Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2022 (3.10.1924)
- Date
- 1924-10-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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tzette 6 Men, Freitag >«*OTP«rsr Wiener Morgenzeitung. 3. Oktober 1924 M. SkM Volkswirt. Ne Neotemüswertmi» «ch der Sriede«- vertta«. Bo-u Rechtsanwalt Dr. Siegfried' Pistiwer. Die jetzt ausgeworfene «Frage der Miüena-ufwerlung ßuHet zum Teile ihre Regelung -bereits im Artikel 203 «des Irwdensvertrvges von Sa.in'b-Germa.in. Daselbst werden die Renten zunächst in aus Eisenbahnen, ScchdevKwerkenober anderen Vermögen sichergestellte Schulden- Mtösterreichs und auf riicht sichergestellte und durch Titres repräsentierte Schulden gegliedert. Der Schlüssel bezüglich der subjektiven Einlös-ungspslicht dex einzelnen Staaten, welche aus dem alten Oesterreich «hervvrgegarvgen sind, wird bei Len sichergestellren Renten nach -dem Verhältnisse, in -welchem -die Objeirc, ans .-welche» die Renten sichergestellt sind, den einzelnen Staaten zufallen, berechnet, wa«h-re«d bei den nicht «sichergestellten Renten die Grundlage der Einlösirngspflicht die Stensrein'Mrrfte des betrefftrtden Gebietes in den Finanzjahren 1911, 1912 und 1913 zu den Geswmteinkünflen Möfterreichs bildet. Die .Feststellung und "Entscheidung «darüber wurde «der Reparasionskomimssion überlassen und diese Hai bereits Len Anfteilnngsschlüssel bei den nicht sichergestellten Rew ten wie folgt sestgestellt: Tschecho-Slowakei 41,700 Prozent, Deutschüsterreich 36,827 Prozent, Polen 13,738 Prozent, Italien 4,087 Prozent, S. H. S. 2,048 Prozent und Rumänien 1^10 Prozent. Was die KonvertierunWart betrifft, wird sowohl bei den sichergestellten wie a-uch nicht stchergesEen Renten, folgendes bestimmt: „Die SchuLen, welche nach dem gegenwärtigen Artikel übertragen werden, haben in dom Falle, als die ursprüngliche Schuld auf öfterreichisch-ungarißches PaPiergeH lautete, auf die Währung desjenigen Staates zu lauten, der die Schuld übernimntt. Für die Konversion «wird derjenige Kurs maßgebend sein, zu dem der die Schuld übernehmende Staat die österreichisch-ungarischen Kronenrenten gegen ssine eigene Währung umgetauscht hat. Die Basis der Amwandlung der Wrwich-isch-ungMschen Kronennvten i« die Wahrung, amf welche die Titres lauten -werden, ist dem Wiedergutmachungsausschuß zur Genehmigung rnit- Mteilen, dieser kann, wenn er es für angemessen findet, verlangen, daß der Staat, -welcher diese Umwandlung vorniwmt, die Bedingungen modifiziert. Eine solche Modifikatian wird nur -erlangt werden, wenn der Ausschuß der Ansicht ist, daß der Wort der Wahrung oder der Währungen, welche der Normalwährung der alten Titres zu siubstituieren sind, nach den Wechselkursen zum Zeitpunkte der Konversion erheblich niedriger ist als der Wert der ur- Wüntzlichen Währung. Wenn die ursprünglich^ «Sstercerchische GchM ans eine oder mehrere fremde Wahrmcgen lautete, hat auch die neue Schuld auf dieselbe oder auf dieselben Wachramgen zu lauten. Wenn die ursprüngliche österreichische Schuld auf öfterveichisch-mgarische GoKxinheiten lautete' so hat die neue Schuld auf äquivalente Betrage >m Goildpsirnden und' Golddollar der Bereinigten Staaten von