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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-05 · Heft 1935 (5.7.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1935 (5.7.1924)
Date
1924-07-05
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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ficBe « > Wien, SamÄag Wiener MorgenzeiLung. 8. Kuli 1924 Nr. 1936 Skrglobarck 7000 K., Fetten 6600 St, Skoda 37.000 St., Limber 37.000 K., Galgo Kohlen 11.000 K. Hingegen verloren die Mien der.vfterreichrschen Hofherr 4-100 St. itttb Karpathen Pervoileum 5000 K. An Schranken war die Tendenz ebenfalls fcift,. das Geschäft bewegte sich jedoch in ruhigen Bahnen. Perlmooser Zement gewannen 20.000 K-, Wienerberger Ziegel 70r000 K., Gösser Brau 50.000 K>, Dynamit NüLel 80.000 St., Berg- und Hütten 110.000 K.. Lampen Ditmar 50.000 K. Bon Km Kohlenwerten erhöhten sich ungarische allgenre-ine Kohle um 250.000 K., Bsitscher Manesit um 500.000 K. und Wefthöhmen um 80.000 K. Auch Zuckeraktien waren begehrt und höher. Es Hrofitlevten ungarische Zucker 110.000 St. Dagegen büßten Egydyer 76.000 K. und Galicir 65.000 K. im Kurs ein. Auf dem Aula gemarkt ergaben sich in den Renten, bis auf die österreichische Golidrente, die um 1100 Pulte gebest«^ war, keine Veränderungen. Bonden Exot-n notierten: Holzverband 9100 bis 10.060, Mraznica 36.000 bis 43.000, Schubert u. Co. 1600 bis *200, Tcpege 37.000 bis 39.000, Universale 21.500 bis 23.500. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzeitung") Der Verkehr an der gestrigen Warenbörse gestaltete sich LLßig und bei nur geringfügigen Ausgeboten in Chemikalien kamen unbedeutende Abschlüsie zustande. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Artikel 343 des tz.-G.-B. 3 Waggons Aetznatron 76/77 ab Budapest verzollt zu 17 V, Pfund Sterling pro 1000 Kilogramm und 1 Waggon zu 131/, Pfund Sterling ab transit Triest. Ausgtbvten wurden Bittersalz lose pro 100 Kilogramm zu 1.40 Dollar transit Passen. Ratriumbisulfit 60/62 zu 5000 K. und Weinsteinsäure zu 74.000 K. Oele «nd Fette erfuhren keine Veränderung. Kolonialwaren. Interesse war vorhanden für Port. Sardinen und für Sultaninen Nauplia in Kisten gereinigt, letzterer Artikel war zu 22.000 St. erhältlich. Kaffee tendierte anhaltend fest, die Preise zogen neuerlich um 500 bis 1500 K. an. Es notieren: Santoprimes 51.000 K., Santos superior 39.000 §., Rio VII Johnston 43.000 K. pro Kilogrcmcm ab Wien. Ausgeboten wurden r T e e Lapsang Sonchong gute Mittelqualität $u 85.000 St, I. Barimandeln zu 44.000 K. (-f 500 K.), und Kerasunda Haselnußkerne^zu 33.500 K. ab Wien. L e d e r. Die Tendenz sprach sich matt ans und nachstehende Gattungen notieren um 2000 bis 5000 K. niedriger (gegen den 13. v. M.). Esnetieren r Sohlenleder Vacheleder-Garnituren 39.000 bis 49.000 K., Vacheleder-Croupons 59.000 bis 63.000 K.. Hälse 86.000 bis 29.000 K.> Afem 19.000 bis 21.000 K. Rohhäute notteren: Kalbfelle ohne Kopf pro Kilogramm 18.500 St, Rindshäute bis 50 Kilogramm (ohne- Stiere, »hne Ungam) 10.500 bis 11.000 K. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten lant Art. 812 des H.-G.-B. Seffel zu 32.000 K. pro Stück, Schiebkarren zu 80.000 K. pro Stück Md orientalische Teppiche mtt A/M.000 Millionen. Zum öffentlichen Berka u f t gelangen am 8. d., Uhr, 95 Ballen Kammgarn und Gabardine. Die WareumWkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzritung'st) Baumwollgarne. ' - - ** Die Tendenz war teils behauptet, teils ließen die Preise km je 1 Punkt nach. ES notierten: Rr.5,10 Bengalkops pro. August-September —.75 Dollar, Nr. 1611a Surat — .85 Dollar, Nr. 20 —.80 Dollar, Nr. 16/24 Halb-Amerika —.92 Dollar, Nr. 16/30 Rein-Amerika 1.00 Dollar, Nr. 36/42, Nr. 36 1.15 Dollar, Nr. 42 1.17 Dollar pro Kilogramm Fabrik exklusive Packung. Baruvwollzlvirne. Diese blieben unverändert.' Es notieren: Nr. 10/12 Bengal zwei- und dreifach pro August-September —.81 Dollar, Nr. 16/2 Ha Surat —.91 Dollar, Nr. 20/2 1.— Dollar. Nr. 20/2 Amerika 1.10 Dollar, Nr. 30/2 1.21 Dollar, Nr. 40/2 1a 1.38 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken. mittel, naßscharf 1 Kabel-Cent Aufschlag pro Kilogramm) mit 2*/, Skonto Spinuerkond. Rohe Bamnwollsewebe blieben gleichfalls auf letztem Preisstcmbe. Es notieren: 78 Zentimeter 14/14 20/20 pro August-September —.77 Schweizer Franken, 15/14 20/20 —.80 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 21/21 80/30 —.92 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.56 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19/21 36/42 —169 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Posten französischer Zoll. Holz. Das hiesige Plahgeschäft ist nicht zufriedenstellend, da wenig Aufträge vorliegen. In Deutschland kaufen die Möbelfabriken zurzeit ebenso wenig Schnittholz ein wie der Platzholzhandel. Beide sind hauptsächlich mtt der Abwicklung der in früheren Monaten getätigten Abschlüsse beschäftigt. Nur vereinzelt hört man von Verkäufen am Markte der Ttschlerhölzer, aber auch dann nur zu Preisen, die kaum von der Friedensbewertung verschieden find. Diese Preise, die bei solchen Notverkäufen erzielt sind, können bei einer Beurteilung der Marktlage nur mit starken Vorbehalten benutzt werden. Dagegen fanden kleinere Umsätze in Bauhölzern statt, da der Baumarkt zwar unbelebt, aber doch nicht unbeschäftigt ist. Zufolge des Mangels an Käufern gingen einige Partien Grubenholz, die in den Staats- und Privatsorften verkauft wurden, zu billigen Preisen fort. Die Bewertung des gesägten Bauholzes, das verkauft wurde, lag 25 bis 30 Prozent über der Höhe der Friedensprei'e. Berliner Mr/r. T' /'i:;. 1. Juli. Die heutige Börse zeigte säst ausichliehlich J.n.