Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2070 (23.11.1924)
- Date
- 1924-11-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Kt ms 'iMMMiiAn Ofett, SchMg Wiener Mop-pnzettuM Bühne und Kuuft. -ermann tzeljermim» geftvrbe«. Wie au» Amsterdam ^Mldet wird, ist im Bor- Wta Zandvoort der Dichter Hermun Heijermans kurz vor Evreichunig ferne» 6V. Lebensjahres (er wurde am 8. Dezember 16Ä geboren) gestorben. . HeijevnanS, der aus einer j ü d ischen FamAe tu Rotterdam stammt, war einer der bekauntesten RepWerr-. tanten der neueren holländiischen: Atovcvtur. Ein außer» ordentlich fruchtbarer Schriftsteller, hat er Mich am Besinn feine schriftstellerische Tätigkeit? die gerade in die Blütezeit des Naturalismus in den Reuinzigerjahren des Vorigen Jahrhunderts fiel, durch seine reMstischen Schilderungen einen Namen gemacht, dessen Glanz freilich Wer stack verblich. Heijermans Netz feine ersten Erzählungen in dem sozialistischen Blatte „De pnge Gids" erf-cheinen, dessen Redakteur er Mar; feine besten Schild« ruivgen, die dort erschienen, waren hie aus -dem Amsterdamer Leben» welche in zwei Bänden unter dem Titel „Die Diamantenstadi" erschienen; sie faßten Überaus lebendig das Leben der Armen und Aevmstsn in jener duM-n Stadt, in der die Diamanten ihren schönsten Glanz erhalten. , Bald zog den Dichter das jüdische Milieu Amsterdams und der übrigenholländischen Ghettos an; seine Skizzen aus dem Mischen Leben schrieb er unter denr Pseudonym Samueil Falk-land. Dem jüdischen Milten sind auch seine ersten dramatischen Arbeiten entnommen und gerade diese machten chn trotz ihrer Schwächen bald auch außer- Wb Hollands Wärmt. Dis Schauspiele ,-Ghetto", MhaZtoet", „Dova ftmtter", „Das siebente Gebot" wurden auch auf der deutschen Bühne viel gespielt. Sehr bekannt wurde Herje-vmans LvasieS Schiffordrama „Die Hoffimug auf Segen". Gine seiner späteren Komödien -Mttenglieder" hat Rucholf SchiMvant auf seinen Gastspielreisen in Gutvpa und Amerika populär gemacht. In den letzten Jahren war Heijemnmm schrfffftellerisch wenig horvoygetreten; er lebte -in Zandvoovt in sehr bescheidnen BeOAtnisfen, jedoch von den holländischen 8rteratuckveistn fthr geachtet._ Maria Fel« spielte an der Neuen Wiener Bühne HÄbels Judith, und selbst Wegeners Holofernes verblaßt« neben dieser -Zwingenden Leistung. Die hebräische Witfrau hat sich, tief verletzt durch ein dunkles Erlebnis ihrer (nicht konsumierten) Ehe vor aller Welt verschlossen. Müde» fahl, reizlos, ungepflegt kauert sie i« ihrem Frauengemach. Bis sie die große Ausgabe ruft, hl» sich die Löwin aufrecktand daS dumpfe, unschöne, verstörte Weib plötzlich heiß und geschmeidig und lockend wird. Hat sie ,-dve große Aufgabe" geweckt oder Sehnsucht nach kraftvoller Männlichkeit, der sie sich Hingaben durste? Wenn sts das Zelt des Holofernes betritt, erweist sich, daß ihr Begehren, dem ersten und letzten Manne" anzugehören, größer war ÄS die „Sendung", den Peiniger ihveS Volkes zu beseitigen. Wie drängt ihr Leib nach dom Gewaltigen, Uebervagenden, dessen Grausamkeit