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Wiener Morgenzeitung · 1924-08-01 · Heft 1962 (1.8.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1962 (1.8.1924)
Date
1924-08-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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M. IM . Wien, Freiiag schen übrig, hingegen macht der polnische Anteil an den Ü4.7815 Passagieren, .welche die Cosnlich nach und von Amerika beförderte, u.nd den 86.870 Personen, die der Lloyd nach Levante- und Jndienhäfen führte, eine so stattliche Ziffer auS, daß vor einiger Zeit eigens Schiffsoffiziere und Stewards mit Kenntnissen der polnischen Sprache eingestellt werden mußten. ßiPüunn der für die Beschränkung der Exekution bestimmten Wertansmntze. Die Bundesregierung hat mit Genehmigung des HanptauSschusseS die für die Beschränkung der Exekution 'besiiminten Wertausmaße auf daS Doppelte der bisher geltenden Wertgrenze erhöht. Gegenüber der ExekntMSnovelle anS dem Jahre 1982 ist damit eine Verachtfachung der pfändungsfreien Beträge eingetreten. Bei Handwerkern und Kleingswerbetrerbenden usw. sind außer den zur persönlichen Fortsetzung der Euwerbstätigleit erforderlichen Gegenstände die zur Aufarbeitung bestimmten Rohmaterialien nach Wahl deS Verpflichteten bis zum Höchstwerte von 8,000.000 K. der Exekution entzogen. Bei Pfändung von Dienstuntb Lohnbezügen gelten ab 1. August 1984 folgende Beschränkungen: Dem Verpflichteten müssen von der Gesamtsumme seines Dienst- und Arbeitseinkommens für das Jahr mindestelks 4,000.000 K. vollständig, bei Bezügen von 4,000.000 bis 16,000.000 K. von dem 4,000.000 K. übersteigenden Betrag überdies zwei Drittel, bei Bezügen über 16,000.000 bis 38,000.000 K. vom weiteren U-eberschuß überdies die Hälfte freibletben. DaS 32,000.000 K. übevsteigende Jahreseinkommen auS Dienst- und ArbsitSverhältnissen ist ohne Beschränkung der Exekution unterworfen. Ein Beispiel: Jahre seinkEmcir 36,000.000 K. Exekutiv n s f r e i sind die ersten 4,000.000 K., von dom Noberschuß bis 16,000.000 K. überdies 8,000.000 K. und vorr dem Neberschuß über 16,000.000 bis 32,000.000 K. weitere 8,000.000 K., zufaunuen somit 20,000.000 K. für daS Jahr. Die restlichen Dienstbszüge, in unserem Beispiel 16,000.000 K., können gepfändet werden. Bei Exekution zugunsten begünstigter llntechaltsansprüche ustv. müssen dem Verpflichteten nur die Hälfte der oben genannten freien Bezüge fveWeiben. Misen-und Aalutenfmse. (Mitgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.) 3t. lull 30. Jnlt Vls*a Geld War« Geld Ware Amsterdam f. , holl. Gulden . 27175.- 27275.- 27175.- 27275— Afrram! lut.. Kronen . . . 848— p52— »»2.- 846— Belarad 1 Dinar .' 848,— 982.— »42.— »48— Betlln* 1 deutsche Felchsmarta J6890— 16990,— 16890.— 16990— Brtssel 1 belgische Francs . ' 3224.- 323?.- 3254.- 3266.- Budanesl** 1 ungarische Kronen 89.40 9t,40 99,49 91.40 Bukarest 1 Lei ...... 3n8.— Als,,— 3ft8,— 310,„ Chflstlanla 1 norweg. Kronen 9487,— S52o— 9480— 9520.- Kopenhagen 1 düntschc Kronor 1133«.- 11370,— 11380._ 11420.— London 1 Pfund Sterling . . 3123m.- 313300.- 312100.- 3131-70.- Madrld 1 Pesetas . , , , . 0330.— 9770— 9330.- 9420,- Malland 1 Lire ...... 3059.- Ml.- 3084,- 3076.- New York 1 Dollar, . . . . 70035.- 7iifin.__ 79931,- 71185.— Paris 1 Francs. 3542— 3558.- 3347,- 3563— Prag 1 tschecho-stow, Kronen 2095.— 21.05,— 2100— 2110. - Sofia t Lewa . ,512— 5lß,_ 512— 518— Stockholm 1 scJiwedlscheKronor 18719.- ip7ro,- I8770— 18830.- Warschau*** 1 oolnlsche Mark 135^0.