Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1985 (24.8.1924)
- Date
- 1924-08-24
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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141' VM 'I jl /PH 11 IJ IJU» [in 'J1H14' IIII w/m*1 /I |..,M ,U|.y!PWMWWW? iijipjiiiuJiiiiiiyiiiiiiiiiiiHiwii Nr. IMS - Men, Gonnlag * Tschecho-Slowakifche Bäßstelle'- Messepalast. Mt" Montag dm 26. d. werden die Amtsstunden in der tschechoflowakischen Paßstelle, Messepalast, an Wochentagen von halb 9 Uhr bis 12 ichr und von halb 16 Uhr bis 17 Uhr, an Samstagen jedoch nur von halb 9 Uhr bis 12 Uhr festgesetzt. Jeder Vismnwerber. der um diese Zeit sein Ansuchen einreicht, wird am selben Tage abgefertigt. Seitens des Lschecho-slowarischen Reiseimd VerkeÜrsbureaus werden zugleich aus Wunsch alle Auskünfte bezüglich Reiseverkehr nach der Dschecho-Slowakischen Republik, Bäder, Kurorte usw. eventuell telephonisch (Telephon Nr. 39-1-28) erteilt. * Drei Tage Triest—Konstautinopel. Zur Verbesserung des starken Passagierverkehres hat sich der Lloyd Triestino veranlaßt geschen, probeweise vom 18. September bis 31. Oktober eine neue Eildampferlinie nach Konstantinopel einznrichten, deren Fahrtdauer von Triest bis Konstantinopel drei Tage betragen wird. Angelausen werden die Häsen von Brindisi und Phräus. * Provisorische Schließung des Historischen Museums der Stadt Wien. M Sonntag den 24. d. bletben wogen der Vorbereitungsarbeiten für die Ausstellungen „Das volkstümliche Theater in Wien seit -160 Jahren" und .,,Ernste Musik in Wien von Bruckner „bis zur Gegenwart", die Mitte Sevtember eröffnet werden, sämtliche Abteilungen des Historischen Museums der Stadt Wien geschlossen. * Wohltätigkettsfest der Wiener Sicherhettswache. Das Unterstützungsmstitut der Sicherheitswache in Wien veranstaltet am 22. November unter dem Ehrenschutze des Polizeipräsidenten Schober in Weigls Saallokalitäten in Meidling »in Wohltätigkeitsfest mit reichhaltigen- Programm. ., * Einer jüdischen Siedlung wird der Boden weggenommen. In Sosnicc, Gouvernement Tschernigow, eftstiert eine jüdische landwirtschaftliche Genossenschaft, die im Jahre 1921 freien Boden zur Bearbeitung erhalten hat. Vor kurzem hat das Rahonvollzugskom'itee den Boden der Genostenschaft wieder a b g e n o m m e n, unter der^ Begründung, daß die Genossenschaft keine vollwertige Arbeit leistet. Dabei ist es' Tatsache, daß das erwähnte Vollzugskomitee im Verlaufe der drer Jahre der Genossenschaft keinerlei Unterstützung gewährt hat. (I. T. ■ A.) * Der Iildiz Kiosk als Rummelplatz. Der ehemalige Sultanspalcrst in Konstantinopel, Nildiz Kiosk, soll in eine großes Beognügungsetablissement mngewandekt werden. Der Präsekt von Konstantinopel bietet die prächtigen Anlagen für 260.000 Pfund jährlich zum Vermieten an. Mehrere ausländische Gesellschaften häben bereits, wie gemeldet wird, ihre Angebote eingereicht. Die zahlreichen Lusthänser und sonstigen Gebäude in den Kaisergärten sollen als Kasinos, Kabaretts und Tanzsäle Verwendung finden. * Die Fkrcht durch das Fenster. Auf der Polizeiwache in Toulon war dieser Tage ein italienischer Bandit eingeliesert worden. Der Verhaftete weigerte sich bestimmt, seinen Namen anzugeben. Als ihn der untersuchende Beamte bat, in dieser B^iehunq doch keine unnötigen