Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1928 (28.6.1924)
- Date
- 1924-06-28
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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4 GM 8 1 'Wien, 'Samslag "" ... Wiener Morgenzelkun^v ' SS. JunllK^ Zionistische Bezirkssektion Landstrasse Heute, Samstag den 28. Juni 1. J., präzise halb 8 Uhr abends, im Caf6 Lovrani, III. Löwengasse 26 I lenarversammlung Tagesordnung: Bericht des Ausschusses, Bericht über die Schekelaktion (Referent: Dr. Löwenhera) HBK&Zli.Vü.« Pünktliches Erscheinen Plicht aller Mitglieder! beit Orüer. V,8 Uhr (Kurssaal) r Josef Zischinskv: Der Hmtb tm Dienste der öffentlichen Sicherheit und de8 persönlichen Schutzes. Zionistische Jntzendaruppe Leopold st adt Heute, 10 Uhr vormittags, dringende Ausschußsitzung. Ebenso haben alle Mitglieder zwecks Nationalfondsarbeit um diese Zeit im Landeskomitee zu erscheinen. — Jugendvereine Ah awath Zion — Erez-Jsrael. Heute, %S abends, im Lokale der Volksbibliothek Zion, 2. Bez., Glockengasse 30, AbschiedSfeier der nach Erez Israel abreisenden Freunde. Gäste willkommen. Bühne md KM. Deutsches Bolksthevter. Me von uns bereits früher gemeldet wurde, hat das Deutsche Vvlksthsater einen neuen Direktor erhalten, Herjrrr Professor Dr. Rudolf Beer, der die Direktion des Raimund-Theaters gleichzeitig beibehalten wird. Er bringt ein Sanierungskapital von drei Milliarden mit, und Herr Bernau, der bisherige Direktor, scheidet vollkommen aus. Bvm künstlerischen Standpunkt ist nur eitle Frage bwt Wichtigkeit: Kehrt das Deutsche Volkstheater zur Ensemblekunsi zurück oder wird es am Ende ebenso GastierbDhne, tv-ie es das Raimund-Theater im letzten Jahre geworden ist? Der abtretende Direktor Bernau hat sich — das müssen ihm auch seine Gegner zubilligen — die längste Zeit bemüht, das Deutsche Volkstheater nicht als „Star- LühNtz" zu führen. Die Gastspiele Tyrolts und Th alters, die ja früher lange Zeit am Deutschen Volkstheater wirkten, waren keine Starvorstellungen in dem Sinne, daß Stücke schleunigst auf den Spielplan gesetzt wurden und die übrigen Mitwirkenden zur Staffage herabsanken. Auch gelegentliche Gastspiele Jda Rolands wurden angesetzt, wenn die Künstlerin eine bestimmte Rolle kreierte, wie zum Beispiel die Hauptpartie - in dev „Flamme^. Erst die Gastspiele Moissis trugen am Deutschen Vvlkstheater eindeutig den Starcharakter. Es wurden rasch jene Stücke „gestellt", in welchen Moissi seine üblichen Gastpollen absolvieren konnte. Dafür wurde mit Moissi „Der weiße Heiland" im Deutschen Volkstheater in eigenartiger'Inszenierung kreiert. Der Direktionswechsel wird, bei aller Anerkennung der künstlerischen Fähigkeiten und der Tüchtigkeit Doktor B e er s, nur dann zu begrüßen sein, wenn zum grundsätzlichen Unterschiede gegenüber dem Raimund-Theater das Deutsche Volkstheater wieder ausschließlich die Ensemblekunst pflegt und eine im besten Sinne des Wortes literarische Bühne wird. Auch vom finanztechnischen Standpunkte dürfte sich eine solche Führung des Deutschen Volkstheaters bewähren. Das Publikum ist der Stacvorstellungen müde und die Schauspieler haben sich wiederholt und mit vollem Recht gegen das Starsyftem gewendet. Sie sind nicht mehr spielfreudig — und das wirkt auf die Kassen zurück. Ferner war festzustellen, daß sich auch bei ersten Bühnensternen die oft un^e e lich-n Taxe^gagcn nicht re.ü'ett h^ben. Wenn Herr Dr. Beer das Deutsche VolkZtheater unter der Devise „Zurück zur Ensem bl eku nst" zu führen gedenkt, wird er sich nicht nur in künstlerischem Sinne ein Verdienst erwerben, sondern, hoffentlich auch das ihm anvertraute Theater sanieren. A. Ar Umwandlung der Wieuer Mustkatademie ln eine Hochschule. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen dem Finanz- und Unterrichtsministerium ist die Errichtung einer Musikhochschule in Wien gesichert. Das Finanzministerium hat jetzt nicht bloß die Etablierung der musikalischen Hochschule mit Beginn des nächsten Semesters bewilligt, sondern sogar der Ernennung von 9 ordentlichen Professoren zugestimmt. Die ordentlichen, außerordentlichen Professoren und Dozenten der Hochschule werde» im Rang und in der Bezahlung den Kollegen der Universität gleichgestellt werden. Das Unterrichtsministerium ist jetzt bemüht, hervorragende Kräfte für die einzelnen Fächer zu gewinnen. Am den Theatern. Burgtheater. Sonntag, V,3 Uhr nachmittags, „D e r G'w i s s e n S w u r m". 7 Uhr abends »Das Abenteuer inChina"' Schönbrunner Schloßtheater. Morgen, 7,8 Uhr, „DerWiderfpenstigenZLHmung". Operntheater. Sonntag, 7,8 Uhr, »Götterdämmerung". Volksoper. Heute »A i d a". — Morgen Johann Strauß' komische Oper »Der lustige Krieg", Erstaufführung. Kammerspiele, Heute, 7 Uhr, „C o l e t t e". Als Nachtvorstellung um 10 Uhr .abends »W as Frauen träumen". Nenaissaneebühne. Heute, 8 Uhr, Beginn b«8 Gastspieles des Oberbayrischen Bauerntheaters »Die BerchteSgadner" mit dom füitfaktigen Volksstücke »Almenrausch und Edelweiß" von Neuert. Raimund- Theater. Morgen, 4 Uhr, »Die Pension Schöller". V*8 Uhr »Glaube und Heimat". Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien,!. Seftxersatse 4 Kredituna Warengeschäfte Telephone: 604-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-442, 68-4-78, 69-4-82 tot« nergasse raben) _ Telegrammadresse» FrapobfliA Volkswirt. . Bevorstehende Reorganisation der Wiener Staatsbühnen? Wie der Wiener Korrespondent des „Prager Tagblatt" erfährt, soll noch in den bevorstehenden Ferien die geplante Neugestaltung der Verwaltung unserer Staatsbühnen durch geführt werden, und zwar durch Schaffung einer G' e n e r a I i n t e n d a n z für beide Bühnen. Aufgabe dieser neuen VerwaltunZsinstcmz wird die Beseitigung des^Defizits durch strqng kommerzielle Wirtschaft sein. Nach dem vom Minister Dr. Schneider entworfenen Plan sollen aber auch angenehme Ueberraschunaen bevorstehen, denn es werden sich Mittel ergeben, kostspielige Kräfte an Wien zu fesseln und die den ganzen Winter über währenden Gastspiele im näheren und weiteren Ausland „abzubauen". Neuengagements für die Volksoper. Wie wir erfahren, hat Direktor Dr. S t i e d r y für die B o l k s o p e r als ersten Kapellmeister Herrn Dr. Heinrich Jalowetz, als Kapellmeister Herrn Kckrl Friderich verpflichtet. Dr. Jalowetz, Schüler Arnold Schönbergs, war jahrelang an der Seite Zemlinskys in Prag tätig und hat in letzter Zeit durch eine Aufführung der „Gurrelieder" in Berlin die allgemeine Aufmerksamkeit ans sich gelenkt. Karl Friderich, geborner Münchener und Schüler Hauseggers, wirkte bisher mehrere Jahre als erster Kapellmeister in Basel. Die beiden Dirigenten treten ihr Engagement am 1. September. d. I. an. Eine Ehrenerklärung. Der Bühnenverein teilt mit: Mit Rücksicht auf eine vom Präsidenten des Bühnenverrins Ludwig Stärk und vom Vorstandsmitglied Herrn Rudolf Zeis e l gegen den Regisseur des Raimund-Theaters Herrn Willi S ch m x e fc> e r geführte Ehrenbeleidigungsklage wurde dem Rechtsvertreter des Herrn Schmieder folgende Erklärung abgegeben: ,H>err Schmieder hat in einer Ende März stattgefundenen Lokalverbandssitzung des Raimund-Theaters in einer erregten Debatte sich zu der Aeußerung, „Stärk und Zeisel hätten mit Direktor Dr. Beer gepackelt", hinreißen lassen. Er hat sich nun die Ueberzeugung verschafft, daß dieser Vorwurf auf einer falschen Information beruht und daß er nicht in der Lage gewesen wäre, einen Wahrheitsbeweis zu erbringen." Die Herren Stärk und Zeisel haben nach dieser Erklärung die Ehrenbeleidigungsklage gegen Herrn Schmieder zurückgezogen. Intimes von Adelina Patti. Der berühmte setzt nahezu 70jährige Opernsänger Paul K a l i s ch veröffentlicht in der frankfurter Zeitung" Erinnerungen an hervorragende Künstler, mit denen ihn seine Sängerfahrten zusammenführten. Bemerkenswert sind unter anderem die Zeilen, welche er der weltberühmten Patti widmet. Er