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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-06 · Heft 2025 (6.10.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2025 (6.10.1924)
Date
1924-10-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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/ f alt Wien. Montag Menev MÄülirnzMtM.'' "tz. Oktober im Seile 5 Schach Mlle diese Rubrik betreffenden Zuschriften sinan die Redaktion der „Wiener Morgenzeitung" mit dem Vermerk „Schach" Vv * ält richten.) 4k Wir bringen Nachfolgen- Werke David Przeiiior- (Jci'S, eines Warschaa-eo. Meisters, der gleich. Großes auf dem Gelbiet des praktischen SpiM-s als auchauf dem der Pi-öblem- >knust l-eiistet. ' ' i ■ Aufgabe Nr. 22. L. PrzepiorÄa» Warschau. / („British Cheß Magazine", 1922.) Schwarz: LdL. Ldß, Sill, B a 4, g7, H2, li6 (7 Steine). ab c d e f g h Witß'? K a 3, D d 3, L c 7, h 6, B f B, gg, g4, g 6 (8 Steine.) Matt in drei Zügen. Nachrichten. Das Meifterschaftsturnter des Oesterreichischon Schachdeckairdes beginnt heute. Spieltage: Montag, Mittwoch und Samstag.' Spiellokal: Caife Rabl, 1 Bez., Wallnerstmße. Der Vortrag des eheippligvn Schachweltmeisters und Siegers-im letzten Großmeisterturnier zu N-ew-?)ork, Dr. Emanuel Laster, der am 2. d. im Zeremonienfaal der Hofburg stattfinden sollte, wurde, verschoben. Der neuerliche Termin wrvd s. z. be- Pchrtic Nr..22. ' AbgelshMvs Aamöngambit. Gespielt im Ghörer Mejstwinpner, 9. Runde, August 1924. — Anmerkungen von D. Przepiorka. .e,i.ß; PrzeMrhn.» .Schwär z: Havasi. 8 d 7-58 Lg 8-5? 8 7-86 tbX8Lb7—K5 göX-S 8 k 8—g $ Te 8—h8 Th8—hß b 7—b 6 S g 6—e 7 Kf7Xe7 g6XfB Ls 7-57 1. ä 2-di d 7—d 5 V . 2. S g 1—f8;Sg 8—J6. , 3. c 2—c 4 c7—c6 ' 4. - Sb.l-j-rcS .,6.7—e,iß . 5. 6 2-0 3!) 8 k 6-« 4 6. Lf 1—d3 17—f5 7. S f 3—e 5 D d 8—14 8.0-0 Lf 8—d 69) 9. f 2—f 3!,3) S e4XcS 10. b 2Xc 3 L ä6Xe ö 11. d4Xeö; dBXc4*) 12. g2-g3 Ob4-68 13. Ld-8'X® 4 b ü8X«i1 14. T flX d 1.4 S b 8—d-7 15. f 3—5 4 S d 7—b 6 16. L c 4—b 3 0-0 17. a2—a4! , Tf8-«8 18. LcL-a3-‘ Sb6-d7 b Dr. Tarrasch empfiehlt an dieser Stelle LZ 5. 2)8/. . . . Sd7 scheint besser. ■ ' 8) Eine interessante Neuerung. «) Besser wäre'11. . . . vS47,j; B. 12. f4, Sc5!:13. La 3, mit wohl auch überlegenem Spiel für Weiß jedoch günstigerem als in der TeKvariante. . . .. *) Diese- Stellung tragttbereitsden Keim des Verlustes in sich, da Weißalle Zugstraßen beherrscht. - .; . 6) Der Bauernsturnr muß die Entscheidung bringen? '/ 7) Es ist klar, baß Schwarz.keinen Bauern schlagen kann.. 8) Es führen viele Wege üach Rom. Weiß wählt die zwingendste Fortsetzung. - °) 33.. . . . L' g 7, beziehungsweise g 6 führt zum Matt 19. rdi-d6 20. Tal-dl 21. h 2—h 8! •) \2%- g3—g4 ■ 23. h3Xg4 24. g4XbB 25. Tdl-d2 26. L b 3—d 1 27. Td6-d8 28. ,Td2—g,2 29. f 4r—f 5"1) 30. La3Xe7«) 31. 782-g8 ,32, T g 8—e 8 f' 33. L d 1—b 3 f” L c 8—e $*) 34. Lb3Xe6f- Th6Xe.5 35. T e 8—f 8 f Aufgegeben. Die Hakoah in Budapest 2 :1 siegreich. Bom zweiten Sertionsleiter Fritz Battnxe. . ' ->Me. HaLrgh wMÜe.m- Budapest betihrer Ankunft -über- «uZHerMch entpfangem Präsident Szigethy vom F. T. C. und Präsident Klein vom P. A. C. hielten hoifällig aus-gmommone Ansprachen. Biele Spieler und FunktiaMre der beideit Budapester Develi ne' hatten sich ebenfalls im Bahnhof ein-gefunden. Der' alte Kapitän Blum vom F. T. C. überreichte beu- Wienern einen herrschen. Blumenstrauß, der durch eme- Prächtige blau-weiße, Schleife g-tziert war. Die. Reisegesellschaft bestieg die hevei'tst'ehsn'-en Kraftwagen, und die UutÄolonue, die allseits Aufmerksamkeit erregte, bewegte sich pm Hotel Palace dunch die Stadt. Am Samstag besichtigten die Wiener den «impchanten F. T. C.-Platz, ans dem sich bereits die Stierkompsarena.. befindet. Eine spanische Gesellschaft - hat die Anlage., mit einem Kostenaufwand von drei Milliarden unigavischett Kronen errichtet, doch verbot der Budapester Bürgermeisterdie Stierkäntlpf-e. Der F. T. C.--Platz besitzt 16.000 gedeckte' Sitzplätze^ und . ungefähr 10.000 nicht gedeckte Sitzplätze. (4 Die Anlage ist sicherlich die größte auf dem Kontinent. >4 Einen mächtigen Eindruck machte die wundervolle Tvi- ^iiitc auf die Gäste. Vom F. T. C.-Matz fuhren letztere nach Alt-Ofen zum Regattahaus des F. T. (£., das ihnen zu Ehren FlaMnfchmuck angele-gt hatte.'Der Empfang durch die Ruderer, war wieder ein überaus herzlicher. Sie erwiesen sich als freundliche Gastgeber und, lnden die Wiener zur Jause sin. Die. Marga-retenilnfel tourde noch bssichdigt und. dann ging es heim iits Hotel zum Nachtmahl. Am Mond besuchten die Hakoahner das Royal-Ovpheunt, kehrten ciber frühzeitig ins' -Hotel zurück, Im Präsidenten Szigcthy lernten die Wiener wchl - den liebenswüridigsten Gastgeber kennen. Sie, die Wohl grosse Empfänge getzvöhnt find, waren von der glanjzenden iÄnfmhme iwbevrafcht. Am Sonntag vormittags - besichtigten die Hakoahner die Stadt und am Nachmittag k-amen -sie um haB 3 Uhr ans dem M. T. K -Platz, Wo gerade das Wettspiel P. A. C. gegen Oörekves im Gange war. Der Budapester jüdische Verein stegts mit 2:1 Tore». M Törekves lag bis 10 Minuten vor Spielende mit 2:1 in her.- Führung. Auf dem Platze hatten.sich ungefähr 23.000 Zufchaner emgefunden. Die dichtgofüllte Tribüne /bat einen unvergeßlichen Anblick.. Unter der Fühmng des Schiedsrichters iJvapcic betrat folgonde Hakoah-Mannschaft düs Spielfeld: Fabian; Grünfeld, Goldp Fried, Guttmann, Pollak; Noüfeld, iSchwarz,. Gvünwald (Häusler), Eisenhoffer, Katz. Der F. T. C. istellte eine junge, ungemein schnelle und aufopferndspielende iMaitnschaft ins, Feld. Die Wiener .spielten anfangs sehr .ner- ,vös,i so daß.die Ungarn in. t>eit ersten zehn Minuten, ständig!imt 'Angriff waren., Die höhere Spi-elkultur der, Gäste kam iäbor bald doch zur Geltung, nnd MN gewannen letztere auch die Oberhand. Mit Ausnahme von Schwarz spielten' die Stürmer aber ohne U-eberl-ogung, s-o daß vie Angriffe mehr einer jDemon-st.ration gliche, . als dom nngarischen..Tor gefährlich wußden. Die beiderseitigen Verteidigungen brillievt-en, wobei isich auf seiten der Hakoahner Gold und auf seiten des F. T. C... Bmm besonders auszeichnetew Netif-rld brachte K>en' 'Ball * nnmvor wieder nach vorne, feine guten Flankenballe wurden -aber von^ dm Innenstürmern nicht crusgoützt. JnÄbchondere Griiüwalid. gewann mit .selinen N-ebeirlenten. keim .Fühlung. GrLuwaldbehielt den Ball viel zu lange, so daß seiwe Partner intm-er abgedeckt waren, wenn er sich endlich dazu entschloß, den Ball abzn geben. Nun lnntovnahm wieder der F. T. C. gefährliche Angriffe. A In . der letzten Minute fielen, dann. Ml Tore. ■ Jber 44. .Minute - verfehlte- Gold einen Ball und. der' grgmrt'schLi. Linksverbindungsstürmor' konpte «rijhäkMr^ einsenden. Sofort, 'voin- Abstoß -weg ging Eisenhoffer "auf' und "da- .