Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1922 (22.6.1924)
- Date
- 1924-06-22
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Wfc 18 Kit«, ©mtittej Wiener Mo«««Nzest«W. 5?- J'uil! 1324 „ Skk. 4M Die Meisterschaft. Zweite Klaffe. Nord. Sturm 1907 gegen W. A. C. (10 Uhr, Rudolfs /Hügel-Platz/ Schiedsrichter Retschury). — Meidlün'ger Sp. Fr. . gegen Donaustadt (10 Uhr, Meidlinger Dp Fr.-Hlatz, Schi«W richter Ganger). '', Dritte Klaffe. Länderkampf Aegypten—Oesterreich. - Heute dürfte die Hohe Warte wieder einen Massenbchrch aufguweffen hckben, der diesmal, und das Jtamt ruhig - behauptet werden, weniger auf sportliches Interesse als auf Neugierde zurückzuführen sein wird. Die' Aegypter sind ein von uns gänzlich verschiedener Menschenthp. Ihre Hautfarbe ist braun, ja.sie sollen sogar einen waschechten'Neger in ihren Reihen haben! Ist es da ein Wunder, wenn. Wien neugierig ist? Die Spannung wird vermutlich ihren Höhchunlt erreichen^ wenn hie Gäste das Spielfeld betreten werden. Sie interessieren also vor allem deshalb, weil sie Afrikaner sind. Und doch handeln unsere Fußballer falsch, wenn sie das sportliche Moment außer acht lassen. Die Aegypter werden wohl nicht komplett antreten, da drei ihrer Standardspieler verletzt sind, trotzdem erscheinen sie befähigt, unseren Vertretern einen heißen Kampf zu liefern. Der ägyptische Berbandskrvitän Jussuff Mohammed hat folgende Mannschaft aufgestelltt M. Marey; I. Jaghen, A. Salem; R. Henein, A. el Haffani, A. Hamdi; S. Ismail, A. Riad, H. Hegazi, S. Abrza, M. Jmarl. . WaS kpnne« die Aegypter? . Die Hakocchner haben zweimal gegen die. ägyptische Nationalmannschaft-gespielt. Ein Treffen endete 1:1 unent- ' schieden und der zweite Kampf ging für die Wiener 0:2 verloren. Die Hakoah kann den Umstand als Entschuldigung für ihre Niederlage anfühpen, daß dieses Spiel das letzte, auf der anstrengenden Palästina-Reife war, wodurch ihre 'Mann- . schüft zahlreiche Verletzte aufwies. Die Hakoahner erzählen,' daß die Verteidigung der Aegypter ganz ausgezeichnet sei. Insbesondere der Nubier Salem, der den linken Verteidigerposten bekleidet, soll ein Künstler in seinem Fache sein. Wenn also heute im Tor auch ein Ersatzmann steht, so dürfte die Verteidigung kaum wesentlich geschwächt sein. -Als großer Könner Witt) der Mittelläufer A. el Haffani hingestellt, der an Ausdauer und Kraft unserem. Brandstädter kaum nachsteben dürfte. Der Angriff besitzt in: Rechtsverbinder Riad und im Mittelstürmer H. Hegazi die besten Stürmer. Der Spielführer. Hegazi hat "seine Lehrjahre in England verbracht, er istdemgemäß ein feiner Techniker imö gewiegter Taktiker. . Seine Partner sind aber aus anderem Holz geschnitzt.. Sie lieben es.-auf eigene Faust zu operieren und in blitzschnellen Durchbrüchen ihr Heil zu suchen. Von den Aeghptern darf man heute sehr gute Abwehrarbeit und vom Angriff ein wuchtiges Turchbruchsspiel erwarten. Die Oesterreicher weisen folgende Zusammensetzung auf: Edi; Beer, Teufel (SporEIH); Kurz (Vienna),. Brandstädter, Nieffch, (Rapids; Seidl, Höß^ (Vienna), Horvath (Simmering), Hosbaner (Ostmarck), Wessely (Rapid).' — Unsere Verteidigung dürfte ihrer Aufgabe gewachsen sein. In der Deckung hätten wir gerne an. Stelle- Kurz' den Amateurläuser Geyer gesehen. Im Angriff durfte die linke Seite mit Horvath genügen. Weit weniger Vertrauen bringen wir dem Bienna-Fiügel entgegen.