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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-25 · Heft 1925 (25.6.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1925 (25.6.1924)
Date
1924-06-25
Page
Seite 7 (sequence 9)
Language
German
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G. 1SM TNiener MorgyrrzeMM 24. Iwnjt Geld Ware •26631.- JB».- 820— 16,89 3244.- 0.83 30?.— P430, - 11880— 307000.. 9430,- 3059.- 70935— 3797— 2103.- 514.- 1877Ö- "6730.- 824.« 824— 17.15 3256.- 0.89 310.- 9520,- 11920—?"8S00. . 0470,- <071.- 71185— 3813,^— 2113,— 518,- 23, Q?ld 26630— 833— . 833— 16.80 3284_ 0.81. 307— 9481,-. 11980— aoiyjo,- p43o,—. 3064.- 70035.- 3872,- 2105.-, 816- 18820:- Jutd . Ware 26730,- P87. 837. t 17,10 3296.- 0.87 309. 9520. 12020 30830(1.'* 9570. 3073, 71185.- '3888,-?U5— 520.- 12593*.- 12SÄ- 12595ÜÜ* ' 12645.” 7Q469— 70860— 70461— 70860. 70360.— 7076').- 70300— 70760.- 3200, - 3230.— 3240— 3270— #95.— , 604.- 496— 504.- 476,- 484*.— 476*— 434*. 11740.-« 11820— 11840— 11920.- 16,30 16.70 10.30 16.70 16^20 16450 H ü!S 305200.- 306600— 305300— 307100.- 305H00,- 306800— 3053LÖ— 306900— 3750.- 373!'- 384Q— . 3870.- 26350.- 26550— 26350— 26550.- 3^50. -]r 3079— 3070— 3090— 3020.- 3040— 3040— 3G60— ' 815— 821— ” 829— 835— 805i- 811— 819— 825— 9360— 9440— 9300— 9440.- 13780*—^ 13920— 13780_ 13299— 13580— 13720— 13580.— 13720— 404.- 308— 303— 307- 294— 298— 293— 297- 16560!-* I8660!- 18610— 1871o!- 12460. - 12540.- 12560.— 12640.- 9310.- 9390— 9360— 9440— 2W7, - 2103— 2092— 2108.- 2098— 2C87— 2103— 0.82 0,88 0.79 0,85 ^'77 o!93 "tl‘,74 a8o ÄKHH%i\tjtt*...MeÄ'-nL'q.itgtv* mt.AeM-i» Polß-NM-arEtz-Cb tat,' die rmeinlbrinMch sind. Seser'^W sMst di« straf,gerichtliche Untersuchung Men diese AngeftelkteU angestvengt. Die-tatsWichD WWen ' des Lesers betragen 6 MWrt^n. Kvmen, vtz,,jdu^ch -laich hohe hexFt uurealisierbare Aktiven gsdeckt stütz. ZevHeN' und Valutenkurse. (Mitgeteilt von der- Oesterretchischen NationqlSau.' . . ' Vlsls. tiiBlerdam f. i holl, dulden Agram 1 fu*. fronen . . Relgrad 1 Dinar ... . Berlin* 1 deutsche Reichsmark Brdssel 1 belgische Francs . ' Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei Chrlstlanla 1 norweg. fronen Kopenhagen 1 dänische Kronor Lojndon l Pfund Sterling , Madrid .1 Pesetas . , . , . Mailand 1 Lire , , » , ., New York 1 Dollar. . . . . Paris i isranss , . . Prag l tjchecho-slow.' Kennen - Sofia l Lewa Stockholm l schwedlacheKronor Warschau1** l polnische Mark, Zürich 1 ^chwel^erlBche Franc* » Noten Amerlkan. Noten y, 5 Dollar aufw, ’ „ . » kleinere . . , Belgische Noten 1k>0 Franse . . Bulgarische Noten zu 1(JQQ len . * ..., 100 » . _ » . kleinere, . . DJnlsche Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*, . . , . ,', ' * » » ^190 <. » v ' , t .. . » kleinere* , , , Engl. Noten von 8 Llvrest, autw, » ». kleinere , . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 dulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, , , kleinere . . . Jngos!f Noten uugest. zu 1000 Dinar . .; r 100 . » , kleinere , . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **.. . . . . ■ - Rumänische?4oten zulOOO u, SOOLti » » kleinere ... Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel » . ». 100 . # * » kleinere . , Schwedische Noten 100 Krpqor , Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . lachecho-slow. Npt, v.iopoanfw, 1 kleinere . , Ungar, Noten (neueEin.) zu lQOÖKr. , , zu 10.000 Kr. , .. . , . . kleinere . .. ... . / •* Für.1000 M>2tfarf, für 1 Zloty aufwärts. , Katzitulsdsrmchrüng. ' Vereinigte Budapester Hauptstüdtische Sparkasse. Erhöhung von 608,400 000 auf 606,688.000 Kronen. Insolvenzen. Der Kreditorenverein meldet folgende Ausgleiche: Äeop. Liebling u.'N. A. Weisel, Wen, 2. Bez., Dartwin-- gaste 29, Berger u. Schwarz, KoMmarrditgeseUHast, sowie Der Pas Vermögen des Gesellschafters Karl Berger. Wien, 6. Bez., Stochusgaste 2. Karniöl.u. GMik. chemischtwaren, Wien. ö. BG, bentagaste 8. Siegmund Äöivh, Wien. 1. Wtzz.,' Werdertorgaste 8. Pfeiffer. Moghorosttz u- Eo., Wien, 8. Bez., Dulyen-- aasse 6. Artur Wodsczka, Gastwirt. Wien, 80. Beq., Karl MciWraße 6. Heinrich Mech, Dien..?. Bez., TDellMafle 8. Johanna Kaimr, M'-en, 1L. Bez.. Hütteldorferstvaße M, Ignaz Play. Textilwarenhandlung, Wien. 17. Bez.,. Bcheimgasse 43 Max Wohlmuth Kaufmann. 16. Bez., Koplpstraße 32. Louise Rainer. Wrkwarenerzeugung. St. Pölten. Georgine Baumgartner, Gemischtwaren'hanplun g Wiener-N eustadt. Willner u. -Hassan, Eisen- und Stahlwaren, 1. Bez., Frang Jofefs^Kai 11. Hermann Jutr, Kaufmann, Bludenz Wilh. Kelischef, ,Kömgstviesen. Vberöfterreich.^ Hans Klug. Kaufmann, Donawitz bei Leoben. Hans Sedl, Kaufmann, Innsbruck. Allgemeine Destositen-Ban!. ..Wir erfcchrem authentisch: Die Allgemeine österreichisch^ Boden-Crchit-Anstalt, die Riederösterreichische Escowpte-Gesellschaft, die Oesterreichische Lredit-Anstalt für Handel, und Gewerbe, di« UnionbaUk und der Wiener Bank-Verein haben, wie bekannt, vor mehreren Wochen für hie Allgemeine Depüsiten?>Bant eine Stützuygs-- rcktion unternommen, wobei sie zur Sicherung^ dieser Aktion, sowie um die'Bank dem HinflM der bisherigen Machthaber zu Mtzichen, eine Option-auf die Majorität der Aktien beanspruchen mußten. Die genannten Banken haben der Depositeur - Bank zur Fortführung ihres Betriebes einen vpn den Leitern dieser Bankals. ausreichend 'bezeichneten- Kredit eingeräumt, gu diesem Entschlüsse, sind die fünf Banken auf Grund der. voM. Vorstande der. Depositen-Bank gegebenen Auskünfte und Versicherungen nach einer vorläufigen Prüfung des Standesder Bank, , für tpelche nur eine -ganz kurze Frist zur Verfügung stand, gslangt- Danach schfsn. das Kapital und der größere Teil ^der Reserven-der Dchositen-Bank intakt. Indessen hat die sofort eingüleittzte ^eingeheM^ Prüfung, dfr Bücher, urck' Geschäfte, soweit die Resultate ditzstztz Prüfung Mnmchr M« liegen, ein wesentlich ungünstigeres Bild ergeben. Insbesondere hat die große Anzahl von anhängigem Prozessen mit unübersichtlicher Rechtslage, ' sowie 'pgN DifserenM und PendenW von weittragender Bedeutung, namentlich auch, bei den Be,-. teiligunOgefchästen, die Lage