Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1931 (1.7.1924)
- Date
- 1924-07-01
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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nt im Wien, Dienstag Wiener Morgenzeitung. sich die V erwaliUNgs räta verpflichtet hätten, den kleinen Einleger« volle hiun-: dert Prozent austzuLezahlen, doch wollte er Nicht zugsben, daß diese Aeußevung protoikollarffch feftg-ehaUen werde. SchAchlich bat er mn Me Vertagung der Verhandlung «litt acht Tage, da es ihm bisher unmöglich war, ein so großes Aktenmatevial zu beiwWige'N.- Die Vertreter der Gläubiger, Dr. Mericka und Dr. Möller, stimmten einer Vertagung zu, Loch?rschi.'n ihnen die Frist von.acht Tagen als viel zu gering, da die Bilanz noch nicht einmal vollständig ausgearbeitet sei. Rach ihrer Meinung würde dje Prüfung , aller Kontis eine ^cit von drei Wochen in Anspruch nehmen. Da die AusgstächSfrist von 90 Tagen am 28. d. ablänft, wurde beantrag:, an Las JustizministeriM die Bitte zu richten, diese Frist zu verlängern, weil es unmöglich sei, in einer so kürzer: Zeit eine solche Fülle von Material anfzuarbeiten. Her Ko lisch er, ein Mitglied des Gläubigerausschusses, machte einige sensationelle Mitteilungen über die- Vorgänge in der Bank. Auf Grund eines flüchtigen Einblickes in die Geschäftsbücher, der ihm vor einigen Tagen gewährt wurde, sei er der Ansicht, daß die f i n a n z i e l l e n Verhältnisse der Bank derartige sein müssen, daß sie nicht nur 10Q, sondern 150 Prozent ihren Gläubigern zahlen könnte. GZ sei ihm auch eine offenbare Falschbuchung ausgefallen, denn unter der Post „Kommerzielles Sekretariat" waren 3,5 Milliarden verbucht, die über zur Gänze von den Verwaltungsräten behob:'.: * >vM-! den. Als er auf diesen Mißstand hinwies, wollte ihm Direktor F l e i s ch m a n n den Einblick in die Buchführung verwehren, und nur dem Eingreifen des Ansgleichsver-' Walters DiWor B,a r.i a ist .es zu .danken, daß er seine Kontrolle fortsetzen durfte. Auch eine.anders. Post sei ihm verdächtig erschienen, nämlich die unter dem Titel „Ausgleich Winex", pie 12 Milliarden beträgt und für die sich!nne Belege sinden ließen, Drei Milliarde n soll .'in gewisser Dr. SasVary erhalten haben, der Vertreter des holländischen Bankhauses S. Einhorn ist. Dieser Herr läßt seiner Freundin eine Billa in Hietzing bauen, ist aber außerdem glücklicher Besitzer einer Villa in Berlin tritt» einer in Wien. Für den Ausgleichsverwalttr 'h die phantastische Summe von vier Mlliarden, ausgeivorfen. Im Namen dev Verwaltungsräte wurde ichließl-ch eine EMärung abgegeben, daß sie ihr Versprechen, den Wünschen der kleinen. Einleger gerecht zu werden, einlösen wollen. Dr« Weißkops sprach sich auch für die Beriagung aus und so beschloß be* Richter, die Verhandlung für den 28. d. anzubevaumen. Es wurde den Gläüvig.'rn bekannt gegeben, daß in nächster Zeit eine neue Versammlung an einem noch zu bestimmenden Tage und s>.t einbevuisen werde. - Noch lange nach Schluß der Verhandlung leerte sich der Saal nicht, denn die Gläubiger sahen ein, daß sie wieder nnverrichteter Dinge äbziehen Wichten. Trotz der eingehenden Vorstellungen ihrer Vertrauensleute glaubten diele dennoch, daß die Vertagung nichts anderes als einen Verschlepipnngsversuch seitsus