erzählt unter anderem: Briefe zu schreiben, Bücher oder Zeitungen zu lesen, waren ihr Unbequemlichkeiten. Sie ließ sich erzählen, was in der Welt vorging. Ihre Rollen, nicht gerage viel an der, Zahl, lernte sie nicht ans dem Buch, sondern nach dem Gehör auslvendig, das musikalisch nusgezeichnet war. Ihren kostbaren Schmuck liebte sie, putzte ihn selbst mit Kölnischem Wasser und hatte geradezu eine kindische Freude an den allerdings prachtvollen Edel-' steinen, wenn sie an ihren kleinen gepflegten Händen funkelten. Proben machte sie nicht mit, die besorgte 'damals ihr Kapellmeister, der zugleich für die Szenen der Patti eine Art Regisseur war. Spanierin von Geburt, beherrschte sie fließend Italienisch, Französisch und Englisch, Sprachen, die sie.gleichfalls nach dem Gehör erlernt hatte. Durch die Sicherheit in ihren Rollen wurde es dem Partner leicht und zum Vergnügen gemacht, mit ihr zu singen. Schauspielerisch war es dagegen schwieriger; trotz der Vorbereitungen des Kapellmeister-Regisseurs gab es am Abend der Vorstellung, wenn der Partner nicht geistesgegenwärtig war, Überraschungen und Rätsel zu raten. In der großen Gesellschaft war sie die Marquise, die sie sehr gut zu spielgn wußte; „en Petit comite", brauchte sie nicht zu spielen, sie gab sich, wie sie war, ungeziert und drollig. Gerichtssaal. Ae BanknstenWcher von Tullneriach. Das «rt-il. In dem Prozeß Men Gabriel R ab bat, Emanuel Herzog, Anna Fischer und Friedrich Tauscher wurde nach Mitternacht dom Schwurgericht das Urteil gefallt. Bei Rabbat wurde von den Geschwornen die Frage auf Sinnesverwirrung einstimmig verneint. Rabbat wurde zu nenn Jahren schweren Kerkers, Herzog zu dreieinhalb Jahren schweren Kerkers, T aus ch er zu zwei Monaten Arrest und Anna Fischer zu zwei Jahren schweren Kerkers und Landesverweisung verurteilt. Wne Anklage, die der Richter nicht begreifen kann. Gestern war eine postenlose Hausgehilfin, die- Karbolsäure getrunken hatte, um rnS Spital ausgenommen zu werden, wegen Betruges angeklagt, weil sie durch den Selbstmordversuch die Aufnahme in das Spital habe erwirken wollen. Der Richter, Oberlandesgerichtsrat Dr. Weiß, bemerkte zum staatsanwaltschaftlichen Funktionär, daß ihm die Betrugsanklage ganz unbegreiflich sei, und fragte ihn, was er denn anllagen wolle. Er sagte: „Sind wir schon so weit, daß eine Frauensperson, die in ihrer Verzweiflung einen Selbstmordversuch unternimmt, deshalb wegen Betruges angeklagt wird? Da ein Strafantrag nicht gestellt wurde, beschloß der Richter die Enthaftung der Angeklagten. Als das Mädchen zum Schluß fragte, ob es eine Strafe erhalten habe, erklärte der Richter: „Hier haben Sie keine Strafe bekommen. Meiner Ansicht nach ist ein Selbstmord, den sie verüben wollten, ein ttitfimt, da ja ein Menschenschicksal sich leicht ändern kann; es ist aber, unbegreiflich, daß Sie desb"lb wegen Betruges hi-r angeklagt wurden."- Gestürzte md gestützte AM«. Von Dr. Heinrich Schreiber. Die Wtien sind schwach geworden und Mtionäre wanken Beiden soll geholfen werden, beide brauchen daher eine Stütze - an die sie sich anhalten können. Diese Lehne ist di« Belehnung. Die Aktie wandert in das Leihhaus, sie Wirt versetzt und der Pfandschillmg wird darauf verwendet, Schul den zu beigleichen oder neues Geld flüssig zu machen. Bei gesunkenen Kursen Mien mit Verlust abzustoßen isteine schmerzliche Sache, die man gern vermeidet. Die Ber Pfändung von Aktien ist demnach ein beliebtes-ZwischenMeil in der Kette der Spekulation, an die sich die Chance kla-m mevt, den Verlust durch die Besserung des Kurses wieder ein zuibvingen und mit heiler Hcvwt davontznkommen, unter Umv ständen sogar mit Gewinn herausWkommen. So wie die -Spekulation einen HoffnungSkauf versinw licht, will die Verpfändung einen Hoffnungsstrahl Mffangen che das Geschäft als FehlschÜwg danöbsngeht. Es wäre-indessen ein Jntum zu glauben, daß bloß notleidende Aktionäre nach dem Strohhalm der BÄchnnnj