Amerika z«. lauten, nach Gewicht und Feingehalt der drei Währungsmünzen gemäß der am 1. «Jänner 1914 in Geltung gesi-an^nen gesetzlichen Bestimmungen. In dem Falle, als die alten Titres aMwücklich oder stillschweigend die Wahl eines -bestimm jen Amrechnungskurses . sreistellen oder irgend ein anderes Umrech«ungsrecht errrräMMN, haben die ne-uen Ditres die gleichen Vorteile za bieten. «Jn- Mrschen 'hat die Repavationskomm-rssion auf das chr ÄngerLumte Recht der Modiftzierung des Umtauschverhältnisses. -beziiglich «der auf alte österreichische Papierßwnen lautende Staatsschuld 'verachtet, so daß 'bei der, Konvertierung der auf altes ästerreichifch-ungarisches Papiergeld lcmten-den Renten jeder -der.Na^oligeftaa^n freie Hand erlangte. Aus der Textierung > der oberwähnien Bestmunmug 'ergibt sich, daß es die Absicht war, daß das Konvertie- DungsverMtMs für die Besitzer «der Aires nicht arg schädigend sei. — Dies um so mehr, wen» bedacht wird, daß die ModrsitzieMugMauisel zu einer Zeit ausgenommen wurde, als die Verschiebung zwischen der alten «Krone und den neuen Wahrungen noch eine ganz geringe war. Aus der obigen Textierung ergibt sich ferner, Laß keine Differertz gemacht.wird zwischen auf Papier oder auf Gilb« bnäendsn Renten, so daß euch bei den a«f SMer Lautenden Renten der Hei-rsffeiche Maat 'bei der Kouvertisnmg fvoie Hand hat. Anders vechNt sß sich mit den auf GoG ober andere fremde Währungen «lautenden Renten, «beziehungsweise IchülÄverfchveibungen, MchgAtig ob sie sichergestellt Misäbethbcchrv in «Gold) oder nicht Dbldrentch. Nach 'dm -Bestimmungen «des Frisdensvertrages Men diese « Titres Lautend' «ff äquivalente Beträge m Göldpfunden und Golddoüar, ^beziehungsweise. fremde Währung unrgetaufcht werden. Die Verzinsung hat «die gleiche zu Kleiden. Hierbei wird kein Unterschied gemacht zwischen altauSl äMs chrm u-»d inländischem Besitz. Die -Konvertierung gemäß der obigen Bestimmungen ist «in- «der Dschecho-Slo- «vakei bereits teilweise dncchgeführt, in Jugoftawim wird diese auf Dränger: der «Reparationstommisfion derzeit in Angriff genommen, ebenso tu Polen und Rumänien, auch wird Oesterreich nunmehr bei «der.Einführung «der nswen ****** n ««•(■•ITiMfRTTwIDV^TVTRI^nPW Alle Atitn von liHmmsftckw der Kroatischen Eskomptebarrk, Agram m* m Mw. l. Mtzergan* 4 (IKXB" «LL-A- 'f^ep^ou r 22>5»00 Serie ,o«s Tckgramrnadresse: Pfapofeaiiic Währung und bei der Konsolidierung der Finanzen die Regelung durchzuführen -haben. Da es sich um Renten handelt, würde beim U-mtausche den Staat bloß der «Zinsendi-eust belasten, zumal eine Einlös-ungspsticht -nicht «vorgesehen ist. Boi einer durchschnittlichen Verzinsung von vier Prozent würde die Zinsenlast 'bei einem Staatsbudget von zirka 500 Millionen «Goldkronen keine großer: «Schwierigkeiten bereiten. Dieselben: Bestimmungen bänglich der ungarischen Borkrieg'srenten «sind auch im Vertrage von Trianon aufgerw-mmen. Was die -Kriegsanleihen 'betrifft, ist in den -Friedensverträgen von einer Konvertierung nichts enthalten, so «daß irgend «welche Pflicht zur Einlöfttng derselben nicht geregelt erscheint. Die Erklärung des ungarischen Finanzministers, -daß an di« Aufwertung «der Kviegsanleihen nicht gedacht fei, tangiert nicht im geringste» die Frage der Konvertievung der Vorkriegsrenten. 