Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2020 (1.10.1924)
- Date
- 1924-10-01
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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I wypty SäStat, SOWe Aio«sr«Mu»z. 1. CSote* 1924 SÄie 9 WALTi Alle Arten von Imnkgeschäften Kommandite der Kroatischen Epmptebänk, Agram W5«f%, 1. S«iSiersa TelepSidn: 22*5*90 3arte iot«s Telef M {EcfreBoRRergai*« ■&&&?“ ^n0„ ■r beim Oraben) Warengeschäfte madresee t PlsipobMik ew«ww«wewwW4M»w» »wrawrewm Volkswirt. Ae tschecho-slowMche gndustrie im drMen Quartal ML. (Von "unserem Brunner L—. S—.-Mitarbeiter.) Der beruhigende Zustand der Beschäftigung der tschechoslowakischen Industrie, der bis anfangs August ohne wesentliche Veränderung angchalten hatte, wich in der verflossenen BerichtSPeriode einer fortschreitenden Verschlechterung, die in Ihren Folgen noch nicht absehbar ist. Die durch die enormen Staats- und Koinmru'.alabgaben, Steuern und Zuschläge M>ermäßig erhöhten Produktionskosten unserer Indnstrieertzengnisse machen einen Wettbewerb auf dem Weltmarkt nahezu unmöglich. Hierzu gesellt sich der durch die Notwendigkeit der Bedeckung der Rcharationslasten forcierte deutsche Export, der in einem immer schärferen Wettbewerb der. deutschen Wore in Erscheinung tritt und in Zukunft für unsere Industrie im In- und Ausland verhängnisvoll werden dürfte. Dadurch -entstand bereits in letzter Zeit in einigen Industrien ein Umschwung zum Sch l ech t er en, der sich durch Abnahme der Bestellungen und durch Verluftpreise äußerte, so daß in diefen Industrien an aine Einschränkung der Erzeugung.gedacht werken muß. Ein allgemeiner^ Überblick Liber die einKelnen Jnduistriezweigeiin. dritten Vierteljahr 1924 feinachstehend gegeben: Die Bautätigkeit, die im Sommer mit 'besonderer Intensität eingesetzt hatte, flaute in letzter Zeit beträchtlich ab, da die im.Frühjahr begonnenen Bauten sertiggestellt sind und ne^ue Bauten nicht mehr achgejuhrt werden. Dadurch wurden auch die vpn der Baubewegung abhängigen'Industriezweige, die. in den Sommernronaten eine günstige Konjunktur feftzn stellen hattm, beeinflußt. So ist die Beschäftigung der Z i e g e leien, die noch im Vormonat mit voller Leistungsfähigkeit arbeiteten, mit Rücksicht auf die zu Ende gehende Bausaisor rückgängig. Auch in Len Z ementwerken, in denen Büschästigung ausgezeichnet war, macht sich in letzter Zeit eir Nachlassen, des Geschäftes bemeÄbar. Aehnlich wird von-den S^ei'NlhKTchLM und.K.ailrwerken srniUhslcmLn der Be 7 Die Holzindustrie zeigte in den Hauptzweigen be relativ guter Beschäftigung eine recht günfM Lage, doch mach sich in letzter Zeit auch hier der Schluß der Bausaison ei wenig bemerkbar, Die Sägebetriebe waren tu den lef ten Monaten zum Test besser beschäftigt, doch atbeiten sie no immer in diel geringerem Umsang als in früheren Jahre Die B a u tisch l ei eie« sind gegenwärttg mit der Mief rung früher getätigter. Ähfchlüffe 'beschäftigt. In der Fu n i e r i n d uMi.e dürste der Herbst eine Geschäftsbelebm bringen. Ebenso dürfte sich die Stockfabrikation « nächster Zeit beleben, da die Einfuhr dieses Artikels nafl Deutschland froigegeben wird. /Die ' inländsschen Möv e^ Fabriken sind weitechxn Wt beschäftigt, doch stehen die Preise unserer Möbelerzengnisse in keinem BechAtnis zu den! hohen Erzeugungskosten. Außerdem klagt die Branche, fi&ed fühlbaren Geldmangel. Auch in der Bugholzindustrje Hj eine kleine Besserung zu konstatieren.' - ", / V" * größir Rückgang -er Erzeugung ans. In der Mirksv a N i n d ust r i e ist der' Geschäftsgang' zufolge ausreichender Stellungen günstiger und erwartet mau ein gutes Herbstgesck. Die Lage der heimischen W ä s ch e i n d u st r i >e ist glevlls befriedigend und sind, die Fabriken mit Aufträ-gen bisjm Jahresende gut versorgt., , fn der Lede r i n dnstrie ist nach einer GeschAftssto/rg im Juli und August gegenwärtig wieder eine Bessere und ein lebhafter Verckauf zu beobachten und sind die Betrk ziemlich gut beschäftigt. Aehnlich ist auch in der Schuhprstrie eine wesentliche Besserung der Lage festzustellen, ornehmlich das Ausfuhrgeschäft eine, günstigere G-eftalerftthr. Irr der Glasindustrie P die Lage nicht einheitlich, beMe Beschäftigung wird von der Flaschen- und eßglaSIndustrie gemeldet, während die SchlleifsindNstrie weiter daniederliegt. Dagegen hat die rzellanindustrie eine im allgemeinen znfriedenende Beschäftigung-aU'szuweistn. . In der P a p ier i ndustrie ist die Z igare tt enp i e rerzeugung wegen der Exportunmöglichkeit ungüng beschäfttgt, während die Fein- und Packpapierbriken eine Besserung des Geschäftsganges zu vevzeichkrt halben. " ' . ... Bon der NahrungsmitteliUdujstrie wäre zu erichten, daß die Rohzuckersabriken knapp vor der leuen Kampagne stehen, die im Hinblick auf den größeren übenertrag und bei Erfüllung der übrigen in Frage font enden Prämissen einen günstigen Fortgang zeitigen dürfte. Der Raffinademärk.t M unverändert lebh'aft.... Die Braüindustrie befindet sich.in einer äußerst ungünstigen Situation und hat auch. alle Hoffnungen auf eine Besserung ihrer LÄrräwgten Lage in diesem Jahre aüsgegÄen, da die Gerste infolge schlechter Ernte ijn. Preise,enorm gestiegen ist, welche Verteuerung durch die niedrigeren Hvpftnpreise ange> sichts der bestehenden Biewerbaufspreise nicht wettgemacht wer den bann. Die L i k ö r f a brr k e n haben 'unter der Mchmerchen Teuerung schwer, zu Widen- Die^Schokol.ade- und Kan Litenerzeugnng ist iMallgemein gut beschäftigt,, da sich der heutüsche Konsum von AusländsffMrEatest imner,uniabhängiger macht und die Jnlandsmarcken bevorzugt,'' Die chemische Industrie.zeigt-bei gleiWerbender Beschäftigung keine Veränderung, wenngleich die Äussichten für die kommende Periode mtt Rücksicht aus den schwächeren Geschäftsgang ihrer Mnchmetindustrien. zur Besovgnis > Anlaß tzvben. Achnlich Hat.isich^die Sitüatiou in. den Äbrigeu Industriezweigen voDgfig nicht wesentlich geändert.' ,.. Sebifett« end BMIeMkse. Wttgeteilt von der OesterrrichisÄ« NatiottalbM) Die,Lage der ei.senverarbeitenden, Indu lrrie ist nicht mehr so günstig wie vor kurzem, in manches Branchen ist ein merkliches Abflauen der Konjunktur ftsW stellen, so, daß^. Betriebseinschränkungen vorgenommen weck ' mußten. Der Absatz auf dem InlandSmavkt iläßt viel zu wü jchm übrig und läßt auch das Exportgeschäft, daS noch in!