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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-05 · Heft 2024 (5.10.1924) · p. Seite 16

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2024 (5.10.1924)
Date
1924-10-05
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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Seite 16 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettirrrg. Indischer Liren- und SportverHand. Donnerstag fand im Zionistischen Landeskomitee eine Delegiertenfitzung des Jüdischen Turn- und SPortverbandes Oesterreichs statt, bei der fast alle jüdischen Turn- und Sportvereine vertreten waren. Nach einer herzlichen Begrüßung ereilte Präsident Spiogler Herrn Ziffer das Wort, damit er i-ber sein Avbeitsprogramm referiere. Herr Ziffer stellte vor tllem fest, daß die jüdischen Sportler in sehr loser Verbindung niteinander stehen, tvodnrch die Arbeit des Iüdischm Turntnd Sportverbandes empfindlich Üchindert wird, lim diesem liebet abzuhelfen, machte Herr Ziffer den Vorschlag, die im ergangenen Jahre mit Erfolg durchgcführreir gemütlichen Veranstaltungen der jüdischen Sportler auch dieses Jahr zu wiederholen. Den Hauptpunkt seines Programms bildet« «her ler Vorschlags Wettkänrpfe in allen sportlichen Disziplinen mrch den Jüdischen Turn- und Sportvevband zur Austragung st bringen. Der Reserent beantragte auch, anfangs Mai 1923 ein großes jüdisches Sportfest m veranstalten.. Die Sieger sollen durch Diplome und Ehvenieichen des Jüdischen Turn- und * Sportverbandes ausgezeichnet üdbeit. Der nächste Redner, Herr Ing. Königstein, erklärte, daß ler jüdisch^ Turn- und Sportveöband durch Schaffung von lVettkänrpfen und Konkurrenzen keine Spitzenleistungen ersielen, sondern haupsachlich die Vereine einander näheübringvn vill. Der Jüdische Turn- und Sportverband hat nun die Äuf- «abe, ein gegliedertes Programm der Wettkämpfe in allen Disziplinen auszuarbeiten, das dann den Vereinen zu nbernitteln ist. Herr Ing. Königstein beantragte noch, vorläufig tief einem Platz Untermieterrechte für den Jüdischen Turnind Sportverband anzustrebvn. Die vornchmliWe Aufgabe ses Verbandes wird cs aber sein, einen eigenen Sportplatz pk erwerben. Sodann ergriff Präsident Spiegler das Wort, und wies n einer längeren Rede darauf hin, wie büschämend es sei, oenn jüdische Sportvereine gegeneinander gehässig sind und linen großen Teil ihrer Kräfte mit kleinlichen Streitigkeiten vergeuden. Da aber nur der Jüdische Turn« und Sporwevbcmd tls oberste jüdische Sportbehorde in Oesterreich berufen ist, zwischen den jüdischen Vereinen entscheidend und schlichtend imzugreifen, stellte er den Antrag, daß sich alle jüdischen Turnrich Sportvereine verpflichten, ' bei Streitigke-iten und MeirnngsverschiedenheiLen untereinander, vorerst beim Jüdischen 5urn- und Sporwevband vorstellig zu werden. Die erste Tu- >elch e^es jüdischen Sportlers ist Disziplin, und deshavb müssen ach auch alle jüdischen Sportvereine den Entscheidungen des ^elbstgewählten Verbandes fügen. Uüber die angeregten Fragen entwickelte sich eine lebhafte Debatte, woraus folgende Anträge von der Delecsiertenversammlung zum Beschlüsse erheben wurden: . ' " 1. Die Dolagiertenversammlung des Jüdischen Turn- und Sporwevbandes beschließt, für die Vereine, die einer anderen sportlichen Organisation nicht angchören, im eigenen Rahmen Sportkynkurrenzen zu schaffen. Alle-hierfür nottvendigen Voraussetzungen sind vom Jüdischen Turn- und Sportverbände zu treffen. 