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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-19 · Heft 2010 (19.9.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2010 (19.9.1924)
Date
1924-09-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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m. Men, Freitag Wiener MorgenzeiLung. 19. Schtömber 1924 Seite 7 Volkswirt. Die Baumwolle. Kl dein, obersten, wirtschastspolltifcheu Zielen der Großmächte gehört das Bestreben, die für die Äufrechterhaltung der Wirtschaft erforderlichen Rohmaterialien int eigenen Lcürde zu erzeugen. Zu diesen. Rohmaterialieen gehört außer Eisen, Kohle, Echöl, von den Gespinstfasern in erster Linie die Baumwolle. Ne Weltmächte haben sich daher fast alle groste Baumwollanbaugebiete gesichert. Deutschland hat n^an diese .Gebiete in dem Augenblick durchs den Friedensvertrag genommen, in dem au eine stärkere Inangriffnahme dieser Kultur nach! eingehendem Studien herangetreten tverden konnte. Es wurde festgestMt, daß in großen Gebieten Deutsch- Ostafrikäs, Vor allem zwischen dem Tanganjikasee und Dcchvra, vorzüglich geeignetes Landfür .diese Kultur vor!- hainden ist. Die Untersuchungen ergaben' weiterhin, daß nördlich des Dschanggeüiets in Kaureruir und auch im Adamauagebiet sich, weite für den Anban geeignete Flächen befinden. Es waren ferner üu Norden Versuche ausgestellt worden, -die ebenfalls aussichtsreich ausfielen. Was Deutschland damals an ErMießuugsarbeiten für diese wichtige Kultur get-m hat, ist anscheinend leider für die Weltwirtschasts verlowr gegangen. Nur mühsam schieinen die Adandatar- Mächte mit ihren Versuchen auf den genannten Gebieten vorwärts zu kommen. Wie man Deutschland di« wichtigsten Erröte an Eisenerzen genommen hat, die Kohlenvorräte ungeheuer befchnrtt, die Erdölvorräte nahm, so ist Deutschland auch! hinsichtlich, dieses wichtigen Zbohmaterials für >die ZÄkunst aussthließlich auf fremde Länder angewiesen. >' gfoit diesen spielt bei weitem die evstx Molle die nordaimerKamsche Union. Dort wurden im Jahre 1920 lauf eurer Fläche von! 14,7 Millionen Wtär annähernd 13| MEionen. Pallen zu 600 Pfund geerntet. Die Bereinigten Wbaaten von Nordamerika haben damit eine Ueherschuß '„.1 LLULL. Alte Arten von Bankgeschäften Wi©f&9 Bo S@ifx©F8©if© 4 . WwMonr 28*8-90 Serie iw» HÄtzgtLMMLäMse r ..... . Rrsnss«!T»r^« ri«v* vi«, i «7•,»««\7Tn» 'WsÄ-' otza . l^tren^es^häfte DMssn- und BiäutenWsr. wDduktüM, die zum Export mb' .damit zu einer gewissen |f (Meteilt vvn,der,DGvMisch«r RatkonaÄMk.) Mhängigkeit chtidever Staaten von den MmuvoKfarmen l . .£>■ ’ m Septemi^r teseptemtaj w» 8k «Ittfv Ä7 ütittni’ «tt Wwfpw ßMrtofMt " OeM wate Öem Wan ztvischen dem 35. und 37. Mrad zwingt. In bissen Gebieten Mich die wertvolle Se-a-Jsland-Baumwolle kultiviert. Eine ander« für die Weltwirtschaft nicht weniger wichtig« Baumjwollforte liefern die Südstaateu in der UplandDaunvwolle. Die BauMwollkultur geht m'neuester Mt im Süden der Vereinigten Staaten von Nordamerika weit ins Land herein, ja die Baumwoll«. wird Mt einer 'Reihe von Jahren auch in Kalifornien kultiviert. Die. englischen Banmj, wollvorräte stammen in der Hauptsache