> Bormonaten recht gut.!var,.bedeutend nach. Die.Eifenwal. w -e r k e. klagen, gegenwärtig wegen der zu Ende gehenden faifon über besonders «schlechte Beschäftigung. .' . p j Weniger ungünstig hoben sich die Vechättnisse der sch-inenindNstrie gestaltet, doch sind die Preise der Fevligprodnkte durch die große In- und AMandskonkurrenz kolifsal gedrückt. IN der Wo ggonbauerzeugung ist die Be» schäftiguug anhaltend gut, da sie an Staatslieferungen' uild Auslandsaufträgen (Rumänien) arbeitet^ Die Dampstur- 'binen- und Kess.elobteilungen der Werke sowie der P ü m p e n b a u waren in her . BerichtWt gut, beschäfti-t. Auch die Automobilfabriken verzrichneten ein gutes Geschäft, wenngleich die Bestellungen in letzter Zeit mit Rücksicht ans die fortgeschrittene Saison etwas nachgelassen haben. Ach die elektrotechnische Industrie hatte zufM Erreichender Bestellungen ei.re zuftiedenftellende Beschasti, gung aufzuweiseni Die Aussichten für die nächste Zukunft miiis. sm jedoch ungünstig beurteilt werden, da der MellungseinlWf . zurückgeht.; In der Textilindustrie ist e'nie Berschle'chtKunz -ramentlich bei den kleinen Unternehmungen, denen das Betrieibskapital zur Weiterführung ihrer Betriebe mangelt, eivgetreten. Die Abnahme der Beschäftigung ist bei diesem Pvyduktionszlveig hauptsächlich dadurch hervorgerufen, daß in-- folge der verschärften Geldknappheit die^ Kreditmöglichkeitett überaus - eingeschränkt ,sinh/So hat die Baumwollind^ strie in letzter Zeit eine Verschlechterung der Konjunktur zu verzeichnen. Die S ck o f w o ll i n d n st r i.e weist einen noch ViÄU Ailteraani f» j fcolU _ ';A|t»aih 11<Ut* K««wn Belgrad 1 Dinar ... Bertin* I denteche Felchamaft s; BrOasel f be1|(!«eh« Francs . ji Budapest** l tmgattsehe Kronen^ Bukarest t Lei . . . ... "j Chrlatlapfi 1 nonesir. Krone« > Kopenhaffen! dünlsche Kronor ,, London f Pfund Sterling . . » Madrid 1 Pesetas . ,A. .^D., Mailand 1 Lire . . New York 1 DollatE'DsW» Parts! Franca . . PrtiK i tscfiedio-stow. Kronen ’s Sofia 1 Lewa . v . «•.1 * f Stockholm 1 schweJIacheKronof i Warschau***! nplnlsche, Marti s iüürlw l flchwelterlschc kraftw kloten ,m Septeniber eil. Ware 29. September Geld’ Ware 27«o._ 27530,- 27450.- 2755p.- 878'.^' Ö62l~ 9M!- IB830.— 16030.- 16820,- 16920.- 3414.— 3425.- 3424.- 3436.— . Q0.8Ö 82.80 . 80.80 92,80 . 36 t.— .363,- 36!,- 363;— 9980,— 10620.- -98|0,- 988o,i 12240,— 12280,- 12205.- 12245,— 316900.- 317090.-316500.- 317500,- 9330— 9370.- 938».- 9420.- 3116— 30^9— 3111- 71185.- 70938.- 7118».- 3738.- 3727.- 37«.- 2128.- 2112.- 2129.- 31V«.- 7093».^. 3722.- 2118.- 516,- 18776.— 13600,— 520.- SIS.- 519.- 18830.- 18820.- ISfflO,- 13700.- 13580.- 13880.- 1355^* 13605*- 13545® 7088$^ 7E-?k 70760.- 76380,— 76760.- . 3400.-. 3380,- 3410.- 506.- 498.- 806.- 4i:l 4TR- 486*— 12220 - .12650,- 12140.- 16740.— 15860,- 16740,- 16860.- 1664Ö!—!B790!- 16640,- 167®Li. Note« r.S Dollar ft „ ' * V kleinere' » iis; Belgische Noten 100. Franca Bulgarische Noten zu loÖO Leva . v . . kleinere* Dänische Noten 100 Ktoper Deutsche Noten*« . '. » ■ •: kfeÄ*^*'-'*• Jir^- .u.w.- .uv«-,- - Engf, Noten "von 5 Llrresf, 'anW, 314200.— 315860.— 314700,— 316300.— 70360,- MV.- 478.- 12146.- _ kleinere .... Fran*B»Ische Noten 100 Francs Holl Indische'Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire autw, „ kleinere ... Jttgosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar i» -t » » * ,10p . \ « » kleinere . . Norwegische Noten 100 Krönet ,1 Polnische Noten **• . . . . » . „ n kleinere . . Rumänische Noten zulOOO u.OOOLel . , kleinere . . . Russ. Noten (Roman,) zu 500 Rubel . - - f, * - * ■ p u kleinere * Schwedische Noten 100 Kronor « Schweizerische Nöten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.lOOOaulw. , v . kleinere , Türkische Pfund-Noten, . » * , Unzar, Noten** (». Em.lzulOOOKr, zu 10.000 Kr» « » » s kleinere .. . » v 4** für 314600.- 315660— 314560,- 316100. 3685.- 57-15.7- - 3685,- 3715— 27100.- 27300— 27156,- 27350.- 3085— 3105— 3685.- 3105— 3055.- 3*75,—' ZV«.- 3075— 972— 978.- S7S.- . 885— 964— 9866— 13480— 13280— 356— •34S— ■ 18580— 13410— 9210,- 2102— 2CÖ7— 968— 9940i— 13620— 13420— 360,- 350— 18660— 13490— 9290;- 2118— 2113— 969— MA.- 13450— 13230— 356— 346— 18010— 13410— 9260— 21Ö2— 2097— 975— 9800— 13590— 13390— 360— 350— 18710— 13190— 9340— 2118— 2123— 36050— 3C350,— 361CO— 36900— 83.50 86.50 91.50 89.50 86,50 9U50 89.50 Für eine. Billion Mark. für 100 uUMifche Kronen, 1 Älokh anstviirtS. - ÄSuau-NampWlkahrts-SekellMst. Vorgestern fand die Generalversammlung der Donau- Dampsschiffahttsgesellschaft statt. Dee Bericht des Vevivaltungsrates teilt dos mit den GenuWe'mbesitzern geschlossene Arrangement mit und empfiehlt dessen Annahme. Weiter wird in dem Bericht mitgeteilt, daß die Gesellschaft bei der Dann'be Navigation Company Ltd. in London eine mit 7,6 Prozent verzinsliche, in acht Jahresraten rückzahlbare' Anleihe von 200.000 Pfund mit Verpfändung der Kohlenwevke geschlossen hat. In eingehender Weise werden die Ergebnisse -es Schisf- ' ahrtsdienstes besprochen, der infolge der sehr stark gewachsenen Ausgaben mit einem Verlust von 2,8 Milttarden schließt- D«. auch die Mohaes-Fünfkirchner-Bahn einen Äusf ci 11 gibt, so folgt schon daraus, daß der Gewinn überwiegend aus den Ergebnissen des Kohlenwerkes sowie aus Zinsen- und . Kursdifferenzen geschöpft wurde. Der Getreideverkchr litt unter den Nachwirkungen 'des Krieges. Die Holzaussuhii nach Deutschland ist gestiegen. Die ErdAlprodultionstrarisPorte ans Rumänien und, Rußland haben Kugenommen, Die Donau- Dämpsschvffchrtsgeselllschaft hat ihre. Wertabschrelbungen seit dem vorigen Jahre von 8,7 Milliarden auf 16 Milliarden vermehrt. Die Schisfswersten waren mit großen Reparationen beschäftigt. Auf dem Fünfkirchner Kohlenwerk betrug die Kohlenproduktion 568.430 Tonnen, gegeuüber dem Vorjahre um 21M0- Tonnen weniger. Die Ursache liegt in dem Mchtverfahren von U.»berschich1en sowie in der andauernden Minder-' leistung der Arbeiter. Der Gesamtstand betrug 4504 Arbeiter, um 97 weniger ÄS im Vorjahre. Die Bilanz ergibteinen Neingewi>irn von 8,5 Milliarden, die Dividende wird mit 26.200 K. vorgeschlagen. * . Die Administration der Ersten Donau-Dampfschisfahrtsgssellschaft Hot in ihrer am 29. September stattgesündenen Sitzung den Präsidenten der Bereinigten Oesterreichischen Textilindustaie A.-G., Herrn Artur ■ Kuffler, und Herrn Sörtionsche-f a. D. Dr. Karl Pollak , m die Verwaltung kooptiert. __ . (Entgeltlich.) Ermäßigung der Lägerhausgebühren. .Der Staldtsenät hat gestern einige Aenderungen des Tarifes der städHchen Lagerhäuser 'beschlossen, die eine nicht unwesentliche Herabsetzung der Ein- und AuslagernngAgeAchren sowie einzelner Gebühren für die mechanische GeLreidefördevMg und ferner auch eine Hora>8setzung der Kr-edttvorlageproviision beinhalten. Die Aenderungen verfolgen den ZLoeck, die Anlage von ständigen Wavenlogern größeren Umfanges zu begünstigen. Annahme, des Ausgleiches der Deutschen Bodenbank. Die Abstimmung über die Annahme des Ausgleiches der Deutfchen Boderchank wurde gestern beendet. Da die für den Ausgleich abge-göbenen: Sttmmen mehr als 90 ProJent, des 'Kapitals repräsentieren, ist der Ausgleich angeMnrmen Die Ausgleichs, quote dürste 30 Prozent betragender _r-„_ . .. Antrag auf Eröffnung des AuAaleichsverstchrenÄ und da'für nachmittags 8 Uhr eine Bersteigeimivg der gepfän^ deten^ ObijeSte droht«, wurde dem Aniraa sofort stattgegeben. Die WitalsHÄdet rund- 60 MNarden, davon etwa M her DchchiteAank. Die Aktiven Ibeftchen vvrzugsweiffe in den Bäu- IWetten, Die schwer realisierbar find. Mit Rücksicht hierauf bietet das Unternehmen 38 Prozent binnen einem Jahve. Trotz des ibeim Zusammenbruch der Depositenibank vorgsuo'mmeüen Mbaues wurden noch 64 Beamte und M Arbeiter beschäftigt. Sie -müssen nun entlassen weirden. Der Gläubiger, der ihmte versteigern wollte, ist die Gemeinde Lussing,. in deren Terrilöriimr sich die Ateliers der Bita befinden. Dom Berwailtungsrat der Bttagchörte 'auch Direktor «HiVbert Pick a-n.s- Die . Mim wurden an'der gestrigen Bürse angeiboten; es -fand keine Naivecuug statt. . . JÄoZvenzen. Der Kreditorenverein meldet Mgende-Zahru»gSm^mtzgeu:.'t AaÄ-^MMm, Gr«z, GchonMgürtLl Hans Brumder, Schwertbtzrg; Josef Mund, Mchchnann, Ga-d- Sem;-Firma Weil ü. Co.,'Inhaber Äugi WM,-lPercht-olds- J; Franz Vogl, 14. Bez.. MörMaße 99; Michael .und Nelly Dillner, 8. Betz,, SchAtMtraße 60; Maria HmiSner, Wäfchee^eugung,-14. Bez., HeMoMasse 87. Keine Verlängerung des rumänischen Moöatoriums. Die' Regierm'g dürfte dgs Moratorium für private Auslandsfchulden, das am 1L*September Mich nicht wieder verlmvgeVN. Obgleich die rumänischen Schuldner insbesondere wegen der jetzigen Geldkrise:. von diesem Entschluß hart betroffen klmrden, wünscht die RexriEng, der ausländischen Finanz einen Beweis des Mten Willens von feiten lR-umänieuZ zu geben. Polirisch-russische Konsularuttion.. Aus W a >r s ch a n wird uns geMSlÄet: Im Zusammetihang mit der Ratiftziermig der lpolnifch-vüMchen Konsularuni.on, gründet Rußland in Lemberg, lLodz. und Danzig-iPolen in Leningrad, Mstw ' d Chabarowsk n eu e Konsulate. - Wiener Mrse. L RuhiL Schluß erholt. - " . 'Im E:Ansätze.zu ihrer Vorgängerin bekuudeir d'.e gcst-.'.ge' Börse Me entschieden ruhigere Haltung. Die bounruhi-g.'uden Gerüchte über die. Depositenbarrtasfäre wurden teilweise widerlegt. DaZ StüHüngskomitee nahm die auf den Markt gelangte Ware Mankwsgs auf, so daß eine tweitcre Senkung des jKursnivecms hintangchalten wurde. Der naneeliche Angriff auf die Aktien der Mpine Montan seitens der Kontevmine hatte zur' Folge, daß dr^se Mtien um 7000 K. tiefer evöffneten, ihren Ku'rsvrrlüst jedoch bald wivder hereinbrachten und den Markt sogar mit eineir Steigerung um 3M K. verließen.. Im weiteren Verlanft des Bevkchres schrumpfte das Gelschäft aulf ein Minimum yufcttmnen und dsrnzufolge ließen die Umsätze auf der garten Linie nach, wobei die Spekulation sich vollkommen reserviert verhielt. In UH'bereinftrmmu-ng mit den aus Budapest vorgelegenen schwächeren: Dotierungen erfuhren die Werte ungarischer Provenienz Gi-nbußen, ferner waren Einzelne -tschechische Welten rückgängig. Späterhin veran-latzten fvermdlichere Nachrichten aus Prag die Kontevmine zu Deckungen, die i>m Verein mit menerlichen Käufen des ShMkatS §u einer Befestigung der Gesamttendenz führten. Me anfänglichen Rückgänge wurden zum Teile wieder wettgemachl. Die freundlichere Stimmung echielt sich ungrstärt bis zum Schlüsse. -V,:'? Von den K u l i s s e w e r t e n gewannen Donau-Sar-:- Adria 2100 K., Oesterreichische Kredit 3000 K., Staatsbqhr 18.000 K., Krupp 4000 K., Timber-Hylding 5000 K. und töinv 0378