^ Es fft auch fraglich, ob sich der kleine Horvath als Mittelstürmer wird durchsetzen können. Die Kombination Seidl. Horvath, Hosbaner, Höß. Wessely fft im Auge zu behalten. Hofbauer hat sich in Agram beim Länderspiel Oesterreich gegen Jugoslawien als Mittelstürmer bewahrt. Auch damals müßte er mit Horvath Platz tauschen, da letzterer sich als zu leicht erwies. Das Angriffsspiel dürste bei unS wohl auf einer höheren Stufe stehen, als bei den Aegyptern. Damit ist aber noch lange nicht gesagt, daß wir heute die Oberhand behalten. Wenn unsere Gäste nicht altzu ermüdet sind, dann -wird mau - heute - einen spannenden Kampf zu lehen kommen. Schiedsrichter Herites (Prag) fft ein alter Bekannter, der sich im Gegensatz zu den Vereinskämpfen bei den Länderspielen ganz ausgezeichnet -bewährt hat. Zuletzt sahen wir ihn als Unparteiischen beim Länderspiel Oesterreich—Jugoslawien in Ägram, wo er «ne absolut ausgezeichnete Lefftung bot. Das heutige Spiel hat also den richtigen Lenker gefunden. Ihm stehen die Linienrichter Mieß und Neubauer zur Seite. Das Vorspiel bestreiten Sparta und Amateure. In diesem Tressen stehen einander die tschechische Meistermannschaft und der vermutliche Meister von Oesterreich gegenüber. Dieses Spiel allein tourbe_ ein volles Haus bringen. Obwohl es diesmal nur als Vorspiel angesetzt fft, wird es das gleiche Interesse wie der Länderkamps Aegypten—Oesterreich erwecken- Der Sparta- Angrisf ist in Brüche gegangen. Von den fünf einst so ge-. fürchteten Stürmern Sedlacek, Hajny, K^eluh. Dworacek und Kratochwil ist nur mehr Sedlacek zur Stelle. Die Ersatzkräfte. unter denen sich Pribch (früher U. T. E., Budapest) und Horehs (früher Vienna) befinden, erreichen selbstverständlich ihre Vorgänger bei weitem nicht. Die Wiener sollten demgemäß im Angriff ein klares Uebergewicht geltend machen können. In der Deckung und Vertoioiaung -dürften beide Parteien gleich gute Kräfte haben. Aus dieser Gegenüberstellung fft erjickttich. daß wir den Amareurkn die besseren Siegesanssichten znbilliaen. Das Schiedsrichterämt wurde dem ägyptischen Verba udskapitän Jüssufs Mohammed übertragen. . ch .Heute sind bis 12 Uhr mittags noch foloeude V^'verkaufsstellen eröffnet: -Zenträlkina, S. Bez., Ta borst ratze 1; Tomcas«; Hotel Union, Nußdorferstraße; Sportplatz Hohe Warte. Hertha—Vlovan 2:tt (Irv). Ei»l, verdienter Erfolg. , Hertha-Platz. 8000 Zuschauer. Schiedsrichter Grünbaum. .Hertha: Ostriczek; Schneider, Solil; Bsolek, Reiter«, .Arenn: Holh.'Kabada. Sindelar, Nenhold, Picha. Slovan: Chlousek; Blicenez, Pojar; Pvpek, Baar, Barbak: Ekl, Bulla, Hanel, Gruber, Jano. Das Spiel,, sichere mit. einer. Ueberrqschung. da man de.c Hertha nicht zngetränt hatte, mit chrem heutigen'Gegner, fertig,zu werden. Auch daß. sich das Spiel, wie es erfreulicherweise der Fall war, in den Grenzen 'der'Fairneß' bewegen hatten bei ).c Wichtigkeit oeslKampfes nr wrn:-'-' zu hoffen gewagt. Es war. dies ein Verdienst des gestern sehr guten Schiedsrichters Grünbaum. Die Hertha verdiente . -den Erfolgdurch ihren weit größeren Spieleifer, ohne daß. chre- Leistung. e-im absolut gute , war. Im Angriff gefiel Holy sehr gut. Sindelar brachte manchen vernünftigen Zug ins Spiel. In derDeckimg war Reiterer,. in der Verteidigung Schneider am