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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-05 · Heft 1966 (5.8.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1966 (5.8.1924)
Date
1924-08-05
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Geile 8 Wien. Dienstag __ Auf dem Saazer Mailte notiert man bei fester Geschäftslage zwischen 3800 und 4000 Kronen. Auf dem südwcstdeulschen Hopst'.i-markte haben die Pre.se »m etwa 50- Goldmark pro Zentner angezogen. Mcm fängt an, »ie Aussichten der neuen Ernte infolge des nassen Wetters etwas vünig'.r gimstig als bisher zu de urteilen und glaubt, sowohl in Laden als auch in Württemberg und Bayern die Erwartungen mm das Ergebnis etwas herabstimmen zu müssen Die dadische Füüihhoipftnernte wird im Laufe dieser Woche beginnen, oder schon heute trifft man vielfach ausgererfte Hopfen. Aus dem Wsaß eingeganene Berichte schildern den Stand des Späthüpffens als recht verschieden, der Frühhopfen hat auch dort unter der ungünstigen Witterung gelitten. In der Pfalz ist der Stand bis jetzt noch günstig geblieben. Das Malzgeschäft war unverändert, die Forderungen für die Wintermütze schwanken zwischen 34 bis 38 Goldmark je nach Beschaffenheit. Kunstseide. Die italienischen Knnstseidefabriken zeigen großes Bestreben, ihre Betriebe zu erweitern, da bei der wachsenden Weltproduktion ein Druck auf die Preise entsteht und ein dem bisherigen gleiches Erträgnis nur bei verstärkter Erzeu^nna erzielt werden kann. Die Kunstseidefabrikanten haben im Vorjahre vro Kilogramm 60 Lire Gewinn gehabt, bei den diesjährigen Preisen sei dieser Gewinn, der übrigens reichlich hoch erscheint, bereits auf die Hälfte zun'-ckgegangen. Rohe BaumwoNgcwcbe notieren durchgehends um je 1 Punkt höher, u. zw. t 78 Zentimeter 14/14 20/20 pro August-September —.79 Schweizer Franken, 78 Zentimeter 15/14 20/20 —.82 Schweizer Franken. 87 Zentimeter 21/21 30/80 —.94 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 86/42 -.58 Schlveizer Franken, 87 Zentimeter 19/21 38/42 —.71 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Nummern stanzösischer Zoll. Holz. An den deutschen Markten beschränken sich die Umsätze meist auf notwendig .werdende Ergänzungen der Lagerbestände für Sägewerksproduktionen. Einige Verkaufsmöglichkeiten standen für Schalbretter, die frei Waggon Berlin 41 bis 42 Mark (etwa 35*/, über Friedensparitat), und für Kanthölzer, die 46 bis 49 Mark brachten. Für gute, unbesänmte, unsortierte Stammbretter von 42 Millimeter Starke aufwärts lag der Preis zwischen 80 und 100 Mark, eS wurden aber nur geringe Mengen verkauft. Kohle. Innerhalb der Verkaufsgemeinschaft der Ruhrkohlenzechen schweben zurzeit Besprechungen über eine weitere Herabsetzung der Kohlen- und Kokspreise, vielleicht schon mit Wirkung vom 1. August ab. da die letzte Ermäßigung der Preise nicht den gewünschten Erfolg hatte. Der Absatz ist angesichts des Darniederliegens der Industrie so schlecht wie noch nie zuvor, so daß, nachdem bereits enorme Vorräte aufgestapelt wurden, zu Feierschichten größeren Umfanges geschritten werden mußte. Diese Feierschichten erweitern sich täglich. Der Abschlag soll etwa 8 bis 10*/, auf die jetzt gültigen Preise bettagen. Wachs. Im Auslände ist das Geschäft verhältnismäßig ruhig, trohldeim machte sich eine etwas lebhaftere Nachfrage bemerkbar. Die Preise sind im allgemeinen unverändert. Es notieren: Ausländisches gelbes Menenwachs je nach Provenienz^ 130 bis 169 Schilling, jetigraues Carnoubckvachs 110 bis 112 Schilling, prima original Japanwachs erste drei