Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2012 (21.9.1924)
- Date
- 1924-09-21
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Cc Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung. Li. September 1924 Nr. ML Kieme khromZ. * Mn historisches Siegel für das jüdische Museum. Aus Wchhington berichtet I. T. A.: Rabbiner Stefan S. Wise hat vom Staatsdepartement in Washington jenes Siegel, mit welchem in der Kriegszeit die Palästinapässe abgestempelt worden-sind, zur Weitergabe an das jüdische Museum erhalten. * Die jüdische Gemeinde Sofias für den Palifftinaaufbaufonds. Aus Sofia wird mitgeteilt, daß die Verwaltung der jüdischen Gemeinde Sofias'beschlossen hat, anstatt der Zwan-gsbesteuernn'.g der einzelnen Gemerndemitglieder zugunsten des Keren Hajessod in das jährliche Verwaltungsbudget eme Summe von 5 0 0.0 0 0 2 c to a für den Keren Hajessod mnzustellen. * Eine jüdische Deputation beim abesfinWen Regenten. Aus Paris wird uns berichtet: Kurz vor seiner Abreise empfing der. abessinrsche Regent Ras Tafar-i eine Delegation der Alliance Israelit«, die bei ihm in Angelegenheit^ der Allia n c^e - Sch u len in Ab es s i n i e n intervenierte.^ Silva in Levy schilderte ihm die Geschichte der Alliance-Schulen und ihre Tätigkeit unter dom Falaschas. und ersuchte ihn, die DaseinsbedinMugen der Falaschas zu erleichtern und seinen Schutz aus sie austzudchnen.'Der Regent , erwiderte, daß. er. sofort nachRückkehr in die Heimat diese Frage somem Kabinett mr ^Erledigung vorleqen. werde. Er sei ubsrzeugt, daß fern* Regierung ihr Möglichstes tun werde, um die Ldbensbedmgunyen dcf Falaschas unter dom Schutze der Re-, giemwg zu erleichtern. Er persönlich werde dafür Sorge tragen, ihnen vollste Freiheit zu gewähren. * Der Prinz von Wales in Butter. Au den m-eifkbef lichten Sehenswürdigkeiten dendritischen.. Reichsausstellung in Wembley gehörte - eine Kolossalstatue des Prinzen von'Wales, die aus kanadischer Butter hergestellt war. Ang^ichts der Riesenausmaße wurden zu chrer Herstellung nicht .weniger als zwölf Kubikmeter bester' Butter' verwendet. Die Statue stellt den Prinzen in einer kanadischen Farm dar, neben einem Mer» Pferd und umgeben von allen Ttrren, die zum Viehbestand einer kanadischen Farm, gehören. Um die Arbeit ausführen zu können und das Material in knetbarem Zustand zu erhalten, war es nötig., die - Buttermasse' von ° Zeit zu Zeit einer Temperatur von 2 Grad Celsius auszusehen. Da bei dem Lorwoner'Klima die Gefahr bestand, daß die Butter rasch flüssig werde, beeilten sich die Leute, das Denkmal zu besichtigen, che es sich in Wchlgefallen'aufloste. * Wie Victor Hugo zu «wem guten Kaffee kam. Victor Hugo liebte, wie Voltaire, leidenschaftlich einenguten Kaffee; er mochte ihn allerdings nur in unverfälschtem Zustand und verabscheute nichts sosehr als die üble Mischung von Kaffee und Zichorie. Als er eines Tages gelegentlich einer Landpartie, in ein Gasthaus kam, wo es neben Spelle und Trank auch Kolonialwaren gab. verlangte er Cichorie. Man gab ihm ein Pfund. $uflo verlangte aber noch mehr, indem er sich den ganzen Vorrat