Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2056 (8.11.1924)
- Date
- 1924-11-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2056 WKn, ©ftmJtofl Marner M§v§eiize!l;mF. 8. NovEkher 1224 Gelle 8 Ochmargasse 46, MeUauin. statt. Eröffnung des Kurs-.H für Borgeschritte-ne demnächst. Anmakd-nngen für Heide Kurie werden noch entgegengenommen -» Zionistische Arbeits- Parte! H k 1 a ch d u t h, 2. Vez., Glackengosse 80, Heute um 7 Uhr ctbeiiids findet im Soifcple der S9iWT Zion, 2. Bez., Glocken-' aasse 30, di-e Ivhresikonferenz der Hitachduth mit folgender Tagesordnung statt: Tätigkeitsbericht, Rvsevate und Debatte, 9!su«wcchle>n, Verschiedenes. — Verein Erez Israel, Wien. 2. Bez., Zivkusgasse 33. Der Hebväisch-Anfängerkilrs hat bereits begonnen. Kursstunden Montag von 7 bis 8 Uhr, Donnerstag von viertel 9 bis viertel 10 Uhr und Samstag von Z bis 3 Uhr nachmittags. Nr den Fortschritt euenlurs werven noch einige Anmeldungen entgegengsnommen, Der Mittol-urs dürfte voraussichtlich am 15. d. 'beginnen. Amne'dungen täglich von 6 bis 8 Uhr abends im BeremSlokale. ^-Akademische Sektion des Hitachduth. Wegen der heute stattftndenden Generalversammlung heute ausnahmsweise keine Zusammenkunft der akademischen SMon. — Z e i r e M i sr ach i, Wien. Heute um 6 Uhr abends ZnsammenEunft aller Zeirim vm Restaurant Bavschak, 2. Bet., Große Sch Masse 8. Dringende Besprechunig. — Zeiroth MiSrachi, Men. Heute um viertel 7 Uhr abends Zusammenkunft im Restaurant Bavschak. Dringende Besprechung. — Humanitärer Geselligkeitsverein „Gegenseitige Hilfe", Wien, 7. Be§. Sih des Vereines: Restaurant „Zitahof" s-Opoezhnski), 7. Bez., Mariahilferstvaße 8La. Heute um 8 Uhr albends Vortragsabend. Verein Oesterreichischer Chemiker. Vollversammlung im Hörsaal des Instituts für medizinische Chemie, 9. Bez.. Spitalgasse 4. Vortrag Prof. Dr. E. Framnr: „Ueber Schweifelvermndungen". Zusammenfassung. 2. Teil. Für «inen Familienvater, der abgsbaut worden ist und mU feiner Frau und seinem fünf Wachen alten Kind in einem feuchten, finsteren und unhsizlbaren Kabinett Hausen muß, bitten wir unsere Leser um Hilfe. Wir sind bereit, Spenben mtgegenzunehmen. _ Es fllierflliyslt durch se>n Renommee, seine riesige Wirkung der echte Franzbranntwein ir.lt Menthol sämtliche ausländischen Erzeugnisse und Hausmittel An N®rw®sltät und SCopEsshrcserxen Leidende wenden nur eine Massage an, um sich zu erfrischen und ihre ermüden de Tagesarbeit fortsetzen zu können. IJeherall erhältlich Radioprogramm für heute: 9 Uhr früh: Marktberichte. — 11 bis 1 Uhr: Matinee der Künstlerkapelle Silving - 7,4 Uhr: Schlußkurse der Wiener Börse. — 4 Uhr 10 Min. bis 6 Uhr: Ernst-Heiterer Nachmittag der Künstlerkapelle Silving. — 8 Uhr: Moderne Operettenkom- -onisten. I. Folge: (Cdmund-Eysler-Abend.) 1. Ernst Arnold (Carl-Theater): a) Küssen ist keine Süvd' und b) Wanderlied auS »Bruder Straubinqer", c) Diutterlied aus „EchützenlieSl"; 2. Rosy Werginz lBürgertheater): a) Lied dcr'Gladys auS „Ein Tag im Paradies", b) Lied der Mary aus „Fraurnftesier"; S. Potpourri aus sämtlichen EySler-Operetten; am Flügel: Ter Komponist. 