de? Bank'ganz MuMichtig gestaltet. Alle diese yjnstsnde.haben tzs den fünf Banken unmöglich gemacht, die StützungsastiM in der hisherigen Weise fortzusetzen. Sie mpßten es daher dem Vorstände der Depositen-Bank,,ühm^ss^n, 'M GWMauMMWH«n.die notwendige Klärung hep' Situation hechtzjWWren. Im ZM^ dieses Verfahrens wird es auch möglich sein, je nach-den p'm-- istW?n- HWiMngswaßöljWeik in W. Mge m leiten. iS. Juni IvÄk HeU t '■>'> Der Kampf gegen die Kontermine. Heute WitDoch. -um 10 Uhr vormittags findet eine Sitzung der Börsenkammer statt, welche sich ausWießhch mst her. .Gelegenheit des Präsidenten der Z e n t-ra IK ob eMb a h-l/ - ß u stig, wegen des gegen--ihn erhobenen Vorwurfes 'der 'KoNtermine befästen wird. Bekanntlich hat die Regierung gegen daS freWrechende Urteil des OrdnüngSkomitees den Rekurs ergriffen. Sie sicht'auf dem Standpunkt, daß durch das Vorgehen des Präsidenten Lustig die Kont-erm ineverordnung tatsächlich verletzt worden sei uub infolgedessen unbedingt mit bei Bestr>afung Vorgängen werden müsse. Si^ erklärt, Dr. Luftig hätte sich durch den früheren Präsidenten der arischen Bodenbank, Hedenigg, nicht so weit täuschen lasten sollen, und dah er tatsächlich durch die stillschweigende Zustimmung indirekt Kontwmineoperationen nicht nur hegünstigt, sondern an ihnen auch teilgenommen habe. Me Stellung der Börsenkammer ist in dieser Hinsicht vorläufig ungewiß. » Erhöhung des Einlagenzinsfutzes der Postsparkasse. Pie Postsparkasse will endlich den Zinsfuß erihö'hen. Dem Nationalrat ist die Vorlage für die Erhöhüng des Zinsfußes des Postsiparkastenamtes/vorgelegt worden, dg bei der PostsparLasse die Zinsfußerhöhung nicht ohne Gesetz vorgenommen werden kann. Es soll nunmehr auf Grund eines neuen Gesetzes der Einlage- -insfuß auf sieben Prozent, für läüger gebundene'Anleihen auf neun Prozent.hinaufgefetzt werden. Außerdem fall dem Postsiparkassenamt m gewisser- Hinsicht freie Hand gelassen werden, im Falle des Bedarfes mit einer weiteren- Erhöhung des Einlage?,insfüßes vorzugehen. Vereiniguug der Gläubiger der Allgemeinen.Industriebank. Der Glänbigerausschuß macht die Gläubiger darauf aufmeriffam, daß bei der am 80. d. .im HcmdelSAerichte, 1.» PGÄ,, RlMengasse, 9 Uhr vormistags, staftfindenden Tägs'iotzUNH di« Kopfmajörjtät für-die GläubWr unbedingt notwendig ist, um das äOprozentige Angebot der Bank zu vermitteln. Die Gläubiger werden in einem Ausrufe deS GläubigeranAHusses dringend ersucht, ihre Vollmachten aus das Mitglied des Gläubigerausschusses Pros. Dr. Franz Karliokh,.Wien, 2. Bez., Große Pfarrgaste 16, zu vereinigen und mit einem 2000 Kronen-Stempel versehen umgchend an den Inspektor Perl zu senden. Die Sanierung der Lombardbank. An der Börse verlautete gestern, daß die Liquidierung der zusammengebrochenen ßonlbard- und Gskomptebank e!me Wendung zum Besseren zu nehmen' beginnt, indem sich die .belgische Ba nque d'Qutremere bereit gezeigt hat, die ganze Bank mit ihren Aktiven und Passiven zu übernehmen und sie als Filiale der Banque d'Ontremere weiterzuführen. Allerdings sollen zur Flottmächung