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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-20 · Heft 1920 (20.6.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1920 (20.6.1924)
Date
1924-06-20
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Sette IT) Wien, Fremg rvrener: Morgenzerrung. SV. vam Vtt. ivku 0 SußbM. Hakoah-Sportklub 1:1 (0:0). Die Hakoah im Kommen. Hakooh-Platz, 12.000 Zuschauer, Schiedsrichtec Wancura. . H<koah: Duldig; Scheuer, Gvünfeld; Pvl-aik, Guttmann, Fried; Hetz, Schwanz, .Gvünwald, Häusler, Neusold. SvortNüb: Edi; Beer, Teufel; Patzak, Lowak, Zank!; Bftu, Plgnk, Karl. Kannhäufer, Bu-din, Neumeyer. Das Meisterschaftsglück der Sportklubma-nnfchaft, .namentlich .im Spielen gegen die Hükoah, stellte sich auch gestern pünktlich ein. In der letzt-m Minute.des Spielez gelang es dem Sportklub, ein Tor zu erzielen und so der während des ganzen. Spieles überlegenen -Hakoah den Sieg zn entreißen. Bei etwas mehr Initiative der Stürmer hätte die Hakoah einen ziffernmäßig sicheren Erfolg erzielen müssen. Das gestrige Spiel.zeigte die jüdische Mannschaft abermals in onffteigvnder Linie, so daß -man ihrer Weiterentwicklung Whig und vertrauensvoll entgegenblicken darf. Namentlich die Deckung spielte hervorragend und bot eine .einheitliche Leistung, die die Sportklübhalves nicht.erreichen konnten. Der Angriff spielte schon zusammen, doch vor dem Tore sind die -Stürmer zu weich. Die Verteidigung hielt sich sehr brav, besonders in Anbetracht dessen, daß Scheuer-noch nicht hevgestellt ist. Duldig machte keinen Fehler, er bekam zwei schwere Bälle, die er sicher hielt. An dem Tor trifft ihn kein.Verschulden. Der Sportklub hatte wie gewöhnlich in der Hintermannschaft seine stärkste Waffe. Besonders Edi arbeitete sehr gut und-auch mit GAick. Dreimal hatte er sein Gehäuse verlassen, ohne daß die Hakocch-Stürmer dies verwerten konnten. Beer und -Teufel bohrwderten - die Hcckocch-Stürmer des öfteren unfair. Die Sportklubhalf fielen gegen die famose Hakoah-Deckung ab. Im Angriff war das -Um und Auf Kcmnhämser. Die übrigen zeigten mäßiges Spiel. Anfänglich ist das Spiel offen.-Hakoah greift mehr an, kann aber die vielen Chancen nicht ausnützen. Schwarz schießt aus zu -größer Entfernung, so daß -Edi mühelos abwchren kann. Einige Mauken von Neufeld lenkt Wn ab. Der Sportklub unternimmt' nur gelegentliche - Durchbrüche. Emen schweren Ball hält Duldig. Halbzeit 0:0. Nach Wiederbeginn drängt Hakoah; das Jnnentvio findet sich gut zusammen. Schwarz.spielt sich einmal durch .und schießt scharf ein, (W. Minute.) Auch'in der Folge ergeben sich für Hakoah eine Anzahl von Ebanoen, die besonders Gvünwald, der noch, an feiner'iinLänderspiel gegen Bulgarien erlittenen Verletzung leidet,'nicht ausnützen kann. Auch.Häusler schient mehrere Male scharf daneben. Neufekd ist zwar von sssiner Erkrankung noch nicht ganz hrrgestellt, bringt aber das gegnerische Tor ""er m Gefahr. Teufel. veMvsacht mehrte grobe Fouls. Ein rver. Elfer wird nicht'gelben. -Zwei Minuten vor Schluß Edi -aus dem Tor, Mt zur Mitte, wo XNrünwald inS leere Tor -trifft. Der Ball kommt schließlich', zu der'ihn zu leicht an Duldig zurückgilbt. Karl kommt it, befördert den Ball an den.Posten, worauf Budin einschießt. Vorher hatte-der Schiedsrichter schon voreilig das' Tor gegeben. Gleich darauf Schluß. . ,.