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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-28 · Heft 1928 (28.6.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1928 (28.6.1924)
Date
1924-06-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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■ Nr. MS M«», GawMg (Detachierung) deS Coupons einlöslich ist, hat eS seine Bedenken mit Hinblick aus tz 1372, welcher den Fruchtgenuß ans der Pfundsache strenge verpönt, zumal § 467 den objektiven Umfang des Pfandrechtes auf Früchte abgrenzt, die nicht abgesondert sind. Nicht gering sind auch die Zweifel, die sich an die Frage hängen, ob eS statthaft ist, einerseits Depoteffekten, andererseits belehnte Effekten weiter zu verpfänden, mithin in Afterpfand zu geben. Bum in den „Juristischen Blättern" Nr. 11-12 er 1924 meint, daß § 454 A. B. G. B. die Frage offen läßt, was wohl genügt, um zu zeigen, daß auch in dieser Hinsicht es an der nötigen Deutlichkeit gebricht, ungeachtet dessen als das Effektengeschäft in der letzten Zeit eine unvergleichliche Ausdehnung und Verallgemeinerung erlangt hat. Ich lege zwar die Einschiebung, „insoweit per Pfandnehmer ein Recht auf die Sache hat", anders aus, als dieser Autor; denn sie scheint mir nicht zu besagen, daß sie die Einwilligung des Verpfänders bedeutet und bedingt, sondern vielmehr das Gegenteil davon, daß nämlich der ' Verpfänder über die Pfandsäche soweit verfügen kann, als ihm dies der Verpfänder nicht ausdrücklich untersagt, daß er also auch ohne Einwilligung die belehnten Stücke weiter verpfänden kann, wofern ein ausdrückliches Verbot ihn nicht daran hindert. Aber klar geworden ist die Sache gleichwohl nicht und sie gibt allen Jnterpretationskünsten einen luftigen Raum, die sich, wie die Erfahrung belehrt, leicht in Nebel verlieren und zerfließen. Wenn eS übrigens dabei sein Bewenden hätte, daß Stürzen und Stützen sich ergänzen, so könnte man sich ja schließlich damit abfmden und zufrieden geben. So aber erkennen wir, daß zwischen Stützen und Stürzen sich gewisse Imponderabilien einsHieben, die bisher eine gesetzliche und übersichtliche Einordnung nicht gefunden haben, Laß vielmehr mit der Stützungsaktion für notleidende Aktienpositionen und ihre Inhaber ein reichgegliedertes Netz von Relationen aufreißt, besten Maschen zu stopfen besonderes Geschick und nachdenkliche Mühe kostet. Gestützte Aktien können leicht über die Beine stolpern und, stürzen, die ihnen Me Mängel und Unzulänglichkeiten gesetzlicher Bindung stellen. Gestürzte - Aktien aber sind wie gestürzte Götzen, dir ihre Kraft als Talisman ausgespielt und verloren haben, und b:t Gefahr lausen, von der abtrünnigen Menge zum alten Plunder geworfen m werde». Wiener Morsenzeituns. 88. IM im ' A /V /-'v Seite 7 Devisen- «nd Balulenkurse. Witgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.), Vl8ta ^msterdsm f. i holl. Gulden Agram 1 jugi'Kronen » .; Belgrad 1 Dinar . ... . Berlin* 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Franc» » Budaoesl 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christian!« 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling , . Madrid 1 Pesetas , . 27. Juni 26. Jnnf Oeld Ware Geld Ware 26650.-1 2675%^ 2665\- 26751— 8"0.- 804— 810— 814— 800— 804— 810— 814.- 16.70 17— 16,85,. 17.15 8270.- 329t— 328\ - 3301.- 0.84 0.90 0,84 0.90 299— 301— 304— * 306— 9481— 9520— 9480— 9520— 11630— 1.1670— 11780— 11820— 3073' 0— 308310,— 3067* 0— 307700— 9433— 9470— 9430— 9470— Mailand 1 Lire. 3074— 8086.