des Bankhauses alle großen Regien ahgLbaut werden, in erster Reihe aber der Verkauf des Palais am Schotteniör durch geführt werden. Es verlautet, daß das Haus Reitzes, welches bekanntlich an der Lombard- und Eskonchte« bank seit scher interessiert war, disser Lösung ebenfalls warm zustimmt. Gefia, Aktiengesellschaft für üidustrielle Anlagen. In der unter Vorsitz des PrWdenten Ing. Dr. Alfred Maydl siattgchabten Generalversammlung der Gefia, Aktiengesellschaft für industrielle Anlagen in Wien, wurde die Bilanz für das Geschäftsjahr^ IM genehmigt. Dieselbe ergibt einen. Bruttogewinn von 6.021,204.000 K. und nach Abzug der Lasten einen Reingewinn von 1.073,920.000 K. Es wurde beschlossen, eine Dividende' von 3000 K. pro Mie zur Verteilung'zu bringen. Auf hie Aktien der, Emission 1928, welche ab 1. Juli. 1932 dividendenherechtigt sind, entfällt somit die halbe Dividende von 1500 K. (Entgeltlich.) Die ArüLiten an de« Wasserkraftwerken in der Zeit vom 1. .Februar bis 30. April. In der Mrmen Sitzung des Fi- -MWausischusses legte der Referent, Professor Fräntel, dem zehnten VievteHahvesibevicht der Wasserkraftwerk A---G. für oie Zeit vom 1. Februar bis-30. April vor. Ms dem .Berichte ist der Merans günstige Fortlschritt der Arbeiten zu erfchen, der die Hoffnung zuläßt, .dsß noch in diöfem. Ichre aus den Op Ponitz er WerLen der e-Mtrifche Atrom nach Wen geleitet werden wird. Im Baulofe i der Opponitzer.Werke sind von der Mß Meter langen StolleNstrecke bereits 99,2 Prozent auf das volle Profil gchracht. Bon dem 4093 Meter- Stollen des Bauloses 2 sind 88,1 ProFsnt vorgetrieben, im Baulche. 3 lind .die StollemusmauerungsacheAtzn.nrhegn beendet. Bon den .763 Masten' der geformten. FewMung Op Ponitz—Wien sind 719 Masten .(95 Progent) m der Werrstätte fertig gelstellt und 581 Maste <77 Prozent) .bereits aiusigeftellt. Mt den BMqckeiten für das Unteriwerik Florids-. dors wurde begonnen, ferner-wurde auch an der zu errichtenden SchaWäsion Greften, wÄche den ZBammenschlnß der Leitung von. Ostponitz, vom WqsserNiüngUraft!we.rr.Gannns und von Mrtenstein ermWiHen soll, gsarbMet. Die Installationsarbeiten im Wasserseitungskraftwevk, die im Februar- und März durch Schwa und Frolst stark beeinträchiilgt waren, nähern sich.dem Endo. Me' Verhandlungen mit den Grundbe-si^rn., Heven Grundstücke in AÄspvuch Möckmen werden müssen, sind -abgeschlossen, die notwendigen Grund- Mcke skäuflich >evwoMn. Der .Geldbedarf sm albaelanfenen Biertvlj'cchr' war durch die Fertigstellungsachmen '.am. Opponitzer WerE durch HinauSgabe der letzten großen.BesieWMn HWA WAes. sMe durch W nunmehr im vollen Zuge.WittdUchen -Arbeiten am GasseMfuWUraft-veÄ. sehr bedentenld. Dank der -von der Gemeinde getroffenen VovsoW stand bas KWttÄ ww bisher im vollen Ausmaß zur'Perfüaung.. Die- Gefam-tanlagMsten MfMeWch - Ztzttvaalaiglkchn unh^ Walgzufchlag .betrugen 1tz8 Milliachen Kronen. -Hierzu kochmeii M die -Zsit vom 1. Iäumr bis 30. UpM IM s lsie. BauanAagen.mit 60 Mlliachen -Kronen und. die A-Miyluugen für -noch nicht erpechnete LiestzM-ngen und Arbeiten mit 16F Milliarden d-gß m^MMt bis MM. 30. Mrljk.ds» Anlügekosten 844,5 MErdon Kronen bstrasev» hondenen 200 Mlliardm Kronqn mit der Gemeinde. albghvechnet wuvdM. Die IchsffWg eines Wtvaley ArbsitsnaMveises sür An« Mellt« llnd BureauhMkrofte M Micn. Das' ^em-einnsitzige Stellenvermitilitngswesen Wiens ist gegenwärtig ^fch MWitert. Wicht nur private Vereine, fondeirn auch Vfferckstche Wrperschtzften befassen sich mit her Placierung von An^ Mtellten, WS sowohl für, den Unternehmer wie,Mr .dsN Gtellensuchenden große Nachteile hat.../Der Arbeitsnehmer kft durch diese Zersplitterung -gezwungen, feine Meldung an verfchiedenen Stellen abtzugeben, was für ihn mit großem Zeitverlust, hohen Spesen und dem Nachteil verbunden sft, daß er oft-«gerade bei einer Stellenvermittlung angemeldet' ist, die Mev entsprechende osteNe Stellen im gegebenen Zeitpunkt nicht verfügt.. Der Arbeitgeber wieder hatte lbisher nur über einen W schränkten Teil der Stellenwerber lUeherblick. Das Gremium dev Wiener Kaufmannschast hat nun im Einvernehmen mst dem Bunderministerium für soziale Verwaltung, der industriellen Bezirkskommission und den -Angestelltenorganisationen die Verwaltung des paritätischen Stellennachweises für Ängestellte, Wien, 2. Bsz., Alliievtenistvaße 1, übernommen. Dort wird ein zentraler Arbeitsnachweis für An gestellte und Hilfskräfte für Handel, Industrie,' Gewerbe und alle Br-anchen geschaffen, und zwar für 'alle Ber-ufSklasstzn bis' zu den höchstqualifizierten Beamten. Das neue ÄiNt wird einen gesonderten Raum für Unternehmer haben, -in welchem letztere Gelegenheit haben werden, persönlich - -aus den Offerten der Stellungs suchenden >vjne Auslese zu treffen., Donnerstag .den 26, d. überfiedelt die SMenvermittlung des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft gleichzeitig mit der Stellenvermittlung des Zentral-; Vereines der kaufmännischen Angestellten in das -neue Amt, weshalb an diesem Tage die Schalter geschlossen bleiben. Eine Reihe anderer Stellenvermittlungen folgen in den. nächsten Tagen nach. Bon Freitag den 27. d. an wird die zentrale paritätische kaufmännische - Stellenvermittlung, Wien. 6. Bez., Alliiertenstvaße 1, Tel.«Mr. 40-3-38, in der Zeit von 9 bis 8 Uyr geöffnet sein. Ausmchme der Tätigkeit der Ungarischen Nationalbank. Aus Budapest wird uns unterm 24. d. gemeldet: 'Die Ungarische Nationalbank hat heute ihre Tätigkeit ausgenommen. Wie die Blätter melden, herrschte insbesondere vor den Dövisenschalteru der Bank ein großer Andrang von Psrjsonen', die ihre Valuten gegen-ungarische Kronen emtauschten. Die Leitung (der Nationalbank hat deshalb verfügt, daß vorläufig Angebote bis zur Höhe'von fünf Millionen Kronen zum gestrigen amtlichen -Kurs fix zu übernehmen sind. Eine - gleiche Weisung ist auch den autorisierten Bankinstituten.und-Firmen erteilt'worden. Darüber hinausgehende Beträge werden zu dem am nächsten Tage festgesetzten amtlichen Kurse'übernommen. ' . - Wiener Mrse. Schwach. Fortgesetzte Abgaben im Zusammenhänge mit Positious» lösnugen schwacher Hände und der Beifürchtung von einer Versteifung des