Schwierigkeiten zu machen, zog der Italiener einen Brief aus der Tasche, den er dem Beamten mit den Worten vorlegte: ,I)enn Sie diesen Brief aufmerksam lasen, werden Sie alles Nötige über mich wissen." Während der Beamte das Schreibest aufmerksam durchstudierte, sprang der Italiener aus dem Fenster und entkam. Nun wußte die Polizei „alles Nötige" über ihn. , (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) *. Aetztliche Nachricht. Dentist Rudolf Luka ist vg-r sei- <nm Urlaub zurückgekehrt und ordiniert -wieder von 9 bis 6 Uhr. 2. Bez., Notensterngasse 14. Telephon 46-5-38. * In Orendis Teppich-Restenhalle finden Sie Hunderte Länferreste spottbillig. Fleischmarkt 1. * Sommer-Rämmmgsverkanf im Warenhaus Brüder Schiffmann, % Bez., Taborstraße 48. Prima Regenmäntel 175.000 K., franz. Wasch-Voile pro Meter 17.900 K., Modell- Voll-Etamrne. große Auswahl aparter Muster, pro Meter 39.000 K., Gponge für Kleider und Kostüme pro Meter 39.00 K., 39.000 K.. Eponge für Kleider u. Kostüme Pro Meter 39.000 K., Covercoats, 130 Ztm. breit, pro Meter 98.000 K. Reichhaltiges Lager in Damen- und Herrenwäsche, Leinenwaren, Vorhängen, Teppichen usw. zu bekannt billigen Preisen bei vorzüglicher Qualität. Ein Besuch überzeugt. / * Die Firma Boritzer, 6. Bez., Mariahilferstratze 105, teilt uns mit, daß sie den Leseru der „WienerMorgenzeitung" Möbel aller Art und in jeder Preislage gegen bequeme Zahlung zu Kassapreisen abgibt. Schekelzahler haben besondere Preisnachlässe. * Auf Teilzahlung Luxus- und Strapazschuhe, Strümpfe, Socken. 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Außer den bekannten Qualitätsbieren der Brauerei .Puntigam gelangen erstklassige Weine zum Ausschank. Vorzügliche warme und kalte Küche. Vereine. Vortröge und Versammlimge». Bnkowinaer Zentralverb and, Wien. Heute Zufammermkuuft aller Angehörigen Punkt 4 Uhr. nachmittags im Cafe Kristall, 1. Betz, (gegenüber der Urania), bei fedenr Wetter. Ginaefuhrte Gäste willkommen. — Zionistische B e tz i r k s s e k t i o n L e o p o l d st a d t. Die Söktiosuntglivder werden dringendst ersucht, die Zahlung dev ordentlichen und außerordentlichen Beiträge durch den Inkassanten vorzunehmen und die Beträge bei persönlicher ÄbwesenlheÄ zu Hause zurückzu lassen, wodurch dem Inkassanten Und oer Sektion Geld und Zeit - erspart wird. Gleichzeitig wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die ordentlichen Beiträge (6000 K. pro Monat) Nur gegen entsprechende Marken (1 Marke gleich 6000 K.) und die außerordenuichen gegen entsprechende, Bestätigung aus denr Durchschreibbüchel anszitsolgen sind. Irr jedem Falle hat sich der Inkassant durch seine Legitimation (ünteMichuet von Dr. Maschkeö, S. Gärntner und S. Unger) auszuweisell,. — Zion rst i s ch e r P l oß. Äienstag den 06. d>. 8 Uhr abends, rm sLokal der. LW- und ' Me'ner Morgerrzertung. Reidchalle jüdischer Hochschüler, 9. Beiz., Türkenstvaße. 