Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1950 (20.7.1924)
- Date
- 1924-07-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Bor zwanzig Fahren. Theodor Herzls Krankheit und Tod. In übermenschlicher Arbeit hatte Theodor Herzl während kürzer fiebert-Jahre das Gebäude einer erdumspannenden Organisation gezimmert, das Werk vollbracht,. welches zum erstenmal seit» mehr als. eineinhalb Jahrtausenden die Judenheit in'eine ihre Gesamtheit umfastende politische Bewegung zusammenschweißtet Die Arbeit war um so größer, alS Herzl sie allein tat, allein nicht nur deshalb, weil er der einzige war, der ihr in seiner geistigen Konzeption gewachsen sein konnte, sondern auch — wer die Tagebücher genauer liest erkennt es deutlich. — weil er, mit dem Mißtrauen und der Zurückhaltung deS! seiner selbst und seiner Sendung bewußten Menschen behaftet, niemandem vollen Einblick in seine Arbeit gewährte. Aber während seine geistige Kraft an der Ausgabe wuchs, die er sich gesetzt hatte, zeigten sich bald, Nachdem er seine große Arbeit für sein Volk begonnen hatte, Anzeichen von körperlicher Ermattung. Schon aus dem dritten Kongreß in Basel' klagte Herzl über starke Herzbeschwerden, die ihn zeitweilig zwangen, der Kongreßarbeit fernzubleiben. Doch weder damals noch später legte er diesen Anfällen Bedeutung bei und mit eiserner Energie, verbarg er sie selbst seiner nächsten Um» gebung. Bezeichnend für Herzls Unachtsamkeit gegenüber ,den mahnenden Krankheitsboten ist, daß er, seit je ein leidenschaftlicher Radfahrer, diese seine Paffion auch noch zu einer Zeit nicht ließ, als die Herzbeschwerden immer häufiger und heftiger wurden. Um die Jahreswende -1903-04, es war die Zeit nach der ugandistischen Sezession im Zionismus, jene schwere - Zeit, in der 'Herzl traurigen Herzens seine politische Konzeption an den objektiven Verhältnissen zusammensallen sehen mußte — stellten sich die krankhaften Herzerscheinungen ganz besonders heftig ein. Im Frühling'1904 war eS plötzlich allen aus Herzls Kreise bekannt und drückend^bewnßt, daß Herzl an einer schweren Herzmuskelentzündung litt. Und nun ging durch alle zionistischen Reihen ein Raunen, Herzl sei schwer krank, bedürfe äußerster Schonung und würde wohl nicht mehr die Führerschaft in der Bewegung beibehalten dürfen, wollte er nicht sein Leben aufs Spiel setzen. Etwas unerklärlich Drückendes lag auf allen Getreuen der Bewegung und ihres Führers in jenen Vorftmmertagen, da man. wüßte, daß Herzl in -FränzLnsbad weilte, um durch eine Kur kohlensaurer Bäder sein Leiden zu lindern. Gespannt erwartete man die Rückkehr Herzls. Der Mann, der aus Franzensbad zurückkehrte, .war grauenvoll verfallen. Man versuchte es mit Edlach im Raxgebiet. Dort schien es bester zu werden, doch Mitte. Juni traten schwere Erscheinungen unregelmäßiger Herztätigkeit auf, mit den Qualen der. Atemnot und der furchtbaren Augenblicken jähen Wechsels des Herzschlages. Die Aerzte rieten zu einer neuen Kur in Deutschland und am 1. Juli sollte Herzl seine Reise dorthin antreten.. Seine Freunde erwarteten ihn in Wien, aber er kam nicht. Eine Lungenentzündung, die er sich wahrscheinlich bei einem Spaziergang im Garten des Edlacher Sanatoriums zugezogen hatte, warf ihn aufs Bett, das drei Tage später sein mmJmÜ •mm ti 1 Mission lmGe-tauch sie UPCfttDfüng uiid Wohliat für Verläufer und konstimenttn. Sie öeschlMigt, kontrolliert, spart Wib kostet-nach.L.Wocheir Gebrauch nichts! Jedem Wiener'' Geschäftsmann wird ans 3 Tage unverbindlich nnb gratis über Verlangen eine Wage . zur Probe zur Verfügung gestellt . BERKEL“VertrIeb,Wien,I. Bfberstr.9 , , ' ’’ ''Xfefl i,i.. J- '' i.. ." . .. . 