Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1990 (29.8.1924)
- Date
- 1924-08-29
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 1M0 Wien, Freitag Wiener Morgenzeilnn^ 89. Ach-ust 1934 Seite 7 WirtsHastsnachrWe» am Pale». Di« Zementiproduktivn Polens im Jahie 1928 betrug 459.318 Tonnen Porklicrn>dtzsm'Lnt u«nd 22.570 Tonnen ge« tvöhnllich-er Sorten. In -ichom Jahre waren 13 Zomentfa>bri5en m Polen tätig. De Heit ist infolge der Wirtscha-ft^ irtife nur ein Teil der Fabriken in Betrieb. Die Bereinigten polnischen chemischen Werike halben sich an das russische HandelAsynidikat mit dem Offert gewendet, an NuUand größere Mengen von Anilinsariben zu liefern. Bei der Mtiengesellischaift NoMin, Geibrnder Buch n. T. Werner in Warschau, bereitet sich ein Masoritätswechsel vor. Der frühere Besitzer der Ziga^tten>fabrik „NMesfe" die der Staat ülbernoumren hat, ni-mmt nndfangreiche Muse in den Mtien der okbevwähnten Gesellschaft vor und beabsichtigt die Leituing dieses Unternehmens zu übernchmen. Der Minilfterrat hat eine Verordnung genehmigt, wonach die Ausfuhr von Gold und Silllber ins Ausland verboten ist. f ebnen« mid Baluteirturfr. (Mitgeteilt von der Oesteneirbischen NationalLoiM Vteta 28. August 27. , \u(rnst Geld Ware Veld Ware Amsterdam f. i holl. Dulden »fl'V 27675.- 2759"— 2769"— Agram 1 iug. Kronen . . . p9«.~ 90— 585 — .'80— Feiernd! Dinar ‘ <■96.- 0nO— ‘•<35. - '89— Berlin* 1 deutsche Reichsmnfk IfipOi.— 1699'-. - 16885— I6PRT,— Brüssel 1 belgische Francs 35-°'! 3560 — 358 t. - ' 3595. - Budapest** 1 ungarische Kronen °l.30 93.30 «1.40 "3 4" Bukarest t Lei. 357.- 359. - 343— »45.- Christian!« t norwep. Kronen C7Sa, , "68"— 972». Kopenhagen i dänische Kronor 11830.- '!379>- 11290— 1132".- London 1 B'i-nd Sterling . 3155^0.- 319510.'- S180"O— 3199'".- Madrid I Pietas. 9330,- Oa2".- "33a— 9370— Mailand i J.lre 3154.- 3166— 3144— 3156— New York 1 Dollar ..... 70035.- 71105— 70935— 71185.- Paris 1 Francs. Pra* 1 tschecho-slow. Kronen 3842,- 3858— 3857— 3873.- 2127.— 2137.- 2133— 2143— 8oäa 1 Lewa. M t.— r!$,- 612— 516,- Stockholm t 8chwedlscl’.eK'-onor SP770.- iPRin.- 18710— N8 0. - Warschau***' 1 polnische Mark 13600,- 137"".- 13510— 115X0. Zürich 1 schweizerische Francs . 13335,- 13385— 13315— >3365. Noten Amerikan. Noten ▼. 5 Dollar aulw. 70160.- 70861— ■ 70461— 70860— , » kleinere . . . 703fm.- 70760— 70369— 7076"— Belgische Noten 100 Francs . . 3510.-, 35t0— 354". - 857". - Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 500 - 5.8— 4f-8— 506— - . . . 100 . . . . kleinere. . . 480.- 4«R — 478— 485.- Dänische Noten 100 Kroner , . 11l8o.- 11261— 11161;— 1124"— Deutsche Noten*. ...... 16580— 167'0— 16575— 16695— „ 100 . . . » . kleinere* , . . 1648'.— 16609.-- J6575— 16505— Engl. Noten von 5 Llvreat. aufw. 316700— 3183 V).- 317100.- 318700— , » kleinere ..... 316501.- 318100— 3165""— 318500— Französische Noten 100 Francs . 3325— t8i5. - 333". - 3869.- Holländische Noten iOO Gulden . 