Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2050 (1.11.1924)
- Date
- 1924-11-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Kk. AM Men, Santbiag Wiener Mgrgenzertung. ifebcti Sa« stag 1. November 1924 Seite 18 tzrweiternnüen und Neuerungen in de« Radiosendungen der Rava i, , Qfe ist die evfvouOche -Tatsache zu ranstailie-ven, daß di^e Nävag ihr Sendeprogi.-ainm möglichst nach. -altert GeschmacksrMuingen. cmsdchwt Mnib >b>e!i überwiegend klassischer MM 'öttdj das 'DoÜSl'ied Md Wie modeme Musik Pflegt. Für den Wersevlentag steht >u>nS Än -gmuz besonderer Genuß bevor. Es w^d «um ersten Male ein Orchester^ bestehend aus Ml-gliedem iwr. Phrlhar>mon!ike-r, das Mogartsch-e -NeguieNt zum Bovtv'age bciiwKen. - Ettve noch ersreuilichere Tatsache ist Re, daß "nach kompWertsn Md, llangwileri-gen BechalMu-ngen, ei«.. Abschluß Mtmche gekommen fit, der den A n s ch! u ß des Konzertva-u'seS an den Wiener Sender durch ein chesosvdt'tes Kabetl sich-evt. Man hofft d!>ei'-e kolossale Gr- Lvieidsr-ung der Wnstlerischm BedM-dung der Wiener SeNdestatiron . schm yu Weihnachten der OetfentlichM zu übergeben. . FVvnöv sollen, wie schon in einer on-serer vor Wochen R ADIO OE SEIL SC HA FT Wl EN . Zentrale: IV. Karisplatz, Verkaufshallen 3137 Fabrik : V. Bräuhausgasse Nr 6, Tel. 51-3-80 u. 61-3-56 OTTO SOM MER A. G, v WIEN, VII. RICHTEROASSE Nr. 12 Apparate und Hinzelteile Tel efun kenbau erlaubt! is 1020 LUDWIG FRISCH, Radio-Geräte-Verk.-Ges. Wien-XIII. . „ DetldMOUf bei R. LECH SER WU MIIek) ' Wien, I. Graben 30/31 ln aÜil^tlFslagen 8147 sämtliche Bestflirtteile // flhlennenbou Täglich Voriflhruhg im Radiosaloin „, Erscheint jeden Samstag erlschieg-euen Mulbriken erwähnt lwuvde, - die ' auKlärchischen - Sendungen mit Benützung' dar Wiener bis ' Wlaisstati-on weli-dergLAr'ben werden. Es t,ollen prominente Kräfte in -größerer Angahil Äs bisheir für die RadioivovfühMngen gowonnen werden und dem Mchodrchn ein chreite-rer Raum in den Borführ.Mgeu ei-ngeräumt werden. Am Llllerseolen-tag wird durch die Bcirführungdes „Ackermann innid der Tod" dem Publikum gszeigt ^werden,' wie' wirkungs- >ünd stimmungsvoll ‘ solch müstkalü'ch untermalte Melodramen sind. Die Rtarcheniabende wevden in An'be!r>acht der empsLngMchsir.-Phawtasie der Kilcher, bestimmten MersiAasien an-Wpaßt ivevden. Den Frauen soll ein von Vorträgen über alle Gelbiote der Wissenschaften gewidmet werden.' Der Abonnent-emkreis der Radioamateuve v\t e'in großen «und man hofft bis Weihnachten , 40.000 i Teilnchmer zu zählen. Da wild es notwendigen, daß to’ie. Regierung an ein VersP-vechen nicht,nur erinnert wird, soÄVyM es auch einhW. Es hieß dam-atls, daß in dsm, Awgenlick, i-u' dem der östeoroich'Me Sendedisust Michprt sei, das Kontvollsystem mit der Kardewausg-äbe, das oihnchm üicht eti-ngehalten wird -nn!d nur KoniMte horvorrnst, albMchaM werden würde ES hat sich so dazumal lediglich um Prestigefragen e'm-i-Mn Per- >M>Rchkeii''-e!N gehamdelt und es wäre VächeMch, aus dovovtigsn Gründen - d>!