1 ■ . Sterbebett Mtdew sollte. Das schwache Herz war nicht mW'-imstande, -die''"neueAraMeit zü"'ertragen.- Am Sonntag den 3. Juli um 5' Uhr nachmittags war Theodor -Herzl nicht wehr unter den. Lebenden. Nach Wien'kehrte mit mehr seine Leiche zurück. In später Nacht wurden die sterblichen Ueberreste des Führers von Edlach nach P a y e r b a ch gebracht und am Morgen leistete die Chewra Kadischa von Neunkirchen hem großen Toten den letzten Liebesdienst. Am Montag abends kam der Sarg nach Wien. In das Dunkel des sinkenden Tages wob sich der Schmers eines ganzen Volkes. Niemand wußte genau, wann die Leiche am Südbahnhof ankommen würde. Man wartete aufs Geratewohl. Da plötzlich ein Schauder — der Sarg mit -dem Leichnam Herzls wurde aus einem Waggon gehoben. Vier Mitglieder des Zionistischen Aktionskomitees und einige. Studenten faßten ■' die schwarze schmucklose Truhe und hoben sie in den einfachen Leichentransportwagen, dessen Schiebetür sich unheimlich düster schloß. Von Montag an hielten die Studenten an dem Sarge im Trauerhause Wache und ank Mittwoch vormittags wurde Herzl auf dem Döblinger Friedhof zur ewigen Ruhe bestattet. Was in Wien in Schriftsteller- : und Publizistenkreisen Namen hätte mnd was namenlos war, folgte dem Sarge des Mannes, der sich^olS Publizist und Schriftsteller in Wien einen ßlanzvollen Namen errungen hatte. Aber weit, weit mehr waren jene, in deren Herzen der Tote einen unvergeßlichen Namen sich geschaffen, einen Namen, der unvergänglicher ist, als der des Schriftstellers und Journalisten; es folgten die Juden,' die Juden Wiens und die Juden aller Länder: .aus London und Paris, aus Basel und Berlin, aus Petersburg und Warschau, aus Kischinew, aus Bukarest, aus Rustschuk, Belgrad, Sofia, aus Brüssel/ Köln und. Frankfurt, aus New-Aork und Kapstadt waren Deputationen von Juden gekommen, um bei der Bestattung des Führers der Judenheit anwesend zu . sei«. Ein Zug von vielen tausend Menschen bewegte sich von Herzls Wohnung in der Haizingergaffe zum.'Döblinger Friedhof und Tausende bildeten Spalier, um den Großen in Israel stumm zu grüßen. Glühende Sonne brannte nieder und alle folgten zu Fuß dem Sarge, wie es jüdischer Brauch ist. In die Gruft, wo sein geliebter , Vater ruhte, wurde Herzls Leib versenkt. In seinem Testa- ' meyte hatte er sich ausdrücklich Reden und Gepränge bei deinem Grabe Reden gehalten werden. Nur David W o l f-' so hu sprach, als der Sarg in die Gruft gesenkt wurde, wenige Worte im Namen der Juden, die Herzls Ruf gefolgt waren. Er sagte: „Du hcK nicht gewollt, daß an deinem Grabe Reden gehalten werden. Dein Wille ist uns heilig, aber schwören wollen.wir, daß wir das von dir begonnene Werk mit allen unseren Kräften fortführen werde«, schwören.wollen wir, daß wir deinen Namen stets heilig halten und dich nie vergessen werden, solange noch ein Jude auf Erden lebt. In dieser schweren Stunde wol- Ein innerlich seiner, kluger, etwas spöttischer Mensch, gnm Zweifel geneigt, der handfest zugreiftn und statt der gewohnten -Arbeit Zimmermannsiwerk tun