— 13650,—. 13570— 13670.— Zürich 1 schweizerische Francs . 13155— 13205.- 13145— 13195— Noten Amerlkan. Noten y, 5 Dollar aulw, 0 , * . » kleinere . . . Belgische Noten 100 Franca . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » 190 , ... - . kleinere. . . G&nfsche Noten 100 Kroner . . . 100 kleinere* 70463— 70860— 70460— 70860— 7036»— 70760— 70Z6O— 70760— 31S5— 3215. - 3210— 3240— 490— 498— 498— 506— 470— 478— 478— 486!- um- 1127.7— >1240— 11327- 16350— 16670— 16540.— 16660— 16440— 16560— 16440— tß56o!- 31f 500— 312100— 310300— 311900— 310300— 311900— 310N0— 311700— 3505— 3535— 1525— 3555- 26150— 27050— 26900— 27100- 3070— 3090— 3070— 3090- 3040— 3060— 3040— 3060— 844— 850— 835— 841- 834— 840— 825— 831 — 9360— 9440— 9360— 9440— 1358' — n.»70— 13550— 13690— 13330— 1317»— 13357— 13490— ‘ 306— 310— 304— .308— 296— 294.- . 298— — —— i—— —— —— 18520— 18620— 18560— 18660— 13140— 1322.0— 13130— 13210— 9210— 9290— 9260— 9340— 2077— 2093— 2090— 2106— 2072— 2088— 2085— 2101 — 33800— 34600— 33800— 34800— 86.?5 8925 88,25 89.25 8U5 84^ 81.25 84*25 Französische Noten 100 Francs . HoT'dndlsche Noten 100 Gulden . Ua'Ieilsche Nolen v. 100 Lire aufw. , kleinere . . . •Ingos!. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . - 100 . , « » . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner; w Polnische Noten **•.135«.- „ » . kleinere ... Rumänische Nolen zttlOOO u. 500Lel _ ■ » kleinere . . . Russ. Noten (Ronian.) zu 500 Rubel . . „ . 100 . , » „ kleinere . . Schwedische Nolen 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. r.lOOOaufw, » . kleinere Türkische Pfund-Noten ..... Ungar, Noten** (n. Em.) zu lOOOKr, . . zu 10.000 Kr, . . . kleinere. * Für eine Billion Mark, ** für 10V ungarische Kronen. *** für 1 Zloty aufwärts. Ab heute die gesetzliche Zinsenerhöhung in Kraft. Mit heute tritt, wie das Gremium der Wiener Kaufmannschaft mitteilt, die Verdoppelung der gesetzlichen Zinsen, das ist, mangels einer besonderen Vereinbarung, für Forderungen nach dem bürgerlichen Rechte die Erhöhung vpn l % auf 10%, für Forderungen aus dem Handelsrechte die Erhöhung von 6% aüf 12% in Kraft. Die in bestehenden Vorschriften für bestimmte Fälle (Steuern, Gebühren usw.) festgesetzten besonderen Zinsensätze bleiben hiervon unberührt. Der 'österreichisch-belgisch« Paketverkehr. Heute wird der «Paketnachuahme- und Pastauftragswrkehr mit Belgien in beiden Richtungen wieder ausgenommen. Der Hochsitze tpag der Nachnahme, mit der Postpakete nach Belgien -br' - a- : n - rönnen, wird bis' auf weiteres mit 3,800.000 K. («)>«}.• iu. fnt m Geaenrichtuna beläuft sich der .Höchstbetr-ag der Nachnahme auf 10ÖQ belgische Franken. Die Nachnahmebe-lastung von em. geschriebenen Briefsendungen ist in beiden Richtungen bis auf weiteres nicht zugelassen. Der Gesamtbetrag der zu einem Postauftragsbrief aus Belgien nach Oesterreich gWrigen Forderung-Urkunden darf 2 Millionen Kronen nicht übersteigen; dagegen ist für PostauftragSbrieft aus Oesterreich «ach Belgien ein Gssamchöchsitzetrag von 1000 belgischen Franken zugelassen, Im übrigen gelten die 'gleichen Bestimmungen wie für den Nachncehmoverkehr nach Deutschland, der Schweiz usw. Insolvenzen. Der Kreiditorenv^vein meldet folgende Insolvenzen : Karl und Hernüne Kerschbauer, Gemischtwarenhändler, Wien, 3: Bez., Landsiraßer Hauptstraße bl. Kaspar Kleber, Händler, Leoben. Alois Schtmpelsberger, Wels. Rudolf ZamponiLCo. Gef. m. b. H., Graz. Josef K e r m a » n, Schneider, Weißkirchen. Zuversichtliche Erledigung