2. Oktober . 1. Oktober . Oetd Ware Oeld Ware 27415.- 27575— 27450- 27550.W Yw'.- 977— 971 975— 16840.— 169(0— 16820.- 169?0— 3414— 34»?— 3444— §2.80 ' 90.80 3456.- 90.80 92.80 368— 370.- .762— 364— 9830.- 9920— 9937.- 9070. Levise«- ««tz Nal«ttuk«rse. (Mitgeteilt von der Oesterreichischen Nationallank.1 f. , holl. GuMtoa Agram 1 j«s. »ronen . . . . Belgrad 1 Dinar ...... Berlin* 1 deutsche Reichsnrtric . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest** f ungarische Kronen. Bukarest 1 Lei ...... Chrlstlanla 1 norweg. Kronen . Kopenhagen! dänische Kronor . London 1 Pjund Sterling ... Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire.. . New York l Dollar. , . . . . Paris I Francs . . . «... » Prag 1 tschecho-slow. Krone« . . *ofia I Lewa . Stockholm 1 schwediacheKronor . Warscfew*** l polnische Ma/k . Zwlch I schweizerische Francs , Noten Amerft so. Noten v, 5JDoUar sulw, „ » Kleinere . . « BjOgfctffee Noten 100 Francs . . Btngaflsehe'Noten zu 10Ö0 Leva . . . . 100 , . » » kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*. . . . . . . ' Heinere* ... Engl. Noten von 5 ilvrett, autw. » kleinere . v . . . Französische Noten 1Q0 Francs . Holländische Noten 100 Dulde» . Italienische Noten v. 100 Lire anfw. , , kleinere . . . Jngosl. Noten tmgest. zu 1000 Dinar . 160 . kleinere 12280.— 12320.- 12240.- 12280.- 318500.- 317SU- 3l05ßO.— 317500,- 9370.- 93ZS.- 937».- 3121.- 71185.- 3768— 2t 25.— 5)6— 18830.- 13700— 13600— M:- 70935— 3752.- 2l’t5— 512-— .1877.0— 138CO— 13550— 3104— 3110.- 70935— 71185.- 3762— 3778— 2119— 2129— 512.- 516- 18820— »8880— 13610— 13710— 13525— 13575— 7C46Q.- M . 481,— 13130.- m»— C Ä: ä: 3«5— 569— 3405— .496— 489— 4M— 192^— 12O70— 16S40— 16720— «620— 16740— 16020— 3km— 316300— 314700— Ä4500— 316100— 314500— 3725— 475?.- 3725— 27Ä0— 3119— Ä2 30«— 3055— 967— Norwegische Noten 700 Kroner . Polnische Noten *• ..... , , kleinere . . . H«mastsehe Noten zu1000 u. SOOLel » kleinere ... ttMB, Noten (Rsman.) zu 500 Rubel ■ *. i a > , 100 » , . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Sprurieche Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOQaufw. . » kleinere lirkisdte Wund-Noten..... Uiteär, Noten** (n. Eai,)«u!0Q0Kr. '. , zu 10.000 Kr, . . , v - kleinere . . . . . 967— 981«.— 13480— 13380— 357— % . .. Ä- # SM— M.- 13490- IZ830— 73290.— 13430— 353— 3W— 3%^ 3g- 347.- —— -!7— . I86ÖO— 1Mb- 18610— JSttfc- M9S— 134»0— 9210— Öl 02— 2 V?.- 36090.- 70960.- 70760.- 3435»- 504.- 484!- 12170,- 16640— 16740*- 316300.- 316100-- 3755- .27350- 3105.- 3675.- 973- 9Ü- 9890- 13620.- 13420- 361- 351..- 8290.- 2llk- 2113— 38950.— SN« 89.50 9210— 2102.- AiS-.- 30050— asiso 86.30 18710.