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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-26 · Heft 2044 (26.10.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2044 (26.10.1924)
Date
1924-10-26
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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«MkS W«>, Böse Buben Bühne Direktion: Rolf Reinhart-Hans Kaiser 60 Telephon 4S>0*M Motto: Jiifer Md Harren reden die Ufilrliiil “ Täglich 8 Uhr aktuelle satirische Szenen Eintrittspreise von 1&.000 b I s 40,000 K Berlin zmu ersten Male auftreien. — An; 5. Dezember beginnt Tilla Durienx ein kurzes Gastspiel in dem Schauspiel ,FDie -Wn igln von ^kapiU': Die' Weihnachtsfeiertage bringen die Komödie von Lcmiyel „Antonra" ' mit Sari Fedach die gearnwärtiq darin in ArnerÄa gastiert, in bür Titelrolle. ' ' ' Antonio Mnnoz Degain gestorben. 83jährig ist in Valencia der Maler Äntorno Munoz D e g a i n gestorben. Er war von Anfang an ein kühner Kolorist, dessen kräftiges Denlipcramcnt sich bald durchsetzte, so daß er in den letzten .Jahrzehnten zu den populärsten impressionistischen Malern Spaniens gehörte. Mit 16 Jahren ging er nach Italien, in der Hoffnung, in die Hände von Banditen zu fallen, damit er sie mit klassischem Hintergründe malen ffimne, aber statt romantische Abenteuer zu erleben, sah «er sich in Italien dem Elend Preisgegeben. Degains bekannteste Wer k c smd „Othello und Desd-ernona" Wnftmn der schönen Künste in Lissabon), „Die Liebenden don Taruel" Museurn für moderne Künste der Vorwurf war schon vorher durch Hartzenbuschs bekanntes Drama populär geworden) und die Illustration zum Dom Quichote in der NationLlbkb!ic>the,k in M<Ä>rid. Noch in -den letzten Monate:: hat er zwei Gemälde mit historischen Sxnen, . geschaffen. Inr Piovinzialmrffeum von Valencia ist den Werken DLgains ein besonderer Saal eingeräumt. Bose Buben. Drei böse Buben kamen aus die Bühne, kündeten die Eröffnung des neuen Kabaretts an und begannen mit _ frappierender Keckheit dem Publikuan in. zeitparodistischen. Versen und einaktigen Schwänken die Wahrheit zu sagen.' und' das aus aller bisherigen^Schablone'fallende Programm wurde vom Publikum mit verdientem Applaus als gut und unter-' haltend anerkannt, und die Preise waren wirklich. zivil, sowohl für der: Entree, wie auch für den Konsum. Wer einen vergnügten Abend verbringen will, der gehe zu den bösen Buben, Praterstraße SO. Er wird sich gut und billig auf eine für uns bisher leider ganz neue Art unterhalten. Gerichtssaal. bestialische Mordtat. Wald zu lebenslänglichem, Fuchs zu viersährigew schweren Kerker verurteilt. Der letzte Lerhandlnugstag tüdr den Plnidoyers ge- WÄiner. Vorher wurden noch Briese des Wald an seinen Mitangeklagten und an andere Personen verlesen, welche daß ohnedies unsympathische Bild dieses Verbrechers noch widerlicher machen, da jeder Brjef «mit den Worten „Mit Gott" beginnt und mir „Gott - mit uns" schließt. WoMi zu bemerke« list, daß Wald ‘bei den Marienbrüdern mü> im katMischen Schulverein erzogen' wurde. Nach der Verlesung der Briefe erklärte der Vorsitzende das Beweisverfahren für geschlossen und brachte die Schuldfragen zur Verlesung. Die ersten beiden Fragen beziehen sich