Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2007 (16.9.1924)
- Date
- 1924-09-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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'•gffi.Ag007, ' .. , MM.MensraT . Gleichzeitig hol'däs Postsparkassenamt .vertragsmäßig 'öle /Oesterreichische^Veremsbank züu Ausgabestelle seiner Kredrtheste unter seiner direkten Jngerenz und Kontrolle bestellt. ' ' ' (Entgeltlich.) 15. September 12. September Veld Ware Geld wäre 27850.- 27350.- 27230.- 27330,— 952.— 956v- 938.- 942.- 952.- 956.- 938.;- , 942.- 18860,— 16860.- 16860.— 16960.- 3534.- 3546.- 3574.- 3586.- 90.50 92.50 90.60 92.60 373.- 375.— 875.- 377.- 873a.- 9770.- 9730.- 9770,- H98o.- 12Ö20.— 11930.- 11970.- 316900,— 317900,- 316500.- 317500,- 928o,- 9320,- 9230.- 9270.- 3104.— 70935.- 3812.- 2130,- 515.- »8780.- 13870.- 13385— 3jl6— 7|l85.- 3828.- 2UP.- 510.— 18830— 13Ö70.— 13435.- 3114.- 70935— 3827— 2125— 515— 18790— 13600,- 13385,— Wisen« und Balutenlurse. ' (Mttgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.) Vt8t» Anisfiefdatn 1.1 holl. Gulden Agram 1 lug. Kronen .... Belgrad 1 Dinar ♦ Berlin* 1 deutsche Reichsmark . Brüssel I belgische Francs . - Budapest** 1 ungarische Kronen ♦ Bukarest 1 Lei Christfarila 1 jiörweg. Krohen *, Kopenhagen 1 dflnlsche Kronor London 1 Pfund Sterling *■>'.. Madrid I Pesetas , , - ./. .Mailand I Lire . . . New York 1 Dollar, . . *.^v<'. Paris1'Franca . . . Prag 1 tschecho-alow. Kronen . •Sofia 1 Lewa . . , . Stockholm 1 achwedlscheKronor . Warschau*** 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten 11 Amerikas), Noten v. 5 Dollar aulw» .. » kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , 1 » . h 100 * » kleinere, 4, , Dänische Noten 100 Kroner .»■. Deutsche Noten*, . . * .'l.l, . . 100 * kleinere* . . . Engl. Noten von 5 .Llvrest, aufw, » » kleinere ..... Französische Notön 100 Franca . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. , » .. » kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » » w w 100 .» » » kleinere .; Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **• ..... » " kleinere . . . Rumänische Noten zulOOO u. 500 Lei - . , kleinere ... Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » l » kleinere I . Schwedische Noten 100 Kroner . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas » . Tschecho-slow* Not. r.1000 aufw, „ , kleinere . Türkische Pfund-Noten..... Ungar, Noten** (n, Em.) zu lOOOKr. W zu 10.000 Kr, ... . » kleinere. ' * Für eine Billion Mark, ** für 100 *** für 1 Zloty aufwärts. 71185,- 3843— 2135.- 519— 18850.- 13700— 13415— 70463.- 70880,- 7C460.- 70880.- 70360.— 70760,— 70360.- 70760— 3490.- 3320.- 3545.- 3575— 499.- 507.- 499.- 507— 479*- 487*— 479?— 487’.- 11840.— 11923.- 11790.- 11870— 16310.-^16730.- 16610.- 16730— 1651o!—^ 16630*- I6510!- ifjßiol— 315100.- 316700.- 314700.- 316300— 314900.- 316500.- 314500.- 316100— 3775.- 3805— 3810.- 3840— 26900.- 27100;- 26880.- 27080— 3100.- 3120.- 3120,- 3140— 31)73.- 3090.- 3090,- 3110—, 953.- 959— 935— 541- 943.- 949;- 925.- 93t- 9610— 9690— 9601— 9690— 13520— 13660— 13520— 13600— 13320— 13460— 13390— 13460— 368— 372.- 370— 374— 388— 362— 360— 364— 18580— 18680— 18580— 18680— 13350— 13430— 13320.- 13400— 9160— 9240— 9110.— 9190— 2122.— 2138— 2117— 2133— 2117— 2133— 2112— 2128— 34100— 34900— 34100— 34m— 88— 91— 88.