° -v;■> lockt Amateure—Wacker 2 r 0 (1 r v). Mn Komps um Tod und Leben. Wacker-Platz, 7600 Zuschauer, Schiedsrichter Braun. Amateure: Lohrmann; Poppovrc, Tandler; Geher, Ieuö, Hiltl; Hierländer, Kalman, Schaffer, Slwatosch, Eutti. Wacker: Feigl; Kollndorfer, Iellmek; Klicka, Brinek, Pellet; Liebhardt, Machhörndl, -Bana, Haberhcrwer, Staudenmayer. Die Mannschaft Wackers war sich der Bedeutung dieses Treffens für ihre leisten» Wohl bewußt und spielte demgemäß fahr aufopfernd. Diese Kampfmechode ging naturgemäß auf Rechnung des Stils. -Die Stürmer spielten nervös und schossen lieber aus werter Entfernung — drüber oder daneben. Am ruhigsten und mit viel Uebersicht arbeitete diesmal Bana, -der sich aber vergeblich bemühte, Ruhe und Stil in seine, Mannschaft zu -bringen. Die Deckung arbeitete ebenso überhastet wie -der Sturm. Einzig und allein der juyvMiHe Brinvk brachte mitunter etwas Ordnung in die Rechen 'seiner Mitspieler. -Sicher -und ruhig arbeitete die gesamte Verteidigung, m der besonders Feig! eine Glanzleistung bot. Die erzielten Tore entsprangen Ein-Meiftungen der Amateme-Stnrmer.Die Deckung genügte bescheidenen Ansprüchen. Lohrmann. überragend wie stets, die Backs.verdarben nichts. Anfangs die typische Amateure-Uebepkmübimation vordem Tor der Meidlinger. Endlich gelingt es Stvätosch in der 41. Minute, das erste Tor zu erzielen.. Die Mette Halcheit beginnt mtt kraftlosen Angvi-ffen Wackers. In der 18. Minute vermag -abermals Swatosch für seine Farben einzusenden. Gegen Schluß drängt-Wacker hefttg, kann aber an dem Resultat, nichts wchr andern. Simmering—Rapid 1:1 (6 :0). Ein Spiel ohne Klasse. W. A. F.-Platz, 7000 Zuschauer. Schiedsrichter Miesz. Simmering: Aigner; Jira, Riedl; Ehrlich, Musil, Baumgartner; Kliwisch, Dumser, Horvath, Mrkwieka, HaüSwirth: -- Rapid: Kolar; Uridil 2, Schlosser; Klär, Machek, Nietsch; Wondrak, Richter, Wesselyk, Wagner, Wessely. Die Punkteteilung ist nicht unverdient; die Mannschaften waren einander gleichwertig. Wenn auch die Hütteldorfer nach der Pause eine leichte' Ueberlegenheit bekundeten, so wird dies durch die längere Angriffstätigkeit der Simmeringer in der ersten Hälfte wettgemacht. Das Spiel stand auf keiner, sonderlich hohen Stufe; beiderseits waren die Angriffsreihen schwach; die Deckungen nicht auf gewohnter Höhe, so daß bei beiden Vereinen am ehesten noch die Verteidigung gefallen konnte. Ver den Simmeringern fehlte dir Stürmer Danis und der Mittelläufer Roscher, bei Rapid hingegen vermißte man den Angriffsführer Kuthan, Brandstätter und Bauer. Beide letztgenannten sind derzeit nicht spielberechtigt. Den Hütteldorfern ging Kuchan an allen Ecken und Enden ab, den Simmeringern; vielmehr Horvath, fehlte sichtlich der Nebenmann Danis. Musil, der in der ersten Hälfte den fehlenden Roscher ersetzen mußte, war schwach, ebenso nach. Seitenwechsel der an diese Stelle kommandierte. Riedl. Hut orool.