will, der packt gern etwas gar zu derb an, damit er seine Kraft erweise, unterschätzt, in seiner nur p begründeten Mißachtung das Publikum zu sehr, so daß er selbst Schaden dabei nimmt. Es ist überhaupt eins zu bemerken. Beim Feuilletonisten gewöhnlichen Stils und Wuchses ''hat man vor seinen Arbeiten das Gefühl, man.sehe Ssifenbla-sen machen. Das ist ganz hübsch und ergötzlich, hat man aber das Blatt hinter sich, alsdann ist man endgültig damit fertig. Andere tun Glasbläsevwerk. Gleiche Technik, aber in einem viel kostbareren und schwieriger zu behandelnden Material, das nur zerbrechlich, aber keineswegs an sich vergänglich -ist. Man genießt si>e mit einem leisen Bedauern, daß ihnen nicht Dauer vergönnt sein soll-. Denn seine Betrachtungen die Wille; wie :bei Hugo Wittmann, dessen -man Per immer zuerst denken muß, eine große und ehrliche Wärme de's Herzens, eine persönliche, suggestive Note, die. einen für iden Augenblick mindestens völlig «gefangen nimmt. Nur liebt Herzl das Spiel mit weiteren Perspektiven; er ist grüWerischer, mehr zur Verneinung geneigt; sin schlimmer Zweifler, der sich an die KindessieÄe klammert, damit er nicht ganz ohne Halt sei auf dieser Erde. Gin dünnes Fädchen: wer aber ein Kind sein nennt — nichts verbindet so mit der Welt, -wie dieser letzte unzerbrechliche R-mg, .den der schlaue Kerkermeister Leben der Kette einfügt, damit die ihm Verfallenen ans Sein gefesselt sind, sie verlängernd um ein Endchen und unzerbrechlich machend, wenn er besorgt, man könnt' sich geiwa'ltsam vor ihm flüchten wollen. Unter Herzls Kinderfouillötons sind lückenlose Meisterstücke der liebevollsten Beobachtung und Erzählungskunst. Er war ein seiner Stilist. Immer war in seiner Sprache Anmut, Glanz und Fülle. Man hatte immer das .'behagliche Gefühl, jemanden schaffen zu sehen, der seiner Kunstmittel vollkommen sicher ist und sie mit jener spielerischen Leichtigkeit gebraucht, die so mühelos erscheint und dennoch ganz Eigene Anklagen und. das ernste Wollen lbei ihrer Entwicklung voraussetzt. Es sind lyrische Par- Ken von höchster Schönheit in seinen Feuilletons; die Poesie der wenigen Natur, die sich in der Stadt erhalte r hat, etwa. des Schwarzenberg-gartens, der Schülerliebe, die von nahen und drängenden Prüfungsschmerzen überschattet wird, drückt er rein und dichterisch aus. Cr liebt -bizarre Ausgangspunkte, -toflä aber aus ihnen fließt, >ft mit einer strengen Logik und mit wahrem und reiche in Geist -entwickelt und durchgeführt. Er steht geistig frei und hoch genug, sich dorthin stellen zu dürfen, wohin es ihm -beliebt; und mißfällt eineim die Sache, die er verficht man! vergißt nur zu gerne, daß es eine rün? und durchaus Ästhetische Freude ist, einen Meister in Schirm rknd Hieb gleich chm die Klinge führen zu sehen. Er wird niemals leer oder platt; es ist ein Glitzem und Flirren über seiner Sprache, das manchmal nicht ohne Absicht Wendet; aber eine Trivialität ist ihm niemals widerschren, trotz der Hast, -mit dev auch er oftmals arbeiten mußte, niemals eine Sprachwidvig'keit. Er hatte sich an französischen Mrstern gebildet wie alle großen Fm-illet misten vor chm und wie jeder nach chm zur gleichen Schule wird gehen müssen, der gleiche Pfade 'wandeln «will. Ans gutem Recht >war er höchst persönlich. Ein GaliMmus ist ab?r bei chm nicht einmal in der' Geschmacksrichtung