Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1981 (20.8.1924)
- Date
- 1924-08-20
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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' M. itzW _Wien, MDvo'ch. ■ Die Fü'rd-FaVrK to Polen. Wie bereits vor einigen Wochen gemeldet.wurde, hat Ford die Gründung einer Automobllfahrik in Polen in Angriff, genommen. Die Geschäfts-. führung und das Material soll vollkommen dem amerikanischen . Vorbilde nach oigänMert werden. Trotzdem, behauptet..Ford, ' Wird der Preist der in Polen erzeugten -Wagen um zirka.,80 ' Prozent höher sein wie der der ameriLanischen, da, hie. Arbeiten in Polen viel langsamer geführt werden. Die ersten «eiten sollen in der nächsten Zeit ausgenommen werden^ wobei der - Preis mit ,460 Dollar,pro Wagen festgesetzt würde. , WnschrLnkung der russischen Tabakausfuhr. Das Volkskommissariat für den Außenhandel hat seinen Bevollmächtigten für den Güdosten und Transkaukasien den Auftrag erteilt, keine besseren TabaLsorten zum Export zuzulassen, da in der Sowjetunion sich Mangel an feinen Tabaksorten fühlbar mache. Die Exposilur der staatlichen Handelsstelle in der.Krim, hat darauf hin einen, größeren Posten der Sorte „Djubvk" auf dem Wege der Kooperativen auf den lokalen Markt gebracht. Dikremark' gibt EOortkredit« für Rußland. Der Exportkveditausschüß de8 dänischen 'Staates kann wieder, nach einem Kopenhagener Bericht des „Kons.", auch bei Verkauf nach, Ruß- £aw Garantie für Kredite leisten, und Mar für bis zu 65 Prozent des Betrages und bis 12 Monate. Der Warenwechsel muß jedych von:!einer anerkanntenBänkimEinsuhrlande. avsa hier Rußland, garantiert werden.; > Wim« Börse. M SkWMA« IchwSch-r. Die Geschäftsunlust, welche bereits am Vortage in Geltung war, übertrug sich in verstärktem Maß« auf die gestrige Börse. ' Es fehlte fast vollends an Kaufaufträgen, demzufolge sich, die SpeLuLation .weitestgehende Reserve arvferlagte.- Einzelne ungarische Werte eröffneten mit Rücksicht auf die' bevorstehende Verlautbarung des ungarischen Aufwertungsgesetzes mit gebesserten Kursen, doch war auch in dem -ungarischen Effekten das Geschäft in enge Grenzen gezogen. Mit dem Fortschreiten des Verkehrs, trat auf fast sämtlichen Gebieten Ge- -ä-. buche.' So verloren von. den Kulissewerten Bankverein 3000 K., Oesterreichische Lkredtt 4000 K., Ungarische Kredit 9500 K-, Länderbank 7000 K., Staatsbahn 9000 K., Alpine 5000 K., Felten 10.000 K-, Waagner 4000 K., A. E.-G. Union 6000 K., Trifailer 5000 K., Ungarische Hosherr 4000 K., Karpathen Petroleum 10.000 K, und Semperit 6000 K. Hingegen besserten'sich Skoda-Aktien um 17.000 K., Siemens um .4000 Kronen und Dimber Holding um 10.000 K. Im ganzen und großen blieb dag Geschäft gering. Am Schranken waren nach ziemlich freundlichen Taxationen auf. manchen Gebieten stärkere Einbußen zu verzeichnen, hervovgerusen durch größere Abgäben. So sielen gegenüber der letzten Notierung: Ungarische Zucker um 107.000 Wienep MsLflenzerinng. _ Kronen, Jnngbunzlauer um, 180.000 K>, Dynamit um. 