Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1916 (16.6.1924)
- Date
- 1924-06-16
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980999--19350-3006489- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Itt. IwÄ wiw*, wiowwp ■ S^ät gehabt mü) Mgt< Hinz«: .Me werde Mn. heut« nachts hängt sich meine Fra« auf!" So. ungefähr äußerte er sich auch zu seiner Geliebten. Am folgenden Lag um 7 Uhr kehrte er von seiner Geliebten nach Hanse zurück, begab sich in seine Wohnung und schlug die Glasscheibe «in. Cr konnte noch nach dem. Schlüssel greifen, sagte aber Plötzlich zu einer nebenstehenden Nachbarin, der Lürveiber sei vorgelegt. Man müsie einen Wachmann holen. Wachmann und Schlosser fanden die Frau im Zimmer auf dem Boden sitzend mit einem Strick um den Hals, der oben um das Fensterkveuz herumgewickelt und ^knotet war. Der Wachmann trat aus die Leblose zu, hob ihren Körper in die Höhe, . worauf auch schon die Schlinge, die ihr mn den Hals lag, ohne daß man sie abgeschnitten hätte, herunterfiel. Die polizeilichen Untersuchungen haben sestgestellt, daß Verletzungen am Kehlkopf der Leiche vorliegen, die nicht durch Aufhängen an der Schnur herbeigeführt worden sein konnten. Solche Verletzuvngen ergeben sich immer tritt beim Drosseln «uv Zusammenpressen des Kehlkopfes mit den Händen. Daraus und auch auS der Beobachtung eines OberwachmanneS, der nach der Art der Befestigung deS Strickes einen Selbstmord für ausgeschlossen erklärte, ergab sich der Schluß, daß Aloisia Weber fich nicht selbst aufgehängt hatte, sondern erst erwürgt worden ist. Weber wurde verhaftet und hat in der Untersuchungshaft gegenüber seinem Mithaftling Taresay den Vorgang genau geschildert, wie er sich au diesem Nachmittag nach dem Streit mit seiner Frau abgespielt hat. Er habe fie beim Halse gepackt und sie mit den Händen so fest gewürgt, daß ihr die Luft ausgegangen sei. Dan« ließ er von ihr ab und ging weg. Um halb 8 Uhr abends sei er nach Hause gekommen und habe sie am Fensterkveuz an einer Schnur aufgehängt, um einen Selbstmord votyu tauschen. Am folgenden Lage fei er früh morgens, zu der Tür seiner Wohnung gegangen, habe das Fenster ein geschlagen und den Reiber, nach dem er griff, vorgeschoben. Diese Aussagen gegenüber dem Häftling deckten stch tu den Einzecheiten mit den Erhebungen so vollkommen, daß man wohl, an ihrer Wahrheit nicht zweifeln konnte. Nach Verlesung der Anklageschrift begann das Verhör mit dem Angeklagten. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Die geschlechtliche Verwilderung der Jugend. Die öffentliche Besprechung seMeller Vorgänge wurde noch bor zwei Jahrzehnten geflissentlich vermieden. Man war.damals übet die Verbreitung der Geschlechtskrankheiten, über die den Trägern dieser'Leiden drohenden Gefahren viel zu wenig erfahren und faßte das Unglück als verdiente Strafe für die jugendliche Ausschweifung auf.. ' Mit der zunehmenden Erforschung der Geschlechtskrankheiten und mit der^ Entdeckung der mikroskopisch kleinen Erreger lernte man erst den richtigen Weg der Ansteckung und Verbreitung kennen. Man sah, daß nicht allein Schuldige, sondern auch Unschuldige als Opfer ihres Berufes, wie etwa Merzte, Hebammen, Krankenpfleger, aber auch Frauen durch ihre Männer, Kinder durch ihre Eltern, erkranken und