Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1973 (12.8.1924)
- Date
- 1924-08-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr. 197J Men, M-enSW ^Letter MortzenzektunA kommsnolls 081° Urosllsonsn hskomfllebsnk, Lgrsm Alle Arten von Bankgeschäften Kreditum Warengeschäfte Wien, I' Seitzergaue 4 ,fsJfsssr Telephon« 82-5.Y0 Serie TelegrammadreBse > Franobank 18. Elgust ims «etie T Bolksvirt. Der SfterreMch'lMsche Handelsvrrkag. Aus Riga, 7. d. wird uns geschrieben: Die Vechand« lungen zwischen Oesterreich und Lettland zwecks Abschlusses eines Handelsvertrages nehmen einen guten Fortgang. Der österreichisch« Gesandte in Warschau, Herr Post, der namens seiner Republik die Besprechungen führt, hat telegraphisch Instruktionen über einige Punkte aus Wien erbeten. Falls diese Instruktionen im Sinne Lettlands ausfallen, steht der Unterzeichnung nichts mchr im Wege. Bezüglich der Handelsverträge Lettlands mit artderen Staaten erfährt Ihr Korrespondent: Seit langem schon schweben Dechandlungen mit Frankreich und mit den Der» eignigten Staaten von Nordamerika über den Abschluß von Handelsverträgen. Es stellt sich jetzt heraus, daß die sogenannte Nußlandklausel, also ein Punkt des Handelsvertrages, der Lettland das Recht gilbt, Sowjetrußland und den Baltischen Staaten noch besondere Privilegien außer dem minimalen Zolltarif zu gewähren, ein ernstliches Hindernis Legen den Abschluß dieser Verträge bildet. Frankreich hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß dieser Punkt nicht annehmbar ist. Es wird daher von vielen Wirtschaftlern empfohlen, di^e Klausel fallen zu lassen. Dann könnte Lettland kurzfristige Handelsverträge auf 2 bis 8 Jahre abschließen, und zwar in erster Linie mit Frankreich Md Polen. Auch Amerika verlangt die Fortlassung dieser Klausel. Da außerdem der amerikanische Senat eine allgemeine Revision der Handelsverträge beantragt hat, ist vor der Klärung der prinzipiellen Fragen mit dem Abschluß eines Vertrages nicht zu rechnen. Kredite für die Wische Kaulmarmschaft Lstgaliziens. Aus Lemberg wird Ms geschrieben: Vor mchreren ^Lochen hat die Lemberger jüdische genossenschaftliche KaufmannSbank ihre» Direktor Osias Gchr-eck zwecks Erlangung von größeren Krediten nach Amerika delegiert. Währen seiner Aufenthaltes in'Amerika ist es Herrn Schreck gelungen, Aktien im Werte von 150.000 Dollar abzusetzen sowie mit einem jüdischen Bankhause in New-Tovk in Beendung z« treten, welches gegen einen geringen Zinsfuß der Lemberger Kaufmannsbank 160.000 Dollar leihweise überließ. Ferner haben einige galizische Vereine der jüdischen KaufmannSbank 100.000 D o l l a r. in Depots übergeben. Auf diese Weise wird es der Lemberger jüdischen Kauftnamrsbank möglich sein, eine umfangreiche Kredittätigkeit für die jüdisch« Kaufmannschaft Ostgaligiens,zu entsaften. fabriken scheu sich gezwungen die Produktion einzuschränken und die Löhne um 20 Prozent herabzusetzen.. In E i s e n bemerkt man Preissteigerungen im Zusammenhänge mit dem Streik, in Obevschleften. Die Preise stiegen um 10 Prozent. Auch in der Glasindustrie kommen größere Preissteigerungen vor. Die Maschinenfabriken dagegen stehen ganz oder teilweise still, da sie über gar keine Aufträge verfügen. Die für staatliche Lieferungen eingerichteten Unternehmungen, wie Lokomotiv- und Waggonfabriken, haben noch immer keine weiteren Aufträge vom Staat erhalten. Bekanntlich hat der Staat infolge der Sanierungsmaßnahmen die Aufträge für das Jahr 1924 bis auf lO Pwzent vermindert. Infolgedessen arbeiten diese Fabriken nur höchstens zwei Tage in der Woche. revlsen- und Balutenkurse. (Mitgeteilt von der Oesterreichischm Nationalbank.j Vista Der polnische Warenmarkt.;/:ui>e Preise in der Textilindustrie. G-treÄepreis« tut« verändert. — Feste Eiseupreife. (Von unserem Warschauer M. G.