Komposition. Zunächst müsien solche Stücke gewählt werden, in denen die Uebertragung der sinnlichen Wirkung auf da- Gefühl unmittelbar, ohne Zuhilfenahme des Gedanklichen, stattfindet. Der Anfang war verheißungsvoll. DrS jüdische Publikum in Wien ist zahlreich genug, um durch feine Aufmunterung die künstlerischen Ziele einer solchen Bühne zu fördern. Oskar Rasenseld. Vox-Konzert. Heute, präzise 5 Uhr oSbmU, findet fo Konzertsaal der Firma Ludwig Hupfeld A.-G., Wien, 6. Bez., Mariahilferstraße 8, das erste Box-Konzert unter persönlicher Mitwirkung von Frau Kammersängerin Wanda Achsel, Mitglied der Wiener Staatsoper, statt. Am Flügel Herr Kapellmeister Gruber. Aus deu Theatern. Operntheater. Wegen Indisposition des Herrn Fischor-Niemann gelangt im Operncheawr heute statt ^DaKbor" der ,Mietende Holländer" statt. Anfang 7 Uhr. Deutsche-VolkSiheater. DonmrStag Evstaut Mvung von SaÄwur SuisHpiel „Ehp r i e«ne" mit " bme Konstantin. Hai v r i Nim «."Male „Die heilige Iowurde filr mehrere Monate vevMch« —»Wt w®«t';'Octtt:6er'0. fc«I. Mch'FMwiSdeMiMMM. «Drr gläsern«. Pan- ....._ _ Max Pauenbepg aufiretm. BolkSoper. Heute „Der Waffenschmied". Morgen einmalige- Eihrengastspiol deS Kammersängers Franz R aval als Ich« in „Carmen". Carl-Theater. Heute: „Die Königin der Nacht". Frettoa Erstauifführung der twni einstudievteu Oprnette. ,Dre Trppmamsell" von Dr. W. FMer und Geotz Zwerenz. Musik von Rudolf Radmann. Theater in der Iosefstadt. Donnerstag, HM 8 Uhr, -um ersten Male die Dchcha-Guitry-Komödie. .Me i n Bater hat recht gehabt". Gin« Gedenkfeier für Puceivi in -er BolkSoper. Donnerstag findet MS Gedächtnisfeier Kr Pueeini eine Aufführung der o h e m «" statt. Den Marcel singt der itailienische Bari- 'ton Borghese. DaS RemerlrLgniS wirb als Baüstem Kr jjKtf zu errichtende Denkmal PneeimS an das Mailänder abgoführt. Wlettev 9. Bezetmber 1924 .• vt^r ®eBe 8 -an na" tet und ... _ Herrn"von Robert de der Komödie von Fvayf tofifetl" Mammen' m Gerichtssaal. Ein völkische, Verleumder verurteilt. Am 28. November fand in FrarMrt am Mam die Hauptdechandlung gegen den völkischen Agitator und Wainderredner Gustav Windweier statt, der noch im Jahre 1922 verleumderische Behauptungen gegen die Aarzte deS Frankfurter israelitischen Krankenhauses ausgestellt hat. In öffentlichen Dersammlnugen eiMr Reihe von Orden Hessens und Hessen-Nassaus erzählte er, er sei Llsttlsomit geworden^ seitdem er aSS Insasse deS BevoinSlaizaretts deisraelitischen Krankenihwuses ttr Frankstwt am Main i»r Novcntber 1918 mit angehört habe, wie ein andever Mischer Lazavettkvanker beim Tode eiMs christlichen DieustnrödchenS geaußert habe: ,schadet «nichts, wieder ein Christenschwein weniger auf der Welt." Er. Windmoier, höbe sich sofort wegen dieser BenrerkMg beschwerdeftihrend an die Merzte SanitatSrat Dr. GünKuvger und Dr. AnSdacher gewandt; diese oder hätten sich gegenseitig angrschaut, gelacht u>nd seien fortgigangen, ohne «ÄMschveiteri. Wegen dieser Behauptung haben die gsmmnten Aepzte schon im Sommer 1922 Klage erhoben. Durch die Verlesung der Pwtokolle über die Aussage« von mehr <ÄS 20 in allen Dellen Hessens und HesseEastcmS vernommenen Zeugen wurde festgestellt, daß cm den Bchauptungen WmvdmeierZ auch nicht sin wahres Wort ist- Nach nvchr als drsWndiger Verhandlung wurde Wmdmeier wogen vier selbständiger Vergehen der Men Nachrede und eines Vergehens der BeleidiMNg. zu je 7S und 20 Marl, also insgesamt 320 Mark Geldstrafe vemrtollt. Boi