baß an der Verbreitung der Geschlechtskrankheiten außer der Unkenntnis dieser Krankheiten und ihrer Folgen hauptsächlich die ärztliche Geheimhaltung dieser Leiden und die mangelnde Behandlung Schuld trage, weil'die Erkrankten der gesellschaftlichen Aechtung ausgesetzt waren. Der Krieg'und die Nachkriegszeit haben alle die vochergemachten Erfahrungen weit in den Schatten gestellt. Die Zunahme der Geschlechtskrankheiten ist eine erschreckend große geworden .In erster Linie ist es die Großstadt mit ihren mannigfachen Anreizungen und Verführüngen, die insbesondere di« männliche Jugend zu frühzeitigem, außerehelichem, an Häufigkeit das physiologische Bedürfnis weit übersteigendem Geschlechtsverkehr verlocken. Nicht besser ist es auf dem Lande bestellt, wohin die Geschlechtskrankheiten von den heimkehretwen .Soldaten, bis ins letzte GebirgSdorf verschleppt wurden. Jmmek wieder wird von hervorragenden Aerzten die Forderung nach gesetzlichen Maßnahmen gestellt, die dem Verderben der zügellosen Jugend Einhalt gebieten sollen. So hat auf der letzten Tagung des deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege Professor DrygelSki der breiten Oeffentlichkeit wieder ins Gewissen gerufen, endlich, fürsorgerische Maßnahmen gegen, die geschlechtliche Verrohung zu. ergreifen. Die Gefahren der Tuberkulose,. von denen immer wieder - so viel gesprochen wird, stünden, so meinte der Gelehrte, in keinem Verhältnis zu den Schäden, die etwa der Tripper chie Gonorrhoe) heuk in der Menschheit anrichten. So ist oder war jeder sechste Mensch in Deutschland geschlechtskrank,i Diese Ziffer besagt genug und., zeigt, welche, geringe Kenntnis die Männer und Frauen von der Größe der ihnen durch die Geschlechtskrankheiten drohenden. Gefahren haben. Immer wieder wird die frühzeitige j-esiteüe Aufklärung über die Verbreitung und Gefahren der Geschlechtskrankheiten als die einzig mögliche Art der Bekämpfung dieser Bolkssenche gefordert. Schon im Schulunterricht soll im Anschluß an. die naturwissenschaftlichen. Lehrgegenstände die systematische Belehrung über die Fortpflanzung und die Bedeutung der Geschlechtskrankheiten stättfiniden. Der Ernst der Evkrankung kann der Jugend nicht eirrdriwAich genug dargestellt werden. So wird dir Aufklärung in gewissem Sinne abschreckend wirkest. In einer Zen., wo. kaum .der: Schule, -entlassene Kinder .geschlechtskrank "i 'eirosfeu werden, dft Gemeinde Wien ein Spitstl für ge- "iü:chlskrastke..Kinder einnchlen muß,'fünfzehn' bis sechszHn» iiihlige. Mädchen geschwängert werden — daS kommt nicht nur döN' unteren BevölkerungSschichten.isondern auch chr hsirger-1 \-wen Fanrilchn vor'—, muß mit-Mn zur Verfügungstehenden.' Mitteln gegftr hie jugendliche Verwahrlosung des MchlechtS-; l'ebestö vorgeganM'pMer^. ‘ . Hierbei fällt neben den Lehrern insbesondere den Eltern die große. Aufgabe zu, hie Kinder', nicht mir in der Richtung des Wissens, sondern noch mehr in planmäßiger Erziehung zur Selbstbeherrschung zu fördern. Der GeschlechtStrieb der heutigen Jugend ist zu vehement, zu. stürmisch,.zu hemmungslos, Erziehung und Belehrung müssen es versuchen, den Geschlechtstrieb in richtige Bahnen zu lenken, die übevschäumende Kraft der Jugend insbesondere auf die sportliche Betätigung in freier Luft zu drängen. Die sexuelle