100.000 Kronen, Kramer Eisen um 30.000 K., Dampfschiff ermäßigten sich um 20.000 K., Nordbahn um 100.000 K., Brüxer Kohlen um 62.000 K., Mitterberger um 12.000 K., Ross.itzer um 30.000 Kronen, DeneS ürvd Friedmann um 20.000 K., Wiener Lokomotlv unr 120.000 K>, Sigl-Lykomotiv um 18.000 K. Sämtliche Petroleumwerte waren.niedriger. Galina verloren 60.000 K-, Fanto 15.000 K., Naphtha 10-000 K. und Floridsdorfer 6000 Kronen. Tavbouche gingen um 80.000 K., Meinl um 10.000 K., Fiuze um 16.000 K., Austria Emaille und Tecrag um je 5000 K. zurück. P)aggonleche, ermäßigten sich um 25.000 K-, Union-Baumaterialien sowie Golleschaner Zement und Dampfschifsaktien um je 20.000 K., Kaschau-Oderberaer um 10.000 K. Auf dem Anlagemarkt waren nach wie vor Ocsterreichische Renten begehrt und höher. Bon den Exoten notierten: Knobloch 4500 bis 6500, Mrazniea 92.000 bis 54.000, Universale 28.100 bis 22.500. Men« Warenbörse. t (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung") Auf dem Berliner Chemikalienmarkte griffen die Verbrancherwerke etwas stärker ein und nahmen greifbare Wate in größeren Mengen aus dem Markte. Die Aetznatronpreise sind inzwischen pom Syndikat ermäßigt-worden, so daß die deutsche Industrie auch hierin jetzt wieder mit dem Ausland Schritt hält. Vom Auslands liegen nach wir vor Gebote, oft sogar für nennenswerte Quantitäten, vor, jedoch känn noch immer nur ein Teil der Geschäfte zustande gebracht werden. An der gestrigen Warenbörse war das Ausgebot in Chemikalien spärlich und nur geringe Mengen gelangten zum Abschlüsse. AuSgeboten wurden Bittersalz in Säcken pro 1.00 Kilogramm zu 1.75 Doller transit Regensburg, Esstgsäurä'80»/, für Genüßzwecke zu 22.600 K., Paraffin 80/52 in Tafeln weiß pro-100 Kilogramm N 11.75 Dollar ab Petrovie. O e l e u n b F e t t e lagen fester; auusgeboteü wurde« KokosSl'Ceylon 17.300 K., RübSI doppilt raffiniert zu 16.800 K., Elain sap. zu.18.500 K-, Sesamöl zu 23.600 K., Speisetafelöl . zu 18.900, K., nordWMMchGM^M^ie'^lfeben nnverändert. Inländischer Kakao befestigte sich um 1000 K. auf .38.500 K. Gewürze tendierten fester; es notieren Cassia lignea 48.000 K., Paprika edelsüß 77.000 K., Pfeffer Singapore schwarz 36.780 K., Piment 32.600 K. Holländischer Kümmel (neui schwächte sich um 1000 K. auf 21.000 K. ab. Reis Burma II .Originalware neue Ernte . befestigte sich um 200 K. auf 6400 K. Zucker befestigte sich um 35 Punkte, prompte Ware notiert Kristall 4.10 tschech. K., Würfel 4.65 tschech. K. ab Grenze sowie 12.000 K. resp. 13.000 K. ab Lager Wien, ferner pro Oktober- Dezember 2.80 tschech. K. resp. 8 tschech. K. ab Grenze sowie 6800 K. resp. 7300 K. unversteuert ab Hohenau. Verkauft wurde «in Waggon Würfelzucker (tschechischer) zu 4.63 tschech. K. unversteuert. Barimandeln l befestigten sich auf 52.000 K., Kersasunda Haselnußkerne auf 39.500 K., Coroburnu Sultanen auf 27.000 K. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten 19 Fässer holländisches Kakaopulver transit Wien unverzollt zu 2,600,000 K., 67 Säcke Aprikosenkernbruch zu 1500 K. pro Kilogramm. 