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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-19 · Heft 1949 (19.7.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1949 (19.7.1924)
Date
1924-07-19
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. ß>39 Men, DWMtz - - Die WarenmSrktr. / i (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) r' Baumwollgarne. Die Tendenz sprach sich für alle Gattungen fest aus und die Preise zogen um je 1 Punkt an. Es notierten: Nr. 6/10 BengalkopS pro August-September —.76 Dollar, Nr/16II a Surat —.86 Dollar, Nr. 20 —.90 Dollar, Nr. 16/24 Halb-Amerika -.98 Dollar, Nr. 16/30 Nein-Amerika 1.01 Dollar, Nr. 86/42 Mittelamerika 1.16 Dollar, Nr. 42 1.18 Dollar pro Kilogramm Fabrik exklusive Packung mit 2°/, Skonto, Spinnerkond. , Baumwollzwirne pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung trocken mittel naßscharf 1 Kabel-Cents Aufschlag pro Kilogramm mit2°/„ Spinnerkond. Nr, 10/12 Bengal ztvei-i und dreifach pro August-September —.62 Dollar, Nr. 16/2 Ila Surat —.92 Dollar, Nr. 20/2 1.01 Dollar. Nr. 20/2 Amerika 1.11 Dollar, Nr. 30/2 1.22 Dollar, Nr. 40/2 la 1.39 Dollar. Rohe BaumwollgHoebe Es notieren: 78 Zentimeter 14/14 20/20 pro August- September —.78 Schweizer Franken, 78 Zentimeter 15/14 —.80 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 21/21 30/30 —.98 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.67 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.70 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Posten französischer Zoll. ' Rohkapok. Die Rohkapokstatistik Amsterdam wies, am 30. Juni d. I. eine Gesamteinfuhr von 31.043 Packen Rohkapok auf, wozu ein Vorrat von 459 Packen aus dem Vorjahre hinzmechnen ist. Der Verkauf betrug im ersten HalLiahr 28.769 Packen, io daß sich pro 1. Juli ein Bestand von 2752 Packen in den Auktionshäusern von Amsterdam vorfindet. Javakapok kostete in hestvorgereinigtem Zustande 75 Cents pro ein halbes Kilogramm. Gegenüber den Preisen für Rohkapok in den Jahren 1913/14 ist das immerhin noch eine Preiserhöhung um 100'/,, da damals durchschnittlich etwa 35 bis 40 Cents pro ein halbes Kilogramm notiert wurde. Gegenüber dem Vorjahre hat sich das verkaufte Quantum um etwa 30«/, gehoben, ist aber gegenüber den Vorkriegszahlen um etwa 50% niedriger. Die Ernteberichte aus den verschiedenen Rohkapokgebieten lauten befriedigend und stimmen mit den Nachrichten über-die Ergebnisse der Baumwollernten ziemlich überein. Ceylonkapok kostet etwa 12 Pence, Kalkuttakapok bis 11 Pence, Bombay etwa 9 Pence. Zucker (Ausland). .In England hat der Rübenbau in diesem Jahre zugenommen, bleibt aber doch noch so geringfügig, daß ein Einfluß auf den Weltmarkt nicht stattfindet. Der englische Bedarf hat sich bei etwas heraufgesetzten Preisen in letzter Zert gehoben, und die Zuckerimporteure sind am Weltmarkt überall als Käufer aufgetreten. Nach den letzten Feststellungen sind in England an sichtbaren Zuckerbeständen noch rund 7,78 Millionen Zentner vorhanden gewesen gegen 6,80. und 6,61 Millionen Zentner zur entsprechenden Zeit in den beiden Vorjahren. In den Vereinigten Staaten von Amerika finb; Preisschwankungen an der Tagesordnung gewesen; doch blieb ein stetiger Unterton unverkennbar, der die Kurse denn auch immer wieder nach oben führte, wodurch der Weltmarkt ausschlaggebend beeinflußt wurde. Die in der Union poch vorhandenen Zuckerbestände sind verhältnismäßig umfangreich; sie. betragen noch 7,22 Millionen Zentner gegen 6,98 und 5,28 Millionen Zentner zu der entsprechenden Zeit in den beiden Vorjahren. Auf Kuba erreichten die Bestände.noch die Höhe von. 14,77. MMonen Zentner, gegen 11,65 und 15,80 Millionen ZenUer zur entsprechenden Zeit 1923 und 1922. Wiener Warenbörse. Eigenbericht der- „Wiener