Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1921 (21.6.1924)
- Date
- 1924-06-21
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seike 8 Mett, SamStÄg TMener MoegenzEung. Sa. «Jiftti 1924 Wt. l'9sa- Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskornptebank, Agram Wien, I. Seitzergasse 4 Kredit- <m</ Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 (Ecke Bognergasse beim Graben) Telegrammadresse: Frapobank Sie Lage der polnischen Petrolemninüilsklr. BetriciSeinschrimbuigen. — Konkurrenz Amerikas und Rumäniens. — Kartellverhandlnngen. Die in Polen herrschende Wirtschaftskrisis verschonte auch nicht die Rohölindustrie. Der große, mit jedem Tag sich mehr fühlbar machende Bargeld Mangel wirkt auch hier bedeutend, da ja. diese Industrie die grüßten Geldopfer verklangt. Die polnische Rohölproduktion ist noch aus diesem Grunde bedeutend teurer wie jede andere, da sie hauptsächlich über tiefe Schächte verfügt und die Bohrungen dieser Schächte die größten Geldöpfer verlangen. Auch bei normalen Verhältnissen muß die galizrsche Rohölindustrie einen erbitterten Konkurrenzkampf gegen andere Reviere wie in Rumänien, Amerika usw. austragen, was also jetzt bei dieser bereits bald ein halbes Jahr dauernden Wirtschaftskrisis im ganzen Lande nicht wundern darf. Zu diesen Schwierigkeiten kommen die schlechten Verhältnisse im polnischen Kreditwesen' und weiter die Gleichstellung der Eisenbahntarife am 1. Jänner 1924 mit diesen vom Jahre 1914. Die Gruben trachten jedoch mit allen Mitteln ihre Betriebe aufrecht zu erhalten, was nur den größeren Unternehmungen vergönnt ist. Gruben, die über eine kleinere Produktion wie zehn Waggon monatlich verfügen, muffen ihre Betriebe schließen, besonders jetzt, wo die Rohöbpreise rapid fallen und bereits den Tiefftand von 7 Zloty pro 100 Kilogramm erreichten. Eine Reihe von Gruben stellte die Bohrungen nur teilweise ein, da sie bei vollständigem Stillstand das Pachtrecht verlieren würden. Die Raffinerien leiden schon seit jeher an Arbeitsmangel, da sie auf 120.000 Zisternen jährlich eingerichtet sind und in den besten Zeiten nur über 65.000 Zisternen verfügten. Die ' weitgehendsten Betviebseinschränkungen können auch bei den Raffinerien nichts nützen, da eine' koloffale Absatzstockung im Jnlande herrscht, dagegen der Export fast gänzlich ausbleibt. In der letzten Zeit macht sich die amerikanische Rohülkonkurrenz besonders fühlbar, in Benzin und Petroleum dagegen konkurriert Rumänien in der letzten Zeit erfolgreich. Rumänien benützt den Donauweg für die Transporte, da dieser sich bedeutend billiger stellt. Die Stagnation in der mitteleuropäischen Industrie erschwert bedeutend den Export an Maschinenölen. Der Sommer bringt eine Stagnation im Petroleumexport, der Paraffinexport hätte ebenfalls eine große amerikanische Konkurrenz zu beseitigen, was aber infolge' hoher Produktionskosten unmöglich ist. Seitens der Rohölindustrie werden energische Schritte unternommen, um eine Besserung der Lage zu erwirken. Mstn hofft dies hauptsächlich mittels weitgehender Ersparnisse zu erlangen, und zwar sowohl bei Bohrungen wie auch durch Einführung elektrischer Betriebe, weiter ersetzt man Kohlenbeheizung mit Rohöl und Gasbeheizung und zum Schluß trachtet man ausländisches Kapital im stärkeren Ausmrrß zu interessieren. Im Mai traten in Warschau alle Raffinerien und auch die staatliche Mineralölraffinerie „Polmin" zu Kartellverhandlungen zusammen. Zunächst sollten Veveinbarungen über die Inlandspreise