Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1917 (17.6.1924)
- Date
- 1924-06-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Ri. tm Men, MenSiag Die Liquidierung der Oesterreichisch-ungarischeu Bank in Rumänien. Aus Bukarest» 16. d.. wird gemeldet: Die Blätter melden, daß -wischen der liquidierenden Oesterreichisch-ungari« schen Bank und dem Delegierten der.rumänischen Regierung ArucaneSeu ein Uebereinkpmmen zustande-gekommen ist, wonach sämtliche Forderungen der Oesterreichisch-unaarischen Bank, die durch Hhpothekeu gegenwärtig aus rumänischem Gebiete befindliche Immobilien sichergestellt Wurden, aus die' rumänische Regierung übergeben, welche hierfür ' die runde Summe von 2,6 MUonen Goldkronen der Bank zur Verfügung stellt. Dje Höhe dieser hypothekarischen Forderung betrug 18 Millionen Goldkronen. Dieses Uehereinkommen wurde auf Grund des Artikels 306 des Vertrages von Saint Germain und des Artikels 169 des Vertrages von Trianon abgeschlossen. Süchtige Wertangabe Lei Auslattdssertdungen. Das Gremium der Wiener KMfmanyischaft wird vom Zolloberamt ersucht, die Kauftewte darauf aufmerksam zu machen, daß aus-! ländischen Paketen beigelegtz Wertangalbezettel ä>lß Grundlage zur Berechnung der WarenwmisaMuer nicht genügen. Das Zolloiberamt kann nur auf die Angaben der. Zollmhaltseriklärunigen Rücksicht nchmen und empfiehlt daher, auf die ausländischen Kommittenten zur richtigen Angabe des Wertes vmzuwirken. Schwirrdelhafte Bankgrüudung in Budapest. Aus Budapest. 16. d.. wird berichtet: Wie „A Reggel" berichtet, wurden; drei Direktoren der Orient-Bank - A.-G. gestern verhaftet. Die Bank, deren Aktienkapital niemals eingezahlt worden war und die überhaupt keine Aktien effektiv ausgegeben hatte, hat. mehrere Geldgeber auf schwindelhafte Weise um Hunderte von Millionen Kronen geschädigt. Eine deutsche Maschinenfabriksgrörrdung in Rumänien. Man schreibt uns Ms Temesvar: Etne der größten deutschen Nähmaschinen- und ' Fahrradfabrikeu, die Firma „Jke", errichtet gemeinsam mrt einigen stebenbüvgffcheu Kapitalisten und Konsortien in Temesvar eine große Maschinenfabrik. In - denn ächsten Wochen sollen bereits dre Bauarbeiten in Angriff genommen und den bisherigen Dispositionen zufolge soll die Fabrik im Februar des kommenden Jahres rn Betrieb gesetzt werden. Einlösung der Kriegsanleihen ln Ungarn. Aus Budapest wird berichtet: In den letzten Tagen ist ein Steigen der Kurse der Kriegsanleihen zu verzeichnen und es werden für 6 Prozent Obligationen Nominale 100 K. bereits 850 K. und für 5,8 Prozent Obligationen Nominale 100 K. 330 K. gezahlt. Diese Kurssteigerung wird mit den Nachrichten betreffend die Einlösung der Anlechem n Zusammenhang gebracht. Wie verlautet, beabsichtigt die ungarische Regierung, die in Verkehr befindlichen, nostriftzierten ungarischen Kriegsanleihen, auf progressiver Basis valorisiert, enMlösen. Für die ersten Kriegsanleihen, die noch mit fast vollwertigen Kronen bezahlt wurden, wiw ein höherer Betrag ausbezahlt als für die späteren, da die damalige österreichisch-ungavische Krone nicht mehr den vollen Goldwert hatte. Erweiterung der deutschen Einfuhrfreiliste. Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien gibt begannt, daß die deutsche Regierung mit. einer Verordnung, die. im „Deutschen Reichs« nzeiger" Nr. 136 vom 11. d. derlautbart wurde und am 18. d. in Kraft tritt, eine größere Artzähl von Waren zur Einfuhr freigegeben hat. Die.se Waren dürfen nunmehr ohne Einfuhribewilligung nach Deutschland zur Einfuhr gebracht werden. Betroffen sind insbesondere: Naben, Felgen, Speichen aus Holz; Salpeter- und Essigsäure, kohlensaures Ammoniak, PhoLphorsaures Kali, falveterfaureS Ammoniak, i'alpeterfaures Kali, essigsaurer und hotzesstgfaurer KaU, Nitrit nicht besonders benannt usw. Oelfirnisse, Aether aller Art. Holzgeist roh und Azeton roh; Zündhölzer; Fruchtsäfte; Fußdecken und Matten aus Stroh, Bast usw., Hotzsässer; Kovkwaren; Dmcksachen; Asphaltwaren; eiserne Röhren, Gußwaren und bestimmte Blechwaren, Sägeblätter,. Bohrer, Zangen, grobe Scheren zum gewerblichen Gebrauch, Stemm- und Stechzeug, Hobeleisen, Maschinenmesser, Reibahlen, Spiralbohrer, Aexte, Beile, Hacken, Hämmer, grobe Messer; Eisenbahnbeschläge, Drahtbürsten, Hufnägel und andere Nägel, Haus« und Küchengeräte aus Eisenblech, Eiseübeschläge, Schlittschuhe, Metalltuch für gewerbliche Zwecke usw. Die vollständige geltende deutsche Einfuhrfreiliste erscheint in der Nummer 18 der „Wirtschaftlichen Nachrichten" für Handel, Gewerbe und Industrie. Schwacher. Die Nachrichten aus Genif im Verein mit den fortwährend ungünstigen Gerüchten, welche über den hiesigen Finanzmarkt von Prag aus lanciert werden, beeinflußten die gestrige Börse und führten zu neuerlichen Abgaben, welche bei der geringfügigen Aufnahmsfähigkeit des Marktes eine schwächere Haltung auslösten. Zur Lustlosigkeit und Resevve trug auch vielfach das weitere Steigen des französischen Frauken in Zürich bei. Es fanden nebst lokalen Abgaben auch einzelne exekutive Verkäufe und solche für Prager und Bndapester Rechnung statt, die drückend wirkten. Bei den tieferen Kursen fanden Stützungskäufe statt, so daß der Rückgang auf keinem Gebiete stärker in die Erscheinung trat. Immerhin verloren Bankverein 2000 K., österreichische Kredit 5000 K., Anglobcmk 10.000 K., Umonbank 4000 K„ Staatsbahn 12.000 K., Alpine 20.000 K, Felten 10.000 K., AE. G. Union 5000 -K., Salgo Kohlen 8000 K., Kavpathen Petroleum 15.000 K. und Semperit 3000 K. Hingegen haben sich Krupp und Brunner Mgschinen behauptet. Bemerkenswert war bei der vorherrschenden Geschäftsstille und schwächeren Haltung die lebhafter Nachfrage nach Koburg-Aktien, welche bei regen Umsätzen auf Käufe für Prsizöurger Rechnung von 89.000 auf 47.000 tit die Höhe gingen. Der Gesamtvevkchr in der Kulisse blieb bis zum Schlüsse eng begrenzt bei vorherrschend schwächeren Kursen. Der Schranken verkehrte ebenfalls in lustloser Haltung. Die Umsätze, bewegten sich in den allerengsten Grenzen. Die Stimmung blieb lustlos, wobei Rückgänge zn verzeichnen waren. So verloren Nordbahn 280.000 K., Adria 37.000 K., Navigaziorte 10.000 K.» Golleschauer 20.000 K, Wienerberger Ziegel 50.000 K. Bon den Eisenwerten büßten Berg und Hütten 60.000 K. ein. Auf dein Zuckermarkte ermäßigten sich Nestomitzer um 100.000 K.. Schockier um 150.000 K. und ungarische Znckeraktien um 130.000 K. Auf dem Anlagemarkte ergaben sich nur geringfügige Verschiebungen. ' Bon den Exoten notierten: Holzvcrband 11.600, Miaznica 43.000 bis 44.400, Tcpege 29.000 bis 80 060, Universtte 21.000 bis 22.000- Wienev Morgenzeitung._^ Banca deEst 8. Ä. , Die diesjährige aus den ersten Gesellschaftskreisen sehr stark besuchte Generalversammlung der Banca de Cst S. A. (Ost-Bank A.