«, im AuKMHen'begriffene ÄswvKlmg zu hominen und, zu sch ädigen.. Man muß dafür sor-gen, daß' Ge BoÄstsimll'ichkeit, die die Sruduugen haben, aulsrecht erhalten Weibe und danf diesen wichtigen.^wvig der Industrie und Wissenj'chaft Nicht durch ungerechtfertigte' und Mevnräßige Steuevu bemmen. Folilr B. Zeitung. Plötzlich Llang ein summender Ton' an mein Ohr nn>d mein Blrck fiel auf vier Hörmuscheln, die auf dem Tische lagen. Ich nahm eine verselbm und hörte. Made noch die bekannten Worte: „Wir kommen in dvoi MiMten wieder." Sofort - war meine schlechte. Laune verflogen, ich hatte ru Wien etwas gang Unwienerisches, eine Neuerung, aeftmden: Litzen Wirt, der sich dazu entschlossen hatte, seinen Gästetz nicht nur Essen, sond'ern auch Radio vovzusetzen. Dieser RevolutiouLr wäre ein, tzutes Beispiel für eine Unmenge Konservativer. Es würde sicherlich bei etwas mehr Anregung der Oesfentlichkeit sogar den Wiener Gastwirten mrd KaffeehausLesttzern, die sonst so ziemlich alles, was nicht mit Preiserhöhung szufammenhängt, schwer begreifen^ Kar werden, daß ihnen emL solche, Neuerung eine Menge Gäste Anfuhren würde, und daß die Gäste weit/lieber und weit länger im GasthMs sitzen Müden, wenn ihnen noch eine derartige Anregung, wie sie das Radioionzert, dos ja jetzt im Mittelpunkt des dlffenMchen Interesses stobt, ist, vermittelt werden wurde. Es wäre inter- Lssant, zu erfahren, wie sich das Publikum zu dieser Anregung verhält, und da ich aus Erfahrung weiß, daß die diesbezüglichen Zuschriften nicht lange auf sich warten lassen, wird dar Rch'ultat dieser Rundfrage schon in der nächsten Woche' einen Beispvechungspunkt, unserer Raldiorubrik bilden.- Felix B. Sie DetÄtorftage endMtig gelöft. Die bisherigen Detektoren kranken dnrchgehends am vier Nebeln: ' Sie bed-ürfm der Einstellung-mittels Hebels und Schrauben, sie „ermüden" leicht (vielleicht infolge der an der Berührungsstelle ■ der beiden Materialien auftvetenden .polarisievenden Thermosträme?), verlieren die „endlich" gefundene gute Einstellung häufig schon' durch ganz geringe Erschütterungen-und,sind Mießlich meist recht voluminös. Dem jungen Mechaniker Karl Seif fort ist es nun gelungen, einen. Detektor zu bauen, ber von all den genannten Fehlern frei ist: er wiegt nur wenige Gramm und ist so klein, daß-Zwei Dutzend davon tatsächlich in der Westentasche Platz finden; er ist wirklich einfür . allemal fix eingestellt und bedarfKeinerlei Machkorrektur; er besitzt gar keine Schrauben oder Schräubchen, um so etwas überhauipt zu bewirken; eine Ermüdung" konnte selbst nach rnebrnroniatige-m Gebrauch Nicht '* konstatiert werden; schließlich, iw> das ist . vielleicht das größte Wunder an Hm, ist er geavn Stöße und Erschütterungen selbst grober Art ganz imempf.mdlich: man kann - ihn nnachvaft.buchstäblich, „um die-Erde