d«S Zolliarises im September. Gestern sprach in Vertretung des Hauptverbandes_ der österreichischen Kaufmannschaft Vizepräsident Josef Vinzl und Sekretär Dr. Otto Müller beim BunoeSnnmster Doktor Schür j f vor, nm sich über den Stand der Zolltarif- und HandclLvertragsverliandlungen zu informieren. BundeSnrinister Schürff erklärte, daß die Regierung der festen Ueberzeugung sei, daß bis anfangs September die bestehenden Schwierigkeiten überwunden fein werden und daß aller Voraussicht nach gleichzeitig mit dem Zolltarif auch die Handelsverträge, vor allem mit d e r T s ch e ch o»S l o w a k e i und D e u t s ch l a n d in Kraft treten dürften. Bei dieser Gelegeicheit, erklärten die Vertreter, daß es unbedingt notwendig sei. daß gleichzeitig mit dem Zolltarif wenigstens als teilweffer Ersatz für die Belastung der Kaufmannschaist durch dieses Gesetz, Erleichterungen in der Zollabfertigung, insbesondere im Transit- und VeredelungSvertehr eintreten; mit Rücksicht auf die bestehende Kapitalsnot lasse sich 'eine Drosselung des Geschäftsbetriebes infolge der Zollechöhung nur dann vermeiden, wenn gleichzeitig mit deren Inkrafttreten auch die Zoll- sowie Warenumsatzsteuerftuudung in einem dem Geschäftsbedürfnisse entsprechenden Ausmaße gewährt würde, den Ausmäße gewährt würde. Die Silva Plana in amerikanischen Händen. Wie der „Wiener Bank- und Börseu^eitung" aus Drohobycz gemeldet wird, ist die Aitiennmjorität der Silva Plana in die Hände eines amerikanischen Konsortiums übergegangen. Die Gefell-. fchaft nimmt bekanntlich im Boryslawer Revier eine dominierende Stellung ein und entwickelt eine rege Bohrtätigkeit. Bekanntlich wurde bei Borystaw der Schach': Silva Plana 3 als Versuchs'schacht gebohrt. Es handelt sich nun darum, ob der dritte Naphthahorizont ergiebig genug sein wird. Das gleiche gilt vom Schacht „Henryk". Die beiden Schächte sind gegenwärtig über 1700 Meter tief. Tatsächlich verzeichnet Sil>da Plana 3 bereits eine Produktion von einer halben, Henryk von einem Fünftel Zisterne täglich. Wiener Börse. Ruhr» An der gestrigen Börse war die Geschäftstätigkeit nicht umfangreich. Zu Beginn herrschte wchl Interesse für eiiizelue Bankwerte, be-sonders für österreichische Kredjtaktien, für die Kaufaufträge aus dem Auslände eingelangt waren. Auch Anglo- und Unionbank waren etwas höher wie Prag. Trotzdem konnte sich das Geschäft nicht stärker entwickeln. Die Prager Börse war schwach und hatte sich mit Verkaufsausträgen eingestellt. Auch Budapest zeigte^ keine animiert« Stimmung. Ein wesentlicher Umstand, der das Gesetz ungünstig beeinflußte, war auch die pessimistif^e Beurteilung der Londoner Konferenz, welche drückend auf die Stimmung wirkt«. Die Folge dessen war eine andauernde GeschäftSlosigkeit auf den meisten Gebieten, die bis zum Verkehrsschluß archielt. Nur in einzelnen Werten herrschte etwas lebhaftere Bewegung. Die Vorgänge bei den kaufmännischen Banken wurden lebhaft besprochen, ohne daß dies irgend welche Rückwirkung auf die Mavktfituation gehabt hätte. In der Kulisse wiesen nur die Bankwerte geringe Erhöhungen auf. So erholten sich Oesterreichischs Kredit um 1500 K.. ungarische Kredit um 1500 ft., Anglobank um 15.000 ft., Länderst ank um 1000 ft., Unionbank um 2000 ft., Zivnostenska Banka um 2800 ft. Die I n b v st r i e w e r t t waren eher arrgestoten. Gr senkten sich: Alpine Montan um 10.000 ft., Rimamuranyer um 1500 ft., Waagner um 1500 ft., Timst er um 18.000 ft., Salgo um 16.000 ft., Tpifailer um 8000 ft., Ungarische