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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-14 · Heft 1975 (14.8.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1975 (14.8.1924)
Date
1924-08-14
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1978 Wen, Donnerstag Wiener Morgettzertung. 14. August 1924 »Seite 9 „Tr. kvhA". (Carl-Theater.) Max NovdauS Tendenzdrama, in den ersten Anfängen des politischen Zionismus entstanden, war schon damals, als es erschien, weit weniger wertvoll als die markigen Tendenzreden und mutigen Aufsätze des Weggenossen Theodor Hcrzl. Nun ist! mancher Novdau-Aufsatz, der vor 20 und 3V Jahren schlagkräftig und lebendig war, heute gegenstandlos oder blaß. Um wieviel mehr dieses fragwürdige Theaterstück! Dieser Weckruf in Dialogform gilt jenen Juden, welche im Preußentum der Reserveoffiziere, Korpsstudenten, Proleten. Verächter und Majestätsverhimntler unbedingt aufgehen wollten. Die Moral des Dramas gipfelt so ziemlich in der Feststellung: Weil die anderen uns zurüüstoßen und verachten, müssen wir Juden bleiben. Warum just ostjüdische Schauspieler dieses Drama cmfführen, in welchem zerschmissene Couleurgecken, hochnäsige Husarenleutnanti^ ^neidige Stüperintendenten, unverfälschte ostel'bisch^ Blaiu^blutdünren anftreten und die Konflikte des Schauspiels durch Haltung, Gebärde und schnoddrige Art der Sprache verständlich machen müssen — bleibt so ziemlich unerfindlich. Wenn man schon dieses Drama Max Nordaus spielt (gewiß nicht das Meisterwerk des verehrten Kämpfers und Publizisten), dann darf man ihm doch nicht die wichtigsten Wirkungen nehmen. Zwei Seelen kämpfen, ach, in meiner Brust. Soll ich den Indischen Nationalfonds schädigen, dem ein Teil des Erträge nisses dieser Vorstellungen znflicßt, oder soll ich mein künstlerisches Gewissen belasten? Ich entscheide mich für das erstere und beruhige mich damit, daß e§ auch im Interesse m^er großen Sache geschieht. Also — es war nicht erfreulich. .Mr Darsteller des Dr. Cohn recht unreif, seine Partnerin überreif (leider Gottes trotzdem bemüht, wie ein Backfisch zu zwitschern und mit unterschlagenen Beinen auf gepolsterten Stühlen zu hocken, während diese Christine, ein tapferes Mädchen, das sich gegen die ganze Familie stellt, die Rolle einer Tragödin ist und keiner Naiven), die Darstellerin der Mütter dieses Düädchens, einer geborenen ,/von Quincke", sehr scheiternd wider eigenem Willen und wider Absicht des Autors, manches andere ganz unmöglich. Nur Wolf Silber borg erwies sich als Schauspieler von Rang und Goschmack und die Kunst Jona R e i ß m a n n ist tveder durch Mängel deS Stückes noch durch Unzulänglichkeit einer Aufführung umznbrmgen. Hoffentlich wird der nächste Abend dieses Ensembles erkveulicher sein. O. A. Aus den Matern. Bolkrper. Heute Madame Buterfly". — Morgen (Freitag) „H o f f m a ,n n 9 Erzählugen". Im Deuts chenVolkStheater berabschiet t si) die Exl-Bühne morgen Freitag mit der Aufführn' g v n Schönherrs „Glaube un.dHeimat". Samstag v ird At Winterspielzeit unter Leitung Dk, Rudolf BeerS mtt Eich ndorffs Lustspiel ^„D i eF r ei er" eröffnet. — Montag kn U. d. gelangt Anzengrubers Wiener VolkMck ..D a S virrteGeb o t" mit dem Ehrenmitglied Dr. Rudolf T y r o l t als alten Schalanter zur Aufführung. — Dienstag den IS. b. wird PtrandolleS Lustspiel .Sechs Personen suchen einen Autor, teilweise in neuer Besetzung, zum erstenmal im Deutschen Volkstheater gespielt. K a m m e r s p i e l e. Heute, 8 Uhr abends, 60. Aufführung der Revue der „Was Frauen träumen" in der Premierenbefetzung. Maria L e y .hat für ihre Tanzeinlage folgende noch nicht zur Vorführung gebrachte Tänze gewählt r 1. Tanz mit der Schleppe,. 