Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1932 (2.7.1924)
- Date
- 1924-07-02
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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t . J ' . Nr. 1933 Wien, Mittwoch Wenev Morsenzeitung. 2. Juli 1924 Seite 5 Amgeftattung der Buudesmobiliendrpots. Das BundeSmobilieudepot, das seinerzeit errichtet worden war, um die in »den verschiedenen kaiserlichen Schlössern in stark verwahrlostem Zustande vorhandenen Einrichtungsgegmstiin.de, insbesondere aber Möbel, zu sammeln, veranstaltet eine Schansammlung, die nun der Oeffentlichkeit in einer Neuaufstellung zugänglich gemacht werden soll. Die Sammlung enthält sämtliche Einrichtungsgegenstände aus , der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19/ Jahrhunderts. Vorhanden ist unter anderem eine reiche Sammlung von Sesseln, hauptsächlich aus der Biedermeier- I e it. Ein Teil der Bestände des Depots wurde dem österreichischen Museum für Kunst und Industrie übergeben und ist wrt in einer geschlossenen Sammlung ausgestellt. Ein Teil des viele leere Räume enthaltenden Gebäudes »es Mobiliendepots wurde dem Tischlergewerbe zur Verfügung gestellt, indem die Hoftrakte der Wiener Genossenschaft der kischler vermietet wurden, die dort ein Möbelverkyufslager rrrichten. In einer amtlichen Kundmachung wird erklärt, daß Befände des Depots für Kanzleieinrichtungsgegenstände herangezogen wurden, so für eine Anzahl von isterreichischen Gesandtschaften. Angeblich besteht, wie wir bereits einmal dargelegt jaben, gar kein ausführliches Jirvcntar. Dieses wäre sobald lls möglich zusammenzustellen, da sonst die Uebersicht über w8 reichhaltige Material verloren geht. Dar Wetter. : Die Wetterlage steht im Zeichen der Gewitter. Die, jwraussage - für heute spricht von sommerlichem vchönwetter mit Gewitterneigung. - Die WLiHelfturrnkatastroPhe in Amerika. In die von dem Orkan heimgefuchteu Gebiete sind größere Abteilungen Militär abgegangeu, da die Plünderungen einen bedrohlichen Umfang angenommen haben. Der Orkan, der die furchtbaren Verheerungen aucichtete, hat im ganzen nicht mehr als fünf Minuten gedauert. - __ La» türkische Fuventum ohne Vertretung. Schwere Krise des Grvßrabbinats von KonsLantinopek.- Aus Konstant in op el wird uns geschrieben: Die Angovaragievung hat wohl das Großrabbinat gleich den Patriarchaten ausg-cholben, es aber bisher unterlassen, die Funktionen der geistlichen Oberhäupter der -einzelnen Religionen gesetzlich zu regeln. Das GroßraLibinat ist vorläufig „toloriert", aber gleichzeitig aller Mittel entblößt, M feine Existenz ermöglichen könnten. Dieser schon seit einigen.Monaten besuchende chaotische Zststa-nd hat auf das gysamte. jüdische. Gemei-nldöweisen von Konistantmopel u>vd der Provinz zersetzend gewirkt und eine sehr ernste fmantzi-elle Krise der jüdischen Gemeinden und ihrer Wchlfahrtseinrichtungen herbeigeführt, da die A bgaben Pflicht igen die Zahlung ihrer Abgaben verweigern.. Das Großrabbinat hat keine Macht mehr, die Abgaben eiuzutreilben. Auch ei »re andere starke Einnahmepost -des Großralbbinats, die Taxen für Zugnisse und Dokumente, ist verschwunden, -da die vom Rabbinat ausgestellten