4. Ernst Arnold: a) Sie hieß Marie, Lied aus „Frauenfresser"' b) Weinlied aus „Der lachende Ehemann"; 5. Rosy Werginr —' Ernst Arnold: a) Blondköpferl, Duett aus „Ein Tag im Paradies", b) Tuett aus „Hannt geht tanzen"; 6. Rosy Werginr — Ernst Arnold: a) So küßt nur eine Wienerin, Tuett aus „Graf Tont", d) Trommelduett aus „Bruder Straubinger". Bühne und Knust. Haus Thoma gestorben. Der Altmeistcir der deutschen Malevei, Professor Hans Thoma, ist gestern im 86. Lebensjahre in Karlsruhe gestorben. Man erinnert sich noch an die große Reihe von Huldigungen, die aus allen Kreisen hem berühmten Künstler zu seinem 86. Geburtstage dargebracht wurden. Schon damals war «er in seinem Karlsruher Heim in der Hans-Thoma-Straße an das Bett gefesselt, das er nur mehr für kurze Augenblicke verlassen hat. Hans Thoma war im Jahre 1839 zu Bernau im Schwa vzwald geboten. Seme ersten Bilder stehen besonders unter dem Einfluß des von ihm verehrten Meisters Dürer, ihr Sujet bilden meist Landschaften oder Szenen aus dem täglichen Leben. Später erweiterte sich der Stoffkreis, den der Künstler in seiner reichen Produktion gestaltete. Religiöse, mythologische Bilder entstanden, daun wieder Gemälde, in denen sich dis Phantasie des Künstlers frei anslebte. Seine erst kürzlich erschienenen Memoiren spiegeln den frischen, unverbrauchten Geist eines Künst le «Menschen, dem nicht nur der Erfolg, sondern an seinem Lebensabend auch d:e Liebe «ims ganzen Volkes zuströmte. Bürgertheater. Hanisi Niese gastierte an dieser Bühne, di» jetzt dor Operette entbehren muß, im einer 'chvdr Glanzvollen. Man galb aus Anlaß des 60. GelburtstaEs von Julius Horst feinen bewährten Schwanlk „Die Welt ohne Männer", den er gerne ms am mit Meyanider Engeil verfaßt hat. Nckben der Künstlerin wurde der Jubilar gc>.^ besonders gefeiert und mit Kränzen sowie Bluaneavspendein geebut. An dem warmen Erfolg des Abends haben mä) die vorigen Mitwiükenden Anteil, besonders Herr Alfred Mah-r. Schriststellerkonserenz in Jerusalem. Etwa 60 Schriftsteller und ^ourua'.'islen Palästinas nahmen an der Swviistellerkonfarenz teil, die 'im großen Saale der LÄumolschule M Jerusalem stattsand. Mordechai H i l l c l H a c o h e n begrüßte die Evchieuenen und erklärte, die Konferenz verfolge den Zweck, alle jüdischen Schriftsteller und Journalisten des Landes zu organisieren, damit sie Berufs in touessen wahren u>nd Mittel finden, das hebräische Buck zu verschönern und weithin zu vechvci'vten. Nach Wrch. des Präsidiums, bestehend ans M. H. Haeohen, Dr. I Klaiusnor, Ab. Cahane, Rabbi Bmfamin und Beirjischai, hielt Dr. Klausner ein Re« srvat über dos Tbeu-7- .1 ■ -Kürchten gegenüosr den nativ, malen Institutionen" <I. T. A.). Das Pälma-Bild in Ungarn angekommen. Wie „Pesti Napla" mittM, li't das Altarbild Iac^bo di Palmas MS dem Dom von Quero vor einigen Tagen aus dem Haag «in Budapest vintreffen. Die Affäre des AltaMsdies, welches der Budapest er Advokat D.. Kovacs erworben und in Holland deportiert hatte, erregte vor einigen Monaten europäisches Aufsehen. Dar Gemälde, dessen Transport größtenteils auif dem Donauiwoge «erkolgt ist und vier Wochen gedo>''>ert hat. bii/rtic in den nächsten Tagen der ätaN«Lischen Gesandtschaft übergaben tv-evden. Die bayrischen Bauembündler gegen Thomas Mann. Der bayrische Bauernibund hat ein nveMwürdiges Zwliuilair unter' seinen Anlhängeru verbreitet, in dom dir BelhiArptung mfgestellt wird. Dholuas Mann habe „in seinem snugsten Bivch" ge- Sst, die Frage der Kriegsverlletzten sei am besten da- >rch fi lösen, da ß sie 'sich seshst u mb ringen. D'e!banLr.nIoündile.rifche Presse hat diese Lü>ge da,M 'benützt, um «ihre Leser zu Gewuldtätigkeiteu gegen Mann, hekanntilich einem «der größten deutschen 'Dichter, au fzur e iz e n. Thomas Mann hat nun die Mhäber und Verbwit^r dieser ihn beleidiMuden Behauptung vor Gericht gestellt. Diana'Franzaranntfflein-ProöuRtion Ges, WIEN, II. PRAQ, VIII. ingerthstrafie 169 Lieben, Drahebeljova 1C73 Am Den Theater«. Burgtheater: Heute, 7' Uhr, „Fasching". Mittwoch 7 Uhr, „Wallcnstems Lager" unid „Die Piceownrini". Aka verniet he ater: Haute, halb 8 Uhr. „Die Kinder" vom Hermann Bahr, M.ttiwoch, halb 8 Uhr, das Lustfp-isl „Mama Nieole" von Jacques Bousquet and Paul Arment, dMtsch von Berta Zuckerkandl. Volksoper: Heute „Walküre". Morgen abends „Schöne Holema", nachmittags „Der Trompetor von Sälkmgen" B-ürgertheater: Hmte, 7 Uhr, Premiere von „Revcrnche" von OZkar Fasch.a. Sonntag, nachmittags 8 Uhr, Orpheus «in der Unterwe'lt". Die heutige Kmdewovstelluug entfällt, Neue Wiener Bühne: Hemmte, morgen und Montag „Main Frsumd Teddy". T«iens!«ag Erstaufführung der dmaktigen Komödie „Der Mann ohne Moral" von Flers «und EaillMet. Neues Wiener Stgdtth eater^: Die für haute angs'etzt gow-efene Nackv-nittagA>orstellum,g „Der He"-r «der Berge" wurde a,uf den 15. d., 3 Uhr «nachmiktaHs verschoben Theat«er in der Ios>e>fstadt: Heute. 7 Uhr, ,Mchöme Frauen", 10 Uhr abemds Vaire Bau-roffS Tanzd'chtung '„Das Licht autft". Morgen, HM 8 Uhr «wa.chmittia.a8, Lls Schiller-«Feier Kabale «und Lielbe", ahond^ HM 8 Uhr „Der Myrtenkranz". K v rn ö ü i e n «h «a u s (EK-Büh.ne): Moraen nachm,ittags 8 Uhr, „Pater Jakob", Son,w'«2>g. halb 8 Uhr albends, „Teir «heilige Florixam", Montag» halb 8 Uhr aboWs, „Der hsiilige Florian". Naim und - Tbi-ater: He>u.te, nachmittags haN 4 Uhr. das lustige Märchen „Köm- Drosselbart" Morgen, «nachmittags halb 4 Uhr, „Der SchlafwagenkonLnoNor". Heiute, morgen und Monta«g, abends haH-ch Uhr, „Pension Schöller". D''m8tag.Erstan.Mhr'Mg vom Henri Demste'cks Schauifpieil „Der Dieb". 8erirbtrsaal. Baron Rothschild don feinem 'Intendanten auf Psnstansvaloris'eruug geklagt. Das Zivill-andesigericht u'iter dom Versitz des Hofrates Dr. Scharff verhandelte gestern fiber. eine Klage des penisiomerten Intendanten im Ha ule Rothschild Zb-owko Z e b r o ^egen Dr. Alfons /Baron) Rothschild auf V-a5ors!sievnn«g' seiner Pension. Wie, der Klagevertreter Dr. Z-rlman aussuhrte, wurde der früher beim Erzherzog Franz Ferdinand in S«tellnng gewesene Klär«r von Dr. Wfons Rothschild, der ihn «am Hofe deS ErchemraS können lernte, im Jahre 1909 aufgefordert, in Rakhschildsche Dienste zu treten, wo -er eine sichere Karriere machen werde. Kläger sei im sÄben Icubre als Intendant des Barons Roch» schilld eiugeircten, woibei ihm alle in Wien angoftellten Beamten mich Diener deS Barons, die er nach eigenem Ermessen an» stellen, befördern und entlassen konnte, unterstanden. Sein Gehalt ibetrulg anfangs 9600 K. und am Ende seiner Dienstzeit 21.000 K. monatlich. M§ Baron Rothschild die Lady Montes i o r e aus London heiratete, sei die «bis dabin dominierende Stellung des Klägers erschüttert worden. Die Baronin halbe ihn wie einen ganz untergeordneten Untergebenen bo'bandelt, _ so daß er um seine Pensionierung ansnchen mußte. Es war dies im Öktoiber 1919. Es sei Hm eine Pension von 24.000 K. pro Jahr merkannt worden. Heute betrage die Pension, die er von dem BEagten evlMte. zivka 48 MiNionen^Kvonen iäbrlich. Laut Beveinhavu-W gebühre Om eine Pension vvn §000 Goldkronen monatlich, smnit 30 Millionen Pwpievkronen, un«d ruf dsese lautet das Kla-geibegckhren. Der Geklaptenvertreter Doktor Mauthner erwiderte, die regelmäßigen Bezüge des Klägers machen nicht 24 Millionen fäbvlich, sondern, wvnn man alle Rehenlbszüge, wie Epziehungsbeiträge für die Kinder, den Mietwerl der Wohnung des Geklagten vm Schlösse AnnÄberig bei Ratdbor usw. hinzurechne, insgesamt 61,891.200 K. jährlich ans. Der Senat gab nach längerer Beratung bekannt, daß das Urtell rm schriftliche n B e g e ergehen werde. Volkswitt ♦ km Weltpetroleumtruft. Tie „Evening Post" meldet aus London, daß die größte Kombina.?n der Welt wahrscheinlich aus der Rückkehr Palv» wins zur Macht Entstehen dürfte. Die Bereinigung von Pet roleumgesellschaften würde umfassen die Englifh Persian, Burma- und Royal Dutch Shell-G.sellschast, womit dieser neue Verband di« Produktion in Venezuela, Peru, Niciderländisch-Jndien, Aegypten, Rumänien, Mossul und Trinidad kontrollieren wüvde. Jtotoarfufe" Dersicherunae-B.-G. Die Meldung, daß ein« alte, anaeschene deutsche Rück« versichernngsgesellschaft, die Süddeutsche Rückversichernngs- A.-G., Mmchen, an der „Ulniverfale" Veosicherun,gs-A.-G. in Wien in hervorragender Weis« Interesse genommen hat, wird allgemein günstig beurteilt, weil die namhafte Beteiligung deutschen Kapitals au einer österreichischen Unterneb"'nng als ein neues Zeichen des wiedererwachenden ausläMschen Vertrauens bezeichnet wird. Die seit 27 Jahren bestehende „Universale" Bersicherungs-A.-G. hat in ihrem aus 14 großen Häuserobiekten in Wien lbestchenden Real'besitz, welcher mit nur 3 Millionen Papierkronen zu Buche steht, sehr große Reserven und wird durch die auf breiter Basis geschaffene Interessengemeinschaft mit der Süddeutschen Rückversicherungs-A.-G. eine neue Förderung erlangen. Wir hören,. daß die „Universale" Bersichcrungs-A.-G., welche alle VersichernuqIbvanchen kultiviert, nunmehr in Italien, in allen Nationalstaaten und in Dcit Dalkanländern mit vergrößerter Intensivität ihre Expansion sortsetzon will, zu welchem Zwecke di« erforderlichen flüssigeir Mittel zur Verfügung stehen. (Entgeltlich.) Stüßungskomitee und Arbitragewerte. Zwischen den Sensalen und dem Stützungskomitee besteht eine Ateinungsdifscronz über die Kursnotierung der Arbitragewerte. Bis jetzt wurden dem Stützungskomitee die geringen Kursschwankungen der AvbUragewerte nicht mitgeteilt, und zwar deswegen, weil Kaufauftrag und Kursbestimmung telephonisch erledigt wurden. Nur bei größeren Schwankungen wurde das Stützungslomiree verständigt. Nurnnehr bvcvbsichtiigt das Stützungskomitee,.auch die Apbitragewerte in ihre Tätigkeit mit einzubezichen, ein Vorgang, der in Bövfenkreiisen als Erschwerung im Aübitrageverkchr anfgefaßt wird. Bankdrenst am 15. November 1924. Mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten, die sich aus der Tatsache ergeben, daß am 12. und 15. November Feiertage find, Hai sich das Gremium der Wiener Kaufnrannfchaft an' die Nationalbank und an den Verband österreichischer Danken und Bankiers mit dem Ersuchen gewendet, am 15. November 1924 den gleichen Dienst einzuführen wie an normalen Tagen. Die Nationalbank sowie