Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-08-25 · Heft 1986 (25.8.1924) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1986 (25.8.1924)
Date
1924-08-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2981069--20200-3007409
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

wm Mm, Uk«rr Morsekzettmts. 26. «MH iE " Getto 8 > »o»j Der Unterschied zwischen Ober- und Unterklasse wird ausgeglichen LW 1. 3 eine Ausrüstung von Läzar! . '£* - I I SM»ATHAUS LASAR, WIEN, IX. KOUNflASSE II «ftrd vom jttdrten Turn« un4 SpaTtvurein »Samson“ in Tamow (Polen) fl«>uclit« Zuschriften unter Angabe der Bedingungen »jnd an Dr. J, Fei g, Tarno w, zu richten, io«»? Me Zuschriften sind zu richten an Fvitz I gel, Wien, 2. Dez., PMerstvaße 41. % Auf-aVe Nr. 16. f a; Trvim Simbtvvlcl. PteiShrüblM der „Lütgi Centurini* ür Genua. OchWarzr Kc6,rTd8, g6, LdS. Sck6, e6, g2 (7 Steine.) Schwarz. a b c d e t g h Weiß. 8Seiht Kgl, Ph5, Ta6, c7, Lb7, e7, Bc6, fB, 863 (9 Steine). Matt in zwei Zügen. Aufgabe Nr .17. Snlomo« Tpotzmamt. Schwär-: XhB, Tai, Bf3, g5, g6, h7 (6 Steine.) a ö c d c Weiß. Weßtzr Kg8, DaB, LhB, SfB (4 Steine.) Matt in zwei Lügen. Ein reiches internationales Programm. '©rot Anzahl! von Wiener «Massigen Vereinen benützte den verspäteten Anfang bet Meisterschaft dazu, um geistern auf Wiener Boden internationale Spiele auSzutragen. Die Er- ' sMe, die dabei VW unseren Mannschaften erzielt wurden, waren sehr, mäßige, da eS wohl einige Niodevlagen. aber keinen einzigen Sreg gab. Rapid rmd Bienna hielten ihre Spiele wenMenZ. unentschieden.' . Die A-nteilnahn^e der M'chauer ist wieder im Wachsen begriffen, da alle Kampfe recht gut besucht tvaren. Lösungen. ' Nr. 14. Dhl—h6; in Nr. 15 soll natürlich Le6 ehr schwarzer LLufer sehr. Mchtiae L-suuge«: Jakob SchamrotH (Krakau), Maye^ Gzaplra (Czernowttz), Viktor Goldschmidt (Basel), Salomo» Schwarz (KKaluSz), Rastatt slußLaum (Kalusz), Abraham Liebergall (Kalusz), Pb. Saller (Suezava), KSnigstein Dezsö Josef Hirschkorn (Wien). Partie Pr. 17. GySEetflerlurniee?) Weißt Dr. G. Ragy. — Schwarz: L. Steiner. (Wien), 1 Sgi-f* SgS-kS 17. LhlXkS 8 o 6—ä 4 c»—c4 g7—g6 18. Dc2-d3 e7—e8 *. 8 d 1—o 8 l.rs-g7 19. T a l—c 1 «7—c6‘) 4 g2-g8 0-0 . 20, L i 5—g 4 f7—fB 8. d7—dB 21. La8—cB e6XdB > c4Xd5 LtSXäb 28, s4XkB SdBXtB 7. 0-0 S b 8—c 6 28, T e 1—• 7 Lg7~!5? 8. d2-d4 S d B—b 6 24 LgiXfB rsxkb 9. 2—e 8 Lc8—e6*) 25. Toi—el l LI6Xe7 10. b 2—bS h7-h6 26. Le5Xe7 T d 8—e 8 11. l.el-,8 Dd8-c8») 27. 0äS-ä4 3b6-d7 12. TU~el Le 6—h8 28. T e l—e 6 S 47-18 18. b g 2—h l4) T £ 8—d 8 29. Le7X10 Te8X« 14. D d 1—e 2 LL8-ttz 80. T g 6—16f Kg8-f7 16, e8*?e4, L!B-g4 81. T g 6—g 7 f und matt in 16. d 4—45 LgSXtv drei Zügen. Hakoah—Wiener-Neustadt 7 : v (3 r 0). Hakoah^Platz. 2000 Zuschauer. Schiedsrichter Schvbeck. . H <lIo ah: , FMan; Scheuer. Lewitus; Grünstckd, Guttmarm,,Pollak; Heß,.GmuwM.HWZber.WortMann. Katz.