Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1922 (22.6.1924)
- Date
- 1924-06-22
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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'M.-M2 Wke^GÄMtätz ISStmm ASe Arten w Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Bvdwach&ft** Wien, 1. Settzergaste 4 (Ewm°<5: Kredittm</ Warengeschäfte fWtpfconet 60*4-82, 604-03, fö-4-85, 64442, 68-4-78, 6-4-82 10165 nergasw raben) _ Telegrammadresse: Frapobank J Volkswirt. M WMmms der Wieaer k-ekolatlo«. -Vvn Dr. Michael Duffam ' An IRchA Wöche Mrd dev Wiener Iu«L-WlemoW doQbeendet fern. Damitt-dürftedie Liquidierung .der >n> des Wiener MmAeS ihr Ende erreicht Mb«». WaS tMlÄcht .«och später zu liquidieven sein wird, iM» Mt vewimtzM« NaMoiufer. Die . Franke ttspekulation. Dollar geüvWrlich auf drei Monate, und da am . M Mürz die Letzte» FiWk-öMpevattvnen a la baisse knapp Wr der AustvLck^^ des FrmÄen getätigt worden - Waroch jo 'werden sie auch E der Mwickkumg des In-m- UltdnoS vollkommm erledijgt sei». - Gme der tvanÄdgstsn Machen des WiErMacktes wird dmütt ihn Ende evveichen. W G MM jetzt daMer lange -DiMlffionen zu ffchren, W die FvanLmfPMlätivn des Wiener DLaMes diese« Um- Mug hätte cm-nchmen müsse«. Die MchoLoMchen Grund- Mtze» waren vorhanden. Mau möge.nicht den Stein auf W» Wiener Markt werfe», bevor «mau nicht auch diese Mo- M» Mt ins KaM gesogen hat. Die Evsahrungen Leim Msamwenlbruch der ostervetichtscheU und dentjschen Wäh- MW, die sehr viele« große Vermöge» verlfchaM haben, ver- ^Dcte» dann MwiMbrlic^zur HoAmW, daß sich in Paris ' ' "elben InstM>ns«^chem«n!AM absiMm werden wie Jahr vorher Kn MMeurvPa. Hier hatte die Inflation iiardenwerte zusirmmenzuvalfftu vechoilsen. Warum »llte dieS nicht auch M FvanBwich möglich sei»? Man sage MW die-Inflation der besiegte« Staate« solche KeMnAL MtöMht hatt^ <L§ gab auch InPa-Ee» M hex Verbündete» der Siegerfhaats», bei denen W WuftMsolche gewtm«rei>che v Geschäfte entvie- W ' ließen! Der Gedanke war nahe. Die iOvmumuge«, d« dagegen spräche», waren geringe. Wer Wtte damals daran gedacht, daß das Haus MoqgKn sich Mt großer Verve ßrr die französische Währung einisetze» ftvürbe? Man gjlaMe den Zeitungsftimlmen, die das Gegen- Diejenigen, -Ke «ach Parisgezogen waren- «an dort M JnstatioE^^ des MtagL aus eigener Beobach- Hytg studieren zu können, fanden diesÄben Erscheinungen, sMe sie sich in Wen und Berlin abgespielt hatten. Warum ißollten sie nicht hoGen, daß auch in- Fvarckveich die Gewinne -dasseDe Maß evreichew tMrden? MP richtig, >die SpeWativn hatte sich Mn weH vorgewagt. Sie hatte mehr evngefetzl ÄS eS ihre Kräfte hatten ettvags» können. Sie hat ihre eigenen Privatmittel.überschätzt und die Kraft der inneren Wirtschaft Frankreichs «nterschätzt. Die Gvfahmngsn, die die SpÄMtdw seiner- Dt gezeW hatte, daß nur diefenigon große Gewinne machen Wnwn, welche die größten Einsätze wagen,.wirkte als An- Mebswament. Sie habe» alle ihre liquide« MtteL zu- .sammeagescharrt, und sie dieser SpekuilaMr M Bersügung Wbellt. Fast. jMr wmLe als Narr angesehen, der sich.nkcht an diesem speWatwon Treiben beMigte. Diese GhMiatton'fft Mlsimtmengeboochen, und Re-jeni, Asn, die damals tticht ckngeKegen sind, frohlockten. Ob sie "ÄWt viÄ Grund daW hatten, ist eine artdere Frage. -W ' waren bet Wett dir GycholoMchsn HenmmRgSMomentt Ml stärker als eS bei.ihrer Rnt^ehmuugÄuft der Fall war. Diese pshchologischen HeumnmgSmomente haben sie M anderen Zeiten von viel sicherere» Geschäften abgchaLen. ,DiesmÄ gereichte.es ihnen WM DüMl. Nicht immer W 'Mtt so. Es P er» Mer!<WlhrmlMatz, daß im Wrtifchafts- .W-e« nur der Waghalsige Siege davonträgt. Alltz die ameräkamschen -TmstmagMen, alle die JnflattonSWnige MüteLl ÄrrapaS hätten lange nicht alle'die großen Evfolgr ertzisle» lPwdM, wem sie tticht mit kühnem Griff die Gelegenheit Schopf -ergrDen und mit voller Verve, und großem Mt sich des ganzen Geschäftes bemächtiO hatten. . DvaufgäWertlMr hat Wen seinerFSit gewaltige ichdürmer vMchaM. Es hat .Wen.jetzt M Schlappe ein- Darüber Mbedingt mit dsr Miene des Üebvr- Pt lache», P vielleicht l NachkrieNsentwiMtng Ä8 IndiVibMM MttnLgM zu Übersehe»-M der Sage v, kamn wau nicht jeden Gchvrtt genau-erwähn. Es war HvsävdfPiÄ und deswegen.habm auch die Hafardenve ' die größte» Gewinne eingchsimst. Ihre jetzige» Wechen noch' nicht dagcheu, daß sie dsnnoch der ^^WWMosWsn BeGßmg gemäß ge- Ä P «kHW DickW dis WM Nchvv. MeWatto» P wieder aus, tem .WivWaDleLe» verschwundem Die Mkts FtaMnsi>Mlatton hat wie eine Senfe gewirkt, w die GtttwickliuH dov Mgchunjde» Früchte jäh am Halms srschntttM hat- Es sind aber durch -diefe Senfe auch "MMchte rckiyeinfs'en worden, dis WiWch eines Besseren wert gewesen wären. Biel gute Existenzen haben darunter beiden müssen, seW viele von.Wen haben dies mit ihrer 'Vernichtung beKahlt. Und wen« man auch die Vernichtung 'des wirtschaftlichen Unkrautes vielleicht als Vorteil für die Wirtschaft bezeichnen muß, so wäre es doch verfehlt, .die Pernichtuug aller dieser Erbeingesefsenen, sich allmählich 'entwichlnider senöyer Existenzen nicht bedauern zu wollen. Wenn man glauben wollte, daß das jetzige, wirtschaftliche 'Leichenfeld.tatsächlich in der Frankenispekulation seine Ursache hat, so müßte dies als Fehlurteil bezeichnet werden. Wohl gab dieise Spekulation den letzten Anlaß. Die Ursache für-die Zevknickuug so vieler Wsienzen lag. viel tiefer und viel weiter. Sie W nicht in Paris und seiner ' Dollär- 'spekulation, sondern in der aufgeblähten W i r Lschaft dev Jnflatiionskänder selbst. >Es . hat Vielen Unternehmungen das Empfinden gefchlt, wie sie sich dieser NnsKich durch die JrtMion' aufgMäihten Mrtschaft 'anpassen könnten. Sie halben die Verhältnisse nicht. Werfehen — man kann es ihnen nicht verargen >— urch haben sich allzu, sehr diesen neuen Verhältnissen angepaßt.