2. Alle jüdischen Turn- und Sportvereine, die dem Jüdischen Turn- und Dportvevbande unterstehen, verpflichten sich. Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten untereinander vorerst'denl Jüdischen Turn- und Sportverbande zur SGichtrmg vorzulegvn. Jir Einspruchsfällen, bei denen eine Meldefrist bei einem anderen DevbandL vorgesehen ist. können die Vereine erst dann ihre Beschwerde beim betreffenden Verband Vorbringen, wenn ihre diesbezügliche, beim Jüdischen Turn- und Sportver'band erhobene Beschwerde vier Tage vor Ablauf der beim anderen Verbandvorgesehenen Frist keine Evledi-gwn-g gefunden hat. 3. Der Jüdische Turn- und Sportvevband wird bemfftragt, einen Sportplatz m Submiete zu nehmen über alle Anstalten für den Ankauf, eventuell Bau, eines eigenen Sportplatzes zu treffen. Zum Schluß referierte Herr FAdes über die Kulwswahlen und appellierte an die Vereine, die Schecke!- und Par» teisteuergelder noch bis zum 10. Oktober abzuführen. Das Budapests: Gastspiel der Hakoah. Heute trägt die erstklassige Wiener Hakocch das erste Wettspiel in Budapest aus. Sie trifft dabei auf den Altmeister F.-T. C., der erst kürzlich auf Wiener Boden seine derzeit gute Fornr bestätigte. Die- FranOädter sind also auch unter normalen Umständen für die Hakoahner ein schwer zu bezwingender Gegner. Noch wesentlich schwieriger gestaltet sich aber die Aufgabe der Krieauer, wenn man die jetzt in Ungarn herrschenden Verhältnisse berücksichtigt. Es gehört tvahruch Mut dazu, als jüdische Mannschaft mit dem Magen David an der Brust in Budapest zu spielen. Die Gefahr einer Behelligung der Wiener Spieler besteht wohl nicht, da die Budapester viel zu sehr Sportsleute sind und nur die Leistung werten. Immerhin besteht die Wahrscheinlichkeit, daß die Hakoahner heute sehr besangen fein werden und dadurch nicht ihre sonstige Form erreichen. Die Krieauer sind aber gewillt, selbst unter den widrigsten Umständen dem jüdischen Sport Ehre zu bringen. Gestern früh sind noch Gold und Fried nach Budapest abgereist, so daß die Mannschaft wahrscheinlich in ihrer stärksten Ausstellung antreten wird. Fraglich ist nur, ob Pollak, der an einer leichten Fußderletzung leidet, antreten wild können. Wenn dies. nicht, der Fall sein sollte, dann wird Heß den linken Läuferposten einnehmen. Die Häkoah wich heute wahrscheinlich folgende Mannschaft stellen: Fcckian; Scheuer, Gold; Fried, Guttmann, Pollak; Neufeld, Schwarz, Gvünwald, Eisenhoffer, Katz. Folgende Ersatzleute stehen der Mannschaft zur Beri.sügung: Grünfeld. Wegner und Häusler. Gold ist sofort spiel- 6. Oktober 1904 Nr. 2024 berechtigt, da er gestern den chm von der HaSoah voraelogten Vertrag unterzeichnet hat. Wir hoffen, daß die Häkocch heute in Budapest einen fairen Kampf