Geldsatzes zum Ultimo führten an der gestrigen Börse zu neuerlichen Kursrückgängen. Das. Angebot-war wchl-auf keinem Gebiete drängend, doch genügten schm ganz geringfügige Abgaben, die einen empfindlichen ^Dtu'ö' asif!HüS,' KurSniveau ausübten, daß der Markt fast -gar keine Aüfnahmsfähigkeit bekundete. Nebst den österreichischen Werten waren auch die Werte ungarischer. Provenienz stärker in MtlMenschaft gezogen. Letztere auf Gruud von Abgaben firr Budapester Rechnung. Hingegen setzten tschechische Werte mit . Mck-, sicht auf Deckuugskäufe, welche für Präg zur Ausführung gelangten, ihre Aufwärtsbewegung fori. 'Eos profitierten".,Prün-s - ner Maschinen 18.000 K., Poldihütte 16.000- K., Skoda 11.000 Kronen und Zivnostenska hanka 4000 K. Hingegen büßten' hon den ungarischen Papieren die Aktien der Ungarischen Kreditbank 26.000 K., Sal-go Kohlen 7000 K.-rwd Hofherr 13.000 K. ein. Alpine, die fortgesetzt für Prager, Rechnung beÄ-anft wer- -en, büßten 16.000 K. ein, ferner verloren Felten 10.000. K., Coburg 15.000 K., Krupp, Waagner, Siemens und Karpathen Petroleum je 10.000 K. Lediglich TimberMiien wiesen eine Besserung'um 15.000 K. auf. - - Auch der S ch r a n k e.n neigt-L zur Schwäche. Eine Reihe Von Wektengattungen wurde überhaupt nicht notiert, da das. Angebot zu grytz war. Von den Transportwerten ermäßigten sich Adria um 40.000 K., Dampfschiff.um 30-000. K., Gösser .Brau büßten 70.000 K., Brosche 30.000 K-, Wolfsegg TraMchaler und Sigl Lokomotiv j-e 50.000 ,Ä.,- NeusiMer Papier 40,000 K-, Gasicia 60.000 K. ein. Tschechische Werte, waren begehrt und Wer. So gewannen Aussig-Teplitzer 18.000 K., Nordbahn 210.000 K., -Pilsner Beau 320,000 Koliv-r Spiritus 60.000 K., Berg und Hütten 20.000 K., Prager Dijsew 81.000 K.- -Auch die Aktien der Telephon Berliner zählten zu im bevorzugten GffektengattuuM und stiegen um 8yW K. Im großen und ganzen war das Gefchäst belanglos und di« schwache Tendenz, mit Ausnahme der tschechischen Werte, M zum Schluffe in Geltung. Mf dem Anlagemark 1e - ergaben sich nur üywefentliche Verschiebungen. , ' . . . Von den Exoten notierten: Mrazuiea 37.000 bis 89.000 St., Tepegr 33.100 bis 89.000 K., Il'u-.vcrscile' 16.400 M 18.M K . (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Im Auslqnde hat daß Geschäft keine -nennenswerte Brsse» rwkl erfahren. Nur für den Export machte sich eimaerinchen Nachfrage geltend, die bis zu einem gtwifsen Grade zu GöMfte» ftihrte, allerdings zu gedrückten Preisen. - Die hiesiae Warenbörse hatten guten'Besuch und auch Interesse war für so manche Gattungen -Chemikalien vorhanden. Me gräßere Post A «t i ch l o r gelangte zu 2650 % ab Wien transtt zum Abschluss«. «? g e b oje n wu r d e u .russisches Terpentinöl, zu 46 Pfund pro Tonne, Bittersalz sn Säcken pro 1000 Motgramm m 3 Pftud 13 Pence transit RegenZhurg, Bleiglätte zu kw k, KrMserweiß zu 17.500 K.,VS meiÄraev |u 18.000 K„ Naphthalin Schuppen weiß in Fätzern m 8600 K' R-ltrsumhMfat 60/tzI . zu 9000 K., Sahniaksalz zu -93H0 K-! «.ens/v5r,L - tt 76Zc4 V

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