der BagrünMmg des Urteils «Märte der Richter wörtlich, die BevharMnvg habe den Eindruck ergeben, daß der Angeklagte sich die von chm verbreiteten Behauptungen aus den Fingern gesogen halbe. Schließlich wieder Ritter daraus hin. wie gefährlich das Treiben des Angeklagten gerade in kleinen Orten hätte wirken können. Wen« es nach der Rede WrwdmeivrS in einem der kleinen Orte zu einem P o g r g m gekommen wäre, hatte der Angeklagte die Berauttoorttmg Kr das strafbare Handeln der Täter aus sich geladen. Verurteilung eines jüdische» Redakteurs. MS Budapest wird'unS berichtet: Samstag wurde hier der wi-cderlhplt vertagte Prozeß gegen dajüdische Blatt „Egyenlüseg" M Ende geführt. Den Gegenstand des Prozesses bildete ein am 81. Mai 1921 im „Egtzenilösag" erschimerrer Artikel, der die Aufschrift tvwg: „Den jüdischen Beamten des Szatmarer Kourttcvts geht es gut." In diesem Artikel heißt es unter andevenr, Johann Korodh-Katona, der fricher auch ObevstuhlricHer in ~ ‘ ‘ l KomttatS« Md KreiSaber auch öm PfeawosoLdat, denn er hübe eine Statistik der im Kriege verwendeten jüdischen Offiziere gefAscht. Korody-Kattma sei ferner Weyen dieser Fälschung der Tatsachen und wegen seiner Intrigen gegen seinen RegimentÄommawdcmten. den Obersten Mäander Dinga, aus dem katholischen Klüb in Gger ausgeschlossen Worden. Ms AmMagte erschienen nun vor G«rW der Fehevgvavmater Advoett-Dr.7M«Msr,Szöke md.-R^ dcüteür.Ludwig Szab.olcsi. Die Bevteidiger der AnKeMayten. Dr. Ämfi Bällagr und Dr. Mevander FAbian, machten eine Reihe von Zeugen namhaft, um deren Bernchmurvg sie baten. Auch der Privatkläger ersuchte um die Vernehmung nrchverer Zeupen. Der Gerichtshof ordnete das BewsiSversochren bloß hirvsrchTich der auf die amtliche Tätigkeit Korody-Kaftmas beglichen Teile der Anlage sowie darüber an, ob Kowdy-Katona, wie es im iMvimmierten Artikel heißt, ein Pseu-däsodat gewesen sei. Verteidiger Dr. Ballagi bemerkt:, unter Pseudosoldat habe der ArttWschreilber nicht etwa behaupten wollen, daß Korody-Kato-na überhaupt kein Soldat, gewesen sei, sondern daß er sich als Soldat nichts weniger ÄS rameravschaftlich benommen habe. Weiter fügt Dr. Ballagi hin», zu, der PvivaMäaer Korodh-Katona, der sich Kr einen großen Patrioten auSgeN, sei von dem Gerichr wegen Schmähung der Wvgarischen Ration zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Rach Volkswirt. 8er Bankkunde «nd kein Recht. , von Dr. Heinrich Schreiber. ' Auch die GesetzgMmg hat ihre instinktmäßigen Triebe und Gelüste, und «8 tut ihr wckhl, zu Zeiten die Banken über die Knie zu legen und ihnen eins am Zeu.gr zu flicken. Die Gosetzgebunig darob groß zu tadeiln und ihr dieses Gehaben ÜbÄKlmchmen, wäre nicht ganz gerecht Sie konnte und durfte an gewissen Erscheinungen Md Vorfällen, gleichviel ob sie Ursache oder Wirkung der hestigen Wtrtschajts- und Fmangkrise waren, nicht gsbe-tchgAtig und teilnahmslos vorübergehsn und noan muß es der Volksvertretung lasten, daß sie einige Male ordentlich in Harnitsch geraten ist und recht heftig und totßb' gegen die Banken Lokgeschl-aigen und gewettert hat. Die abge-' lcrufene und letzte Sitzungsperiode hat denn auch ein wohlgerütteltes Matz von GöfetzeSbestimmmHen über die Banle» MKgsfchüttet, wie es immer geschicht, wenn etwas schief ge. gangen ist und wieder eiugerenkt werden soll. Begonnen hat' dieser Reigen mit dem Bankhastungsgesetz, was als symptomatisch hervovgehckben werden mag; denn Haftungs« gesetzt schießen ja doch nur in etineur