Hofherr um 4000 ft., Karpathen m 4100 ft. Höher waren nur: Skoda um 25.000 ft., Brünner Maschinen um 15.000 Kronen. . , . Im Schranken machte sich die GeschäftIlosigkeit noch fühlbarer. Für einzelne Schrankenwerte war bt? zum Schluß tzuch nicht ein nomineller Kur» feststellbar. Von Petroleum werten waren Fanto um 4000 ft., Naphtha um 10.000 ft. niedriger, hingegen Galieia um 15.000 ft. und Schodniea um 6000 ft. höher. Eine stärkere Bewegung herrschte in einzelnen Zuckeraktien für welche sich Interesse äuS Prag zeigte. So profitierten r Schüller Zucker 85.000 ft., hingegen büßten ungarischer Zucker 90.000 ft. und Schönpriesener 15.000 ft. ein. Bon den Elektrizitäts- Werten waren Brown-Bovery um 8000 ft.. Vereinigte Elektrische um 2000 K. niedriger, hingegen Telephon Berliner um 55.000 ft. höher. Auf dem A n l a g e m ä r k t e war die Geschäftstätigkeit ebenfalls gering. Einige Nachfrage bestand nach tschechischen EisenstahnoLligationen. Von Exoten notierten: Maznica 43.000 stir 44.000 ft., . Tepege 45,000 bis 47.000 K., Unwersale 19.350 bis 19.500 K. 1. Äittfiff 1921 Seife 7 iEigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Stärke. I'n (vir.flaitfie mit der festeren Tendein und erböbten Preisen in den Hauvlostreideartikeln war Weizenstärke haussierend. Kartoffelstärke ließ um 200 K. nach. Es notieren: Hochprima Kartoffelstärkemehl 8000 ft„ Weizenstärke 8300 ft., Koniwcizenstärke 3200 ft., Maispnder 7500 ft., hochprlm'" w^i^bvockeustärke 8500 Kronen, hpchprima Dextrin 11.000 K.. T -r «tufcv WOQ ft., Reisstärke 8500 ft, Maissirup 9700 K. Zucker. Im bisherigen Verlaufe der Woche traten nur luV;;u:cu'>t Veränderungen in Zucker ein, bloß neue Ware lendierte um einige Punkte schwächer. ES notieren: Kristall 3.9v tschech..K., Würfel 4.40 tschech. ft. prompt ab Grenze sowie 11.600 ft. resp. 12.700 ft. ab Lager Wien, ferner Kristall 2.75 tschech. ft, Würfel 3 tschech. ft. pro Oktober-Dezember, in Ganzwaggon ab Grenze, unverzollt und unversteuert. Das Geschäft am tschechischen Zuckenirarkt stielt sich in engen Grenzen, da daS Bestreben, Zucker neuer Ernte zu placieren, an der preisdrückenden Konkurrenz der Nachbarländer scheitert«. Der Londoner Terminmarkt lag rüstig. Am Rew-Borker setzte sich die Abschwächnng fort, späterbin konnte stck' iedoch eine Erholung durchsetzen, so daß die Notierung für Zentriftigalzucker um 9 Punkte höher lag als 8 Tage zuvor. Amsterdam zeigte, bei ruhiger Haltung fmuu mio Veränderung. In Paris war die Tendenz stagnierend. -Hopsen. In der badischen Pfalz und im Brustrain < ' aS Pflücken der Fri'lsthopfeuS in acht Tagen beginnen; -n- Bad/ns-ro wird die Pflücke bei weiter günstiger Witterung yleichfaile nn.sangs August aufgenommen. Bis jetzt stehen die Pflanzen in Baden, der Rheinpfalz und in Württemberg gut. Neuerdings wiw nm aber aus der Tettnanger Gegend berichtet, daß bei den: Spärhopfei'. Kupferbrand aufiritt und in weitem Bezirk um sich greift. Die Pflanzen werden vom Boden bis zum Ende davon ergriffen und die Blüten fallen am ganzen Stock ab. Schätzungen der Landwirtschaftskammer rechnen mit einem Verlust bis zu 7000 Zentner. Inwieweit diese Schätzungen zutreffen und die Erscheinung für den Ausfall der deutschen Gesamternte von Belang ist, dürften die Witterungsverhältnisse der nächsten Zeit ergeben. Das Geschäft in 1923er Hopfen ist gänzlich abgeflant. Der Saazer Hopfenmarkt wie? einen größeren Umsatz von zirka 100 Zentnern auf. Vorwiegend wurde für _ russischen, Export gekauft. Die Preise haben