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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-02 · Heft 2021 (2.10.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2021 (2.10.1924)
Date
1924-10-02
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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:"! n/.'T. ' ~ ... fer ME von Wen ffsHchetzte SnnM (W' PrMnt). Das mr p Wechfeilportefewille hat sich um 10 Millionen Zloty vmnchrt; di durch Balivten und zinsbringMde Werte gatautlierten^ An- Ilsiihen weisen eÜne ZmrchMe von 400.000 Zloty auf, Am 30. v, M. lbetnuy der Umlanf an MavkschMn bloß 12F Trkl« Limen ME G S?DftoSer im und Laura- Seschlagnahme Sei der Hütte. DaS neue Korifarrty-Bla^ die „PolmM", die am SamS- /»g zum ersten Male erschien, stellt in ihrer Sonntagsausgäbe fest, daß Ne Königs- und VauraWt-e, dem' poln-ifchen Staate an rückständigen Stenern msMamt 80 Millionen Zloty schuDötsn. Da der Betrag am MlligMSttvnM nicht bezahlt tvnrde, hat dos Finan,zantt eine Psandu-ng vorgenomm-en. Es wurde das -gesamte Matevial bes ch l a g n ahm L!. Oktober. 30. September. Geld . Ware Geld wäre . ' 27450— 27550— 27430— 27530— 971! — Y75— 876— 880— . 18820— IßO’O— 16830— 1693o— . 3444— 3488.- 3414.- 3426— Sebksen- und Balutenkurse. (Mitgetettt Von der Oesterreichischen Natkoncklbank.) Vkstu Amsterdam f. i holl. Gulden Ap-ram 1 Ktonett , . . Belgrad 1 Dinar ..... Berlin* 1 deutsche Reichsmark RrDasel 1. he1 gische Franc* Budapest*'* 1 ungarische Kronen. Bukarest 1 Lei- . .• , ... Chrlstlanla 1 norweg. Kronen . Kopenhagen f dänische Krodor . I.otdon.1 Plund Sterling . . if. Madrid I Pesetas . ,:» ,. Mailand 1 Lire . . . New Vork 1 Dollar. . . . Baris I Francs . . . » . Frag 1 tachecho-islow, Kronen , Sofia i Lewa ....... Stockholm 1 schwedlsclielfronor . Warschau*** 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Airterlkan, Noten r. 5 Dollar aulw, „ kleinere . . Belgische Noten 100 Franca . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva » » V5 . *• , , kleinste, Dänische Noten 100 Krönet Deutsche Nöten*, . . « , «f ' ’ klÄ’ '' 90.80 92.80 90.80 92.80?fö— 364— 36l— 363.- 9030— 9970— 9980— 10020.- 12240— 12280— 12240— 12280— 3l65oO— 317560— Z1M90- 317030.- 9330— 9170— 9330— 9370— 3104— 3118— 3104— 5116— 70933.- 7II85- 70935— 7|W— 3762— 3778- 3722— 3738— 2119— 2129— 2118— 2128— 5,2— 516— 516— 520— 18820— IP580— 18770— 18830— 13610— 13710— 13600— 13700— 13525— 13575— 13555— «3605— . 70463— 70860— 70460— 70860— 70380— 70760— 70360— 7Ö760.— 3405— 3435— 3370— 3400— 496— 504— 498— 506— 476— 12C0— 16720.- 484.- 12170— 16840— 478— 12140— 16740— 486.* 12223.- 15360.- 31450».- 316100.«- 3!4<KM.- 3725.- 3755.- 3685— 27350.- 3105— 3075.- 973— 27150— 3085— 3055— 967— 27100— 3085— 16790.- 318800.- 315600.* 3715.- 27300.- 3105.- 3075.- 978- — 987.- 963— 962— 968.- 0810— 9890— 6860— 9940.- 13480— 13620— 13480— 13620— 13280.- ,3420.- 13280— 13420- 357.- 361— 356— 380— 347.- 351— 346— 350— —— 'II HjH —— 18610— 18710— 18560— (8660— 13410— 13490— 13410— 13490— .9210— 9290— 9210— . 