greifen. Auch erfolgreiche Schlüffe, die nicht voll gedeckt unli ausbvzahk sind, unterliegen -solange, als sie nicht aibgewickebt werden, dem Psandbande des Verkäufers oder des Vermitt. lers. Er halt die Stücke zu seiner Sicherung zurück, -bis gegen Erlag des Kaufpreises bezogen werden. Es sind dies jene Fälle, in denen Wtien auf Borg erworben werden. Verschieden davon sind wieder solche Spielavte», bei denen die Aktien geborgt, gegen ein Lechgeld (Report) vorgestreckt werden, die Wie also nicht belehnt, sondern gelächen oder in Kost genommen wird. Schließt die Belehnung di« Verpfändung in sich, so macht die Leihe die Verpfändung über* flüssig; sie bedarf ihrer nicht oder ward, wenn ja, als besondere Zutat noch ausdrücklich bedungen. Aktien auf Borg und Borg vo« Aktien sind reguläre Erscheinungen des Gf-fMemigeschästes; mit de» Stützung von -Aktien haben sie nichts gemein. Gestützte Wien sind singuläre Erscheinungen des Verkchrs: es sind solche Stücke, die in schwachen Händen ruhen und ihnen entgleiten, weil ihr Kmsiwert gefallen ist und -sie von ratenden Armen aufgefangen werden. Breiten sich diese aus, um die Mien zu erweöben und sie zu behaltan, Wie eS daS StützungSkomit« und Jntervenkionsishndikat der Banken in der jetzigen Kris« int, so ist es eine einfache Rechnung,-Wer die wicht viel Worte zu verlieren sind und die glatt Mifgcht. Wenn aber di« Stützung bloß auf Belehnung ausyeht, dann is! die Airgelegenheit etwas happiger, weil sie den Staub einer Reihe verwickelter Rechtsfragen aufwirlbelit. Einzelne davon h-aibe ich schon einmal in einer Sonderschrist: ,,Das Pfandrecht am Wertpnpivr" Wien 1616) erörtert. Ihren deu'tlichen Niederschlag haben sie in einer befriedigenden Kodifikatior noch nicht gefunden, -seillbst nicht in jenem El-aibovat, welches die Bankenkontrollkommission über die gesetzliche Regelung de8 Bankgewerbes verfaßt hat. Die Hauptfrage nämlich, die hierbei austaucht, verdichtet sich dahin, wem bei belehnten Aktien die Aktienrechte z-ustehen, wer sie auszuüben befugt ist, der Verpfänder oder der Pfandhalter? Wem fällt di« Dividende zu, wer kann das Stimmrecht geltend machen, ja mehr noch, wer darf und soll diese wichtigen Rechte für sich -in Anspmch nehmen? Diese letztere Erwägung spitzt sich dann dahin zu, ob der private« WillenSeinigung Raum geziemt, ode>r ob nicht vielmehr durch zwingende und nicht abänderüche G-chetzesvorschrijften bei sonstiger Nichtigkeit den getroffenen Verabredungen eine be. stimmte und biwdende Richtschnur abgesteckt werden soll. Die Bamkengesetzanträge der Ba-nkenkommission haben eS sich genügen lasfm, bas aus der gewichtilgsten Gerechtsame der Bankunternchmungen erfließande D e p o t r e ch 1 einzufanger und das Stimmrecht an Depoistückeu (die sogenannten „Depotsiimmen") zu röglementieven in dem Sinne, daß die bei einer Bankunternehnrung in KommitteutendeporS erliegender Mien von dieser zur Ausübung des Stimmrechtes in der Generalversammlung nur dann verwendet werden i&ür|eit, wenn sie hieizu für jade einzelne Versammlung durch - eine besondere Erklärung des Deponenten ermächtigt worden ist (tz 10 des Entwurfes.) Dies -sind aber beileibe keine verpfändeten Stücke, sondern freie, bloß im Gewahrsam der Ban! erllicigende Aktien, welche ordnungsgemäß der eigenmächtigen Verwendung der Dchotstelle entzogen werden. Gilt dies auch für Pfandstück-e? Man darf nicht übersehen, daß es sich -in der Regel um Inhaberrechte handelt, die. somit schon aus der bloßen Jnnchabimg. erfließen, deren sich jedoch der Verpfändet mit Wohlbedacht be-gibt, indem er die Aktie als Handuni Faustpfand dem Pfandhalter überantwortet. Darf nun »bei Pfamdhalter die Stimme ausüben? £%4 woitechs.gewif nicht; denn dieser Uebung würde die Norm des § W A. B- G. B. entgegenstehen, welche die Benützung der Wandsache nur mit Erlaubnis des Verpfänders zuläßt- Auch mit der Nutznießung an der ^Dividende, die nur mit Abtrennung 5911299519485985