9, frei zugänglicher DlSkussionsäbend: . „Jewifh, .Agency unb unsere innere Situation." Referentiell Bruno Nabmowitz -und Doktor Jakob Weiner. — Der KerenKajemeth l'tzsr.ae'lchat bei der Reorganisierung der Mchsenarbeit , iw em-ÄÄerr Bozivken due Erfahrung gslnacht, daß eine rsgÄmäßige. oircheitfiche und kurzbesristete Durchfuhrnng?der Leerung Erfolgen führt und die Büchse zu seinem finanziellen Rückgrat gemacht werden kann. Aus diesem Grunde wird der Keren svaftmetlh l'Jsrael in ganz Oesterreich während des Monates Septeml?er die Leerung aller SammÄbüchsen. durchzMhren. Die Keren Kasemdthl'Jsrael-Büchse hat ihve Mrelbtheit wieder geüvonnen^so Laß diese Leerung einen Wß'eU finanziellen Erfolg verspricht. Wir Ersuchen alle Büchseninhaber deren Büchsen vor mehr als vier Monaten geleert wurden,! dies ^dem Keren Kaxometh l'Jsvael schriftlich, 2. Bez., Zirkusgasse 33, oder' telephonisch (Del. 45.606) bercmntzngebew Urania. Heute (Großer Saal): .HM. 3 Uhr: ,Jrn. Lande der Renntiere. 5 Uhr: Afrikanische Jagdäbentmer. HM 8 Uhr: Unser SaMamnvevgüt. — Meiner Saal): Halb 3 Uhr: Julies Vernes Fahrten ins Weltall: HM 6 Uyr: Der Großchockner und sein Gebiet.-HM 6 Uhr: OPernkonze-rte. 1. „Die Regimentstochter." kraft Tollen „Die Wandlang". Das Bühnenbild der 4. Szene „Im Drahtverhau". Komödienhaus. „Im dritten Jahr des Erdgemetzels" schrieb Toller diese dramatische Dichtung nieder und hat sie ein Jcchr später im Militärgefängnis vollendet. Sie sei ihm verziehen, denn er hat viel gelitten. Toller schuf später die „Maschinenstürmer" und noch später seinen „Hinkemann". Es würde sich empfchlen, dieses mißratene Erstlingswerk zmückzuHiehen. Mit jenem peinlichen Wortschwall, der trotz markierter ,Dallung" end- und lange Strecken leider auch sinnlos dahmbraust, ist da ein Drama der RedolUtton teils herausgeschrieen, teils 'gestammelt. Man fühlt gewiß das empfundene Mit-Leiden des jungen Dichters und seine Bereitschaft, sich für die Menschheitserlösung hmzngsben. Aber daß ein Drama daraus wurde, ist diesfalls bedauevlich: Schon im Prolog, einem Gedicht, das auf höchstem Kothurn daherschveitet, begegnen wir dem erquicklichen Bcrs: ,Mr sahen die Gemeircheit in Europa Orgien feiern." Neben devarttgen überaus zahlreichen Bildern aus dem poetischen ZetteWasten ebenso vulgäre expressionistische Verkürzungen, wie etwa die schon berüchtigte Feststellung: „Anbricht Morgen..." Das Drama beginnt mit einer wirkMgsvollen Groteske Die Toterckaserne", die uns wertvoller dünkt, als das ganze folgende Stück. .Der „Kriegstod" wird dem „Friäenstod" gegenübergestellt. Der ,Mciegstod" — das ist der Tod, der sich der deutschen Krilegsmaschine unterwirft, ' in der Kaserne erzogen wurde; der Tod als Feldivebel. Er läßt die Leichen antreten, wie zu Lebzeiten die Soldaten, und es klappt alles prachtvoll. Aber der Friedenstod evweist dem Kriegstod, daß er ihm Werlegen ist. „Der Krieg hat Sie geschlagen, lieber Herr, und getzwungen, sein System hier fortzuführen, mit Ehargenrang und Borurteil. Sie kleiner Tod! Empfehlen Sie mich Ihrem Herrn, dem Kriegssystem." Dann folgt in einer Flucht von Bildern die Wandlung Friedrichs. Dieser Friedrich scheint (viele eiudeuttge Textstellen weisen darauf hin, ohne daß das 5kind beim Namen genannt ist) ein Jude zu sein, der sich danach sehnt, im antisenütischen Deutschland volle „Staatsbürgerrechie" zu erlangen, nicht mehr als „Fremder" empfunden zu werden. Deshalb meldet er sich als Kriegsfteiwilliger zum Kampf ,/gegen die Wlden in den Kolonien". Trotz maßloser brüderlicher Leiden sind auch rm Schützengraben die Hakenkreuzlerinstiukte seiner Kanchf,genossen!vach. „Und ivenu du tausendmal in unseren