2730!,- 275'9— 273 0— 275TO— Itfliffilsche Noten v, 100 Lire aufw. 316 3179— 3150— 3170— . , kleinere . . . Z131.- 3150- 313"— 3140— Jagost. Noten ungdst. zu 1000 Dinar 805. - SOI — 681 — 887,- . . . 100 . . „ , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . R85— 891 — 871— 877— 9590— 9870— 9560— "64",- Polnische Noten * *. 13510— 13»0— 134»"— 13620— , » kleinere . . . 13310— 1345"— 13280— 1312 — Rumänische Noten zulOOO u. SOOI.el 332— 356— »39.- 343— . , kleinere; , . 342— 346— 329— 333.- Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel ' . . 100 . -■ jfe , , „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . 18560— 18680— 18860— 16660- Schweizerische Noten 100 Francs. 13290— 13379— 13270— 13359— Spanische Noten 100 Pesetas , . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufWj 9260.- 9340— 0210— 9290— 2112— 2128— 212".- 2136.- , „ kleinere 2107— 21A- 2115-?131— Türkische Pfund-Noten. 338-0- 34600— 33800— 346oo— Ungar. Noteji** (n. Ein.) zu lOOOKr. , .zu 10.000 Kf. . . . 83.80 91.80 88.90 91.90 . . kleinere. 83.80 86.80 83 90 86.09 * Für eine Billion Mark. ** für 100 ungarische Krone::. *** für 1 Zloty aufwärts. Wiener Börse. Geschäftslos, behauptet. Gefördert wurde die . schon fest ltzNMer ^eii x-.-iherrfchende GeschäftKWgleit auch an dex gestrigen Börse durch weitgehende Znrückhailtung der Spekulation. Veranlassung hiezu ga'ben die zurückhaltenden Berichte über die Wiener .Konferenz der Völ-ker'bmtddeilegierten, die bevorstehende Auslösung des deutschen Reichstages und nicht in letzter Linie das Fchl^en privater und ausländüscher Orders, MH die von den auswärtigen Märkten vopgekegenen Notjerungrsi boten keine Anregung. Demzufolge dollizog sich die ErGfmmg in lustloser Haltung, wobei jedoch' eine 'gewisse Widersbaudskpaft dßs Marktes nicht zu verkennen war. Dia stark pijckgäWig gewesenen Aktien der Anglobank eröfsneten um 10.600 K. höher ferner zeigte sich für Rima und Felten erhöhtes Interesse. Hingegen lägest Alpine, Karpathen, Petroleum, Pasgo Kohlen und Skoda schwächer. Im weiteren Verlaufe des Verkehrs nahm die GeschästÄ-vsigkÄt derart überhand, haß geraume Zeit verging, bis überhaupt ein Schluß gctäiigit wunde. Daß Ende vollzog sich in ruhiger Haltung mit teipveise 'behaupteten Kursen. Donau-Save-Adria verloren 5000 K., VtaatShqhu 10.W K„ Skoda 17.000 K. und Karpathen Petroleum 4800 K. Hingegen profitierten ZivnostenSka banka 13.000 K., Festen 5000 K., Krupp 4000 K. und Semperit 5000 K. Im Schranken bewegten sich die Umsätze ebenfalls qng begrenzt, wobei eine geteilte Tendenz vorherrschend war. To Gl* mäßigten sich Nordbahnaktien entsprechend ihrer niedrigeren Prager Notierung um 450.000 K., Juugbunzlauer um 100.000 K., Galieia nm 50.000 K., Lenzinger Papierfabriken um ^0.000 A. und Ungar. Allgem. Kohlen um 40.000 K. Es sind ferner Nordhöhm. Kohlenaktieu um 30.000 K., Gerhardus um 40,000 K., Kroatisch« Zucker um 20.000 ft. gefallen. Die Aktien der tyesterx. Pqtsonalbangingen um 15.000 K. zurück, Dynamit gewann dagegen 400.000 Kronen. Heinrichstaler Papierfabrik 20.000 K„ Wiener Lokomotivfabrik 10.000 St. Zu erwähnen wäre noch FMo, hie um 12.000 Kranen billiger waren, und Braubank, die sich um 10.000 K. ermäßigten. Auf dem Anlage m arfte ist die Steigerung her ungarischen Goldrente um 6000 hervorzuhobeu. Von den E x o i e lt notierten i Knobloch 5000 Hs? 6000 A„ Mraznica 17.000 bis 56.000 K., Tepege 48.000 bis 50.000 K., Untreo:r -.0.