Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1965 (4.8.1924)
- Date
- 1924-08-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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-«M L MöstW Vo r1e t z t e8 HU k l f 61sfl theaters von New York Direktor Monis Schwarte Nächtvöritellüng Hä il Montag, 4.lOÜhr, im Carltheater zugunsten des Kören Kajemeth M . 1’torael (Jüdischer Watloil&lfönds) i e i rt von 8 B A k t e . ii A 1 e j t m i t h e m O'ittf deü.Westschm müssttt mit Vorsicht. uttfe ■ Mosten urch stUsgsnützt' werden, foifft wenden " ' ündAnnchstMWeit in SchiMerFen und Mitwirkende Damen; Anna Ajspef, Bert» ©erste»: Herren: Lazar Fried, Eduard Goldfaden, Isidor Keschier, Jakob Mestel, Morris Schwartz,. Josef Schwarzberg, Mark Sdtweia; L. Sefd.enherg Der Gesamtertrag des Abends wird für dem Ankauf;vfn 8fumt>ent Bodm fUr die JOdtiehe Siedlung In Pailstlna. verwendet 1, Vörvdrkanf: Büro des.Keren Kajemeth, ILZlrkusg. 33.(Tßf. 45Pf6, Söttttag von 9-1 UHr); BücttiandtangLöwIt, l.,Rotent»nas,tf. 22* BQ<^?stybe,,II.T&borstraS3e 20a; Roteriturm-Bazar; „Wiener Morgenzeitung*; Zionistische Sektion Praier (Qerstl), II. Jifflgstrasse 8. und’ an der Kasse des Carltheaters Füg verlängerten Strassenbahaverkehr fet gesorgt!• m. «A-- ©e <t/; aafett,. 2. v- PiMVstVäße 41. J ÄufgaVe M. lg. Bo» Salomon Großmann (Wien). Schwarz; Kdö, La* ge, Bb§, ae (5 Steine). OW^ d 6 Weiß. Vachr Kb7, 0s1.8ä7. To4, Üb3, «8 (8 Steine). Mytt in Mt Zügen. ---5 Lösungen. Sfe*. 10; 8 8—8 4, Üb. 11: La7-b8. Z« AMaSe M. 12 bitten wir auf 8 8 einen schwarzen Läuft« «inznzuzeichnen, der Versehentlich fortgelassen wurde. Mchtiae Lösungen liefen ein von r Ftünz Gutfteund, Ernst Deutsch» JL KahSn (Wien), Leon Gack (Dtohövycz). ' Partie Nr. 13. - KewOorker Grvßmetstertmnier 1SS4. Eingeschränktes LSnfttgümbit Schwarz: A. Aljechtn. 21. Id 7dl Dal-16! Ldkß'r Dr. G» T. Tärtakower. . 1. »3—s4 o7-"0b . .' Daist es vor allem bre Sonne, W na'chr der dstnikebn Wiinterszeit: , gMe.n- R-egönsteckohe Mch allM Wachsenden und Blühenden auch osr MwfcheMmne Ev- Lbstrng. bringt. - Wie nie.zuvor hat unsere.Zeit. M aufhellenden, anfhsvtevMn Einfluß und. die' gesimchhÄtsfördeimdo Wirkung der Besonnung erkannt. Insbesondere hat matt die HM-- wirknngen her Sonne bei Oilsttarmstt,. Skrophstlöse, begiNMnÄer Lungen- Md GeleNkstubevkulose erbirnnt. Die -MtbÄden'de und blu-tverbefsernde Gigenschaft der SoNne in Form der Acht- und Luftbäder Äarf aber in kviMoser Md laienhafter Weise nicht '-mißbraucht werden. Die Sonttenstvahlen erMyen^ auf der Haut eine entzündliche Reaktion, läbte sowchl von M Däue-V der' BestÄhiün,g als auch vön der AnwesenheS von 'DiauHaÄWchen und Wasserteilchen abhängig M durch die eine' .Mfvrptkon der Strahlen erfolgt. - Dckyer der UNerschied der Bestmhilung aüf hohen Ostgen «oder in der'. Ebene. V . Zur Erzeugung des Sonnenbrandes bedarf es nicht