Reihen kämpfst, darum bleibst du doch der Fremde. Fluch hängt an dir, Vaterlandsloser." Aber Friedrich läßt nicht locker, vollbringt Heldentaten unechört, evhält im Lazarett das Eiserne Kreuz und die Versicherung der Gleichwerttgkeit, auf die es (schr merkwüchig!) dem jungen Feuergeist vor allem avkozvmt. Als deutscher Staatsbürger mosaischer Konfession kehrt er in sein Bildhaueratelier zurück und schafft eine Statue, die Krieg Und; Sieg und schimmernde Wehr verherrlicht. Einige Erlebnisse und, Begchmmgen, die teils.dunkel sind, teils stir Friedrich nicht neu (dqß zum Exempel, die Feldschlacht körperliche und seelische Krüppel hiüterlaßt, wußte er schon früher), veranlassen ihn, den Sieg des Vaterlandes symbolisch zu zertrümmern. Die Statue und sein Glaube an Kaiser und Vaterland liegt jetzt in Scherben und nun erst begmut natürlich der Aufstieg. Friedrich sucht und findet Leu Weg zur-Nevolution, geboren aus der „reinen Meu- 'Mnliebe", stach .mannWchen Leidensstatiouen. die sich " 24. ^August 1924_ Seite 9 verschiedentlich deuten lassen, wenn Man nur guten Willens ist. Eine Schar von Gläubigen ist gr^n Willens, hört in Ergriffenheit, was Friedrich in seiner Schlußrede sagt, versteht ihn, umringt ihn in der letzten Szene, es fällt deck Versammelten wie Schuppen von den Augen und sie brechen in diese Verse aus: „Brüder, recket zermarterte Hand, Flammender,. freudiger Ton! Schreite durch unser freies Land, ' Revolutton! Revolutton!" Eine schier endlose Aufführung tat wider beste Absicht alles, die Schwächen des Werkes recht deutlich zu machen. Richard D u s ch i n z k y, schr bemüht um die Rolle des Helden, zevdchnte den Text, beschwerte ihn mit den Blergewichtern pantomimischer Einlagen, sang, seufzte und jammerte, daß es keine Freude war. Fein und schlicht Frau Reingruber als Friedrichs Mutter und markant Herr H i ld, der Darsteller des Spitalsarztes, welchen Toller mit trefflicher Pointternng das Handwerk der Militärärzte als „positive Branche" der „negativen Branche" gegenüberstellen läßt, nämlich der Rüstungsindustrie. Der Gewinn des Abends die emdrucksvollen Bühnenbilder des Architekten Josef Pan. Wir fanden die Einkleidung des Prologs ergreifend schön, hie, Szene im Lazarett großartig und wesenhaft, das Schlußbiä aber ganz außerordentlich. O.?l. Zer erste Zheaterftmdal dieser Spielzeit. Anläßlich der gestrigen Musil-Premiere im Deutschen Volkstheater.. Bei der gestvige-n Wiener EvstauMhMng von Robert Musils le i ch t er Ko nwd ie „Binz e n z u n d die Freundin bedeutender Männer" kam es,zu einem T h «e a t e r >s k a n d a!l. Schon nach dem ziveiten Mt mischte sich in den Beifall, den ein großer Teil des PubMums zollte, starkes Zischen. Im dritten Mt kam es dann zu Miß falls kundgebungeu währe nd d e s S p i e l e s. Es wrrrde ,-Schluß!" gerufen und jede'anZüglliche Stelle mit domoustrativem Beifall seitens einer Gruppe von Zuhörern begleitet. So, als einer der Schauspieler zu sagen hatte: „Es ist keine angenehme Ausgabe, tzie wir uns stellen", oto«. nach der Stelle des Textes: „Warum lassen wir uns das gefallen?" Gang besonders intensiv wurde aber zustiMmend geklatscht, als die Darstellerin der Haupt-, rolle das Wörtchen ^Musch" MHusPvechon hatte... Diese wiederholte uüd rohe Störung wurde von anderen