*30 9L30 83— 86— 83.30 86.30 ungarifche Krone». Wiener Mrse. Ruhig, behauptet. Das Geschäft a« der gestrigen Börse bewegte sich in den allerengsten Grenzen, fixt sich die SlpMWM Miiestgehende Reserve auferbegte. Zur Zurückhaltung vevanlaßten «die Nachrichten aus Genf' und der Mangel an privaten und auswärtigen Orders. Lediglich einz-Äne Werte, -ungarischer Provenienz gingen in Uöbe.reinstimmung mit Budapest höher. Auf den übrigen Gelbieten ergaben sich nur geringe Berändernngen, doch war im Eröffnungsstadium ein fester Grnndton des Marlktes nicht zu verkennen. Im weiteren VeÄause ldes Berckchves verminderten sich die Umsätze ans der ganzen Lime bei vvr'hervschender Geschäftsstille. Eine Ausnahme bildeten nur. Rima- und Semperit-Mien, in welch beiden ' Werten größere Käufefür auswärtige Rechnung getätigt wurden. Die ruhige Haltung erfuhr bis gurr Schlüsse keine Unterbrechung. In der Kulisse waren gegenüber dem letztgemolldeten Stande ungarische Kredit um 14.000 K. höher, ferner gewannen Alpine 4000 K., Rima 3900 K., Skoda 44.000 K., ) Waagner 3000 K. und Brunner Miaschinen 16.000 K. Hingegen Mßten Salgo-Kohlen 6000 K, und Karpathen-Petroleum 20M K. ein. Im S ch r a n >k e n war die Tendenz nicht einheitlich. Nationalbanlk-Mtieu, emzcline Zuckcrwerte und DeMMtien waren bedorzugt. Tarbouches echöhten sich -um 35.000 K., Dep- -piche um 40M K., Färberei M 25.000 K-, Eosmanos um 15.000 K. Schönipriesener Zucker gewannen 20.000 K., Oberungarische Hütten 6000 K., Graz-Köiflacher 9000 K., Pevlmaoser 30.000 Gösser Branerei 10.000 K., Prager Eisen 30.000 K.» Porto is u. Fix 17.00 K., Mitterberger Kupfer 8000 K. Dagegen sind Nordbahn um 100.000 K-, Dynamit -mn 20-000 K., Ditm-ar-Lainpen um 98.000 K., J-n-wald Um 10.000 Kryncn, Brüxer Kohlen um 70.000 K., Ga.lrcia um 60.000 K.„ Königshoiser Zement und Meinl um je 6000 K. niedriger gewesen. '' Der Anlag em arkt sprach sich isest aus. Nebst den Renten, von denen die österreichische Golidrente 2000 K. «und die ungarische Goildrewte 7000 K. profitierte, waren auch noch die tschecho-sl-olvakiischen Eisenbahn-Prioritäten hoher. Bon den Exoten notierten: Mrazniea 43.000 bis 46.000, Testege 54.000 bis 58.000, Universale 18.000 bis 10.-500. Ausgleichsverfahren Deutsche Bodenbank. Die Gläubiger and Einleger der Deutschen Bodenbank, die ihre Forderung nicht durch das Mtglie-d des Glöubigerbeirats, Herrn Dr. Viktor Tsch.adesll>, Wien. 1. Bez., Kärnterstraße 43, angemeldet haben, werden aufgefovdert. im Laufe dieser Woche bis längstens Freitag den 19. d. im Bureau der Ausgleichsverwaltung, Wien, 1. Bez., HohenstaufeiMsse 12 (Parteienbureau), zivischen 9 und 18 Uhr zn erscheinen. Kapitalsvermehrung. „Mariahilf/" Haus-Aktie n g e s e l l s ch a f t. Echdhung des Aktienkapitals von 2,400,000.000 aus 6 Milliarden Kronen Nonvinale. . Mitteilungen des Effekten-Wegweiser. Die soeben erschienene Nummer 10 der Mitteilungen des Effekten-Wegweiser hat nachstehenden Inhalt: Kritische Börsenreüue; Der Kapitalszinsfuß von Dr. Alfred Schwoner: Die Dividendenxaussichten der Nationalbank; Aktionäre; Aktnelle^Jnformam tzMMev W4 mh 7'' i, Die Meuer Bank-A. 8. und die Walesla-8rube. . Wir erhalte von Jng. Arnold L'ö b l die nachst-chenden Darlegungen, denen wir mit Rückstcht auf dis darin Mschilderten Vorgänge, über - die «ne Klarstellungrm Interesse der 'Oesfentlichkeit erwünscht ist, 1 Raum gewähren. - Die Statzendorser Kchlelüverke standen vor ungefähr drei Vierteljahren rat Mittelpunkte eines erbitterten Kampfes, welcher von -einer Gruppe Mtiottäre gegen die Durchführung der. damals in Vorschlag gerächten Kapitalsechöhuna gerichtet war.- ' - Wie -noch erinnerlich seiu wird, handelte es sich damals darum, daß der Verwaltungsrat den Anikauf der in Polnisch- Schlesien gelegenen . - Waleska-Grube" empfahl, und zu diesem Behuse von der Generaloersamntlu-ng die Ermächtigung erwirkte, das Nominale der kleinen Statzendovfer Braunkohlengrube von Nom. 160 Millionen aus Nom. 300 Millionen durch Ausgaibe von 750.000 Stück neuen Aktien zu erhöhen. Gegen diese Transaktion machte sich unter Führung des Herrn Ing. Arnold Löbl eine scharfe^Opposition gel-' tond, die, in einem, schriftlichen' Protest an das Finanzministerium zusammengefaßt, das Ersuchen stellte, der Durchs fühvnng dieses Projektes bk. Genchmigung zu versagen. Der Protest verwies unter anderem darauf, daß die Qualität ' dieser Kohlengrube, einen schlechten, Ruf gevftßt, daher nicht marktgängig ist, aber insbesondere war darauf unwidersprochen hingewiesen, daß die - Waleska-Grüibe, welche kurze Zeit vorher ' vergeblich um zirka 3 Millionen Schweizer Franken ausgeboten wurde, nunmchr vom VerwÄtungsrat der Statzendorser. Kohlenwevk-A.-G. gegen Hingabe von 6 0 0.0 0 0 S t ü ck A kt ien als preiswert empfohlen wurde, wiewohl der Gegenwert für diese 600.000 Stück mehr als neun Millionen Schweizer Franken entsprach. Der Vevwaltungsrat und das GärantiesYndiLat halben sich. in dem Vertrag mit den Wabeska-Lenten ausbedungen, von den hingegebenen 600.000 Stück zu einem noch zu vereinbarenden Kurse 400.000 Stück zurückzunehmen. Auffallend dabei war, daß die veMeibendm 200.000 Stück Matzendorfer I Aktien, auf Basis des damaligen Kurses gerechnet, 3,000.000 Schweizer Franken entsprachen. Das Garantielsyndikat hatte es nun sehr leicht, die Stücke vorznverkanfen,/ deren Rückkäüß zu -einem. wesentlich geringeben Kurse, gesichert war^ Der . enorme Zwifchertgewinn, der' sich rechnungsmäßig auf zirka , 8 0 M i l l i a r d e n be- - zilffert, -sollte selbstredend im Syndikat aulfgeteilt werden. Aber , igerckde' diese ^Klausel der Mckgabeverpflichtunig wurde sowohl der Wiener sBank-A.-G. und dem Statzendorser Kohlenwerk zum Verhängnis.. Nachdem das Finan-mruisterium. die KapitalserHöhung genehmigt hatte, wurde an die Ausgabe der jungen 750.000 Stück Mtien geschritten. Jnztvischen üvar aber mit Rücksicht' auf die Bedenklichkeit der Transaktion der Kurs ftir die Statzendvrfer -Aktien bedieutenö gefallen und nur durch Iuterventionskäufe auf der Höhe des Emissionskurses zu halfen. Die Rechnungsbatsis für die Verkäufer der Waleska-Grube erfuhr dadurch eine nauchafte Verschiebung nach unten und es wuvde deshalb die erst« Vereinbarung mit dem Garantiesyndikat in der Weise geändert,^ daß 500.000. Stück der jungen Statzendorser zum Preise von 80.000 K. zurückzunchmen sind. Auch das wäre kein übles Geschäft für dcks Syndikatgeivescu. MiiMlen Mitteln wurde nun versucht, die Emission ins PMikum zu pumpen. Das Garantiesyndikat hat, Wie es in diesen Kreisen üblich ist, wohl die Aktien gezeichnet, aber nicht einen Heller eingezahlt. Ein anderer Teil-wurde in größeren Posten an kapitalskräfiige Firmen abgegeben, wobei das Emiffionsinstitut, die Wiener Bankaktiengesellschast, die Einzahlung stundete, um später mit den drakonischesten Mitteln die Eintreibung der Forderungen zu erzwingen. Die VeMuferin der Wal-eska-Grube erhielt nun die vereinbarten 600.000 Stück