Movgenzeitung".) An der gestrigen Warenbörse sprach sich die Tendenz in khemtkalien etwas schwächer aus und nur zu gedrückten preisen konnte man einige Mengen placieren. Mener Mkorgerrzettims. Züm Kaufe lagen vor: Alaun in Stücken zu 8400 ,Q. ’ ab Wien, Chromkalzium geschmolzen 70/A zu 1950 K., Chrr mlali grob kristallisiert zu 17.200 K.. Natriumsulfit technisch zu 4400 K., iulLsdischeS Terpentinöl zu 23.500 K., Montanwachs zu 7700 K. transit und Weinsteinsäure zu 36.000 K. Oele und Fet t e/ Die Tendenz gestaltete sich fester, namentlich technische Oele sind durchgeheuds fester. Es notieren; Kokosöl Ceylon 16.800 K., holländisches Leinöl 16.700 Kt. Rüböl doppelt raffiniert 15.400 K., Elain sap. 97/98 17.300 K., französisches Rizinusöl I. Pressung 23.200 K., nordamerikanisches Schweinefett pure lard Tierces 33 Dollar transit Wien und in Kisten 26.000 K. Der SffentlicheVerkaufin holländischem Leinöl wurde auf den 22. 1 Uhr mittags, verschoben. Kolonialwaren. Kaffee, Tee. Gewürze und Lekwar hatten einiges Geschäft zu unveränderten Preisen. Zucker blieb behauptet, nur Würfel in Kisten ist um 5 Punkte höher und notiert 4.17'/, tschech. K. ab Grenze. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten Konserven mit 21,200.000 K.. Exekutiv wurden verkauft 1000 K. Kakaobutter zu 34.000 K. ab Wien verzollt. - Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Art. 311 des H.-G.-B. Damenstoffe mit 17,600.000 K., Satin und Crepe de Chine mit 30,000 000 K. Am 22. Juli, 10 Uhr vormittags, gelangen zum öffentlichen Verkaufe Autohuppen, elektrische Fabriksglocken und Kunstblumen. Baumwollmartt. Rew-Dork» 17.-Juli.' Baumwollznsuhren in den atlant. und Golfhäfen 7000, im Innern 1000. Ausfuhr nach .Großbritannien —. nach den: Kontinent 14.000. Lokalmarkt middling: 32.35 (letzt. Kurs 31.45). Tendenz, gut behauptet. — Termine: Juli 31.38, August 27.47: September 26.86, Oktober 26.60, November —.—, Dezember 25.80, Jänner 25.69, Februar Marz 25.90, April 25.93, Mai 25.97, Juni Aerliner Börse. Berlin, 18. Juli. Die Börse beschloß die Woche in einer nahezu beispiellosen Getschäftsstille. Die Stimmung war dabei nicht unfveundlich, da das Hervortreten Amerikas auif der Londoner Konferenz die Hoffnung auf ein einigermaßen befriedigendes Ergebnis aus-rechthält. Jns-ol>gc>dessen bestand'wenig Abgabeneigung und die Kauflust konnte meist nur zu etwas gebesserten Kursen Befriedigung finden. Die Umsätze blieben aber äußerst beschränkt und die Kursverändernugen vereinzelt unbedeutend. Auf dem Montanmarkt waren Gelsenkir-chener begehrt. Bon -Bankaktien wnrtden Berliner Hamde>ls-qesell>chaft etwas mehr umgesetzt und zogen auf 21,25 an. Sonst ist von den gileichartiigen Werten, ebenso von Schiisisalhrtsalklien nichts Bemerkenswertes Zu berichten. Auch anslänidlsche Anleihen veränderten im allgemeinen ihren Kursstand nichts Dürkische Werte neigten etwas mehr, nach unten. In deutschen Anleihen herrschte vorbörslich ein angeregtes Geschäft. (Alles in Billionen von Mark.) Schluß kurte: Türkische Lose 19.5, Ceftecr. Stäatsbahu 24.5, Norbd. Lloyd 8.875, Der. Elbeschiffahrt 1.875, Berliner Handelsgesellschaft 20.125, Kommerz. Privatbank 4.—, Darmstädter Bank 6.3, Deutsche Bank. 7.2, Diskonto-; „Wiener MorgeszeitVng": lukUiäSL 19. ,Fu1^ tm «SMe» DURCH DIE BANKENWELT Austro - Holländische Bank Zenträlbureau: j Wien, I. Dr. Karl Luegerplatz 4 (I. Ebendorferstr. 6) Telegrammadresse: Hollandbank Wiefi / Tel. 27-5-25 Serie | Bfommanditgesellschaft 1%/igmund Amarant & Co. Wien, I, Graben 22 (Eingang Petersplatz 4) / Tel. 00590 Serie '_ Jfnnkfreachftffe nUer AYt Dorotheum-Bankabteilung Wien, l. Dorotheergasse 17 Fides, Treuhand-Bank O. m. b. H. A-r-A.ÄW , I. Neutorgasse 17 BanKkomnrairäiMlscM Franz Politik Wien, I. SeUzergasse 4 (Ecke Bognerg. beim Graben) Telephone: 60-4-82, 60-4-93. 