ihre Seele verabscheut, wie schreit ihr Blut nach dieser männlichen Bestie, die sie wie ein ekles Untier vernichten möchte, wie schmilzt ihr Haß in seinen Armen, wie herrlich kämpft, wie leiddoll-beglückl unterliegt ihr Frcmenstolz seiner Brunst. Misterhast auch die adelige Ruhe in der Schlußszene. Ein Frauenleben ist abgeschlossen und die Not, die eine furchtbar schöne Stunde brachte, wird durch die U-sberlegung gelindert, daß jetzt die Leutchen sorglos ihren Kohl bauen dürfen. (Ein Labsal fürs Ohr das wundervolle Organ der Künstlerin.) Paul Wegewer, anfangs recht matt, nicht sehr jpielfreudig, entzündete sich an dieser Partnerin und war in der letzten Szene gewaltig. Bemerkenswerte Einzelleistnngr« (die über die UUzulanglichM der Gesamtaufsührung nicht hinwegtäuschen können) sind Herrn Schm ö le sowie den Freuen Fraedrich Bach Md Eis zu danken. O. A. Rolondbühne. „Nächtliche Freuden." — „Der Herr ohne Wohann-.« Ein nmrer Schwmk im Stil und Thema der alten, von derber Lustigkeit, ohne aufdringliche Pointen und mit gut gesehenen und ebenso gut dargestellten Figuren. Die unverwüstliche Frau Rosa Bastee, neben Adolf Glinger, Armin Berg und Sigi H o f e r, ein Quartett alliso von ursprünglicher Frisch« und einem Spieltemperament, dos hinreiht zu stürmischer Heiterkeit. Dann «in erfreuliches Wiedersehen mit Rudolf OesterreicherS und Bel« Jenbachs in ganz Europa populärem Schwank „Der Herr ohne Wohnung", einer Komödie eigentlich, für Salonschauspieler ebenso geeignet wie für Possendarsteller. Die Korff-Rolle spielt Sigi Hofer, ge- ' umtlicher und mehr nach der jovialen Seite hin, behäbig in Wort und Gest« und darum nicht minder wirksam; der Einfpannerlutscher. ssweryeit von OSkar Sachs gespielt, ist eine neue Glanzvolle Hans Mosers, der hier wieder ein Musterbeispiel diRrtt-ester Komik gibt. DaS volle HauS fühlte sich im Theater der Komiker wie zu Hause. o. r. —SCHOTTENRINO-KINO— I. SCHOTTENRINO, B // TEL. 17.4-26 M> E» U» O V : J IS KO R Eine Tudentngödle mit Morris Schwarz, Oskar Beregt and Dagny Servaes nnd da« übrige Schlagerprogramm Beginn : 7.b. 7.7. 7.S n mwtkc im ” mit Der Heue Roman SJ Marim Gorki Koma Gorüejew Skutorlflerte Aü-gsbe. Deutsch von GmN Söhme. Geheftet Gm. r.so » In Halbleinen gebunden Gm. S.- Dle Weltbühne vom r. Oktober 1S24 schreibt: „Mit diesem Romane Maxim Sortis ist eines der ganz «großen Bücher geschaffen Worben. Man denke sich die „Subbenbrooks" knapper und leltenschastllcher, und man hat „ungefähr ein Alb von der SrSSe dieses Buches. Ich rate „jedem, der aus dem Rebelheim erlebnisloser Dichtung „herauSfinboir will, diesen Roman zu lesem ich rate es jedem, „der eine von tausend Gleichnissen schimmernde Sprache zu „lieben versteht, und seine Menschlichkeit nicht nur zu «heitern, „sondern auch ihren Wert zu «Wen strebt. Vergift dieses „Mch nicht! Denn es tut Euch not." ' Zn gleicher Ausstattung erschien In der Sammlung.Der Reue Roman^euereine gutu.schön au-gestattete Ausgabe v.Gorfls Er z 6 h l u n gen Zwei Bände in Halbleinen gebunden Goldmark io.