nächzn- -weisen: und über die ihm gemäße Kunstform hat er vollkommen souverän geboten.. Er .war wohlwollend und fördersam, bei aller Kühle eines Manischen, in denr die Erwägung herrschte und sin immer reger Verstand Mache hielt. Gin starker und opferwilliger Idealismus lebte ist ihm und er hat »eiben der harten Arbeit des Berufes Jahre seines Lebens mit zäher Rastlosigkeit an eine große und merkwürdige 'Aufgabe gewendet. Der Saum jemals am eigenen Derbe 'den Jammer seines Volkes -erfahren, der fühlte sich davon in tiefster Seele bewegt. Wie er äußerlich den adeligen, semitischen Typus 'darstellte, so hatte er iMerlich die Fähigkeit unbedingter Hingabe an eine Idee, die oft genug schon im 'Judentum entflanMte. Seist' Büchlein „Der Judenstaat". hat ein großes -Aufseheit erregt: eine Bewegung ist daran aufgeglommen, -die nach- Ausdehnung und Heftigkeit ' vielleicht seit denTagen desSäbbatcn Zewi im Judentum ohnegleichen ft't. Verbände sind geschaffen worden und nnisPanUM die ganze Welt; "Kongresse wurden «inbevufen und tagten unter feinem Vorsitze, an denen Delegierte aus aller.Herren.Länder teilnahmen, in denen zum Ewig- Einzigen gebeten wird. Cs Muß manchmal, ganz besonders E Mi 1024 ' .. m, tm len wir den Schwur wiederholen, dm M auf dem letzte, ' Kongreß schwurst: „W e n n ich d e i n v e r g e s s e, I & frusalein, verdorre meine He.chtet"^lf | " Dann rollten die Schöllen auf HerM'Grab und D!bögann ein langer, langer Zug, ein stummes Def^ jl i <r e n; kein Wort, kein Laut, nur dann und wann ein! ersticktes, unterdrücktes Schluchzen. Des Schwures blieben sdie, tvelche Herzls Ruf gur Arbeit für ihr Volk gesammelt 'chatte, eingedenk. Ohne Worte,. unbekümmert um Spott und Hohn, mit dem der tote Führer-überschüttet worden war und der auch denen so lange folgte, die sein Werk sortsetzten, wurde die Arbeit geleistet, bis sie aus der Utopie in die Wirklichkeit zu-treten begann. Heute ist der Zionismus eine politische Realität. Heute begegne! das Werk, das Herzl begonnen, nicht mehr ungläubigen Worten und Mienen. Heute aber ist es wett, weit schwerer, es zu Ende zu führen, denn die gewaltige Tat, die 'der gewaltigen Illusion folgen muß, erfordert ungeheure Kräfte, die nicht von einzelnen kommen können, sondern vom ganzen Volk. Daß es die Tat vollbringen wird, dafür bürgt der. Schwur, den Herzl geleistet und der an seinem Grabe geleistet wurde, denn es ist der Schwur, den das Volk täglich im Gebete tut. ~ „HeimAtte Ararat". ( Eine verschollene Judenlandgründung in Amerika. Im städtischen Museum von BuMo in -den Verermgten Staaten wird ein großer Stein aufbe-wahrt, der die folgende Inschrift trägt: „Höre Israel, unser Gott ist der einig einzige Gott! Freistaat Awrat. Gegründet von Morde chai Manuel Nxv a h im Monat Tischri des Jahres 5567 im 50. Jahrder Unabhäugigkeit AiMvikas." Welche BeiwandtniS hat es mit diese-in Stein, 'der iofsenbar als Gmndstein bestdrnmt ivar, und mit der sonderbaren Inschrift, die er trägt? Es war im Jahre 1825, in dem Jahre, in welchem Amerika den Juden die Gleichberechtigung gewährte, während in ganz Europa die Reaktion am Ruder 4var und die Juden in Rußland die finstersten Tage ihrer Geschichte idurchlebten. Darnäls gab es in den Bereinigten Staaten von Nordamerika alles in allem mcht mehr als 10.000 Juden, und das demokratische Amerika lud förmlich die