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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-23 · Heft 2041 (23.10.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2041 (23.10.1924)
Date
1924-10-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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e We« ©tat, D'omterS^s Wiener Morge«-eltn«S. SS. OkioVer Uft1' Nr. SOU Serichtssaal. Me beMIMe Mordtat. Der WiKhoia« Lorenz, Wald war bis November 1922 Angestellter der Bundesbahnen. Um seiner ho in o sexuellen Vera-nLaHMg'Genüge leisten zu können, vetatigt« er sich nebenbei auch als Kellner, da er dadurch mit jungen Burschen in Berkchr kam. Seiner Veranlagung gemäß war die Ehe,- welche er im Jahre 1919 oinging. sehr unglücklich und wurde bald geschieden. Im Jänner 1922 lernte Wald die damals. ISjährige Kavoline Ko ch, welche kur« vorher nach dem Verkauf ihres Lö-ensmittelgeschäftes in Salzburg nach Wien gekommen war, itt einem Kaffochous kennen. Die Frau faßte Zuneigung zu ihm und erwarb mit ihm zusammen im hlprN 1922 das Sporteafe in der Hernalser Hauptstraße. In dem au das Lokal anstoßenden Kabinett nahmen Wald «ft die Koch Wohnung. Das Zusammenleben beider wurde durch die abnormalen Neigungen Walds bald ein sehr schlechtes, Wald prügelt« die Koch unbarmherzig, ft« jedoch ließ nicht von chm. Zu dieser Zeit machte Wald die Bekanntschaft des damals 17 jährigen Othmar Fuchs, sineverkommenen Burschen. Er fand au ihm Gefallen, nahm ihn als Kellner auf und bewog die Koch zur Zustimmung, daß Fuchs auch den Wohnraum mit ihnen teil«« dürfe. Nicht lange darauf wurde Wald, dessen Tätigkeit als Bahnangestellter völlig unzureichend war, abgvbaut u-nd erhielt eine Abfertigung von Sl1/* Millionen Kronen. Im Mm» 1983 verkauften WaLd und die Koch das Sportvaft um M Millionen Kronen, zahlten davon Schulden und teilten den Rest von 66 Millionen zu gleichen Tacken. Wald schlug mm vor, ein Kaffeehaus gu kaufen, und sagte, daß in DsuHch-MtenIburg an der Donau ein Kaffeehaus günstig zu erwecken Ware. Am Nachmittag'traten die Koch, Wald mck> Fuchs die Fahrt nach Deutsch-Altenburg an. Seicher war die Koch verschwunden und erst zehn Monate später wurde chr Leichnam ans der Donau gezogen. Wold hat>te inzwischen in der Lassolletstratze im t Dezi« em Lebensmittelgeschäft um 42 Million«« Kronen erworben. <° Nach der Auffindung der Leiche der Frau Koch gab Walds Freund Fuchs bei der Boltzei zu Protokoll, daß Wald in seinem Wichs) Beisein die Koch l»n Deuisch- Wtenburg ermordet hohe. Als. sie zu drm bei Deutsch' Altenburg durch die Donauauen schritten, habe Wald plötzlich einen Schuß auf di« Koch abgegeben. Schreiend ergriff sie die Flucht, doch Wald eilte ihr nach, saßt« die Widerstrebende, schleppte sie zum Ufer urw stieß sie in die Dona». Sie blieb unterhalb der Böschung liegen, dm Kopf noch über Wasser, und schrie laut um Hilfe. Wald aber raffte von der UfeÄöschung Steine auf und,warf mit chnen solo na« nach dem Kvpf der Kvch, bis es still wurde. Fuchs behauptet, er habe sich während der Tat im Gebüsch versteckt und' sei «ft hervorgekommen, äls er die Hiffefoufe hörte. Wald nahm di« Handtasche der Koch an sich, beraubte sie ihres Inhaltes und vechenkte die leere Tasche, mit oinem Stein beschwert, in den Sbrom. In der Untersuchung hat Wald die Tat stets geleugnet and'den Fuchs beschuldigt, daß er allein die Tat verübt habe, nütz dies gegen Walds Willen. Die Staatsanwaltschaft sicht auf den Standpunkt, daß beide einvernehml r ch gchandelt. und die Koch, um sie zu ermorden, nach Deutsch-Mtenburg gelockt haben. Gestern begann unter dem. Vorsitze des Hofrates Biziste die auf vier Tage anberaumte Verhandlung gegen di« beiden Mörder. Beim Vechör erklärte sich.WoLd nm ^r Mitwisserschaft, nicht aber der Mit« läterschaft an dem Mord schuldig. Seine abnormale Veranlagung und die dadurch entstandenen, unter Anklage gestellten strafgesetzlichen Verfehlungen gibt «r zu. Ueber sein- Bekanntschaft mit Fuchs sagt Wald aus: ,Hch war, wi« ich ihn gesehen halbe, ganz verliebt, in ihn." Es ist auch festgestellt, daß Wald zu den Eltern des Fuchs kam und ihnen erklärt«, er wolle den jungen Menschen vor den Gefahren der Großstadt schlitzen, hauptsächlich. davor, daß er Homoftpuellen in die Hände falle. Er ließ sich von den Eltern des Fuchs schriftlich «ine Art Vormunds vollmacht über Fuchs geben. Ueber seine Bekanntschaft mit Frau Koch befragt, erklärte Wald, die Bekanntschaft sei von einer Frau vermittelt worden, der er von seinen Heiratsabsichten erzählt habe. Auf die Frage, warum er angesichts seiner Veranlagung und der dadurch entstandenen Zwistigkeiten der ersten Ehe nochmals heiraten wollte, antwortet der Angeklagte: Hauptsächlich wegen der Ordnung." Präs.: Da haben Sie eigentlich eine Wirtschafterin gebraucht. Wie haben Sie sich mit der Koch vertragen? — Angekl.: Sie hat viel getrunken und deswegen gab es Streit. Ich habe ihr hie« und da eine he.nmtergehau't oder vinrn Stoß geigelben. Wald gibt dann an, daß Fuchs den Plan, die Koch zu beseitigen, ausgeheckt habe und schildert dann den Hergang der Tat genau entgegengesetzt den Angaiben, welche Fuchs gemacht hat; darnach soll Fuchs die Frau ermordet haben. — Präs.: Sie müssen doch wenigstens zugeben, daß Sie.mit dem Plan einverstanden .gewesen sind Angekl,: Ich bin ein Opfer des Fuchs, er hat in mich hina'mgeradet drei Tage. Präs.: Was für ein Interesse hatte der Fuchs, die Koch zu beseitigen? — Angekl.: Der Fuchs hat unmittelbar nach der Tat mir 16 Mil ltönen übergeben und mir gesagt, daß er dieses Geld der Koch gestohlen habe und daß sei der Grund, weswegen er sie u>mge°brchcht hat- Wald lbeteusvl« weiters wiederholt, daß er unter dem Einfluß des Fuchs ,gestandenfei und gegen seinen Witten sein Einverständnis zu dem Morde gelben habe. Der zwe>i«te Angeklagte Othmar Fuchs, welcher st dann verhört wurde, bezeichnet WE als Anstifter und Täter. Er schildert« die Tat, wie er «S bei der Poli^'. wub in der UrtterftlchMg angegeben l>at. Sein Bechältinis f.