getroffen werden. Erst in weiterer Folge hofft man auch eine Einigung betreffend der Exportpreise erzielen zu können. Man legt einen besonderen Wert darauf, auch die staatliche Fabrik zum Anschluß an die Konvention zu bewegen. Es hrndelt sich auch, die hohen Ansprüche der kleinen Raffinerien zu befriedigen und eventuell ihre Nichtarbeit zu entschädigen. Im allgemeinen besteht geringe Aussicht, daß eine Aenderuug der Krise in der Rohölindustrie in der nächsten Zeit eintreten wird. __ m. s. Merrur-Bank. Generalversammlung. Unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Eugen Brettauer hat gestern in Anwesenheit von 51 Aktionären, welche 2,035.441 Aktien mit 81.329 Stimmen repräsentierten, die 36. ordentliche Generalversammlung der Merkuvbank stattgefunden. Als Staatskommiffär fungierte Ministerialrat Dr. Franz Wolf. Der Rechnungsabschluß pro -1923 ergibt einen Bruttogewinn von 98.707,137.000 und abzüglich*W Gehalte, Spesen und Steuern ein Reinerträgnis von 34.804,206.700 Kronen. Die Anträge der Verwaltung, die Dividende mit 7000 Kronen pro Aktie zu bemessen, dem Reservefonds 6,7 Milliarden zuzuweisen, den Hilfsfonds für Alters- und Jnvalidiiätsversorgu;:g der Angestellten mit 4,5 Mlliardm zu dotieren und 526,819.000 Kronen auf. neue.Rechnung vorzutmgen, wurden einstimmig genehmigt. Der Dividendencoupon -pro 1923 gelangt ab 21. d. zur Einlösung. Die turnusgemäß ausscheidenden Verwaltungsratsrttitglieder S. Bodenheimer, Geschäftsinhaber der Davmstädter- und Nationalbank, Berlin, und Ingenieur Josef Roßhändler,-Präsident der Steiermärkischen Elekivizitätsgesellschaft, Graz, wurden wiedevg-ewählt und der in den DevwaltuUgsrat kooptierte Herr Max Hovwitz, Chef von Hall, GartM u. Co./N-ew-Govk, in seiner Funktion bestätigt. Der Geschäftsbericht besagt unter anderem: Unser Gesamtrevirement hat sich gegenüber dem Vorjahre" außerordentlich erhöht. Die Bilanzsumme beträgt dr.eiviertel Silli.vnen Kronen und ist demnach mehr als doppelt so rssoß.als, im Vorjahre. Der Brut t ogewinn in bei Höbe VM 98,7 Milliarden Krönen hat sich gegenüber dem Bovjahre verdreifacht. Der Reingewinn in der Hohe von rund 35 Milliarden Kronen ist viermal fo groß wie im vergangenen Jahre. Das Zinsenkontv erbrachte einen Ertrag von 234 Milliarden Kronen, demnach um 16,® Milliarden Kronen mehr als M Vorfahre. Die Steigerung -be§ Zinsenkontos resultiert in der Hauptsache aus der Ausdehnung des Kontokorrentaefchciftcs. Die Erträgniffe der Filialen und Wechselgeschäfte waren im algelaufenen Jahve zufriedenstellend. Auch die uns nahestehenden Bankinstitute in .den Nationalstaaten haben günstige Resultate erbracht. Die 3351)* mische K -Dmmerzialb ank in Prag ist trotz der im ersten Teile des Berichtsjahres anhaltenden Wirtschaftskrise in der Tschccho-Slowakei in der Lage, auf ein günstiges Geschäftsergebnis zutzückzu'blicken und verteilt nach namhaften Rücklagen eine Dividende von 7 Prozent, das sind 14 tschech. K. auf das 76 000.000 tschech. K. Nominale betragende Aktienkapital. Die Wechselstuben --Aktiengesellschaft „Merkur" in Budapest hat im Berichtsjahre ihr Mtienkapital ■ in ■ zwei Tranchen auf 500,0000.000 ung. K. Nominale erhöht und konnte eim zufriedenstellende Bilanz liefern, auf Grund welcher nach entsprechenden Dotierungen der Reserven eine Dividende von 15 Prozent M>r Ausschüttung gebracht wird. Das -Institut war trotz der dutch die schwierigen Verhältnisse des Landes hervorgerufenen Geldknappheit in der Lage, seinen Jndustriekonzern durch Kv-di^Währung ausreichend zu unterstützen, und Hai überdies eine Reihe neuer Gesellschaften seinem Inte ressenkreise angeglie^rt. Die Ko mmer zialüank A.