9290— 2102— 2118.- 2102—. 2118.77 2097— 2123— 2C97— 2113— 36050— 36850,— 36050— 36350— 88^50 9L50 ästiö - 9i!m 86.50 89,50 86.50 8950 . _ . . . 16620— 1(5740— 16640— Engl, Noten von 5 Llvrest. aulw, 314700—316300— 314200— . , kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten. 100 Gulden . Italienische Noten v. f00 Lire aufvr. , „ kleinere . . » lugosi, Noten ungest. zu 1000 Dinar * ■ ■ ,100 , * * , kleinere , . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten *** . , . , . ,.4 kleinere . . . Romanische Nöten znlOOO n. 500Lei » v kleinere . , . Ross. Nöten (Roman.) zu 500 Rubel » > » Iß® v . i 9 kleinere H Schwedische iNoten 100 Krönet . Schweizerische Noten UDO Francs. Spanische Noten, 100 Pesetas , , Tschecho-slow, Not. v.1000 aulw, v, -r , kleinere; Türkische Pfand-Noten» . . . . Ungar, Noten«(n, Km.) zu lOOOKr. » , zu 10.000 Kr, , , . . . kleinere. * Für eilte Billion Mark, ** für 100 ungarische Skronen, *** für 1 Zloty aufwärts. _ Ausfolgung der Depots der Depositenbank. Die Komrttenten der DePÄsitendank wurden gestern mittels.Zickulwrschreibens davon verständigt, daß sie die bei der Depositenöanr erliegenden 'freien Dkpots ab 5. d. dehshen Eönnen. Zusammenbruch einer Lederfirvu». Die seit dreißig Jahren bestehende LödergwßhandlungsfMna Emil Fischgrund, FerdmanÄstvaße 8. bst in AMunMchwieriejkerten geraten und mutzte emr EvWnMvg des AuZMchSveeschrens anifuchen. Die PaPiven betragen 3308 Millionen, darunter bevorrechtete ForderwMN LW, nicht bevorrechtete 3147,Millionen. Dazu?ommt das Obligo aus wertergegebenen RMiessen im Betraue von 600 Millumen. Die Mtiven betragen 1638 Millionen. Au den Gläubiger gehören unter anderen die Firma Karl Budis ch o w s k y u. Söhne in Trobitsch mit 300 und die unter GeichäftsauiMt stehende Wivhelmsburger Lederfabrik Fleisch mit 1000 Millionen. Es wird eine Quote von 35 Prozent Mgeibaten, gahMrr in tzwölf gleichen Monatsraten. Insolvenzen. Der Kre-d'rtovenverein meldet soilENde ^ZahlungseiMellnnFen: Wilhelm Herold, Kaufmann, Salzburg. Ed., Ändert, Wien, 12. Bez,, Breitensurterstraße 31. Rosa NeiMann, HandÄtzfrau, 7. Bez., FatzKichengasse 7. Ottilie CWsk, Wirkwaren, 9. Bas., Berggasse 2S, Seoi Wallner, Kohleichanidlung, O'bechollalbrunn. KuNschauS Mar tinidec, - G. mb. H., Tulln. Franz Meter, Gemffchtwaren, 16. Betz., Mrzstratze 47. LeohÄd Freund, 7. Bez., Sdevibau" gaffe Sy. Bemühungen für die Belebnng der ungarischen Börse. Aus Budapest wird gemeldet: Die ungarische GÄdWitutS'' Mitrale bemüht sich lebhaft, die Börsenlage günstiger »u 8* italten. Sie stellt den Banken zu diesem Zweck wöchentlich 60 bis 80 Milliarden au Taggeldern zur Verfügung. Dre Groß 'banken versorgen den MaÄt mit 'bedeu-tenden Mengen Bar^ geldes in der Form von Taggeldern. ‘ Postanweisung-- nnd Nachnahmeverkehr mit Ungarn. Die Austvo-ungarische Handelskammer teilt mit, daß die Be ftrobungen auf Wiedereinführung des GeldMorweMngsver> tehres' zwischen Oesterreich und Ungarn bei den -kompetenten Beihörden vorläufig gu dem Ziele