Boden empor, der nicht ganz sicher ist und waM; Hastungsgesetze sind ja doch nur das jborrolat zur besonderen Gefährlichkeit einer Tätigkeit, die es bewirtt, daß gegen diese Gefahren-ein verstärktes PalliatÄ) durch schärtfeve Verantwortlichkeit geschaffen werden soll. Man denke an das vorbildliche EisenbahnhaistM'gsgesetz, dom sich nach Emsührmvg deS Kvastfahrwesens die Antmm/oA-, Haftung ang-e^liedert hat, um im Mecktrigitätswesem die quaüi. Werte Haftpflicht Kr Eveigmmgen im «ilektriichen Betrieb nach sich zu ziehsri uistv., bis auch Kr die Geld- und Finanziinftitute pie Stunde geschlagen hatte, da Kr sie die Sonderhastung an-ge«! krochen war. Da gibt eS kern Deuteln und kein Tuscheln; der, Gesetzgeber ist, als er zur Hantzhabe des Baukhastuwgsgesetzes; griff, Mvevksnnbcrr von der Ansicht bastelt gewesen, daß es; gelte,, den besonderen Gefahren entgsgenzutreten, die aus dem; BamligetvieLe erwachsen und gegen sie einen erhöhten Schutz-! hcmmr aufznrichtM. Nach dem Bcm8hc«ftungs>gssetz kam dann \ Mch das Gesetz mit den AusnahmsversÄ.guntzen an«! läßlich der Wirtschaftskrise, das sich unter dem mehr als der«! bWwten Titel deS Geldinstituts zentral eg esetze 8" i verbirgt, um nerrerdings mit einem Annex zur BmEonzes-! sionSnorm durch ein Konzessionsergänzungsgesetz vorzustoßeu und derart das Retz her Bankigesetze weitechm zu verdichten. Roch ist dieses Geflechte nicht fertig gewebt; noch stcht, wie auS den Kundgebungen der Fmanzperwaltung hervovMht, ein D e p o t g «s e tz und das Gesetz über die S ich e-' rnng der Gelldeiulagen bevor, nicht zu schweigen Md nicht zu übersehen die beabsichtigten Gesetze über die Bilanz- Prüfung und über di« Bllanzerneueruftg (Schilling- und Goldbilarrz), di« in daS gleiche Gebiet, der Bankgesetzgchirng zu verweisen sticht wenn sie auch nadurgemaß in da- Selben und Webem aller AstoeiationSgsbÄde und Unternehmungen-einschneide» werden. ,. Wem aber diese Gesetze dienen Zollen, kann hernach nicht weiter fraglich sein; in Wahrheit sind eS, wenn etwa von dem Bllanzgesetze abgesehen wird, nicht eigeMich Bansgesetze, als vielmehr Gesetze zum Schutze der Bankkunden (Kommittenten und Klienten), aber auch der Mionäre, also Gesetze, die heruifen .sind, die Materie eines Bankkunde «rechtes zusammenzutragen und gvsetzgeberisch zu verarbeiten.; An einem BanKundenvecht hat es bisher geschlt. ZMS ' Barff- und Kreditiüstttut hat seine Beziehungen zu den Kunden! selbständig nach seinen wohlausgearbetteten Bestmvmnn'gert ge-! regest, wobei allerdings nicht übersehen werden soll, daß. den. Rahmen hierKr seit geraumen Jahren die Konditionen bilden,, welche die in Verbanden zusammengeschlostenen Institute ge- STOTT£ *tt >».U AOlER«ASSft - » P» Copyright 19S4 by Hßntsche LerlagScmstalt, Stuttgart. Ra-h«llverl>ot«n. Sl. Fortsetzung, Ae Stadt au der Moldau. Noma«, ' Bon Avguste Haufchner. ZÄkob Meib gelüsten stehen. „Nicht che dst mir Tag .Wp' SbunÄe angshst zu einer Unterredung. Du bist nie mch« auzutveffen, ich bm cmch mit Arbeit Merhauff, und die Angelegenheit ist so ÄvingMd. Kannst du morgen . . „Nicht eine Sekunde." Jcsefs Züge guckten ivn nervöser UugeduG. ^Vielleicht, aibsr nern . . . Ich werde dir schreiben lasten," brach er alb. „Besinne dich, Joses" sagte Jakob, ohne die Stimme fU erheben, „behandle mich nicht wie einen Fremden." Ein Zögern hielt den Forteilenden fest. „Wenn du in einer halben Stunde . . . aber ja wicht früher ... ich toetfbe fehen.? - Jakob war bemüht