aus Aegypten und' Jndielt. Die Dualität dieser ProduktivnsgebiÄe ist verk schieden. Die ägyptische Faser ist mittellang und kräftig!, aber unrein, die ostinbische ist fast grob, brüchig und unrein, aber wohlfM. England hat außerdem in Südafrika und Negierte noch Baumwollgebiete, die wahrscheinlich gewrlltig ausgedehnt werden könnten. Auch! die australische Baumwolle, hl« sich! durch die Güte einzelner Sorten ausLsichnet und im äußersten Osten des Erdteiles Maut wird, kann, noch' eine Bedeutung erlantzen. England''ist durchs seine vorzügliches undausdchrmngsfähigen BamnmollgeViete ebenfalls in dev Lag«, eine bestimmenden Einfluß auf die Vjersyrgung mit diesem wichtigen Rohmaterial auszuüüeu. ' st Die ^russischen Republiken haben irr TurHtan, im Ferghäuägebtet Baumwollbezirke, diie bereits bedeutende M«ing«n liefern, DaS Land wartet nur auf dip Erschließung Weiterer Fläche«. Die russische Weltmacht hat also ebenfalls M schr «H^ttzes. Boystpffgebiet dieser wichMM Gespinst- ';! 1 '; i FMtkrelch' biHiK tat seinen 'Manien, und Mw sowohl wie in den Sudaugebietm, Baumwollmrbcmgebiete, R« im Emstfaü« nur ausgedehnt zu rverden brauchen,'um listet Abschnürung der Baurnwoltzufnhr durch andere Länder w begegnen. Das Land hat in den letzten Jahren eine Ein.«« ftchr von Rohbaumwolle, in der HM von 1568. Millionen sanken gchabt. '1 '' ■* ■ ' 1! : ,; Auch die ältesten MMstjMdtr, itie China wÖt seiner ^MllMbaumwdlle, und neue KolonialgebNe, wi« Kmjjifet, dessen ßSaumwolle sich durch Läng«, Feinheit Wd und Setdigkeit 'auszeichnet, verfügen über große Msgedehnte Wbaugebiete, auf denen sichdz« heimische Industrie zuvMssig Mfbauen kann, i 1 ' 1 > . i. Da die Baumwolle UlMl'l in den Ländern Moschen dent 41. Grad nördlicher und dem 86. Grad südlicher Bvedte kultiviert werden kaum, haben die 'meistert der in Besen Breiten Megenen Länder, wie der Norden von Siid- Wrterika- Peru, die JnsÄgLbiete dev subtropischen und tto* Mchen Zonen die Möglichkeit, die Spinnfasern für dm eigenen Bedarf i« gsvissen Grenzen Mzubauen oder sie als TauischartU^j He aMre .«bMo Wichtige .Rohm'WMiM 'zu vorwendem ^* :l4. Bei dev WNAdÄÄichieN 'Ist öS seM baß man di« Maumtvolle auch 'in Europa Ku Dultivieren suchte daß die südlichen Balkanländer ebenso p>ie Anatolien die Kultur versuchen und daß' auch Spanien luiftt# Ungarn immer ivieder gyKgnete Sartett zu züchte« unter!-- WmM. Man kann wohl sagen, daß außer den skandiinavi^- ffchen Ländem allein di« müteleuropäischen Staaten die! Möglichkeit einer «igeneir Versorgung nicht häberr. Dieser Mangel Mt Ms mchrfachem Grund« sstr Deutschland am Leisten ms Gewähr denn Deutschland ist der bevölkertste Teil Mittellenwpas, außerdem dev industriell enLjvickeltstei und nimmt auch insofern! «ine Sonderstellung ein, als es am Lvenigsten damit'Mchnejlt karm, daß die Zufuhren von aus-!tändtschen- Rohstoffen in Zeitm einer Politischen Krise ungchsndert erfolgen. > > ' , ~ Die MöglirMH eine e-igsue Basis für hie deutsche .. das. M IrcIbM Nation vorhanden ist, wurde durch die Wegnahme der über!