-G.) hat neuerlich den Beweis erbracht, wie sehr dieses heimische Institut im Lande. wurzelt und mit der heimatlichen Scholle eng veph>ychsen ist. — Die Generalversammlung stand im Zeichen des 50jähri>gen Dienstjubiläums des Begründers der Anstalt und gÄschäftsführenden Verwaltungsrates Herrn Generaldirektor KiMer, der aus diesem Anlässe vom. Präsidenten und der Generalversammlung aufs herzlichste begrüßt wurde. Wir konstatieren aus dem uns zugekommenen Geschästsberichte für das Jahr 1928, der auch eine kurze Schilderung der ersten fünfjährigen Geschästsperiode enthält, daß sich das Institut ohne jede anderweitige finanzielle Unterstützung, ohne Anlehnung cur irgend eine fremde Fincmgmacht, nur auf sich selbst und das Vertrauen des Publikums gestützt, emporgearbeitet hat und heute zu jenen Banken gezählt wird, denen man allgemein mit Vertrauen und Kredit ent-gegenkommt. Durch die solide Geschästsgebarung und vorsichtige Bilanzierung haben die sichtbaren Reserven der Gesellschaft bereits eine recht anschnliche Höhe erreicht und zu denselben gesellen sich noch stille Reserven, die auch einem älteren Institute zur Zierde gereichen würden, Uelber das äbgekaufene Jahr, als ein Rekordjahr, lassen tmr wohl am besten di« Ziffern sprechen: Das Brnttyergebnis beträgt: Lei 16,044.530,11 gegen Lei 9,697.725,50 im V-rftch: . Der Reingewinn: Lei 7,166.373,42 gegen Lei 3,972.863,84. Der Staitd der Spareinlagen auf Büchel ohne die Einlagen im Kontokorrent betrug per 31. Dezember 1923: Lei 88,849.101,67 gegen Lei 82,156.'87tl,68 und hat sich trotz der schweren Geldkrise, die im Lande herrscht, .gegenüber dem Stand per Ende 1922 um den Betrag von zirka 7 Millionen gehoben. Der Gesamtumsatz betrug im Berichtsjahre: Lei 8.496,675.537,64 gegen Lei 4.101,846.507,78 im B:r>hre. Der Kassaumsatz allein: Lei 1.877,677.430,15 gegen Lei 966,369.916,08. Der Sparemlagenverkehr auf Büchel: Lei 235,643.909,81 gegen Lei 128,264,306,31 tm Jahre vorher. Bezeichnend für das Berichtsjahr ist es, daß sowohl die Umsätze als auch die Erfolgsziffern fast um das Doppelte gegenüber dem Vorjahre gestiegen sind. Die sichtbaren Reserven erreichten die Summe von Lei 7,783.679,80, d. i. 37°/« des Aktienkapitals, und die eigenen Mittel der.Gesellschaft Lei 28,983.679,80. Die volle Mobilität und Liquidät der Banca de Est ist aus der Bilanz mit aller Deutlichkeit zu entnehmen. Der hohe Wert der gesamten Einrichtungen, der Kassen bei der Zentrale und den Filialen, das Personenauto, wie überhaupt alle unproduktiven, ebenso alle nicht,als vollwertig scheinenden Miven, wurden bei der Ausstellung der Bilanz gar nicht berücksichtigt. Es wurden auch namhafte Summen für Wohltätigkeitsinstitutionen und kulturelle Zwecke gespendet. Aus dem Gewinn Per Lei 7,166.373,42 wurden nach den statutenmäßigen Zuwendungen noch folgende Beträge, und zwar: Lei 1,000.000,— an den außerordentlichen Reservefonds, Lei 300.000,— an den Pensionsfonds für Beamte und Diener und Lei 260.000,— an den neugebildeten „Jakob Kiydler- Fonds" znr Unterstützung hilfsbedürftiger Angestellter der Bank zngewiesen, sowie die Ausschüttung einer 15°/« Dividende an die Aktionäre beschlossen und der verbliebene Rest von Lei 982.962,8V wurde als Gewinnvortrag aus das nächste Jchr übertragen. Der Pensionsfonds der Beamten und Diener beträgt nunmehr Lei 1,196.233,37, der „Jakob Kindler-Unterstützungsfonds" Lei 600.000,—. Aktiva. Kassa.. . . .Lei 5,717.014.13 . Valuten, Devisen und Effekten. . . . „ 1,349.013.33 Banken„ 9,280.727.69 Debitoren. ..„ 93,489.623.05 Wechsel..■ . . , 17,330.786.- Realliäten ..„ 437.161.50 Mobilien, Zentrale und Filialen . . . „ 100:— Lei 127,604.425.70 Passiva. Mienkapital.....Set 21,200.000.