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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-31 · Heft 1961 (31.7.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1961 (31.7.1924)
Date
1924-07-31
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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V.Mf' (*'■" T *' -« *■ * ' , W »' * ' ' ’ ■ > * i; ><^ 7' i''?' V! “ "•T ■'T^r*1.1' ’' ' ’* ’" ’vV, ■*''’ ~ 1 ■ ' , V)'^ . rvl 'r’wV??: 7 , v '■ - ' ’* Nr. 1961 Wien, Donnerstag Wierrer Movaenzettüng. »i. Invv r». Gelte r» meMch zu. Die gestrilgen SchluMvse wurden ibald überholt und - die Aufwärtsbeiwsgung macht«" auf -allen Umsatzgebietün Fortschritte. .Bon ElektrÄverten waren Fetten.und Guilleaume. Aktien bevarMgt und stiegen dieselben um mehr als drei Billionen -Prozent.- Auf/ dem Markte.der chemischen Papiere zeichneten-sich'OberschWsche Äoikswerte durch einen Gewinn von 2)35 Billionen Prozent aus. Berlin-Karlsruhe Inldnstrie zogen weiter, .im Kurse an. Deutsche. GchA-Aktliein hoben sichum'über drei Billionen Prozent. Banlkwerte fanden bei meist anziehenden Kursen mehr Beachtung. Schiffahrts-Aktien erzielten . chenfalls mäßige Kurssteivgerungen. Elettvische Hochbayn-'Mtien konnten den anfänglichen Gewinn später Nicht voll behaupten.. Ausländische-Renten ä:4devten sich nur wenig. Aufdem Markte der deutschen Anleihen war das Geschäft Lei abgchchwächten Kuäsen ruhiger. (Alles in Billionen von Mark.) Schlustknrse: Ttirkische Lose 20.—, Oesterr. GraatsL'ahn 27.78, Norddi Llopd 6.2. Der. Ekbeschiffcchrt 2.625, Berliner, Handelsgesellschaft 25.5, Kommerz. Privatbank 5.—, Darntstädter Bank 7.8, Deutsche Bank 6.—, Diskonto- Kömmandit 10.76, Dresdner Bank 5.75, Nattonalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 0.375, Oesterr. Länderbank , Reichsbank 40.—, Wiener Bankverein 0.25, Wr. Unionbank 0.276. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 9.1, Bochmner Gußstahl 47.6,.. -Daimler Motoren 27.—, Deutsch-Luxemburger 50.—, . -Deutsche Maschinen 6.—, Dynamit Nobel 6.87, Felten' ».. Guilleaume <24.87, Gelsenkirchener Berg 50.6, Dh. . Goldschmidt 11.76, Harvener Bergbau 58.—, Hirsch Kupfer 19.9, 'Höchster Farben 18.12, Hohenlohe-Werke 21.76, LaurahMe 8.6, MänneSmanvröhren 27.4, Phönix Bergbau 28,37, Schuckert u. Co. 63.—, Siemens u. HalSke 44.5, Telephon. Berliner 4.37, Goldanleihe 4.2. Dollarschatzantveisungen 8H.40. Bndatzelter Mrse. Budapest, 30. Juli. Die Börse evbffnete auch heute in dMger GeschäftSstille, zumal sich yochgrMge Zurückhaltung bemerkbar machte. Jnfolgsdessen machte die Abwärtsbewegung weitere Fortschritte, wozu die aus Wien vorliegenden Meldungen vertrugen.. Die Spckulaüion schnitt auf allen MaüktgOieien zu Abgaben und auch d'ie Kontevmiwe - nahm größere Biankovevkäufe.-wor,-.Jm allgemeinen ergäben sich bis zum Schlüsse Kursrückgänge von zirka drei Prozent. Der Schluß war'flau'-bei äußerstgeringem Verkehre. Wochengeld wurde osPziell mit "/« bis 7/8 - Prozent notiert. > - - , ', (Alles in Tausenden von. Krönen.