erfolgreichsten. Ostriczek hatte wenig zu tun. Slovan verlor durch das schlechte Spiel der, Deckung, überdies legte die ganze Mannschaft, die sich doch in «rtffter Aistieggefahr befindet, wenig Eifer an den Tag. Eine rühmliche Ausnahme machten nur Hlvusek. Blicenez und Hanel. i Die Favoritner waren mit Ausnahme der . letzten Viertelstunde den Slovan-Leuten das ganze Spiel hindurch überlegen. Den ersten Treffer schoß Kabada fünf Minuten vor der Pause. Die Vorarbeit hatten Picha und Nenhold geleistet. Auf ganz ähnliche Weise erzielte er das zweite Tor in der 22. Minute mit einem unhaltbaren Bombenschuß. Gegen Schluß des Spieles nahm Slovan im Angriff verschiedene Umstellungen vor, ohne daß es deshalb besser gegangen wäre. kür unsereLeser! i Der erste moderne Fußbaliroman ab Montag den 30. Juni 1924 in der,Wiener Morgenzeitung* In dem Bestreben, den Lesern stets das Aktuellste aus den Ereignissen des Tages und des Lebens zu vermitteln. lässt die „Wiener Morgenzeitung“ von Montag den 30. Juni an einen sensationellen Sportroman erscheinen, den ersten modernen Fussballroman in deutscher Sprache, „GOAL“ ein Werk des englischen Autors Sldney Horler, wurde von der »Wiener Morgenzeitung“ mit Aufwendung grosser Kosten zur autorisierten Uebersetzung erworben und wir hoffen angesichts des grossen Interesses, welches der Fussballsport heute allgemein erweckt, unseren Lesern eine willkommene Neuheit zu bieten. Horlers Roman hat in England ungeheures Aufsehen er vorgerufen und in unglaublich kurzer Zeit eine Auflage von 600000 Exemplaren erreicht. Das von Anfang bis tu Ende spannend geschriebene Buch beleuchtet grell die Verhältnisse im englischen Professionalismus Es schildert den Werdegang eines Berufsspielers, der seinen Fussballklub von der Bedeutungslosigkeit der Provinz bis zu den höchsten Cup-Ehreri der Residenz führt, und gestaltet in künstlerisch vollendeter Verflechtung den sportlichen und männlichen Triumph seines Helden. Das Werk gewährt: tiefen Einblick. hinter die Kulissen des Fußballsports , Darauf ist auch sein grosser Erfolg in England zurückzuführen, der ihm angesichts der Aktualität und packenden Gestaltung des Stoffes auch bei uys sicher treu bleiben wird. Der Roman „Goal“ wir d ab 30. Juni in der „Wiener Morgenzeitung“ zu lesen sein. Jede Montagsnummer der „Wiener Morgenzeitung" wird den Roman auf einer ganzen Seite bringen; täglich erscheint eine Fortsetzung im Sportteil unseres Blattes. Admira—W. A. F. 4:2 (1 r 0). Admirn erst gegen Dpielevtze überlegen. Admira-Platz. 2*jj() Zuschauer. Schiedsrichter Korke- Admira: Frqnzl; Von, Neidlinger; Schnrubelt, Koch, Kmgall; Siegs, Runge, Klima, Schierl, Janda. W. A. F.: Gvistner; Mattalffchek, Wind; Kreuzer, Roi, Menzel; Schmidt, Klein, Iany, Pavosny, Schlichtinger. Ueber eine Stunde hindurch gäben die Hütteldorfer der Admira einen durchaus gleichartigen Gegner ab. Das Spiel war offen und bald schwebte daS eine, bald das andere Tor in Gefahr. Gleich nach Beginn der zweiten Spielhälfte erzielten die Floridk-dorfer den zweiten Treffer und es hatte den Anschein, als würden die Spieler W. A. F.'s nun die Flinte ins Korn Wersen. Aber sie kämpften unentwegt weiter und brachten den Ausgleich zustande. Erst als gegen sie ein Elser, dessen Berechtigung zweifelhast war, gegeben wurde, war es um ihren Widerstand geschehen. Gegen Ende zu drängten die Hausherren heftig, so daß ihr Sieg schließlich nicht unverdient genannt werden kann. Bei d:n^ Floribsdorfern entsprach ^diesmal nur der Tormann Franff, und zeitweise im Angriff Schierl. Tie Hütteldorfer besäße:: im Torhüter Gristner. dem Verteidiger Wind und im Jnnentrio Kloin-- Jany-Papolny ihre besten Kräfte. Gleich zu Beg^n * des Spiels wehrt Gristner im- W. A. F.