-u.r Fmu Koch gezeichnete er als «in gutes: „Ich habe die Frau Koch aelteL.j wie eine Mutter und «mich für sie schla-gen lassen: da werde ich sie doch glicht Ebringen!" Bei der in später AboMtunde erf^jsten Konfroutatjon der Heiden Augsstagten bloibt Fuchs bei seme-r Bcha Wald tritt daun a-n Fuchs heran und sagt: „Was Fuchs erzählt, ist eine gemeine, impertinente Lüge. MS wir alle drei auf dem Wege waren, hat er plötzlich geMn 'die^Koch «inen S chußvon rückwärts albgsgeiben. Sie wollt« sich an mir anhalten. er hat sie aber bei den Füßen gepackt, ist mit ihr zur Donau und hat sie ins Wasser geworfen. Das kann.ich vor Gott und den Menschen beschwören!" Nach der Konfrontation wurde pie Verhandlung ab g e brachen owib wird heute früh fortgesetzt. Alle Arten von Bankgeschäften Telephon i 22-5-90 Serie Kommandit? der Kroatischen Eskomptebank, Agram WIEN, L SE1TZERGASSE 4 (ECKE BOONERGASSE BEIM Kredit- und Telegrammadresse - FRAPOBANK ^CL ren^ eszh^! . Bolksivitt I Sie Schwierigkeiten der Wiener Bank-A.>S. Wahrscheinlich« Eröffnung des Ausgleichsverfahrens. Trotz aller Versuche, di« Schwierigkesten der Wiener B a n k -A.-G. zu beheben, ist eS bisher nicht gelungen, in dieser Hinsicht irgend ein Resultat zu erzielen. . Eine vor einigen Tagen vorgenommene Prüfung des Status durch , den Banken» verband ergab ein.größeres ungedecktes Defizit. Die Behebung desselben konnte vorläufig nicht bewerkstelligt werden. Die Wirtschaftspolizei beginnt sich nunmehr mit den Aktionen einzelner Großaktionäre zu befassen. Die von einzelnen Blättern, gestern gemeldete Verhaftung des Großaktionärs Lieblein entstricht nicht den Tatsachen. Vorgestern hat sich das Jnterventionskomitee, welches als einer der wichtigsten Gläubiger in Betracht kommt, ebenolls mit den Schwierigkeiten der Wiener Ba-ick-A.-G. beäßt. Die Meinung über das Vorgehen des Komitees war geteilt'. Eine Reihe von Komiteemitgliedern war dafür, die Wiener Bank-A.^G. rücksichtslos ihrem Schicksal zu überlassen. Andere wieder hielten eine Wwartiende Haltung für ratsam. Schließlich einigten sich die' Komiteemitgliedsr dahin, vorläufig das Verhalten der anderen, großen Gläubiger abzuwarten. ES 'besteht aber beim Jnbewenitionskomitee gar kein« Neigung, hier irgendwie helfend «inzugreifen, so daß die Bank genötigt sein wird, um daS Ausgleichsverfahren anzulsuchen. Die Schwierigkeiten des Banchauses Brepillier «. (So. Die Versuche zur Behebung der Schwierigkeiten des Banchausts' V revittie« u. Co. werden umrnvevbrochen fiortgesetzt. Der günstige Verlauf der Verhandlungen wegen Verkaufes des Pakets Schramiben-BreviMerMtien, für welches sich jetzt großes Interesse von ve-rschredmen Gesten göigt, laßt die Erwartung zu, daß in einigen Tagen doch die Schwi-srigkeiten behoben werde». Ein« genaue Prüfung des Status hat ergeben, daß durch di« Wortvermmdevung dar angchäuiffen Schrauben« cckdien und die Jmmobilisievung durch IniveftieMug größerer KaPitaliLN bei «iuzelnen Industrien, deren Rückzahlung infolge der gesteiHMten Wirtschastskvis« nicht zu evlaugen war, endlich die boi einzelnen BanGirmen erlittenen, vorläufig nicht «inbvinMchen Verlust« die schwierige Situation des UNternichmens vmirsacht halben. Hievbei wird auch von mit den Verhältnissen