2. Die Welle, 8. Montmatre. Im Carl-Theater bringen heute einige ehemalig» Mitglieder der Wtlnaer-Truppe und jüdische Schauspieler Perez Hirschbeins „VerworfeneWinkel" unter Mitwirkung der Damen BraSlawska, D a l S k a, Dreiblatt, Frühling und der Herren S i l b e r b e r g. Ben Lewi. Halpern, Reißmann, Jungwirth, B r i n d t. Streng, B e t l u. a. zur Aufführung: Ein Teil des ReinerträgnisseS stießt dem Jüdischen NationalfonbS zu. Im Raimund-Theater unterbleibt die geplante Verlängerung des Exl-Gasffpieles. ES gelangt täglich dis Operette „Die t o l l e L o l a" mit Jenny S ch ä ck in der Titelrolle zur Darstellung. Das Wiener Komödienhaus, wird am Montag den 18. d mit „Die W a n d l u n g" von Ernst Toller wiedereröffnet. B" " Alle Arten von Bankgeschäften Kommändite d6r Kroatischen Eskomdtebank, Agram Wl«m, I. 4 : Warengeschäfte Kreditum Telephon: 22-6-90 Serie Telegrammadresse. Sertchtsfaal. Sin Wer des Krieges. Gin prophetischer Traum über den Weltkrieg spielte eine Rolle in einer Verhandlung vor dem Verwältuttgsgerichtshof als Juvalidenenischädigmigsgericht^ vor welchem die Landwirtsgattin Flora Stadler als Rentenwevberin auftrat, weil ihr Sohn Anton infolge des Kriegsdienstes geisteskrank geworden sei und in der Irrenanstalt interniert werden mußte. Die Geisteskrankheit sei die Folge einer Verschüttung, die durch die Wirkung eines Geschützes an der ruffischen Front erfolgte. Die Psychiater bestätigten, wohl die Geisteskrankheit (Paranoia), bestritten aber den Zusammenhang mit der Kriegsdienstleistnng, da diese.Geisteskrankheit auf stureren Ursachen und Veranlagung beruhe. Auf letztere deute im vorliegenden Falle auch die im Heimatsarte des jetzigen Geistskranken verbreitete Mitteilung hin, Anton Stadler habe im Jahre ML herumerzählt, er habe geträumt, daß zwei Jahre später ein großer Krieg fein werde, aus dem er schwerkrank znvückkchren werde. Ms im Jahre 1914 wirklich der Krieg ausbrach, habe man sich allgemein an diesen prophetischen Traum Stadlers erinnert. Mus GrUnld des Gutachtens, daß die Geisteskrankheit in keinem ursächlichen Zusammenhänge mit der Kviegsdienstleistüng stche, wurde die Mutter van der Jnvalidenentschädigungskommisfion. mit ihren Ansprüchen äbgewiesen. Dagegen richtet sich ihre an den WerwaltungSger-ichtshof ergriffene Befchwerde, in der betont wird, daß niemals etwas von einer abnormen Veranlagung Stadlers bemerkt worden fei. Sein Traum könne hiefür nicht herangetzogen werden; prophetische Träume seien wiederholt vorgekommen, ohne daß man daraus auf eiue abnorme Veranlagung Träumender geschlossen hätte. Nach Verlesung der Beschwerde richtet« der Vorsitzende an die persönlich erschienen« Beschwerdeführerin, eine Bäuerin aus dem Waldviertel, di« Frage, ob sie der schriftlichen Beschwerde etwas