Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2013 (22.9.1924)
- Date
- 1924-09-22
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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V f, Wir«, MoMtz ■cc? «r ■ : SBte'u, 22. September. * Die WaWa-exzxstt.. In der Nacht . z-u diestm Sonntag Wurden an' vevschted!enen MME -der Stadt-acht Personen lieferten -'Raushän-deln durch Messerstiche. mehr oder assen. In der .Hern - nachts ein gwtzer G ch ü f se - fielen. > Dabi Wurf. |1 a he r durch Schüsse, in Wcken schwer verLcht. - «liu» Sl^ev gestorben. Gestern emqer i<ywer verletzt und eine ähe der jLiMrstva^ entstMd { zeß, Lei dMiEch Revolver der 8ÄÄ Maurergchil.se Fm Me xechte Brustfelle und in den Ist ln LmÄih'K-tmnerzlakat Julius Singer, Präsident der Stehr:rmühl-A.-G, ec., im Alter von 75 Jahren infolge eines ÄchmkanfakeS' gestorben. Julius Dinger war ein Bruder. deS verstorbene» MeftedakteurS des „NeuenWiener Tagblatt" Wilhelm Singer mtd hekachtten Publizisten Emanuel Singer. - * Ei« NeftunftU $*» Vrafen Michael «aroly. Hs Budapest,wird unS.telegraphiert: Freunde.des Grafen ichael Karo ly erhielten aus. London die Nachricht,' daß kkaroly einen schweren Reitunfall'erMen habe. Er stttrzte so analücklich vom Pferde, dch er sich das linke Bein -brach. „ ■ : -—-- v ■r 22. Schtemiber 1924 -WK. . M. AWi/Ä kl ... Aer rrfte Meisterschaftssoaatag der Mchtamateurliga brachte bereUr zwei grobe Leber» fäfflmngem MAmmeare und die SimmeMger wurde« ««erttarteterwüse glatt geschlagen.? ^5 Lie Mrkgen Welt Verliesen papieWnageM. Hakoah—Tportklüb S r i (0 : 0). (Alle 3uV:viHc:t sind zu richten au Fritz Igel. Wi.n, 2. Bez., Pvarevstvaße 41. Eichschiel Nr. 3. Älrxandar Lakacs (Reproduktion). Schwarz: Kal, S b 8, c5, Bc2 (4 Steine). a b c d e t g h * Weiht KbB, Le3, 8fl, Bh6 (4 Stein.v Weißzieht und macht remis. Aufgabe Nr. 21. Salouwtt Grvßmann. Schwarz: La6, 8b8 (8 Steine). f » ab c d e t g h , SDeifj* Kc8, Dfl, Te4, SeB, Lf6 (5 @itiitc\ [’ Matt in zwei Zügen. Mfimgierr. '] Nr 19: 8g6—e5. Nr. 20: T e 5—e 7. / Richtige Lösungen: Mayer Czapira (Czernowitz). KÜnigstein Lexil) (Wien), Grete König (Wien), Dr. R. RoSner (Poststempel unleserlich), Ing. Siegumnd Traurig und Destder Grün (Sankt Lül'vvna). MinsMurchÄrtte Ne 2v. F M Berlin 1968. k Werft: G. R. Reumann. «7-—ob Lf8—c5 d 7—d 6 d7—dö 0-0 Sf6-g4 8ß4Xb«l) 8b 3-8 4 Lc6-iat 1. e2—e4 2. f-8—-f 4 8. Sgl-f8 4. L f 1—c 4 B. Sb l-c8 6. d2-d3 7. Tbl—fl 8. Sfl—bl 9. D ä l-v S Schwarz: Dustesne. 10. L'sl-fl 8b8-o6 11. f4-fl U2-c6 12. Sf3-gB S g 4—b6 18. D e2—b5 V d8-s8 14. SgöXb.7 Kg8Xb7 lß. LclXbß g7—g6 16. DhBXg6fl7Xg6 17. Lb6XI8t matt *) Dieser BammrariS zu Stehen, da Hierdurch de« kommt dem schwarzen Spiele teuer stindlichen Turme eine wichtige Angriffsiürir geöffnet wird. . MttüaArchmÄe Nr. 21. Berlin 1864. Weißt Andersen. 1. s 2—e 4 2. 12—f4 6. Sgl—f3 4. S f8Xe B B. h 11—c 4 6. f4Xe 5 7. Ddl-e2 e7—e6 d7—dB dBXei Lf8-d6 LdÖXeB Dd8-d4 DdiXeß Schwarz r Schallopp. 8. d3—d4! DeBXdi 9. Sbl-c8 S g 8—f 6 10. Lcl-e8 Vd4-d8 11.0-0 i 7—b 6 12. Le3-c5 8b8-d7 18. D e BXe 4f I 8 f 6Xe 4 14. Lc4Xf7t matt 'Nnftmn^Ms Splelftlb, -- Hakoah-Pstrtz, ,20.000 tAÜWauer. Schiod'sLicht-er MM - •'< ■ W | d: Fabian;' SGMbr. FrLeL/^ Heß, / -Sbo rlL)l uLs Edi^ .Sefer,- ^reitfcl; .Patzak' Mchermairn,) DüMzar; Bauer/ SMrMün/ -KE Bi-tu^Gkorsch. > , - Dis Haloch erfocht gestern einen Sieg, der in diesem Ausmaße voMmm-en verdient war. .Dennoch kam ihr ein glücklicher llmstand zu Hilfe, jmst wäre das Wettspiel/für die Krieauer wcchrscheiMch "vevlorru worden. Zu einer Zeit, als die Do-mbacher mit 1:0. Toren in der Führnng langen und der Hakoah-Angriff bereits aufsteckte, kam den Krieamru der linke Läufer des SporMulbs) Dwomar. M- Hilfe, daß er ein Eigentor Vevschnldete. Dieser ^Ausgleich gab den Hcäoähnern neuen Mut und nun war es um die Dom'bacher geschehen. Die'Hake ah spielte nicht schlecht und - der SportAub bot eme^ überraschenid gute Leistung. Das Spiel würde in einem Höllentempo aVsÄviert,. so daß die Zuschauer voll und gang ans ihre Rechnung kamen. Für seiden Fachmann war es Aar, daß' die Hakoah im allgemeinen die entschieden bessere Mannschaft stellte. Daß -sie sich dennoch erst so spät dürchfetzen konnte, war nicht zuletzt auf das holperige und steinharte.SpieM zurückznführen. Die Fußballer konnten keinen Ball berechnen, worunter die An-. Mevfer mchr als die Zerstörern: leiden hatten. Dies war auch der Grund, haß die Krieauer Stürmer sich nicht so zur GAtung bringen konnten, als in den vovangegangenen Spieilen.- Erfreulich war wieder die Tatsache.-daß die Hakoahner W dem Spiel viel Ausdauer hMndetey und den Kamps dadurch im Endspurt für sich entscheiden konnten. Sehr empfindlich Machte sich -das Fehlen 'des Mittelläufers Gutmann fühlbar, obwohl Heß nach der Pause eine überraschend gute Leistung bot. Seine beiden Nebenläuf-er waren nicht schlecht, ohne aber Besonderes zu Leisten. Eine wertvolle Stütze besaß die Hakoah wieder im Tormann. Faibian, der fehlerlos arheitete. .Die beiden Verteidiger zeigten wechsÄnIdes Können, sie waren Wne schlechten Zerstörer, doch ließ ihr Stoßvermögen mMches zu wünschen übrig. Im Krieauer Angriff erwiesen^ sich Katz und «Schwayz Äs die Besten. Neufeld wurde dem gegnerischen Tor oft gefähMch, doch war er wieder egoistisch. HauÄer wurde feinet Ausgabe als Angrisfsführer diesmal nicht gerecht und auch EiseMoffer koMte sich nicht so recht zur Geltung «bringen als in den -'vor- E^M^Dornbacher hatten^ BepteidiiMug. Das, was Gdi, Beer^und LeüfÄ' fastuäihveM W. ganzen Spieles leisteten, Mnzte ans UnLegveffliche. Die M sie /gestellten Anforderungen waren derart groß, daß sie in den letzten.zwanzig Minuten KnfawmeOrechen mußten. Die Dechung spielte vor der Pause gut, nach Seitenwechsel Lsam. sie nicht, mehr mit. Der An^rff. hatte'in Karl und Vitu seine besten Leute. .Das Spiel sieht sofort den Sportklub im Angriff. Ein schwerer Fehler Grün>felds wäre für die Hakoah bald verhäng- , msvoll geworden. Im GegeUftoß evAbt sich für Schwarz eine günstige Ehance, die dieser Spreler a'ber Nicht zu verwerten verficht. Auch Häusler versteht es nicht, eine Torgelegenheit äuszunühen. Das Spiel wechselt blitzschnell, und man vermeint, daß die Hakoah zur Führung gelangt, als' Gisenhofftr 'einen Bombenschuß anbringt. Der Ball streicht aber knapp am Gehäuse vorbei. Der Sportllub vermag wchl in der Folge das Spiel offen, zu halten, doch wird es dem -gegnerischen Tor nicht sonderlich gefährlich. Neufeld verfch'ießt freistchend, und eine ,Mmtbe" Eisenhoffers wird «gehalten. Bald darauf muß Edi einen scharfen Schuß von Schwarz äbwchren. Gleich nach Seitenwechsel entsteht zwischen Fried und Scheuer ein Mißverständnis, das von Bitu geistesgegenwärtig ausgenutzt wird, SvorKlub führt 1:0. Auch weitechvn werden die Dornbacher sehr gefährlich. Der Ausgang des- Spieles schvirtt entschieden, als Bauer drei Schritte vor dem «gegnerischen Tor den Ball erhält^ doch erweist sich Falbian als Netter in der Not. In der 17. MiEtewill Dwovzak dem aegnerischen Stürmer. -Neufell> den Ball äbjagen, er gibt das Löder hoch zurück, so daß'es von Mnicht mchr erreicht werden kann und ins Netz springt.- Die Hakoah hat nun alles -vom Spiel ünd-es -ist.nur eine Frage der Zeit, die die Dornbacher BerieidiWng ülÄ>erbrechNr.Massen muß. Drei scharfe Schüssevon .Schwarz .verfehlten knapp das Ziel. In der 36. Münte Deht Katz aüf ünd davon und' erzielt durch einen Fchler Gdis begünstigt^ «den Führung bringenden Treffer. Drei Minntew' vor SchW-'^ichieU: wmn HmiSler -das schönste Tor des Tages. Reserven 2:1 M Hakoah.' " . / Na^id^-Slovan 4^ r 2 (3 r2). Die bessere Deckung entscheidet das Spiel. ,1KH9-.Züschäuer/ ^GchredSlÄer?«Gärtnr^'. £ Rap i^: /FsiA;-. Mgnavd, Diettrich; Richter/Brandstätter, Nietfch; Wondvcck, Zach, Knthan, Ho>fbauer, ,WeMy,- Slovan: Roth; Blicenee, Poiar; Klepetko, Machek, BachÄ; Sofia, Bulla, HanLl, Ptacek, M. ' . . - t In einem äbwechflungsreichen, wenn auch nicht sehr hochstehenden Kampfe erfocht der Altmeister einen verdienten SW, den ex ijt erster -Linie dem Spiel seiner Veteranen verdanke. 'Insbesondere Seppl wai'es, der' seine Stürmer immer wieder, stpch vorne warf . und bis zum Spielende ^mit einer Leistung aufwartete,' hie an seine Heften Zeiten erinnerte. In Richter, besten Stellunasspiel und Ballabgabe ^voÄiMch war, hatte er emen .treMchen^ Partner? Schwächer als. fönst war Nieifch: Das' Spiel der - Deckung, -welche. Hqch. -ühex - dem des Gegners stand, war für den Sieg ausschlagge'oend. Im Sturm -dominierte Kuthan, der zwar seW njcht mchr der- Erfolgreichste ist,-für seine Nebenleute aber die besten Vorarbeiten leistete. Zach und Hofbauer fehlte jedoch hiefür das richtige Verständnis. Letzterer spielte auch viel zu egoistisch, üin erfolgreich zu sein. ^Wessely, der von seiner Höchstform weit entfernt, ist, wurde diesmal durch Wondrak stark in-den Schatten gestellt. Wondrak kam mühelos über seine Gegner hinweg,, flankte gut und gab. auch, selbst mehrere wchlgezielte Torschüsse zum besten. Die Hintermannschaft hat-te wicht allzu schweres Spiel, auch hier war -es der alte Diettrich, der' seinen Partner nbertras. Feial zeigte einige schöm Abwehraktioneu/ ein TorMamr von Klasse ist er aber noch lange nicht. Ein äußerst mattes Spiel lieferten die Tschechen'. Wös; die' beiden Verteidiger, deren Spiel aber häufig scharfe' Formen' ünnimwt, konnten einem Vergleich mit dem Gegnerstandhallen. Roch zeigte neben gutem Sp:el oft beängstigende Schwächen. In der Deckung konnte bloß Barbak. der zwar gegen Wondrak einen schweren Stand >hatte, 'besriMgen. Ein zerfahrenes Spiel führte der Angriff vor. der sich nür selten zu einheitlichen -Aktionen zusammenfand und jegliche Schneid vermissen - ließ.