Dbku-mente von der Regierung und ihren Bchöckeir nicht mehr anerkannt weüden. Der große Rat der Notäbeln nutz der Conseil des Rabbin'ats sind au. gelö st und so gibt es gegenwärtig keine Körperschaft, welche die Verantwortung für die Verwaltung der Gemeinden tragen würde. Die Lage ist eine so traurige, daß den Genreinden, sowie den Erziichungsanstalten schon seit Monaten keine Subventionen flüssig gemacht werden konnten und die Angestellten der Gemeinden, Schulen und der Räbib'mate schon seit langem keine Gehälter erhielten. Mehrere Schulen mutzten bereits geschlossen Wecken und die anderen werden ihnen in wenigen Wochen folgert müssen. Großrabbiner Bidjera n o hat fünf Notäbeln ersucht, bis zur gesetzlichend Regelung der Funktionen des Rabbinats und der Gemeinden, die Führung der Geschäfte zu übernehmen uud zit versuchen, dem völligen Znsaiinmenbrnch zu verhindern. Wien, 2. Juli. , * Ei» verschwundenes Mädchen. Seit dem 16. Mai d. I. lsi die 19jahvvge Kassierin Marie Haupt aus Wien verschwunden. Das Mädchen war in der Hutfabrik Baschke n. Bruder in der Zollcrgasse am Neubau angestellt, hatte an dein genannten- Tage noch mittags gemeinsam mit ihrem Later in dem Eisenbahuerheim am Margareteugürtel gegessen und wollte dann in die Fabrik fahren. Dort ist sie aber nicht mehr eingetroffcn und seither spurlos verschwunden. Nach Erhebungen soll das Mädchen euren Ausländer kennen gelernt haben, ob dieser jedoch mit der Sache in Zusammenhang steht, ist noch nicht ermittelt. * Ein Ehedrama. Gestern ist an die Wiener Polizeidivektiou von March egg die Verständigung von einem Mockversuche gelangt, der im Laufe der Nacht in Marchegg verübt wucke. Der Täter ist der Kutscher Franz Kratky, der bis vor kurzem, bei dem Arzte Dr. WeMer in Marchegg bedienstet war, von'dort aber entlassen wurde. Er hat dann Marchegg verlassen, während seine Iran noch zurückgeblieben war. Gestern nachts kehrte Kratky wieder zurück, betrat das Wohnzimmer seiner Frau und gab gegen sie zwei Schüsse aus einem Revolver ab, durch die sie sch w e r v e r- Letzte Nachrichten. 6ln Nachspiel zum Salzburger „großdeutschen" Kongreß. Strafverfahren gegen die Teilnehmer aus der Tschecho- Slowakei. (Elgendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Prag, 1. Juli. Ende Juni fand bekanntlich in S a l zburg ein großdents'cher Kongreß statt, an dem auch einige «deutsche Politiker aus der Tschecho-Slow ak.e i leilnahm'en. Wie das „Prager Tagblatt" erfährt, hat jetzt die Staatsanwaltschaft gegen diese Teil- «nchmer die Untersuchung wegen Hochverrates erngeleitet. Es handelt sich insgesamt um sechs P e r s o u e n. Die Sltzmpische« Spiele. Ein Oesterreicher qualifiziert sich im Florettfechten für das Halbfinale. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Paris, 1. Juli. F l o r e t t e i n ze l s e ch t e n: Hn- . rt (Oesterreich) schlägt Etting (Schweden) 6:3, M o n t s o m e r y (Großbritannien) schlägt H u b e r t 6:2, Alibar ri (Schweiz) schlägt Ettinger (Oesterreich) 6:3, E t t i n g e r schlägt M it n ck (Dänemark) 6:3 und P etromonbh (Uruguay) 5:4. Ett i ng e r hat sich damit für das Halbfinale qualifiziert. RMeilmge« ans dem Pubülum. b e M hat. Er wird in oas Wiener Jnquisttenspital gebracht wecken. * Ausbau der Einheitsmittelschule in Wien. Der Gemeinderatsansschuß 7 hat beschlossen, für das Schuljahr 1024/25 24 dritte Klassen zu schaffen. so daß mit Beginn des Schuljahres 72 Klassen der Wgemeinen Witte'lschule her lVleknem lieben k^reuncle lierm David Horovitz 75. St. Marks Place, New-York gratuliere ich herzlichst zn seinem 35. Geburtstage und seinem 20. Jahre unermüdlichen uncf aufopferungsvollen Wirkens für die zionistische Bewegung und das Wohl des jüdischen Volkes; gleichzeitig entbiete ich die besten Wünsche anlässlich des 15. Geburtstages seiner Tochter Beile NAPHTAL1 APPEL Telephon 61.198 Telephon 61.198 Bernhard Schimmermann Salon für feine Herrenk leidun g nach Mass Laufende Instandhaltung der Ktindehgarderobe WIEN, I. 10704 Graben 29, Trattnerhof 2, Mezzanin 72-74 SCHWEIZERHAUS Cafe-Restaurant im Prater 416 TÄGLICH UfAfCBf Orchesterkonzert W»« Hm Das beste Pilsner Bier in Wien, auch vorzügl. Wiener Biere sowie köstliche Weine / Kalte und warme Speisen die»teOLAH JENO stehen werden. Die Allgemeinen Mittelschulen befinden sich im 3., 6. und 12. Bezirk. * Studienreise amerikanischer Aerzte nach Wie». Am 27. Juni sind 35 amerikanische Aerzte aus den verschiedenen Staaten Nordamerikas in Wien eingetroffen, um an der medizinischen Fakultät Vorlesungen über Augen-, Ohren- und Kehlkopskrankheiten zu Horen. Diese Studienreise steht unter der Filhrung von Prof. Mackenzie aus Philadelphia. * Das Ergebnis des Sammeltages für die Armeii Wiens. Das Brnttoergcknis des vierten Sammeltages für die Armen beträgt 1.512,962.277 K., nach Abzug der Druck- und Papierkosten erstellt sich das Reinerträgnis mit 1.598,859.477 K. Die höchsten Beträge erziÄten: der 3. Bezirk mit 124,632.500 K. und der 2. Bezirk mit 122,126.425 K. * Bahnhosrundverkehr. Wegen Gleisarbeitm wird der Bah nh ofrundv erkehr in der Nacht von heute M ittwoch ans morgen Donnerstag und in der Nacht von morgen Donnerstag auf Freitag den 4. d. von der Invalidenstraße über dst Wollzelle, Stubenring, AsperNbrücke, Praterstraße zum Praterstern geführt. Die Ablenkung gilt für beide Fahrtrichtungen. * Die Wiener Zionistische Frauenorgauisation hat anläßlich des Ablebens des Vaters ihrer Präsiden un, Frau Erna Pa t a k, als _ Kranza Msungssp ende 500.600 K. für die Mädchenfarm in Nahalal überwiesen und richtet an alle Verwandten und Freunde der Trauerfamilie die Bitte, ihre Kranzablösnngsspende dem obigen Zwecke znznführen, und dieselben an Frau Minna Holpern, 3. Bez., Rechte Bahngasse 10, Postsparkaffenkonto 157.386, zu überweisen. * Auszeichnung des Herausgebers Adolf S. Ochs. Der Herausgeber und Chefredakteur des größten New-Porker Tagblattes, der „New-Uork Times", Adolf S. Ochs, wucke, wie uns^ aus New-Aork berichtet wick, von der Columbia- Universität zum Doktor der Rechte honoris causa ernannt. * Die United States Lines, deren Dampfer bekanntlich die Beckindung mit den Bereinigten Staaten von Nordamerika ab Bremen vermitteln, haben soeben ihre neue Niederlassung Münchem Maximilians-Platz 12 a, eröffnet. Direktor Lampe von der Bremer Hanptnickeckassnng der Linie für Mitteleuropa