-Berichterftatter.) In den letzten zwei Wochen macht sich 4m Zusammen, hange mit der Nahe der Wintevsaksvn ehcc gesteigert« RachftKge nach Baumwollwaren bemerkbar. Ms Käufer kommt hauptsächlich Kleinpolen in Betracht. Die Lodzer Produktion ist noch sehr gering, da die Industriellen die Waren zu bedeutend niedrigeren Preisen abgeben müssen. Die ZahlungSvechältniffe sind sehr schlecht und eine große Anzahl von Wechseln werden noch protestierte Wie weit der Geldmangel fortgeschritten ist, zeigt der Umstand, daß sogar auf solche Beträge wie 60 Zloty Wechsel ausgestellt werden. Die Bank Palski nimmt Wechsel, die aus Kleinpolen (GÄizien) stammen, viel lieber zum Diskont an, da man sich überzeugt hat, daß die dortige Kaufmannschaft viel pünktlicher als di« a»S Kougreßpolen zahlt. In der Manufakturenbranche beabsichtigen die Fabriken, die Preise zu erhöhen, besonders weisen Winterarti'kel eine steigende Tendenz auf. . In Galanteriewaren sind die Preise infolge der Zollerhöhungen fest. Die Wäschcfabrikcn beklagen sich über die Konkurrenz ausländischer Firmen. Die Preise sinken und die Fabriken schränken die Produktion ein. Die Wiener Konfektion beherrscht den Bromberge r und Posen er Markt vollständig. Die Bielitzer Textilindustrie, die währen der ganzen polnischen Wirtschaftskrise so ziemlich von dieser verschont geblieben war und auch sechs Tage arbeiten konnte, ist derselben in den letzten Wochen ebenfalls zum Opfer gefallen. Dis Arbeitszeit muß auf drei Tage in der Woche reduziert werden, wobei man mit größeren Konflikten mit den Arbeitern rechnet. Die Arbeiter haben sich an die Regierung um eine Intervention gewendet. Auf dem Getreidemarkte bemerkt man eine sehr feste Tendenz für Weizen, Hafer und Gerste. Der Weizenpreis betrügt in Warschau 87 Zloty und wird noch weiter steigen, da die Ausfuhr nach Danzig zuttimmt. Auch Gerste wird stark exportiert; der Preis schwankt bei 16 Zloty. Im Gebiete von Posen ist der Preis für Weizen 22, für Korn 11,50 Zloty. Gßi Kolonialwaren ist der Preis im Inlande behauptet. Auf dem Ledermarkte ist der Verkehr sehr lebhaft, wobei die Preise für Boxleder steigen. Papier und Schreibrequisiten verkaufen di-e Großhändler zu herabgesetzten Preisen, da viel ans Oesterreich importiert wird. Einzelne Papier- AtnMerrtant f, i holl. dulden Agram 1 w». Kronen . .; 1 Belf'red 1 Dinar . Berlin* 1 deutsche Reichsmark Brussel l heldische Franc«. . Budapest** l ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Thrlstlanfa I norweg. Krönen Kooennagen i dänische Kronor l.ondmi i Pfund Sterling . . Madrid t Pesetas ..... Mailand 1 Lire New York t Dollar..... Paris 1 Francs.. Prag 1 tschficho-slow. Kronen Sofia i Lewa . . . . . . Stockholm I schwedlseheKrnnor Warschau*** 1 polnische Mark Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Atnerlkan. Noten v. 5 Dollar nulw, » „ kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten .su W00 Leva , » » , l*® » » P kleinere , , . ÜSnlsche Noten 100 Kronar . . Deutsche Noten*. . . , . . , . . 