der Bank - bedeute. Die Leute klagten einainder immer Wieder ihr spezielles Leid und bestürmten -den Gläubigewnsschuß mit-Fragen, die dieser in der Geschwindigkeit natürlich nicht beantworten' 'konnte. -onav-Save-Adria-kisenbahn-SesrWihaft vormals EMahv-Gesellschost. Generalversammlung. Gestern vormittags hat die 75.. GeneralversaMmluug öer Donau-Save-Adria-Eisenbahn-Gesellschclft stattgefunden. ES waren zu dieser 48 Aktionäre, welche 365.282 Aktien mit 9127 Stimmen vertreten, erschienen. Der Vorsitzende Machte folgende Mitteilungen über di« weitere Gestaltung der Südbahnwerke: Wir werden die. Südbahnwerke. Wien—Graz mit alten Aktiven und Passiven in eine Ä k t i e n g e s e l l s ch a f t verwandeln. Für diese Aktiengesellschaft ist ein Aktienkapital von acht Milliarden Kronen vorgesehen. Auf Grund der mittlerweile zum Abschluß gelangten Verhandlungen wird der aus der The Metal u. Jron Cy. Ltd., London, der MtallumMtiengesellschaft, Berlin, der Ferxometal- A.-G-, Zürich, und der Jronmetal-A.-G., Wien, bestehende Metallum-Konzern zu eigenen Lasten die Ansprüche des Personals der Südbahnwerke aus Altersversorgung übernehmen und haftet uns überdies für die Erfüllung der von der neuen Wiengesellschaft mit dem Grazer und Wiener Werk übernommenen Verbindlichkeiten. Nach Durchführung der Transaktion werden die Aktien zur Hälfte unserer Gsfellschaft und zur Hälfte dem Metallum-Konzern gehören. Die neue Gesellschaft wird — abgesehen von den Betriebsschulden — mit einer Schuld von 20 Milliarden gegenüber dem Metallum-Konzern und von 14 Milliarden gegenüber unserer Gesellschaft belastet sein. Ausgabe der neuen Gesellschaft wird es sein, eine Umstellung der derzeit mit Verlust arbeitenden Betriebe auf lohnende Erzeugung durchzuführen. Für die. Industrialisierung nicht geeignete Sachwerte sollen mit Hilfe per > weitverzweigten Verkaufsorganisation des Metallum- Konzerns zum Abverkauf gelangen. Bon der Verlesung des Rechenschaftsberichtes wurde Ab-: stand genommen. Nachdem dem Anträge des Vevwaltungsvates auf Herabsetzung des Aktienkapitals zugestimmt Wochen war, . wurde die Eröffnungsbilanz pro 1. Jänner -1923 und der Rechnungsabschluß des Jahres 1923 einstimmig genehmigt. Ler Zusammenbruch der Lombard- und kskomptebank. Aucholgurrg der Effektendepots. Die Korrespondenz Wilhelm meldet: Die Wiener Lom- 'lard- und Eskomptebank hat im Einvernehmen mit d:n Ausgleichs-Verwalter die Aussolguug der Effektendepots beschlossen. Dl. ^Kommittenten Zechen von den Behebungslageu -schriftlich in Kenntnis gesetzt werden. zaWngsschwierigkeiten einer Bankfirma. An der Börse verlautete gestern, daß die Firma Faklefch u. Co., Wien, 1. Bez., Wollzeile 13, in.Zählungsschwierigkciten geraten sei und um.die gerichtliche Einleitung des Ausgleichsverfahrens angesucht habe. Die Börse wird -dadurch gar nicht tangiwt, da die Firma ihre sämtlichen Verpflihiungenon der Börse vollkommen glattgestellt hat. zentralenropSMe Liinderbank. Der Geschäftsbericht. Aus dem der Generalvevsawmlung vorgel-egten Be- .richt entnahmen Wir unter anderem: Der Rechnungsabschluß weist einen Reingewinn von 10,595.266,55 Franken gegenüber 4,120.060,72 Franken im Vorjahre aus; wir sind daher in der Lage, Ihnen eine Erhöhung der Dividende von 6,60 Prozent auf 7,63 Prozent