-rresse für Kriegsanleihe. In diesem Papier setzte von neuem eine ziemlich leibhafte Kauflust -ein infolge der Auffassung. daß darin noch umfangreiche Bcnsseengagernents der Glattstellung harren, w-eil sich allen Dementis Mim Trotz die Gerüchte erhalten, daß der Staat >die Anleihe ausbcmft. Mangels anderweitiger Betätigung wandtv sich die Spekulation diesem Markte tvie-der zu. Der Kurs wunde voMrsläch mit. 350, also mit einer Besserung von 50 gegen gestern «gehandelt. Im weiteren Verlaufe schwenkte er Morschen 820 und 810. Auf den übrigen -Unrsahgebieten herrschte ausgesprochene Lustlosigkeit. Sdichtunggechende Anregungen lagen nicht vor. Löwe befestigten sich gegenüber dem gestrigen Kurssturz. Stöihr ging um 2 Billionen Prozent zurück. Schiffahrts- und Bankaktien blieben fast ganz unverändert. (Alles in Billionen von Mark.) S ch l n ß k « r f et Türkische Lose 20.1, Oesten. Staatsbahn 26.5, Nordd. Lloyd 4.1. Ver. Elbeschiffahrt 1:875, Berliner Händelsgeiellichaft 20.76, Kommerz. Privatbank 3.875, Dannstädter Bank 6.875, Deutsche Bank 7.8, DiSkonto- Kommandit 6.1, Dresdner Bank 4.75, Nationalbank für DeutschlandOesterr. Kredit 0.35, Oefferr. Länderbank —, NeichSbank 32.1, Wiener Bankverein 0.8, Wr. Unionbank 0.3. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 6.-, Bochumer Gußstahl 44.5. Daimler Motoren 1.9, Deutsch-Luxemburger 44.3. Deutsche Maschinen 3.75, Dynamit ' Nobel 4,876 Felten u. Guilleaume 16.—, Gelstnlirchener Berq. 46.375, Th. Goldlckmiidt 9.—, Harvener Bergbau 63.1 Hirsch Kupfer 17.2, Höchster Farben 9.125. Hobenlohe-Merke 15.—, Laurahutte 4.125, MmmeSmam-röhren 25.875, Pbönlx Bergbau 24.625, Schnckert u. Co. 2.8.5. Siemens n. Halske 38.5, Telephon Berliner 3.875, Goldanleihe 4.2, Dollars-5ntzau>v:isungen 79.—. Prager Börse. Prag, 4. Juli. Wie gestern eröffnete auch die hentix Börse in bcfcftigter Stimmnarg, die sich aber infolge von WochenreÄisati-onen nicht bch-anpten konnt-e. In der Kuli sie waren ncnnenMch Skoda-Miien sehr fest, schwächten sich aber gegen Schluß wieder ab. Bedeutend schwächer lagen Eisrn-, Zuckernnd Chemische Papiere. Höher tendierten Ban-. Mühlen- und Textillwerte. Heimische Banken waren unverändert. Von den Aktien der Wiener Danken erhöhten sich Kredit. Union und Bankverein. Transportwerte lagen fest. Auf dein Anlaaem.arkt kam es nur zu unbedeutenden Veränderungen. Von Exoten besserten sich Bulgaren-, Ipar- und Solo-Aktien. Der Schluß war ungleichmäßig. S ch 1 u ß k u r s e r Türk. Eiienbahi'-Anleibe 400 Tranken —, Böhm. Ilnionbaick. 398.—. Böhm. Eskomptebank 394.—. Böhm. Indnstrialbank 418. Zinnostenska Banka 400.—, Anglobank 07.50 Oesierr. Kredit 76.—, Wiener Nnionbank 75.—, Wiener Bankverein 58.—, Bnlchtiehrader Eisenbahn Olt. A —.—. Lit. B , FrrblnattdS-Nordbabn 6820.—, Vrag-Duxer. 155.—, Anlsig-Tevlitzer Ellenhabn —.—, Nestomitzer Zuckerindustri« 1.445.— . Verein late Elektrizität Wien 119.50, Brosche 1130-, Kellner SvirituS 1015.—, Köni^bofer Zenrent 966.-. Breltftld-Dane? 489.-. Nimboffer 710.- Sinnnerkiiaer 106.50, Notbkosteletzer Textil 618.—, Alvinr Montan 20t.—, VoN-ihttlke 320.—. Prager Eileu 898.—. Oesterr. Berg u. Hütten 2290.-. Skoda 621.-. Inwald 259.