ausbat, der sich im Haus 'befand. „Ist das ihr ganzer Bestand?" forschte er ängstlich'. — „Aber gewiß, mein Herr, das fft alles." — „Nä, schon. Und' jetzt kochen Sie mir einen guten Kaffeel" (Es sei bemerkt, daß die gleiche Anekdote auch von Bismarck erzählt wird.) * Tabak als Straßenpflaster. In den amerikanischen Verpflegsämtern zu. Kearny hat man mehrere Millionen Päckchen Tabak aufgefuWen, 'die während des Krieges gekauft worden waren und an die amerikanische Armee in Frankreich verteilt werden sollten. Diese Verteilung fand indessen wegen d<S mittlerweile eingetreteyen Waffeüstillstoydes nicht mehr statt, . und nun erhob sich die Fiage, was mit den Vorräten geschehen soll. Die Frontkämpsevvere.mMngeu verlangten.'daß sie i&rcett zur Verfügung gestellt würden. Aber die Behörden erklärten dies für unmöglich, da sie Mißbräuche in der Verteilung befürchteten. Man zog Sachverständige zu Rate, die der Ansicht'' waren.-daß man den- Tabak schr gut als StraßenbÄag verwenden könne. Die -Behörde schloß sich diesem Standpunkt an. Man stellte den Ingenieuren, die den Brücken- und Straßenbau leiteten, den Tech« zur Verfügung. Wie die amerikanrschen Blätter berichteten, , mußte man den Arbeitern einen besonderen Schutz beigeven; denn eine zahlreiche, Menschenmenge, unter denen sich leidenschaftliche Raucher befanden, wohnte'dieser eigenartigen Verwendung des Tabaks bei und benützte jede Gelegenheit, sich die leeren-Tabakbeutel zu füllen, bevor das ckdle Kraut mit Zement zu Beton vermischt wurde. * Krankhaft gesteigerter Appetit. In der Sammlung der Gerichte der Königlichen Gesellschaft der Aerzte in London wich eines zehnjährigen Knaben gedacht, der in sechs Tagen nicht weniger als 376. Pfund Lebensmittel vermehrt haben soll; ein anderer brachte es in seinem akuten Hungerzustand in derselben Zeit angeblich sogar auf einen Konsum von 984 Pfund LebensmittÄn. Als ihm weitere Ncchrung verweigert wurde^gina er in seinem unstillbaren Hunger dazu über, sein eigenes Fleisch zu benagen. In den Berichten wird ferner eines AckeÄnechts auf einem Gute in Norfolk gedacht, der nach der Bekundung des ihn behandelnden Arztes auf einmal eine ganze HammMule zu vevzchren pflegte. Eine Patientin im Londoner St. Barcholomeiws Hospital aß Tag für Tag drei Wochen hintereinander drei'Viertel eines Brotlaibes^ drvi Pfund Fleisch und mehrere Pfund Kartoffeln. Was .das Trinken anbetrffst, so wird hier der Fäll eines dreijährigen Kindes erwähnt, das täglich zwei volle Eimer Wasser austrank uttb sich dabei außerowenklich wohl befand. * SutttUwrtum des „Hiis". Die jüdösch-amerikanische Emi grattonsgesellschaft „Hias" hat die Liquidierung,, ihrer Stellen m' den einzelnen europäischen Ländern eingeleitet. Sämtliche Emigrationsburaus. die der „Hias" in Rumänien, Lettland, Litauen, Estland, Polen und anderen Ländern erhält, sollen bereits in den nächsten Wochen ausHeM werden. Der ,$wS" will nur eine einzige Abteilung, die pur Geldüberweisung « n aus Amerika an Emigranten,.b'estchen lassen.'Die Agenden der bisherigen Emigrationsbureaus sollen vom Vereinigten j üo ischen