- 15190»- 9260,- 2U8*— 2123— 38830— M*50 88.50 *♦* * Für eine Billion M«k, De 1 Zloty anstvarts. ** für 100 m-asische Krone«, Wrtschaftsaachrichten ans POl«. ^Aus Warfchau Wird ims gemrwet: Um dem Balutmbedarf, der letztens bedeutend gestiegen ist, nachdem Paß- und Zolle-rleiHterungen dmchgesührt wurden, enlgvgentzuwirken, bsäbsichtigt das FmanMmPerium in der allernächslen ZÄt die Emstchr von Luxuswaren- bis auf weiteres voRommen zu verbieten. Eine Schweizer Kapitalisstugrupipe lbetMgt sich an der, Bant der Hauptstadt i« Warschau, die auch Hceu' Namen in 'WWsch-Schweizerffche Bank umändern wird. Der polsn-sche Staat beabsichtigt demsilben «uglischen Aousortuttn, welcher die ExplaitieLung der großen polnischen Waldungen gepachtet :hat, alle staMchen Gruben und Terrains im HetrblsmwsKiet M verpachten. Jnfowen» einer DexUlsi»««. Wie i«. ^ustnäuiüichen Kreffen verlautet, ist die feit Mitte 1821 'beftchende Luchsirma , Bn«d«ad in We«n«aer ^Tuchhaus -BritarMia) in Wien, 1? Fvcmz-»J4Hef8-Mai 16, - in ZaWmgÄtoÄung geraten M-d 'wm» um die Emleillmg des gerichtlichen Ailsgleichsvexstchrerts ans«uchen. Me Wma M gvötzere Verluste bei «Kmitden, insbvsawdere.in ^UMchlÄwien evlit-ten halben, und daß 'Dsf«W -dürste ziemlich beträchtlich fein, da die IluHenstände zrttn kßene dMos m Isim Schemen un«d das Warenlager große« «Wcken . geigt. Einer der ^«Pchafter, Jstrak Budchm, befmdet' ffich gar nicht in Wien «nd sill sich «angeblich «in Baden bvi Wien «cuMylien. «Ein gsnauer Status ist nicht lbedannt, doch haben.'B. Ma-rcus u. Schn bisher Pchsiven von 2,5 Milliarden ^Weinen feftgchtE. Am hi^igen Platze war die Firma nie be- -is«onders gut aMßchrieben und ihve Gläubiger sind vorwiegchtd MchfäbrWssirmen in DeuWland und England. Der Konkurs des Bankhauses Ultmmm. Das Wiener Handelsgericht hat gegen das Bank- und Ko«mnMions.gLlschäft Siegnm«nd Mmann den «Konlöms eröffnet. Znm MassÄxÄvalter wurde Dr. Leonhard Weimann, RechWaiNwal^ 1. Bez., Bibersttaße 4, bestellt. AnmoMmgLfrift bis 20. ^toßni'frer, erste ( GläubigeLvedsammlung am 25. d. «um halb 10 Uhr, allgemeine Prüfnu>M«agf«atzuing am 4. Dezember um halb 10 Uhr. Utmarm stand im MsgleickMedsähren, doch würbe d-sses.wegen . ZuMckziehung des AuSgleichsantrageD. eincieftellt. Seine Paffiven «betragen 82,4 Milliarden, wovon 8,4 Milliavden ge- «deckt sind. Die Wiven belauisen sich ohne Embezichmg l oine- , vorläufig u-icht geschätzten >Hau>j«es m Beckm auf SA Milliarden. Die Zahl der beMi-gten Gläubiger übersteigt taufeu-d.. Allgemeine JndustvieLanr — Ausgleichstagsatzuttg. Die >Aus.gleichstagjs«atzun«g' der Allgemoineu Judustriebank 'wurde «auf den 13. d. um 10 «Uhr vormittags vertagt. Sie wird im Versteigevuu«gssaa«lc stattfinden. Die wachsende Bedeutung der mneriLauischen Fiuanz. An- New -Yor-k wird «gemeldet: In Clüveland findet gegenwärtig «die I'chresiversaMN'kMg der ameribanischen BanUervereinigung, der Investment Bankers Äffoeiätion, statt. Präsident Coolidge richt«ote an «den BanLiertag eine Ztidresse, in welcher '«er Mf« die wachsende Bedeutun«g der ameri«kanilschen Finanz in «der Welt hinweist und die'Hoffnung ausdrückt, daß das «amerikanische Kapital in der Weltwirtschaft seine Stellung noch weiter festigen könne. Nach einer Mitteilung des Präsidenten der amerikanischen Bankier-, Vereinigung haben die amerikanischen Banken im Jahre 1903 «für Ml Millionen Dollar «ausländische Staats-Papiere in i den. Vereinigten Staaten Plaoiert,- im «ersten Semester 1624 erreichen diese Investitionen bereits den Betrag von 320 Mll'ionen Dollar. «Aan 'bemerkenswertesten sei, daß sich auch das kleine Sparkapiial für.die Auslandsanlagen außeroüdenAich leblMt interessiert; so wies die amerikanische