liefern und ein' ehrenvolles Ergebnis erzielen wrrd. _ Die Amateurmeisterschaft. In der -ritten Klasse West spielt der Sportklub Kadimah um halb 3 Uhr auf dem gegnerischen Platz gegen Hacking. Dev jüdische Verein hat wohl'die etwas besseren Siogesäusficht-en, doch werden sich seine Widersacher erst nach energischer Gegenwehr geschlagen brennen. Schiedsrichter Kuff. In dieser Gruppe smden noch folgende Spiele statt: Union 14 gegen Altmannsdorf, Baumg. Sp. Fr. gegen Viktoria 6, Einheit gegen Neptun, Rekord 15 gegen Wr. Slavia. In der vierten Klasse Südost spielen drei jüdische -Ber- .eine. Heute um 10 Uhr vormittags treffen auf dem Elektra- Platz Makkabi und Bar-Kochba auseinander. Der I. S. C. Makka-bi dürfte einen knappen Sieg erringen.' Schiedsrichter Polacek. — Die Hasmonoa spielt nur 11 Uhr auf dem Felten- Platz gegen Aspangbahn. Der jüdische Verein könnte aus diesem Spiel unter UmstäMn beide Punkte nach Haitse bringen. Schiedsrichter Odtvarka. Weitere .Spiele dieser Gruppe: Sverige gegen Erdberg, Czechie gegen Arkadia. Der vierteil Klasse Nord gehört nur ein jüdischer Verein, und zwar der I. A. E. alt. Dieser Klulb spielt heute um halb 3 Uhr auf dem Neubau-Platz gegen Unität. Der I. A. C. sollte das Spiel nach Kampf für sich entscheiden können. Weitere Spiels in dieser Gruppe: Msergrund gegen Moria 20, Virtus gegen Wiener Viktoria, Sied. Fortuna gegen Taubstummen, ' Neulerchenfeld gegen Währing, W. F. C. gegen Liebhartstal. _ Mnriva—Slovan 3:0 (0:0). Admira-Platz. 7000 Zuschauer. Schiedsrichter Haberleithner. Admira: Wieser; Vozi, Janda; Schnaubelt, Koch, Wostrak; Siegel, Runge, Klima, Schierl, Fialla. Slovan: Roth; Pojar, Blizenes; Mache!, Klepetko, Barbak; Schrott. Bulla, Hanel. Ptatschek, Eckel. Die Floridsdorfer boieu diesmal eine viel schwächer« Leistung als im Spiele in der vergangenen Woche gegen Vienna. Sie spielten diesmal zerfahren, und auch ihr Elfer ließ in der ersten Halbzeit sehr viel zu wünschen übrig. Slovan dagegen spielte mit großer Anlbition, kombimerte zeitweise sehr schon nno drängte Admira in die eigene Spielhälfte zurück. Zum Torschuß fehlte ihnen aber die Entschlußkraft und der notwendige Schuh. Hervorgehoben werden muß allerdings dre mit Glück arbeitende Hintermannschaft der Floridsdorfer, namentlich ihxes Tormannes Wieser, dem diesmal nicht oerzukommen war. Er fing eine Menge Schüsse in ausgezeichnetem Stil. Nach der Halbzeit kamen die Floridsdorfer dank der vortrefflichen Arbeit ihres Mittelläufers Koch und dem Nachlassen der Slovan-Leute stark auf und konnten auch eine leichte Ueberlegenheit geltend machen. Die Tore Admiras entsprangen durchwegs aus einzelnen Vorstößen, die mit prächtigen Schüssen ausgeführt tonrden. Gut im Angriff war Klima, der 'einen umsichtigen Führer abgab und bald Schierl mrd Runge fteispielte. Spielverlauf: Obwohl die Floridsdoser die Sonne im Rücken haben, müssen sie gleich zu Beginn einige Korner abwehren. Die Wiener Tschechen bleiben rn der Folge leicht überlegen, doch kommt es zu wenig Torschiissen. Die Schüsse, die . auf das Tor der Floridsdoser gerichtet ftnd, wchrt Wiese» rr V' nv'r o KEREN KAJEÄIETH L’JISRAEL (jüdischer N^;.ai:.y:ds) WIEN. II. URKUSGAS3E 33 Telephon 45606 v WIEN, II.' ZIRKUSGASSE 33 Telephon 45606 . , Ausweis Nr. 25.;ür die Zeit vom-1. bis 15. September 192^. Allgemeine Spenden ..... . , . . . . . . K. 105,691.100 Aktionen (Bäder- und Veranstaltungen) . . . . 6,683.600 Büchsen (ZM der geleerten-Büchsen 312). . . 6,180.235 Dunamspenden . . . ... „ 1,711.000 Baumspenden -. .;::„ 1,310.000 - Tempelspenden . . . . . . . . . . . . . . .40.000 K. 121,495.935 Gesamtsumme der bisherigen Eingmgsbetrage . 692,415.660 Versicherung ... ... 55,000.000 K. 868,911.595 Der Keren Kaiemeth l'Jsrael ist in der Lage, mit dem Ein« gangSbettag dieses Zeitabschnittes 80 Dunäm zu erwerben und 2 Bäume zu pflanzen. 26,242.200 K. der genannten Summe find von 17 Selbstkontingentlern aufgebracht worden. Zentrale: 100,125. <£. W.. 94,500, Keren Hajessod- Drive 4.804. Prof. Ehrlich 134, d. Zakob Spieß 140, Feldmann 68, N. N. 60, Siegnmnd Lieblich, Feidstein 60, anl. der Geburt ihres Sohnes spendet Q. M. Welt 60, Moses Bonat, Dr. N. Geier, Law Stern (Zagbrebi, Sandor Gumer je 50. Bezirke: 1. Bezirk: 150, S. Weinreb, Armin Lemberger je 60. 2. Bezirk: 161, Ing. I. Guttmann 60, Zion. Sekt. Praier: 270, Hermann Pauker 10«», Markus Bartfeld anl. d. gold. Hochzeit s. Eltern Josef u. Dinah Bartfeld 100, Jngendgruppe Brater: . Sammlung 163. 3. Bezirk: 1,265, Hermann Strauß «FriedeM, Malwine Oppenheim, Braunsberg je 200, Mar Kunz, Tr. Artur Neik, Dr. I. Friednrann, Alfred Menzel, Tteoior Kraus je lOo.' Maurice PordeZ, Tr. B. Hahn, Bertl'vld Eisinger, Josef Safier a. N. Boby Sasier je 60, Dr. Arnold Löw. (Mihek), Tr. Ernst Mkchsberg (Oderbera) je 50. 6./8. Bezirk: 1,360, Tr. Paul Berger 1,000, Armin Pollai 120, Ing. Leo Bob in 150. 9. Äezirk r 1,245, Dr. Ludwig Niest a. N. Jehoschua Arzt 500, Tr. Ludwig Nies 210, Em. Fleischmann, Tr. Max Jerusalem je 120, Bernhard Natz Söhne, MoseS Lehr, Georg KarpeleS je 60, Dr. Walter Schiller 50. 12./15. Bezirk: 220, Oskar Goldschmiedt 109, Samuel Juneermann, David Gottesmann je 60. .13. Bezirk: 130, Max SprinzeliS 180 19. Bezirk: 120, Prof. Tr. L. Werner 100. Vereine und Sonderverbänder Akab. „Landesverband: Pal. Sekt, zioni .Handelshochschiller: Büchsen 55, Z. M. V. Aiassad/ih,: -.16, Aaron Svitzmcnrn 142, Neugröschl & Sobn. Frieda Orerder je 50, Hechawrr V. Z. St.: 423, Poniger 50, Zion 61, Blail-Weiß: 703, 15 Büchsen 612, d. Bermann, Leipzig: Frau Kaplan lGastein, 50), Franrnorganii. 210. Dr. Israel Taubes 310, Kwuzah Hagibor: 650' Helene Spira 74, Rachel Pritikin 50, Hakoah r 120, Touristikunh * ütuAo I Kvl»« 120 L»alck>o«er Haiair t 60, Die Kwuzah Chawazeteth a. N. Chana Safier 60, Hitachdnth r 65, d. Dr. Tartakower 6ö, Jgd.-Gr. d. Bez.-Sekt. Leopoldstadt: 2,103, Smlg. b. Hochzeit Felstein 310, Trude Grün 69, Josef Singer 110, Brüder Schiffmann 100, Preist & Weinberger 200, Hersch Kerzner 70, Jakob Brandstatter 100, Makkabi IX.: 500, b. Frl. RoSl Weiß 500, Menorah: 160, d. H. Schüler 160, Misrachi: 721, Oderräbb. Friedmann 621, Bamch Retter, Max Koppe je 50, Zeirej MiSrachi d. Friedler r 244, Heinrich Zugfeld 70, Lazar Goldberg 80. Provinz: Baden: 85, Innsbruck r 7R, Paula Dauer 65, Sternberg 100, Meisel 50, Hugo Ornstein 100. Korneubma: Fritz Lederer 60, Mödling r 180, Dr. Ernst Moser 100, Marcha Rosenhack 80, «Salzburg: Julius Lewi 60, Wiener-Neustadt: Sammlung 1,881, Zistersdorf r Johann Eisinger 60. Selbstkontrngentler. Markus Bartfeld 100. Prof. Artur Freud 500, Dr. Leo Fuchs 90, OSkar Goldschmiedt 100, Hermann HÜnig 275, Kom.- . Rat: Max Klein 3,300, Martlia- Rosenhack 90, Heinrich Rost 576, Adolf Rübner 2,195, Jakob Spieß 140, Dr. Ch. Tartakower 65, Frau Dr. Taubes 210, Rosl Weiß 500, Moses Wiesen 50. --Nachtrag: D. Kulturgruppe XX: Frau Mina Wassermann 131. ' Richtigstellung: In unserem letzten Ausweis sind Ms. folgende Fehler unterlaufen: , Bet Linz haben wir unter Aktion Ischl statt deS Betrages von 9.479.000 den Betrag von 11,303.000. K. ausgewiesen. Ferner haben wir übersehen, die Spende der Fr u Br. R. (Ischl), von '500.000 K. auszuweisen. Die Aktion Bad Hall, die von den'Linzer Gesinnungsgenoffen vrraustaltet wurde, ergab 4 Millionen Kronen. Infolge eines Druckfehlers hieß es ^Ausweis Nr. 23 und 24 für die Zeit vom 16. August bis 31. August" statt *üoml6. Juli bis 31. August*. Neue Eelbstkontingente. Zu den 404 Personen, die bisher Selbstkontingente im Gesamtbeträge von 374 Millionen übernommen haben, find in dieser Answeisperiode 36 weitere mit Kontingenten von im ganzen etwa 53'/, Millionen Kronen hinzugekommen. Aufgebracht haben davon bisher 107 Personen 128 Millionen. Erhöhte Selbstkontingente. Ignaz Weinreb bat sei« Kontingent vckn. 500.0^0 K. erreicht und um 1 Million Kronen erhöht, Mark. Bartfeld hat sein Kontingent wou 1'/, Millionen Kronen erreicht und um 1'/, Millionen Kronen erhöht. UeberschriLtene Kontingente. Der Z. A. V. Bar-Kochba hr.t sein Kontingent von 15 Millionen um 17 Millionen Kronen überschritten. Hermann Hönig hat sein Kontingent von 500.000 K. um 701.000 K. überschritten. Das Kartell der Z. T.' V. hat sein Kontingent überschritten und sür nächstes. Jahr 100 Pfund als Kontingent übernommen. Selvstkontingentiernng. Der Selbstkontingentiernugsgedanke dringt allmählich in die einzelnen Gruppen ein. die dazu übergehen, , ihr Kontingent nach der ZM der aktiven Mitarbeiter festzusetzen (zum Beispiel eine halbe-Million oder eine Million pro Kopf) oder -in der Form, daß vorerst einzeln» Mitglieder der Gruppe sür ihre Person Selbstkontingente übernehmeu, um so ein lebendiges Beispiel sür die übrigen zu geben. Die Zionistische Ortsgruppe St. Pölten hat ein Kontingent von zwei Millionen stir dieses Jahr Übernonunen. Auf diesen Betrag gingen im Prüfe des Jahres, und zwar in den letzten vier Wochen zirka 300 0 >0 K. ein. Rach einer Unterredung mit den dortigen GesiMürngSgenossen übemabm eine Reihe von Gesinnungsgenossen Selbsikontingente in der Höhe von 2 Millionen Kronen. Auf diesen Betrag gingen an Selbstlonttnaenten schon 600000 K. ein. Baumspenden ans Anlaß -es PalKstina- -rives. Der Keren Hajeffod spendet zu Ehren folgender Persovev die beim Palästinadrive nritgewirkt haben, Bäume, und -war je fünf Bäume a. N. Markus