in allen übrigen Weltteilen, besonders aber in Europa verfolgten und 'hartnäckig 'bedrängten Juden ein, hinüber .zu kommen und in voller Freiheit an dem Ausbau eines der größten Staatswesen mitzuarbeiteu. In dieser Athmosphärc und in dieser Zeit -der Staatsgründungen tauchte von selbst der Gedanke auf, .daß die freie Republik jenseits des Ozeans das. „Land der Verheißung" für all die verfolgten unp in der Welt ziellos heMmirvendest Judett.'westden könnte. Dieis-er Idee vepschrlebsstch mit< Leib und Seele der N-ew-Norker Publizist und PoM'ker Mordechai Noah' (1785—1851). Noah war der Sohn eines der jüdische» Kämpfer im amerikanischen Freiheitskrieg. In ganz jungen Jahren be, klerdete er die Stelle eines Konsuls in Tunis, wo ihm die Aufgabe zufiel, die in algerische Gefangenschaft geratenen -Amerikaner zu befreien. Nachdem er seine Mission erfolgreich zu Ende geführt hatte, kehrte er nach New-Iork zurück, wo er mehrere Zeitungen und Bücher herausgab, . Noah war ein großer Projektemacher, lancierte verschiedene . in den Ansängeil, eine ähnliche MmMung gewaltet haben wie auf dem Koinzil von Elermont, da eine Idee die Anwesenden ergriff und mit religiösen Ekstasen füllte. Nur treten die Ideen -heute .nicht mehr so slswentar in Wirksamkeit wie einstmals. Jmmechin hat sich Evstanüliches 'begeben: Männer, die man innerlich langst dem Abend-. lande völlig zugewendet glaubte, fühlten sich erfaßt und mitgeviffenvon der Göwalt.des Stromes, der sich tohb.:r» um nach Osten kehren wollte. A-uö den Beiträgen der Armen und Aermsten sind große Summe.« für alle möglichen Zwecke gesammelt.worden, eine Bank mit euic-m sehr ansehnlichen Mienkapital ward geschaffen, deren Teilhaber Wiederum zum größten- DeA die Mühseligen und Bedürftigen waren. Spott und Verdächtigung waren anfangs jedem Schutte Dr. Herzls und dev Seinen gefelg:-; sie 'haben ihn nicht beirrt, noch verstummen gemacht. Es wät ein merkwürdiges SchcmMel, wie dieser Wiener Journalist, ohne alle offizielle Sti'u-e, -nur getragen d.mr Vertrauen und der - unerhörte« Anbetung Hnud-.r.- tausenider, mit Papst und Sitlian und englischen Ministerien -verhandelte; hier fast >in König, dort feinem Blatte gegenüber, der getreue und genüfferchafte Mtavbciie:. Merkwürdig und sicherlich beispieVos und schon dura) d e hohe Ethik seiner Bemühungen und ihre Uueigennützig^it hinausvagend über 'das Werk Henry Mae Gtanlehs.' Der ftühe Tod Herzlmuß dw schwerer Schlag für den Zionismus sein. Der Führer ist verschwmwen und wird nicht leicht zu ersetzen sein. Jmmex hat der Wkner JollrnaWm-uS große B"- 'gabungen an sich gezogen. Nicht an Könnern, nicht an Mänu.vn von schöner GesinnungstüchtigM hat es ihm jeinals gefehlt, fo arge Schatten sich daneben zeigten. Nach Rielchrum und Fülle dev Gäben muß Herzl an den N'^rbesten gemessen werden, die hier jemals gewirkt halben und wird mit den besten Ehren bestehn; die Größe s.ues Wollens aber hebt ihn weit über die meisten und Mcht >ihn zu einer kulturhistorisch wichtigen Erscheinung ~ Weltttttd und Prophet, Plauderer und'. Berkünder u'uer HeilS!chreu in einer Person und eftr.'S -wie das andere aus -'mne.'.'cher Notwendigkeit. Wie kam ',em Tag von DaruaS« kus u: d hat dir eine Seito seines MsenS so -wunv^rsam gewüf;-elt, die andere unberührt g'wsssn? Kan steht Ht Räts .^ und ehrlich ergriffen an ft'uem frühen Graltt'