ge>wosen, sich zu verspätest. Tvotzi. dem «widerfuhr es ihm, Joses inmitten einer Herrergvuppe. W>f der Treppe zu begegnen und effpavon- Lest' Äh»rtrichenen Höflichkeiten aufzufaugen, mit denen er in tadelloistm Französisch von seinen Gästen Mschield nahnr. In ider Kanzlei waren, wie nach Volle-tvdeter Beratmvg, hi« Stühle regellos verschoben. IM rückte sie zurecht, fmkij»pe übeMÄen Aschknibechrx m den Qfetufaalc eiM Maß Brich , in «ln das tz« V-Wwß. UM den Tilch lag eine' DcrnMrte gebreitet, " bunte | Fähnchen den Linien de- Krieg^schmchlatzez fotzten. Jakob war dahei, sie -u studieren. „So a-lfo sieht die Welt jetzt <mS.^ „Gs wird sie -bald aMehen, totk ich hoch." gahMil warf ein ZeitMgMdtt M» dir UEffs der Länder. Es war di« neueste Nummer des Pamjser „Tamps". Er fragte unvermittelt: ,Mnn man dir vertrauen?^. „Deine Frage spricht schon über mich >dc>K UMl aus." Achselxuckend sagte Josef: „Unpraktischer Mensch." Sie muistertien einander. Josef dachte; Wie abgetragen sind feine Kleider, sie hängen ihm noch nachlässiger cvls früher um den mageren Ruimpf. IaWb -dachte: er «wird imnrer eleganter, gepflegt und auserlesen. Von dem glanzenden S^itel bis zu dAk Lackschuhen Wer den blauifeidenen Strümpfen. Schon fast ein Stutzer. Noch deutlicher empfanden sie. di« iunrve Verschieden, heit. Josef sich in Jakobs schonen, schwärmerischen Augen «inen Glanz, milde wie die Lampe unter erinam Muster, gölte Äbild. Jakob, der seinen einstigen täglichen Gefährten lange nicht gesprochen Halle, war von der Steigerung sviuer Unrast überrascht. Es >lvar, als fiebere in ihm eine GrwarttlU'g, und er horchte unaufhörlich auf den Schritt ihrer ErfüllU'Ng. Noch mrmer hatte er die Gewohnheit des Anf-- und Niederschreite ns und plötzlich Stillestehens. „Es ^ndL-lt sich also . . ." «ES haMt sich. um Mmch ... AW.-um jM .■wftmfa -Mschwl.wrn» maW. sr IvM an m Mucht dez HduDer'S;' und Hie er-ausgefahren war, nm ihn zurückznhoken. »Damals Haren wir noch oft znsaMmen, und es hat dich mteressitztt, zn hören, daß er sich geweigert Hat/ >nnd ich Hm recht gegeben habe. Weißt du, wie ich dir von Hm.vvMtte, dich er ein gang anderer geworden Mr. Verzw«ffÄt fyerNch, weil das Madel nichts hat von tW wisten wollen, nach angeMt van de>m Kerl, an den er sich verhandelt hat. Aber berauscht von Freiheit. Aus allen Poren sind ihm die Mythmm nnd Melodien gcström>t.. Ich habe dir ja damals ans dem Gedachtlüs vorges.Mt, das wundervolle Orchüsterstück. in vierzehn Tagen hat er eS rhingswovsen, mit her Einleitung zum. ersten Mt seiner; Mazeppaaper. Weißt in noch, du hast urich überspannt ge- > heißen, 'weil ich gesagt habe, er hat die Gnad^ einer großen Loidenschast erfahren, einerlei zu wem. Mag c-r unglüMchi' u>ud «in Zigeimer werden, üvenn nur -der Künstler ge-b-reu wird aus seinen Leiden/' Nun tvar es Josef, der aus der Lehrte des L'edcrsofas i hockte, währelud Jakob vor ihin stand und lebhaft sprach. hat dann fifteit von sich hören lassen, persöMchks säst gar nichts. Nur ab und zu ein Fetzen Noten. Einfälle, Fvagtnente. Oft zu-m Heulen schön, inanchmnl irn* hMMstd.von einem anderen Ort datiert. Ich' Habe' wie gewußt, m eine Antwort ihn erreicht." Von seiner eigenen Herzlichkeit erwärmt, rückte .Jakob nah« an den schweigsam Hörenden heran. „Vor Mi Tagest habe ich einen langen Brief von ihm bekommen. Aus enW Seinen Mst an dar bayrischen Grenze, ein Notschrei. Gr Md ftine Fvm..? ' Gorstehlmg Mt.)

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