100 ... » kleinere* . . . Engl. Noten von 5 Livre st, aulw, » , kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . HoMndlsche Noten 100 (ltllden . Italienische Noten v. 100 Lire aufvr, , » . kleinere . . . mgo«l. Noten ungest. zu 1000 Dinar - a » - kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten —. _ » kleinere . . . Romanische Noten zulOOO u. EOOLel _ » „ , kleinere . , . Rues. Noten (Romen,) *u WO Rubel * * föo » „ » ■ m kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tnehecho-alow. Not. v.tOQO nutw. kleinere , Tflrtdaehe Pfund-Noten..... Ungar. Noten** (n, Em.) ru lOOOKr. , *n 10.000 Kr. , . , . , kleinere. * Für eine Billion Mark, für 1 Zloty aufwärts. 11. August Oeld Ware 2766».— 2770(1— 27690— f8<— 888— f75— *81— «■89— «76— IRWn— 16970— 16850— 2694, - .17! 0— , 3674— 92.75 04.75 91,50 SI6— 318— 321 — 9880— 9720,^. 058"»— M48o— 115M— IH30— 3239*0— Z24M0.- 320800— 9480— 9520— Q48^— 3214.- ^226— 3189— 7(W5— 71185— MS35— 4072— 4088— 3957— 2105— 2115— 2>9S— 515— 519— 621 — 1B720— 18780— 187S0— 135-0— 13650— 13550— »3435— >3485.- 13475- 8, August Oeld Ware 37700— P.80— pSO— 16950— 3680.- P3.50 323— 9620.- 11470.- 381800,- 9520— 3201 — 71185.- 3973— 2105.- 525— 18780— 13650,— 13825— 70460.- 70360.- 3650,- 502.- 482— 11220.- 16520— 70860,- 76760.- 3880— 510,- 49)!- 11300— 16640.- 7046.7,— 70360.— 3630— 488,- 11190.- 16520,- 76860— 70760— 3660— 516.- 448— 1127.1— 16640— 16420— 10540.— 16420— 16540— 322100— 383700.- 310000— 320600— 321900.- 321500— 3J8800,- 320400— 4-148— 3320— 3290- 883.- 873— 9460— 13480— 13280— 316— 306— 18530— 13420.- 9360— 2092— 2087.- 33800— 91— J175- »500— 3240— 3210- 880— 879— 9540— 13620— 13420— 320— 310— 18630— 13500— 9440— 2108— 2103— 34600— 3980— 27300— 3195— 3165— »77— 867— 9460— 13480— 13280— 317— 807— 16530— 13460— 9360— 2087— 2082— 33609— 90.25 3990— 27500.— 3813— 3185— 883.- «7zl- 9540— 13620— 13420— 321— 311— 18630— 13540— 9440— 2103— 2098— 34600— 93.25 *** 86— 89— 82.35 88.25 ** für 100 ungarische Kronen. schaden dürfte sich dieser Reichtum auf 4L MMarden Dollar' vermindert Haben. Rechnet man das Nationaleinkommen zu 12,5 Prozent der obigen Summen, so ergäbe sich für die Vorkriegsziffer die Summe von 7,8 MMavden und für die ^Gegenwart von 6,6 Milliarden Dollar, oder 40 Dollar ,auf den Kopf der Bevölkerung. Doch ist dieser Betrag wahrscheinlich noch zu hoch gegriffen. Demgegenüber gibt Rakowski den Borckriegsreichtum Rußlands mit 75 Milliarden an, der sich bis 1931 <juf ein Viertel dieser Summe ^vermindert habe. In diesem Jahre habe das Nationaleinkommen nur noch S Milliarden Dollar betragen, heute sei es auf 3,75 Milliarden Dollar zu schätzen. Nach den amerikanischen Berechnungen für Staatsschulden und durch den Staat garantierte Anleihen des Auslandes belief sich.der Zinsendienst Rußlands vor dem Kriege auf jährlich 200 Millionen Dollar, wovon 62,79 Prozent auf Frankreich, 7,76 Prozent auf England, 0,25 Prozent auf die Vereinigten Staaten, 11,68 Prozent auf Holland und 17,58 Prozent auf andere Staaten entfielen. Auf Grund von amtlichen Angaben der Sowjetregierung aus dem Jahre^ 1922 war ausländisches Kapital