-. MidaMer Börse. Budapest, 4. '.Juli. Die heutige Dorfe erössnet-e in sehr fester Haltung und auf sämtlichen Marktgebieten traten Preissteigerungen in Ersch-einnng, die bei favorisierten Werten 10 bis 15 Prozent ans-machten. Leichte und mittlere Werte chrofttierten gleichfalls in der Mc'hrzahs von der allgemeinen Erhöhung, doch warrn deren G'Winne nich^ bedeutend. Wochmaeld wurde nnt 0,35 Pronent gehandelt. Der Schluß war feft und der Verkehr rege. (Alles in Tausenden von Kronen.') S ch l n ß k n r s e: Britisch-Uug. Bank 68.—, Nng. Kredit 605, Oesterr. Kredit 187, Salgo Kohlen 636, Riinamuranyer 144, Cüdbahu 71.—, Staalsbalm 555.—, Anglobank —. Grau- Szaszvarer 410, Obmmg. Verq-Hütten 505.—, . Drasche- Ziegel 245. Ung. allg. Kohlen 8600, Urikany Kohlen 1200, Koburg 47, Spodinm 182, Clotilde chem. Fabrik 50.—, Ung. Eisenbahnverkehr 205, Verein. Holz 24, Adria 1650. . Die Devisenkurse. Zürich» 4. Juli. (Devisenkurse von 11.45 Uhr. Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte MittelkurseI Berlin pro Milliarde —Holland 211.45 (211.85), New-Wrk 561.25 (561.50), London 24.31 (24.83), Paris 28.52 (28.95), Mailand 24.05 (24.14), Brüssel 25.25 (25.65), Kovenhagen 89.— (90.50), Stockholm 149.-(149.25), Cbristiania 75.25 (75.50), Madrid 74.- (74.—), Buenos Aires 18150 (-.-), Prag 16.50 (16.50), Budapest 0.0068 (0.0068), Bukarest 2.20 (2.25), Belgrad 6.65 (6.65), Sofia 4.07 (4.09), Warschau Wien 0.007912 (0.007912). Berlin, 4. Juli. (Devisenkurse.) (In Golbmark für 100 Einheiten mit Ansnahme von Buenos,New-Dork, London,Javan nnd Rio für 1 Einheit, Wien und Budapest für 100.000 Einheiten.) Amsterdam 157.70 (157.70--, Belgien 18 80 (19.06), Christiania 56.06 (56.16), Kopenbaeen 66.23 (66.58), Stockholm 111.02 (111.12), Italien 17.86 (18.05-, London 18.185 (16.135), Nrw-Mork 4.19 (4.19), Baris 21.35 (21.65), Schweiz 74.56 (74.41), Spanien 55.06 (54.76), Wien 5.91 (5.91), Prag 12 27 (12.27), Budapest 5.09 (5.09), Sofia 3.03 (3.03), Belgrad 4.98 (4.965). Berlin» 4. Juli. (Nolenknrse.') (In Goldmark für 100 Einheiten mit Ausnahme von Dollar und Pfund für 1 Einheit, österreichische für 100.000 Einheiten und polnische für 100 Zlotv.) - Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 18.09 (18.10), italienische 17.05 (18.05), Oesterreichische 5.98 (5.97), Polnische 77.05 (77.375), Tschecho-flowalische 12.27 (12.27). Prag» 4. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Dankamte des tschecho-Nowakischen FinanznünisteriuntS.) — Berlin*) 6.09 (8.09), Zürich 606.- (606.-), Paris 174.76 (176.76), Loridon 147.30 (147.30), New-Pork 34.- (34.-), Belgrad 40.82'/, (40.37), Brckarest 13.25 (13.60), Men 4.72»/, (4.73), Marschau^ 660.- (654.-), Agram —.— (—.—), Budapest 3.80'/, (3.90'/«), Jugosiawische 41.- (40.62), Oesterreichische gestempelte Krone 4.75'/, (4.75'/,), Polnische-i-) 644.50 (644.—). Ungarische 4.05 (-.-). *) per Billion, ft) für 100 polnische'Gulden. Budapest» 4. Juli. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 31.160 bis 31.660, Bukarest 320.- bis 340.-, Kopen- Hagen 13.110 big 13.320,Christiania 10.000 bis 11.080, London 358.300 bis 364.000, Berlin bis —Italien 3530— bis 3600.-,. Paris 4200- bis 4270-, Prag 2415.- bi4 2465.-. Stockholm 21.960 bi» 22.310, Zürich 14.540 bis 14.970. Wien 1,1660 bis 1,1850, Sofia 600— bis 610— Agram 960.— bis 1000.—, New-Aork 82.450 bis 84.000, Warschau bis Brüssel 3720.- LiS 3790.-. Belgrad» 4. Juli. (Devisenkurse.) London 862.75 LiS Baris 430.- bis New-York 83.87 bis Genf 1491.50 bis Saloniki —bis —.—. Mailand 860.25 bis —Prag 246.87 bis —, Berlin bis Men 0.1180, bis Bukarest 34.45 bis Sofia -.- bis Budapest 6.1045 bis Bnissel —bis Amsterdam 3175 bis —, Warschau — bis Slgram, 4. Juli. (Devisen.) Wien 0.1183- bis — Berlin bis Budapest 0.11'/,. Bukarest bis —Italien 358.2-0 bis —London 363.50 bi» New-Aork 83.75 bis —, Paris 427.50 bis —, Prag 246.60 bis Sofia bis Schweiz 1486.50 bis —, Brüssel —.— bis —, Warschau —.— dis Amsterdam 9145 bis —.—, Stockholm bis —. Warschau» 4. Juli. (Devisen.) Berlin —.— bis —London 22.29 bis 22.51. New-Aork5.16 bis 6.21. Prag 15.18 bis 15.82, Wien 7.29 bis 7.85. Nachdruck vorbeha!N>u S. ssortlehrmn. eims plötzlich Richard Marr, der Sohn verarmten Spvbila irten, der iwfollge- 'Ler Kramku-ng ü>bcr di oft Berlufte öirr-em Schlaganfall erlog, sieht mit-tmos da. Da der junigc Mann ein ausgezeichneier Fußballer ijt, entschließe et sich auf Vor'ichlcvg «seines früheren Tr-a-lners Johnny Bell, Professional zu. werden. Eine Empschlung tveilst Richard Murr zu Mem Provinzstadtklub naniens HoWvood. Dor-t an-ge« lan-g.t, trifft er den Tlon-aHtt des,Vereines, mit dem er in dessen KDnzloi verhandelt. Richard M-arr macht den Borischlag, daß man ihn in eiuenr PrüdvMsl pvüisen möge Der Manager ist nicht entzückt, daß Marr Amateur war, da er mit einem Amatouvsvieler vor Jahren schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Er mußte nicht lange auf eine Antwort warten. „Wollen Sie nnt mir einen Versuch machen oder nicht?" fragte Marr. „Hm, ja! Wenn Sie ebenso gut Fußball spielen, wie Sie reden können, werden Sie ihren Mann stellen! Kommen Sie mit!" Er führte seinen Besucher hinaus aus dem Gebäude und schritt über den schlackengepslasterten Weg, lvelcher zur Anlage führte, den Anlleideräumen zu. Er stieß eine kleine Türe auf und trat ein. Marr, der dem Manager ans den Fuß gefolgt war, betrat zum erstenmal die geräumigen Anlagen, welche ein moderner Profeffionalfußballklub seinen Spielern bietet. Sie passierten eine Reihe von Räumen, ein Billardzimmer, ein Lesezimmer, Badezimmer und. ein Turnziwmer. Schließlich traten sie in einen Raum ein, der größer war als die anderen. Hier waren gerade eine Anzahl Spieler damit beschäftigt, ihre Fußballdreß anzuziehen welche sie Kästen entnahnnn, von denen jeder Mann' seinen eigenen besaß. . „Sage!" rief der Manager und ein Mann, der m seinem Aussehen einen bizarren Geschmack in <Äveatern mit einem kindlich freundlichen Lächeln und ungewöhnlichen pugilistischen Bewegungen verband, blickte von seiner Arbeit — er massierte gerade jemandem