hinzuzufügen HM. „A paar Wörter macht' i schon reden", sagte di« Beschwerdeführerin. „Der Tonerl war immer a g'scheiter Bua, gar Ha Spur, daß er net bei eittand' gwest war'. Aber wia >er auS'n Kriag z'ruckkommen iS, war er wia ausg'wechfelt. Deffentwegen tat' i bitten, daß wir das kriegeten, wag uns gebührt." — Der Benvaltuugsgevichtshof erkannt« auf Abweisung der Beschwerde und hob in der Begründung hervor, der Gerichtshof fei nicht berufen, die ärztlichen Gutachten in der Wichtung zu prüfen, ob sie wissenschaftlich zu treffen oder nicht. Da der Zusammenhang zwischen der Geisteskrankheit und der Militärdienstleistung von den Aerzten unbedingt verneint wurde, mußt« der Gerichtshof mit der Abweisung der Befchwevde Vorgehen. sagt — schwache Besuch, was wühl mehr von.dev itzpreise als Von der der Quecksilbersäule verursacht .milde gesam 18. Festattffiihturttz „Aida". Heute Dvttnerstag findet auf der Hohen Wart« die 13. Feftaufsuhrung der „Äidä" statt. Di^ sam zu machen, daß Frvitaa den 1s. d. s e i n e Vovstelluug stattfindet. Die nächsten Aufführungen sind: Samstag den lb. und Sonntag den 17. d. Ein jüdischer Schauspieler Mitglied der Ehrenlegion^ Der berühmte französische Schauspieler Max, ein iu Rumänien geborener Jude, ist zum Chevalier des Ordens der. Ehrenlegion ernannt worden. Die gesamte französische Presse registriert beifällig dies« Auszeichnung des Lieblings des französischen Theaterpublikums. ,,L' Eclair", das Hauptorgan der französische Nationalisten, bttzeichM Max als den größten Schauipieler der französischen Bühn«. Esperanto auf der Bühne. ,,Lü Mäkpatulo" bedeutet „Dev Verschwender" und wurde anläßlich des GiperaMokongresfes inl Bürgertheater auf die Bühne gebracht. Wenn es neben der vorliegenden übersetzten und OviMal» literatur noch eines Beweises bedurfte, daß die künstliche Hilfst sprach« auch „literaturfähig" sei, so darf er als erbracht gelten, was nicht zuletzt als Erfolg der ausgezeichneten Darstellung zu buchen ist. Frau und Herr Starke vom Mrübetger Stadühoater als Fee Cheristane und ÄMr, beziehungsweise Bettler boten sehr gute Leistungen, Herr Zeska als Flottwett, Frau Brenneis als Rosa und Herr Wawr a als all« zeit fideler esperantlstischer Valentin nicht Minder. Msündere Erwähnuilg derdieuen brc auch im Esperanto recht ausgelassenen S r ö ß! i n g e. Valentins, der als etzrs Nncr „majstro Der mrgezMNe Hund als KÜndkgüngsgrund. ^Einem Mieter wurde die Wohnung gekündigt» weil sein« Mutter und Schwester durch Bosheiten und Schikanen die Hausparteien sekkieren. Hierzu bedienen sich die beiden Frauen der wirffamen Unterstützung ihres Hundes, der daM abgerichtet sei, vör den Türen der Wohnparteien seine Notdurft zu verrichten, di« Leute auf den Stiegen Und Gängen anzubellen ufw. Beschwerden >der Parteien beantworte die Mutter stets mit dem Zitat aus ,-Götz". Auch an Beschimpfungen der Parteien lässett sie es nicht fehlen und wiederholt fei' «s zu Ehrenbeleidigun-gsklagen gekomnren. Dieses. Mehr als ungehörige Verhalten Mit und ohne den Hund bilde wegen der BÄästigung der Mietparteieil denen hiedurch das Moihnen im Hanse verleidet werde,. einen iKiiNdigunüsgruNd. Das BStzitLstzericht hob die Kündigung als unwirksam auf, weil der Geklagte von dem