- Drei Menschen Roman. Geh. Gm. S so * HM. 5.— Gm. Auflage 32000 Don den lebenden russischen Dichtern ist Gorst -«einzige, der tief in die Seele des russischen Volkes elngebrungen Ist. In seinen Romanen atmet die russische Erde, das große Mütterchen, das den Menschen mit ewigen Ketten der-Lieb« an sich schmiedet. Hier ist Rußland! Durch alle Suchhandlungen zu bexiehea Kurt Wolfs Verlag München Ans de» Theatern. . 'S n r g t h e a t, r. Dienstag wird „D e r S ch L p f e r" gegeben. . Akabemietheater. Morgen „Der Zerrissen e". Dienstag, „Die D a m e mit de m GcheidirirgSgrund*. V 0 l k S o p er. Heute nachmittags Mign 0 n", abends „DerZigeunerbaron". Deutsches Volkstheater. Donnerstag, y,8 Udr. gelangt Fulda» Lustspiel .Die Zwillingsschw e fter" mit Leopoldine Konstantin" zur ersten Aufführung. ^eneS Wiener Stadttheater. Hente, 3Uhr, -Der Hütte «Lefitz er". Abends Moritz der Gute. Raimund-Theater. Alexander M 0 isf 1 gastiert Dlenswg im ,L e b e n d e L e i ch « a m" und Mittwoch in de» Gastspiel» e». -Ist den ^Gespenster «*. Eine Verlängerung ist^anSgeschlosien. Montag PtrandelloS „So ist Lustspieltheater. Hente, 7*3 Uhr, ,A b e l". Abrnds, 7,8 Uhr, und die nächsten ^age 1« e ,H e i l i g?. Carl'Theater. Hente, Aschen- »D i e? u st s p i e l t h e a t e r. Heute, brSdel". - - -. <1 e f lark'Thea'ter. Hente, nachmittag» 8 Uhr, $tatt 8«rtraum". Abend», 7,8 Uhr, »H 0 h e t t Künstlerhaus. Gestern um U Ahr vormittags fand tot Künstlechmis die Eröffnung der Herbstausstellung m Gögenwari des UntervichtSmmPeirS, des Büvgernteisters und btelet andever Persönlichkeiten statt. Der Gong. Die Direktion der Robsrt-Sw^-Bühne hat den Gong, das neue Figurencheater, zu einem kurzen Gastspiel ««geladen. Der Gong eröffnet sein« Spielzeit mit der österreichischen Uraufführung von Ehr. Dretr. Grabües „Scherz, Satire, Ironie oder ttefere Beveutuwg" am Sonntag ven 80. d. um L Uhr nachmittags. Der Vorverkauf für dies« Vorstellung beginnt morgen «i bedeutend ermäßigten Preisen an der Tageskasse, 1. Bez., Annagaffe L ikaneder, StaaiKoper, ist , . . . . die Oper aimm^ plötzlich«« Schbagaatfall erlegen. Er war ein Urenkel von EmamlÄ Schikaneder, dem Drwktor des Theaters an der Wien» dxs ersten Papagerw wnd Textdichters der ^auibsrflöte". Bevor SchiSaneder an die Oper kam, war er ein beliebter Schauspieler in der österreichischen Provinz. . Der Caligari-FU« dramatisiert. Die Dnvktwn der RenmsfamcÄbühne hat die Tvagödi« ,^Das Kabinett des Daktortz vgavi" von Karl Mäher und Hans Jnm>tvitz zur Uvaussich um vme D r a m a t ii i edessen Szenarium eibenfalss zu rverpassavu hat. Biblische Puppenspiele. Jüdische Spiele und Spielbücher in deutscher Sprache sim» nicht härrfig. Um so lobhastc^ muß es tomvüßt werden, daß Mbert und Käthe Bär ein Bandchev biblischer Puppenspiele herauSgoaebe« haben. Es. ist ein entzückendes Büchlein, äußerst sorgfältig in der Ausstattung, und die Art seiner Illustrationen wich bei Kindern Helles Entzücken Hervorrufen. ES ist «in Eindruck, der ihnen lange Weinen wird, und die Gestalten aus der Bibel werden ihnen nun m der Art Vorschveben, wie Köche Bär sie gelschatzfen hat. Die Figuren sollen Pochilder für Mavionatten sdm. Kinser, die am Theaterspielen Freude haben, werden diese drei neuen biblischen Schausviel-e, die Wer Josef und seine Brüder, über Daniel und Goliath, über Sal-amon und die Königm -Saba handeln, gerne ausfuhreu. Aber wo sich diese Gelegenheiten nicht bieten, sollte dieses Büchlein als ein Bilderbuch fiir große und klsine Kinder warm. ompfM'n werden.-Da- Büchlein :st vom Keren Kajemech. Berlin, W. ist. M'-nekesiraü ' i(), M de« ziehen. H. K. tzerichlssaal. »er Mord i« der Floriaulgaffe. Der Ltzhrling Brzobohaty M acht Jahren schwere« Kerkers verurteilt. Rach dem HSHchuE des Prozesses, Vie in dor Konsrontatjau Brzebohatvs mit ftmvm Kameraden Gduavd Topinla WM«, wovor Tdpincka feine MittschuLd ails Mwahr bezeichivete, während BrgöibPhcrty ihn nach wie vor de - Äswte. wurde zum Schluß des KWenvechörs geschvitten. Hieran Mben die GorichMmte ihr Gutachten über den Tod des Mechanikers Pacholik ch. Dann stellt« der Bertüiidigsi-, Dr. Kurt RofenfeLd» den Anckvag auf EinihoiMg oi,«s FakuläOgu-tachtenS über den GedsbesKuistxmtd des AngsWagten. Nach Lä-ngever Bsvadurrig vcMvdete der Vovsitzewde, .H^mr scheu Raubmord, lge, o«ne itocftte Haup ure Frag mptfrE oteve Frc Man des aus ,Ber^ l« um düng des Topinka amö Awet weiteve Fmam, dir sich auif di« Dievstoil/lsfaften bezichen. Den Awdvag des Bevteidüg^rs <ai£f Hulassuing einer Ev«ntnal>frage auf Totfchlaa omd AursatzfvoNeu «utf Sinnesverwirrung lehnt der Goüichtshof ab. In ifttoew Plakdover weift der StaaitSanwall Dr. Händler davauif htn, daß Tapinikas Mbi eiuwandifiraii bsstättät sei. Roch erneMhaWtlündigvr Bevadung wurde dos BevdiK der Geschworwen veriküindet. Die erste Harwüfvage auf Verbrechen des Raubmordes wurde >m!it zchn Stimmen beraht, davon acht mit dem Zuisatz «ohne Mckische Absicht". Me ziveite Hauvtfvage auf das BUwovechen der Bevloumdung verrveirrwu die Gsschwomen mit acht gegen vier Stimmen, dt« dritte auf Adbertrevuna des DisbsMleS bewn Schuster Lösch mrit Men aegen fftnef Stimmnen. Dre Frage awf Uübevtvsduaq des DichstaybvS durch GnSwendumg des Fahawaldcs der LeopMime Kuu?, m HadavÄvrf wvlvde von den Gaschwomen mit zchn Stimmen bssecht. Zum Awdrag der SträfbsmeffMg bearvtoagt« der SwatSamvM auch die Landesverweisung. ° Dagegen erhob der '.. totoeau et betonte, daß dmer Antrag im lten Widvvsipmch . zum Plaidoyer des StaatScmwaltes -ichchÄM verurteilte den AngeElagten zu acht Jahveu schweren Kerkers, verschärft durch harites Lager in jodäm ViorteLjahr und DunkÄhaft am 11. AprÄ, am Tage der Tat, fow« zur Larwesveuwoisuing. Ferner hat er an die Witwe IoL-amra Pacholtt eine Million Kvymn zu zahlen. tJrr der UrteilSbogründung hob dar Dmlsitzerrde, Hofmt Ramsauer, als «nAdünd das Geständnis, die Mbäscholwnhoil des AnMAagden sowie fein der Greme der Stw^uMrmrÄ»Weit nahes Mter und die ZmtverhaAmisse hervor. Dar' AngeAagde gab durch seinen Bevtvidiger kumd, daß er die NichtigSeiltsibeschwerde und Berufung er-» hebe. Als er beim