geführt haben, daß nach den gestern verlemtbarten Verordnungen der bei den Postverwaltun- -<sen der Postarüveisungs- und der Postlpaketnachnähmeverkchr nimmchr wieder, und/ zwar am 10. o. rufgenommen werden wird. iFm Sinne der Verordnung der ungarischen Generachostdirektion Wunen demnach -in Ungarn nach Österreich Beträge bis m. zehn Millionen österreichischen Kronen iiberwiösen und Nachnahmepakete nach Ungarn vis zum Wette von 1ö Millionen ungarischen Kronen aufgegeben werden. Der Nachnahmebetvaa, der: nach Ungarn auWgebenen Pakete dar jedoch den HandÄSwert >deS Inhaltes nicht ubeHeigen. Reue Ausstchrabgaben in Polen, Aus Marsch.-au wird uns 'geschrieiben; In der nächsten Zeit sollen neue Mssuhrab» gelben ifestgssetzt werden. Nach den offiziellen Nachrichten soll zu entrichten sein: Wr Korn 2M, KornmM '2M, Zuckerrüben 0,95, Melasse 8,—, Knochen 4,—, Leder s,—, Wüdeleder W,-—, Hasenleder 100,—- Zlottz pro 100 Kilogramm UeLer Änregüntz der Öberösterreichischen Larrdeshtzpothekerianstalt fiMn seit lünAever Zeit Bespvechüngen zwichett dm Lclsidesdsgierungen bpn' Oberöstörr-eich, Salzburg, Tirol und SNe'rmW Mgett'Erlangung größerer Kredite aus Am^rita statt. Im Zusammenhang damit steht eine Informationsreist^ die augenblicklich det Handelsattache^ der amerikanischen Gesandtschaft in Wien, A^r. W. Ford-Upson, in Begleitung seiner Gemahlin, einer gehürtigen/ Wienerist, durch die Alpenländev unternimmt. Wie die Linzer Matter berichten, weilte Mr. Upson als Gast der oberösterreichischen. Landesregierung drei Tage in Linz und hat sich von dort nach Salzburg begeben. Die Eindrücke, die Mr. Upson empfing, - seien durchaus günstige gewesen und., man erwartet, daß die geplante* gemeinsame EmUion, von Obligationen der österreichischen Bundesländer in Amerika , n o ch ' i m Lause di<ses JahreS.möglich fein werde. In Salzburg'besuchte Nr. Upson in Begleitung von Funktionären . der Landesregierung, der Handels- und Gewerhejkammrr und der Stäiigemeinde eine Rrihe industrieller Unternehmungen, wobei er wiederholt Gelegenheit hatte, sich von der, latkräftigett wirtschaftlichen Wiederaufbauarbeit,. die in Salzburg geleistet wird, zu überzeugen. Bei den:, Envpfang, den die, Handels- und Gowerbekammer anläßlich her Anitvesenheit. Sir William Ford-Upsons, gab, erwiderte'dieser auf die Begrüßung durch den Handels- Mr. Upson. - Neuekliche amerikanische »snlaöien. kamnierpräsidenterr G essele in einer^ längeren Rede, irt der er unter anderem betonte, das amerikanische Volk, das sich in den letzten Jahren von Europa zurückgezogen habe, «wolle sich jetzt der Wirtschaft Europas w i -e d e r n ä h e r n. Cs -werde Oesterreich um so lieber Kredite gewähren, als die erst" österreichische Anleihe gezeigt habe, ' , Latz Oesterreich mit dem Gelds hMÄhalte Und es richtig verlvende. Redner verwies auf die Notweu* pigkeit, die Ameritcmer mit den wirtschaftlichen Problemen Oesterreichs bekanntzurnachen und ihnen entsprechende Sicherheiten tzu gewähren. Er Atveifte'nicht daran, daß größere Kredite nach Oesterreich