-) - 'S ch l u ß k u r se: Britisch-Ung, Bank 44.60, Ung. Kredit 552, Oesterr. Kredit 164, Salgo Kohlen 668, RimamuraNhet 123, Wdbahn 58.—, Staatsbahn 495.—, Anglobank —.— .Gratt- SzaSzparer.360.—/< </ Oberung. Berg-Hütten 455.—, Dräsche- Ziegel 185.— Una. ällg.- Kohlen 3000.-,' Mikanh Kohlen 920, » Koburg 41, Spodium 188, -Clotilds chem. Fabrik 52.— Uns. Eisenbahnverkehr 180,.-KereMHotz-• A-M 950.—. BlMWWoMNlkru. c?uli. BaÜWtvMusuhren / in. den atlant. und . Golfhäfen 4060, s im, Innern 1600,. AuSstrhr < nach Gtoßbritannien nach. vom.Kontinent —. Lokalmarkt wiää-jüg r 38.— (letzt. Kurs 38.85). Tendenz: Stetig. — Termine: Juli .. —, . AutzUst 28.75, September 29.05, Oktober 29.04, Nobencher —, Dezember 28.23,^Iänner 28.08,. Februar —.—, . < März 28.84, April 29.87, Mck 28.40, Juki ‘? Sie Ievisenkurfe. Zürich, 36. Juli. (Devisenkurse von 11.60 Uhr. Von ber Schweizerischen Kreditanstalt mttgeteille Mittelkurse.) Berlin pro Milliarde (-.-), Holland 207.25 (207.60), New-York 541.— (543.50), London 23.78 (23.87), Paris- 27.25 (27 45) (23.50), Brüffel 24.70 (24.80), Kopenhagen ^5 (87.75) Stockholm 144:50 (144.75), Chrlstiania 73.60 (72.50) , Madrid 72.50 (72.60), Buenos 3lires 177.50 (177.—), Prag 16.- (16.05), Budapest 0.0069 (0.0069), Bukarest 2.35 (2.35) Belgrad 6.4o (6.42*/,), Sofia 3.92 (3.90), Warschau —.—), Wien 0.007637 (0.007675). iliww®! «‘I* -Ä Su?- Devisenkurse.) (In Goldmark für 100 Einheiten mü Ausnahme von Buenos,New-York, London,Japan und Rio für 1 Einheit, Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam 160.10 (159.96), Belgien 16.025 (16 05). Christiania. 56.61 (66.51), Kopenbagen 67.68 (67.53>. Stock JfSK«}11*? (1i147)» ^a«ett 18.10 (18.10), London 18.42 Lfw-Nork 4.19 (4.19), Paris 21.- (21.15), Schweiz <7.46 (77.06), Spanien 55.61 (55.61), Wien 5.91 (5.91) Prag VE05), Budapest <5.29 (5.34^ofia 8.04 (3.04), «elMd t Berlin, 80. Juli. (Rotenkurse.) (In Goldmark für 100 EinherllttnutAl-sttahme von Dollar und Pfund für 1 Einbeit, öftere rerchische für 100.000 Einheiten' und polnische für 100 ^loty.) — ' Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 18.39 (18.385), Aattenische 18.10. (18.10), Oesterreichische 5.98 (5.91), Polnische 77.25 (77.75), Tschecho.-slowaktsche <13.39 (12.38). < . Prag, 80. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt - vom Finanzministeriums.) — Berlin*) 803 (8.02-/,), Zürich 622.60 (622.50), Paris 17.1L5 (172.62Vg), London' 149.30 (149.30), New-Aork Belgrad 40.45 (40.42'/,), Bukarest 14.42V, (14.50) ,. Wien, 4.70Vi< -(4.71), Warschmt-f) 655.- (654.60), Budapest 4.06 (4.03), Jugoslawische 40.95 (40.30). Oelle^el<)ilsi^ii» ei,--,,» a cgi/ sa aciii j Oesterreichische gestempelte. Krone'4.68V," (4,69l'/> Polüischel-) 662.— (6o0.26>, Ungarische 4,03 <8.97). *):pw Billion,-f).Ar 100 polnische Gulden. r., , 30. Juli. (Kurse - der Dedisenzenträle.) - Amsterdam 30:040 bis 30.510, Bukarest 840.— bis 860.—, KopenbiS 13.060.Christiania 10.650 biS10.820.Londvn 845,200 NOW DeM --- bis Italien 3390- bis 3450.