der grellen Brstvcchlnng, soMrn' auch zerstreutes Tageslicht führt zur gleichen Hauptreaktion, ^wie beim Gletf-cherbrand, der-durch die vom Schnee reflektierten Lichtstrahlen entsteht. - ' Die Bestrahlungsdauer der einzelnen Körperteile soll nur langsam erhöht werden, da sich sonst starke Entzündungen mit Blasenbildung einstellen. Nach dev Rötling tritt Schuppenbildung und Pigmentierung ein, die einen Schutz 'gegenden entzündungsetr'sgeuden 'Retz des' Lichtes - 8., 12-1.4 ' Lkl-oS > j. aS-64 j d. oäxaL') 8. 8 81-13 ' & 0-0 S. e3-c4t 10. LclXeS ^li. Dai-aa (il'2, Sb l"*c8 äs. scs-as fi£sa,öxf6t M5.:a4-a5 116. TI 1X18 Pl7. Tal—bl [,1.8. T18Xd3 1». I b lXb? 20. T e 8X® 2 e 5X14 Sg8^-e7 a7-as . Se7><a5 L18—b 4f Lh4-e7 0-0*) sab-vs 14Xe8 Le 7-16 Sb 8-e 8 L c 8—g 4 vasxk« L g 4X13 Ü16XbS') Db2-a4 Scß-d4 Sa4Xb2f D a 2—a.lf 22. c4—cB , 83. Ib l-el 24. vas-a* 25. IsS-sB 86. I e 1-11 27. h2*-b4, 28. h 4—h 5 88. 0 64-0 4 80. g.2—g4 31. cB—e6*) 32 TeB—e6 33. ve4Xh7 94. Kg 1-18 8&. K12-e8 3$. Ke8—18 37. KlS-e S 38. KeS-el 82» Kol—62 T18-68 dlS-g6 Dg 6—f 6 Kg 8-18 Dttz-gS 168-87 Vg6-b8 17—16 Ia8—68 .167-17 Db6-gB DgBXgäf D g 4—14f D f 4—c 4f Do4—I4f D14—e4f Del—elf Ddl^etf remis. *) Auf «4—65 kann Schwarz Mit 8 g6 den 814 ganz > gnt behauvten. . . . „ \ / ■ ’) Wohl am besten; Schwarz verzichtet darauf, dt« Mehr- Bauern ständig su behaupten. f 7-' ') Das. Schlagen solcher abseits gelegener Bauer» mit der tzDame. M in den seltensten Fälle» empfehlenswert. Bester war S66—65. . r- . ä) Auf dt» (dtthiÜd gb) spielt Schwatz D68. P i t t e i t u n a: Die nächste Lorstickdssttzung de- Der» Rhaude- sowie die Gpieueiterfitznng Met am 4. d. im CäfL -Miversal, Äez., .BNrgaste^ stM »Mkäm. . AdMam 0. Kalusz. Go leicht geht daS nicht; ans «4» B—g $ t kam der König wieder zumck nach s8. Bei rascher' Wstrahlüng größerer Teile des Körpers — ohne vorherige langsame, abgestuftd' Eswöhnung an Lust Und Licht — treten Schmerzen Md FiMre'rsHeinuntzen 'auf.' Am besten ist, das.Mstreteu starker Reizzüstande durch Salbenanwendung zu verhindern. Hierzu eignen sich ebenso wie gegen den Gleischerbründ das Metschermattan oder.die Zeonzonpraparate, die die' Wirküng -er.. ultravioletten Strahlen verringerst. Besonders gefährlich karni der -Hitzschlag werden, der Men den "einzelnen MnschewbeMt, Dudern dort auftritt, wo Mnschen UUd Tiere 'ltt Masten brisanttnen find, 'sovcch M höher LustMnperatiir Ne SHMitzPveDn Aid die Wärmeabgabe stark herahgeW^^ sind. ^Dieses. SchWl ttrfft meistens Soldaten in MaMkolonnen, die,.nach kurzem Äsbelbefinden bewußtlos zusammerchrechen. Abreibungen mit Giswasier, künstliche Atmung und Aderlätz könNeN bisweilen noch lebensrettend wirken. Mhst den Hautevschemungen reagiert der Wagendarmtrakt' des Menschen besonders empfindlich im Sommer. Das. gilt für das kleine- Kind noch.mehr als . für den Erwachsenen. Die - gefährliche