leitete den feierlichen Akt durch 'Begrüßung der anwesenden Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, oes amerikanischen Konsuls und Bizekonsnls, der Münchener Presse und der Vertreter anderer Schiffahrtslin-ien ein und wies bei dem anschließenden Frühsmck ans die Zedeutung Münchens für den atlantischm Verkehr hin.. * Die Frau aus der Kanzel. In Meridian, in der Vereinigten Staaten von Nordamerika, war der Rabbiner deL. Gemeinde verreist. Am Samstag hatte die Gemeine auf diel obligate Funktion des Rabbiners und ans die Predigt verzichten müssen, wenn nicht die -Frau des Rabbiners sich dev nach dem „Wort Gottes" dürstend^ Hecke erbarmt hätte. Die „Frau Reverend" las alle, dem Rabbi vorbehaltenen Gebete, bestieg dann die Kanzel und hielt eine regelrechte Prckigt über den Wochenabschnitt. Es ist nicht sicher, daß ihr Gatte ihr für diesen Liebesdienst dankbar sein wird, denn Mrs. Reverend hat mit ihrer „Jnngfernpredigt" eirtgeschlagen und zu Vergleichen Anlaß gegeben, die nicht — zu ihren Uugunsten ausgefallen sind. * Warum Mathis Olgigtl „grundsätzlich" an Juden keinen Wein und Schnaps verkauft. Vor kurzem spielte sich in Davos folgende amüsante Geschichte ab. E-in gewisser Herr Mathis Olgiati, von Beruf Weinhändler, verbreitete sich im Restaurant ^Helvetia" über politische Fragen. Dabei zog er ans die Juden los, die alles Unglück dieser Welt aus dem Gewissen hätten und dafür verantwortlich seien. Der schlüssigste Beweis ihrer verderbten Gesinnung ist der Cal m u -d.?llls Völker publizieren -ihre Gesetze, nur der Talmud ist bis jetzt nicht i m D r n ck erschienen; nian weiß warum! Da antwortet ein Herr Schaler: „Dummes Zeug!'Ich beschasfe Ihnen so viele gedruckte Talmudexemhlare, als Sie wollen." Herr Mathis glaubt nicht daran und verspricht Scholer tausend Franken für ein Exemplar. Diese tausend Franken werden vielfach wieder heremkommen, wenn er erst Auszüge aus dem Talmud verbreiten könne. Aboemacht! Kurz darauf erscheint Herr Scholer mit einer Kiste dicker Folianten in hebräischem Original und deutscher Ilebersetzung in Davos und fordert vom Besteller die tausend Franken. Nun will Herr Mathis-Olgkati plötzlich von dem „Iudengesetze" nichts wissen und muß vor den Richter, eingeklagt auf Anerkennung und Bezahlung eines Betrages von 1000 Franken. Nun ist Herr Mathis Olglati erst recht auf die verdammten Juden schlecht zu sprechen, und er soll bei der Buchdruckerei A.-G. in Davos Prospekte und Etiketten mit einenl Hakenkreuzlerwappen und der Aufschrift bestellt haben: „An die Söhne Abrahams, Isaaks und Jakobs verkaufe ich grundsätzlich weder Wein, noch Schnaps." * „Volk im Land." Am 4. Juli 1924 beginnt in Lemberg unter obigem Titel ein neues Wochenblatt in südischer Sprache zu erscheinen, das sich mit allen nationalen, ku-lturellen und sozialen Problemen des jüdischen Lebens befassen wick. Adresse der Redaktion und Tldministration: Lemberg, Ianowska 20, Polen. , , Die öchMMon in Leklerreich. GefinnIIngKgenoffen! Ter Schekeldrive hct bereits begonnen. Die Bezirkssektionen, Sondeckerbände und die einzelnen Zionisten werden aufgefordert, sich in den Dienst der Aktion )u stellen. Es gilt im gegenwärtigen