- Reserven . ‘..„ 6.475.117.— Kreditoren im Kontokorrent . . . . . „ 47,871.772.44 Spareinlagen auf Büchel ...... „ 38,849.131.67 Reeskompte . ... . . „ 5,483.230.- Pensionsfonds der, Beamten und Diener „ 793.704.75 Unbehobene Dividenden ........ 655.182.— Boreingehobene Wechselzinsen . > . * „ 169.914.42 Neingewi n n . ....... . „ 7,166.378.42 Lei 127,604.425.70 Gewinn- und Berlust-Konto: Soll:' Gehalte, Steuern und Spesen .... Lei 6,855.148.10 Abschrechungev..„ 23.008.50 Reingewinn. . . . . . . . . „ 7,.166.373,42 Sei 16,044.580.11 Haben: Vortrag vom Jahre 1922 . . . . .Lei 654.357.80. ■ Zinsen, Provision und andere Erträgnisse „ 15.390si72.31 ' Lei 16,0445^0.11! lEntaeltlich.'» 17. J^uni ml " Veite T Sie Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Zucker. ' Die Tendenz sprach sich am Schluffs der Berichtswoche sir Kristall schwächer aus, während Würfel unverändert blieb. 0 notöeven Raffinade Kristall 3M tschech. St., Würfel in Kisten 3 68 in Ganzwaggon ab Grenze unversteuert und unverzollt, ferner 10.400 K. refp. 10-900 K. ab Kager Wien. Pro Oktvber- Deze-mber notiert Kristall 3,76 tschech. K. und Würfel 3 tschech. K. ab Grenze. Nach den amtlichen Berechnungen im Deutschen Reiche stgd in den acht Monaten vom 1. September 1923 -bis 30. April 1$i4 nur rund 9,88 Millionen Zentner Zucker -in den Berh^auch ü'bergefiührt worden, gegen 15,83 Millionen Zentner in den entsprechenden acht Monaten des vorangegangenen BeirieibUcchres. Der Grund für .den zahlemnWg auffallend starken Rückgang des deutschen Zuckerverbrauchs liegt in der überall vorhandenen Geldlknappheit. Sowohl die dtrÄten Verbraucher, hie den sogenannten Mundzncker erwerben, als auch die zuckerverarbeitenden Gewerbe legen sich merkliche Zu-rückhaltnn-g Dadurch wird naturgemäß der Handel in Vevbrauchszucker ebenfalls dahin beeinflußt, nur so viel Ware zu erwerben, daß ex imstande ist, sie auf schnellstem Wege, wieder abznstoßen.. Die Wefterzeu-gung an Rohrzucker wird gegenwärtig für tgs laufende Betrivbsjahr 1923-24 auf rund 268I7 Millionen Zentner geschätzt. In den beiden voran-gegangenen Betriebsja-hren 1922-23 . bezw. 1921-W waren rund 258,88 bezw. §Z5,98 Millionen Rohrzucker , insgesamt erzeugt werden. Es ergibt sich Mo für das laufende Betriebsjahr gegenüber »den Heiden vorangeganaenen BetrtebstzLchren aller Wahrscheinlich- Lest nach eine Mehverzeugung an Rohrzucker von 9,39 bezw. 1L40 Millionen Zentner. TeMmaschinen (Englands. Das Geschäft in London war still, jedoch wird infolge lehhcrsterer Tätigke-it der Baamtwollinduftrie eine Zunahme der Aufträge erwartet. Der festländische MarTt hat sich während bef letzten Monate gebessert. Mehr Interesse zeigt zum Beispiel Deutschland und die Tschecho-Slowakei und einige Aufträge sind aus diesen beiden LäUdern eingegangen. Auch Polen war mst einigen Bestellungen am Markte. Aus Spanien gingen ebenfalls einige Aufträge ein, jedoch waren diese nur hon geringem Wert. Frankreich und Belgien kamen im. letzten Monat Käufer nicht in Betracht. Dasselbe trifft Kr Portugal zu. Südamerika zeigt kein Interesse, mit Ausnahme Brasiliens, ans , dem mehrere Aufträge eingingen. Von den östlichen Ländern ist Indien der beste Verbraucher. Mt. China und Japan wa-r das Geschäft gering. Automobile. Laut Ausüveis des amerikanischen HandelLanlted^ ■ hat sich seit fünf Monaten ein Rückgang in der Zahl der neuen Automobile zum ersten Male gegen den Vormonat gszeigt. Die Gesamtzahl der Kraftfahrzeuge bezifferte sich auf 387.037 gegen ' 348.350 im März und 344.661. im April des Vorjahres. Öb- Mich Mai und Juni gewöhnlich in dieser Branche die besten Monate sind, macht sich doch eine gedrückte Stimmung geltend, die sich auch im Aktienmarkt wiedevspiagelt. Ein schwieriges.