Bartfeld, Prof. Artur Freud, Dr. N. M. Gelber, Julius Katz, Meier Schreier, Frau Ministerialrat Rebekka Weiner, Dr. Robert Weiß, S. Präger,- Rabbiner Dr. Rosenmaun. Je einen Baum a. N. Verschon Wittli», Kastel Glasberg, Psachje Aschkenasy, Dr. Horowitz, Pinkas Eckert, Chmo Dörfler, Chat« Dörfler. Markus Liebermaun, Samuel Halpern, I. A. Gerstl, Ephraim Krämer, Isaak Alster, Naphtali Scherzer, Dr. Mandl, Adolf Neubauer, FrM Rosa Glasberg, Rosa Andermann, Rosa Baumeister, Dora Brandelstei«, Sali Scheuer, Fomci Katz, Sali Halpern, Reginv Elendman«, Rosa Weinstock, «MB Luise Zaloscer, Stella Hochstimm, Paul Medel, Alfred Bick, Fritz Müller, Sophie Leibowitz, Max Leibowitz, Frau Annt Berger, Fraulein Birseu, Elsa Felsenstein, Frau Dr. Ainkelstein, Fra» Dr. Gelber, Erna Haber, Ernestine Kahane, Rasalie Leser, Fra« Dr. Löwenherz, Frau Dr. Frankel, Frau Paßweg, Fräulein Reichsfeld, Fräulein Taubes, Karl Blume, Nathan Tartakower, Abraham Bnmner, Ing. Joses Fischmann. Alsred Eifinger, Movitz Rindenen, Sandor Löwenstein, Dr. Adolf Taglicht, Josef Münzer, Siegfried Heller, Dr. Alois Lustig. Zehn Bäume den Mitarbeiter» der akademischen Verbindung Kadimch. Goldbuch. Wir bringen zur Kenntnis, daß laut Mitteilung des Haupt- Lureaus mit Beginn des neuen Geschäftsjahres (1. Oktober) di« Goldbucheintragung 20 englische Pfund kostet. Büchsen. Was regelmäßige und systematische Büchsenleerung vermag-, kan» man aü8 den vorliegenden zwei Tatsachen ersehen. Trotz der wirtschaftlichen Depression und dazwischenliegenden Ferien hat die Büchsenleerung der Z. A. SS. Bar-Kochba im 9. Bezirk gegenüber der letzten Büchsenleerung im Juli einen Zuwachs von 17, Millionen Kronen^ aufzuweisen. (Im Juli 6 Millionen Kronen, im September zirka 10 Millionen Kronen.) Die „Blau-Weißen^ haben jetzt die Büchsenleerung äbgeschlosien und zwar mit 10 Mllioueit Kronen gegenüber 4 Millionen Kronen der letzten Leerung. Büchsenaufstellung. Die Kulturgruppe XX stellte. im 20. »Vitt in den letzten Wochen 175 Sammelbüchse« auf. K. K. L.-Kommission für die irrestlichen Bezirke. Die K. K. L.-Kommission dieser Bezirke konstituierte sich diese Woche, indem sie Herrn med. V e r st ä « d i a zu ihrem Obmann erwählte. Ferner wurden gewählt die Herren Ing. L. S ch ö n und Dr. B r and als Vertreter der Zionistischen Sektion, die Herren Dr» A. G r o 8 n e r und Storch als Vertreter des Tikwath-Jehuda, Herr Rudolf W ei-tz als Verdes Kartells der Z. T. V., Hern« R. Hollenberg als Vertreter der Menorah und Frau M. T e i ch e r als Vertreterin der Frcmenoraanisation. Bei der konstituierenden Sitzung übernahmen drei Mitglieder der Kommffsion Kontingente in der Höbe von zusammen 40 Pflrnd. Bureaustunden. Mit 1. Oktober wird ' te unserem Bureau wieder geteilte Arbeitszeit eingefübrt, wnb zwar an Wochentagen von 7,9 bis 1 Uhr und 7,3 bi» 6 Uhr, Sonntagvon 7,9 bis 1 Uhr. Sprechstunden des Leiters: An Wochentagen von 4 bis 7,6 Uhr, an Sonntagen und nsthtjüdischen Feiertagen wahrend der ganzen Bureauzeit. Nächster Ausweis »rffche-'int Sonntag den 12. Oktober 1924. f

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