-ct-j dagegen die Verteidigung, wenn auch nicht immer ntt- Stil, so doch erfolgreich. Auchibet den Hiitte/ldorfern war die Verteidigung der beste Manrtschäftsteil. Die Deckung war ebenso wie die des Gegners schwach. Zeitweise, hatte Nietsch prächtige Momente. Die Angriffsreihe versagte, trotzdem Wessely und Wondrak mit-wirkten. trt der ersten Spielhälfte sind die Simmeringer überlegen, eitenwechsel ändert sich das Bild. Nun ist Rapid, obwohl gegen die Sonne spielend,' die bessere Elf. Horvath beschäftigt nur mehr die Flügelstürmer. Bei einem Flaukenball Hauswirchs läuft Kolar aus dem Tore Horvach entgegen, dieser hebt jedoch den Ball über KolarS Kopf ins Tor. In der 88. Minute verursacht. ‘ Ehrlich einen Elfer und Wessely gleicht auS. ' Bienna—Slirvia 1:1 (0: V). Große Ueberlegenheit der Vienna. Hohe Warte, 400 Zuschauer, Schiedsrichter Whak. Vienna: Paczma; Rainer, Seuffert; Kurz, Ehren ka» Ludtvig; Seidl, Gschweidl, Höß, Neumann, Fischer. Slavia: Staplik; Stasa, Nytl; Uebelaker (Plodr), Pleticha, Hlwak; KM, Stapl, Wanrk, Silny, Kratochvil. Die Wiener waren den Pragern während des ganzen Spieles stark überlegen, trotzdem sie ohne rhre stärkste Stütze Blum antreten mußten. Der Ersatzmann Seuffert vertrat den Vienna-Standardback zwar sehr Mt, wurde aber von Rainer noch bedeutend übertroffen- Paczista betätigte sich des 'öfter» als dritter Back.. Die Deckung hat in Kurz, der AngM in Seidl den besten Mann. Bei den Pragern arbeitete die Verteidigung sehr gut. Staplik fiel durch das sichere Halten der Bälle und seinen ungemein werten Ausblick auf. Nytl hat sich dar Foulfpiel noch immer nicht abgewöhnt. Die Hawesrerhe hatte in Plencha ihren weitaus besten Vertreter. Im Angriff ragten Kuzl und Wanrk, der von seiner alten Spielstärcke mchts verloren hat, hervor. Das schnelle und bis auf einzelne Entgleisungen Nytls und Ludwigs fair geführte Spiel ließ die überrascheüd wenig zahlreich erschienenen Zuschauer -besonders vor der Pause auf rhre Kosten kommen. .., Die Vienna ist sofort im Angriff und behauptet sich durch hübsches Zusammensp-lel im gegnerischen Felde. Da' die Innenstürmer, von denen Gschweidl der weitaus schwächste war, jedoch zu langsam sind, kommen die Wiener zu keinem Treffer. Nach der Pause kommen die Tschechen in der. fünften Minute überraschend zu einem Treffer, als- Kratochvil einen Flankenball Kuzls mit dem Kopf ins Tor befördert. Zehn Minuten später .glercht Neumann durch einen scharfen flachen Schuß aus. Eine Viertelstunde vor Schluß erleidet Uebelacker' eine'Verletzung und wird durch Plodr ersetzt. Die ägyptische Auswahlmannschaft trifft heute Freitag '-um -10 Uhr 56 Min. im Westbahnhof in .Wien «in. Die Funktionäre .des Oe. F.. B. -sowie W. F. V. werden ersucht, .sich beim Emvrang der Gäste im Bahichöi einMfinden. F. A. C.—Rudolfshügel 1:0 (1:0). Vor tausend Zuschauern schlugen die..Floridsdovser den-führenden Verein der .zweiten Klasse Süd ürtt größerer UebevlegenhÄt, als aus dem knappen Resultat hervoraeht. Das einzige Tor erzielte Ista. Preßburger Spiele. V. T. E. gegen 1. C. S. K. Bratis- .lava 3:ll (2:2).---77-Hakocch gegen Donaustadt-3:1 (1:1). Die .Hakoah überraschte durch-eine sehr gute Leistung. — Makka- >häa gocwn P, A. C. und M. T. K. komb. 6:2 (2:1). — Ligeti ^gegenHäs 5:2 (3:1). — Rapid gegen B. T. C. 4:2 (2:1). Ans den Vereinen. - I. A. E.-Morgen Samstag, präzise 8 .Uhr,, im Wie) Rädiocase, Zieglergässe 83, wichtige Vollversammlung. E. - scheinen .sämtlicher Mitglieder Pflicht. Lmgtdesttff: Das Abenteuer iu China 7 R8»üemie-rdeättk: BerMstältung der Akademie: Opernfragmente 7 .. . 