-, seeifchen Besitzungen genonimen. Zweifellos liegen hierin 'auch für ausländische Lieferanten Gefahren. Man stelle sich, nur einmal vor, daß Deutschland vor der Inflationszeit eigene Baumtvollgewvbe besessen hätte, daß der Bezug Muer Textihrohstofs« von diesen Gebieten möglich, gewesen Ware, dann wären die schweren Verluste Ärfolge der Währungsiluterschiede zwischen Hochvalntalänöern und Deutschland nicht in dent Umfange eingetrd'ten, wi« es geschehen ist. Der deutschen Wirtschaft ist leider aüchj in dieser Hinsicht ein Weg für die Zukunft vorgezeichMt, der dem anderer Weltmächte, vor allenr Amerikas, Englands, Frankreichs, Japans, das ebenfalls seine Bäumivollgiebiete hat, entgegenläüft. Mh'- «end djiese Länder immer mehr danach streben, sich von der Weltwirtschaft unabhängig zu machen, sieht sich^ Deutschland genötigt, mit dern tzu avbieiite^ was es von dev Weltwirtschaft erwirbt und an diese verLmft. Selbstverständlich haben auch! andere Länder ihr Ziel, sich utmbhängig zu machet!, Noch b!ei weitem.nicht erreicht, aber dadurch^ Laß sie einen wesentlichen! Bruchteil der LduöLigten Rohstoffe sÄbst erzeugen, HMn sie lerne ganz.anders Handhabe gegenüber mrd^ >ven Ländern, die iden Mst dieser Rohstoffe oder sonstige' ilationalwirtschastM' wichtige Erzeugnisse hervorbringeM. - Zahlungsschwierigkeiten einer Herrenmoidefirma. Wi« in Kcmfmänniifchen Kreisen verilantet, ist die seit 1909 bestehende HerrenmodÄoarenisirma A. König, 1. Be»., Gpisgelgasse 8, in Bedrängnis geraten und oerhamdelt mÄ ihren Wäulbigern. Beteiligt ist vornchiMch der Wiener Platz, inZbosondere Wäsche- und KraiwattenifaibrAanien. Di« GchamtiveribiMichkeiten sollen vier Milliarden Kronen betragen. : Ein Ausgleichsanbot der Protzuitzer TeMfirma Wals. Der Status der DextWvma Wvlff in Prvtznitz, die um EvöfsmM'g.des gevichMchen Ansgleichsdrchahrens «Wucht hat, weist PaMpen rm Betrage, dorr lüM0.0lX) tschech.!K. auf, denen Miven in der Höhe von 6,400.90 tfch,ech.- K. gsgenübevstehen. Es >evgW sich affo ein« UMrlschUlldun'g von 5M).090 tschech.A. Nach Mzug der hevvrgugten FordermMn und der als Pfand im Besitz« der Banken bePndilichen Werttpapieve veMei'ben Mtiven in ter Höhe von 2,800.000 sichech. K., d^nen Pchsiven von 9M).09V tschech. K. geUeuÄbersLchen. Die Firma bietet einen Söprotzentitzen Ausgleich in acht gleichen vierteljährigen Raten an . ■i WWMWvL- |«lifl* 1 deutsche lÜlAkMMWM Brttsset I belgische Francs ' Bttdapesl** 1 uHgarleche ictonöv» ' Ihareet I Lä ...... —wd I Ute »i,»?.¥»’ •ft* Vork 1 Dollar .^,1. Ptfls I Francs . Prag I tschecho-slowj l Sofia 1 Lewa » . .» Siockhohn t s«ihwedßcheKrdWJ.rV, "1; Warschau*** I polfiisral Mark . 1 484?* arscfeau*** I polnisch« Mach . ‘ ‘ lvßChwwi:«{^he ytMCS' ' . Note« ■ efttaten ^sÄMyauM^ LDMx. '»>. * W 100 EtfgU--Noten *voa a ß^st, 'au^ K ■ w „ kleinere » * yli Mnrvslsshe Koten ISO FraiM--. KollHndJacka Noten fOO Ouldm » » Italienische Holen t. 1(10 Lire aufV^ « kleinere MBL; RUnfflntBCbe Noten enlOOOu, fiOffliei » kleinere . Rubs, Noten (Roman,) so 500 RüS«! \ ioo 'öteg Metnere^, tber :are 2T44Ö,- 27300.-. 27400,- »r 881,k- SSL— JÜf- M- S88.- 1^75;- 16860^— 169w— 33/20 80.80 ML2 378,- 373,50 375^0 >733.- Ä- 9720.- 2030lli).- 12020.-. 318300,'- 316700.- 317700,- SS2M NN.- 9320.- 3121.- 3119,— 3131,7- 71188.- 70935,- 7lM- - 3797.- 3813.- 2130,— 2140.- •515.- .519,- 18770,— 18830.- 13350*— 13650.— 13405,- 13455.>- '13485.- .70463^- 7M- 70760/- TUSS^r- 7L7M7imt-. 3470.»- iÄlife- 16610,- 16730^— IU630;-' I65K&- 1 317100.- 314900.- 31 - 31590Ö.- 314700.— 31 .. 27150.- 3105.- 31S.- “ 3®= M- 9640.- —t» -kh 3779,— 271».- 110;- 18580.- 13420.- 13350,- 1360.- 9240.- 9160.— 9240.- 2136.- 2123.- 2139.- L61.U 2118.- 2134.- 34900.—. 34100,— 34900.- 1, owe Lvcogurywveine «nfleate waps HÄAilfl .ff:. Schwedische Nöten Iw Kronor j, eixerische Noten 100 Francs, ten 190 Pesetas , V w. Kot. v.1000 anrfr, , a kleinere * Tfitlriacw PftmdVNoten» . ,>J,] MVLKSÄ'lG „ « « kleinere . W.S0 89.30 83.— 88.— »r * M ttae BMI»« ÄM, «ngarlsch- Stam«»' 1 Uot»onfiojtts. «n dentsch.srlmMMr Mitrufi. .. . PaviS» 18. September. Berfchiedeve Zoiiuugvn behaupten, Sich zwischen LcutschlaUb und Frankreich im vorigen Monat ein B e r t r a g abgeschlossen worden sei, in welchem die ftanzöstschrn und die deutschen Kaliproduzenten den amerikanis che« Markt unter si ch a n sitzet eilt hätten, um dort dis gegenseitige Konkurrenz ieruug zu vemeiden. Aehnliche Verträge auf gleicher Grundlage seien auch in der T e x.t1li n,d,ust.r i^ g ep l a n.t^» .- - - > . . . : -.ff r .. .-f i ^J ■’1" ' > ' v; ‘ 1 M' 'iMKeWWe» für die LegälisiEM. Das BuBeSgssetzblatt vom 15. d.- verlautbart eine Verordnung des BundesimnisteriumS für Finanzen betreffend die Stempelgebühren für die Beglaubigung von Parteiunterschriften (Legalifierung) durch ein« Behörde, m amtlich vtdlmierte, vo« Parteien selbst ange- Ä Abschriften und fiir gerichtliche Wechselproteste. Demnach r die Beglaubigung der Unterschriften von Parteien (Legalisierung) durch eine iuländische Behörde folgende Stempelgebuhren zu entrichte» r BÄ einem Wert bis 1,000.000 K. 5000 K., über 1,000,000 bis 5,000.000 10.000 K., über 5,000.000 bis 10,000.000 16.000 K., über,10,000.000 bis 26,000.000 25.000. K., über 26,000.000 bis 50.000.000 oder wenn der Wert nicht bestimmbar ist 90.000 K., über 60,000.000 bis 100.000.000 40.000 Kronen, über 100,000.000 LiZ 300.000.000 50.000 K., über 300,000.000 bis 500,000.000 75.000 K., Wer 500,000.000 100.000 K. Für die gleichzeitige Beglaubigung jeder weiteren Parteinntvrschrist aus demselben Schriftstück ist bloß die Hälfte der entfallenden Stempelgebühr zu entrichten. Die Verordnung tritt am 20. b. in Wirksamkeit. 50.000ct- und 100.W0«r-Stempe!. Einer iKnnd'machung des Ministeriums ftir Finanzen gemäß werden von der Staatsdnickerei auch Stempel zu 60.000 und 100.000 K. HeraeÜellt wttden. ..-sr-'-"".-— - mv .- - * ■>. Mari..-/*——-—.. .... Wiener Börse. Lustlos, ruhig. Gleich, ihrer BouMigeM war auch Äe gchrige Borst von eÄwr vuhiigen Hallunig gstoagen, wobei sich die Spekulation L'wtz der Beilegung des Meballmibefteristreiks dMgchendiste Zurückhaltung Mfevlieigte.. Von den Daimiler-IMen albgescheu, die wögen der unUüinstiig lautenden finanziellen Vage dieses Unternehmens stavker aügeboten waren und zu 13.000 (letzter KurS 14.000) erGfnstenj, und einzelner Wert« ungariischer Provenienz, die tiefer gehÄlten tvaren, Ibeiwvgten sich die ü'b-rigen KullssÄverte zumeist auf dem letzttzemellLeten Niveau. Die Umsätze Wauen auf der