in Handels- und Jndustrieunternehmungcw, abgelchen von Anlagen in, Eisenbahn, städtischen und RegierungSunternehmungen, interessiert. In der Grubenindnstrie waren 87,2 Prozent ausländischen Kapitals tätig, in der Metallindustrie waren 17,5 Prozent, in Bodenbesitz 11,5 Prozent, im Bankgeschäft 10,6 Prozent, in der Textilindustrie 9,6 Prozent, in der chemischen Industrie 3,7 Prozent und in anderen Unternehmungen zu kleineren Teilen. Fusion der Wiener Kausmanusbank und der Kompaßbank. Wie uns mitgeterlt wird, sollen zwischen der Wie-ner Kausmannsbank und der Kompaßbank Verhandlungen stattfinden, welche eine Fusion beider Banken bezwecken. Die Vertreter beDer Banken hatten schon Vorbesprechungen miteinander gehalten, denen Zufolge sich keinerlei ernste Schwierigkeiten gegen die Fusionierung ergeben. Die Hauffe in deutschen Staatsanleihen. An den deutscheu Börsen und auch in der Presse sind Gerücht« verbreitet worden, wonach angeblich das Neichsfiiranzmmisterium oder das preußische Finanzministerium Käufe in RenteMverten tätige. Es i,t sogar die Behauptung ausgestellt Wochen, daß solche Regierungskäufe im Ausland vorgenommen würden. Demgegenüber wich uns von zuständiger Seite erklärt, daß weder das Reichsfinanzministerium noch das preußische Finanzministerium, weder im Inlands noch im Auslande solche Käufe in eigenen Rentenwerten tätige. Insolvenz einer ungarischen Aktiengesellschaft. Aus Budapest wird gemeldet: Wie die Blätter aus Szeged in melden, ist l'bte dortige Georg Veesh-A.-G. -insolvent geworden und hat um das gerichtliche Ausgleichsverfahren angchucht. Die Aktiengesellschaft, deren Präsident der Staatssekretär Stephan K o s z o ist, bietet ihren Gläubigern eine LOprozent-ige AuSgleichsquote. Der Generaldirektor der Gesellschaft. Georg B e es y, ist infolge der Aufregung-?n an einem schweren Nervenleiden erkrankt und mußte auf die psychiatrische Abteilung der Sz-egediner Klinik gebracht werden. Der Postverkehr nach Belgien. Die Kammer für Handel, Gewerbtz und Industrie macht daraus aufmerksam, daß mit Wirksamkeit vmn 1. August 1924 der Paketnachnahme- und Postaustragsvevkehr mit Bvlgien in beiden Richtungen wieder aufaenommen wurde. Dasselbe gilt vom HMsreizetxelvarkehr. Nachnahme und Postaufträge nach Belgien sind mit 1000 belgischen Franken . in der Gegenrichtung mrt 3,6 Millionen, beziehungsweise bei Postaufträgen mit 2 Millionen Kronen begrenzt. Das ausländische Kapital in Rußland. Rußlands Rationalreichtum vor dem Kriege wivd von der. New-Uorker Bankers Trust Co. auf etwa 58 Milliachen Dollar geschätzt. Durch den Krieg, die Gebietsverluste und allgemeinen Kriegs- Wiener Börse. BLdeutende Kurssteigerungen. Die Börse eröffnete gestern in sehr freundlicher! Stimmung, welche durch dix zahlreichen Kaufaufträge des In- und Auslandes hervovgevusen wurde. Es waren zum ersten Male beidmtendere Müsatze der Börse nach längerer Zeit zu verzeichnen. Besonders stimulierend auf die freundliche Tendenz der Börse wirkten die Nachrichten aus London, welche.den Abschluß dev Berhandlnngen gegen Wochenende wahrscheinlich machten. Auch das Vertrauen des PuIbMumS zur Börse war durch zahlreiche Kausorders auch von seiten der Provinz deutlich gekennzeichnet. Wieder waren es kleinere Werte, die besonders favokisiert waren. Eme beisondere Anregung gewährte dom MaÄt