-Darin lag W Fehler. Trotzdem darf, daraus nicht resultiert werden, daß der Kampf der Alten gegen die Reuen ein unbedingt gerechtfertigter ist. Es dürfen die Men nicht mit Schadenfreude Wer den Zusammenbruch der Neuen lachrn. Wirtschaftskrisen -gehen oft viel tiefer. Zuerst kommen die jungen Halme daran und nachher die alten. Und wenn bei der jetzigen letzten Krise in erster Reihe die jungen.Unternehmungen hinweggefegt wurÄM, ist es die Frage, ob nicht bald eine-andere Kvise kommen kann, die auch in den Nechen. der Ätm Unternehmungen starke Breschen schlägt. Es darf auch wicht geisagt werden, daß nur die alten Unternehmungen das -seriÄse und solide Wi-rtschastselement repräsentieren und daß mrr sie allein Extstenzberechtigung haben. Geradeso wie die alten Unierneh-. mn«ge« haben auch die gesunden neuen ein-Rech.t auf.Leben, vielleicht in Mancher Hinsicht ein größeres iRecht, weil, sie sich den neuen Wirtschaftsver- 'Mnissen angepaßt haben und weil sie berufe» sind, auf der 'neuen -nach dem Kriege entwickelten. Wirtschaft sich weiter aufzubauen und dieser neue» Wirtschaft die neuen Wege? z» weisen. Die alten haben ein Recht davauif nur insofern, Äs sie-Ich dieser neuen Wlirtschas-tsPsh choIvg4e, dieser neuen Wirtschaftse ntwicklung a n ge Paßt habe n, was allein ein Recht auf die wivtschaftliche Existenz gewährt. Nicht langjähviges Bestehen, wie-manchmal beha>Uptet wird, ist für die ExistenAberechti-- gung Maßgebend. In der MMchaft ist die Existenz die Hauptsache, das Leben spielt die Hauptrolle. Wer mit'dem Mvom zu-schwimmen weiß, wer sich ihm anpa-flen kattn in jeder Hinsicht, der hat das Recht auf weitere wirtschaftliche Exisienß. Traditio» allein ist noch lange nicht alles. “ : Der z«famme»bmch der ZMstrkbMk. Die zweite Gläubigerversammlung. — Erregte Debatten. — Unzufriedenheit mit sünfzigprozentigem Ausgleichsanbot. i Gesternfand im Saale des Ingenieur- und ArchitektenvereiNes di« zweit« Versammlung der Gläubiger der Allgemeine Jndustriebank statt, die einen ebenso siürinischett Verlauf wie die erste nahm. Die Ausgleichsverhandlüng hätte bekanMch bereits Dienstag' den 17. d. vor dem Handelsgerichte stattfi-ndm sollen, doch wurde sie über Antrag des AuSglelchsverwÄters auf den 30. d. vertagt. Auch gestern bekam man wieder sehr häufig Zwischemufe ,MrLrecher^, „Staat'sanwalt" und Kriminal" zu Me». Nach den-einleitenden Worten des Professors Kar- -li tz k y sprach RechtsanwÄt Dr. Möller über den rechtlichen Standpunkt der Gläubiger. Gr erklärte, daß er von den SanievungsverhaMungen, die nun schon so lange währen, ohne M einem greifbaren Ergebnis zu kommen, nicht viel Mte, und forderte die Gläubiger auf, rechtzeitig ihre Forderungen anzumelden und das Mionskomitee mit ihren Vollmachten zu betrauen, da es unmöglich fti, daß alle Gläubiger bei der Verhandlung anwesend-sein können. (§§ sei vom Ausgleichsverwalter eine neue Bilanz aüsgearbeiiet worden, die den GlanHgern weit günstigere MKsichten als die alte bietet. Das Gläubigemusschußmi'tglied 'Herr Knopp schlug schärfere Töne an und erklärte, sich mit einem 50prozetltigen Ausgleich nicht > > zufrieden gebe» zu können. Die Verwaltungsräte Hätten ihm als Vertreter der kleinen Einleger'im Ausschuß Erklärungen abgegeben, Wonach sie 'wenigstens dies« Aermsten der Armen voll befriedigen wollten. Doch feien diese Erklärungen sehr verklausulier! gewesen und wurden obendrein von vielen wieder zuruckgezogm. Et« gewisser Herr Adolf Ghowet, den weder dsi BerwÄtungsräte noch der - AusgleiWverwalter kenner Wllen, geht bei den Gläubiger» 'herum und läßt sich vor Wen Vollmachten ausstellen, die