Tranche -des österreichischen Anleihens von 4«t «Millionen 9000 Zeichner auf, während sich 'bei einem Anleihen Japans von IM Millionen sogar 44.000 Peösonen an-der SulWriPtiou beteiligten. Am amerikanischen Baukievtag werden einige bedeutsame Reden gehalten werden. Am gespanntesten ist man auf das Referat eines Vertreters der Morgan-Bank, wv'lch«er über Details des deutschen Anleihen» und die ins Auge zu fassenden Methoden referiert, welche «die sichere Placierung der Titel in den Bereinigten Staaten 'wie in «Europa -zelwÄhrleisten «sollen. Konkurs einer Berlin« Bank. Aus. Berlin wird ge* mcldet: Gegen «die Depositen- und Handelsbank-A.-G. in Berlin, über deren ZahluNlgsschWierigkoiten in der letzten. Zeit zahlreiche Gerüchte kursierten, ist nunmehr, wie «verlautet, der K. o n «t u r s a n trag gestellt Warden. Von der' Direktion der Bank war noch vor kurzer Zeit die Möglichkeit «einer Sanierung erwogen worden. Sie erwies sich aber als «völlig aussichtslos. da «die «Höhe >der Passiven auf mchrere Mlliionen Goldmark angewachsen ist. . Der Stand der russische« Ernte. Rach Len Daten des russischen Landwirtschastskommissariates ist der - Stand der Ernte dieses I«ihres folgender: Trotz der. Erhöhung der Anbaufläche in diesem Jahre um 7 Prozent gegen das Jahr 1923 und um 18 Prozent im Jahre 1928 gegen das Jahr 1922, steht die Ernte dieses Jahres, wie Rußpreß erfährt, hinter der Ernte der Jahve 1923 und 1932 zurück. Der Ausfall beträgt nämlich 11 Prozent gegen das Jahr 1933 und 15 Prozent gegen das Jahr 1922. Was die diesjährige Ernte charMerisieri,. ist ihre ungleichmäßige Verteilung auf dem Territorium der Sowjetunion. Durch die. Mißernte wurdenbesonders stark 12 Gouvernements «mrd Gebiete mit vortviegend f ontinetttatem Klima betroffen. In diesen Rahons betrügt die Ernte >vurchschmttlich 7 Pud pro Desjatine bei einer Aussaat von 5,5 Pud pro Desjatine. so daß das Reinevgebnis etwa 2 Pud pro Desjatine.betragen wird. Wiener Börse. Lustlos. Au «der Mtrigen Börse -nahm die Göschä'DlosiGeit de) «Vortages zu.' Durch den noch ungeklärten.Stand der Angelegenheiten der Tepositenbaut «und. «des Hauses Eaftigllioni versucht die Kontermine «durch Lecräb gäben «Gvtviyfte $u erzielen; doch gelang ihr dieses n«ur in «sÄhr geringem Maße. . Die Mrlsätze waren in der «Erltvavtung auf eine Herabfetzung der lBiörsen'äbgaiben sehr «gering. Die AnfanMurse wiesen dieser «Dtimmung entfprechen.d dem Vortage gegenüber ' nur sehr geringe Aenderungen aus. Die Banchiapiere.- eröffneten^ unverändert. Die Umsätze in Alp ine Aktien fanden trotz stärkeren Hervortretens der Konternüne mit nur «geringen Äursvariationen statt; auch das bedeutende Angebot vernichte keine' bemerkenswerte. 'Kn«rss«en>kn-ng zu evMen. ',Rmr ungarische . Werte waren i-usolge der schwachen Haltung der .Bu'dapester Börse gedrückt. - Die Berkchrsstockung - übertrug Wb - auf den - weiteren Borlanf der Börse. Gegen Schluß.. vi^en «lM'le ' DeckungAkäufe. leichte Eriholluugen «besonders . in «uwsgrischen Werten «hervor. ' , In der K u l i s s e ermäßigten sich Oesterr. Kredttaktftll Mi 9000 K., Ungar. Kreditbank um 8000 K.,. Unionbank um 1000 K. Unter den Bankpapiereu erhöhten sich NM Aürglo-Aktien M3tm. LAOUD«AM|h«