-, N^)i8^0L0.-, Praa 2820.- bis 2670 -, Stockholm 20:930 biS 21.260, Zürich 14:490 bis 14.710, Wien 1,1060 biS 1,1240, Sofia 565.—bis 5/5.—, Agram 930.— bis 945.—. Rew-Aork ^M bis 79.600, Warschau bir —Briisiel 8570.— bi» 3680,—. ■' Äelgra-. ' 30. Juli. (DebisenkMe.) London 370.95 N New-Hork- 84.12 bis -7.-/ Saloniki bis Mailand 364.50 br8 —, Prag 249.62 bis —. Berlin —bis —, Wien 0.1187 bis —Bukarest 86.60 bis —,?Ä?T"" m Budapest 0.110 bis Brüssel 388:80 bis ——, Amsterdam 3280.— bis —, Warschau — bis —i ^'Agram, M Jutt. (Devisen.) Wien 0.1194 bis' Berlin/--- bis Budapest 0.1070. Bukarest — ' SJ8 Italien 866 - bis —. London 371.30 bis ^ewBork. 84.-7- bis Pari-! 431.- bis Prag 260-- brs -7-, Sofia bis-.-. Schweiz 1657.50 N Brüßel 385.- bis Warschau bis Amsterdam 3216 bis —, Stockholm —bis —. Warschau, 30. Juli. (Devisen.) Berlin bis —London 22.74 bis 22.96. New-Uork 516 bis 521. Prag 15.30 bis 18.44, Wien 7.28 bis 7.35. «achdruck Vorbehalten. 31. Fortsehung. In jenen schweren Tagen, die dem grimmigen. Gefecht vorauKgingen,- zeigt«/Samuel Hollister erst, sein großes Talent als Manager eines großen FußlbaMlllbs. Mit Kanonier Sage und Ben Warriner als Mjiutauien entwarf er einen Schlachtplan, der — so erklärte er seiner hart trainierten Mannschaft — in dem bevorstehenden Kampf seine Wirkung nicht verfehlen konnte. Allerdings «waren es revolutionäre < Methoden und es galt, viele alte Ideen über Bovd zu werfen, aber Sam Hollister war viel zu vernünftig. Hollister war in der klassischen "Fußballtradition des englischen- Kombinationsspieles erzogen worden. Sowohl er als auch Kanonier Sage hatten den Hollywood-Spielern diesen Stil 'beigebracht und bei ihren Zöglingen zur höchsten Vollendung gebracht. Sie waren durch ihr Dreiinnenspiel außerordentlich erfolgreich, < vor allem deshavb, weil ifk ihre Methode nicht übertrieben. Bei dem Spiel gegen Givnsley wurde ihr System zum ersten Male über Bord geworfen. Die Sportjournalisten des ganzen Landes prophezeiten, daß die rasche Girnsleh- Verteidigung .mit den feingesponnenen Manövern deS „Klubs ohne Anhänger" sehr bald fertig werden würde/ Doch lange bevor diese Äribifaxe ihre Ansicht zu Papier gebracht hatten, war HollistörS Plan fertig. „Wir müssen sie mit ihren eigenen Waffen schlagen", sagte er. „Weite, raumgvwinnende Vorleger und dann rennen, das ist jetzt erforderlich!" So drillte Hollister seine Leute auf die Kick- und' ushiaktik, die ihre Gegner immer, anwendeten. Nachdem dies geschehen war, gab er mit Hilfe Ben Warrincrs, der die Schwäche' und Starke eines jeden Professionalfußballers in England kannte,, kurze B-eschrerbungen der Mitglictzer deS Girnsley-Team'S Md Hinweise auf ihre besonderen Eigenarten. / ..... < < Bis zu dem Tage, an welchem die Elf die Reise nach Girnsley anirat, arbeitete''er ittlt seinen Leuten und wurde nicht rnüdr,/itzEsüS.ds^.tz'vpPn Schätz seiner Erfahrung immer neue.EinHölheiten zu vermitteln. ...... ,-Jetzt