gelangen werden, nnd zwar würden sie an Länder und Gemeinden als 'langfristige, an Private als kurzfriftige .Kredite gegebm werden können. Angebliche Käufe eines Aktienpaketes von Niederösterreichischen GskonchteVankaktven» Wie in Börstrckreisen verlautet, haben die New-Porker Bankhäuser Lißmann und Morgan die vot ftrrzem «inen größeren Posten hon Aktien der Mederösterr. Mlsievoerke stbernonrmen haben, nunmehr auch 100.000 Stück Aktien der Niedtzrosterreichischen Eskonchte-gesellschaft erworben, um diese Aktien in Amerika weiter zu begeben. Me«« Börse. Nach anfänglicher Ntsestigung stagnierend. Zu Bövsenbbgimr zeigte sich sin etwas lebhafteres Geschäft. Die Aontermme sah^ sich veranläßt, Deckungen vorzunehmen. In.dieser Hinsicht waren die gleichen Bestrebungen sowohl bei der Wiener als auch, der Prager und BÜdapcher Kontermine xsi bemerken. Ms aber die Kontermine mit ihren Transaktionen zu Ende war, kchrte die Lechargie, welche den' Markt in den Letzten Tagen beherrschte, in dollem Ausmaß wieder zurück. Es herrschte ans allen Gckieten vollkommene GöschäiftKlosttzkeit. Einzetne Werte bröckelten Wetter ab. Die Angelegenheit Ler DchositenLasvk wurde, an der Börse nicht mehr erörtert. Es wurde der Ansicht Äusdruck vevliehen, daß die Affäre allzusehr Msgvbauscht wurde,. . / ' In der K uli s s e zeigten sowohl Bankals mich Industriewerte nUr geringe Kursändmrnäen. Wahrend die. Aktien der Anglobank sich um 3000 K. «chöhten^. senkten sich Bodenkredit und Ungärifche iKredrt um je WO K., Öesterreichische Kredit- «rnlöOO $. und Mionbcmk mit-1000' Ä.'rBrm den- Industrie-. - werten besserten sich Felten und Kruph um je ÄOO' K., Mridä um 2V.00Ü Gummi Semperit ttrfb Ungar. Hofherr tun je 8000 K.; es serckten sich Staatsbahn und Mmamurany um.je 1000 K., Allpine um 26M K., Poldihütte um 160Ü K., Dimlber um 10.000 Ä., Salgo um 6000 Trrfailer mit 4500 K. und Brünner Maschinen um 3800 K. Im Schraucken waren von vornherein die Kursbebewsgungen limitiert. Es waren.eine Reche von Papieren nvsdriger, namentlich Bauwerbe wären 'Miger. Schiffchrtaktien befestigten sich. Dampffchiiffaktien gewannen 7000 K., Navigrzione 26.000 K. Es erhöhten sich ferner Nnßdorfer Brauerei um 3000 K. uUd Dynamit um 1M.00Ö K. Sarajevoer Brauerei büßten 40.000 K., Union Baugesellschaft 10.000 K., Golleschauer Zement 20.000 K. ein. Slavex verloren 15.000 K., Slavonia 4000 K., Brüxer Kohlen 80.000! K., Äigl Lokomotiv 6000 K., Neusiedler Papier besserten sich um,9000 K., GMia nnd^Nestomitzer um je 15.000. K., Ungarifchee Zucker gewann 30.000 Kwnen, Schneller Zucker 35.M K. Berg und Hütten sowie Aussig-Chemische erhöhten sich um je 30.000 K., während Rothau NsudÄ und Ungarische allgemeine Kohlen je 20.000 K. einbüßten. Gerngroß ging um 6000 K. zurück. Färberei ermäßigte sich «m 10.000 K., Tarbouche um 6000 K. ' Der A nla gemarkt geigte sich/ in UebeveinstiMMung mit der aus. Berlin gemeldelen KurSerhohüng der fizveHinslichen Papiere befe-ssigt. - . 