7 Buragafteitt Wiener Komponisien-Abrrrd . 8 lbn Reqm imgellsaal der Hofburg - rcbönbr«»»er ScMo$5tbc»ter= Der Widerspenstigm Zähmung V38 Staalsoper: Lohengrin V,7 Ü0lk<op«r2 Don Juan V»8 veuttrdkr Oölkstftcater: Das Tschapperl ' ys8 Cluater ii d<r Ooscfitadt: Mr. Pim will Mt störm' 7 basmuack-rdealef: Der Götze */,8 Moünner idealerr Pariser Leben 8 Kcnal$$a»(«-Bübnc: Familie Hatschek 8 Ar. iia««errpieler Colette (Pouchei 8 kurttPieltkxaler: Die beiden Seehunde 8 Larlldeatek.' Me Königin der Nacht y28 Chcatcr an der Uliea: Gräfin Mariza V58 Ulf. Stadttbeater: Die schwarz« Perle */,8 QJr. fifirgettheater: Die Asrikcrreise Vs8 Job. SttaKtt-tbeatcri Des Königs Nachbarin V-8 Rp.stto-rb«sttrr Die Königin vom Montmartre Va8 Ko!a«d-MI»»e: Diagnose 16 l Va8 lvr. Konodleabaurr Eine mit Talent Vs8 JCbweiJUtftatl» (Prater): Orchesterkonzert Wacek Koastaatinbüdel (Prater): Russischer Studentrnchor und Bglalajka-Orchester, Kapelle Gangloerger BURGGARTIN BBBgjg bei Regen im Feptsaal der Hofburg SSNjBS Heute FREITAG den 20. Juni 8 Utir abends WIENER KOMPONISTEN-ÄBEND unter Mitwirkung des Wiener Sinfanie-Orchesters Psinslß lamfraiimen genahte SCHUH HAU S ll.TABORSTR.8A (Massigste Preise! dei Marke BALLV Im r. Bezirk Die älteste jüdische : Tageszeitung in Polen ■ Erscheint in j&dlsciier Sprache seit 1904 in Lemberg V ■ ■ m m m Lemberg, Lindego 7 J ist das best Informierte und verbreitetste jßdi- ■ sehe Organ in Polen wie in den Nachbarländern ■ In allen jüdischen Handels-und Industriekreisen ■ . , gelesen! Inserate und Annoncen im „Tagblatt* haben besten Erfolg ■ ■ . Adresse der Redaktion und Administration: [ .MW. Luöw, LlntfeSo l TeIephon468 ■ ■ . 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Darson-Gummlsohlen wird ein Schieftreten der Schuhe vermieden und ein elastisches, wohltuende: Gehen erreicht Bestehen Sie darauf, daß IhrSchulmwchermelster an Ihre Schuhe Beracn-Gummlabsätze und Dersön-Qummbohten anbringt vlernes 20 de junio de >■■■■„» »»M»m»»W»WA»mmaaa»M»»e»»>»ma>W»MDU>WU La sociedad sionlsia sefardlta m „JEHÜDfl flILEOr WIEN, II. *»: concova en el templo sefardi (Cirkusgasse 28) para viernes, 20 de junio (noche de sibado) de 1924 horas 7 de la ■ tarde una ■ El senpr M> JMi Ussischkill Presldente del dlrectorio del „Keren Kajemet Le-Israel“, habia sobre: „El coiigreso mixndial sefordtia en favor de /* obra del renäcimlenio jixdio4* Todas las sociedades, corporaciones, organizaciones judeoespanolas son rogadas de delegar sus miembros a esta muy imposante conferencia para la cosa judiä. , El eomite. i « bi 'Ji’it m ■ ■ ■ ■ ■ ■ m ■ ■ NÄHMASCHINEN «BP FAHRRÄDER Rlflf fllmmul'lvhl* <Jm|M IX. Llachkenstolnskrassa Nr. 25/27 VI.Gumpandorfaralrasse Nr. 67 IV. Wl^dnarHauptstrasselO, „Union“ Kaufhaus Aparte ■ILL, festen HMII KlUS, UllUMIl (Bihrtol) Herausgeber u. Eigendümer:. Iüd. Zeitu^Lu. Verlagsges. m. b. H., Wien, 2. Bez., Taborstraße 1—3. Berantw. Redakteur: Ernst Weltreich, Wien, 20. Bez.» Traunfelsgasse 3. — Druckerei, und Verlags-A.^8. Ig. Steinman« ' "" .. ^Bez. _ . . _lowakei: Ludwrg Weiß, Bratislava. Fischeriovci.t .Qr. 3, 541 C$A

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