auf Wald »«fc lauten auf Mord und ob die Tat aus tückische Art verübt. wurde, eine Eventualftage aus räriae Mitschuld des Wald, ' die vierte Frage, ob Wald der Karottne Koch fünfzehn Miß lionen veruntreu: hübe, die fünfte, ob er her widernatürlichen Unzucht im Sinne des Paragraphen 129b schuldig geworden ist, die sechste Lautet aus Verleumdung des MitanAekiagten Fuchs. si ) Die stebente Frage ^icht sich -auf Othmar Fuchs ami; Lautet aus Mord, eine Zusatzfrage oq Tucke. Die achte Frage betrifft wieder tätige MrtwÄung des Fuchs am Morde, die neunte Frage (Eventunlsrage für den Fall der Verneinung der Fragen 7 und 8) entfernte Mitschuld uUb Vorsch»»« leist n n g an d-er Vollstreckung des Mordes an der Kvch We l Fuchs, die zehnte Frage, ob Fuchs der Koch veruntreute Beiräge verhehl: ba.be, schließlich die elfte Frage für Fuchs aus Unzucht wider -die Natur. -' Der Staatsanwalt, welcher sodann das Wort; ergriff, suchte vorwiegend Wald zu belasten. Er bat auch die Geschwornen, Sw Mords rage bei Fuchs mit jn «i n* zu beantworten. Tie Frage nach der tätigen Mitschuld des Fuchs fcherließ er-der: Gqchwovnenzur Entscheidung. / Als dann der. B<r-:idiger'des Wald zu sprechen begann, bekam > Wald einen . ' hysterischen Ansall; er begann konvulsivisch zu weinen, mrd dieses Weinen steigerte: sich zu einem, h y st e r i i cf)e n Geheul so, daß er aus dem . Saal h i n a u s g e f ü h r t werden mußte.- Das Plaidoher seines Verteidigers Hipfelte darin, .baß er um gleiches Maß für beide Angeklagte bat. Nachdem .der Verteidiger Fuchs sein Plaidoyer gehalten und i&er Vorsitzende resümiert hatte, zogen sich -die Gsschworen.'n zur Beratung zurück. Das Urteil. yöach ncchczi: -drei-süindiger Beratung evkawnteu die Geschtvornen den Anpeklagrsn Wald des ' Verbrechens des : Me-uchelm ord es, öes Verbrechens der Veruntreuung UM) der Llnz-ncht wider die Natur einstimmig, des Verbrechens der Verleumdung mit neun gegen drei Stimmen s ch u L d ig. Sie v e r n e i n't e n dagegen die Hauptfrage : Mouchel«mord für Fuchs einstimmig, die Even« Tuc-lsrage auf tätige Mitischuid am Meuchelnwrde mit sechs Stimme-n. Der entfernten Mitschuld am Meuchelnrorde «ferner der Teklnahnre an der Veruntreuung durch Veche-Hkung, sowie der Unzucht wider die Natur wurde Fuchs einstimmig schuldig erkannt. In einem ibesolweren Zusatz battoer Obmanw-der Geschworucn den Gerichtshof, bei der. Strirsbemessung für Fuchs die ä u ß e r st e Milde walten zu ilassen. Im Sinne dieses Verdiktes verurteilte der Garichtshoff den Angeklagten Wald zu lebenslänglichem, schwerem Kerker, den AWcklagten.Fuchs unter Anwendung des außerordentlichen MÄdevungsrechtes zu vier Jahren schweren Kerkers, verschärft durch einsame Mspermng in dunkler Zelle am 17. Mai jedes Dhres. Die Unterisuchungshaft wurde beiden Angeklagten irr Hie Strafzeit eingerechnet.. Die Verurteilt«! wachmen das UtitU .ruhig entgegen. BerteSdiger Dr. F i n t (e r meldete fiür den Angeklagten Wald die Nichtigkeitsbeschwerde »md Berufung an, Verteidiger Dr. Klei n I;ielf sich für F'.tchs Bedenkzeit affen. menet morwfcttitfis. Stz. Oktober im 9h. mt Alte Arten wti Bankgeschäften Lmmmm Kommandite der Kroatischen Eskomptebanky Agram WIEN, I. SEiTZERGASSE 4 <ECKE