7 . * Die WarenmiiMe. '7 (EkgeMÄcht der „Wiener MorgenzüMg".) ' -i ■7* 7 . Baumwolle. t Nach dem Berichts des AckerbauLureaus der Vereinigten Staaten schätzte man.am 15. September den Durchschntttsstand der Baumwolle auf 66.4°/, gegen' 49.6*/. am 25. September des Vorjahres, 50% vor zwei Jahren, 42.2% vor drei Jahre« und einem Zehnjahresdurchschnitt ron 66.1%. Der Durchschnittsstand am 1. September des laufenden Jahres zeigte einen Prozentsatz" von 69.3. Unter Zugrundelegung der heutigen Schätzung des Durchschnittsstandes, wurde ein Ertrag vo« 12,896.000 Ballen er- .rechnet gegen 10,128.478 Ballen im Vorjahre, 9,762.069 Ballen in 1922, 7,953.641 Ballen lit 1921, 13,439.603 Ballen in 1920 und 11,420,763 Ballen in! 1910 sowie einem Fünstahresdürchschnttt von 10,540.000 Bällen. Nachher gelangte ein weiterer Bericht.des ZensursburrauS über die bis zum 16. Septemb.ex. entkörnte Baumwollmenge zur Veröffentlichung/ Die. Ziffer stellte, sich auf 2,663.000 Ballen gegen bis zum 24. September in den Vorjahren.; Sie betrugen 1923 8,216.000, in 1922’ 3,880.000 ittib in 1981 2,980,000 Ballen. ' ... Holz. ■ Hier ist Las PlatzgeschLft anhaltend richig und' die Mengen, . die zum Verkäufe gelangen, sind äußerst gering. . In Deutsch! a n d sind die Schnittholzpreise unverändert geblieben, Schalbretter sind etwas billiger. Dagegen ist am - Rohholzmarkt eine festere Stimmung erkennbar, dis weder durch stärkere» Absatz "des SchntttholzeS noch auch durch eine bessere Lage im MöLelgewerbe und in der Industrie, die Holz verarbeitet, begründet werden k<mu. Die Nachfrage noch geschnittenem Bauholz ist etwas geringer aewordeu. Man zählte fiir Schalbretter frei Berlin etwa- 42 Goldmark, für Vollblockware - hobelfähigen Charakters -61 bts 63 Goldmark, für Kantholz 49 bts 50 Goldmark und für Dachlatten 61 bis 63 Goldmark. In Stammbrettern waren die Umsätze gering, größere Einschnitte-wurden kaum um-, gesetzt. Es handelte sich meist um die Ahschlüffe einzelner Waggonlüdungen. Gute. Mfortierte Stammware brachte ftei Berlin 98 bis 100 Goldmark, geringere 86 bis 88 Goldmark. . : Das Geschäft in.Ueberseehölzeru hat während der letzten Wochen entsprechend der Lage am Weltmärkte einen ruhigen, aber im ganzen festen Verlauf genommen. Die Preise lagen dmchwegs -wenig verändert, eher etwas höher in den gangbarsten Sorten. Die neuen Zufuhren bieten. eine gute Auswahl, insbesondere in OkouMe, das reichlich gegm Kontrakt hereingekommen ist. Nachftage war vorhanden. ' * v. . Leim. Wie aus Bremen gemeldet wird, konnte man eine BefferMg der Geschäftstätigkeit bemerken, welche vorzugsweise erneut auf die zunchmende Ktmftzasi des Gewerbes zurückgeführt werden konnte.