die Herabsetzung der Valutenumsatzsteuer, deren Höhe das ausläMsche Kapital zum Teil fernhielt. Das Deckungsbadürsnis der Kontermine kam mit Rücksicht aus die .festen Börsen der Nachfolgestaaten besonders zum Ausdruck. Aus Berlin und Prag liefen nmfangroiche Kaufcmifträge ein. Es gewannen schon zu Beginn der Börse österreichische Kredit- Mven, Skoda und Werte der Maschineniindustrie. Dabei kam den letzteren der M-aschinenbedaus der msstschen Regierung zugute, die ihren Bedarf im Auslände zu decken beabsichtigt. Auch im weiteren Verlaus« des Verkehrs steigerte sich ununterLrochen daS Interesse für Bank- Elektrizitäts-- und Bauwerte. Die sprunghaft« Steigerung.einzelner Aribitvagewerte ln Prag bewirkte ebenfalls an der Wiener Dorf« bedeutend« Kursorhöhungen. Besonders JndustvichÄPivren und Zuckerwerten kam dies« Steigerung zugut«. Die Auswortungsvorlage in Ungarn wirikte stimulierend auf dr« ungavifchen AMragewerte. Trotz der Meldung über die beabsichtigt« SrhWmg deS Prozentsatzes boi der Ossterreirchischen Nationalbank bchielt die Börse bis zum Schluffe ihre fvenMiche Tendenz, nachdem sie kurz vorher die höchsten Dageskurse erzielt hatte. In der Kulisse waven durchweg- Kursrchöhungen zu verzeichnen. Die Baukwerte waren ebenso wie in der Vorwoche gesucht. Es gewannen: Bankverein 11.000 K., Britischungarische Bank 8700 K., Oesterveichische Kredit 13.000 K., Ungarische Krvdit 11.000 K. und Unionbau 9000 K. Von den Industri«unt-e'ninehmungen stmgen: SLllda um 61.000 K-, Felten um 23.900 K>, Krupp um 20.M K., Alpine um 20.000 K., Waagner um 16.000 K., A. E. G. Union um 12.000 K., Timber uw 30.000 Ä,, Salgo um 35.000 K., Siemens um 26.M K^ Ungarische Hosherr um 11.000 K-, Ortsterreichiische Hosherr um 4600 K., Karpathen um 12.000 K- und Gummi Sentperit um 16.000 K. Im Schranken standen nebst Zucker- und.Papierwerten auch Petroleiumaktien an der Spitze der Bewegung. Ban Petroleumwerten echöhten sich: Fanto. um 80.000 K., Galicia um 180.000 K., Naphtha Lemlberg um 20.000 K. und Wien Floridsdorser Mineralöl um 12.000 K. Bon den .Jindustrieunternehmungen notierten höher: Wiener Lo>komytivs>abriik um 125.000 K., Simmeringer Maschinen um 20.000 K. und ZiclenieWSki um 12.000 K., Oberungarische Berg mid Hütten um 30.000 K., Ungarische allgemeine KchleAergban um 85.000 K., Berliner Telephon um 70.000 K-, Schrauben- und Schmiedewaren um, 33.000 K., Prager Eisen um 46.000 K-, Ditmar Lmnpen um 110.000 K., Krainilsch« Indnstriogchellschaift um 120.000 K>, Hutter und Schraniz um 19.000 K., GgtM)er Eisen um 90.000 K., Gösser Brauerei um 330,000 K., Grazer Brauerei um 183.M K-, Golleschauer Zement um 160.000 K. und Perlmoosey um 125.000 K. Bon der chemischen I n d ust r t e zagen. an: Brosche um 140.000 K-, Nobel Dynamrit um 4QO.Q00 K , IungbuuHlauer Spiritus um 1,M.M K. Bon Papierwerten gingen Hc>l-nr!chtschaler! mit Mer KurseUhöhung von 92,000 K.» Neusiedler mit Mer solchen van 14Y.M K. und Leykanr- IMstihal mit Mer von 33.000 K. hervor. Auch der Anlagemarkt war sehr günstig gestimmt. Ocherrtzichische Goldrenten echöhten sich ebenso wie di« Silber- Prioritäten und tschechischen MeOahnchligationen. Von den Exoten notierten: Knobloch 5000 K., Mraznioa 49.000 bis 51.900 K., Schillert u. Co. 5000 K., Tepe»ge 60.000 bis 64.000 K., Universale 22.500 bis 23.800 K. 59752995