- Bullas Spielverständn-is und Hanels Eifer allein konnten einen Erfolg nicht he-vbeiführen. Die Tore wurden tN nachstehender Reihenfolge erzielt: Hofbauer (17. Minute), Hanel (Elfer — 20. Minute).. Hofbauer (Elfer — 27. Minute),- Kuthan (39. Minute), Bulla (40. Minute). — Nach Seitenwechsel: Zach (4L.^Mmute). W. A. C.—Amateure 2:0 <0:0). iDmrmerl'NigerDlatz. 8000 Zuschauer. 'Schiedsrichter Werner.,. ' ' W. A. C.: ' FriM; Becher, Heitenwalder; Schneider/ Puschner, Houdec; -Anvar, Dürrschmied,. Kozeluh, Hansl, Kaiser. ■ Amateure: Lohrmann; Poppovich,. Tandler; Geyer,. Reiterer, HM; Köck/Cutti- Hie'rländer» Wieser, Sock. . --i .'- . Der.Sieg des W. A. C. war verdient, obwohl , auch die Praterleute fchli-eßlich keine. Glanzleistung boten. Ihre Angriffsleiftung war aber viel gediegener als die der Amateure,' nt ihren Aktionen log mehr Schwung und auch, mchr Berechnnna. Kozeluhs Dirigentenarbeit war auf jeden Fall über d«e Hieriänders zu -stellen. Das Schießen, scheint er in Wien bereits verlernt zu haben. IN dieser Hinsicht war ihm Hansl. bedeutend Werlegen. Uebrigens war es gerade der Ex-Amateurmanu,-der für üoervafchende taktische Einfälle sorgte; beide Treffer hatten, tat ihm ihren geistigen Ucheber. Anvar hatte diesmal einen glänzenden Lag, und lief seinen Gegnern davon, so oft er wollte. Dürrlschmich schien nicht in bester Form. Der Linksaußen Kaiser —'chemrals Donaustadt'— konnte nur so lange gefallen, als er nicht mit überschlaue Einfällen aufwerten-wollte,, denn dann kam er immer um eine Minute zu spät. Zn der Halvesreihe leistet-e Puschner wie gewöhnlich können Vertew: genheiten, um als sechster St-ijvmer mittuir zu ndee wie aewöhrrlich fleißig und unauffällig; -keine e. aber auch keine ausgesprochenen Versager.- Die war vielleicht der hefte Ma-nnschaftsteil des Tormann Friedl -arbeitete sehlerios. Bei den Ämateuven war — wie bereits erwähnt — der von fünf Flügelstürmern..gebildete Änaviff das SchmerzensSmb dev Mannschaft. Hi-erländers QEtaten als Dank und Mschlußövgan sind bekannt, zum MittoPümer fehlt ihm das Raffmüment eines Schaffer oder Konvad. Er beging außerdem den schwevwiegenlden Fchler, gevWe den schwächeren rechten Flügelgut forcieren, Gnttii, . der in der DerlbinduW MÄte, vechochte,' ein 'weikig"Köni>lÄb'sü mi-men; seine. Aktionen waren von eiue-r Iber chm ganz ungewchnten Schläfri-gkeit. Manchmal schien es, als wüßte er mit -dem -Balle überhaupt Nichts anyrchangen. Köck ist p» mchr ein Schatten von Sicht; se>m Spiel hat alle Fvifche und Uriwüchsigjkeit eingebüßt uard seW die prächtigen Flanken, die eiinst das Entzücken der Zuschauev bildeten, scheint er verlernt zu haben. ' Wieser ftmd diesmal wenig Gelegenheit, einzugrerfen. Sock zeigte zu Bemwu' einige^ schöne Läufe; nach der Pause führte er;edoch ein schr lbe-schauliches -Dasein. Die.- Hallvesreihefand sich erst in der zwei-ten MieWPe haWwogs zchcckrmen. Reitere-r-, Keiner nnfsver talentiertesten Spieler, scheint sich von Gatzen des UinMges noch Ämter nicht erholt zu hüben. DieSnEschlwamim er zeitweise gantz jämmövlich; es wird «roch Bviefraften. Dezs'ö K.» Wien.- Diesmal leider nicht verwendbar; Problune müssen Ideen hahew tvmFBriff-v-iii-irr.i->wfiWirn sn pöh i.y-i- Bankgeschäften , I. Seitxer9as$e4 vwwwwtvtwwswjvw Drlspbo« r^Bi-k-9^,8erifi.i''Hat^ttauwLär •*“*ü Jii.. iWMMMaGa-ätzß» mmtur-