-G. in - Krakau -hat im a'bgSlaufenen Jahre ihren Geschästsum-fang wesentliche erweitert wird -ein günstiges Bilanzergebnis ausweisen und auf das im Ber-jchtssahre auf 500 Millionen polnische Mark Nominale erhöhte Aktienkapital eine Dividende von 1000 Prozent verteilen. Oie Banca Comereiala Nationala in C^ernowitz hat gleichfalls befriedigende Ergebnisse zu verzeichnen und eine Dividende von 16 Prozent, das sinh 80 Lei, zur Ausschüttung gebracht. Die in Aussicht genommene Kapitalserhöhung wird in nächster Zeit zur Durchführung gelangen. Uriber die Geschäftslage der einzelmn uns nahestehenden! Gesellschaften können wir folgendes berichten: Die Oesierreichische Industriewerke W a r ch a l o w s k i. E i ß l e r u. C ö. A.«G. war .sowohl Mt Lokomotivreparaturen als auch in ihrer Emailgeschirrfabrik außerordentlich gut beschäftigt und führte eine Erweiterung ihrer Betriebsanlagen durch. Die Beziehungen zu -Rumänien erfuhren im Berichtsjahre ein weitere Ausgestaltung. Bei stark ertwhtem Reingewinn werden 6000 K. Dividende gegen 2000 K. im Vorjahre zur Ausschüttung gebracht und bedeutende Reservierungen vorgenommen. Dve A k t i e n g e s e l lsch-aft für Maschinenbau vorm. Brand u. Lhuillier kann aus einen beftwdigenden Geschäftsgang zurückblicken und war insbesondere .in der Abteilung für Zuckerfabrikseinrichtungen gut beschäftigt. Die Dividende wurde mit 14 tschech. Kronen bem^sstn. Auf Grund der kürzlich gefaßten beiderseitigen Gen^a'kversammAngsbeschl'üsse wird sich die Gesellschaft im laufenden Jahre mit der Ersten Brunner Maschinenfaibviks-Gesellschaft ^fusionieren, an welch letzterer wir Interesse nehmen werken. Die S. Rothm ü U »e x A.-G. hat für das Mitte 1023 abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 1000 K bezahlt. Im laufenden Jahre hat die Gesellschaft ihren Betrieb' durch Errichtung einer Blechdruckanlage erweitert und ist vollauf beschäftigt. Die S. Rothmü 1 ster Metall- und Blachwar^ nfabriks A.-G. in Budapest hat das Geschäftsjahr 1022S3 gleichfalls mit einem günstigen Resultat abgeschlossen und eine Dividende von 40 Prozent, d. i. 80 ung. Kronen verteilt. Auch sie ist im laufenden Iahra gut beschäftigt. Die „G e f i a" -Aktiengesellschaftfürindustrielle Anlagen konnte infolge weiterer Ausgestaltung ihrer Verkaussorganisttion einen gegenüber dem Vorjahre stark erhöhten Wns-atz erzielen. Im Berichtsjahre hat die Gesellschaft mit KonsorM eine modern eingerichtete Fabriksanlaae in Kledering erworben, welche in eine selbständige Aktiengesellschaft umaewandelt werden wird. Dve Dividende wird mit 3000 K. gegen l'oOO Kim Vorjahre bemessen werden. Die Polnische Maschinen- und Waggonfabriken L. Ziele, n-iewski ist Krakau. Lemberg und Sanol A.-G. war auch im Berichtsjahre gut beschäftigt und hatte insbesondere Staats aufträge zu verzeichnen. Die E i s e n w e r k K r mkau A.-G. hat im abgelaufenen Jahve bei ausreichender Beschäftigung ein befriedigendes Ergebnis geliefert.. Mit Rücksicht auf die sich im abgeläufenen Jahre fühlbar machende allgemeine Stagnation in Polen wibd von der Ausschüttung einer Dividende Abstand genommen werden. Die S i e r s z a e r M o n t a n w e r ke A.-G. konnte im Jahre 1923 infolge guten Geschäftsganges ein günstiges Betriebsergebnis erzielen. Die Maschinen- und Sichelfabräks A.