seid ihr in der besten Form, die ich bei euch «er- - reichen kann",. sagte er schließlich. „Am Samstag habt ihr nichts anderes zu''tun, als an -das zu denken, was ich euch gesagt habe!" ' 2. Kapitel. '»» «ugenl«»»,,m» Match. . . Erst als seine Gefährte« sich zu einem Spiele Solo Whist niedergelassest' haMn, um, die MHotonieOer hangen, uninteressanten EisätMhnftchrt zu unterbrechen, zog Marr den Brief aus der Tasche, der im letztxEWsrMich vor seiner Abreise angÄormnen war: ' ' v . '’ „Mein lieber Dick! Ich bilde mir eiir. daß Sie ein ganz kleines bißchen besorgt um mich< sind, weil ich schon Über eine Woche nichts mehr habe von mir Horen lassen. Es ist wirklich nicht meine Schuld; unter anderen Umständen wäre ich vielleicht in der Lage.geivesen, die. kleine Erkältung bald zu überstehen, jetzt, aber — feit der Abschaffung 'des Stopford-Regiments — sind die Zustände hier etwas schwierig und die kleine Erkältung hat sich zu einer Influenza, entwickelt. Jetzt geht es mir schon besser und dies ist die erste Gelegenheit, die sich mir bietet, um Ihnen zu schreiben. Ich habe beim Doktor sehr.schmeichelnmnd bitten müssen, damit er den Brief rmtnimmt und für Mich aufgibt. Hoffentlich erreicht er Sie noch vor Ihrer Mrerse nach Girnsley. Mein Brief soll Ihnen Kampffreud Weit geben .— Sie wissen. Wie ich das meine. Ich glaube, meine Er- Mtung hat mich-ein wenig Phantästrsch gemacht, aber ich glaube wirMch, daß Größeres Von dem GirnSleh-Kampf abhängt als daS Gewinnen eines gewöhnlichen. FußbällmatcheS. Es ist eher, wie wenn Kreuzfahrer zur Schlacht ziehen. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich um Hollywoods Sieg bete, Wie ich mich nach der Nachricht sehne, daß Hollh Wood gewonnen bder wenigstens unentschieden gespielt hat. Ein Sieg wäre die beste, die nachdrücklichste Anwvrt für unsere Feinde. Mein Herz wird speziell bei Ihnen sein, Dick. In meiner Phantasie leben wir beide in einem anderen, längst vergangenen Zeitalter, und Sic, mein tapferer Ritter, ziehen todesmutig in die Schlacht, uw eine „edle Frau" an ihren Feinden zu rächen Daß Sie Ihr . bestes tun werden, das, weiß ich, Dick, und 'daß es Ihr Fuß sein möge, der /das entscheidende Goal schießt, das Wünscht' von ganzenr Herzen Ihre aufrichtige Freundin < Margerh Kirkby." Dick steckte den Brief mit liebevoller. Sorgfalt in die Tasche und löhnte sich in seinem Sitz zurück. Auf seinem Gesicht, lag ein Lächeln — ein glückliches und etwas sehn .süchtiges Lächeln, , und er versank in tiefes Nachdenken. Ei Mochte Wohl nicht bloß phantastisch, sondern auch absurd erscheinen, die övackeren Burschen um ihn herum, die sich Gen darsttzer stritten, oh Fmnegan des' Herzaß oder den Ptqüekonig hätte ausspieken müssen, Mit den ältSN Kreuz rittern zu vergleichen. (ftoriiefcmta folgt.) nansswa vr rKsnsK®! HBMDM5an>'«,wv< v- Z§ der Wiener Morsenzeitnng Prvfessionalismus und jüdischer Sport. Dre außerordentliche G:neralversa.m.mlung der Fußball« scküon de8 Brunner Makkalbi hat insbesondere