ihn zum Eingehen «Mj Mprotzentigen Ausgleiches berechtigen. Wenn die - Bev waltungsväte «mit ihm nichts zu tun hätten, so könnten dock : unmöglich solche Formulare haufenweise auf den Tischer 'der Berwaltungsräte und in der Direktionsbin sic i liegen 3». iJurn TvLU . ..Dem- D-» Er -warnte die Anwesenden eindringlich, sich in keiner Weift, zn binden. Er könne viel krasse Mßstände in der Bank aufzeigen, doch begnüge er sich nur mit einem Falle. Ein Aktionär der Bank hat sich Kassenscheine, die an einem bestimmten Tage Mig waren, dank seiner guten Beziehungen angesichts dev kritischen Situation vor dem Fälligkeitstermin auszahlen lasten. Zum Schlüsse erklarte^ Redner, daß die Gläubiger kein Mitdvl unversucht lasten wevdm, uw zu ihrem Geld« zu kommen, und selbst vor einem Konkurs nicht zurückschrecken werden, ^der Wen immerhin günstigere Chancen bietet Äs der ange-- botene Ausgleich. Als nächster Redner sprach DireNiousrat Kol t scher. Er erMrte, daß man den Herren in der Bank nicht mit hohlen Schlagworten beikommen könne, sondern daß Fachmäuner mit dem Bleistift in der Hand ihren Geschäften nachspuren müssen. Die Verwaltungsräte selbst haben mit der Bank Geschäfte gemacht, bei denen sie sicher nicht zu kurz gekommen sind. So liegen in der Bank zum Beispiel Pakete von Reichramingcr-Mieu, die heute nach dem Kilopveis verkauft ^werden, für. die aber die Bank ihren Vevwaltungsräten schweres Geld zahlte. Wir werden die Herren zwingen, diese Papiere mit Ersatz der entfallenden Zinsen zurückzukaufen. Auf einen Zwischenruf: ,/Wo bleibt der Staatsanwalt?.", erklärte der Redner: Nicht das Verforgungshaus in der Mserstraße 1 sei die ärgste Strafe für Liese Herren, sondern daß sie zahlen wüsten, und dazu werden wir sie auch zwingen. Wenn man die Herrschaften einsperren läßt, läuft man ^Gefahr, daß sie in einigen Wochen auf den Steinhof kommen, um dann in weiterer Folge auf Kosten der Gläubiger eine - Erholungsreise nach Nizza anzutreten. . Rechtsanwalt Dr. Mericka führte aus, daß die Bank verpflichtet ge wes«n wäre, ein genau spezifiziertes Verzeichnis ihrer 'Finanzlage zu liefern. Sie haben dies verabsäumt und nur eine Aufstellung der Passiven vorgelegt. Die Bank 'werde es wahrscheinlich nicht auf einen Konkurs ankommen lasten, weil sie sonst ihre Konzession verlieren würde. Prosestor Kar.litzky führte aus, daß Sanierungs- Verhandlungen mit der tschechischen Jndusirialbank im Gange 'waren, die sich aber deshalb zerschlugen, weil das Wiener Unternehmen die neun -Milliarden, die von ihm gefordert wurden, nicht aufbrachte. Der nächste Redner Dr. T o r s ch erklärte, daß sich niemand finden 'werde, der die Bank nach einem öllprozentigen Ausgleich übernehmen wird, da ja das Bevtrauett zu dem Institut auf dem Wiener Platze gründlich erschüttert wurde. Auch sehr viele große Bankhäuser zählen zu den Gläubigern der Allgemeinen Industriebank. Die anderen Redner forderten alle die Gläubiger auf, ihre Forderungen, soweit sie dies noch nicht getan ^häben, anzumelden, und die Vollmacht dem von verschiedenen Seiten vorgeschlagemn Professor Karlitzch zu erteilen. Zum Schluffe meldete sich der AnwÄt