das Bein — auf und näherte sich den beiden. Er bedachte Marr mit einem -freundlichen Grinsen, wodurch er Richard sofort unerhört shmpachifch wurde, trotz seines ungeschlachten und cinfchüchlernden Aussehens. „Jawohl, Chef" sagte er. „Die Burschen hier kommen reichlich spät!" antwortete Hollister scharf. „Die anderen sind schon gute zwanzig Minuten auf dem Feld." „Aha ja!" bemerkte der Trainer, ,chas sind unsere neuen Rekruten, die sind nicht zu halten, so scharf sind sie auf den Ball! Das ist immer so im Anfang; wenn sie alter werden, werden sie auch nicht früher draußen sein als sie müsien! Aber es sind gute Burschen, jeder einzelne, und ich sage nicht ein Wort gegen einen von ihnen! Denn, wenn es Ernst wird — Ihr wißt ja —, hier sind die Jungens, die es schaffen können! Das müßt Ihr 'bedenken, Chef, selbst wenn. einer oder der andere einmal stmf Minuten zu spät kommt." Währen5 er sprach, zwinkerte er Richard, der ein Lächeln nicht unterdrücken konnte, freundlich *-u. Ein grimmiger Ausdruck trat in das Gesicht des Managers. „Das sind also die Jungens, die es schaffen können, was?" wiederholte er ironisch die Worte des Trainers, dann fügte er mit einer überraschend plötzlichen Weichheit in der Stimme hinzu: ,M ist doch gut, daß es noch Leute gibt in dieser. Stadt, die an diese Mannschaft glauben! Aber du glaubst ja alles, Kanonier, dn gehörst zu denen, die nicht aussterben!" Zu seinem Evsta-unen '"'vkte Richard, daß der Trainer, statt durch diese Zurechtweisung -belelidigt zu sein, die Worte des Managers als-KoimMment auffaßde. ‘ „Jawohl, Gheif," sagte er mit Nachdruck und schlug z-nr Bekräftigung die gMWe Faulst «in di« andere Handfläche, „mit.einem MtteWürmer, der unseren alten Teddy Lyon ersetzen, könnte, das wäre eine Mmnschast! Es sind zwar meistens Eliuheim'ilsche, und was sonst da ist, hat unseren Direktoren kaum einen Paippeuftiel gekoistet;—aber ich sage noch einmal: mit einem MttePiirmer, der was taugt, wäre das eine Mannschaft, mit der man Ehre einlcgen kann! Wartet nur, üb ich Nicht Recht habe!" Umd mit einem Grinsen in seinem ehrlichen Gesicht wiederholte er: „Göbt mir einen Mittetstürmer, und Ihr sollt die Mannschaft haben, von der Ihr träumt!" „Run, hier hast du deinen Mittcfftüvmer oder M« mmdch etwas, dv-as danach ausischaut," antwortete der Manager und ließ dabei wieder sein trockenes Kichern hören, ,-Dieser junge Bursche," dabei zeigte er auf Marc, „ist zu rm-ir gekommen und behauptet, daß er G. O. Smith, Boblby Mac Coll, Andrew Wilso und Harry Ha-mpton in einer Person ist. Beinahe hätte er mich mit seinem Geschwätz eingew'ickelt. Immerhin, ich ha^be ihm versprochen, ^daß er uns zoigen darf, was er kann. Gliib einen Kasten, Kanonier, und was er sonst noch braucht — wir müssen die vielen Jntiernationa'leu, die in der Pevson dieses Herrn vereinigt sind, gut behandeln, sonst gehen sie uns weg oder besHweven sich bei den Divelktovev." ‘ (Fortsetzung folgt.)

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