auf Verlangen der Turch'ektion am 20. d. böschlossen, den Verein auf A m a t e u r g r n n <d l >a g e zu führen und alle Spieler der gagenwärtigen ersten Mannschaft nach der Polen reise zu entlassen. Hiezu erhalten wir eine Zuichrift von Professor Vogel ans Znaim, in der er Mittellt, daß an4 diesem Spielevmaterial einschließlich der N i ch t j n d e.n eine neue Prosessionalmannschafi gebiidet werden soll, dir in innigem Kontakt mit dem M alkkab i sichen und dem jüdischen Fußlballverband angeglicde'-t werden ioll. Professor Vogel polLmisievt dagegen, daß die MaWabi-Mannschasf. die sich gegenwärtig aus einer Polenreise befinde^ den jüdischen Sport dort vertreten soll Futzbak. Der erstklassig! Ä. Agram er MakkaLi - Agramer Brics. Wir können die freudige Mitteilung machen, daß sich der C. Mäkkabi in Ägr am nunmchr ebensalls in di« Reihe der erstÄassigen jüdischen Verein« emporgearbeitet hat. Leicht ist «8 der hauptsächlich aus jungen Leuten bestchenden Mannschaft nicht geworden, dieses Ziel zu erreichen. Es ist wirklich nur der jüdischen Sportbogeisterung zu verdanken, die der sympathischen Mannschaft zu diesem Triumph verholfen hat. Der Bereän Leisitzt leider heute noch keinen eigenen Sportplatz, weshalb den Spielern hierdurch auch die geeignete Trainingsmöglichkeit nicht geboten werden konnte. Mit besonderer Freude konstatieren wir, daß die Mannschast durchwegs aus reinen Amateuren besteht. Am letzen Sonntag hatte Makkabi sein letztes Meisterschastsspiel zu äbsoLviereu. und zwar Mw den S. C.<Sava.< der in der Meistevschast nach Makkäbi die besten Chancen aus den Meisterschaststitel hatte. Das Wettspiel war für 9 Uhr. vormittags anMetzt, es begann aber in der Nacht vorher zu regnen und regnete über den ganzen Sonntag fort. Makkabierschien vollzählig aus dem Spielplatz, ebenso der nominierte Schiedsrichter, während es der Gegner vorzog, seine Spicker «r Hause zu lassen. Der Schiedsrichter eErte den Platz für spick- ' fähig und gemäß der Vorschrift der juHüflawischen VerbandSregeln betrat die Makkabi das Spickfelld, der Schieidsrichter; pfiff an und nach Ablauf der 20 Minuten Wartezeit wieder ab. Aus demselben Spielplatz wurde nachmittags das EtttscheidungAspiel um die Meisterschaft der ersten Klasse Mischen Gradjanski und H. A. S. K., das erstever mit 4:1 für sich entscheiden konnte, ausgetragen, nachdem eine KommWon von vier Verbündssunktionären den Platz als spielsähig erklärt hätte. Makkabi wäre zwar auch ohne diesen Sieg Meister geworden; der Mische Verein steigt nun, chne eine Niederlage, in-die erst» Klasse auf. In acht Spicken wurden Üb Punkte erzielt, Und zjwar sieben Siege und nur ein einziges Unentschieden. Auch dieses eine nur ganz ungerecht. .Der Kapitän-der Mannschstaft ist Herr H e v esein Spieler aus der Men Wiener Lrick et«r-Gard<e; bei Mündung des Wiener Amateur-Oportvereintrat Häves ebenfalls zu diesem über und .spieltze dort jahrelang, bis er bei KriegsauShvuch -einrückls uüd »sechs Jahre in vuMcher KriegsgLsangen. schäst