sich eheretwas befestigt. Am Lande wurde die letzte Partie mit 3800 ft. abgestoßen, während am Platze 3900 bis M0 K. bezahlt wurden; alles pro 50 strlogramni. Den größten Teil des Umsatzes stellte em ausländischer Händler bei, der seine letzten Reste von zirka 50 Zentner zn 3!K0 K. abgestoßen hat. Die sichtbaren Vorräte in 1928er Hopfen sind auf knapp 60 Zentner zusammengeschmolzen. Wie verlautet, werden jetzt inländische Brauereien durch Händler bis zur Ernte einige 1988er Saazer Ware zum -Verkaufe beistellen und sind diesbezügliche Unterhandlungen bereits im Zuge. - Viehmärkte in 8t. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Ri n d e r m a r k t. Der gestrige Austrieb belief sich ans 28 Stiick inländisches, 84 Stück ungarisches', — Ssück tschecho-, slowakisches, 314 Stück jugoslawisches, 156 Stück rumänisches und. — Stück deutsches, zusammen 582 Stück Schlachtvieh, worunter sich 311 Stück Mast- und 271 Stück Beinltzieh befanden. Der Gattung nach wären 405 Ochsen, 113 Stiere, 64 Kühe und. — Büffel. Boi stockendem Absatz konnten die letztnotierten Montagpreise nicht poll erzielt werden. Primasorten fehlten und bestand, der Gesamtausttieb aus mittleren und minderen Qualitäten. Schweiuemarkt. Aufgetrieheu wurden gestern 4018 Schweine, darunter 3684 Fleisch- und 334 Fettschweine. Verkehr in Fettschweinen auf Basis der Dienstagnotierungen. Fleischschweine minderer Qualität stellten sich billiger im Preise. ES notierten; Fettschweine 20 000 bis 23.000 K. und Fleischschweine 19.609 bis 24.000 ft. (24.500 ft.) pro Kilogramm Lebendgewicht. , Stechviehmarkt. Die gestrige Gesamtzuführ belief sich auf 1637 Stück Kälber, darunter 708 lebende. 975 Weidnerschweine, 48 Weidnerschafe. 10 lebende und. 19 Ziegen und 16 Kitze und Lämmer. Bei ruhigem Verkehr tendierten Kälber ziemlich unverändert. Auch Fleischschweine konnten sich im Preise behaupten. Fettschweine haben im Vergleiche zur Vorwoche um 500 ft. pro Kilogramm im Preise angezogen. Es notierten: Lebende Kälber 16.000 bis 26.000 ft., Weidner 17.000 bis 28.000 ft., Fleischschweine 24.000 bis 30.000 ft., Fettschweine 25.000 bis 27.200 ft., Weidnerschaft 6000 bis 15.000 ft., lebende 6000 bis 12.060ft,, Ziegen 5000 bis 8000 ft., Kitze und Lämmer 10.000 bis 16.060 ft. pro Kilogramm. Baumwollmaru. Bew-Aftlft. 30. Juli. Baumwollznsuliren in den attam. Md Golfhäfen 7000, im Innern 3000. Ausfuhr nach Großbritannien 1000. nach dem Kontinent 2000. Lokalmarkt middling: 81.75 (letzt. Kurs 38.— ). Tendenz: Schwach. — Termine: Juli —, August 28.10, September 28.30, Oktober 28.27, November —, Dezember 27.58, Jänner 27.47, Februar März 27.70, April 27.74. Mai 27.78, Juni __ Berliner Börse. Berlin, 31. Juli. Die optimistische Auffassung, die gestern m der Beurteilung der außenpolitischen Lage vorherrschte, ist heute durch die in der Räinmmgsfrage seitens Frankreichs gemachten Schivieristkeitvn ins>Schwanken geraten, was sich in vermehrter Zurückhaltung und Abgaöeneigmig zeigte. Jndustpiüwerte setzten zu niedrigeren Kursen ein, konnten sich auch bei . geringen Umsätzen im Verlaufe nicht erholen und bröckelten vielmehr m geringem Ausmaße ab. Die Berlirste bewegten sich meist innerhalb einer Billion Prozent. Im Gegensatz hierzu der „Wiener Morgenzeitung", der die Bezugsgebühr für 1 Jahr im voraus bezahlt, erhält in 3 eleganten Halbleinenbänden * WS! A ti Außer der Jahresgebührsind für Perfand p e s e n des r a e noch ö. K. 25,000 z u entrichten

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