-von und stellte den Ansgletch her. . fci- Nach Seitenwechsel trat Häusler an Stelle tom Grünein^ In der fünften Minute spicilte Häusler .EilenhMer ftei^-dvr mit. Bontbenschutz 'das zweite Tor erzielte. Die Häkoah bcherrschte in der Folge , das Feld. Eisenhoffer und Katz ergaben aber sehr günftMe Torgeleaerchviien. Um. Mitbr der SpieWt hatte der F. L. C. seinen Schwächeanfall. übevlvMden und erwies, sich wieder als vollkommen gleichwert. . Fried, Pollcck. und. zeitweise , auch Guttmann leisteten nun Hervorragendes undauch die beiden Verteidiger stellten -voll und ganz ihren Wann. Ueberras-chend sicher klarte Grünifeld einige ver- 5>ickte Situationen. Mus MiMten vor 'Spielende wurde olläk verletzt und an seine. Stelle sprang Heß Sin. Unter beiderseitigen heftigen Angriffenschloß das interessante, überaus faire -Spiel. Die Hakoah hatte einen verdiente« .Sieg errungen,- obwohl' sl-e nur . zeitweise zu einer besonderen Form anflief., Er- Llärlicherweise spielte'. - 'di-e Mannschaft "^befangen, was auch das knappe Resultat begreiMch macht. Dte basten Spieler der Wiener, wapen Fabian, Grünfeld, Gold, Fried, Pollak mnd NensM.v lieber jedes Lob schaben waltete Schiedsrichter Jhamie seines Amtes. Das Verhalten des.PMikums war.im.allgemeinen korrekt, nur 'denvonstrierte es einige Male gegen Eisenhoffer, dem sie es isehr übel ankr.eidete, daß er beide. Tore erzielte. Der Großteil der ReisegeseUchatz hat honte um havb 7 Uhr srill) wieder'in Wien ein. ' -<h*&**; •-•:?- Die gestrigen MerstersrHafLssprele. Gestern, standen Mr drei Spiele. a;uf dem. Programm, die unerwartete-Ergebnisse brachten. Die . ohne ihre Ungamr antreteltden Amateure besiegten den Favorit Vienna. Der Sportklub Rapid mußte in Simmoring beide Punkte lassen und der.Wiener. Sportklub «brachte -im Spiell gegen WackKv dem ersten Punkt nach Hwtise. '' Amateure—Bienna 211 (I r 1). Die Sieger vergeben einen Elfmeterstoß. Anrateure-Platz. 18.000 Zuschauer. Schiedsrichter Wa-gue,r. - . Amgteure: Lohrmann; -Tandler,..Papovich; HM, Netterer, .Geher; .Wicser, Neumann,- Sindelar, Hierlguder, Cntti. . Bienna: Ostricek; Blum, Rainer; Ludwig; Ghrenka, Kurz; Fischer, Hoß, GsMeidl, Jszda, Nhbar. - Die' Amateure erfochten gestern-einen verdienten Sieg, obwohl sie ohne Schaffer und ohne die Brüder Konrad antraten. Sie hatten die bessere Verteidigung -und lden besseren An-gM, wOu dem! Spiel den Ausschlag. gab.- - Bei' den Ober- St. Beitern vollbrachwu Tandler. in 'der. Verteidigung und Cutti im Angriff wahre. Glanzleistnn-^n. . Aber auch'' alle übriMn Spieler waren-mit Ausnahme von Geyer, der einen schlechten Tag hatte,.gut. Vielversprechend führte fich Neumann ein, wer -nicht-nurbeide Tore erzielte^-.sondorn auch im -.Felde sehr, brav spielte. Die Bhenna war m der Verteidigung durch oas gänzliche Versage« von. Blum verwundbar. Amch 'die.. Deckung konnte nicht-so gutwie sonst-gefallen. Chrenk-a stand -das Tempo nicht durch und „schwamm^ 'zeitweise ganz gehörig, so daß ihm die Flügelläuser immer helfend beispringen