verbrachte. Nach seiner HemÄchr aus Sibirien übeüsiMte er beruflich nach Agr-mn, wo er seme freie Zeit ganz in den Dienst des einzigen jüdischen Sportklubs stellte. Der große Erfolg der MaMbi ist hauptsächlich Herrn HeveS als den besten Spicker und unermüdlichen Amateurtrainer zu verdanken. Wir wollen ober auch die übrigen Spieler nicht unerwähnt lasten: Ms Tormann (Pickt M 0 n 0 s ch e i n. ein junger .Spieler, der in der ganzen Meisterschaft nur vier Tore.durchließ. Diä Verteidiger &. und G. Kraus besitzen ebenfalls hervorragende Qualitäten. Das Mckgvad der Mannschaft < bildet^ jedoch die Häldesveche: Käoaf. HeveS, Neumann. Der Angr-rff spielt in der Ausstellung: Leo Kraus, Fuchs 1. Fenichl. 9wß-' bäum. Fuchs 2. Der linke Außenstürmer Leo Kraus zahlt erst 16 Jahve, und zckchnet sich durch große Aufopferung und taktlfches Verständnis aus. MaKabi könnte m der Meisterschaft daS schöne DorvechaltmiS von 31:4 ertzicken. Obmann des Weveins E.Herr Albahary, der sich um den jüdischen Sport große Verdienste erworben hat, und dom nicht zuletzt Mer Erfolg deS, MaAabi zu danken ist, der für die jüdische Sportbelwegung in Jugoslawien eine neue verheißungsvolle Aera bedeutet. . .. E. H. -- ) Vor dem Professtonalismus. Die Vorschläge der ersten Klasse für die Prosestionattiiu. In der gestrigen Sitzung de§ SpielauNschusses der ersten Klaffe wurden verschiedene Vorschläge bezüglich der praktischen Durchsühruug des PvofessionalismuS gemacht. Bei Einnahmen bis zu 50 Millionen sollen 5 Prozent an den Oesterreichrschen Fußb allvar b and abgeführt'wer. den.. Uehex 90 Millionen sind mit 6 Prozent zu besteuern. Bei internationalen Wcktspicken, die in Oesterreich stattfinden, wer. den 3 Prozent in Vorschlag gebracht. Die Abgaben beziehen sich alle auf den N-ettogewinn. Die Spiele der Antateur. Mannschaften sollen bei einer Einnahme bis zu 10 Millionen abgabenfrei sei«. Darüber hinaus sind 6 Prozent zu entrichten. Bei Verlusten entfällt die Abgabe. Für Länoerkäurpfe sollen in Hinkunst sechs Termine im Jahre zur Verfügung stehen. Die ProfestionaUiga soll Autonomie haben, und zwar: eigenen BeglauAgUttgsäuIschuß, das Rrcht der Wsttspielverschiebung, Struma und eigene Schiedsrichter. Ein Fünftel der Sch'iedsvlchter kann abgelehnt werden. Bei Strafsachen entscheid det nur dann der Oesterreichische.Fußballverband, we-nn die Instanzen der Profeffioualliga verschieden urteilen. < Entscheidun gen ex Präsid i 0 können in Hinkunft nur mehr ia dringendsten Fällen getroffen werden, wobei ein Vertreter der Pr oftess i 0 nall i g a mit.- wirken muß. Es wird ent eigenes KontroMomitee gckildct werden, das Uebertritte und Differenzen Mischen Spielern und Vereinen sowie zwischer. Vereinenmtter einander aus tragen, soll unb auch Buchrevisionen voMirchmen hat. »U70tt»»8cnui.e rumpler vom Landesschulrat genehmigt I III. Marxergasse SO und 321 Telephon 57*3*32 u. 51-7-55 sost Verlangen Sie Prospekte! | 654677

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