63-4-85, 64-4-42, 68-4*78, 69-4-82 Telegrammadresse: Frapobank Rankhau» W. ^©fcatyn Wien, 1. Maria TheresionsSrass© 10 Telephon 11-4-60, 11-4-61 * ' ■V ff'li' mmmi—ttriin—e UMUttBnOnaMWMDlZB Wiener Handelskreditbank Ä;G. Wien, I. Wipplimgerstrassa LS , ,V- Telegrammadresse: „Hacredo* Telephon 64-5*65 Serie Expositur: I. Sohottenring 18a — Telephon 69-3-14!S°|oZlnsen ihypothekBrtsche Sicherheit erhalten Sie für Ihr Kapital bei der Hypothekarverslcherungs-Gesellschaft (Riunione Adriatica di Skurta), 1. Tegethoffstrasse 7 Kommandit 8.—, Dresdner Bank 4.625. Nattonülbank fü, Deutschland —, Testen. Kredit 0.3, Oesterr. Länderbank —, ilieicbsbank 33.—, Wiener Bankverein 0.245, Wr. Unionbank 0.225. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 6.5, Bochum« Gnßstahl —.—, Daimler Motoren 1.8, Deutsch-Luxemburger 43.9, Deutsche Maschinen- 4.—, Dynamit Nobel 4.9. Felten u. Guilleaume 15.75, Gelsenkirchener; Berg. 44.3, TL. Goldschmidt 8.1, Harpener Bergbau ■ 4L.—,. Hirsch. Kupfer 15.—, Höchster Farben 8.5. Hohenlohe-Werke 14.—, Laurahütte 3.8, Mmmesmannröhren 21.875, Phönix Bergbau 22.75, Schuckert u. Co. 28.—, Siemens u. HalSke 39.25, Telephon Berliner 3.25, Goldanleihe 4.2, Dollarschatzanweisuugen 81.-. . LIBERTY WO cm STOFFE WttN.UAOlERSASMr-» rattfan fte 7fi2.5<* Copyright Jüdischer Verlag, Berlin. Nachdruck verboten. 46. Foltjetznng. hawdoZoh mÄ Zapfeustreich. Von Sammh Gronemann. . Na, es wurde dafür gesorgt, daß ich nicht zuüberinütig ourde! Zwei Tage taixmf betrat ich die Stätte unseres festes, das Deutsche Haus, im Drillichanzug, auf dem stücken einen Sack Hafer und fragte bescherdentlich, wo ich hn abladen könnte. Sie transit. ,Fetzt in Bialyfdolk Melke ich wieder Theater. Wir »evanstallte'ten in feuem^ Sommer 1917 eine Reihe von Eiten. Einmal feierten wir ein Jubiläum unseres anns und dann gab es die Abschiedsfeier für den tnant Fre-ntz, des allbeliebten,. der uns verließ, me man sagte, nach einer Auseinandersetzung mit dem khef a la -Polsa —. König Philipp. So spielten wir denn Schillers „Don Carlos" — freilich in meiner etwas freien 8-earb-eilung; Proben des Stückes kann ich aus Zensur- Bedenken nicht »geben — es war schon etwas derb — aber oenn ich jetzt rundem Textbuch blättere, fällt mir auf, wie loch der Dichter, der ja von Adel und ursprünglich Militärarzt war, militärisch eingestellt tvar. Wer zum Beibieil weiß, >daß im Militärjargon „Vater Philipp" so viel mßt wie Arrest, wird erst ganz -das Grauen vor ,/Vater Philipp" in der Tragödie verstehen. Die Aufführung war ehr lustig und Arnold Zwerg als — Königin wirkte direkt wrfühverisch. Als Eonsereneiers fungierten die Unteroffijieve Eulenberg und Gronemann, und es wurde lustig improvisiert. Eulenberg hielt, da ich noch nicht.fertiggeschminkt oar, vor dem Vovhaug einen literarischen Vortrag über kchillvr, von Zeit zu Zeit sich sehnsüchtig nach mir umchaiNrno. Er belMptete, ich tobte hinten, La er mir allä neiue Witze wegnähme. .Nn!d als ich endlich fertig war und leben ihm erschien, erklärte er: Jetzt schmeißt Gronemann Mch mit Bomben! Woraus ich ihm erwiderte, daß das cm erster Bombenerfolg aus der Bühne sein werde. Es gab auch Sereusisimus-Zwäschenspiel, da Sr. Hoheit kt Kriegsberi ch terstatter, sich angesogt hatte. Die Herren Kriegsberichterstatter, welche in Bialhstok ihr Hauptquartier chatten, waren der Gegenstand täglicher Berulkuntz. Wir sahen die Herren in -sehr kriegerischem Aufzuge in der Stadt recht friedlichen Eroberungen nachgehen, -und sich, offenbar bei guter Er nährung seh r wohl fühlen, um dann ihre blutdürstigen und fchaudererweckenden Bericht von der Front zu lesen. So gingen sie denn an diesem Abend auch nicht leer aus. Selbstverständlich kam der Pvessemann.