80. August 1924 Seit« 7 Exekutiv wurden verkauft 2 Kanister ä 40 Kilogramr gezuckerte Magermilch zu 7000 K. pro Kilogramm und 897 Dose' gezuckerte Kondensmilch zu 5600 K. sowie 500 Kilogramm Teigware uz 5200 K. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten zirka 16.000 Kilogramm Werlzeugstahl mit 21,000.000 K. Biehmöüte in 8t. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Pferde markt. Zum gestrigen Markte wurden 318 Schlächter-, darunter 255 auf dem Kontumazmarkte, und 276 Gebrauchspserde gebracht. Es notierten: Zugpferde leichte 3,500.000 bis 10.000.000 K., schwere 5,000.000 bis 14.000.000 K.' Kutschpferde 5,500.0,00 bis 12,000.000 K., Pferde für Schlacht" zwecke 6000 bjs 12.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Äerkehr in Schlächterpferden lebhaft, in Gebrauchspferden flau. Baumwovmartt. Rerv-Borst» 18. August. Baumwollznsuhren in den atlaM. und Golfhäsen 6000, im Innern 7000. Ausfichr nach Großbritannien 8000, nach dem Kontinent 17.000. Lokalmarkt miäölinn: 28.10 (lebt. Kurs 28.701. Tendenz: Unregelmäßig. — Termine: August 25.55, September 25.55, Oktober 25.60, November —.-, Dezember 24.98, Jänner 24.95. Februar März 25.12, April 25.20, Mai 25.28, Juni Juli 24.55. Berliner Börse. Berlin. 19. August. Die schon während der Londoner Verhandlungen innewohnende Widerstandskraft und Festigkeit wirkten sich nun nach ihrer Beendigung stärker aus. wonut auch Ansätze zu einer Geschästsbelebung verbunden M,.Die bisher ausschließlich auf dem Anlagemarkt ehon hat sich dem Aktienmarkt, zugewandt, so daß Kursniveau der Vorkriegsanlechen und ziiemlichen Abschwächung unterlag,, namentlmaßigZEbi?. und 3,9prozentige Konsols,.wel^dl^^oM^M^ l&ei steigenden ^st'^Len^'fu^renden Montanuwd wie' gestern in Kaliwerten, so' daß Kurserhöhungen von 2 bis 4 Billionen Prozent erfolgten. Dies winkte auch auf andere^ Märkte, einschließlich der Schiffahrts- und BanMerte büfeftigend., doch hielten sich die Kursgewinne hier durchschnittlich unter einer Billion Prozent. Nur vereinzelt gingen die Gewinne bis 2 Billionen Prozent. Die wieder langsam zunehmende Beteiligung'des Publikums am Börsengeschäft hatte auf dem Markt der zu Einbeitskursen gchaudelteir Jnduftriepapiere Knrserhöhungen, zur Folge. Am Geld- und Devisenmarkt hat sich nichts geändert. (Alles in Billionen von Aiark.) <3*dl lnß kurie: Türkische Lose —'e,rt; Staatsbahn Nordd. Lloyd 7.7. Ver. Elbeschrffahrt 3.3, Berliner Handelsgesellschaft 34.4, Kommerz. Privatbank 6.875, Darmstädter Bank 10.75, Deutsche Bank 12.125, Diskonto- Kommandit 14.125, Dresdner Bank 7.675, Nationalbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 0.45, Oelterr. Landerbank Neichsbank —, Wiener Bankverein 0.325. Wr. Unurn- Ersetz' „Geschichte der Men" in 3 eleganten Halbleinenbänden S gratis! ü der ^Wiener Morgenzeitung^, der die Bezugsgebühr für t Jahr im voraus bezahlt, erhält P$S A uße r der Jahresgebühr sind für Versandspesen des „Graetz" noch ö. 25.000 z u e n t r i ch t e n Loxirigdr vesteiheld L