Marien 86 bis 88 Schilling pro ©tot. netto alles unverzollt ab Lager München, reines geMeichtes BUenenwachs 310 Goldmark. Ceresin naturgM 54 bis 56 Grad CeHi-is 82 Schilling, Ceresin prima weiß 54 bis 56 Grad CeWus 86 Schilling (höhere Grädigkeiten entsprechend) pro 100 Kilogramm verzollt ab Lager München. _ Viehmörkte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Rindermarlt. Der gestrige Austrieb belief stch auf 293 Stück inländisches, 475 Stück ungarisches, 212 Stück tschechostowakischeS, 682 Stück jugoslawisches, 1122 Stück rumänisches und 93 Stück deutsches, zusammen 2876 Stück Schlachtvieh, worunter sich 2251 Stück Mast- und 625 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 2124 Ochsen, 439 Stiere, 291 Kühe und 22 Büffel. Bei einer Minderzufuhr von 556 Stück, ent der mit Ausnahme rumänischer Provenienzen alle anderen Herkunftsländer partizipierten, find die Preise gegenüber der Vorwoche um 1500 K. pro Kilogramm gesttegen. Auch Ettere und Beinlvieh haben 1600 K. pro Kilogramm und stellenweise auch mehr im Preise cmgezogen. Es notierten Ochsen prima 17.600 bis 19.500 K., extrem 20.000 bis 22.000 K., sekunda 15.000 bis 17.000 K.. Tertta 14.000 bis 15.500 K., Stiere 14.000 bis 18.000 (19.000) K., Kühe 13.500 bis 17.000 (19.000) K-, Beinlvieh 9000 bis 13.000 K. und Büffel 10.000 bis 12.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. . Borstenviehmarkt. . Laut vorliegenden Ausladungen und Anmeldungen dürste sich der heutige Austrieb auf zirka 10.500 bis 11.000 Schweine belaufen. Banmwollmarkt. Lew-Tork, 2. August. Danmwollznsuhren in den atlant. und Golshäfen 2000, im Innern 3000. Ausfuhr nach Großbritaimien —.—, nach dem Kontinent 1000. Lokalmarkt middling: 31.50 (letzt. Kurs 10.95). Tendenz: Stetig. — Termine r Juli —.—, August 28.50, September 28.50, Oktober 28.32, November —, Dezember 27.70, Jänner 27.52, Februar —, März 27.73, April 27.80, Mai 27.86, Juni Berliner Börse. Berlin, 4. August. Die Eiinlabimg der deutschen Delegierten nach London und die Anwesenheit des amerikanischen Staatchekretärs Hughes versetzten die Börse in eine hoffnungsvollere Stimmung, was eine Belebung sämtlicher Umsatzbebiete bei stark anziehenden Kursen zur Folge hatte. Gekräfttgt wurde diese freundlichere Stimmung durch die ermutigende Aeußerumg von Hughes bei dem heutigen Pr-esseömpfang in der amerikanischen Botschaft. Die schweren Montainpapiere sowie die Umsatzgeibiete der Elektrizitätswerke. Chemischen Werte und Kali-Mtien gewannen etwa zwei Billionen Prozent. Auch SchiGahrtsaktien schlossen sich tu etwa gleicher Stärke der Au-fwärtsbüwLgung an. Ebenso konnten Bankaktien namhaften Nutzen ziehen. Von Maschinenfabriksaktien waren Ludwig Löwe Mt einer Steigerung von 2»/» Billionen Prozenten bevorzugt. Ferner Äugsiburg-N'ürnlberger Maschinen, die 4'/« Billionen Prozent gewannen. Von Bahnwerten wurden Kanada mit 2Va und Elektrische Hochbahn mit % Billionen Prozent hoher bezahlt. Die Spekulation benutzte die gute Haltung, um eine starke A-u'fwärtsbewegung in deutschen Anleihen in Szene zu setzen. Angeblich sind namentlich für Iudustricpo. iere große englische und amerikanische Käufe Vorgelegen. _Mierier Morgerrzertunft._ «Alles ui Billionen von Mart., « S ch l n b f u t f c t Türkische Lose 22.50, Oesterr. Staatkbabn 82.875, Nordd. Llovd 6.3, Der. Elbeschiffahrt 2.75. Berliner Handelsgesellschaft 27.125. Kommerz. Privatbank 5.876, Darmsiädter.Bank 8 5, Deutsche 10.125, Diskonto- Kommandit 12.—, ' Dresdner Bank 6.75, Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kre^ 0.425, Oesterr. Länderbank —, Reichsbank 40.