-Tor einige Schüsse Schicrls und Runges sicher ab. In ver Folge ist das Spiel ziemlich offen. In der 3.1. Minute kommen die Flori-dsdorfer zu einem Treffer. Schier! war durchgegangen. Menßl hinderte -ihn am Torschuh. Grfftnrr w'-n -aus dem Tor g.-.lt und Wal« e btc Scknancm ini: dem Fuße klären. Zu seinem Unglück schoß er Menzl an, von welchem das Leder ins Netz sprang.- Bereits in der 5. Minute erzielen die Noridsdorfer durch Runge einen zweiten Treffers Fünfzehn Minuten später nt Klein nach einem c ••«< «: Schmld s mit Prachtvoll-.'M Kopfstoß für W. Ä. F erfolgreich und kurz darauf erzielt Pavolny mit wunderhübschem Fernschuß den äusgleichenven Treffer. Bei einem Laus Klimas wird dieser im Strafraum gedeckt; Schiedsrichter Korkes, der einen schwachen Tag hatte, diktiert einen s Elfer, den Kochverwandelt. In der 86. Minute startete ' Schierl in Wjeikstellung und erreicht im Alleinaang den vierten TreffeL W e st. Die Kadimah spielt heute um 16 Uhr auf beac Nicholson-Platz gegen M. A. K. Hermania. Der jüdische Ver» ein hat in den letzten Kämpfen nicht gefallen können. Hoffentq lich rafft sich die Mannschaft heute zu einer besonderen Leistung auf, um wenigstens einen Punkt zu reiten. Schiedsrichter Pech. — Weitere Spiele: Astoria gegen St, Beiter Sv. Fr» (10 Uhr, Freiheit 18-Platz, Schiodsrlchter Fritz Paul)/ Wieden gegen Baumgarten (16 Uhr, Fav. Ä. C.-Platz, Schiedsrichter Schweidler), Neptun gegen Weihe Elf (8 Uhr, Freiheit 13» Platz, Schiedsrichter Schaffer). Jüdischer Turn- und Sportverband. Morgen Montag um halb 8 Uhr abends im Hakocch-iKlnbiheim, 1. Bez., Wiesmgerstraße 11, wichtige Vorstandssitzung. Die äghpiffche N^tionolmannschaft spielt cm Dienstag den 24. b. gegen Guts Muts in Dresden. Auf dem Hakoah-Platz findet heute um HM.10 Uhr ein Trainingsspiel statt. Folgende Mannschaften werden ' «inaüder entgegerrtreten: Team A: Otto Kohn; Bevson, Gild; Lebenschuß, Wortmann, Placht«; Auswerber/ Zomblew,- LebenSbaum, Hirsch 1, Hirsch 2, Hausknecht. Team Br Nußbaum; Kuszmer, Temmel; Schorr, Stockknopf, Desser; Hirschbein. Häusler, Baumer, Hellmann. Wahrhaftig. Leichtathletik. Das Wackev-Meeting. Dieses gestern auf dem Wacker-Platz, der, nebstbei erwähnt» für Fußball sehr gut, für Lc iwrattrktik ober sehr Mecht geeignet fft, abgehaltene Meeting, brachte nette Leistungen. Die Hakoah konnte in Anbetracht dessen, daß die besten Athleten rn Berlin starten, gut abfchneiden. Die Ergebnisse sind: ' ' ' Wettsprunq für Neulinge: 1. Fridolin: (Sportklub) OM. 2. Singer (Hakoah) 6,16. 3. Ertrst (Bienna) 5,93. Fünf Starter. . 1000 Meter für Jünglinge: 1. Divovschak Macker) 2:68,4. 2. (W. A. T.) 2:59,4. 3. Engel (Hakoah) Ä:01/l. Fünf Starten Kugelstoßen für Damen: 1. Koppe (Danubia) 8M. 2. Pertoms (F. A. C.) 7,57. 8. Zwerina (Danubia) 7^8. Fünf Starter. 400 Meter für Junioren: 1. Horn (Hakoah) IM. L. Hajch M. A. C.). Drei Starter. Standhochsprung für Neulinge: 1. Kerzmann (Hakoah)- 1,38. 