To. Berlag, Berlin. ». Fortsetzung. Das Mädchen im Mil Kriminalroman. Bon Josef Gollomb. TarganZ Gesicht wurde gespannt. Auch Hutch wurhe ckufnrevksam. .Ma^s sagt er?" fragte er durch Zeichen. Dargan wiedeoholde die Nachricht. Hiutich Kappte leise in die Hände, sein Augen blitzten. . Hechts machte ex.' ' Eine V-erändemmg gsschah mit den Männern. Sie wechMen einen Blick, der zeiyde, 'daß das ausveigende Warten . zu Ende sei isn'd' .HaMu^ng und Gefahr degmne. Dargan nahm, einen Hörer-n-uld-brachte ihn mit den Worlten ,M ist so wei^ zum Schweigen; den anderen hakte er mit „Los!" ein. ' ... Pete öffnete eine Sch-vanMr und nahm ein Paar Krücken heraus. Er warf Dargan einen Ehanffeurrnantel n!N!d Mütze zn. Dargan zag ihn an und schlug den Kragen hoch, bis 'sein Gesicht ganz versteckt war, und rannte aus dem Hails. Hntch Mergab Pete ein schmales; Wsammengebnndünes Bündel, das er aus der Lasche zog, dann lief Pete Davgan nach. : Hutch machte das eleftvische Licht au? und blickte zum Fenster htnuntelr. Ein großes, geschlossenes Auto stand vor dem Hans. Gerade als er erblickte, -spürte er die BUbvatronen^bes anWuvbeltM Motors. Mn Mann.auf Krücken humpelte aus per Hpnstür und sprang in den 'Wagen. Mit einem Satz 'war das Auto außer Sicht. In dem jetzt dull'klen Zimmer Wich der Taubstumme auf und ab'wie eine Katze. Manfhörlch tuteten die Autos, der BeyMr ging nur im Schneckelstempo. „Big Ben" schlug.gewichtig die Biertelstunden. Auf per Themse hcnste ein verirrtes V-pot. Der Mann im Dnn-klen hörte nichts davon. An den Straßenecken wurden GasfsaiilmeN' Und Fackeln angezündet, deren detdrießliche Wurmen rote. Flecken in den Nebel bräunten. Hutch ^ah ste nicht. Aber n-ienrand in ganz London folgte mit'größerer Spannung und Anfregung der Entwicklung einer gutgöpmbten Szerre, die sich int Nebel abspielen sollte. einer Sz-sne, die durch ihve verhängnisvolle Tragik die große Weltstadt erschüttern mußte. Zweites Kapitel, Die Stimme aus dem Nichts. Der Sbelbel drang selbst in den großen Tanzsaal des Picadilly-'Palastes, in dam ein später „Dhe dansant" im Pollen Schwung war. Hier zeigte er sich allerdings nur als rosig glÜhendöp Schein lt.nt die aprikosenfarbenen Lichter der Kerzen und silberverdeckt-n ÄWamPen. Die Blicke vieler Gäst? wanderten an dieifom Nachmittag zu eine-m Tisch in der Ecke, an dem eine junge Dame mit einem etwas älteren Herrn saß. ' „Wahrhaftig, schau ste an", murmelte -ein dunMhäutiger, etwas anMhe'ltsrt'er junger Mann zn seinem Ge? führten. „Schönheit, aus deim Flüstern geboren ... . lchendige's Gefühl des Entzückens. . . Was kann sie so glücklich »machen in dieser uuinebelten Welt? Und der Mann bei. ihr! Schwarzer Himmel und gezackter Blitz! Kellner!" ,Kaß doch, Steve, du hast genug", sagte fein Gefährte vorwurfsvoll. „Noch so einen", sagte Steve zum Kellner. Er lehnte sich über seinen Freund und sagte geheimnisvoll: „Kennst du den. kleinen Vogel, der unsere englische Küste heimslncht,. den Würger? Süßes Geschöpf! Er frißt gern Maden, Würmer, Schmetterlinge, junge Frösche und