hauen"! .Dabei steht er an LauMrike,köinsnl anderen, Detektor, nach. ja . übertrifft fast alle anderen-Detektoren.sHr bedeutend därmi . ' Vow'nächster Woche an'wird er unter, der BeseichMna ,H. S." ällgomem erhältlich sein. . ' " MMMWW. Stil! mi Als ich jungst HLzieren rg,. trieb mich der HuuKr. in ein Restauvant. Ich setzte ch mißmutig an eilM Tisch, bestellte und rief nach der VlläNeubäiigasse2 T e 1 e p h o n N ü m m e r 39-3-79 Spezialisiert au Röhten^intagen In-und Ausland ^S:,PYROPHON‘ Fixer Kontakt // Kein Einstellen nötig Gesellschaft fOr Elektrotech nik , so» INO. KOPPL, KLUO&Co. Wien, VI. Haydngasse 3, Telephon 44-32 RADIOWERK E. SCH RACK WIEN, XVIII SCHUMANNGASSE Nr. 31 Audionrehrei) Lange Lebensdauer, erstklass. Entgasung, beste Verstärkung Stromverbrauch 006 Ampfere Hochw’ertige Empfangsgeräte «aa Lizenz: TELEFUNKEN // Patente: SCHRA.CK MINERWA R ADIO A PP A R A T E Lautsprecher Lumiere und GOUmOElt WIEN, I. OPERNRING 8 >°» »7: Svezialhaussür Elettrotechnil Einrichtung elektrischer Anlagen und Installationen S1» Mm, IN. Pettusgasse M. 3 JE an detail as jp o .v* O Sämtl. Radiomaterlal, Apparate etc. billigst bei aunjn 9perm«uä SV ,#4m. 1 je rjum HlöVNav«», IV. 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Die, Abwesenheit dieses, Spielers dürfte sich um so nnan-genchmer" fühlbar machen, als gerade der gegnerische Mittelstürmer Horvath der bche' Fußballer' seiner Mannschaft ist: DvrMssichtlich werden die Kvieruer Heß mit dem Posten des MitteNaufers betrauen, da >er iechmsch besser als Wegner ist. Auch im Angriff wird eine Umstellung vorgenommen, da Grünwald im letzten Treffen verletzt wurde. S>ain Posten wird durch Schwarz »besetzt werden. In der Berteidigung sollte die Hakooh ldas Uebevgewicht haben. Hingegen - schätzen wir die Deckung der Simmeringer Wer ein als >aiL d>sr.Kriea>uer. Die -beidersestigen Stürmerreihen.dürften unfäbr gleich stark 'sein. Äus" Wser'GeoeMberstellumg erficht man, daß wir bende Part-hUM''Mchwerfig 'halten. Den Sieg' foM die verträglichere'und aufopfernder spielende Mannschaft ' cr- -vingeu..Sch>iedsrichter Braun. - ', Weitere Spiele. tragen . ihr fälliges Meister^ - .Rapid und Rüdolfshügel . HaktKspiel am' Samstag in Hütteldo vf ans. Erstgenannter' Verein sollte Men sicheren Sieg eMngen.'., HMvdSrichter Haberleitner.' . 7^7 ' ' , - ' ,, Alle übrigen Treffen tragen'freund,chaftlichen Eharakter. Admira- und Vienna spielen am SamStag auf der Hohen Warte. Ein-unentschiedenes Ergebnis würde den Erwartungen am ehesten «aGrecheu. Schiedsrichter Kaulich. . W. A. C. und Hertha spielen am Samstag äujf dem Platze des letzteren Vemines. Wir erwarten einen Sieg des Praterklubs. Schiedsrichter Lopater. . . . i >, , Am'Sonntag steht der W. A. E> vor einer schweren Aufga'be, da er aus dem gegnerischen Platz, gegen dis Anniira Mtrftt. Beide Vereine haben die gleichen Siegesaussichten. Schi.dsrfchter Präger. -' Rapid