der Allgemeinen Industriebank Dr. Schwarz zum Wort. Anfangs wurde ihm ruhig Gehör geschenkt, doch später machte sich der Mdevspruch immer heftiger geltend, so daß er gezwungen wurde, seine Ausführungen abzubrechen. Er sagte, daß die angebotene Ausgleichsquote von 60 Prozent kein Destnitivnur darstelle, sondern daß sie unter dem Dmcke der Gläubiger und gemäß der gesetzlichen Bestimmung, wonach der um ein Ausgleichsverfahren Anfücherche sofort einen-kompletten Vorschlagüberreichen muß, zustande kam-. Man habe sie deshalb so -niedrig angenommen, um nicht Verpflichtungen eiuzugehen, die man nachher nicht erfüllen könne. Schließlich wurde e i n st i m m i g eine Resolution angenommen, wonach die Gläubiger aufgefordert werden, zu der am 30. d. stattfindenden Ausgleichstagfahrt zu er- ' scheinen. In einem Zusatzpaffus wird gesagt, daß sich die Gläubigerversammlung unter keinen Umständen mit der angegebenen Ausgleichsquote zuftieden gibt, Kapitalsvermehmng. Oesterreichifche Wald- und Holz. industvie-MttMgchelllschaft. Erhöhung von 60 auf 200 Millionen Kronen. Der gestrige Privatverkehr. Der gestrige Prwaiverkehr verlief fast ganz ohne Umsähe bei unveränderter Bewertung. Geringes Interest« - zeigte sich für tschechische Effekten, welche geringe' Steigerung aufwiesen. Vermindermra des NotermmlaufeS. Nach dem Ausweis der OesterreichischiLn Nationalbank vom 31. 4>. ist eine Abnahme des -Notenumlaufes um 172 Milliarden zu verzeichnen; er beträgt jetzt 7A8 Milliarden. Der Barschatz ist ebenfalls um 88 Milliarden geringer und beträgt derzeit 3101 Milliarden. Das Wechselport-efLU'ille weift -eine Vermehrung von 781 Millionen aus. Es beträgt 2706 Milliarden. Giinstia« Eskomptterungsmöglichkeitten für Warenwechsel. Im Zuge einer vom Wie-n-er Kaufmännischen Verein^ anterrwmmenen Aktion zur Erzielung von günstigen EHkoMPtierungs- 'Mlöglichkeiien für Warenwechsel wurde von dieser Korporation vorerst >der Beschluß gefaßt, dem Oesterreichischen Eskoinpteverband beizutreten, wodurch allen Mitgliedern des Wiener Kaufmännischen Vereins die Möglichkeit geboten wird, ihre Warenwechsel bei obgenanntem Verbände einzureichen. Der Es ko achteverband berechnet derzeit für .den Dreimonatswechsel 4,5 Prozent, daS ist auf ein Jahr umgerechnet, 18 Prozent Gesamtkoisten. Der Wiener Kaufmännische Verein wird auf-weiteres in seinem Sekretariat, 1. Bez., Iohannesgasse 4, Stock, all allen . Werktagen in der Zeit von 9 bis 11 Uhr vormittags diesbezügliche Anskünfte erteilen. . ' Aumeldlma der ©Hütöket der Deutschen Bodenbank. Die Deutsche Bodenbank fordert alle Gläubiger gegen'Einlagebücher mit oder ohne Losungswort ohne nähere AdressenanAabe auf diesem Wege auf, diese Forderungen beim Handelsgerlcht Wien, 1. Bez.. Rrem-ergaste 7, anzumelden, da an diese Gläubiger die ansonsten von Gerichts wegen ergehende Aufforderung zur An- Meldung nicht erfolgen kattn. Diese Anmeldung -Hai auf dem vorgeschriÄenen amtlichen Formulare in zwei Parien (Stempel 3000 K.). welche -bei .den Zweigstellen der Deutschen Bod.'ubank aufliegen, zu erfolgen. Annleldnnasfrist bis 4. Illli 192t, Tag» sahouj 22. iL J. aca-Ktaafe 5981199579685971