für die Vorzugsaktien mb von 3 Prozent auf 6 Prozent für bi« Stammaktien Vorschlägen, wobei noch 2,820.693,85 Franken zur Ausschüttung an die Inhaber der Zertifikate verfügbar blechen, welche die Pfundgläubiger' der ehemaligen Londoner ' Filiale der Oesterreichischen Ländevbank bei 1. Juli 1924 Seite f deren Umwandlung in ein französisches Institut erhalten haben. Sie werden Wohl diese Ertragssteigerung sehr befriedigend finden, sogar unter Berüchichtigung des Umstandes, daß wir 1933 mit unserem ganzen Kapital arbeiten konnten, das während eines Teiles des Jahres 1928 noch nicht zur Gänze eingezahtt war. Die Tätigkeit unserer Pariser Niederlassung hat in tiefem Zeitabschnitte, dem zweiten Geschäftsjahr unserer Gesellschaft, sehr an Ausbreitung gewonnen; alle Geschäftszweige haben sich kräftig entwickelt und wir habe:: uns am hiesigen Platze an zahlreichen Transaktionen beteiligt;' gleichzeitig erfuhr unser Ginlagenstarid einen merklichen Zuwachs. Die vermehrte Beschäftigung ließ uns daran denken, uns -eine künftige Ausbreitung faktisch zu ermöglichen. Wir haben daher im vergangenen Jänner die Soe-iete immobilere he ka rue de Castiglione gegründet, deren Aktienkapital fast ganz in unserem Besitze ist und die das an das Gebäude unserer Zentrale anstoßende Grundstück erworben hat. - Wir haben jedoch stets int Auge behalten, daß unser vornehmstes Ziel die Stärkung des franzo fischen Einflusses in M itteleuropa sein muß; dies war der Grundgedanke be'i der Reorganisation unserer Bank und er bestimmt nach toi« vor unser Verhalten. Die wirtschaftliche iknd finanzielle Wiederailfrichtimg der Nachfolgestaaten der ehemaligen Oesterreichisch-ungarischen Monarchie war Gegenstand unserer beständigen Aufmerksamkeit; so haben wir uns riamentlich, und. zwar in Paris und in Wien, an der linterhringnug der Vösterbundaw leihe für die Reorganisation Oesterreichs beteiligt. Anderseits haben wir bei der Schaffung neuer Gesellschaften mitgswirkt, so bei jener der C o mPag n i e p o uTie C oMmerce de Da bä c, S. A. Tabacus, der S o ciet e Anonyme pour l'Jmportation.et l'ExPortation „Sim exPort", der Societe des Pates a Papier Sch erd in, der ,,Phen.ix So ciete d.es. Films Ci ne matograph iques. ') Wir haben uns auch um die Erleichterung der Bezichungen zwischen dem Handel und i den Banken Fmukveichs und der Länder Mitteleuropas bemüht. Verschiedene Handelsverträge., namentlich mit -Oesterreich, der Tschecho- Stowakei und Polen haben übrigens diese Beziehungen auf neuer, breiterer und gerechterer - Grtrndlage geordnet. Unsere Wiener Niederlassung und unsere Filialen ist Oesterreich hatten im abgelaufenen Geschäftsjahr stark gestiegene Spesen zu tragen, weil GehältsechHungen.he- : willigt werden mußten, um die Bezüge dem Preisindex anMleichen. Wir wenden dieser Frage uuser volles Mgtznnrevk zu und haben eine Reihe von Maßnahmen vor, deren Inkraftsetzung - sine ernstliche Ge-ffevung in der Zilkilnft bringen wird. ", Die zahlreichen Unternehiuungeii, an denen wir i-nterefsiert-sind, haben im abgelanifener: Geschäftsjahr günstige Erfolge erzielt und die Meisten von ihnen waren in bp? Lage, stark erhöhte Dividenden zur Ausschüttung zu bringen. Wr haben an der Durchsichrung zahlreicher finanzieller Operationen in Mitteleuropa mitgewiM. ' (Entgeltlich. Die Goldkrone bei den Zollaufgeldern in Ungarn. Wie uns die. Austro-ungarische Handelskammer mitteilt, wurden laut Verordnung des Finanznimisters mit' Geltung vom 1. Juli die Zolläufgelder auf Grundlage der Goldkrone fe-Hesetzt. Dem entsprechend sind nach Waren, «die in der Einfuhr- Iffte unter „A" enthalten sind, 4 Prozent, bei Waren der „B"- Liste 40 Prozent, bei Waren der -,,C"-Liste 50 Prozent heg GoNronenwerbes der Zollsätze des ehemaligen' österreichischungarischen Zolltarifes zu entrichten, während für Waten, dji in keiner dieser Listen enthalten sind, der volle Goldwert zp berechnen ist. .Die Schlüsselzahl für den Monat Juli beträgt Copyright Nachdruck verboten. Jtdischer Verlag, Berlin. zo. Fortsetmng. Hawdüloh md Wfmstmch. Von Sammh GronemaN», Ms Frau Äevh in. Berlin die Nachricht, ihres Manues don der-neuen Adresst erhielt, schrieb sie ihm glückstrahlend ' einen Brief, ist dem sie ihn zu seinem neuen Posten beglückwünschte und ließ gleich.zweitausend BrieftlMschläge mit der Anschrift „Oberquartiermeister Ledy" druckerr, die sie an alle Bekannten verteilte, Man kann sich denken, wie unser guter Freund gehänselt wurde, als . noch Monate hindurch die Briefe mst der ehrenvollen Adresse einträftn. Die Idee des Lexikons war ursprünglich dem Kopf von Hermann Struck entsprungen, der aber, wie die Sache ernst wurde und nmn -mit der Arbeit begann, von seinem Gewissen getrieben sich, zur Front , meldete. Sv habe ich allein die Arbeit , durchgefühvt; ich habe erst nach der Fertigstellung, bevor das Buch herauZkant, -durch meine Mre-ise nach Brüssel mich allen Ovationen entzogen. Her Lexikonarbeit widmete ich mich mit großem Eifer, während ich gleichzeitig auch an meinem „Tohuwabohu" schrieb. Meso dieses, letzg^innte Buch vielfach als ein humoristisches Werk angesehen wird, -ist mir schleierhaft — mir schien es beim .SchVoiben und Erscheint es heute noch -eher 'etne tragische Gesthichte aber daß dieses Lexikon im wesentlichen humoristisch zu bewerben ist, läßt, sich nicht gut leugnen. Es verhielt sich aber damit folgendsvMßen: Der Umstand, daß die aintlichen Uebersetzer die ihnen anvertranten Spwchen nur sehr mangelhaft beherrschten, zeitigte,^wie schon epwähstt, bisweilen PeWche Folgen.. / Nicht jeder hatte sich so bequem, aus -der Verlegenheit gezogen wie ich mit meinem Baderneister. Immer nwhr häuften sich Pie Beschwerden und Beanstandungen im Ingresse der mißhandelten Landessprache. Da inußte durchgegriffen werden. Und für M solche Fälle gibt es beim Mlit-ar rmst ein' Mittel, aber ein unfehlbares: GZ wird befohlen! Wenn Oberoist befahl, von jetzt an heißt auf polnisch „Quecke" so und -so und -im litauischen ist fÄ „Strafbefehl" nur das Wort zu-gebrauchen so gab es keinen Widerspruch und kein Räsonieren von da -an -Hieß es eben Quecke und Strafbefehl, so und nicht anders.. So wurde denn beschlossen, daß -unsere Ueberfttzungsstelle ein Lexikonanzufertigen hatte, das die wichtigsten Ausdrücke her Amtssprache in allen Landessprachen wiedergeben sollte und danach hatte sich Mannigein M richten — basta! .st Und nun Älganst jenes hübsche Gesellschaftsspiel, mit 'dem wir uns säst zwei Jahre hindurch amüsierten. Jeden Vormittag versammelten wir uns um Herrn b.; Wilpert und ich verlas die -neuen Worte, die ich zur Aufnahme-in 'das WÄrterbuch mir seit der letzten Zusammenkunft aüsgedacht hatte. Ich. suchte das Spiel dadurch reizvoller zu gestalten, daß ich zum Teile recht ausgefallene V-Mbeln wählte, und -damit meinen Mitspielern oft harte Nüsse M knacken gab. Begriffe, wie „Schlüsselgewalt" oder „Nebeninterventio-n" waren unserem braven KosloMch in seiner Uhrinachertätigkeit so wenigbegegnet, wie unseres Weißruchenrn, die Dnscha, mit „Gemeindeumlageordn-uing", mit „Mängelrüge" oder der ,/Zulässigkeit von Polizeiaufsicht" etwas anzufangen wußte. Daß aber so unentwickelte Sprachen, wie etwa die litauische Sprache, für solche Begriff« keine Worte hatten, ist klar. Da setzte dennnun unsere sprachschöpferische TätMit ein. Wennich erst einmal i-npopulärer Weise einiges Licht über die Bedeutung des betreffenden Wortes verbreitet-hatte — zunächst mußte jeder sagen, was ex unter dem Worte verstände, und bei Schlüsielgewalt etwa kamen kuriose^^ Dinge heraus begann man neue Vokabeln zu bilden und mit jener UnbefanH-enheit, welche der Hapgel an wisftnschaMchen Kenntnissen verleiht, frech und lustig völlig naue Worte -zu schaffen. Das war doch einmal schöpferischL MitiMt, mitunter gab es - ja schwehr Gtttbindungetz und manch scheusäliges Wortungetüm trat zutage, aber Herr v. Wilpert, dev im'Grifft e-iN merkwürdig feines Sprachöinpsiuöen hätte und der von allen Sprachen wenigstens einen 'Schimmel hatte, war ein ausgezeichmt-er Gebu-rtshelser. So wuD denn die Kartothek, die ich angelegt hatte, allmählich bij zur Höhe von 7000 Zetteiln an, und nachdem ich eine An. 'zahl von Dienstreffen in -dieser Angelegenheit gewachb hätte, schloß ich wt Dpamer ab. Da erschien denn das Buch i« einer Auftage von 5000 Exemplaren, technisch ausgezeichnet ausgeführt, im Frühjahr 1918, dieses siebensprachige Lexi. ikon, an dem nicht nur kein Fachmann - mitgear-beitet hatte, sondern das fast ganz von Leuten geschaffen war,'die keure höhere Bildung als die einer Volksschule hatten, unh welche die Sprache, in -der sie schrieben, nur -sehr oberflächlich kannten. Alber wenn nicht gerade damals der deutschrussische -Frieden ausgebrocheri wäre, der eine Auftösililg ' der östlichen Formationen zur Folge hatte, Ware das Le» xikon in allen Amtsstellen eiugeführt worden, untz es rväve interessant gewesen, zu beobachten, was firr einen Einfluß auf die Sprachentwicklung diese summarische Sprachreform ausgeübt hättet Nachdem aber der^ Frieden von Brest- L'itowÄ die -Durchführung dieses Experimentes vereitelt hatte, befürchtete ich, daß Spamer mit seinen-5000 stattlichen Bänden sitzen bleiben -würde: Zu meinem höchstes Erstaunen habe ich aber inzwischen -festgestellt, -daß die Aust lag« restlos ausverkauft ist. Das Büch stellt eben eine . Kuriosität dar, die sich keine Bibsiochek Md-'fein, entgehen lassen sollte. -Gerne hätte ich dem Buche das-Motto Vordrucken lassen, daß i^'diesem seltsamen Code', frei nach Hein« gewidmet hatte, und das nur in dem „Atmanach per. bös-m Buben der Presssabteilung" veröffentlicht ist; so mag es hier stehen: ' .' ,. An die Fremdvölker! i - /! Selten habt Ihr mich verstanden, st.,,'-.i Selten auch verstand ich Euch. ,; Nur wenn wir in Code uns fanden,- ' V dann verstanden wir inis gleich. -st .st-. Fortsetzung folgt.) .1