—. Wiener Bankverein 0.25. Wr. Uniondank 0.35. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 9.5, Bockumer Gußstahl 48.—. Daimler Wlotoreu 3.1, Deutsch-Luxemburger 49.76. Deutsche Maschinen 6.876. Dynamit Nobel 7.50, Felten n. Guilleaume 24.75, Gelsenkirchener Berg 51.—, Tb. Goldschmidt 13.6, Harvener Bergbm: 61.5. Hirsch Kupfer 22.—. Höchster Farben 14.875. Hodenlohe-Werke 28.4, Lanradütte 7.125, ManneSmannröhren 32.5, Pbönix Bergbau 29.9, Schuckert lt. Co. 36.5, Siemens u. HalSke 43.50^ Telephon Berliner 5.375, Goldanleihe 4.2, Dollarschatzanweisungen 81.70. Prag, 4. August. Die bereits im samstägigen Privat- Vevkehr beobachtete Besserung übertrug sich auch ans den heutigen Verkehr und zeigte sich namentlich in Steigerungen von Skoda-, Schüller-, sowie Jnwald-. Oesterr. Berg- und Hütten- und Budweiser Branereiaktien. Ten Anlas; dazu gaben Deckungskänfe der Kontermine und Hoffnungen bezüglich einer günstigen Beendigung der Londoner Konferenz. Dennoch war der Verkehr nicht rege und auch die Umsätze nicht sehr groß, da sich die Spekulation zurückhaltend verhielt. Heimische Banken verkehrten ruhig, Wiener lagen fester. Verkehrswcrte tendierten ungleichmäßig. Der Anlagemarkt neigte zur Abschwächnng. Staatspapiere waren ungleichmäßig. Für die übrigen Werte bestand kein Interesse. Am Exotenmarkt war die Stimmung gebessert, doch hielt sich das Geschäft in den engsten Grenzen. Der Schluß war befestigt. S ch l n ß k u r i e: Türk. Eisenbadn-Anleibe —Franken —, Böbm. Unionbauk —.—, Böbm. ESkomptebank 387.—, Böhm. Jndnstrialbank 418.—, ZivnosteuSka Banka 398.75, Anglobank 97.—. Oesterr. Kredit 78.—, Wiener Uuioubauk 73.50. Wiener Bankverein 54.50, Bnschtiehrader Eisenbahn Lit. A —. Lit. B —, Ferdiuaubs-Nordbabtt 5630.—, Vrag-Dnxer 148.—, Auffig-Tevlitzer Eisenbahn —, Nestomitzer Zuckerindnstrie 1390.—, Vereinigte Elektrizität Wien 110.— ex. Brosche 1075.—, Koliner CvirituS 1013.-7-, KönigSbofer Zement 940.—, Breitfeld-Dcmek 480.—, Ringboffer 685.—, Cimmeringer 100 50. Rotbkosteleber Textil 302.—. Alviue Montan 181..—. Voldihntte 297.-, Prager Eisen 861.—. Oesterr. Berg u. Hütten 2310.-. Skoda 635.—. Jnwald 225.-. Budapester Börse. Budapest, 4. August. Die heutige Börse eröffnet« auf dem freitägigen Niveau. In einzelnen Effekten kam es zu kleineren Kursabbröckelungen, doch konnten die Verluste im weiteren Verlaufe auf bessere Wiener und Londoner Meldungen wieder wettgemacht werden und dreiprozentige Kurssteigerungen bildeten die Regel. Der Schluß war freundlich und der Verkehr lebhaft. (Alles in Tausenden von Kronen.) Schlußkurse: Britisch-Ung. Bank 42.—, Ung. Kredit 665, Oesterr. Kredit 176, Salpo Kohlen 570, Rimamuranher 126, Südbahn 66.—, Staatsbahn 520.—, Anglobank —Gran- Szaszvarer 350.—, Oberung. Berg-Hütten 440.—, Dräsche- Ziegel 190.—, Nng. allg. Kohlen 3135.—, Nrikanv Koblen 1045, Koburg —, Spodium 135, Clotilde chem. Fabrik 53.—. Ung. Eisenbahnverkehr —, Verein. Holz 20.—, Adria 975.—. Sie Devisenkurse. Zürich. 4. August. (Devisenkurse von 12.45 Uhr. Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Milliarde —.— (—.—), Holland 205.75 (205.75), New-Aork 534.- (586.25), London 23.75 (23.73), Paris 28.20 (27.95), Mailand 23.32 (23.30), Brüssel 25.50 (25.05), Kopenhagen 86.50 (86.40), Stockholm 143.50 (143.50), Christiania 72.- (73.50), Madrid 71.90 (71.87), Buenos Aires 177.50 (176.50), Prag 15.92V* (15.92'/,). Budapest 0.0069 (0.0069). Bukarest 2.35 (2.35), Belgrad 6.40 (6.40), Sofia 3.90 (3.90), Warschau -.