- 3074— „86— New York 1 Dollar, . . . . 70935— 71185— 70935— 71186— Paris 1 Francs ..• 3772— 3788— 3772— 3788— Prag 1 tschecho-slow. Kronen 2197— 2107.— 2097.- 2107.- Sofia 1. Lewa . . . . . . 508— 5,2— 808— 512— Stockholm 1 schwedlscheKronor 18720— 18780— lfl77o— 1P830— Warschau** 1 polnische Mark. 137^0— 13800— 13700— 13300— Zflrlch 1 schweizerische Francs . 12605— . 12655— ,2595.-^ 12645— Noten Amerikas. Noten v. 5 Dollar aulw, 70469— 70860— 70460— 70860— ■,» » kleinere . , , 70360— 70761— 70360— 70760— Belgische Noten 100 Francs . . 3235— 3?65— 3200— 3230— Bulgarische Noten zu IOOO Leva , 490.- 498— 496— 504.- » » 100 » , —• — —■ —— — 1. i, kleinere, . , 470— 478— 476— 434.- Dllnische Noten 100 Kroher . . 11490— 11571— 1174o— U82<1— Deutsche Noten*. 16.3Q 16.70 16.30 16.70 . . . 100 . . . — » . kleinere* . . . 16.20 16.60 16.20 16.60 Engl. Noten von 5 lgvrest. aufw, 301500— 307100— 305000— 306610. , „ kleinere . . . . . 305300- 306^00.— 3C43fO,- 306400— FranzBslsche Noten 100 Francs . 3755— 3785— 3705— 3735— Holländische Noten 100 Gulden . 26350— 26550— 26350— 26550— Italienfsclie Noten v, 100 Lire aufw, 3076.— 3095— , 3060— 3080.- , „ . kleinere ... 3045— 3065— 3030— 3050— JVgosLNotenungest. zu 1000 Dinar 790— 802— 813—' 819— » » . ■ n 100 — . . kleinere . . 786— 792— 803— 809.- Norweglsche Noten 100 Kroner . ' 9360— 9440— 9360— 9440— Polnische Noten **. 1358c— 13720— 13580— 13720— , „ kleinere** . '. * 13380— 13520— 13.^0— 13520. Rumänische Noten zul000u.500Lel ‘294— ■ 298— 303— . 307— , . kleinere . . . 284— 288.- '293— 297— Russ. N$ten (Roman.) zu 500 Rubel ——— * » -» . ■ 190 » ——— * » kleinere. . ——— —— Schwedische Noten 100 Kronot . 18510— 18610— 18579— 18670— Schweizerische Noten 100 Francs, 12596— 12670— 12510— 12590— Spanische Noten 100 Pesetas . . .A31Y— 9890— 9316,-^ 93^0.--- Tscliecho-slow. Not. v.lOOOpufw. .2082— 2098— 2082— 2098— . „ kleinere . ,2077— 2093— 2077— -.2091— Türkische Pfund-Noten. . . . » 36lbo.— 36900— 36100— 369o0— Ungar,Nolen(neueEm.)zulQOOKr. 0.82 0.88 0,83 0.89 > » zu 10.000 Kr, . , . , . kleinere.‘ 0.77 0.83 0.78 0.84 * Fs» 1000 «..Mmk, ** für 1 Mat» aufwärts. Me Sanierung der Kobnrg-Werle. (Eigendienst d?r „Wiener Morgenzeitung".) Die Koburg-Werkc berufen für den 4. Juli nach Preß bürg eine außerordentliche Generalversammlung ein, in der sin Abkommen mit einer . internationalen Jndnstriegruppe zur Beschlußfassung vor.gelegt werden soll. Ter Vertrag mit der Gruppe bezieht sich auf die mit der KapitalserWuug -gw sammenhä legenden Modalitäten.. Gleichzeitig wird eine Neu wähl der Direktion und des Auffichtsrates erfolgen. Wie-wir erfahren, so ein Teil der -zur Sanierung,der Gesellschaft emittier ten Wien von der JndustriegruPPe übernommen, werden. Wahrscheinlich befinden «sich in dem Konsortium auch die Brü der Mannesmann, die, wie gemeldet, kürzlich eine Expertise Ausgleichsverfahren einer Grazer Bank. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeituug^.) Die Allgemeine Handels- und Gewerbebank in Gr-az, die sich seit einiger Zeit in Schwierigkeiten befindet, hat Hestern uw Geschäftsaufsicht, beziehungsweise um Eröffnung - des Austzleichsverlahrens angesucht. Die Bank setzt ihre Bemühungen, Mittel flüssig zu macken, fort. Wiener Börse. Lustlos und teilweise schwächer. Gestützt auf die Rede der FinanzmiMsters Dr. Kienböck eröffnete dfe gestrvge Börse zum Unterschiede.von ihrer Vorgängerin in entschieden ruhigerer - Haltung, doch war das Geschäft von