junger Statzendorser Aktien, folgte aber die Anteile der Walesko-Grube nicht aus, weil das Syndikat die verembarungsgemäß zu übernehmenden 500.000 Stück nicht bezahlen wollte. So hat heute noch die Waleska^Grube 80 Prozent oder 600.000 Stück det Neuemission in Händen, ohne den geringsten Gegenwert gegeben zu haben. Der Besitzer der WaleAa-Grube, Herr Sternbevg, weigert sich, die 600.000 Stück herauszugeben, verlangt Erfüllung des Vertrages und behält die Stücke als Faustpfand für seine geltend gemachten EntschädigungsfordernngM. , Da das Garantiesyndikat ein Geschäft für die eigene Tasche nur insolange sah, als der Kurs der Statzendorser Aktie über 80.000 K. notierte, hatte es selbstvevständlich kein Interesse mchr für die so warm angepriesene Wabeska-Grnbe, als der Kurs unter 80.000 K. sank, denn von da alb wäre die Differenz vom Garantieshndikat aufzubvingen geweseu. Der Verwaltnngsrat will jetzt dm Ankauf der Waleska-Grube rückgängig machen — das ist das Bezeichnendste, wie diese ,Trew händer" ihre Pflichten auffassen —, weil nämlich jetzt die Waleska-Gricke z'UM Oriiginalpreise von 3 Millionen Schweizer Franken auf die Statzendorser A.-G. übergehm könnte. Roch bezeichnender für dieses Geschäft ist der Umstand, daß man zur BÄräftigung des glänzenden Geschäftes eine Schätzung der Waleska-Grube vom Oberbevgrat Ranzinger und Direktor Sixt Herstellen ließ, die sich auf 36,000.000 Schweizer Franken belief. Weil es jetzt aber darum gcht, daß die Verwalinngsväte und das GarantieshMkat die Einzahlung auf die gezeichneten und übernommenen jungen Ast i en leisten sollen, ist das Interesse an den Kaulf auf einmal vollständig geschwunden uck) diese Herren trachten mit allen Mitteln, aus den ^Zahlungsverpflichtungen herauszukommen. So schwer es die Wiener Bank-A.-G. und ihre arisch tuende Verwaltung dem kleinen Zeichner machte, den sie kaltlächelnd den letzten Groschen herauspreßte, so leicht möchte sie es ihren eigenen Funktionären machen, die ja gleichzeitig Funktionäre der Statzendorser Ä.-G. sind.; Man will die Großaktionäre, welche für die Nenemission keinen Heller eingezahlt haben, auslasfen/ indem man diejenigen 600.000 Stück, sütr welche diese Leute zu garantieren hatten und voll haftpflichtig sind, einstampfen, und jenen kleinen Aktionären, die ihrer Zahlnngspfllicht nachgekommen sind, an Stelle der wertlosen jungen Aktien ' wertlose alle Aktien \ geben. Mit diesen Vorschlägen wird aber der Berwaltungsrat nicht viel Glück halben, da dem Statzendorser Kchlenwer! nur damr geholfen wird, wenn der Verwalttmgsrat und das Garantiesyndikat zur Ersülluwg der eingegangenen Verpflichtungen verhalten wird. Aber auch die Wiener Bank- A.^G. haftet in vollem Ausmaße, denn sie hat für die Neuemifsion die Kredite. bereitgestellt, vom Gegenwert indesder Statzendorser KohlenA.-G. keinen Heller abgeführt. Wo diese Mttel hingekommen sind, wird die Wiener Bank-A.-G. noch anszuklären haben. Die Generalversammlung findet am 19. d. um 11 Uhr vormittags im Ingenieur- und Architektenvereln statt, und man kann beoßerig sein, wie sich I der Verwaltungsrat gegenüber den schwerm Verschlungen! rechtfertigen wird. HIM11111111 if 11111 iBiwiwMiinwiiwiifiiiwnwOTniiw—ihii 111111 1 iimui tionen und zwar: Die Statzendorser Kohlenwerke und die Wa-1 leskagrube; Die Mnndus-Ä.-G. und die Lombardbank; Waggonbestellungen der österreichischen Bundesbahnen. Mitteilungen der Evidenzabteilung: Vereinigte Elektrizitäts'-A.