—), Wien 0.007525 (0.007575). Berlin» 4. August. (Devisenkurse.) (In Goldmark für - 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-Aork,London,Japan und Rio für 1 Einheit, Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam 160.80 (160.05), Belgien 19.80 (19.20). Christiania 57.16 (56.61), Kopenhagen 67.83 (67.43), Stockholm 111.42 (111.42), Italien 16.275 (18.10), London 18.595 (18.455), New-Pork 4.19 (4.19), Paris 22.12 (21.175), Schweiz 78.25 (77.76), Spanien 56.86 (55.61), Wien 5.92 (5.90), Prag 12.45 (12.38), Budapest 5.41 (5.36), Sofia 3.08 (3.03), Belgrad 5.02 (4.99). Berlin, 4. August. (9'otenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Dollar uud Pfund für 1 Einheit, österreichische für 100.060 Einheiten und polnische für 100 Zloty.) - Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 18.55 (18.41), Italienische 18.29 (18.35), Oesterreichische 6.95 (5.94), Polnische 77.25 (77.25), Tschecho-slowakische 12.48 (13.37). Prag» 4. August. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministerium-.) — Berlin*) 8.01V, (8.02'/,). Zürich 633.50 (631.60), Pari» 179.25 (172.25), London 150.55 (149.30), New-Aork 33.95 (33.95), Belgrad 41.05 (40.70), Bukarest 14.80 (14.60), Wien 4.70»/, (4.70'/,), Warschaus 655.- (655.50), Agram —.— Budapest 4.12'/, (4.11), Jugoslawische 41.05 (40.60), Oesterreichische gestempelte Krone 4.68'/, (4.68), Polnischest) 652.— (653.-). Ungarische 4.05 (4.07). *) per Billion, st) für 100 polnische Gulden. Budapest, 4. August. (Kurse der Tevisenzentrale.) — Amsterdam 29.920 bis 30.070, Bukarest 341.— bis 344.—, Kopenhagen 12.570 bis 12.640.Christiania 10.680 bis 10.740. London 845.000 bis 347.000, Berlin bis —Italien 3393- bis 3410.—, Paris 4100.- bis 4130.-., Prag 2304.- bis 2320-, Stockholm 20.865 bis 20.975, Zürich 14.540 bis 14.615, Wien 1,0940 bis 1,10, Sofia 567.— bis 570.—, Agram 9.35 bis 9.40, New-Aor! 77.600 bis 78.000, Warschau —bis —. Brüssel 3708.- biS 3727.-. Belgrad» 4. August. (Devisenkurse.) London 368.97 bis , Paris 439.50 bis —New-York 83.07 bis -.—, Genf 1556.- bis —Saloniki bis Mailand 962.— bis —Prag 246.87 bis Berlin —bis —.—, Wien 0.1174 bis —Bukarest 36.35 bis —.—, Sofia 62.— bis , Budapest 0.1075 bis —, Brüssel 397.— bis —, Amsterdam bis —, Warschau — bis Agram, 4. August. (Devisen.) Wien 0.1177 bis — Berlin —.— bis —.—, Budapest 0.110, Bukarest —.— bis —, Italien 362.75 bis '—.—, London 869.75 bis —.—, New-Vork 83.— bis , Paris 440.25 bis —. Prag 247.30 bis -.-, Sofia —bis Schweiz 1556.50 bis —, fBiS'M - bis —Warschau —.— bis - Amsterdam 8215.- - bis —, Stockholm —bis —. Warschau» 4. August. (Devisen.) Berlin —.— bis London 22.89 bis 28.11, New-Aork 516 bis 521, Prag 15.33 bis 15.47. Wien 7.28 bi» 7.83. 8. August 1924 ~ Nr. 1966 * Nachdruck Vorbehalten. 36. Fortsehung. WWWM „Bravo, Jungens!" „Wer hat die Goals geschossen?" ,Hoch Hollywood!" So klang es von allen Seiten und die überraschten Hollywood-Spieler konnten sich kann: von ihrem Erstaunen erholen. Bald aber fanden sie sich in die so ungewohnte Situation, und als die Menge darauf bestand, Marr im Triumpf auf den Schultern zu den wartenden Autotaxis zu tragen, formten die anderen Spieler auf beiden Seiten eine Art Leibgarde. Marr war noch jung genug, um diese Episode zu genießen, aber seine größte Freude sollte noch kommen! Als er zu Hause anlangte, fiel sein Auge sofort aus einen an ihn adressierten Brief, der auf dem Tische lag. Er war ohne Briefmarken, also scheinbar durch Boten befördert worden. Sein Herz klopfte hörbar, als er die Schrift erkannte. Tann hielt er das Blatt in Händen und las die drei Worte: „Mein prächtiger Junge!" 