BeiM Tdeptiont 22>5<90 Serie mmmmmmm—mmmmm Telegrunnudrem: FRA.POBANK Kredit- und Warengeschäfte Volkswirt. Seftmrichlsche Wirtschaftswochr. Bon Dr. Michael Susiau. Stach dm MnfRvochen nunmehr dve Wirtschaiftswoche. Man Wrurte lAculban, daß sie mit den früheren -Festwochen -zgsammerch«tgt, nur mit dam Unterfchied, daß es sich nicht mi Tone der Musik, sondern um die der Wirtschaft handelt. Die JntrodEion besorgte Dr. Kienböck m seinem Vortrag über staatsifrnanzvelle Fragen am Samstag der Vorwoche, die durchwegs trt Moll gehalten war. Die BorKage des Budgets war das getragene Hawptchemä in Es-Dur, mit der Unzcchl unvernrirrdertoc Lasten, die die Privatwirtschaft bedrücken. DaS GegNlLhema wurde im Natdoucklvat a-uWftchrl, wo es mit starken „Wckkten^ der allerdings schwachen Weckten an der Börse gespielt wurde. U.nd endlich das Ganze unterbrochen durch Scherzando-Zwischrntöne in Form von unbedeutenden WirtschastSgesetzen, welche seit langem gestellte Forderungen der Wirtschaft^acktoren' erfüllen sollen. Ws unsichtibarer Dirigent hinter dm Kulissen GenevaÄovmnssär D r. Z i m m «rm a n. Der Effekt erscheint derselbe, wie bei dm vergangenen MusAvochen. Gin Fiasko auf allen Linien, Doch Schsrz beiseite! Was da in der Letzten Woche m Wirtschaftsereigniffen geboten wurde, war «etwas wenig, um tatsächlich , die. Wirtschostskvise Oesterreichs zu Lsheiben. ES wurde viel gelärmt, großer SpecktaLÄ geschlagen, doch daS Resultat des Ganzen war gleich Null." Daß Finanzrmnister die rauhen Wvtschaftstatsachen etwas frenMicher mailen, als sie in WirKichSeit sind, daran ist man in Oesterreich schon gewöhnt. Der krasie Gegensatz wurde sofort bei der Betrachtung des Budgets geboten. Die direkten und iMreSten Lastm sind nicht «um ein Iota ermäßigt worden. Der FinanNNmister Mst hat zugegeben, daß «in Oesterreich in dieser Hinsicht die BorckriegS-' belastung stark Äberschritten wurde, «nd dennoch ist hier nicht einnral der Versuch zur Beffemmg gemacht worden. Die Ermäßigung der Banken- und Vai^temdmsatzsteuer ist nur ein Tragen «auf -einen heißen St«n. Die Privatwirtschaft kann die schwere Bellästung als solche nicht mehr ertragen. Trotzdem vevmißt «an jede opi-gmelle Jdcr, wie diche Lasten rrgeicklwie vermindert werden bannten. Es rst das trockene Budget des an der MäierieA^ der reinen Ausweg ckerint, der sich nnr zwischen Paragraphsn bewsgt a«ch nicht die Tatsachen der MchchqftÄÄbeuS als solche in ernstliche BerückstchÄMlg zieht. Man ckann 'ihm dies allerdings nicht verargen. Der GoMchcht, der dieses Budget vorgelegt wurde, scheint der Gedaicke der «cht-igen Kvitik ferne, zu Kegen. Statt das Große ott solches zu erfass«», schlagt fit sich mit ' Kleinlichkeiten herum. Die vudgetdEadt« ist in der letzten Zeit nicht zur großen Debatte «über die Richtung der GiaatSnnd FinanKvirffchast «grwmden. Sie spielt sich in einem ganz Aemilichen Rahmen ckb. GS wird verhandelt, db jener Seme Mrtschckftssaktor irgendwie bei seinem Schnrchfe» schädigt wm-e, ob dem «der jenem PäMmann die NSgrl zu kurz oder zu. lang gchchore» wavs«. Die große merkt man nirgends. Und als sollte die Niedrigkeit de« Niveaus «gevadeyu vor Augen geführt worden, kam die Debatte über die^ Bankenffardale auf die TageSordnung. Sie verlies wie daß Hornberger Schießen. Kein WurÄer! Es wurde viel gesprochen «und mancher Fehler bloßgrlogt. Doch «in dor Behandlung der Tatsachen •_ 'ist der große Zug zu vermissen. Einzelne räudige Schase wurdon hervorgchoben. Doch das Erfassen der WirffchaftAkranHei-t,.. der 'Ärise mit Angabe der Mittel, die zu einem AnDweg sühren Wanten, fehlte ganz. DeÄhcckb ist das Resultat atzch am so" mini-males. / t'* S‘- '■ ■' Wenn man die. BÄantz der ganzen Wirtschaftswoche ziehen - könnte, so würde sie wahrscheinlich mit deansWen ' Resultat wie die früheren MwsÄwochen, naml'ich mit eines» F'iaÄo, enden."Nmr daß dem «materiellen Fiasko seiner hier Mch das moralische amd Wirischaftssiasko dieser folgte. Es ist!lei«cht, he>M einen cher anderen die Schuld zuzuschieben. . V.v '"' GS wird nicht bedacht, daß die Krise, welche Oesterreich 'm den letzten sechs Monaten heimsuchw, nicht nur E Ms- / flüß der kranken Verhältnisse Oesterreichs allein ist, sondern: daß sie nur der Ausdruck der Krankheit der ganzen Weltwirtschaft ist. Dänemark und Norwegen haben lange nicht diese Jnflätionserscheimlngen wie Oesterreich aufzuweisen gehabt. Dänemark hat keinen. Castiglioni und Bosel. Ihre Börsen haben nicht den Haussetaumel wie die Wiener Botst dürch- «gAnacht. Sie waren nicht das Dorado aller Schieber wie Wien. Sie war nicht „von den Juden", wie die Antisemiten so gerne bchaivpten, und auch «nicht von ,-schweren Kapitalisten", wie es die Sozialde-mokratm behaupten, ,-schwer geschädigt" worden. Und dennoch sind dort gerade in den letzten zwei Wochen zwei der größten Banken zusammengekracht. Banken, die an Bedeutung und Einfluß im Wirtschaftsleben viel größer waren als die Depositenbank und die nicht ^.Direktoren eine Goldstein, Neumann und andere hatten. Und dennoch hat diese Banken dasselbe Schicksal ereilt wie die Depositenbank. Dieser Umstand hat leider in Oesterreich nicht zu denken gegeben. Die einfache Ursache, daß vielleicht in Oesterreich die paar Leute, deren Namen jetzt überall genannt werden, der Krise einen kleinen Anstoß gegeben haben, daß aber trotzdem die Zusammenbrüche an und für sich gekommen wären, das wird von diesen oberflächlichen Beobachtern nicht eingeschen. Es ist der Fehler der österreichischen WirischalftsiMoren, daß sie «in der Beachdung deS Kleinliche», den Zug fürs Große vermissen lassen.. Dies zeigte sich vor dem Kriege. Es war auch in den Jahren nach, dem Kriege überall zu bemerken. Auch jetzt ist dieser Fehler nicht verschwunden. Die Oberflächlichkeit der Kritik, die Schwäche in der Witte schaslsbeurteilung, der Mangel an wirtschaftlicher Originalität , und großzügige Wirtschaftsinitiative ist bei allen maßgebenden Faktoren zu vermiss-en. Diese Eigenheiten «und Frhil«er der österreichischen Wittschaft, die sich seit Jahren gezeigt haben, sind in den letzten Wirtschastswochen krasser zutage -getreten. Das RejsMat der letzten Woche sieht «ganz' danach aus. Ae gohleaattl Hüttenindustrie t« Polen. Eine Rede des polnische« Handelsministers. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Krakau, 24. Oktober. Seit DvenStwg weilt hier beb Minister für Handel <umd Industrie Äiedrou und sichtitzte die größten FabEsu-nwrnckhrmMgen 4m Kvackcme» IndustrieMbiet. Ztr Ghvm des Ministers fand am Mttmoch «in der HamdeWammer ein Bcmckett statt. Hiebei hüell der Mimster auch an die Pveffevertveber eine A w s p r a ch e, «in der «er einleitend auf die NotwendigkeLt der Stei-gevrmg der LeistumGSsühigkvvt durch vermehrte Avbät Hln-NM und die Bevölkerung zum äußersten Sparen austdÄerte. BeKÜgjüch der Ausländsanleihe fei die Regierung bereits «vm Besitze mehrerer Angebote seiterÄ aM-LMscher Kapitalisten^ doch müsst sie den Moment ad» warten^ bis die HevaSsttzmrg der ZinSfuißes im Lande d« Abschluß einer langsvistigeu Arvlchhe. ermöglichen werde. Mit Bezuig auf «stftve jüngste Reist durch Obe» schlesien imd das Dombrpwaer Kahkemevim sagst der Minister, daß dank -er VeÄongemmig der Arlbsitszeit m der «Hüttenimduftrie Polwrsch-ObevschiestenS die schwere Krise nunmchr überwunden sti undrß die Hütten wieder normal arbeiten. Einige HAtenwevke, wie -beifpre-l-sweife die B ismarckhütte, sind styrr an «me Erweiterung ihrer Betriebe «gchhritten. Dst gleiche Tendenz zur Besfevmg machte sich auch w der oberschlesischen mrd Dombrowae, KchleMdustvi« Le. -meÄöba-r. Dagegen sti die Lage in der HÄttenindusirw des Doimbrowaer Reviers Vaitastrchchail, da alle Eisenhütten dort M sftchen. Die Kohl-eniuduftvie 4n Klempost« befinde sich gleichfalilS in einer fchwierigen Lage. Die Regstvrmg beabsichtigt, fowchl der Dombrowa-er Hüttenindustrie als auch der Veinpolmschen Kcchleninduftrie wwgiebige U-nterstützung in Form einer' .Herabsetzung der Eistilbchntarist sÄme durch ErteÄmrg von ReHiemngS. auftvagen zuikommm zu lassen. Der Mnifstt schloß mit der UeberzeuMN-g, daß die schwere IndustviMst dt Men ihrem Eiche entgegengohe. si. Der gestrige Privawerkehr. Im Wschchr von Burea« m Bureau war die Sttminamg fovundl-ich. Alpin«, Saligo' und einige Petrolemnpapiere waren stärker gLfragt. BeMn, Buda-^ Pest und Pvag hatten sich mit Aufträgen emgestellt. Geld war mit 0,376 Prozent angelboten. Die Ermäßigung der Baukenkoudtttzmeu. Wie ein offt-. zielles Communique des Bankenverbandes mitteilt, werstn ab 1. Rovcinber die Vorlageprovision um ein halbes Prozent pro Quartal ermäßigt. Ebenso wird von diesem Tage an, die bisher mit einviertel Promille errechnete Manipnlationsgebühr nicht mehr von beiden Konten, sondern «uv von einem Konto in Anrechnung gebracht. Eine stürmische Generalversammlung der Dianabad«A^G. .In der -gestrigen GenevawerfamnHun«g per Dia-n-abadÄ.--G. kam es zu stürnrilschen Auftritten gwischen! den Vertretern der .Minorität, wellest eine Reassuimiemng' des KapitalSvevjimch-rungs'beischlussts sordevten, «und einige» Mionaven der Majorität. Schließlich wurde doch der Antrag, der Majorität aus Ka-Pitailserhöhuing angemMmen. Insolvenzen. Das Ausgleichsversahveu üMche eröffnet' über Jas-ef Richter, Handel mit MuWnstvllmenten, 2. Beg., Tabovstraße 24; Steiner u. Zadrävec, Leder- «mb SchuihmarstMMhövedUWN-g, 16. Beg., MattiSpl-atz 10; August Hofsmau n. «Hbiz- «und Älchlen-E.ngros,' 16. Vez., Lancher-tgasse 20; Leopold G r u b e r, Gastwirt,' 20. Bez., Treustruße 74. — Die inisowente Firma Erwin Salter,1. Bez., Werdertorigasse 7, -'bstiff-ert.7 ihre'.' 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