Abstinenz für den Mann bis zur Verheiratung, die ohne Schaden für die Gesundheit bei starkem Wollen durchführbar ist, ist bei der heutigen erschwerten Lebensführung und der späten Heiratsmöglichkeit eine schwer erfüllbare Forderung. Aber der jetzt immer mehr um sich greifende außereheliche Geschlechtsverkehr der Mädchen, nicht allein der Proletarierkreise, sondern auch der besten bürgerlichen Familien, gibt viel zu denken. Die in den heutigen Mädchenkreisen herrschenden Begriffe von geschlechtlicher Sittenlosigkeit hat die vor dem Kriege noch selbstverständlich übliche Vorstellung von der Notwendigkeit vorehelicher Keuschheit verdrängt. Diese traurige Erscheinung hat leider in ungeahntem Maße auch in den jüdischen Familien Eingang gesunden. So manche jüdische Mutter, die auf die Reinheit und Unberührtheit ihrer Tochter schwört, würde entsetzt sein, wenn sie erführe, wie es um die Keuschheit ihrer Tochter steht. Auch diese scheinbar so behüteten Mädchen sind mit dem gefährlichen Trippergift infisziert, auf dessen Schuldkonto meist auch das bei den Juden eingebürgerte Einkindersystem zu setzen ist. So scharfe gesetzliche Maßnahmen wie sie" in Amerika durchgesetzt worden sind, sind bei uns nicht zu erwarten. Aber die Aufklärung mutz von Schule und Haus ausgehen. Wenn diese wenigstens das erreicht, daß jeder Geschlechtskranke sich frühzeitig in Behandlung begibt, andere durch Infektion nicht schädigt, so ist damit schon viel gevonnen. Jedenfalls sollten die Eltern nicht so blind an diesen wichtigen Dingen Vorbeigehen und sich mehr kameradschaftlich in das Seelen- und Geschlechtsleben der Jugend einführen, um diese rechtzeitig vor irreparablen Schäden des Körpers und der Seele zu schützen. ' »». - i <i i, .i im■■■!■ ■ .. Schach. Alle Zuschriften find zu richten an Fritz Igel, Wien, L. vez, Pvaterstratze 41. Aus der Bchachfektion der Hakoah. Das Klubturnier 1624 der zweiten Klasse ist beendet. DK Preisträger sind: 1. Leidner mit 8'/, Zähler von 9 Partie^ 2. A. Engel 8, 3. Dr. Eb erstark 51/,. Inder ersten Klasse ist scharf mit 9 Punkten pluS Hängepartie nicht mehr zu überholen; Lewit 7% plus Hängepartie, Igel 7VS, Weiß 7 plus 2 Hängepartien, Dunkelblum 7,Dr. Meller SV, plus 2 Hängepartien. Partie Nr. v. Hakoah -Turnier 1924. Weiß: Igel. Schwarz: Scharf. 1. S g 1—f 3. e 7—e 6 18. Lf8X*5 a 6Xb 6 *) 2. b 2-b 3 d7—dB 19. Ld5X«6 £7Xe6 3. Lcl—b2 S g 8—f 6 20. Lb 2Xg7 Tb8-g8 4. e2-©8 lO T o 21. De2—hBt Ke8-d7 5. d2—d4 S b 8—c 6 22. Dh 5Xb7 Kd7—c8 6. Lfl—e2 b 7 —k 6 28. Tf 1—d l *) Db4—g4 7. 0-0 L c 8—b 7 24. TdlXdö Tg8Xd8 8. 8b1-dL Ta 8—c8 25. f 2—f 8 Dg 4—g3 9. c2—c4 c&Xd4 26. D h 7-b 6 Td8-d2 10. Sk3Xd4 Lf8—d6 27. Dh6Xe6t Kc8-b8 11. c4Xd5 srüxäb 28. D e 6—b 8 Dg3Xg7 12. Sc3-e4>) L d 6Xt 2 f 29. D h 3—h 8 f K b 8—a7’ 13. K g lXh 2 Dd8-b4f 30. Sei—fl Se6-e5 14. Kh 2—g 1 Dh4X«4 81. e3—e4 Se5Xf3t!*) 15. Sei—b5 Te8—d8 32. TflX*3 ' D g7—-d l f 16. L e 2—f 8 e 4— b 4 33. Kgl—fl Dd4-al# 17. Ddl—e2 a7—a6 matt ‘) Weiß opfert absichtlich einen Bauern. *) Nun sollte Weiß den Läufer nach k3 zurückzieheu und hätte trotz der Bauernminderheit eine vorzügliche Stellung. Mit dem nachfolgenden Läuferopfer erreicht Weiß gar nichts. *) Der falsche Turm. Mit T a—d 1 war die Partie vielleicht noch zu retten. Nun ist der Königsflügel ganz schutzlos. ) Kurzer Prozeß l Fußball. Die gestrigen Spiele. ' Im Herausforderunasspiel schlug Hakorh den Sportklub Rapid knapp aber sicher. Die Amateure behielten gegen Simmering die Oberhand,, so daß die Ober-St. Beiter mit Slovan ins Cupfinale gelangen. Im einzigen Meisterschrftskampf des Tages siegte der Sportklub gegen Vienna. Nachstehend die Berichte: v.