vornherein in den allerengsten Grenzen -gezogen. Die Spekulation zevgte sich äußerst referviert, wozu das Änzi-vhen des Reportsatzes bis 0,625 Prozent — eine Erscheinung, die zum Halbjahrsschluß fast usuell fft —, ferner die zweitägige Berkchrsunterbrechung vielfach beigetvagen haben. Zudem wiükte die Nachricht von einer größeren Insolvenz in der Federbrauche ungünstig auf die Tendenz des Marktes, so daß auf einzelnen Gebieten abermals Mschwächnngen bei Eröffnung des Geschäftes in die Evscheimrng getreten sind. Das Angebot hielt sich in dm bescheidensten Grenzen und wurde die geringe Wareumrnge, welche zum Verkaufe gelangte, vom Stiitzungslomitee schlank ausgenommen. Im weiteren Verlaufe des Verkchrs trat fast vollstaMge GeschöftSlosigjkeit ein, die Kurse erfuhren nur geringfügige Verschiebungen und es erfolgte der Schluß in lustloser Haltung, mit wenig veränderten 5kursen gegenüber dem Vortage. Hervovzuheben wäre der Rückgang der Alpine um 16.000 K., ferner verloren Krupp 7000 K., Skoda 8000 K., Waagner 9000 Kronen, Siemens 5000 K. Tincher ermäßigten sich um 10.000 Kronen, Brunner Maschinen um 13.000 K., Trifailer um 10.000 K. und Poldihütte um 13.000 K. Hingegen wurden die Mkien der ungarischen Kreditbank um 10.000 K. und Staatsbcchn um 4000 K. höher. gehalten. Im Schranken war ebenfalls eine lustlose und schwächere Tendenz vovwaltend, mit Ausnahme einzelner Kohl-enpaprere, die Steigerungen aufzuweisen hatten. So profitierten^Westiböhmen 24.000 K. und R-ossitzer 80.000 K. Hin? gegen ermäßigten sich Naphtha um 10.000 K., ferner wurden. von den Transportwerten Mria um 60.000 K>, Dux-Bodenbacher um 18.000 K., Nördbahn um 150.000 K. und Navigazione um 65.000 Kbilliger abgegeben. Das Geschäft war. im großen und ganzen fast belanglos. Auf dem Anlagemarkt war von den Renten die österreichische Goldrente etwas billiger erhältlich, wogegen die ungarische Goldr-ente eine Steigerung um 4500 K. aufzn« weisen hatte. Bon den Exoten notierten: Mraznica 28.000 bis 30.000 K., Tepege 31.100 bis 34.000, Universale 18.000 bis 21.000 K. Kapitalsvermehrung. Wiener Ban-k-MtiengesellfHast. Erhöhung .von 100 auf 600 Millionen Kronen . UnionbMk. In der nach der Generalversammlung' staltgefundenen Sitzung des Verwaltungsrates erfolgte die Neukonstituierung desselben, und es-wurden Herr Siegm. Basel zum Präsidenten und die Herren Dr. Wolfgang Dawid und Sektionschef a. D. Solvis zu VizePrÄsidegiten wiedevgewWt. Austritt aus dem Börsenarvangement. Gestern haben die Bank- und Kommissionsfirma Tauffig u. Co.. Kommerzialrat Gustav Pickhardt und die Firma Magenbevg u. Co. ihre Börsenbarten zurückgelegt. Es siud dies Firmen, die in letzter Zeit immobil wurden. Der Geldmarkt. Infolge Halbjahresschlusses ist der Geldbedarf für Handel und Industrie gesteigert. Der Reportsgtz, .der in den letzten Tagen 0,37 Prozent betrug, erh-öhte sich deswegen auf'0,635 Prozent. ' Insolvenz einet: Lederfabrik. Die Wilhelmsburger Lederfabrik S. u. I- Fbesch» die vor einiger Zeit schon um ein Moratorium angesücht haben soll, hat gestern um bie Geschäftsaufsicht angesucht. Diese wurde bewilligt und Herr Friedrich Süß wurde mit der Geschäft saufficht betraut. Das Unternehmen ist durch bedeutende Außenstände zu dem Schritt gezwungen. Die Paffiben betragen zirka 80 Milliarden Kronen, welcher Summe, ein bedeutender.Mivposten, besonders in Realitäten, gegenüberstcht. Man hofft, -daß die Firma einen Ausgleich anstrebsn und das Geschäft weiterführen wird. Insolvenzen. Der Kr-editorenverein meldet folgende Zahluugseinstelluugen: Aktiengesellschaft , für Industrieverwertung. 