Emigrationskomit ee. dessen Zentrale sich rn Berlin befindet, übernommen werden. Eine Bereinigung der jüdischen und arabischen Bahnarbeiier in Haifa. . In Haifa wurde am 80. August unter großer Feierlichkeit das gemeinsame BereinSheim der arabischen und jüdischen Bahnarbeiter eröffnet. An der Eröffnungsfeier nahmen gegen 90 arabische und alle jüdischen Bcchnarbeittt teil. Die Erbauung der : Mädchenschule in Nahalyl. Wie ,/Häaretz" berichtet, wurde dieser Tage die.Vereinbavu.^ wetzen Eibaumng' der .landwirtschaftlichen Müd che ».schule in Nähalak, die mrter Leitung, von Meizel-Schochath stehen wird, zwischen dem SölÄbmiH und, .dem Vevbreter der Welto ra^anüs a tüan z ionist iMer Frauen, Herrn Wir Rosenblüth. nnterferM. Die Schule mit den Nebsubauten wird auf «geflen OOO Pfund zu stehen kommen. Die Arbeit beginnt bereits diese Wpche und wird gegen ein halbes Jahr dauern und gegen 50 Acheitsm Beschäfttgung geben. , & * Die jüdischen Aerzte ist Palästina. Laut einer in der in PcMtina erschemeniden, mediginischen Frigen gewidmeten Fachzeitschrift. e r e f u a h", veröffentlichten Statistik gab eS anfangs 1024 in Palästina 198 jÜdische Aerzte. aus eine Gesamtzahl von 348. Apotheker zählt Palästina i%1 und v das Keren Kajemeth I »NN für unsere Unsere Mitarbeiter soUjbn Palästina mit eigenen Augen sehen und «sich von den Leistungen des KKL, überzeugen; Sie sotten wissen, wofür Sie arbeiten! . Wir. schreiben daher eine Konkurrenz aus. Bedingungen! Zugelassen sind: 1. einzilpbusonini Personen, die durch persönliche Werbearbeit (Seibatkontingentler) von Rosch Haschanah 5685 an binnen sechs Monaten zumindest 5. Pfand (Gegenwert eines Dunams) aufbringen. Von je 300 fährt derjenige nach Er« Israel, der den höchsten Betrag anfbrachte. 2. QRUM8N (Vereine, Jugend gruppen): Von je 10 Gruppen, von denen eine jede zumindest 100 Pfand im angegebenen Termin aufbringt. Ein Mitglied derjenigen Gruppe, die. den. höchsten Betrag aufaring«, wird nach Erez Israel fahren. Nähere Informationen erteilt tagt, rwlschen 11 u. 1 Uhr Das Bureau des Keren Kajemeth (Jildiscber Natfonalfonds) Wien, 11. Zirkusgasse Nr. 33 * Bauparzellen in Palästina. Nebst der bisher unter österreichischen Juden verkauften BauParMen-am Karmel in Haifa werden.nunmehr solche Parzellen auch in Tel Awiw und m Jerusalem angeboten. In Tel Awiw. hat die österreichische Bertretung der Palestme Land Development Company Limited im -gangen 10 Bauparxllen, und zwar im neuen Vierteil Rosch Tel Awiw (Verlängerung des RothschiDbaulewards) Atgewlesen bekommen. Die.Parzellen in Rasch Tel Awiw lind im Verhältnis zu den Bodenpreisen in dieser ersten jüdischen Städte als sehr preiswert zu bezeichnen. In Jerusalem sind in dev neuen Stadttellen, insbesondere in-Za nzariah aroch schöne Parzellen zu haben. Vom WWavmel sind im Wiener Block noch wenige Parzellen stei. so daß nunmehr die DeMnssaktion am..Karmel .sich vorwiegend dem -zentralen Teile dieser p^chtvollen Laiidschafi-zuwenden wird. Auch landwirtschaftlichen ,Boden ist insbesondere m- Emek-Israel in beliebrg großen Qltantttäten zu haben. AllMige AuMnfie bstreffs