der Verband der Banken und Bankiers haben nun midgeteilt, daß Heuer der 16. November (Leopaldstag) als Arbeitstag behändest wird, für den die gleichen Dienst- und Avbeitsstunden gelten wie an Samstagen. Insolvenzen. Die vor einigen Tagen insolvent gewordene Metalliwarenfabrik Josef Erkel. Gudrunstraße 21, bietet 25 Prozent in zwölf Monatsraten. Gestern fand die Ausgleichstagjsatzung der Ing. Garsein u. lustig G. m. b. H. statt. .. Es werden 25 Prozent in 18 Monatsraten geboten. Die Liquidation der Wiener Bank A.-G. Die Liquidation der Wiener B-ank A.-G. wird, wie bereits gemeldet wurde, durch die Kompaßlbank vorqenommen. welche schon vor einiger Zeit den Status der Bank 'geprüft u,ch die Verhandlungen mit den einzelnen Großaktionären wagen Sicherstellung der Forderungen usw. geführt hat. Nunmehr wird mit den einzelnen Direktoren und Beamten wegen ihrer Abfindung verhandelt. Zum Liquidator dürfte der Direktor der Kompaßbank, Stein, bestimmt werden. Die Zahlungsschwierigkeiten der Internationale« Spiel» kartenfobriks-A.-G. Die Internationale Cpielkqrteufabriks- A.-G. strebt -mitten außergerichtlichen Ausgleich an und dürfte, da die Bemühungen um ein Arrangement keinen wesentlichen Erfolg haben, in den nächsten Tagen ihre Insolvenz deklarieren. Die Passiven betragen 5 Milliarden, die Uebcrschuldung 3,5 Milliarden. Die Internationale Spie-lkartenfabrik war ehr Unternehmen der Lombavdbank, die Aktiemn-ajorität wurde kürzlich von der Piat-nik Söhne-A.-G. erworben. Bereits in der vor zwei Wochen stattgefundenen Generalversammlung der Internationalen wurde die Möglichkeit eines Ausgleichverfahvens schattiert. Kapitalserhöhung der Jüdischen Volksbank in Rumönien. Aus Ezernowitz meldet I. T. A.: Die Jüdische VölkSbank in Rumänien hat beim rumänischen FinanMinisterium um die Er. Höhung ihres Grundkapitals von 5 Millionen Lei auf 25 Millionen Lei angesucht. Die neuen 20 Millionen Lei sollen von irischen Gesellschaften und Privatpersonen in Amerika und Eurcüpa aufgchrack)t werden. Es wurden Delegierte in verschiedene Länder entsandt. Dr. M. Kraemer leitet die Aktion in Wosteuro-pa; nach Amerika reisten Herr Sreer und die Brüder Knauer. Der internationale Valntenmarkt. Ebenso wie in den letzten Tagen zeigten auch gestern die Westdevisen eine steigeude. Tendenz. 'Die französische Devise behielt trotz der fck.ioachen Halinng in Nöw-Dork ihren alten Stand. Da der Schweizer Franken leichte Rückgänge vevzcichnet«, waren in Zürich die anderen Devisen bis ans die Ostdevisen gestiegen. Das englische, Pfund hat sich auch gestern etwas echöht. ES noiivt'.c 23.7H25 nach 23.71. Auch der New-?wrker Kabelkurs stieg in der Schlweiz auf 649. Der belgische Franken wurde höher «bewertet, während die Lira sank. Eröffnung der jüdischen Emigrationsbank in Kischincw. Ans Kischmew meldet I. T. A.: Am 1. November fand in Kischlnaw die feierliche Eröffn-ung der jüdischen Emigvationsbauk statt. Die Bank stcht unter der Kontrolle der beßnrabischen jüdischen Anstalten. Der Großhandelsindex in Polen. Warschau. 7. Noveniber W. T.-A.s. Nach den nettesten statistischen Ausstell""gen in der Großhandelsindex in Polen seit Ende Juni, zu welcher Zei: die Preise ihren größten Ticsstand erreicht haben, um 11 7 Pr-untt gestiegen. (In Deutsch'aud um 7,9, in England und in >nunk- Satin de Wne reine Seide 88 rm breit »Mi UM