-G.; Simmeringer, Anglobank. Die Zeitschrift wird nur an- Abonnenten abgegeben. Abonnenrenis übernimmt der Verlag des Effekten-Wegweiser, 2. Bez., Rembrandtstraße 24. Eine Lloydlinie Triest—Konstantinopel. Der Lloyd Triestino bat wöchentliche Ertraeilfahrten Triest—Konstantinopel für oie Zeit vom 18. 0. bis Ende Oktober ll I. eingerichtet und zwar findet' die A b f cthrt v 0 n T r i e st jeden Donnerstag um 11 Uhr vormittags, ab Brindisi jeden Freitag um. 1 Uhr 30 Min. nachmittags, ab Piräus leden Samstag um L Uhr 30 Min. nachmittags statt. .Ankunft in Konstantinopel jeden Sonntag um 3 Uhr 30 Min. nachmittags, Abfahrt von Konstantinopel jeden Donnerstag Um 10 Uyr vormittags. Reisedauer Wien—Konstantinopel drei-Tage 14 St unden. Die Dampfer, nehmen auch Frachten von Triest nach Konstantinopel sowie in Umgekehrter Richtung mit. Auskünfte bei allen Agenturen des Älohd Triestino. Vordringen der polnischen Kohle am österreWschen Markte.' Die Zeitschrift „Der Kohlenmarkt" schreibt: Die pol- .»ischen Grubenkonzerne, die bisher den österreichischen Markt vernachlässigten, beginnen nunmehr' sich auch, für den Absatz in Oesterreich zu interessieren und machen alle -Anstrenaungeü, um hier einen Teil des Konsums an sich zu reißen. Nachoem bereits. vor mehreren Wochen. die kleineren polnischen Gewerkschaften in- Wien -Verkaufsstellen errichteten, hat!nunmehr auch der angesehenste Konzern, die.Societe Francaise et -Jtalienne des. Rouüleres de Dombrowa> in Dombrowa-Gornrrza, die Produzentin der hier bereits vorteilhaft bekannten Parrskohle,^ eine Generalresiräsentanz und Alleinberkaufsstelle etabliert und mit der Führung derselbeii die Firma K. Reichmauu u. Co., Wien, betraut. - > Ae Warenmärtte. - (Eigenbericht der „Wiener Morgenizeitung"-) ' Rohe BaWiwollgeweve!' (' stellen sich gleichfalls um 2 Punkte billiger. Es notieren: 78 Zentimeter 14/14 20/20 pro November-Dezember —.66 Schweizer Franken, 15/14 —.69 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 21/21 .30/30 —.82 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.51 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.61 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Notierungen französischer Zoll transit Wien. .ih’- ' - '''; Wachs. i ' - i - ' Im Auslände ist die Marktbage sorbgeisatzt fest. Tie vorhandenen Bestände in ausländischem Bienenwachs sind äußerst knapp und die Zufuhren nur.gering. Die Richtpr-eiie stellen sich wie folgt: Ausländisches gelbes Bienenwachs je n-ach Provenienz 140 bis 145 Schilling, fettgraues Carnaubawachs 117 bis 119 Schillmg, Prima Original Japanwachs erste drei Margen 90 bis 92 Schilling .pro CKvt. netto alles unverzollt ab Lager München/ Reines gebleichtes Bienenwachs 340 Goldmark, Zerchm natur-gelb 54 bis 56 m-Äb 90 Gobdmarl, ^vtma weiß 54 bis 56 Grad 94 Goldmark (höhere Grädigkeiu'u cnisprechmd) pro 100 Kilogramm brutto für netto, verzollt ab Lager München, Hopfen. . Am Saazer Platze werden täglich 100 bis 200 Bai: - zu steigenden Preisen umgesetzt, wobei der Großteil aus die den i 1.0 Hopfeuverkehrsgefellschoft entfiel., Käufer sind meist Ausländer und Exporteure. Für Prima- und Ausstichhchfen wurden 1900 bis 1980 K., für gute Mitelhopsen IM bis IM K. bezahlt. Bon,1700 bis 1800 K. sind pur recht schwache Mttelhopfcu erhäMch. Ain Lande wurden Tausende von Zentnern durch ,reick>sdeuttLL, Äändler-, ,inländiläis„ KundlckraiAboMl-^-. cz->- -