- D irML.r - Ke« st-ad t:* Baumeister-; MMvböck, Lang» EovinaDi, Wagner, Fürst; Schätzer, Wsber, DvaÄeck. Sander, GeMsch. Andie vergangene Spielzeit.knüpften sich für die Hakoah wenig ^erbauliche Erinnerungen. Der. sschste Platz,in der Meisterschaft 'ist alles eher als ehrend, und schließlich konnten auch die Ergebnisse in den Mischenstaatlichen Spielen im allgemeinen tücht befrMMN. -Am MnliMten Mren die beiden in Berlin erzielten Resultate. Der wertvollste Erfolg, der vMeicht die einzige Aktivpost der Hgkcxch-Fußbgller in der vergangenen Saison war. wurde in Prag im Spiele gegen Slovi-a. das die Mische Mannschaft 2Ä gewann. errungen. Die Fußballer der Hakocch sind es ihrer Ueberlichevunkl und dem Ansehen, das sie überall genießen, schuldig, mehr als in der lichten Spielzeit zu bieten. Das, was die Mannschaft nun gestern zvigbe, berechtigt zur Hoffnung, daß es irr ZukmHt besser gchen werde. Die uns aus Polen zugekommisnen Berichte besagten» daß die Hakoah anläßlich ihrer letzten Sommerreise Leistungen geboten hat. die nicht nur allge-lnein imponierten, sondern die auch noch von keiner anderen ausländischen Mannschaft erreicht wurden. Gestern bewies die Mische Elf, daß die uns übermittÄten Nachrichten nicht übertrieben waren. Die Hakoah spielte gestern nicht nur sehr schön, sondern auch wirkungsvoll. An dieser Tatsache ist nicht, zu rütteiln. Wir warnen aber davor, den gestrigen Erfolg zu überschätzen Die Wiener-Me ustädter stellten auch gestern «ine recht gute Wannijchast, doch fand sie diesmal gapz andere VorbedinWngen Äs, acht Tage vorher. Auf dem eigenen, sehr Winen und holperigen Platz, der der Hakoah absolut nicht beha-gte. konnte der Provinzmeister ein lÄMesuttat ervingen. Anders standen aber gestern die Dinge. Die Wiemr-Msustadter konnten sich mit dem großen' Platz nicht abfmden. Die genaue gegnjerische Kombination setzte sie außer Atem und M sfolge davon war, daß die Hakocch im SpaMrengchen einen, Treffor' nach dem anderen erzilelte, . .. ' Ms. erfreuliches Moment kmmdie Tatsache hervorgehohen werden, daß ditz Hakoah Mern mit Effer spielte. Man merkte der Mmms Halft Lust M HaMMt.M so daß man sich in vergangenie Feiten zurücköerWt glaubte. Die Kriscmer stellten diesmal noch nicht, alle Größen, trotzdem wies die MamMaft, mit- Ausnahme -am rechten FlügeWrmerPoften, keim schwache Besetzung auf. Die WwelhuspileAsr waren kraftm rmd wuchtig und die Angreifer erwiesen, sich Äs flink, schnell und schußgvwaltig. Demgemäß konnte der Erfolg auch nicht ausblerben. x) Das Turnier ist derzeit noch im Gange; au der . Spitze M Dr. G. Nagy aus Debreczin. ein bisher wenig bekannter Spieler, vor Maroczv, Steiner, Dr. Vayda u. a. Auch die beiden Dienet Meister Müller und Grnber nehme» an dem Turnier teil. , *) Scheinbar hvpennodern gespielt: ht Wirklichkeit eht An- %gergttg. Schwarz sollte ganz solid »7—v 6 ziehen, >) fDHt der schwärzen Dame ist nicht» änzNfange«. Am beste». So bleiben die feindlichen Fignren in ihrer miserablen Stellung. *) Relativ am besten war er, den 18 abzntansche«. Bviefkasten. Di« VeMNAergrischSfte wurden nt-'ch langer Zeit wieder von ziwo'i m dielen Schlachten evpvdbte Kämpen besorgt. Reiben Scheuer, mit dessen Wiedemntreten man bestimmt rechnet«, erschien der bewits^ ,Mm alten Eisen" geüvovsen« Dewitus. Uu!d' dies« ReaLWieru'nig dützfte lern schlechter GM sein. Lewiius ist nock immer edvaeiaia. ivM MuübeibLns % NönlgNIree. Lösung Nr. 6: 814-s6. — P.Vrah»». Lei etwa» Nachdenken hätten auch Sie gestmdeü, daß Le6 schjvarze Farbe hat. sein. Lewiius ist noch immer ehrgeizig. Ohm di«!l Äushelbens zu machen, trainierte er seit acht Wochen täglich allem auf dem Sportplatz. Die Folge davon ist, «aß er mindestens zehn -KKaAriamm - an Körpopgewicht verloren hat. und fetzt dirÄt als schlank bszeichnet werden kann. LMtius bewies