• Problem bilden die gebrauchten, aber noch gebrcmchsfÄhrgen Wägen, mit denen die HäMer belastet sind. Jeder Peinigermaßen gut situierte Amerikaner kauft sich jedes Jahr eine neue t<&, a r" und es hat sich der Gebrauch hevausgMldei, daß der Me Wagen als Teil des Kaufpreises angenommen wird. Die Händler sind aber mit einer so großen Menge alter Automobile . belastet, daß sie Mwungen sind, für neue Wagen den volle n. •. : HMprsis zu verlangen. Die WarenbSrse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Zum öffentlichen Verkaufe gelangen heute, 1 Uhr, 980 Paar Arbeiterstiefel, 130 Paar Knaben- und Mädchenfchuhe, sowie 150 Paar Damenhalbschuhe. Bkhmärtte in St. Marx. (Gigenbericht der „Wiener Movgenzeiiung".) . ,, , r,. R i ndermarkt. Der gestriege Austrieb belief sich auf' 580 Stück inländisches, 1125 Stück ungarisches, 129 Stück tschecho-' slowakisches, 222 Stück jugoslawischer und 1118 Stück rumänisches, zusammen 3179 Stück Schlachtvieh, worunter sich 3627 Stück Mast- . und 542 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach wären 2072 Ochsen, 568 Stiere und 539 Kühe. Bei anfangs lebhafterem, später ruhigerem Verkehre tendierten sämtliche Primasorten unverändert, mittlere und mindere Qualitäten sind gegenüber der. Dotwoche um 500 bis 1000 K. pro Kilogramm im Preise gestiepen. Stiere haben neuerlich 1000 K. und in einzelnen Fällen . noch mehr pro Kilogramm angezogen. ES notierten: Ochsen I» 15 $00 LiS 17.000 K., extrem 18.000 -iS 20.000 K., sekunda 14 $00 bis 15.400 K., Tertia 13.000 bis 14.300 K.. Stiere 14.000 bis 17.500 K. (18.000 K.), Kühe 12.500 bis 16.000 K. (17.000 K.) und Beinlvieh 8500 bis 13.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht BaumwollmaM. Rew-Vorll, 14. Juni, Baumwollzufuhren in den atlmtt. und Golfhäfen 6000, im Jnnertt 2000, AuSftrhr nach Großbritanttten —, nach dem Kontinent 1000. Lokalmarkt miääliu«: r 29. 90 (letzt. Kurs 30.10). Tendenz: Stetig- -- Terminer Juni —, Juli 28.92, August 27.30, September 26.36. Oktober 25.90, November—.—. Dezetnber 25.15. Jänner 24.90, Februar —, März 25.10, April — Mai 25.04. __ Berliner Börse. Berlin, 16. Juni. Die durch die Bereiftchast der Banken zu. Sbützungskäufen im Bedarfsfälle an der Börse eingeiretene Beruhigung bat an gehalten und im Zusammenhänge mit der VerWwung des drohenden Eisenbahnerausstandes zu einer weiteren Erholung des Kursstandes Mihrt. Die Bessovungen waren'aber unbedeutend und überschritten nur bei den führende^ -Montan- und Jndnstriewerten eine Billion Prozent. Pas Geschäft zeigte Ansätze zu einer leichten Belebung dev Umsätze, die sich aber nicht voll auswirken konnte, da die Ervlärnni gen des Minffterpräsidenten Herriot die Hoffnungen auf eini 1 entgegenkommendere Haltung der französischen Regierung Wieder stark herabgemindert und daher Zurückhaltung veranlaßt haben. Auf dem Geld- und Devisenmärkte ist die Lage .unverändert geblieben. (Alles tu Billionm von Mark.) . . S ch luß ku rsier Türkische Lose 18.1, Oestern 1 StaMbahn 27.-, Nordd. Lloyd 4.8, Der. Elbeschiffahrt 2.1, «Berliner HmtdelSgekellschaft 21.1, Kommerz. Privatbank 3.75, Darmstädter Bank 6.25, Deutsche Bank 7.3, Diskonto- Kowmc.'.'.dll 8.— S&avt 45a t’"»