* t:0 dis 21.500 K- Reise- und enthalt j »^■»wiHUMaaMwau» PAS SCHÖNSTE SEEBAD AN DER ADRIA Kupasi C IBuSsro vnik| unmittelbar -sm Meerufer gelegen, herrliches Baden, sandig, 4C» Meter langer Strand, modernes Hotel mit 200 Zimmern Ausgezeichnete KÜche, eigene Eisfabrikation Konzerte // Bar // Verschiedene Unterhaltungen // Sport Verpflegung I. Kl. 65 Dinar täglich Zimmer von 30 Dinar aufwärts | KU&QRT Gleichenberg HOTEL MAILAND best empfohlenes Haus ersten Ranges, in schönster, zentralster Lage / Pension / Vorzügl. Küche / Zivile Preise JOSEF KÖTZL, Hotelier .i!»H»n»U> "irrn uitwi>W»r>Wn»MN««>oWMUNM»Mi»«» »wwTWfiawMWMnwwmMiannBMnKreaewM»- Die Börsenbesuchsabgabe. Gestern hätte bekanntlich eine Demonstration an der Börse staltisänden sollen, weil die Gesuche von 36 Börstufirmen wogen Cvmäßiigung der Gollldaldgabe eine ungünstige Erl-cdigunig gefunden halben. Bonn Frnauzmiwisterium war die Eiiuzahluwg der auLstänidigen Beträge verlangt und nur Ratenzahlungen bewilliat wanden. Dom Präsidenten der Bärsenkammer Berühard Popper-Artbera ist es gelungen, die Wirkung dieser Enffchoildun'g hinauszu schieben. Die Firmen, werden ein neues Gesuch an das Finanzministerinm machen und behalten bis zu dessen Erledigung das Eintritisrrcht in den Börsensaal. Daher nnterWeib di« Demonstration. Unzufriedenheit über die Abstimmung über den Zementzoll im Zottausschusse. Das Komitee fit Dckämpfunig der Hoch« schutzzölle für Bauumteriabien ha: folgend-en Ausnüf erlassen: „Die Mstiimnmng über den Zemendzoll und die Banmateri'ältenzölle hat ein Ergebnis gazoigt, das im Widerspruch zu den Wünischen und den Forderungen der Bevölkerung steht. Die i-m Komitee vereinigten Spitze nibö verschafften hoffen mit Vestiinmtheit, daß im Plenum des Nationalrntes di-e Baumater ial-Mrzölle, insbesondere der Zvll ans Zement noch weiters herabgesetzt und so den Bedürsnifsen entsprochen werden wird. Das Komitee eMävt aber schon setzt, daß es trotz dieser Abstimmung nicht die Absicht hat, die ihm onvertranten Interessen anszugeden und nach wie vor die Bevölkerung über diejenigen AbgVrdneten, die chve Stimme gegen das Bolksintevesse abgegeben haben, fortlausend zu imsomniieren." Auskünfte über Kolumbien. Der österreichische Konsul in Bogota. Her: Dr. Peter P. Bauer, erteilt österreichischen Firmen Auskünfte über di« kommevzvellen Derhältnisse in Kolnmblien. Er wird hWie Wochen 10 und 12 Uhr vormittags in der Wiener Hantdelsikammer (3. Stock, Zintmer A4) anwesend sein. Eisenbahnermäßigungen anläßlich der Mustermesse in Neapel. Anläßlich der in NeapÄ stattfindsuden Mustermesse werden von den stgstenffcheu