Augenblick, den Beweis der Schlagfertigkeit unserer Organisation zir erbringen. Daher ist es Pflicht eines jeden. Zionisten, nicht nur ip seinem Beka-nntenkreffe. sondern bei allen Juden, die sich' zum Baseler Programm bekennen, Schekel einzuziehen. Rur durch eine Arbeit von Mann zu M a n n kann unser Drive den erwünschten Erfolg bringen. Unsere Führer, Dr. Chaim W e i z m a n n und Nahum S o k o l o w, haben vor einigen Tagen im Hanptorgan der Exekutive, „Haolam", an sämtliche Ziomstetr die Aufforderung gerichtet, des Schekels zn gedenken. Es ist Pflicht eines jedeit organisierten Zionisten, sich dessen bewußt zu machen, daß der Schekel die Grundlage unserer Organisation bibdet, von der unser politischer und moralischer Einfluß aus die Judenheit abhängig ist. Von der Stärkung unserer Organisation allein hättgt auch die Lösung der Jew'ish Agency-Frage ab. Durch eine inkenisive und arbeitswillige Tätigkeit unserer GLsinnungsgenossen wird es ein leichtes sein, das für unsere Landesorganisation vorgeschriebene Schekelkontingent aufzubringen. Daher Gesinnungsgenossen: Auf zur Werbearbeit fü r den S chekel! , Das Präsidium des Zionistischen Landeskomitees. ^Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" find entgeltlich.) * Tanziustitnt Hermann Braun, 11. Bez., Reindorfgasie 12. * Sonderangebot des Warenhauses Brüder Schiffman«, 2. Bez., Taborstraße 48. Prima Regenmäntel 175.000 K., französische Wasch-Voile pro Meter 17.900 K., Model-Voll- Etamine, große Auswahl aparter Muster, pro Meter 89.000 K., Eponge für Kleider und Kostüme pro Meter 39.000 K, Schweizer Etamine in allen Farben Pro Meter 39.000 K., Covercoats, 130 Ztm. breit, pro Meter 98.000 K. Reichhaltige- Lager in Damen- und Herrenwäsche, Äeinenwaren, Vorhängen, Teppichen nsw. zu bekannt billigen Preisen bei vorzüglicher Qllalität. Ein Besuch überzeugt. Vereine. Vorträge und Versammlungen. Akademischer Landesverband. Heute Mitt> woch, präzise 7 Uhr abends, 2. Bez., Tabovstraße 20 a, diesjährige Schlußsitzung. Ein ISjähriger Jüngling, der steten der Uumöglichkeit, hier Arbeit zu finden, in seine Heimat nach Lublin zurücklehren muß,.wendet sich durch uns an die jüdische Oeffentlichkeit mit öer Bitte, ihm den hiezu nötigen Betrag von 300.090 K. zur Verfügung zu stellen. Wir sind bereit, solche Spenden siir den armen Jungen entgegenznnchn'.en nnd ansznweisen. Nasche Hilfe! Ein hochachtbarer jüdischer Kaufmann, Familienvater, ist unverschuldet in Not geraten und schwer erkrankt. Er muß sofort in einer Lnngenheilanstalt untergebracht werderr, soll er der Arbeit und seurer Familie erhalten bleiben. Ncker Vorsprechen einiger Freunde nnsere-1 Blattes haben wir uns von der Würdigkeit und Dürftigkeit des Betreffenden überzengt. Wir nehmen hochherzige Spenden für diesen Mann entgegen >md werden sie rhin sofort zuführen. Ras che Hi lfe tut not! Einschreibungen in die jüdische Volksschule, 20. Bez., Dcnisgasse 33. Die jüdische Polkslchule, 20. Bez., Denisgasse 33, eröffnet im Schuljahre 1924/25 die fünste Volksschillklasse. Einschreibungen in alle fünf Klassen finden täglich von 12 bis 1 Ubr mittags in der Schulkauzlei. 20. Bri.. Denisaane 33. ttatt. '