seine alten Borzsüge. Kein anderer Verteidiger der Hakoah hatte eine nur annähernd AhMche StoßtechnK wie er. Äewitus versteht sich aber auch zu stellen und überdies ist e>r> ein guter Kopfjpioler. Alle dies« Vorzüge kamen gestern voll und gärig Mr (M* tun^. Ob Löwistrs über schnell genug ist, werden eO schwerere Spiele beweisen. In gang heworvcvgendeir. Form büMd sich Schmer, der aülf der PoleNvÄs« sein' SeWbewußtsoin wieder evlcmgt bat. Damit erscheint auch die Verteidijgvvmffere de!v HÄiovh vehoiben. Fabian hatte wenig ArlbÄt zu Nsten. Büi der Abwehr von zwei scharf 'getretenen Bällen bewies er führ Hohes Können. . . ' Die Deckung war in ihren, GefaMchM gut. Guttmann hat die Schwächepepiode überwunden und Gvüufeld bewies, daß er auch ein verwendbarer FDlgellaufer ist. Me Haikoah ist in der gWMchen Lage, daß sie sieden, säst gileiichwertilge, auSMeichnste Sturmeiv hat. Gestern taten Reufeld, Schwarz und GifeichoGernicht mit. Die Geisamtwirlku-ng des AirgpPes erlitt aber dadurch kamen Schaden. Die hervorstechendste Leistung bot Häusler, der die FWMten besitzt, oin Wervagsnder MttÄfMmer zu werden. Sein rechter Partner^ Grü-nwalld, tvar gut, doch läßt sein Zuspiel manches zu wünschen übrig. Worünrann 2, der innerhalb von wenigen Wochen bedewtench schwerer und stärker geworden ist, wird Mehends reifer. Seine gestrige Lckstwwg war gut. Am linken tzlützel stürmte Mch langer ZÄt wieder Katz, der entschieden «me Bevstärvung des Angriffes bÄsütst. Hetz hmtzchsn spielte die lanUte Zeit schlWig, lwgweMg- und ohne öiiue Spur don Gnevgiie. Erst in den letzten ^>idWasen taute er ein wenitz Mf. ■ Bai den Wiener-Reustädtern beMent der Eifer und die Fairneß besonders heworgehoben zu. werden. Brav a-vüei-te>te die Deckung Md ^der Tormann. Die beiden fliniken Flügel- Mvmer wurden diesmal gut bewacht. Häusler erAM gleich in der Merten Minute Vas Tor. In der 16. Minute ist dann Heß aus eratem Gedränge erfolgreich. Mn muß FdÄiiau einen scharfen Schuß von Gerl-itsch cMvchren. Knapp, vor der Pause ist Hänsletz Mur drittenmal eufoltzgrrich. In der vierten Minute nach Sritenwcch^'l brmgt Wortmann den Stand aus i-:0. Rach ein-eim Vorstoß von Katz kann der MneÄsche Tormann den Ball nur mit der Faust ablwchren und Häusler schießt das zumckipriugeirD-e Leider volley ein. Worttmmn erhielt daun den sechsten «nd Grittmann den siebenten Treffer. (3:v> Hakoah-Reserve-Sportklub West 3:1 Der gute, Nachwuchs setzt sich durch Häkoah-Reserve: Beer; Trümmer, Vogelfänger; Deutsch, Herlinger Krauß; Pollatschek, Wurmbrand, Hans Weiß, CzucKa, Rappaport. Die Reserve der Hakoah, die mit mehverw Ersatzleuten antrat, konnte nach gutem Spiele den Meister der^ dritten Klasse, der Heuer in der Meilen Klasse tätig sein wird, einwandfrei beMingen. Am erfreulichsten war die Tatsache, daß Lei der Hakoah mehrere Junioren Mitwivkten, die schr ^ötcL Talent bewiesen. Vor allen: verdient der fun'ge rechte Flügelstürmer Rappaport besondere Pflege und Aufnrerksamkeit. Sein unmittelbarer Nachbar EzucKa besitzt gewaltige Durchschlagskraft. Auch er berechtigt zu den schönsten Hoffnungen.- Neben diesen beiden Spielern verriet auch der Stürnwr Wurmbrandt gute Anlagen. Von Len übrigen wäre noch Vogelfänger^ besonders hervorMheben. Der einzige Mann, der seiner Aufgabe nicht ganz gerecht werden komme, war der Mitiel-läufcr Herlinger. Für die Hakoah erzielten Ezuc^ka zwei Treffer und Hans Weiß ein Tor. Herlinger vergab einen Elftneterstoß. Daß Spiel fand vor dom Kampf Hakvcch—Wr.