SoMMevdiarrM der Säuglinge ist meist auf Ueberfütterung zurückzuführen. Auch der Evwachfene soll tm Sommer weniger essen, ustd Schwerverdauliches, insbesouderr Fette, Gansleber und Wmstzeug, meiden. Der Güte der Nahrungsmittel ist in der heißen . JahreszLit'. hefönderös AugerMM zu schenken. - Ihtr diese Jeit ficht man die Misten verdorbenen Magen, die mit -Koliken mrd Diarrhöen emherge-hen. Ost genügentstehen durch Trinken unreinen Waffers, durch Verzehren nicht einwandfreier Fische — besonders beim- Aufenthalt am Meer — typhöse ErkraMngen, die gar nicht so harmlos verlaufen. Eine häufige Sommererkrankung sind auch die verschiedenen katarrhalischen. Erkrankungen der Atnunrgsorgaüe. Zur Sommerszeit sind Verkühlungen b-rsruderS llicht, da auf warme Tage Plötzlich «sehr Khl-e, fe-uchte Abende folgen, denen die gewöhnliche leichte Kleidung uicht Rechnung tragt. Demzufolge werden viele Menschen gerade in den warmen Tagen von Heiserkeit, Schmlpfen und Husten geplagt. Heuer beobachtet man gerade in Wien und Umgebung grippeartige Bronchialerkraykungen, die mit leicht fieberWem Verlauf sich ziemlich lange hinziehen. Hierher gehört auch das eigenartige Krankheilsbild des Heuasthmas, das mit einem Reizzustand der Augenbindehäute, Kopfdruck und oft schwerem Krankheitsgrsühl einhergeht. Die Ursache des Heuschnupfens liegt in dein in der Luft wirbelnden BlütenstaUb (Pollen), der die 'Schleimhaut empfindlicher Personen reizt. Neuerdings hat inan ein. lwirkfames Ärmn gegen das Heufieber hergeftellt. Unangenehm kann im Sommer, auch übermäßige SchtveiMfonderung -werden. Dvest kann die AchseHöhlen,- Hände oder Füße betreffen. Neben der Ällgemeinbehalndlnng, die sich auf bestehende Blutarmut oder Nrrvosttflt erstrecken muß, wird -man außer Pnderungen am besten forrMPinhältige, spivituZse Lösungen vevwendLn. Bei besonders übermäßiger Produktion von Schweiß kann die Röntgenbestrahlung eine Zerstörung der 'Schweißdrüsen! der betreffenden Stellen heMisAhren. G' ist noch zu buchten, daß -der Sommer die eigentliche Badezeit darstellt.'Nicht für jeden, der das Bad hx Freien liebt und dem Schwimmsport huldigt, bildet dieser Zeitvertreib eine gesunde Abwechslung. Nebst den Ermltungen stellen 'sich oft Beschwerden in dm'verschiedensten Or- .gauttr ein. Bes-Vnders . Frauen, die an Mömmvien Frauen- Äidm geWen haben, Men -mit den Bädern kw Fvest-n recht vorsichtig sein wnd mr 'über ausdrückliche Befragung 'des Arztes Bader gebrauchen. ' .. .