des Undernchinens befPertrauter Seite erklärt, daß di« Nachricht, wonach Dr. Kimmalmann etwa durch persönliche EngagelmiSitts oder durch Fvankenlspelkulaltiivn dem Unternehmen größere VeMrste beigsbracht halben soll, ülber'- haupt nicht zntrijlft. Insolvenzen. Die Firma S. Fradies, Handel mit Manufaktur- und Wäscheiwaren, 1. .Beg., FranziFchefs-Kai 49, hat um di« Eröffnung des AusA«ichZvenfahvenS angvsucht. Das, ErsgleichSve-rfahven wurde ferner eüöfffnet stlber: Paula N «rrmarck, gewesene Gesellschafterin der vaMtvievten Fiuma M. Neuinork, Wien, 2. Bez., Novara-rasse 6. Igwaz Garsein, 1, Be^., Burggasse 21. Josef Füll ich, Wien, 15. Bez., Wttmplatz 2. Leopold Haut, 19. Bez., Rudolfinergasse 6. Fritz Holzberg, Allsminhalber der Firma Fritz HolzchM, Men, 7. Bez., Krvcheniaass« 81 Fedevibusch u. Rosenbera, G. m. b. H., 1. Beg., FLelischmaM 26. Franiz Ba ris itt ch, 1>8. Bez., Kreuzgasse 4. In der Provinz wurde das Äusgleichsverfalhren verhängt über: Hans Erheisjel in ErnftbnunmMudÄf K not« in Krems und Hermann Sottner in Dt. Pölten. Der Konkurs wurde eröffnet Wer: Stephan Hinka. Wien, 18. Bez., HüttMovserstraße 8, Tür 9. Erleichterungen für den österreichischen Export nach Polen^ In der gestrigen Versammlung des Greimialrates der Wiener Kaufmannschaft und der Präsidenten der kaufmännischen Branchenorganisationen berichtete der erst« Sekretär Dr. B r i ch t a über die Erfolge seiner Intervention beim polnischen Handels- und Finanzministerium in Warschau. Diese Intervention sei deshalib notwendig gewesen, west Hunderte von Sendungen von Kanfleuten trotz ordnungsmäßiger Ursprungszertifikate von den polnischen Zollämtern entweder zur Einfuhr übechaupt nicht zugelassen older ihnen die Anweisung auf Grund der des österreichischpölnischen Handelsvertrages begünstigten Zollsätze verweigert wurde. Er habe nun von den polnischen Ministerien die Zusage erhalten, daß die Einfuhr solcher Waren, deren Veredlung in Oesterreich in der vorgeschriebenen Weise erfolgte, zu den begünstigten Zollsätzen erfoilgen falle. Am zweckmäßigsten sei es, sich bei Sendungen nach Polen der Nomenklatur des polnischen ZolltariseS zu Ledienen. Bezüglich der in Aussicht genommenen Schaffung von Eisenb ahn gerichten, welche sich ausschließlich mit Eisenbahnangelegenheilen zu beschäftigen hätten, wurde der Standpunkt vertreten, daß die Kaufmannschaft einer solchen Einrichtung nur dann zusttmmen könne, wenn diese Gerichte die weitestgchende Garantie für die Ob Aktivität der zu behandelnden Streitfälle und die Mgunsten der Versrächter diesbezüglich Nötigen Sicherhettön gewähileisten. Die Bankfirw-n gegen daS Depstgesetz. Gestern samd im GchiedSgevichtssM im Börsengeibäud« eine Vövsammllum,g des Vereins der Bank- Md BörsenkommPonsfimven stast, um gegen'di« Gesetzwerdung des lgepbaattrn Depotgssetzes Stellung zu nchmen. Görsema-t Hock veifvvierte über bcvs geplanbe neu« Gesetz und führte aus, daß eS das BainDgewerbe schwer schädigen und zum völligen Ruin führen werde. Bvrisenvat Steinhübel erTärte, daß er an maßgebender Stelle die Ver- >>ich.MUng vchMen