-Neustädt in der Krieau statt.' Rapid—83ift«ntfa - Mkov 313 (1:1). Schwaches Spiel der Wiener. Rapid-Platz. 16.000 Züfchaujer. Schiedsrichter Mieß. Rapid: Kolar; Solil, Regnart; Richter. Brandstetter, Nietsch; Wondvak. Bauer, Kuthan, Hofbauer, (Zach). Wessely/ Viktoria: Benda; Stohlik, Zenisek; König, Kaspar, Suchh; Mares. Novak, Malus, Kristal. Jelinek. . Der Sportklub Rapid, der gestern im Rahmen iei»«r vollbrachten Hel'den My vx wöklig. Mch Deckung, und Verwiditzung taten. Die Prager waren gut, ohne ober eine Massenmannsc zu. fein. In der dritten iMmute nach Spivrbieyinn kam, N o v a k nach ei-nsm Fchler SoMs unMlndert vors' Rapvd-Lor und erMbe mit einem scharfen Schuß den erste it1 Treffer. Schon in der 10. Minute konrtte Rapid, aus-- gleichen. Hofbauer erhielt frsistchend den Ball, gab! zu Kuchan.rvb, drcher Mette wieder zurück umd ,Imrmerling" schoß wuchtig ins Mtz. Bei einem Gegenangriff konnte Kolar euren Schutz NovaLs nur mehr mit dem Fuß Abwehren. In der 21. Minute wurde Hüfbauer verletzt und verließ das Spiolfsld. Für ihn sprang Zach ein. In der Folge war Rapid mchr vm AiMiff als der Prageir Verein, vernrochte aber bis. zur Pauls« kckne Treffer mchr zu erholen. In der zweiten Hälfte traten die Prager mit. Jellinek 2 für den verletzten Kümg an. Schon in der 2. Minute kannte Kristal, der sich schön durchgeispielt hatte, das Msite Goal für Viktoria erzielen. Es machte sich jetzt eine leichte Uelberikgenheit der Prager geltend. Erst in der 28. Minute trat dann ein vmschlvun-g. ein. W e s f e l y chatte Mch schönem -FMgel'lauf eine:: eben und dadurch den Aus- Wefsely gmg in die bald ab. und in der 40. Mmute konnte Novak, obwohl er von mehreren Geg. nem trn bar ncchm die Exekution und jvyte den Ball unhaltbar Mische« die Pfosten. - 6 D. K. C.—Tportklub 8:0 {0:0), Ein verdienter Sieg. Sportklub-Platz: 7000 Zuschauer. Schiedsrichter: Wagner» D. F. C.: Koreyn; Kuchncka, Ottoway; Schillinger, Mährer, NeugebMer; Bobor, Patek, "Sedlacek, Krompholz, Strnad. Sportklub: Edi; Beer; Teufel; Patzak. Lowat, Zankl; Bauer, Hans, Karl, Parmner, Mtu. Der Prager D. F. C. bestätigte gestern seine hervorragende Form. Er war in allen Mannischaflsteilen den Wienern Katt überlegen, wobei sich insbesondere Patek und Stvnad im Angriff, Mährer in der Deckung und Kuchinger in der Derteidlgung auSzeichneten. Im Gegensatz zu den Pragern befanden sich die Wiener in mäßiger Verfassung. Schr. schwach waren Loiwak, Patzak, Bauer uick Ammer. Halbwegs , befriedigen konnte nur die Verteidi>gun.g. Die Wiener erzwingen gleich beim ersten Vorstoß einen Korner. Pammer ve^chlt den Ball mÄ) Kerl verschießt. Edi im Tore Sportklub» muß form zwei scharfe Bälle von Krampholz abwchren, gleich daimuf rettet er bei einem Vorstoß SedlaeekS, Einen überraschenden Schuß Karls kann Koreyn mit Glück zum Korner abwehren. Nach Seitenwechsel ist nach einer guten Zusammenaribett des Jnuentrios Patek in der 1. Minute für den TOWiWfrTWilririiitiBltl Alte Arten von Bankgeschäften 7v^T7Vivrri'v,>V?rrfe*» Wi«m» I. S©ltzergan e 4 WW! Tekpbqnr.LLch'A) 'Serie Kredit- Mtin Warengeschäfte!04ÄS.',..a TÄtzMWWrWchtz i iNViObiAk . ^jjiigfriai^tfiiiytCTinnm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.