-G. Ioses H ub e r u. Co>, Stehr war trotz der Ungunst der Verhältnisse in der Lage^ ihre Verkaufsorgänisation weiter auszubauen und hat befriedigende Resultate erzielt. Die Gei^llschast dürfte die gleiche Dividende wie im Vorjahr bezahlen- Bei der Salzburger Eisenbahn- und Tra m'waygesellschaft hat sich der Verkehr auf ihren verschiedenen'Strecken wieder normal entwickelt. Sie wird. enu Dividende von 10 Prozent auf das auf 4000 K. aufgetw:rtet< Aktieunominale .bezahlen . Die.- Leykam-Josefstha! Aktiengesellschaft für Papier- und Druckindustrie hatte im Be> vichtsjahre einen befrie>di>genden Geschäftsgang anfzuweisen uni wivd sine Dividende von 4000 K. verteilen. Die Atzbenen füi das von der Gesellschlaft ausgestellte große Jnvestitlionspro. gramm, für welches die»aus der im ho.uri.gen Jahre zur Durch, fühvnwg gebrachten Kapitalserhöhung eingeflossenen beirächt, bichen DMel Verwendung finden, schritten Mtig vorwärts. Die D e u ts ch 1 andsbe r g er Papi er falb riken A.-G. weist einen Wfriedenstellenden Geschäftsgang auf und wird ihre Dividende entsprechend erhöhen. Die Men dl u. Löwy A.-G. hat ihren Mtionsradius durch Entvierung neuer Exportverbiu. düngen erweitert und ein befrieidigendes Resultat levzielt, ffür das -Geschäftsjahr 1923 wivd eine Dividende von 250 Prozent, d. i. 1000 K. gegen 800 K. im Vorjahre, zur Ausschüttung konrmen. Die „Gallia" Minerä-llölprodurte-Ver> triebsclesellschafl A.-G., Vaduz, hat im abgrlanfenen Jahre gut gearbeitet und eine Steigerung ihrer Umsätze erzielt. Der Kreis ihrer bisherigen BeteiliWNgen hat eine neuerkiche ErwesteMng erfahren. Das günstige Bllanzr-kfultat wivd die AusschüttuNlgeiner angemessenen Dividende ermöglichen. Die G evr.- S tollwerck A.-G,,-Bratislava, hatte'insbesondere in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres einen guten Auftragsbestand zu verzeichnen und dürfte Wieder eine entsprechende Dividende verteilen. Die Gebr. Stollwerck A.-G., Wien, welche im laufenden Jahre ihr Mtienkapital auf 200 Millionen Kronen Nominale erhöht hat, weist sehr Msviedenstellende Resultate auf. Der Stollwerü-Konzern hat außer den bereits bestehenden, Fabriken auch in Ungarn und Rumänien Betriebe eröffnet. Die O e st e r r e i ch i s ch e Z u ck e rha n d e l s-A k t i enge felscha ft konnte trotz der großen ^Konkurrenz erhEche Umsätze erzielen und wird wie im Vorjahre eine- Dividende von 100 Prozent verteilen, an welcher die für das zweite Semester 1983 dividendeNberrchtigte Neuemiffron von 200 Millionen Kronen Nominale pro rata temporis partizipiert. Die Kaffe ehandels-Aktreng eselischaft hat ihr erstes GchchäftZjahr nach der Umwandlung in sine Aktiengesellschaft mit gutem Ergebnisse abgeschlossen. Die ,Weter" Wein- und WeinP-rodukten-Aktiengesellschaft, welche im Jahre 1923 erfolgreich gearbeitet hat, wird eine Dividende von 50 Prozent ausschüt-ten. Die Wiener D a m p f f ä g t> u n d H o b elwerke A.-G. hat das am 30. Juni vorigen Jahers beendete Geschäftslahr mit einem Einstigen Erträgnis abgeschlossen und eine Dividende von 150 Prozent, d. i. 800 K, zur Ausschüttung gebracht. Auch die Geschäfte des laufenden Jahres nehmen einen durchaus befriedigenden Bevlauf. Die Mähr.