Gtaatsbaihnen in der Zeit vom 10. his 29. September L I. mit 50 Prozent ermäßigte Effenbahnkarten für die Fahrt van der Grenze bis Neapel und zurück, mit SOtö'giigrr' Gültiigkeit ausMgchen. Diese Karten berechtigen zu einer viermaligen Unterbrechung der Neffe. Jnternati-nsle Kunstgeweyüeausstellung in Paris, Di« Vorbereitungen für die öisterroichische Beteiliigstnig an der ruternatiaualen Kunstgswerlbeausistelliung in Parts sind bereits im vollen Zuge. Das enstmM seit dam Mschünsse des Krieges wird in Paris Qtzswrreich in reprälsent>a>tiver Wvise mit sei>nen Erzeuguissen vor das intern>at>ion>Ae PuVliikum treten. Man weih hier sehr gilt emMschätzen, welche große Bedeutung für das Airscheu Oesterreichs im MsaMÜfi Nuslande und auch für den lünstlerischeu Rgs Mens unsere PtztHMguyg au der Pariser Aufstellung hat. Die künstle risch s?eituu,g der A'liHellmtg steht bereits mit zahlreichen hervorrogeniden Fimreu i.n Untevhandlringen, um sie bei der AuApahl und Ansführnnig der Ansstcllmtgsgegenitände zu bsmwn und um ihre Wünsche in bezug auf RanmgestMmg und Nnt-eribringung ihrer ObMe, gebührend berücksichtigen zu kmnren. BekanEich läuft die Anmeldefrist für hie Panier Aas>stellr;ng am 1. SeptenOer a>b. Es wird dringend WipfoWn, hi« Anmeldungen rechtzeitig an den Arbeitsausschuß, 1. B»z., Stuibenrimg 8—lg, gelMgen zu lassen, wo itzie notwendigen DruWachen rvud Formular« erhältlich sind und Ausksinft-tz jederzeit orteilt werden. Panik an der Wlatzer GetreidoWrse. Aus Bukarest wird berichtet! Di'S Blätter meiüden aus G-Ä-atz, daß au der dortige!! Gkitreidchörse gestenu inifolgg des Fallens der ansländischen Valuten eine große Panik geherrscht hat. SLuMche Getreidssortan VeMchpeten Einbußen von 300 bis 400 Lei pro Waggons. Später trat allgemein OeschästslrsKMt ein. Hartgeld in Bulgarien. Das bulgarNche F'nan>W'Ms stevfftm hat dis Ermächtigung erhalten, 100 Millionen Leva in Aluminiumnmnzsn in frilgender Wückelupg prägen zu lassen; 20 Millionen jn 0,3--LepaMünizen, 4g Millimten in I-Leva- Münzep, sß Millionen m I-Nedy-Müngen. Di« U und 2-Leva- Noten wenden laut Rsgienuugsverfügung gleichzeitig aus dem Beikchr gezvlgsn. Nach den: 31. Dezepliber IM wenden diese Noten an keiner Stelle meh« zur Um Wechslung angenom'«'en werde,', gnch in dem Falle nicht, wenn soiche Noren zu einem früher.' u l:''^r auf der Post anfgegeben tvorden;iitO- Ar Warenmllrtte. Kaffee. Tiefer Artikel ist. anhaltend fest und wurden am 28. d. offeriert: Santos prime zu 56.000 K., Santos superior zu 53.000 Sf. und Rio VII Johnston zu 47.000 Kr. pro Kilogramm ab Wien. , Brasilien ist wieder fest und fordert für Rio oder Viktoria 82 bis 84 Schilling, für bessere Rio-KafieeS, Mines oder SantoS regulär 88-92 Schilling, für bessere Mine» zirka 100 Schilling, Santos superior 100 bis- 104 Schilling, primes 108 bis 114 Schilling, für extraprimes von 115 Schilling aufwärts. Guatemalas und andere Sorten sind neuerlich knapper und teurer geworden. Für einen tzluatemala mittlerer Bohne werden