— wie gewohnt — zu spät, als die Hauptfache vorbei war, und ebenso selbstverständlich lehnte er den reservierten Sitz dorne an der Rampe ab. Er sei gewohnt, sich alles lieber aus der Entfernung — von recht iveit hinten — auzusehen. , , . Blumen tage. Wir' beteiligten uns aber auch lebhaft an anderen Festen. Von Zeit zu.Zeit wurden zum Besten der großen -jüdischen Wohlfahrtsvereine Blmnentage veranstaltet, die. in einem Fest m dem schönen Stadtpavk auEaugen.' An' solchen Dagen war die Straße von jüdischen jungen Mäd- -chen besetzt, alle mit Schärpen versehen, die eine Aufschrlft in -hebräischen Lettern trugen. Di« Miädchen gingen an ihnen unbekannte Militärpersonen nicht heran, um unangenehme Zwischenfalle zu .vermeiden, aber die meisten Offiziere ergriffen selbst di« Initiative und kauften sich die Sträußchen und die blau-weißen Abzeichen mit -dem Davidst-ern. -Nachmittags dann im Park g-mg e's hoch her, alles irar in blau-weiße Farben gekleidet, alle Besucher trugen die jüdischen Farben und sehr wenige Offiziere blieben da fern. Aller etwa vorhandene Antisemitismus zerrann vor, dem Blick der jüdischen Schönen und der Luftpostverkehr war gewaltig — jeder Msucher hatte ein« Nummer, als Adresse auf der Brust und kleine Postillous d'amour trugen behend die mit Wohlltätigkeitstax« beschwerten Kärtchen hin und her. In der Mitt-e aber stand die Landsturm-kapelle und spielte. Von Zeit zu Zeit -intonierte sie die Mischt nationale Hymne die Hatiklvah. Die Hatrkwah als Nationalhymne war allaemein anerkannt. Den meisten Deutschen hatte im Osten die Entdeckung -eines lebendigen jüdischen Volks willens eine U-eberraschung bernlei. Nur an, ihre Absflammung und-ihre Wesensart -versteckende „Israeliten" oder „Staatsbürger jMfchen Glaubens" gewöhnt, sahen sie hier sich ihres Volkstums bewußte und ihre nationale Eigenart frei betätigende Menschen.— ^ine Nation, die -ihr Recht auf Leben wie jede andere betätigt. Man ftaud den J-uden sympathisch oder antipathisch gegenüber —- aber man konnte ihre nationale Existenz nicht leugnen, man mußte mit der jüdischen Nation rechnen wie mit jeder anderen, -und Niemand konnte und mvchte diesem^ unvergleichlich starken VrlkswMen einer seit Jahrtansenderr eigenen Staatslvesens beraubten Volksgemeinfchaft feinen Respekt versagen. So kam e's, daß. wenn , etwa im Deutschen Theater in Kowno die Kapelle zum Schluß eines Festkonzertes die jüdische Hymne an'stiminte — das jüdischen Publikum singend einfiel, die Offiziere m den. Logen sich erhöhen und stehend, den Helm in der Hand, bis zum Schluß verharrten. ' Bei einem der Gartenfeste gab es auch eine richtig-/ gehende Schönheitskoukurrenz, und es war eine harte Schlacht. Als gewissenhafter Chronist muß ich leider vermerken, daß es nicht ohne eine sehr bedenkliche und teiltveise fastffangjische Agitation abging. Von einer Partei -war eine' auswärtige Dame, eine Wilnacvin. zur Favoritin erhoben worden; das empörte -die eingeborenen Schönen — ein mir unbekannter Backfisch trat empört auf mich zu und erklärte; blitzenden Auges: „Wir werden iticht dulden, daß eine Fremde siegt." Unsere Offiziere von der Presse schlugen sich auf die Seite des Bialystoker Schönheitspartikularismus,' u-nd es siegte eine wirklich bildhübsche Eingeborene. Aber Hans Goslar war tiefbetvübt und brachte -ln der Bialystoker Zeitung einen von Bitterkeit erfüllten Artikel, in dem er zu verstehen gab, daß bei der -Wahlpropaganda von gewisser-Seite mit einer jeden ivahrhaften- Demokratie unwürdigen, nahezu an Korrupsiy-u ftreiftndcu Mitteln und -durchaus nicht ohne Ansehen der Person gearbeitet sei, das Resultat demnach von ihm nicht als maßgebend unbindend betrachtet werden könne. Ter Artikel war vsftubar mit seinem Herzblut geschrieben. (Fortsetzung folgt./

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