so was. Von jedem pickt er nur ein bißchen ab . . . die Reste — er paßt auf, 'daß genug übrigWibt, damit sie nicht gleich verrecken — spießt ex aus einen Dor-n . , . Dennh, wenn ich destks, was wir d'wstm armen Mäd-e-l da drüben tun wollen, wenn auch unser Anteil an der Sache verhältnismäßig bescheiden ist, denke ich, wir stich menschliche Mivger!" ^Menschlich!" Das Wort kam chm komisch vor und er mußte lachen. „Menschlich!" Sein Genosse schob das Getränk, das ihm der Kellner gebracht hatte, beiseite. „Keinen Trvpstn mehr", sagte er mit blitzenden^ Augen. „Nicht?" Seine Art war sorglos, sogar sympathisch. „Dann hast du eine schwere Wahl, Denny. Entweder ich kri'ge diesen Schnaps, oder ich verliere den ZNut, nrerrw Würgearbeit zu verrichien. Ich werde gleich aufstehen und himlusschreien, tvas wir vorhabey —" Er eachob sich unruhlg. Erbleichend und leise fluchend, schob ihm der andere das Glas hinüber, ihn wie ein Falke bell'achend. Steve schaute in sein Cocktailglas, dann nach dem Mädchen. Mit einer raschen Bewegung stürzte er das Griränk hinunter und eilte aus dem Saal, von ssinenr Gefährten gefolgt. Das Mädchen, Eilsen Goodrich, die Tochter Doktor Erne-ft Gochrichs, eines Gelehrten, dessen Name neuerdings bökannt wurde.durch die Entdeckung eines neuen und billigeren Verfahrens der Radiumgewinnung/ war höchstens zwanzig. Sie war stinnervig, und ihre gewölbte, von weichem, do>rngoldenem Haar umrahmte Stirn zeigte eine starke, weit über ehr Alter gethende Intelligenz. Nur die Jugend konnte so glücklich strahlen. Ihr wacher Geist funkelte aus ihren Augen und spielte um ihre Lippen. Nur wenn sie den Mann, der bei ihr saß, betrachtete, wurde ihr Ausdruck rätselshast und 'ihre Fröhlichkeit verflog. Auf jeden Fall war er ein aufsallenider Gegensatz zu ihr. In seinem eigentlich hübschen Gesicht brütete etwas Halibverschlciertes,. Schwermütiges. Seine Blässe war nur toilireise dem tiefschwarzen Haa und den schchMen Brauen;>uzuschreiben. In seinen halbgeschlossenen Äugen und um den Mnnd lag eine tiefgehende Verbitterung. Das bärge Gespräch' war unpersönlich. Die Gedanken des Mädchens suchten daß Geheimnis, das llber ihnen lag, seit sie sich vor zwei Monaten zum erstenmal begegneten, zu tzrgriiniden. Es war an Bord der „Mamretania" gewe n. Sie fuhr mit ihrem Vater —• ihre Mutter joar tot — und ihrer Lehrerin und Freundin, Naiha Sangree, nach England. Mn 'wütender Sturm tobte um das Schiff und verbannte die Passagiere \ ihre Kabinen, Aber gegen den Befehl des Kapitäns stahl sich Eileen an Deck, um 'das Schauspiel zu sehen. Dort stand nur ein einziger Passagier. Er starrte hinaus ans die See ohne zu sehen. Eilcen erschrak über die Bitterkeit und Einsamkeit seines Ausdrucks. Sie selbst hatte fo viel Freuds erlebt. Diese Reist war ein Geschenk ihres Paters, nachdem Wohlstand und Ruhm ihn nach so vielen Jahren^ der Entbehrung endlich belohnt hatten. .Beim Anblick dieses jungen Mensch»»., der in eine- Hölle hinaueblickte, wurde sie wie von Mitleid überwältigt. I (Fortsetzung folgt.) 7773