und V-ienna tragen am Sonntag' in HütteLdovf ein JuLiläumsfpiel aus. Vienna feiert nämlich das Mjöhvige und Rapid das 25jähvige Gründungsfubi-länm. Wir glauben haß die Hütt-eldorfer einen knappezr Seg -erringen werden/ Schiedsrichter Werner. - Das Spiel R-udolfshügel gegen OstmarH»findet am Sonntag in Favoviten statt. Der Sieg der Erstklassigen ist zu, erwarten. Schiedsrichter'Zwicker. . Auf dem ’ Wacker-Platz gelangt ein Ruwdspiel zur Austragung. - - ' , , Am Samstag finden -folgende Spiele statt: Slovan— F. A, C. (Mantler), Wacker—Sportklub <Neubä.uer). Am Sonntag' spielen' vorerst die Unterlegenen MtchsfelL) und. dann die Sieger (Krejei) vom Bortag gegeneiuander. - : Aus dem Oesterreichrscheu Fußvallverband. Die Schweizer ersuchten um Bekanntgabe eines, Termins zur Austragung' ihres > .'Länderspieles in Wien. Das Ansuchen wurde. Herrn M-etsl zur Begutachtuna übergHrn:. : ,- . ■; Vom n iederösterreichischen Fußballbund lag ein Schreiben vor, in welchem angesucht wird, daß' ein Provin-z-spieler nach Uebertritt zu einem' Wtenw Nichtamateurverein wieder -erst in ftchs Monaten spielberechtigt fei. Gegen diesen Antrag spricht sich Meisl ans. Seme Ansicht, scher den Antrag lautet-dagegen: Die SpielerabwandermMn von der Provinz sind bis zum 15. Dezember gesperrt. Damit' gab sich auch der Fußballbund 'Mrieden. Der Länderkanipfgc-geii 'Schweden findet dem SimMeringer Sportplatz statt und wird .von dem'französischen Schiedsrichter Slevek geleitet. Die Schlveden kommen ohne ihre drei besten Kieler, da diese Lohnarböiter sind und die Schweden keine Vergütung zahlen wollen, da sie auf reinen Amateurismus halten. Im üovigen mußten die Schweden auch auf der Pariser Olympiade auf diese Spieler verzichten. Kommenden Mittwoch um halb 3 Uhr sinder auf dem Smrmeringer-Platz ein Probespiel statt, in dem der Mannschaft. die ver VeÄawdskapitän Hngo Meisl den Schweden g>egeNAver stellen wird, ein Team der Spieleru-nion entgegentveiten wird. Der Spielevunion fließt die halbe Einnahme znvie für Wohltätigkeitszwecke verwendet wird. Meistevschaftsspiele der jüdischen Vereine» Hasmanea—Fre,m (Sonnt-ag, 10 Uhr, Straßenbahner- Platz, Kolm). Makkäbi—Cechie (Sonntag. 10 Uhr. EMrcr- Platz, Rotier), Hechawer—Asvangbahn (Sonntag, 12 Uhr, Felten-Platz, BeranÄ), Arir—Wien- Ost (Sonntag, 10 Uhr, W. A. C.-Platz), Kadimah—Einheit (Sonntaa. 10 Uhr, Altmannsdorser-Platz, Pwkesch), Bar-Kochba—Schwarzstern (Sorvttag, 2 Uhr, Floridsdorf, Boß), I. A. C.—W. F. C. (Sonntag, 10 Uhr, L-ibertasMah, Fritsch), Hagibor—Häkadur (Sonntag. 8 Uhr, Elektra-Platz, Adler).; ' Ma!!M-Weltverband. Morgen Sonntag um 10 Uhr vormittags im Cafe AtlaShof, 1. Beg., Aspernplatz 4, Präsidial-- sitzung. Häfeoah — Sportplatz Krieau \— tttben der Meierei Krieaa - Strassenbahnlinien A, AK, 11, 5, C bis zum Sportplatz Morgen Sonntag den 2. November 1924 2 Uhr Meisterschaft I.SimmerinQer Sp. G>—Hakoah Vorherdie Reserven