- Die.Hoffnung auf eine baldige Sanierung der Wirtschaftslage wurden dmch die rinsetzende Lohnbewegung stark gemindert. Mch dürfte das Resultat der deutsch-belgischen, französischen und englifchenHandelsverträge von einschneidender Be-, deutung sein. Es notteren; 5rnochenleim 0.65 bis 0.70 Goldmark, Mckleim 0.72 bis 0:77 Goldmark, Lederleim 0.89 bis 0.99 Golomark. Diamirnte«, " Der Amsterdamer Markt verlief lebhaft. Die Preise stellten sich im allgemeinen etwas höher, doch ist festzustellen, daß diese Erchöhmg mit der Steigerwg deS RohmatenalS nicht Schütt hält; die Industriellen bezeichne» die Erlöse denn auch «och als «nbefüedigend. Auf dem Rohmarkt trat besonders Begehr hervor nach grob geschloffenen/ groben Kappen und Sageware. Rosen wurden weniger verlangt. Gehandelt wurden bereits Eingänge von Südwest, die erst am 6. Oktober , gezeigt werde». Antwerpen kaust besonders Kappem AnS London wird beüchtet, daß der Diamanteuexport aus Südafrika, der.im Jnli 900,000 Pfund betrug, im Aüciuft die Million Überstieg. ' Mrfe für ImiSwirtschastliche ProdM. (Eigenbericht, der < ^Wiener Mvrgenzeitirng'7) Der -auftvärtsstrebeu-den Pre-iSbütvegung der noMnleü« kanffchen Termimnärkte folgend, Grach sich ^-Vie Den-denz des Wiener Marktes gleichfalls fester a>n8, zumal sich das Angebot nur auf einzelnen G.ebieten- und in einzelnen Provenienzen als ausveichend erroies. Im Vovdcvgrunde.des Inüer?sses stand wieder Roggen, der durch! die außerordentliche ^Knappheit de8 -'Angebotes W die gleiche Bewertung erfährt wie Worgen. Für Braugerste besteht wohl Konsumintevesse, größere.Wschlnsir scheitern. emeriseitI an - dem Mangel braufahiger Ware, anderersetts an den. nsuevlich erhöhten Pwisfovdemmgen. FutterstM, fowöhl Mais wie Hafer, fanden in kleineren Mengen zu voll hchcmlpteteu. .Preisen Aufnahme. Das MchlgeifchD zeigt speziell 4n . Weizeirmchlen Meres Gepräge. Die RoWenmel)l- .preffe halben sich rm Eingang mit der Roggenhcnlss-L weiter verteuert. Koch- ,md Weizenbrotmehle werden gleichfalls teurer bezahlt, zumal die Nachfrage günstitze.r hervoürttt. In Kleie läßt, dev Matz einiges zu wünschen übrig. Bezeichnend für die Getreide- und. Ernteverhältniffe in der. yeuvigen Kampagne ist herangezogen wurde, ziemlich lebhaft via iwre gehandelt wird. @8 notiere« pro Kilogramm ab Wien inklusive der Warenumsatzsteuer. Weizen inländischer 4160 bis 4250 K.. ungarischer. Theiß 78 bis 79 Mogramm 4450 bis 4660 K., 3.05 biS 2.10 tfchech. K., Roggen 4100 bis 4300 K„ Geche inländische 8000 bis 6800 K., tschecho-slowakische 5600 bis 6200 K., böhmischmährische nominell 6000 b<8 6400 K., MaiS 3450 bis 3550 K., rumänischer Kleinmais - 3550 bis - 8060 K.,' Cinquanttn 8800 bis 8900 K., Hafer inländischer 3425 bis 3525 K., rumänischer 3825 bis 3425 K., rmaarischer 3400 bis 3500 K., Weizengrieß 7400 bis 7500 K.) Wettenmehl Nuller inl. 7260 bis 73Y01L unäes 6600 bis '7300 K.. Kochmehl Ha inl. 6100 bis 6200 K., «hl inländisches I» 5300 bis L500-K., Futtennehl lu 3700 bis 9900. K.^- Hs .6600 bis 3600 K.. Roggenmchl inländisch^ lr» 6200 bis 6800 K, Kleie 2000biS 2160 K. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitnng".) . An "der gestrigen Holzbörse war allerdings für verschiedene Gattungen Bedarf vorhandender Handel nahm jedoch keine größeren Mengen aüst erstens fehlt hierzu das nötige Kapital und zweitens mangelt yu guter Tischlrrtoare. Gesucht waren Madritti^

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