4. Kapitel. Margery erzählt eine Neuigkeit. Die Hollywood-Spieler saßen in ihrem Ankleideraum und gaben sich eifrig ihrer gewohnten Montagmorgenbeschäftigung hin, die darin bestand, den Inhalt der ausgezeichneten Sportwochenschrift „Achletie World", die Bibel jedes Professionals, zu diskutieren. Jeder Mann hatte sein eigenes Exemplar der Zeitung, trotzdem drängten sich die meisten um Pat Finnegan, den anerkannten Klubkomiker, der einige Stellen aus dem Bericht über den samstägigen Klubkampf vorlas. „Da hör' zu, Dick, was der Mann über dich sagt!" rief der Rechtsinnen, als Wkarr den Raum betrat. „Marr, der neue Zenterstürmer der Siegermannschaft, gefällt mir und ich stimme mit den Lobeshhmnen, die mir ein Hollywood-Journalist vor Beginn des Spieles ins Ohr gesungen hat, vollkommen überein. Am Samstag mußte er unter den größten Schwierigkeiten arbeiten; trotzdem gelang es ihm, zu zeigen, daß er sämtliche Eigenschaften besitzt, welche ein erstklassiger Mittelstürmer haben muß. Hollywood, das Team, welches die eigene Heimat ablehnt, obwohl es in dieser Saison so guten Fußball gespielt hat, ist zu dieser Erwerbung zu beglückwünschen. Marr sollte seinen Weg machen." ,/Sehr gut!" kommentierte der Zenterstürmer, als Finnegan geendet hatte. „Du solltest dir daraus etwas einbilden, daß du neben einem solchen Genie spielst! Llber wie ist das Verdikt über das Team als Ganzes? Das ist doch wichtiger!" Hollywood wird möglicheriveise im Cup noch ziemlich weit kommen", summte Pat Finnegan, indem er weiter aus dem Blatte vorlas. ,M wird ganz davon abhängen, ob der Klub in den künftigen Auslosungen Glück haben wird. Wir warnen jedenfalls alle davor, diese Elf nicht ernst zu nehmen. Ihr Ligarekovd flößt Respekt ein und ihr Spiel gegen Girnsley am Samstag hat allgemeine Bewunderung gefunden." „Hol's der Teufel! der Kerl versteht etwas vom Fußball! rief Artur Wallis, der Tormann. „Auch wenn er vergesset hat, zu bemerken, daß ich der genialste Goalmann in England bin!" ,Sass' dich nicht auÄa'chen!" meinte Billy Wrenlock freundschaftlich. ,/Was kannst du schon ausrichten gegen eine Stürmerreihe wie die Swifts?" „Reinhalten kann ich das Tor, wenn ich genau wüßte, daß du den linken Flügel halten kannst!" antwortete der Torhüter mit herausforderndem Lächeln. „Seid ihr Kerle noch immer nicht angezogen?" grollte eine Stimme an der Tür. ,Zallo, Sage, was glaubst du eigentlich, ist das eine Fußballmannschaft oder eine Kaffeegesellschaft?" Es war der alte Sam Hollister und doch nicht derselbe. Der Manager schien um Jahre verjüngt und, obwohl seine Stimme barsch klang, so lag doch ein Lächeln um den grimmigen Mund. Mir haben oben davon gesprochen, was wir tun wollten, wenn wir jetzt gegen die Swifts ausgelost würden", sagte Wrenlock, während er steinen Kasten öffnete. „Diese Elf wird sich noch höllisch anstrengen müssen, bevor sie von den Swifts reden darf!" antwortete der Manager. Aber der Gott des Zufalls waltete anders, denn als am selben Nachmittag die Namen der Klubs, die di? erste Runde bestanden hatten, aus der Auslosung herauskamen, da waren die Swifts für die nächste Runde mit Hollywood gekoppelt! 1 Nicht nur die Hollywood-Mannschaft, sondern die halbe Stadi sprach von nun au von nichts anderem, als von dem bevorstehenden Kampf der zweiten Runde, der die Mannschaft, von der man behauptete, daß sie der. elegaw testen Fußball im Lande spiele, nach Hollywood bringen sollte.- (Fortsehung folgt.)

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