mußten. Der Angriff konnte fich durch die minderwertige Leistung Iszdas nicht recht entfalten. Ausgezeichnet spielten Fischer' und Gschweidl. Der Kampf begann sofort im schärfsten Tempo. Gleich! in der ersten. Minute gab es einen Zusammenstoß zwischen Ludwig und' Neiterer, als beide einen Ball mit dem Kopf übernehmm wollten und der Amatenr-Ma'nn mußte aus zirka zehn Minuten das Spielfeld Verläßen. Während feiner Abwesenheit, in der dritten Minute, erzielte Gschweidl nach einem Flankenball Rybars den ersten Treffer für die Vienna. In der 28. Minute überspielt Neumann Ludwig. Blum nimmt ihm zwar den Ball ab, doch kommt der AmateurMaitn nochmals in den Besitz des Leders, läust einige Schritte vor und erztelt durch einen unhaltbaren Schuß in die Ecke den Ausgleich. In der 45. Minute erzwingt Fischer einen Korner. 'Der von ihm getretene Ball gelangt zu Kurz, der ihn mit einem hohen Schuß aus« größerer Entfernung ms Netz lagt. Da jedoch Wagiter eine Sekunde vorher das Spiel abgepfiffen hatte, bleibt es bis zur Pause beim Stande von 1:1. Nach Wiederbeginn ist das Spiel zunächst offen, dann zedoch gehen-die Amateure, durch das Nachlassen-Chreukas begünstigt, zum Angriff über. In der 16. Minute läuft Hierländer, der wegen einer Verletzung mit Cuttt den Platz getauscht hatte, am Flügel durch. Der Flankenbalt gelangt zu Neumann, der ihn mit unhaltbarem Stoß in8 Netz befördert. Zehn Minuten später verursacht Blum, der Cntti im Strafraum mit der Hand nie.derstößt, einen Elfmeterstoß, der redoch von Neuntann neben das Törplaeiert wird. Knapp vor Schluß hat die Vienna eine gute Ausgleichsgeleaenheit: Fischer bringt den Ball vor und paßt zu Höß, oefferr scharfer Schuß stdoch nicht die Richtung aufs Tor nimmt, sondern parallel mit der Go'allinien streicht- Blum, der die letzte halbe Stunde als rechter Flügelstürmer spielte, erhascht den Ball und gibt ihn wieder zur Mitte, doch geht der Bombenschuß Iszdas übers Tor. Gleich darauf ist das aufregende Spiel zu Ende. Simmering—Rapid 5:4 (2:2).; Schiedsrichter Plhak hat einen schwachen Tag. Simmeringer-Platz. 16.000 Zuschauer. Schiedsrichter Plhak. Simmering: Aigner; Jra. Musil; Ehrlich, Dumser, Baumgartner; Hauswirth, Danis, Horvath, Zillbauer, Urban. Rapid: Griftner; Regnart, Solil; Richter, Brandstetter, Nttsch; Wondrak, Zach, Kuthan, Bauer, Wessely. Die Simmeringer erfochten gestern einen knappen, aber veM-onten Sieg, den sie ihrem besseren Angriff, ihrer ausdauernden Deckung und ihrem üoerlegenen Tormann verdanken. Die schlechten Bodenverhältnisse ließen wohl keine hochkl-assigen Leistungen ßu, doch svar der Kampf interessant und aufregend. Ber den Siegern zeichneten sich Hauswtrth, Danis, Horvath, Dumser und Aigner besonders aus. Der Sportklub Rapid hatte eigentlich nur in seinen Bcibcn- Flügelstürmern vollwertige Kräfte. Das Jnnentrio war Deckung und Verteidigung spielten ausgesprochen . Einen sehr schwachen Tag hatte Schiedsrichter Plhak, der neben anderen Fchlentschewungen auch zwei ungerecht-' fertigte Elfmeterstöße diktierte. In der zehnten Minute läßt MM den Rapid- Mann Zäch poltern, -ein Delikt, Kr das ein Elfmeter eine viel zu schwere Strafe bedeutete. Die ausgleichendv Gerechtigkeir blieb auch nicht aus^denn Aigner vermochte den von Wessely scharf getretenen