schon ganz allgemein zirka l.0 Dollar gefordert. Von Maragogyp ist der Konsum der hoben Preislage halber ein wenig abgekommen, doch müssen die wenigen kleineren Posten, welche von Guatemala und Mexiko auf den Markt kommen, zwischen 85 bis 40 Dollar bezahlt werden. Sultamnen. Das Geschäft gestaltete sich hier in den letzten Tagen lebhafter und Caraburnu mittel in Kisten notieren hier 27.000 K prompt ab Wien. K l e i n a s i e n ist das maßgebendste Produktionsland für diesen Artikel, und Schätzungen zufolge sollen Heuer zirka 38.000 bis 42.000 Tonnen gegen etwa 36.000 Tonnen im.Vorjahre geerntet werden. Wenn man in Kalkül zieht, daß iü Kleinasien fiir die Agrikultur in den letzten Jahren viel geleistet wurde, so ist das eigentlich nur ein geringer Mehrerttag, um so mehr, als aus der alten Ernte fast gar keine Vorräte vorhanden sind. Für September-Abladung sind Burla-Sultaninen um etwa 400 Lit oder 46 bis 47 holl. Gulden, extrifsima Caraburnu um etwa 460 Lit oder 52 bis 53 holl. Gulden, Kiup Caraburnu Auslese von 550 Lit oder 63 holl. Gulden aufwärts erhältlich. Parität Prag verzollt stellen sich die Preise.annähernd wie folgt: Burla 12.50 tschech. K., extrifsima Caraburnu 13.50 tschech. K.,' Kiup 6 Auslese ^von 15 tschech. K. aufwärts. Mandeln- und Haselnußkerue. Mandeln allerlei Gattungen waren in letzterer Zeit fest, I» Barimandeln stiegen auf 53.000 K. und Kerasuuda Haselnußkeme auf 39.000 K. ab Wien. Dem Vernehmen nach sollen in Italien Md in Sizilien nur 60°/^ der vorjährigen Ernte erreicht werden, .Md insbesondere, was Haselnnßkerne anbelangt, stimmen Nachrichten aus' Ordon, Kerasunb und Trebizonde darin überein, daß die Ernte in der Levante gegen 230.000 bis 240.000 Säcke im. Vorjahre heuer etwa 140.000 bis 150.000 Säcke ergeben soll. Mandeln kosten Basis laufende Ia Bari 1250 bis 1300 Lire, Prag verzollt etwa 26 bis 27 tschech K., Haselnußkerne, Basis I» Kerastmder, 1070 bis 1130, Lire, Prag verzollt" etwa 19.80 bis 20.20 tschech. K. Diamanten. Der Amsterdamer Markt zeichnete sich durch Lebhaftigkeit aus. Immer mehr tritt das Bestreben zutage, Kaufe und Verkäufe selbst abzuschlteßen. und die Branchenmakler kommen mehr und mehr ins Gedränge. Namentlich von ausländischer Seite konzentrierte sich wieder das Interesse aus grobes Material guter Qualität. Vorübergehend war auch einiges Interesse für kleine Brillanten, doch führte dieses zu wenig Geschäften und hörte halb wieder auf, da zwar die beste Qualität begehrt wurde, hie Gebote hierfür, aber nicht im Sinne der Verkäufer waren. Auf dieser Seite besteht der bestimmte Glaube an eine weitere Preissteigertmg und man sucht im Londoner Abkommen einen Wendepunkt auch für das Diamantengeschäft. .. In Rosen etwas mehr Geschäfte, auch einiger Handel in Enden. Für Kappen war mehr Kauflust vorhanden. Die hohen Preise, die gefordert werden werden nicht immer bezahlt. Paprika. ' Wie in der Regel um diese Jahreszeit herum, sind auch heuer die Lagervorräte in Paprika in Szegedin zusannnengeschrumpft. Hier