Vwhalten feiner Mutter und der Schwester keine Kenntnis gehabt habe. Bei der gestrigen BerufungsverhaMung vor einem terialsenat des ZivillandeSgerichtes^ 'Erklärt« der klägerische ausverwalter, ihm persönlich wäre es gleichgültig, ob der Geklagt« die Wohnung behielte oder nicht, döüü dt (der Hausverwalter), wohne nicht in dem Hau-se. Aber es feien fortwä-hrend schriftliche und müMiche Beschwerden der Parteien all ihtt gelangt. Und diese müsse er als Verwalter. schützen. Die Wörwaritutigen haben nichts genützt, Wohl aber die Kündigung Denn seither benehme sich der Hund im Hause nicht mrhr UNMvgen. Der BerUfungssenat der Berufung Fölge üüd verwies die Sache zur uochmäligen Brr h g ü d l.u Ug an die erste Instanz. Akte Kleider. Der Trödler 8. 11. war gestern beim SirafbLzirksgerichte wagen bedeNkliDn Ankaufes eines gestohlenen Wintervockes üugeklagt. Im April tz. I. war ein Mann, der sich als Ingenieur ausgab, im Geschäfte erschienen N.nd hatte dort einen Winterrock, .den er am Leibe trug, zuM Kauf änaebotenr Der Verkäufer des Trödlers hatte, Nachdem er den sicher auftretenden Mann um..seinen Namen gefragt Höhe der S war. D-'-r, bar, und der Geschndigt-e. welcher den Rock auf 600.000 bswextete, hatte ihn vom Trödler gegen Erlag von 180.000 K zuvüAechaltem Der Verteidiger des an geklagten Trödlers, gab all, daß der Kauf ein ganz unbedenklicher und. auchder Weis üngemessen war und schließlich ein zum Handeln mit alten Kleidern bssugten. Trödler keinen höheren PdeiZ zu HieteN vkr- Mchtei.sei, als votz tthm Ofbrdert würde. Ädehr. als sich der Person, des Verkäufers zu vergewissern, sei nicht erforderlich. Der Wichker - sprach östl üNgeklllgtM Trödler, ft ei. Mil in der Person MK Verkäufers und im der-ANfen Art, wie er aufrrat. sich kein Bedenkeu /ergeben., konnte, und schließlich der Händler M HgOn gchiübirt DMn WW. Mm fcf |u inacheü »ol«'.sch« WWchaWeMt. Bankenfustonen. — Der Streik in Obrrschlesien. — Kurzer Höhungen an der Börse. — Andauernder Geldmangel. — Kredite ans dem Ausland«. (Von unserem Warschauer M. S.-'Berichterstatter.) Tie scholl lange angekündigten BaniSenfusirMn nehmen -beveits greifbare Fownen an. Auch die Geheimnisfe werden bereits teilweise gel'üftet und man erfährt Einzelheiten über die'Transaktionen'. Wie bereits gemeldet wuvde, fusioniert 'ich die Wa r s cha us r Kre d i t b a n k mit der dortigen Bank für Handel und Industrie. Zur Vcfriedigung der Aktionäre -der -Kreditbank wird die Bank für Handel und Industrie eine zwölfte, Aktienemission von 1,200.00V Stück durchführen und >den Aktionären der Kreditbank auf je fünf Stück ihrer Aktien zwei eigene ausolaen. Eine zweite Fusion, die bereits perfekt ist, ist die der Warscha uer Agrarbank mit der Bank der Agrarvereinigung. Die Insolvenz der iald'bank ist. von feiten des Handelsgerichtes bereits verlautet worden. Es ift dies die erste insolvent gewordene Bank, der 'bald noch -einige Keine Privatbanken folgen dürften. ft Die Situation in Oberschlefirn hat eine kleine Besserung insoferne erfahren, als in der Warschauer Konferenz überdie Arbeitszeit eine Einigung erzielt werden -konnte. Es bleibt jedoch noch die Frage der Lohulherabs-etzung offen, «iud zwar deswegen, weil die Industriellen von -Hver Forderurrg, die