BÄ>enÜlmss in Palästtna .erhAÄich im l.Palästina- Referate des Ziömstrschen Landeskorni'tees, 2. Beg., Taborstraße 20 a, Zimmer Nr. 7 (Telephon' 43-8-25). . SchwindelzustäM sinh auch als Folge tM- Vergiftungen mit Alkohol und Nikotirrntihbrauch bekannt. Die staken Rau-( cher sind' auch meist starke Trinker, so' daß hier Besserungen nur bei Enthaltung oder starker Einschränkung beider Gifte zu erwarten sind. Organische Krankheiten, wie Augennmskellähntuugen, mit verschiedener Grundlage weisen gleichfalls ireben DoppÄtsehen Schwindel aus. Bekannt, ist auch, daß epileptischen Anfällen ein Schwindel mit ichnmachtähnlichem Zustande und Schwarzwerden vor den Augen vorausgcht. Bei hysterischen und nervösen Individuen finden sich noch vrrschi^enariige Schwindelzuständr, die nicht so Leicht von echten auf organischer Grundlage fußenden Anfällen zu unterscheiden sind. Wahrscheinlich liegt in solchen Fällen doch eine Uvberempfindllichkeit im Hörapparat vor.' Bei solchen' Kranken find die extravaganten Empfindungen-charakteristisch. Zu erwähnen wäre Noch der HöhenschwindÄ beim Blick in die Tiefe. Diese ängstlichen Gefühle lassen sich sicher durch Sel'bstbcherrschung überwinden. So können auch Blinde Schwindelgesühle haben, wenn sie sich der Situation bewußt sind, welche Tatsache eben für die Entstehung des Höhenschwindels aus autosuggestiver Grundlage spricht. Affoktionen. von feiten des Ma-gen-D-armkanals vermögen auch reflektorisch Schwindclansälle ausMlösen. So können im Gefolge eines verdorbenen Magens neben Uöbelkvit auch Schwindel sich einstellen. Sehr häufig ficht man besonders bei blutarmen Mädchen Schwindelzustände,- mit Ohmnachtsattacken gepaart, als Folge der Blutannut des Gehirns. Der wahllose Genuß verschiedener Sälichlpräsiarate, von Laien mißbräuchlich, angewendet, erzeugt bisweilen Ähnliche Zustände' von Gleichgewichtsstörung. So vielseitige Deutung erfordert das eine Symptom de§ Schwindels. Es kann ein harmloser, vorübergehender Zustand aber auch ein Zeichen einer schweren Erkrankung, sein. Jedenfalls, sollten Schwindelattacken, . oster wiederholt,- Anlaß zu gründlicher Untersuchung geben, um das Grundleiden zu erforschen. Wenn die Ursache erkannt ist, ist oft noch Heilung möglich. Liegt' eine eitrige Ohrerkrankung oder Geschwulst vor, werden operative -Maßnahmen helfen. Viel schwerer ist den echten Schwindelattacken nach Maniere beizukommen, doch bilden sich diese Beschwerden oft von fö'lbst nach einiger Zeit zurück. Die arweren Formen werden . nach -Behandlung der GrundkvanHeit, der Blutarmut, der ArterienderkaNurvz, der, hysterischen Konstitution schwinden. Immerhin hat die heutige diagnostische Kunst diese cheinibar. gleichen Symptome streng auseinander zu halten,gelchrt und viele Menschen von dem lästtgen Drehschwindel zu befreien vermocht. Redigiert von Dr, Snnel Beer. Ueber Schwindelanfölle. Der Schwindel ist im medizinischen Sinne kein eindeutiger Begriff. Er ist keine selbständige Krankheit, soudem nur ein Symptom, das bei den Vevschivdenartitzsten Kränkheitssormen beobachtet wich. ' Was versteht man unter dem Begriffe „Schwindel"? Der Laie kann diesen unangenehmen ZustaUd meist schwer erklären, .er bezeichnet damit sowohl einen Zustand des Taumelns als auch den der Ohnmacht und Hinfälligkeit. Schwindel ist jede Unsicherheit oder Fälschung des Raumbewußtseins, er ist . ein UnlustgeMl, daS bei Störungen des körperlichen Gleichgewichtes austritt. Alle Organe, welche dem Raumibewußtsein dienen, wiedas Kleinhirn, daS die Bogengänge enchaltende Ohrlabhrinth, die nervösen Bahnen zu diesen Organen, und das Auge können bei der Auslösung des Schwindels beteiligt sein. Die unangenehmsten Formen deS Drehschwindels entstehen bei Erkrankungen des Ohrlabyrinths. Der Kranke glaubt, daß die Umgebung sich um ihn dreht, oder daß er in die Tiefe stürzt. In hartnäckigen Fällen kann der Patient nicht einmal bei Tische sitzen, er wird durch eine unbekannt« Kraft zu Boden geworfen. Nicht immer sind die Schwindelattacken so heftig, stets bleibt der Kranke bei Bewußtsein, welcher Umstand gegenüber einem Schlagansall ein unterscheidendes MerdmS bedeutet. .. Eine andere Schwittdelerscheimmg bezeichnet man als Menieresche Krankheit, die meist gleichfalls die'Folge eines länger dauernden Ohrenleidens ist. Es treten meist bei vorher bestchender herabgesetzter Hö'rschävfe auf einem Ohr Uebelkeit und Erbrechen bei Anfällen' auf: Auch Zitterbetv4gungm der Augen bei Blick nach der Sette wird beobachtet. Solche Schwindelzustände können sich, selbst -bei Verschluß der Tuben röhre, dem Besbindungsgang zwischen Ohr und Rachen oder bei Ueberfüllung deS Ohres mit Ohrschmalz vinstellen. Nächst AMtionen im Ohre verursachen Erkrankungen im Kleinhirn, insbesmckere Geschwülste, Schwindelzustande.; Viel häufiger als dibeschriebenen Schwindelerschemun^ gen rufen Störungen in dem Gefäßsystem des Gehirns, be sonders bei Personen im - höheren Alter, das Gefühl dej Schwankens-und de- Berschwimmens der Gegenstände vor den Augen hervor. Oft glaubt der Patient einem Ohnmachtsanfall nahe zu sein. Es ist ein kurzes Äbwesendftin (Absence), das den Kranken emen'Augenblick -inNezuhalten',- stchen zu biledben oder im Gespräche aufzuhören zwingt. ES liegt in solchen Fäl len eiste -vorübergehende Funktionsstörung im. Gehirn vor. wie män^siehäufig im Verlaufe der Ärierierwechartung im höheren. Mer oder bei Herzurrd Blutkrawkheiten beobachtet. Diese Liswettenauftretendeu Anfälle sollten eine Mahnung sein, und eine grüchüche ärztliche Untersuchung zur Folge haben. Meist wird sich eine vollständige "Aeyderung der ÄchenS weise, ein Ausruhen von mffregenden Geschähen als dringend «satveendfa aMnel^ni,- Aersttlicher Fragekaften. Alter Abonnent..^. Einreisen mtt-gräüer-SÄbe,-die SW . in der Apotheke bekommen. 2. Besser ist es. sich ärztlich unter» , suchen zu lassen. — Psoriasis. Versuchen Sie es imch mit der Röntgmbchandlu-ng. — Härder. 1. Herzstation, unentgeltliche Behandlung für Unbemittelte, 9. Bez., Pelikangasse. 