Teilnehmern der Premiere mit Entrüstung zurückgöwiesen. Es wurden auch Rufe laut, man möge botf) auf die darstellenden Künlstler 'Rücksicht nehinen. Die mitwirkenden ScharGiÄer halben mit bewundernswerter Selbstbcherrschuntz trotz der aufregenden- Stvmugen ihre Rollen zu Ende geführt. Am Schluß der- Vorstellungwurde der Dichter von seinen Anhängern immer wieder vor die Rampe gerufen. * Dieser Aheatevskandal macht den Wienern wahrlich keine Ehre. Das groteske Stück geht alleMngs nicht so leicht in die Ohren, wie eine Kalnrann-Operette oder ein Lustspiel von Engel. Wer es hat Qualitäten, die das verchrliche PUbMum kaum zu ahnen scheint. Sie zu verkennen und zu gvöhlen, ist ein Armutszeugnis für die Spötter und Schreier. Wir können auf das SM und die Darstellung, uoch^ näher zurück. .-, J. ■' , Aus den Theatern. Dolksoper. .Heute „Die Fledermaus". Mod gen (Montag) „D e r F r e i s ch ü tz". — AkS erste Neueinstudierung im neuen Spieljahr bereitet-die Bolksöber für den 8. September Marschners „Hans H e i l i n vor. Musikalische Leittmgr Dr. Sttedry. Im Deutschen V o l k s t h e a t e r . gelaugt W nächste Neuheit Samstag den 30. d. Jacques D e v a l s -dreiakttges Lustspiel „Ein schwaches Weib" zur deutschen Uraufführung. Im R a i m u n d -Thea t e r gelangt ab Dienstag den 2. September der Schwank „D e r F e l d y e r r u. h. ü g e l" von N o d a R o d ä und Karl R ö ß l e r zur Darstellung. Im Theater in der Josef st a d t wird als erste Inszenierung der neuen Spielzeit „Iphigenie" von Goethe für Ende September vorbereitet. Die Regie hat, wie bereits gemeldet, Richard Beev-Hoffmann übernommen. Im I o h a n n-S t.r.a uß-T h e a t e r findet Montag den 1. Septenller als Eröffnungsvorstellung der Winterspielzeit die - Utauffithrung der dreiaktigen Novität „P h a n t o m" von Norbert G a r a i, Musik von Max N i e d e r b e r g e r, statt. In der männlichen Hauptpartte. gasttert Raoul A s l.a n, als seine Partnerin Erika Wagner. Jnszenienmg: Dr. Heinz S ch u l b a n r. _ , Heute die letzte ,,Aida"-A«fführung. Infolge des schlechten Wettsrs mußte btc für gestern, anberaumt gewesene Abschieds- Vorstellung, der „Aida" für beute verschoben werden. 'Für diese Vorstellung, wurden populäre Preise wie folgt festgesetzt:. Stehplatz 10.000 K>, Sitzplätze Sektor N 80.000 K.,-Sektor M 40.000 K., Sektor L 60.000' K. Nummerierte Plätze in den Sektoren A, B, C, D und E 80.000 K Logensitze 160.000' K.- Dirigent Pietro Mascagni. Beginn HM 8 Uhr abends. Nach' Schluß direkter Stvaßenbahnverkehr nach allen Richtungen. Eugen Klopfer und das Rannund-Theater. Wie die Direktion des Raintund-Theaters nnttsilt, rnußten die Verpflichtungen des Herrn Eugen Klopfer airf einen späteren .Zeitpunkt verlegt werben, da der Künstler noch durch einen Vertrag des Vorjahres, den er nicht erfüllt hat, cut das Jo seist ädter-Theater gebunden ^ist. Den G ötz spielt Wer}, in . der Eröffnungsdorstellung des Rainmnd,Theaters mn'16. September Wilhelm Klitsch. Das Aktionsprogramm.des Lustspiel-Theaters. Für die kommende ' Winterspielzeit hat Direktor Jarno folgende Novitäten zur Aufführung airgenommen: „Das Schwalben-- mst" von Fritz Gott Wald, „Die Wette" von Karl Slo- ,6oIba, ,Kie kleine Heilme" von R. Ernst Weiß, „Der Svvung in hie M-e" von Raimann und Schwarz, „Die