Freistoß zu fangen. Die S'immeringer dringen nun vor, Urban erzwingt den ersten Eckball, den Richter nochmals ins Out stößt, und nachdem Urban den Ball wieder abaestoßen hatte, entstand vor dem Rapid- Tor ein kurzes Geplänkel, Horvath schob das Leder Zillbau-er zu und dieser schoß aus kurzer Entfernung scharf ins Tor. In der 28. Minute erfolgt der Ausgleich. Ir-a und Kuchan waren zusammengestoßen; kaum war festzustellen, ob eine RegeLverllehU'Na vorlag, und doch entschied der Schiedsrichter auf Frerstoß gegen Simmerina, den Wessely mit unheimlicher Wucht , ins Netz bugsiert. In der 30. Minute verwandelt Wessely den zweiten Penalty zum ebensovieltett Treffer. Rapid hat dte Führung, und die Simmeringer lassen nun bloß einen Verteidiger hinten, so die Rapid-Sturmer öfters off side stellend. Iva wird verletzt, er mutz ans kurze Zeit cmsscheiden, und Hauswirth geht in die Vert-eidigüng. Trotzdem, mit zehn Leuten spielend, erzielen die Hausherren den Ausgleichstresfer. Horvath hatte den Ball vorgegeben, Danis lief fast bis ins Tor.. Dies geschah in der 39. Minute. Nun trat wieder Jra ein, und da war auch schon die Pause da. Eine wunderbar einifache Sache war das dritte Tor Rapids, das in der neunten Minute nach Wiederbeginn fiel. Wondrak erhielt in einnt Moment den Ball, als er völlig unbewacht war. Der Rapid-Mann machte das Einfo-chste, was in dieser Situation zu - machen war, er lief mit dent Ball schn-uvstr-acks auf das gegnerische Tor und pl-aeiert-e ihn in die linke Ecke. Doch nicht lange sollte Rapid sich seines Vorsprungs erfreuen, omn schon in der 17. Minute siel der Ausgleich, und zwar aus einem Elfmeter, der normal nicht zu geben gewesen wäre, den aber der Schiedsrichter mit Rücksicht auf die beiden vorangegcmgenen Strafftöße einfach geben mußte. Regnart war einen Simmeringer zu sehr angegangen und Danis erschien als die rächende Nemesis. Rapid kam wieder vor, Wessely gab zur Mitte, und trotzdem Wondrak und Zach ganz freistanden, vermochten sie doch nicht das Leder ins Tor zu lenken. Hierauf . ereignete sich der einzige Fall in Wien, wo mit wirkltcher Berechtigung eilt „Elfer" zu geben gewesen wäre, denn Zillbauer wurde ohtte Ball von Regnart glattgelegt, aber überraschenderweise geschah hier nichts. Doch die Gerechtigkeit sah schon daMnf. daß kein Unrecht geschehe, und in der 26. Minute traf ein Schuß Ms dem Hinterhalt das Ziel. Ehrlich, der glückliche Schütze, war. vielletcht selbst am meisten erstaunt, als Grfftner den unschsver zu haltenden Ball zwischen seinen Füßen ins Tor rollen ließ. Vier Minuten später flarckte Wessely entfach zur Milde und Kuthmt gäb dem Ball die nötige Fälschung: Riga hat mit der Außenseite seines Schuhes den Ausgleich heWftellt. Das Spiel st-and 4:4, und nach der Kampflaae könnt« jeder Partei der Sieg Mallen. Für ein Foul, das Nitsch an Danis beging, hätte imn wahrlich der Ausschluß gebührt, dem Gefoulten war es aber lieber, daß er zwei Minuten vor Spielenoe nach kurzem Lauf den siegbringenden Treffer zu erzielen vermochte. _ ...._ MEKroatischen Eskomptefcank, Agram .Mfe.. ..v§n-.<4.(?<?Kr SSE SEIM Kreditiitid War enge schäfte GRABEN) Telegrammadresse: FRAPOBANtC Bankgeschäften 22-5-90 Serie Telephon mmm

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