* AerzWcher Fragekaften. ' - H. K. Ihre Bermutu-ngen sind unbegründet. Diese Unart, mag auf daS Nervensystem, aber kaum auf das Wachstum des Menschen einen Einfluß haben. — Helene R. Die Mode der Schlankheit ist rm Abnchmen. Eine Kur zur Abmagerung^ läßt sich nicht schriftlich mittellen, weil einer solchen eine genaue körperliche Untersuchung Vovanaehen mutz. Es bedarf großer . Vorsicht, weil leicht schwerer Schaden für die Gesundheit entstehen kann. — W. R. 18. Lassen Sie Ihre Beine und Fuße genau untersuchen. Beginnender Plattfuß verursacht häufig starke' Schmerzen in den Beinen, selbst bis in die Hüften» . . , RediWck vim Dr. SanÄ Beer. Die AbhÄttgigM des Penlschrn von den WmatiWn ^BsHüMifsen ist ollgsmein..bekamt. Dsr menschliche Or- ÜNÄS vtagkrt verschieden ans. die -MnWiWn ZitteMMSstAtiovett, wie Hitze, Kalte, Wnd, Regen und WWW. 'ZWv DeNch kennt, die. Jahreszeit, in der. er istch am gesÄNdestten fühlt. Bie!le. KvcmGestm ltreten zu ganz en' IWeHviten str -NWWH Her weisen »ms, Äq das betroffene Individuum Mvarret. Mt Somme,»,...dev, von, Men so M seine woWätigen ' ' HtzsGn fand vor LMiMchaueWMf dym/F. T..C;Matz in Budapest der di-esjährigL Lä'ndeMmpf ^stat^ 'Ken M^jarn Wder -u gewinnen vMWte. Die ungarischen' Mchterachleten, von.denen, es. hieß,, -aß sie dem. Starte fernblechen, w«vm> vostzählilg anglürelen, was Ungarn den- Sieg sicherte. ■ ' Die 'Niederlage Oestvr-veichswar.?aib«-t dür.ch a ur eh renvoltl Die VeriMr Oesterreichs kamMn ehrlich. und -voll Anfopfevung. ' / , Omen bemerkenswerten Sieg - errang'Ma-H'r^' ' der ' das 800 MterM-ü'fen in der glänzenden Zeit von 1M>iMie.-S8,7 Sekunden^'gewann. B r u h nste N gelang es, den MMrffchen. ^Meister K-u l ts ar im ZW Meter-Äaufen' zu .. besiegen. Hai'deglge.r kMNte -.das iW' MeMMüfen> für Otstekreich^ enMerder^- ^'- über' 4 rNal'180 Metw wurden ^eHe.---- MannfchastM wegen : schlechtes StäbübevMe ' dir-' qüaliftzie^.. Bat der 'Wiederholung .ÄtS WeMejverhesaußer Ädndnrrenz siegten die Ungarn.mit dsr Ma-nnschaft Rozjahegy» MuskatM^unvzy-Gcrö in 46/6^ Vor deü Oesterreicherrr BüLger- Mipdl-WeiGeimMauch (ch4/5), Irn Gchen über 5800 Meter schlug KühM, der ausnahmsWeist' diryÜa^.Mek^ den ungarischen Meister. Fekete, ,der iu^ der ächM. RÜHe ans« WSgt Fekete. -W. Die ZG war 28 Minuten '47,6 Sekunden. Me übrigen Konkurrenzen entschieden die Ungarn für sich. . . Nachstehend die genauen Ergebniisst: , 10Ü Meter.«Lau.fen: 1. Gero (Ungarn) 16,8 2c?., 2. Kurunczy (Ungarn) 11 Sek., 3. Raüch (Oesterrr'.ch) M m.t L Bürger (Oestert^ch). r ., 4ÜV Neter-Äanfen: 1. Kurunczy (Ungarn) 30,6 KÄk>, 8. Mich 2 (Ungarn) 5i,6 Set/, 8. Rübelt (Oesterreich) 83,4 Sek., Benedek aufgegeben. " - 800 Metdr-Laufen: 1. Mahr (Oesterreich) 1 Min. 59,7 Sek., 2. Rosea (Ungarn) 2 >Min. 8 Sek.,- 8. Gasser (Oesterreich)'2 Min. 4,6 .Sek., 4. Fonya (Ungarn). 8 vuö M e t e r-L a u f e n: 1. Bruhnsen ■ (Oesterreich) .16-Mist. l8j8 Sek., - 2. Kulcsar (Ungarn) 16 Min. 14 Sek., k Groß (Üstgarn). Diese starten. - 15 00 M e t.e r-L a u f e n: 1. Heidegger (Oesterreich) 4 Mim 18,4 Sek., 2. Mgy (Ungarn) 4 Min. 1ö,4 Sek., 8. Härter (Oesterreich). > Weitsptung: 1. Dr. Haluska (Ungarn) 6,79 Meter, 2. Küindl, (Oesterreich) 6,66 Meter, 3. Balogh (Ungarn) 6,46 Meters.4- Weilheim. (Oesterreich) 6,08 Meter.!McfeaKK76£Q*»