2. Entfernung solcher -übermäßiger Behaarung unmöglich. — Schw. 6. Das ist nur -dem Facharzt zu überlassen. — E. L. Sitzbäder, täglich Abführmittel zur Erzielung guter Entleerungen. — Höchst. Ein zuverlässiges Gallensteinmittel gibt eS bis hmte nicht. — Besorgt. Wenn der Kranke an offener Tuberkulose leidet, d. h. hustet und Answurf hat, ist Ansteckung möglich, -aber sicher kann dies nur der behandelnde Amt entschewen. — Studiosys. „Störungen des Trieb- und AffektlebenL" von Dr. W. Stekel, Verlag Uvban u. Schwarzen-, berg. — Z. G. Z , Polen. Wegen des Nervenleidens müssen Sie sich an eiucn Arzt wenden, schriftlich ist BehaMni'.g möglich. ■_ VJuaii'äite Bus kern Judentum. Äelemer Samu, geb. 6. Mai 1889, Zoyta St. MikloS,. S. Bez., Währingerstraße 34. E l i i s Rosalia, geb. 6. Februar 1902. Limberg, 12. Bez-, Grünbergstraße .15.. W i l h e i m Marianne, geb. 30. Jänner 1896, Wien, 2. Bez., Praterstraße 66. K o h n OSkar. geb. 21. Mai 1899, Bäckergehilfe, Wien, 14. Bez., Reindorfgasse 17. I a h o d « Eduard, geb. 3. Dezember 1903, Student, Wien, 3. Bez., Seidlgaffe 23. Fluss er Theodor, geb. 9. Oktober 1901, 5. Bez., Wien. Diehlgasse 4b. Kraus Dr. Moritz, geb. 30. August 1853, D. Polanka, 10. Bez., Herzaaffe 11. Beck Leopold,. geb. 20. Jänner 1877, Biawitich, 9. Bez., Guffenhauergaffe 2. Hellmuth Fritz rsets J e ll i n e t Siegfried, geb. 12. März 1878, Zestow, Schriftsteller. .4. Bez.. Karolinenplatz 5. Baumgnn Friedrich, geb. 4. Jum 1802, Men, Privatheamter, 1. Bez., PeterSplatz 9. B i e l i tz, OSk«, geb. 8, Dezerstber 1887, Wien, Kaufmann, 1. Bez., Adlergaffe 8. Herrman» Erich, geb. 30. Mai 1889, Kolm, Bankbewnter, b. Bez., SpengerMe 1L. Kaufmann Moritz, geb. 29. 'März 189ö, Wien, 3. Bez., Wolfgang-Schmelzl-Gaffe 14. S snue n ty al Luise v., geb. 20. Juni 1900, Wien, 9. Bez., Garuisongaffe 3. Schick Maria, geb. 12. Oktober 1900, Wie«, 9. Bez., Servitengasse 6. T e i f e l Abele, geb. 1. Immer 1901/ Wien, Schneiderin, 10. Bez., Hartmuth gaffe 1l0. T s ch o b a » o f f Charlotte, geb. Fried, geb. 14. März 1876, Drößnitz, Mbelhändlerin, 4. Bez., Wiednergürtel 42. Dirn- Wien, Spenglergehilfe, Wien; 19. Bez., Barovitzkagasse 16. K ön i g Erich, geb. 28. Februar 1904, Wien. 2. Bez., Obere Donaustraße 1. R i ch ter Sophie, geb. 23. Oktober 1898, Wien, Beamtin. 14. Bez., Johnstraße 8b. L a m b e r g Ludwig, geb. a. Oktober 190v, Mahrisch-Ostrau, Hochschüler, 6. Bez., Linke Wienzeilck 69. K o r n g o l d Erich, geb. 29. Mai 1898, Brünn, Komponist, 8. Bez., Theobaldgasse 7. Slama Adolf, geb. 9. September 1876, Josefstadt, Handelsagent, 6. Bez., Throbald- Ä6. K l a r f e l d Dr. Jakob, geb. 10. Mai 1895, Lemberg, [, 14. Be»., Arnsteinaasse 21. PordeS Karl Leo, geb. 15. April 188s, Lemberg, Bankbeamter, 3. Bez., RochuSaaffe 2. Stern Eduard, geh. 23. November 1904, Wien, Maschiuschloffer, 19. Bez., Heiligenstädterstratze 119. I a b o d a Rosa, aeb. 6. Juli 1905, Wien, Studentin, 7. Bez., Seidlgasse 22. W e rt h e im Johanna, geb. Nenmann. gesch. Hidmetn, geb. 2. Juli 1882, Wien, Private- 3. Bez., Dapomegasse 3. R e ich e n f e l d Hedwig, geh.- 19. Marz 1896, Wien, Privat«. Grailichgaffe 8. Heller Hermine, geb. 5. Juni 1902, Wien. Maächr, 90. B«., WaLonWftraßo 6. Freund Oskar, geh. ti, fyktm Vm, Weu» WM»«, 2. Bez., Gchkttelstrahe 81.