--. ■ ' v' Hakoah—Rapid 3:2 (2; 1). Bemerkenswerte Formverbesserung beide». Mannschaften. Rapid-Platz. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter Neubauer. Hakoah: Fabian; Scheuer Drummer; Fried, Guttmann, Pollak; Grünfeld, Häusler. Grünwald, Schwarz, Heß. , Rapid: Kolar; Schlosser, Uridil; Nitfche, Brandstetter, Richter; Wessely, Bauer, Wesselik, Kirbes, Woudvak. Wir nahmen die letzten Mißerfolge der Hakorh nicht tragisch, da sie ihren Grund darin hatten, daß die Mannschaft nicht komplett antreten konnte und einige Spieler überdies an alten Verletzungen litten. Der gestrige Erfolg veranlaßt uns aber auch nicht, zu frohlocken, obwohl die Krieauer eine bemerkenswerte Formverbesserung erkennen ließen. Diese bessere Leistung ist unserer Meinung nach in erster Linie auf das gute Spiel des neuen Tormannes Fabian zurückzuführen, der der ganzen Mannschaft Vertrauen und Selvstbewutztsein gab. Der Sieg der/Haköahkann' als verdient bezeichnet werden. Sie hatte' vor der Pause mchr vom Spiel. Nach Seitenwechsel hingegen drängte RapH, doch verständen e8 die Krieauer während desgansen Troffen!'Weit'besser, Schußgelegenheiten herauszuar»' beiten. Wäre das Jnnentrio der Hakoah nur etwas durchschlagskräftiger, . dann hätte es seinem Verein vor der Pause' einen größeren Vorsprung verschaffen: können, um so mehr als' der gegnerische Tormgnn sich in dieser Zeit als sehr unsicher erwies. . Die gute Leistung der Hakoah ist schon aus dem Grunde erfreulich, weil die beiden Flügelstürmer Reufeld und Katz noch immer fehlten. Gvüufeld gab' Trümmer den Berteidi- Mugsposten frei und spielte als rechter Flügelstürmer, wo er. Neufeld wohl nicht ersetzen konnte, rmmechin nach der Pauseaber eim ansprechende Leistung bot.Häusler überragte -nicht dm Durchschrift, doch gab er einige prachtvolle Schüsse zUm besten. Grünwald laboriert noch an der im LäuderkaMPf gegen Bulgarien erlittenen Schnenizervüng. Seine Leistung warrmer MkWdenstellend. Schwam muß Haufen traiwier-en. Gr ist zu langsam» wodurch er meist die Gegner anschießt. itzeß war überraschend -gut,, einige seiner AktiMen verrieten Üeberficht und Spielverständnis. Ms Ganzes gewertet, ikonchinierte der Anflriff zeitiveise sehr gut, doch Mt ihm noch immer die Durchschlagskraft. Sehr brav arbeitete auch die Deckung, die in Fried ' rhren Vesten'Marin hatte. Der Rekonvaless-ent Guttmann er« veichte'begreiflicherweise noch nicht' seine svüher gezeigte Form, doch bedeutet er für seine Mannschaft bereits in seiner der- Sn Berfässung einen großen Gewinn. Pollak bewies dadaß er sievernd antrat, seine Klubtveue. Trotz dieses käps vermochte er insbesondere vor der Pause ganz aus- Meichnet Ku gefallen. . Nach langer Zeit sah man wveder daS -.SLäuerÄrÄmner an der Arbeit. Beide SisiiÄer' haben'' chre frühe're Form noch nicht -«reiche doch ist H HDen^ daß; sie bald' Wiede Shre ölte Schlagkraft besitzenwerden. Als bedeutender Gewinn erwies