habe, daß vor der Gssetzwerbung die Interessenten gehört werben. Börsenvctt Straßer wandte sich «gegen einzÄne Bestimmungen des Gesetzes, das gu sastver Durchftchvrvng. die Einstellung eines Hcmizen BeamtenapipaVates erfordert. Schließlich wurde eine Resolution cmMommen, die au«f die Schädigung des neuen Gesetzes hmweist und in der die Archörung der Inteivessenten vor der Gesetziwwdui^ gesordeirt Wird. Kein Verkauf der Laurcchittte. Zu informierten ober- Wesischien Jndustriekreisen wird' die Nachricht ■ des ,MMiner BörsenDurirrs", «nach welcher aus «der Pariser Börse durch ein^ sramsMchchobnisches Konsortium MäsovstätSvaufe m Wtien der vereinigten Königs- und Vaurahütte voraenbmmen werden, entschiedenst dementiert. Es soll sich hier «iediigslich um SpeSulationÄäufe handeln, machdeim sich die Majorität der genannten Men in festen Händen befindet, die an ein« Veräußerung derselben nicht denken. Wiener Mrse. Schwächer. Dar HauptMwächSchema an der gestrigen Börse Kar di« Rede des FmanMinWrs Dr. Kienböck, und daS Budget. Trotz der von der Rtzgie-vung dem RaiiionÄrab uiN'berbvssteten Vorlagen, «in denen viele Erlerchtevungen sür den FinaMevkehr geschaffen wurden, eröiffnete dre Börse in schächerer Halltuam. Die Zurückhaltung des PMMunrs inifolge der schwächeren Börse vom Vortage idvait stärker hervor und ifichrre zu einer vemnindevten AiuIfnahmWlhigkeiit des MaaÄteS, waS zu verhältnismäßiq stärkeren Kursheralbifetzungen' führt«. Bis muf Sudbahniwerte und Minen der AnMvibanik «röffneten alle Palpiere mit Ermäßiigungrn, die sowM in der Kulisse als Mch im SchvaiNken m verzeichnen waren. Es kam von SeanaM Seite irgend eine Belebung für den Vevkchr, zniwÄl da die Berichte aus Prag hinter den Erwartungen tzurüMieben, WaS zu KurseiNbusten der tschechischen Werte MM. Auch die lustlose Haltung der Budapester Börse suhrte zur HovabfetzumH der mMvischen AEragewerte. JnsÄge dessen trat di« Kontermine wieder in Mion, was ihr auch zum Test« gelang. Der schon vorher beschränkte Verkehr schrumpftL im wösteven Bsxlause noch m«chr'«m, wobei es zu keinerlei bemeMnswevten Umsätzen kam>. Sudbahnprioritäben.wuivden von aiuer hiesigen den von dieser Stimmung mstbetroffen und gewannen ebenfalls.- Bis aavfdiese zwei Werte schloß die Börse mvst Kursheraibsetzungen. Die meisten Kulissepapieve notreivten miedriger. Am Schranken zeigten höihere BeÄuste: Nordbahn, ungarifcher Zuckes, Schoeller Zucker «und Petroleumwerte. Der An!lag-emavkt bof ein 'bessMes Bild; österreichische Renten waren ge« sucht. Von den Exoten, notieren: Knobloch 9500 bis 8700, Mramica 36.000 bis 37.000, Tepog« 46.000 bis 46.kM. Uni versa!« 17.000 bis 17.500. Wiener Warenbörsen. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Landwirtschaftliche Produkte. Der gestrig« Markt unter» «lag den schwächeren amerikanischen. Notierungen und der matteren Prager Tendmz, allerdings nur Nnisichtlich der Stimmung, nicht aber hinsichtlich der Preise,,, die im allgemeinen unvermrdert blieben. DaS Weizengeschäft war schwächer bei behaupteten Preisen. daS GtzfchW in Braugerste ruhiger infolge der schwächeren Prager Tendenz sowie der Ausfuhrfreiheit in der Tschecho-Slowakei; die Preise Rieben jedoch auch hier 'behauptet. Di« rege Nachfrage in Roggen hat nachgelassen und. das Ausgebot hat. «inen stärkeren umlfang angenommen. Haser liegt infolge Mangels an Offerten fest, auch Mais war gesucht, da pronrpte War« fehlt. Das Goschäft in Roggen- und Weizenmehlen war still bei ochaupteten Preisen. Es . notieren r Wetzen inländischer 4250 bis 4380 K., ungarischer Theiß 4700 bis 4800 K., jugoslawischer 4500 bis 4600 K., Roggen 4400 bis 4550 K., Gerste inländische 5400 bis 6800 St., slowakische nominell 5900 bis 6500 K... böhmischmährische nominell 6400 bis 6900 K., Futtergerste 3800 bis 4000 K , Mais 9650 bis 8750 K., rumänischer KleinmaiS 8700 bis 3800 K., Hafer inländischer oder ungarischer 8700 bis 3800 K., rumänischer 8650 bis 3800 St., Weizengrieß inländischer oder ungarischer 7700 bis 7800 ' K., MaiSgrieß 4900 bis 5000 K., Weizenmehl Nuller inländisches 7500 bis , 7600 K., ungarisches 7100 bis 7600 A., 3.10 bis 8.25 tschech. K., transit Wien. Amerikanisches Vollpatent 7600 bis 7900 K., Brotmehl inländisches Ia 5600 bis 5800 St., Futtermehl Ia 8700 bis 3900 St., Ila 3500 bis 8600 St., Roggenmehl inländisches Ia 6500 bis 6600 St., Kleie 2175 bis 2225 K. Holz. An der gestrigen Holzbörse bestand bessere Nachftage nach verschiedenerlei Holzgattungen, namentlich nach Staffeln 10/10 5 bis 8 Meter, für welche 620.000 K. Geld am Markte war. AuSgeboteu wurden: Fichte sägefallen-faul-und bruchftei bis 15% Tanne, 20 Millimeter-Bretter von 18 bis 91 Zentimeter 4 bis 6 Meter zu 620.000 K., 26 Millimeter-Bretter von 18 Zentimeter aufwärts 4 bis 6 Meter zu 600.000 K. ch Wien, »i&r. Devisen Amsterdstn t. t holl. Oiti^en . Belgrad 1 Diner . . . . , Berlin - - -.. •; « < BrUttel 1 belglacher Frank . < Budapest loo ungar. Kronen Bukarest 1 Lei ■ .. londch I Plwnd StqrNmr * Mailand .1 Ure .. NcwYork I Dollar . , . . . Paris 1 Frank. Prag 1 tschecho-slow. Krone < Levifen- und Aalutenkurse vom 22. Mober 1824. Geld W2ri.~ 10A,- J6825o 3424. - 02.30 4M4,— 320LW.- 3i 82.- 709 i9,~ 3717.- 2117.- Warö 28125.- 1030.» 16925.- 3436.— 93,10 406.- 331000.- 3094.- 7,185- 3733.- 2127.- dofla 1 Lewa. Siockholin I »chwed. Krone Warschau - . . -. Zürich 1 Schweiz. Frank. . . Valuten Am«r!kani»ohe noten ... Belgische Noten 100 Franken . Bulgarische Noten euIOOOLcy* Deutsche Noten » .. Englische Noten .. Geld ß!2,- 18750,- 13590.- 13660.- 70480.- 3380.- 500.- 16640.- 318200.- Ware 516,- 18810.- 13600,- 13710,- 70880.- 3410.- 5C8.- > 18760.- 319800.- FransÖBlsche Noten. HollUndlsche Noten. Itall.nlsche Noten ...... Jugoslawische Noten. Polnische Noten . . . . . » KuniHnlsch« Noten...... Russische Noten (Romen.). . Schweizer. Noten 100 Franken Tschecho-slow. Note« . . . Türkische Pfund-Noten . . . . Ungarische Noten.. Geld War« 3685.- 371{>,— 277C0.,- 27900.- 3055.- 3075,- 1017.- lozs.- 13480.- 13020.- 393.- 403,- 188g: 1360Q.—- 2103.- 2118.— 36050.- 37050.— 89.70 90,90 598129^519483971

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