-Ostrauer Bierbrauerei- und Malzfabriks-Aktiengesellschaft vorm. M. Straßmann konnte bei billigeren Rohstoffpreisen und verringerter Regie den gleichen Absatz wie im Vorjahre erzielen und eine Dividende von 14 Prozent, das ist 56 tschech. K. gegen 48 tschech. K. im Vorjahre verteilen. Die Seioeniudustrie-Aktiengesellschast vorm. Franz Bnjatti war auch im Berichtslahre zufriedenstellend beschäftigt, hat jedoch den in ihrer Bilanz für das Geschäftsjahr 1922-23 ausgewl-esenen Gewinn ans neue Rechnung vorgetrcrgen. Auch die Ungarische Seidenindustrie-Aktiengesellschaft vorm. Gebrüder Bnjatti hat.ein günstiges Ergelbnis erzielt und. wird eine EHöhung der Dividende eintreten lassen. Die „Cordial" Caoutchouc u. B a l a t a -'W e rk e - A kt ien gesells chaft in Bratislava hat die Qualität ihrer Erzeugnis^ verbessert und kann einen vermehrten Absatz verzeichnen. Die „Heimat" Allgemeine Versich er un.-g,sgesellschast vergrößerte ihr Betätigungsfeld durch Neuaufnahme einer Reihe bisher nicht gepflegter Sparten des Versicherungsgeschäftes und erfreute sich im abgelaufenen Jahre eines befriedigenden Geschäftsganges, Sie dürfte, die gleiche Dividende wie nn Vorfahre zur Ausschüttung brmgen'i Die Galizische GlaSfavrikenge s e l l s chaft in Szczäkoüoa hat auch im abgelaufenen Jahre mit schönem Erfolge gearbeitet und ein entsprechendes Erträgnis erhielt. Im laufenden Jahre ist sie durch die allgemeine Stagnation in Polen beeinträchtigt. Die Oesterreichische Kontrolle ank für Industrie und Handel ist den ihr auf ihrem Spezialgebiet erwachsenden Aufgaben in vollem Maße gerecht geworden und bringt eine Dividende von 3000 K. zur Ausschüttung. __ (Entgeltlich.) Die Abhaltung des Juni-Cleavin^. Da eine Firma und em« Kleinbank vom lFran'kenolecrving für ultimo Juni.ausgeschlossen wurden, besteht die Annahme, daß der Kassatag für dieses Cleaving glatt verlausen wird. . . Verschiebung der Verhandlung gegen den Präsidenten Lustig. Die Sitzung der Böiistnkammer, welche heute stattfinden sollte und sich mit der.Anklage gegen den Präsidenten L u st i g wegen Kowtermineoperationen beschäftigen sollte, wurde auf Mittwoch verschoben, . Insolvenzen. Der Kveditorenverein meldet: Ausgleiche: Heinrich Sch ein mann und Rudolf Felds chuh, Wien, 20. Bez., Wallensteinstvaße 21, sowie über das Vermögen der persönlich haftenden Gesellschafter Heinrich Scheinmann-und Rudolf Felds chuh; Rosa Stainberger, Wien, 16. Bez., Brunnengasse 36; Marie S tupka-und Sophie Knittel, Wien, 16. Bez., Neulerchenfelderstraßle 85; Friedrich Grnndler, Elektrotechniker, Wien, 9. Bvz., Grüne.Torgasse Nr. 34; Hugo Frischler, chem. Produlkw, Wien; 2. Bez., Volkertstraße 19;- E-mil Beck, Kaufmann, -Wien, 2. Bez., Obere Donaustraße 45a; HerMrne Kürschner, Wien, 20. Bez., Wallensteinstraße 58; . Fischest © e r H e r, Wien, 9. Bez., Sechsischimmelgasse.28; Nikolaus Mälzer, Hotelier, Hint-erboühl 'bei Mödling; Ernst Frauendienst, Fahrrad- und Textiliwarenhändler, St. Pölten; Anton Schweiger, Wopfing, Niederösterreich; "Hans Schstegel, Kaufmann, Landeck. (Tirol). - Patzerleichterungen für Besucher der Wiener Herbstmesse 1924. Das.Bundeskanzleramt hat seine Zustimmung dazu erteilt, daß . Kaufleute, welche zum Besuche der Wiener. Herbstmesse, 1924 (7. bis 14. September) nach Oesterreich reisen, daS Paßvisum nicht bei den österreichischen Vertretungsbchörden im Auslande einholen müssen, sondern, daß es genügt, wenn der Messebesucher bei einer der Vertretungs- oder Auskunftsstellen der Wiener Messe im AuÄande einen Paßvisumcoupon mit Paßvisummarke löst, der nebst Reisepaß und Messeausweis beim Grenzübertritt vorzuweisen ist. Für den Paßvisumcoupon samt Pisümmarke wird eine Gebühr.eingehoben, welche um 50 Prozent geringer ist, als die sonst zu bezahlende Paßvisumi» kreve de Wne in allen Farben WICN.I..ADURQASS& -ft fon Nr 75 2.2 A 01870201020231010100