2. Seyssen (Wacker) .1,88 .berührt, 3. R. Feldbaum (sAmäq teure) 1,35. Vier Starter/ 3000 Meter für Junioren: 1. Gostl G. A. C.) 10:11/ 3. M-ksch (Reichsbund) 10:14. 3. Schmidt (W. A. C.) 10:87^ Fünf Starter. 3000 Meter -für Alte Herren: -1. Jakobi (Macker) 10:58. 3. Run (Wacker) 11:27. Diese starten. 100 Meter für Junioren: 1. Meidiffch (W. A. G,) ß8A 2. F. Kohn (Hakoah) i Dieser zurück. 3. Pfeffer- (F. A. E.) 3 Meter zurück. 16 Starrer Hochsprung Kr Anfängerdereine: 1. FeWaum (Amas teure) 1/52. 2. BeModer (Reichsbund) ‘ IM. 8, Lschermach (Amateure) 1/50. Fünf Starter. 800 Meter offen: 1. Stummvoll (Rapid) 8:11,4. 3. Fleck (Reichsbund) 2:11,7. 3. „Edwin" hakoah) 2M>4. Fünf Starker. Diskus für Neulinge: 1. Jchk" MwrtÄulb) 84M 3. Seysser Macker) 29^6. Z. BvÄo Macker) 38,74. BÄ Starter. Stafette 100 plus 200 plus 400 MS 800 pluS 1)500 5Dh« ter: 1. Hakoah (Fastlicht, Tichler. F.. Kohn,. Scheu, Klein) 8M 2. Reichsbund. 3. Vienna. Diese starten. Halbstunden-Paarlaufr 1. Wacker 8k S. Wacker E. 3. Wacker B, _ Schwimmen. Der von der Hakoah neu verpflichtete Sportlehrer leitet mit Ausnahme von Montag (Jörgerbad) und Donnerstag (Dianabad), alltäglich im Militäfflrandbad Alte Donau das Training. An Sonnurtb( Feiertagen wird auch vormittaggeübt. Saisonkarten für dieses Bad erhalten sämtliche Mitglieder des S. C. Hakoah gegen Erlag eines Lichtbildes und 60.000 K. (für Zöglinge 30.000 K.) im Sekretariat, 1. Bez.. Wissingerstraße II, oder an der Badekasse des Dianäbades (nur am Donnerstag). Sämtliche Damen und Herren der Schwimmsektion der Hakoah haben heute um 10 Uhr. vor« mittags im Militärstrandbad Me Donau zu erscheinen, da photographische Aufnahmen dev einzelnen Mannschaften unhs Abteilungen gemacht werdm. Boxe». Wacker gegen Hnkonh. 'l'.i Vo^riege der Hakoah trägt heute um halb 8 Uhd abends aus .dem Wacker-Platz öinen Jnterkluibkampf gegen Wacker aus. Die Meidlinger zä'hkn zu den Mrenden öfterrcichffchen Boxvereinen, so^ daß die Hakoah vor einer sehr schweren Aufgabe stcht. Folgende Boxer werden ettpander ent» gcgentreten: Bantamgewicht: Koschahky (Wacker) gegen Sharmins (Hakoah), Streßler (W.) gegen Cpunuer (H.). — Weltergewicht: Hanaeik (W.) gegen Koch (H.), Winkclhofer (M.) gegen Kuppermanu (H.). — Leichtgewicht: Zachowal (W.) gegen Serrenye (H.), Fried (W.) gegen Mildwurf (H.). — Mittelgewicht: Mleneg (W.) gegen Gronich (H.), Rauter (W.) gegen RakoZ (H.). — Schwergewicht: Blandetti (W.) gegen Ing. Kadmon (H.). — Tie technische Leitung besorgt Herr Verbas. Im Schiedsgericht fungieren die Herren Nulehla. Bochenek, Eiseuschiml, Kugel, Schuster, Wolf und . ^.'ller. Im Falle ungünstiger Witterung unterbleibt der Kamps. _ Hocketz. Die Hakoah trägt heute um halb 11 Uhr auf dem eigenen Platz das Meisterschaftsspiel gegen B. F, B. ans. Die jüdische Mannschaft wird sicherlich alles daran sehen, um de» Erfolg des ausgezeichneten Gegners zu derhindern.- Aus den Vereinen. Hakoah. Dienstag den 24. d., 8 Uhr abends, Klubbeitunässttzung. H ech aw e r.. Dienstag um Cafe Lowrana, 3. Bez.. Lölven« gasse 96. gemeinsame Leitungssitzung um 6 Uhr. Alle Damen und Herren wollen bestimmt erscheinen. Kadimah. Heute, halb 10 Uhr vormittags. Meisterschaftsspiel ' flöflcn M. A. C. auf dem Nicholson-Platze (Linie 65). Heute abends gemütliche Zusanlnrenkunst im MchMz. Gase MUM Z, Hßz.. Mggosjtz 3Z. 141