1. Bez., Bauermnarkt '9; Mertz Schop, Parfümeriewaren, 1. Bez.,^ -'Biberstvaße 22; S. Bada-Schafer, Auto--, mobil und -Zug-chörhändler, 15. Pez„ -Krantzggsse 6; Viktor Karel, Koüfmann, 6. B-ez., Reinprechtsdorferstraße 55 a; Karl Stransky, Burg Schleinitz, Niederösterreich. - ' - ' Eiwführnng des Türkenpstmdes in den Wiener Devisenelearing. Das türkische Pfunds das bis setzt, nur an der Londoner, Pariser und -einigen deutschen Börsen umgefetzi wurde, wird seit'Vorgestern auch im Wiener Devisenclearinc; gehandelt. Die bedeutenden wirtschaftlicheu Beziehungen Oesterreichs mit der Türkei ergäben die Notwendigkeit der Einführung. Die zweifache Umrechnung für Türkenpsund entfällt setzt. Die -Banken müßten im Bedarfsfall« .türkische Pfund in einer fremden Währung ' und diese dann in österreichische Kronen Umrechnen. Lombarduud Eskomptebank. Wie verlautet, wird die Hombard- und Eskomptebank in den allernächsten Tagen die voll bezahlten Effektendepots ausfolgen. Man glaubt, daß auch an die übrigen Gläubiger demnächst eine größere Ausschüttung erfolgen dürfte, die in finanziellen Kreisen mit mindestens 60 Prozent perans-Aagt wird. Gleichzeitig soll die bereits angekündigte Reduzierung des Personals erfolgen» Durch die Entlassung sollen 75 Prozent des Personalstandes betroffen werkten. Di« Mndiguidgen werden für den 30. Ssptember, und zum Teil auch sstr den 31. Dezember 1W4 vorgL-nommen. Beamte mit längerer Dienstzeit dürften als Abfertigung eine halbe Iahresgage echalteu. Wiederaufnabme des Postauftragsverkehres mit Norwegen, Wie das Mamium der Wiener Kaufmannschaft mit* teilt, wird mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1924 der Postauftragsverkehr mit Nor-weaeu in beiden Richtungen wieder aufmmen. Der Gesymtbetrgg der zu einem Ppstauftragsbrief aus Norwegen nach Oestarveich gehörigen Forderungsurkunden darf zwei Millionen österreichischer Kronen nicht übersteigen; dagegen /ist für Pöstauftragsbriefe aus Oesterreich nach Norwegen ein Gesamthöchstbetrag von 1000 norwegischen Kronen zuaetaisen. DURCH DIB.. BAN KEN WELT Austro - Holländische Bank Zentralbureau: Wien, 1. pr. Karl Lueeerplatz 4 (I. Ebendorferstr, 6) Telegrammadresse: Hollahdbank Wien / Tel. 27-5-25 Serie ftfommanditgeselischaft 1%/igmund Amarant & Co. Wien, I. Graben 22 (Eingang Peteraplats 4) / Tel. 60S90 Serie ■ Bgnhgeachäft« aller Art Dorotheum - Bankabteilung Wien, I. Dorotheergasse 17 Fides, Treuhand - Bank b?.-r-24.Ä8Ä I. Neutorgasse 17 G. m. b. H. Tel.: 61-3-20. > 61-2-24,64-0-72 I Oesterreichische Holzbank Wien, I. Tuchlauben 17 Tel.: 63-5-25 Serie u. 66-3-05 Tel. Adr.: „Holzages.“ AanKKommanditgesellscliuEt Franz Polink Wien, I. Seitzergasee 4 (Ecke Bognerg. beim Graben) Telephone: 60-4-82, 60-4-93. 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-88 Telegrammadresse: Frapobank Rankhaus M, Rohatyn Wien, I« Maria Thereslensftrasse 10 Telephon 11,4-60, 114-61 Wiener Handelskreditbank A.G. 1 Wien, I. Wipplingerslrasse 23! Telegramtn^dresse: yHacreclo“ ' Telephon 64-5-65 Sesie j E?positnr: I. Sohottenping 18 a — Telephon 69-3-14 i erhalten Sie für Ihr Kaplt a1 bei der Hypothekärversicherungs-Qesellschaft (Rlutiione Aariatica di Sicurta), I. Tegethoffstrasse 7 j Abschlüsse polnischer Akttengesellschasteu. Ende Mai hielt die Hypothekenbank in Lemberg ihre Generalversammlung ab-'. Die Bilanz pro 1023 weist einen Reingewinn von 79,98 Milliarden aus. Die Bank konnte im abgelaufenen Jahre keine erfolgveiche Tätigkeit ausweisen. da sie nicht m der Lage war, - langfristige Kredite zu erteilen. Mit Ausnahmeder Czernowitzer und Stanislauer Filialen, welche^ aktiv waren, weisen alle anderen keinen Gewinn ans. Die Generälpersammlnna beschloß, - eine 6357prozentige Dividende vom Nominale, und Ovar 15.000 Mark, auAzuschütten. — Am 1. d. hielt die A.-G.' Tepege in Krakau.ihre diesjährige GesterMersammlung ab. Der Reingewinn der Gesellschast beträgt 17,4 Milliarden Mark, von diesem wurde eine AMProzentige Dividende in der Höhe von 20.000 Mark pro Aktie zuerkannt. kDer Verwaltungsrat hat bereits den Plan einer Valorisierung der Aktien vovbeveitet' und beabsichtigt, jede 1000 Mark-Aktie auf 15 Zloty zu valorffieren. — Die A.?!G> Phapma zahlt eine 4000prazentige Dividende, gleich 38.000 Map?. —> Oke A-G. Odlew schüttet eine 300prozentige Dividende. das sind 3000 Mark, aus. — Die A.-^G. Automotor bringt eine 5400prozentige Dividende in der Höhe von 27.000 Mark, die A.-G. Gafota eine 10.000prözentige Pwi- >dende zur Auszahlung. — Die A.-G. Golleschauer Zenrentfäbrik und die A -G.' Dzczakowa Portlandzementfabrik hielten am 11. d. ihre Generalversammlungen ab und die erste weist einen - Reingewinn in der Höhe von 606,2 Millionen, die zweite 4M Milliarden aus. Beide G-esellfthvften bringen feiüe Dividende znr Auszahlung. -^ .Bank Malopolski in Krakau weist einen Reinglewinn von 100,89 Milliarden aus und vom Nominalwerte der Aktien <280 Mark) eine 2000pro'zentige Dibihenpe, ' und zwar 5600 Mark. Die Fettfabrik A.-G. Trzebinia hatte einen Reingewinn von einer Milliarde und wird keine,Dividende auszählen. . „Statistische Nachrichten." Das Iunihest der „Statistischen .Nachrichten" ist soeben erschienen. In der-Nummer find 'unter anderem folgende sehr interessante Statistiken und Ucbersichten enthalten: Der österreichische Außenhandel im ersten Vierteljahr 1924 und die Hauptergebnisse des Außenhandels im April IM.. Eine Uchevsicht über die allgemeine Wirtschaftslage Oesterreichs in den Monaten. März bis Juni 1924. Die Arbeitslosigkeit im Mai. Kohlen-, Tabak- und Zündholz- Verbrauch im Jahre 1923. Die österreichisch.' Papieriudustrce ins Jahre 1923. Indexziffern. Groß- und KleinhandelKPreise. Die täglichen Wechselkurse in New-Bork im Mai und Juni 1924. Getreideknrse und Frachtraten. Die' industrielle Produktion in den Vereinigten St-aaten. Die Betriebe und Anstalten der Gemeinden Oesterreichs außerhalb Wiens. Die Geburten und 'Sterbefälle in den größeren Städten Oesterreichs im Jahre IM. und zahlreiche andere sehr inte, 'ssantze Statistiken. Zu beziehen durch die Verwaltung, ^ien, 1. Bez., Hohrnftaufengasse 7. (Eigenbericht der „Wiener Morgeuzeitung".) Spiritus. In den letzten beiden Wochen wurden nur unbedeutende Geschäfte abgeschlossen, da der Konsum nur zur Deckung des allerdringendsten Bedarfes schritt, In der Preistendenz kam dies nicht zum Ausdruck. Es notieren: Jnläderrum 40°/,ige Ware 21.000 bis 22.000 K., Stanislauer 50%ige Ware zu 28.000 K., Slibowitz je nach Qualität 70.000 bis 80.000 K. pro Liter absolut Wachtzolderdestillat 4y°/o 47.000 bis 46.000 K. pro Liter, Weiudestillat je nach Qualität 76.000 bis 88.000 K., Jamaikamm original zirka 70% 145.000 bis 155.000 K., Kognak in Flaschen 40.000 bis 50.000 K., Liköre in Flaschen je nach Qualität 52.000 bis 76.000 K., Hinibeersaft 10.500 bis 21.000 K. pro Kilogramm^ ^utrcr.cr^aft '>5 000 i7orui o>

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