Löhne um 20 Prozent herabzusetzen, nicht ab-. .zubringen find; es idanert der Streik deswegen fort. Ueber die Arbeitszeit wurde befchllofsen, daß in den Gruben acht, dagegen in der: Hütten zehn Stunden gearbeitet werden soll. Die AuZstchten auf «im baldige' BeeMgung drr StreDbeweglMg, die andauernd günstigen Nachrichten aU's Wien, Berlin «und fogar Paris verursachten, daß die bereits seit zwei Wochen däuernDe Hausse nicht nur nicht nachgelassen hat, sondern sogar an Stärke bedeutend zugenomimen hat. Die Effekten rrzielden fast ohne Ausnahme . weitere bedeutende Kursgewinne, die den Verlusten der. letzten dvei 'Monate gleichzuftS-llött sind. In W- Finänzkreifen ist man jedoch überzeugt, dast -diese MstvaMbeive» gung länger andauern toitb. Jedenfalls muß verze-chnet werden, idaß alle Tevmingeischäfte zu wesentlich höheren Kursen abgeschlossen werden. Infolge der unsicheren Situation der Banken standen die Ba nka k t i e n noch immer im Hintergründe der Äufwärtsbewegung und konnten ttur kleinere Kurserholungen erzielen. Die MavschaUler Diskontobank ging auf 8, Handelsbank auf 10,50, Industriebank auf 0,74, Malvpolskibänk aüf 0,60, Hypothekenbank auf 1 Zloty hinauf. Verhältnismäßig größere Steigeru-ngell erfuhren Industriewerte. In erster Reihe Zucker und P et rote u W-- aktien, vor: denen Gazy östliche bereits 24, westliche 5,50 Zloty notieren. Polska Naphtha erreichten 0,77, Ctzodorow 8,60, Ehybie 14.60 Zloty. Zymrdow verbesserte seine Notierung von 46 auf 65 Zloty. Zieleniewski erholte sich bis auf 15, Galizischr Montan auf 8 25 Zloty Von den anderen Arbitragewerten konnte Lembergw Brau bis 12.40, Rakszawa bis 5,44- Tepege bis 4,40 ulld Iaworzno bis 32 Zloty steioen. Dü auf dem GeldUmrfte Noch iiti'üter keim aUsschilnggebett'de Besserung zu verzeichtten istl dauert der Geldmangel an. Die Bankett hoffen, daß sie jetzt wieder größere Einlagen erhalten 'werdenda fein Regierungsdekret' ihuett den Zinsfuß zu erhöhen ermöglicht; den Banken ist es gestattet, selbst drei Prozent pro Monat zu verlangett. Der 'Baulkauswei's vom 31. Juli weist wieder eine Verarößerung des Zloty Notenumlaufes um 60 auf 530 Millionen Zloty aufjedoch ist disfer Betrag noch lange nicht auswichend. Die Bank Pols'ki hat auch weiterl/ur eine 79>prozentige Deckung. Der Anteil Polens an den Aktiv-en -der Oe-sterveichischttugarischen Bank wurde mit 15,876.221 Goldirorten ftstgesetzt. In den nächsten Tagen erwartet man die Auszahlung der evstett Rate in der Höhe pou 685.352 Äold- VröMtt. Die polnische Regierung setzt ihre Äestrebungen, AüZlandskredite zu erhalten, intensiv fort.. Las Finanzmittistttiüni keabsichtrgt, auf das Spiritusnwnvstol, ähnlich wie auf dcks T-abakntdnoPvl, etile Attleibe auszunehmen. Auch private UnternchmüNgen bemühen sich, das Auslattd an der polnischen Industrie zu interesfieieu, doch ist dies bis jetzt UUr teilweiise gelungen. Der Kreditgesellschast. d-r .polnischen Industrie ist es gelttttgett, Mit der atttevikanifchen Klöpstock-Finanzgruppe ein Abkötttmtzn aLsttscht'eßen, auf Grund desfnr diese Gtuppe sprozeutigü Pfandbriefe dieser Gesellschaft im Werte von fünf Millionen Dollar ZUM Kurse von 72 für 100 übernehmen wird.

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