sind neue Käufe seit längerer Zeit nicht vorgenommen. worden und sinh aus diesem Grunde die Lagervorräte ganz minimal. Transitlagernde Ware wurde seitens des Auslandes fast zur Gänze ausgenommen. Es macht sich jetzt stärkere Nachfrage für diesen Artikel geltend. Die Offerten von Szegedin lauten auf 60.000 bis 62.090 K. trausit Wien, das ist gleich mit zirka 88.000 A. yerzoflt. Neue Ware dürste erst mit Ende Oktober etntreffen; eine Veränderung der festen Tendenz ist bis dorthin kaum zu erwarten. Vishmärfte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzeitung^l Ri n d e r m a r k t. Der gestrige Auftrieb belief sich auf 84 Stück inländisches, 79 Stück ungarisches, — Stück tschechoslowakisches, 286 Stück jugoslawisches, 41 Stück rumänisches, ■=- Stück deutsches und — Stück dänisches, zusammen 460 Stück Schlachtvieh, worunter sich 188 Stück Mast- und 272 Stück Beiulvieh befanden. Der Gattung nach waren 316 Ochsen, 102 Stiere. 37 Kühe und 5 Büffeln. Bei ruhigem Verkehre blieben die Montagpreise in Geltung. Primaqualitäten waren spärlich vertreten. S t e ch v i e b m a r k t. Die gestrige Gesamtzufuhr helief sich auf 2093 Stück Kälber, darunter 810 lebende, 485 Weidnerschweine. 98 Weidnerschafe, 57 lebende, 14 Ziegen und 9 Kitze und Lämmer. Lebende Kälber tendierten unverändert, Weidtter haben im Anfangsverkehre stellenweise 1000 bis 15:0 K. pro Kilogramm im Preise angezogen, späterhin bat sich die Stnmuung verstaut, so daß sich die Preise verbilligten. Fleischschweine sind um 3000 K. und Fettschweine um 5000 K. pro Kilogramm gestiegen. Es notierten: Lebende Kälber 21.000 bss 86.000 K., Weidner 24.000 bis 32.000 K., Fleischschweine 28.000 bis 34.000 K., Fettschweine 32.000 bis 35.000 K., Weidnerschafe 18.000 bis 18.000 K.. lebende 8900 bis 12.000 K., Ziegen 8000 bis 12.000 K. und Lämmer 12.000 bis 16.000 K pro Kilogramm. BüimwoAmartt. Werv-S'orv, 27. Augnst. Bmimwollu'.subren in den atlanl und Gosshäsen 21.000, im Innern 14.000. Ausfuhr nach Großbritannien 1000. nach dem Kontineitt 6009, Lokalmarkt middling: 26.40 (letzt. Kurs 26.901 Tendenz: .Schwach — Terminer August —, September 24.35, Oktober 24.42, November —, Dezember 24.02, Jänner 23.— Februar —.-, März 24.30, April 24.35, Mai 24.46, Juni Juli 23.95. Berliner Börse. Berlin. 28. August. Durch die vollkommene Undurchsichtiigfeit der politischen'Lage hinsichtlich des Ausfallens der heutigen Rsichstagsvtzrhsnüülngen konnte sich Re Börse der WirkUilg flws Htimutung und 'Kursbildung nicht ganz entwichen, txatzdem sitz im. Grusidtz esgentlsch ans MchstrneülPerstandsgründen optimistisch gestimmt blieb. Auf allen Märkten zeigte sich heute Angebot, welches aber in sich nicht bei der manaelndeu Aufucchmelust und Zlirückhaltung erheblich war,, pW) geniiglc, um die Kurse allgenpm nach unten zu drücken. Auch heimische Anleihen wurden in die rückschlngig^ Kursbewegung mit hineiug-zogen, so bei der Kriegsanleihe und preußischen 1 Kvnso.-x .*i rm äußeren Renten sind geringere Kursabschl-üge