ganzen Linie delauKos. Auch im weiteren Berkehr herrschte GelschäMÄsMit vor, die bis zum Schlüsse archvÄt und «ine leichte Äbjschwächung zur Folge hatte. Von den iKulifisew e rten blühten österreichische Kredit 2000 K., ungarische Kredit 6000 K., Krupp 3000 K, Saügo K., DainÄer 3000 K. und Semp'evii 3000 K. im Kurs ieifat. ^Die üibvigen Werte beiwÄgten sich zumeist auf dem letztyem-Ädeten Stand. ' iFm Sch ran Le n wär Unfalls GeschafislWMt vor- WMeiÄ. W erhöhten sich ungariischer Zucker um 50.000 K, Schveller Zucker um 56.000 K., kwatischer Zucker um 12.000 Kronen, Schonpriestmr imr 5000 K- Es sind ferner ungarische allVÄneinei Kühlen um 50.000 K., (Miete um 20.000 K., 9Mt%* bahn um 40.000 K., Berg- und Hütten um 76.000 K., Pratzer Eisen um 35.000 K. gestiegen. Dagageu verloren Böhmische Unionlöan? 12.000 K., Dampfschisf«Mti«n 10.000 K., Dynamit 28.000 K., Cemiig 6000 K., Dilmar Lampen 16.000 K.» Kabelfalbrik 6000 K.» Schraulben 15.000 K, Obernngarische Hütten, Leylram-JolsefsraLer und FäMove'i je 5000 K. In Statzendocher Kohlen ist heute nach langer Zeit ein kommen. Sie notierten 25.000 K. Auf dem Anlatzemarköe nur gerWge Bon den Exoten nMvteU: EsW 12.000, Kno!kMh 6000, MraMea 42.000 bis 48.750, Delpege 55.000, llnivnistle 17.600 bis 19.900. VlehinSktte in 6t Marx. (EWnvericht der „Wiener Morgenzeitnng",) R i n d v r m a r k t. Der Auftrieb belief sich auf 119 Stück inländisches, 156 Stück ungarisches. — Stück tschechoslowakisches, 286 Stück jugoslawisches, 28 Stück rumänisches und 46 Stuck deutsches, zusammen 624 Stück Schlachwieh, worunter sich 624 Stück Mast- und 100 Stück Beinlvieh besimden. Der Gattung nach waren 416 Ochsen, 120 Stiere, 88 Kühe und —' Büffeln. 'Bei ruhiger Stimmung wickelte sich der Verkehr auf Basis oer MoutagSnotterungen ab. r HanmwMmaK. Stew-A srft. 17. September. Baumwollzufuhren in den atlant. tutb Golfhäfen 46.000, tm Innern 28.000. Ausfuhr nach Großbritannien 25.000, nach dem Kontinent 8000. LokalnmrÜ wiSälmg r 22.50 (letzt. Kurs 22.15). Tendenz: Stetig. — Terminer August —, September 22.10, Oktober 22.27, November —.—, Dezember 21.87, Jänner 21.88, Februar März 22.19, April 23.28, Mal 22.40, Juni Juli 22.02. _ , Setünet Börse. 18. September. Der heutige Börsenverkehr bol .ungejähr daü Mich« Bild wie Mtern. Es hervschl« «in größeres Treiben am Wäavkte der deutschen Anleihen, und vollkommene Geschästsstille am Mtenma-Me. Die Kursbawegungen der deutschen Anleihen fanden in engen Grenzen statt. Im Verlaufe erschlafft« aber die Begeisterung der Teiilnchmer. 23er K.-Schätze betveaten sich nm 660, 24er iK.-Schätz« um 1105 Millten«'.' Nur ReichSanleche zog an und stieg auf 1135. 3st-°/stge Preußisch« Kvnsols wurden mit 1875 Maüdelt.. Am Aktienmärkte waren nur wenig erheblich«' Mrsbewegungen zu bemerken und die SchwammMN nach oben und unten Hielten sich ungefähr die-Wage. Di« Haltung hatte aber «in ziemlich festes Äuöschen. Namentlichfür Chemische. Werte gewann im Bevlanfe di« Besserung das Nebergswicht. Schiffährts-' und Bankaktien behaupteten ihren Kursstand. Kanada-dlktien -.auigen echchW zurück und verloren 5 Prozent. Für ausländi«

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