Devlasien des Saches an seiner Muttor vorvsiginL ku ß te ihn diese stürmisch und wuirde dann von emem Wernkrarrrpf befallen. Auch das Bezirksgericht Dötting valorisiert Hypotheken. Das Bezirksgericht Döbling hat durch den Oberlandesgevichtsrat Dr. Ru zirka die Valorisierung einer Hypothek ausgekpvochen, m welcher es sich um eine Forderung handelte, di« schon nach der Mtenabstempolung entstanden war. Die PensionistenSgattin Mnralta F esia hat am 31. Mär« 1020 dem Äomm«mialrat Leopold Ettruger ein Darlehen von 100.000 K. gewährt, welches am 1. September 1922 halbjcihvch kündbar war. Nach Fälligkeit wollt« Kommerzialrat Etttoger di« Hypochek in Paprerkronen rückzahlen. Die Gläubigerin verlangte im AuSglvichSwoge 18 Millionen Kronen, der Schuldner erlegte 100.000 K. bei Gericht und klagte am Löschung der Hypothek. Dis Bekloigte erklärte, 100.000 Papierkronen nicht amwhmen zu können, weil zur Zeit der Schuldbegründung nach dem heutigen Kurswert der Betrag zirka L0 Millionen Kronen ausgemacht batte. OberlanideSaerMtSrat Dr. Ruzicka wies die Klage auf Löschung der Hypothek ab. In der Bearün düng führte der Richter auS. daß vei Abschluß und Auzä-ytong des Darlehens die Frage der Valutaentwertung nicht guv!Jti *“ chten. derartige Expropriation Ware gvaen die guten Sitten und müßte allen Kredit evjchüttem. Da di« Darlchensschnld tatsächlich nicht bofviedigt P, war die Klage abzuweisen. Lolkbwitt. NeklMe und Kausmamschast. In der jetzigen Krise, die Aweifellos furchtbar schwer auf der Kausinamrschast lastat, werden alle möglichen Ursachen für ihre Entstehung uind Verschärfung ins Feld geführt. Wenn auch alle diese Erwägungen ihre vollste Berechtigung haben, so lassen sie doch eines vermiflen, die Erkenntnis der Fehler, welche in der Kaufmannschaft selbst liegen und die ebenso überwunden tvevden müssen wie alle die Hinderrvisie, deren Abschaffung von der Kaufmannschaft so dringend gefordert wiÄ. Es soll einmal hier ganz klar gesagt werden, daß die Folgen der Krise lmtge nicht sb schwer für den Kaufmcmi wären, wenn er tatsächlich in jeder Hinsicht eine den jetzigen Verhältinflen entsprechende moderne Entwicklung genommen hätte. Diese Modernisierung läßt sich auf vielen Gebieten vermissen. Es sollen hier nicht all« die einzolnen Details erörtert werden, dre unbedingt einer tiefgrerfenden Remedur «bedürftn. Man verreiche nur den amerikanischen, ja selbst den deutschen modernen Kauifmann mit eiwrm Wiener oder anderen mitteleuropäischen Kaufmann, und der litt levschied wird sofort aufsallen. Nur ein Gebiet soll hier etwas ausfühckicher «nrtovr lverden, näMch der Nnterfchird, der in bezug auf die Aufgaben und das Wese« der Reklame jene von diesen tvaseutlich unterscheidet. Während für den westlichen Kaufmann die Reklaim die erste und wichbigste Rolle in seinem Geschäftsbetriebe spiÄi, steht sie leider bei unsevem Kaufmann an letzter Stelle. Während «bei jenem dno Ausgaben für die Reklamekoston in seinem . Budget die wichtigste Rolle fptolen und sie für ihn. ebensolche Bedeiltirng haben wie die Kosten für