sich der neue Tormann Fabian, der eine'Leistung bot^ wie wir fie selten in Wien gesehen haben. Rapid rchräsentierte: sich äbensalls in sehr guter Verfassung. Der Angriff, der hauptsächlich mit den beidenvorzüglichen FlügeWrmern operierte, , wurde dem gegnerischen Tor oft sehr gefährlich. Wesselylk und Kirlbes, erreichten nicht s die Leistungen der drei übrigen Stürmer. Ein überraaendes Spiel -lieferte Richter als rechter Läufer, dem feine beiden Partner nicht viel nachstanden. Die Hintermannschaft , befriedigte, ohne eine besondere Leistung zu bieten. , . Das Spiel beider Parteien war sportlich hochstehend und,, trotz der Aufopferung, mit der gekämpft wurde, sehr fair. Durch diesen Sieg orvan-g die Hakoah «men wertvolle«, überaus geschmackvoll ausgeführten Silberball. Die Hakoah beginnt den KamE mit heftigen Angriffen. IDie Stürmer arbeiten auch gute Schußchanven heraus, doch können st« diese nicht ausnützen. Ziemlich unvermutet gelaugt Rapid in die Führung. Wesselhk gibt einen scharfen Schuß ab, den Fabian roibinsonierend nur zurückschlagen >kann. Die Verteidiger zögern, so daß Wesselyk mit dem Nachschuß das erste Tor erzielen kann. Die Hakoah ist aber weiterhin im Angriff und Grünwalld stellt tu der 36. Minute nach" einem Fchler Kolars den Ausgleich her. In den letzten zeha Minuten bombardieren die Hakochner das Rapid-Tor. Köpfe, Mcken und andere Körperteile der Hütteldorfer verhindern aber das Eindringen -de8 Balles ins Tor. Bei einem scharfe« Schuß von GrÄnwald begcht ein gegnerischer Verteidiger HandS im Strafraum. Den Elfmäerstoß verwandelt , Schwach zum zweiten Treffer. In den erfterr zehn Minuten nach Seitenwechsel liegt die Hakoah wieder im Angriff. Grünwald überspielt in'der. achten Minute alles, was sich i?hm in den Weg stellt und echielt das dritte Tor. w lassen Pollak und auch Guttmann nach, wchuvch Rapid da8 Uebergewicht erlangt. Die Hütteldorfer, bei denen Wvndrak und Kirbes Platz getauscht haben, können aber erst drei Mnuten vor Spielende durch Wesselyk einen Treffer aufholM. Amateuve—Srmmeving 3:1 (0:1V Harter Widerstand der Untttlegenen. Simmeringer-Platz. 1L.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retfchury. t Amateure: Lohrmann; Povovics, Tandler; Briza, JerÄ Konrad. HM; Hierländer, Geyer, Schaffer, Weser, Cütti. S i m m «ring: Aigner; Jra, Musil; Ehrlich, Roscher, Baunigartner; Hauswirth, Danis, Horvath, Dmnser, Gliwitsch. . ' Dieses zum Semifinale der Cuptotckurrenz zählende. Spiel stand auf einem sehr anschnlichen sportlichen Niveau. Trotz desziffernmäßig überlegenen Sieges war von - einer dauernden Ueberlegenh-eit der Amature nichts zu schen, da die Violetten zwar, insbesondere nach der Pause mchr in Eingriff waren,, die schnellen und energischen Vorstoße der Simmeringer aber immer gefährlich blieben. Die Sieger hatten im Angriff, in dem die Flügel und der Merraschend eifrige Schaffer hervorrag^en, ihren 'besten Mannschaftsteil. HM war sehr schwach,, hingegen ist die ganze Hintermannschaft aut in Form. I Bei den. Simmer-ingern bot M-nsil eine Glaugleistung. Maner war anfangs ausgezeichnet, später unsicher. Die Deckung Melte Alle Arten von Kommandlte dar Kroatischen Eskomptebank, Agram Kreditmd B&nkgescKiften Wie», I* SeitZerfl&lfe 4 ,E^Ä“ Warengeschäfte 10485 TelegramthadresM: