Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1912 (12.6.1924)
- Date
- 1924-06-12
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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'»“* n« i>;*wwwv»”4 ,'- "*rwi'*v yt» 5^ Skr. ISIS Wien, Donnerstag Dir Bom>k halbe unsolide Gesch-äsie gemacht, a la Baisse spetu- .- liert, Ka-uf.an>fträge von Ksieirtm nicht auSgefichrt und darauf gchaflft, sft am Liefevtage zu niedrigen Kursen evstcheir zu können, akso daS praktiziert, was man „Jn-sich-Geschäfte" normt, nm den Zwischengewinn emstecken zu könnm. Die Ban! HMe den Schaden für die verfehlte Spekula t ton zu tragen, und da damM ununterbrochen arr der Börse steigende Tendenz herrschte, war der Schaden ein großer. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, daß die iir Verwahrung gegebenen Effekten angegriffen wurden, um Abgänge zu decken. Als im Mlsgleichsv>erfahren eine Aufnahme der Aktiven erfolgte, ergab sich als Uebevschuß eine Schuldenlast von etwa 1.700,000.000 Kronen. Die Aktiven betrugen etwa 335 Millionen, die Gläudigerforderung en zwei Milliarden. Die Anklage führt ft wer an, daß Josef Oswald Wert« um etwa 100 Millionen Kronen beiseite geschafft halbe. Bat der gestrigen Verhandlung vor einem Schöffensenat ggb der Erstangekl-agte, Heschästsmitinhaber Josef Oswald, zu, daß die Bank durch die „Jn-sich-Geschäfte" schwere Verluste erlitt.., — -Präs.: Wann haben Sie die Insolvenz, der Firma erkannt? — Angekl.: Ich hatte die Immobilisierung erikannt. — Präs, (ihm ins Wort fallend): Den Ausdruck bitte ich, nicht zu gebrauchen. Das ist ein momentan zu moderner Ausdruck. Es war mchr als eine Zahlungsstockung. Es war eine Zahlungsunfähigkeit, bet der Oie noch mit der Möglichkeit rechnen konnten, aus der Zahlungsunfähigkeit herauszukommen, wenn die Kurse a-n der Börse steigen. — Angekl.: Eine Zchlungsstockung in dem Sinne kann eigentlich bei jeder Bank eintveten. — Präs.: Min, Herr Oswald, das hängt doch von der Fundierung einer Bank ab. Der Angeklagte muß schließlich zu geben, daß ein geheimes Safe in seiner Wohnung bestanden habe, dessen Existenz er bei der Revision nicht mit geteilt habe. Er will jedoch nicht zugeben, Werte von etwa 100 Millionen Kronen beiseite geschafft und seiner Mutter mit der Weisung übergeben haben, sie möge angoben, sie seien Eigentum ihres Schwagers. Daß ein Mont zur Zeit der Zahlungsschwierigkeiten noch 20.000 tschech. Kronen erlegte, habe er erst nachher erfahren. Die Barck hätte bis mittelbar vor dom Zusammenbruch Einleger und Aufträge angenommen, um kein M>ißtvanen zu erwecken. Der Angeklagte Pick gab an, daß er seit sechzehn Jahren ein Bankgeschäft beisitze. Das für die Dvcchtindustrie-A.-G. nötige Kapital von 45 Millionen Kronen hätten sich -die Firmeninhaber durch Verkauf von Börsenpapieren, die zum Teil Kommittenten gehörten:, verschafft. Die Angeklagten hätten geglaubt, durch den Verkauf von 85.000 Jevgitsch-Mtien an der Börse so viel zu veMenen, daß sie nach der Bezahlung ihrer Schulden noch einen großen Nutzen gehabt hätten. Diese Spekulation sei aber mißMckt. Man habe es versucht, das Geischäft cnr die Nordisch-österreichische Bank zu verkaufen,, um einem Ausgleich auszuwoichen. Der Angeklagte Moritz Ben esi bchauptete, bei Beginn der Jergitsch-Aktion noch oflto gewesen zu fein. Er gab zu, seiner Tochter «me große Anzahl Jergitsch-Mtien geschenkt zu haben, doch sei dies zu einer Zeit gewesen, als das Geschäft noch aktiv war. Die BerhaMung wurde hierauf auf heute vertagt. Wiener Morgenzeitung. 12. Juni 198^ Die The des Dr. Robitzek. Da8 Zivillandesgericht verhandelte gestern in fortgesetzter Verhandlung über den Ehetrennuntzsprozeh, den der praktische Arzt Dr. HanS R o b i tz e k gegen feine Frau angestrengt Ham. Wie erinnerlich, hat Frau Margarete Robitzek am 19. September 1923 «in ihrer Wohnung gogen ihren Gatten zwei Schüsse abgegeben und ihren Gatten schwer verletzt, so daß derselbe derzeit einen zerschmetterten Arm noch im Verbände trägt. Die Frau wurde^wegen Mordversuches dem Äändesgericht kn Strafsachen einge-uefert, doch wurde das Verfahren gegen sie eingestellt, weil die Psychiater erklärten, daß sie die Tat im Zustand von Sinnesverwirrung verübt habe. Frau Robitzek besand sich bis vor sechs Wochen am Stemhof und ist jetzt als geistig gesund entlassen Worten. Die Ehe War aus Liebe geschlossen worden und jetzt liegt ein gemeinsamer Antrag aus Ghetveunung wegen unwioerstWcher Abneiguua vor. Nachdem beide Teile des. langen und breiten ihre unglückliche Ehe erörtert hatten, konstatierte der Richter, daß beide Ehegatten Wirtschaftlich bereits ihre Verhältnisse einverstäMich geordnet haben mh daß die Frau keinerlei Ansprüche ge^en chren Gatten «ins Mimentierung erhM. Der Richter beschloß, das Urteil Mer das SinverstäMiche Ghetrennungsbegchren im schriftlichen Wege den Parteiett bekanntzugeben. Obdachlosigkeit — kein Eittwenduitgsgrund. Das Zivillandesgericht als Rskursgericht hat übereinstimmend mit der ersten Instanz entschieden, daß di« Dienstwohnung eines gekündigten Staatsangestellten auch dann zu räumen ist, weM der GeMMgte hierdurch obd»achl öS wird. Der. Angestellte der staatlichen Wirtschaftsgmppe rm Guvgeüland Josef Barbasch war von der Bundesverwaltung gekündigt >!vordm und hatte die Auslosung des Dienstverhältnisses ohne Einwendung zur Kenntnis genommen. Dagegen bchielt er die Di-enstwchnung werter, weil er eine andere Wohnung Nicht bekommen könne. Der österxeich Esche Bundesschatz brachte nün ge.ysn ihn beim Bezirksgericht Neusisdl am See die Klage , auf Räumung der Dienstwichnnna ein. Der Geklagte wendete Mnw-glichkelt der Leistung ein, oa er, was eines Betveises nicht bedürft und gar nicht bestritten werde, unmöglich eine andere Wohnung finden könnte und daher, wenn er die Dienstwohnung räumen müßte, obdachlos wäre. Das Bezirksgerichte gab der Klage des Bundesschatzes Folge und verurteilte den Geklagten zur Räumung der Dienstwohnung, da'derselben mit der Auflösung des Dienstverhältnisses der Charakter der Dienstwohnung fehle und die Einwendung der Obdachlosigkeit-nicht maßgelbend fti Mit der gleichen Begründung hat das Zivillandesgericht (Vorsitzender Hbsvst Dr. Lichtblau) die Berufung des Geklagten a b g e w i e s e ir.. Alle Arten von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kredit- und Bankgeschäften I. S®itZergaf«e 4 “Äbl“* Warengeschäfte Telephone: 60-4*82, 60*4*93, 63*4-85, 64*4*42, 68-4-78, 69-4*82 i0465 Telegrammadresse: Frapobank Volkswirt. re» internationale Balutenmarkt. Besserung des französischen Franken infolge deS Regierungswechsels in Frankreich. Die französische Währung, die entsprechend den Nachrichten über die Regierungsbildung wochenlang äußerst schwan-. kend war, hat sich gestern wieder geckräftigt. Nur selten exponierte sich in letzter Zeit die Stützungsaktion der Bance de France, die erwiesenermaßen eine Stütze Millerands und seiner Regierung war. Sie hofften, durch Kurseinbuße des französischen Franken die Abgeordneten zu einer mchr rechts orientierten Regierung zu bewegen. Nun, da. die Neuorientierung der französischen Politik klar wich, setzt eine' erhebliche Steigerung des französischen Franken auf den internationalen Handelsplätzen ein. Zur gleichen Zeit macht sich ein echöhtes Interesse für die deutsche Währung auf den Welthandelsplätzen bemerkbar. Die Verhandlungsbereitschaft der französischen Regierung verleitet zur Annahme, daß die Kreditforderungen Deutschlands in Amerika zur Durchführung gelangen werden. Es besserte sich der französische Franken in Zürich von 28.50 auf 29.40. Devisen- «nv Valvtenknrse. (Mitgeteilt von der Oesterretchischen Nationalbank.) Vista Amsterdam s. \ holl. Gulden Agram 1 jux. Kronen . . « Belgrad 1 Dinar . . . . . Berlin* l deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei* . ... Lhrlsilanla 1 nOrweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Krönor London 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas .. . Mailand 1 Lire . . . . . . 3084,- : sniJ6.- 3084.- 3096— New York 1 Dollar . . . . - Barls 1 Prancs ... ... - Brax 1 Ischechc-slov. Kronen Sofia 1 Lewa ...... Stockholm 1 schwedlscheKronör Warschau** 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs , Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar aulw, „ » , kleinere . , Belgische Noten 100 Francs » Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . wo . , * kleinere. , Dänische Noten 100 Kroner . Deutsche Noten*...... ■ . 100 . > , , kleinere* , . . Engl, Noten von 5 Llvrest, aulw. * . kleinere .... Französische Noten 100 Francs Holländische Noten 100 Gulden Italienische Noten v. 100 Lire aulw, , » kleinere . . , Jugosl. Noten missest, zu 1000 Dinar ■ * » 100 s , , » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten kleinere** Rumänische fcoten zu 1000 u. 500Lei » kleinere . » . Buss. Noten (Romaii.) zu 500 Rubel . . . 100 . .09 kleinere » , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not, v.lOOOaufw, i» , kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. v zu 10.000 Kr. ... . , kleinere . . . . . * Für 1000 U.-Mark, ** für 1 Zloty aufwärts. 11. Juni 10. Jnnl Geld Ware Qeld Ware 26621.- 26720.- 21620.- 26720.- 828.- 832.- 840.- 844.- 828- 832.- 840.- 844.- 16.85 17.25 ' 16.90 17.20 3134.- 3146.- 3119.- 3131.- 0.76 0.82 0.76 0.82 311.— 313.- 307.- 309,- 9560,— 9600.- 9560.- 9600. - 11920,— 11950,- H92n,— 11980,- 366310.- 307300.- 3Ö63LO.- 307300,- 9430,- g470.- 9430,— 9470,- Sie Situation auf den polnischen tzssektenböksen. (Bon unserem Berichterstatter.) Warschau, Ende Mai. Mit dem 1. Mai haben alle polnischen Börsen, und zwar in Warschau, Lemberg, Posen und Krakau, ihre Kursnotierungen nach der Parität 1,800,000 Mark für einen Zloty auf die neu e W äh r u n g umgestellt. Der erste Monat der neuen Währung auf den polnischen Effektenplatzen verging jedoch unter Verhältnissen, die zu keimn großen Hoffnungen berechtigen könnten. In den fünf Jahren der Inflation und Markentwertung, gewöhnte man sich in Polen an eine ständige Valuten- und. Devisenhausse, die der wirksamste Schutz gegen die Geldetttwertung war. Im Momente der Valutastabrlisieruug verloren jedoch die Effekten den Nimbus des Schutzes vor der Delvavation und bleiben nur mehr der Gegenstand der Börsenspekulation. Der nuU schon gegen fünf PtoNate an-, säuernde ALbröckelungsprozeß, scheint nicht Nachlassen zu wollen. Im allgemeinen geht die K nrsderout e auf den polnischen Börsen mit ihrem Tempo allen westeuropäischen .70935,- 3712,— 71185,- 3723.— 70935«- 3572.- 71185— 3588— 2077,— 2087.- 2077,— 2087—- 498,--. 502.- 408.— 506— 18670,- 18730.- 18820.- 18880— 12490,- 12540.’- 12485)- 12535— 70460,- 70860,— 70460.- 70862— 70360.- 70760.— 70360.- 70760— 3h95. - 3125.— 3075.- 3105— 480.— 488.- 482.- 490— 46o!- 468l— 462!- 47o!— 11780.- 11866.— 11780.- 11860— 16,20 16.60 16.30 16.70 16ÜÖ iilsö 1ö!20 ic!6o 304500,- 3061®.- 305900.— 304500.— 306100— 3o4t0o,_ 304310.- 30*900— 3685.- 3715.— 3545— 3575— 2«i20.- 26520.- 26320,— 26580— . 3090,— 3110.- 3090— 3110— 3060.- 3080.- 3060— 3080— 825.- 831.- 835— 841— 815.- 82l'.- 825— 881 — Q440.— C520.- 9440— 9520— 13730. 13870.- 13630— 13770— 13530.- 13670.— 13430_ 13570— 305.- 310.— 300.— 3o4— 206.- 300.— 290.— 294— 18460,— I856o!- 18610— 18710*— 12410,- 12490.— 12360— 12440— 9310,- 9390.— ^10— 9390— 2064.- 2080.- 2062— 2078— 205»(^ 2275.- 2057— 2073— 0,71 0.77 0.71 0,77 "ö'66 Ü72 *Ö!Ü *0.72 Börsen voran. Der gewaltige Kurssturz auf den Börsen kann bei einer längeren Dauer die Zahlungsfähigkeit der Handels- und Jndustriekreise und in weiterer Folge die ganze Sanierungsaktion beträchtlich gefährden. Bis jetzt hat die Regierung nichts getan, um die Situation zu bessern. Zwar hat Doktor Grabski von der Erhöhung der Börsensteuer von 8 auf 12 pro Mille abgesehen, jedoch das Gesetz umgeändert,! daß diese 8 pro Mille von jedem angefangenen Betrag von! 190 Zloty zu zahlen sind. Dies bedeutet für den kleinen Aktionär eine gewaltige Erhöhung der Steuer. Eine große Rolle; spielt der seit Monaten andauernde BargeldmangeI,< welcher immer größere Dimensionen annimmt. Die Hoff*, nungen, daß mit' dem Zloty der Bargeldmangel schwinden^ wird, haben sich nicht bewahrheitet. Die Bank Polskr hat für: die ausgegebenen Banknoten ständig eine 60prozentige Deckung: zu behalten beschlössen, obzwar 30 Prozent üblich sind. In-! folgedessen werden nur 300 Millionen Zloty emittiert, ein! Betrag, der für die Bevölkerung Polens (30 Millionen) mt* bedingt zu klein ist. Wer Geld für Steuerzwecke oder zur Ab-! zahlung der Vermögensabgabe benötigt, muß seine Slktien jitj Verlustkursen verkaufen, da es noch immer unmöglich ist,, Aktien zu lombardieren. Die Banken haben zwar ihre Bereit-j Willigkeit zu diesem Schritt gezeigt, verlangen aber von der Regierung die dazu benötigten Kredite. Die Regierung korznte darauf nicht eingehen, da sie nicht einmal die dringendsten Kredite für die Industrie verschaffen kann. Die Banken erhalten fast gar keine Spareinlagen, führen auch schr wenig Kontokorrentrechnungen, dr alles Geld privat vergeben wird. Der offizielle Zinsfuß beträgt auch 24 Prozent pro Anno, die Banken zahlen in Kontokorrentrechnungen 18 Prozent pro Anno, privat zahlt man aber bis zu 12 Prozent pro Monat.' Eine große Rolle spielt auch bei der Tendenzgestaltung die Div'idemdenpolitik der Gesellschaften. Für daS Jahr 1928 zahlen die MieNgesellschaften ganz lächerliche Betrage. Die Aktionäre kommen schon darauf, daß die Aktien in, erster' Reihe ein Dwidendenpapier und dann erst ein Spekulationsobjekt vorstellett und. befassen sich eingehend mit den Ertragnissen der Papiere und hier machen sie sehr traurige Erfahrungen. Große Aktiengesellschaften, wie die größte Zement' fabrik in Polen in Golleszow, Petroleumges. Gebrüder Nobel usw. zahlen keine Didtdenden. Großbanken wie Hypothekenbank, zahlt 15.000 Mark (120 K.) pro Aktie. Die War schauer Eskomptebank, die größte Bank Polens, zahlt zwar eine 4000proz'entrge Dividende des Ausgabekurses, vom heutigen Kurs aber ist es 1 Prozent. Die Situation des Wiener Marktes verschärft un-i verkennbar die Krise auf den polnischen Plätzen, da diese, ständig mit Wien arbeiten. Während der Schwächeperiode auf! dem Wiener Platze werden große'Aktienpakete aus Men ausgeboten, da dort zahlreiche Arbitragewerte vorhanden sittd^ Diese Werte stehen auch die ganze Zeit im Vordergründe der Kursverluste. Jede vorübergehende Besserung verstaut bald, dr die Spekulation jeden kleinsten Gewinn sofort realisiert.) Solange der Bargeldmangel andauern, die Situation sich in Wien nicht dauernd bessern und auch das Auf»! wertungsgesetz für Aktien nicht erscheinen tpird, kann man mft* einem stabilen Tendenzumschwung nicht rechnen. , ) ■; Die folgende Tabelle zeigt die Kursverluste der wichtigsten Ärbitragewerte seit dem 1. Februar, wo die Effekten nädjj einer kleinen Deronte fester waren, im Vergleich zum Ä0. Ma^ 1. Februar ' 3Q. Mai in Zlo th Hypothekenbank ...... k . 1.97 9.72 Malopolskibank.. 1.76 0.90 Zftleniewskt . . , . . . . . . 31.- 10.- Chodorow. 16.88 4.70 Tepege. ... 8.60 ' 2.30 Galiz. Montan.. 18.54 5.40 Lemberger Brau.. . 20.51 7.30 Rclkszatva. . . - . ....... 10.36 2.75 Gazy ............ -3.50 m. s. Ser Kampf zwifchen Sollar nnd Sterling. Aus Louidon wird dem „Wirtschastsdienst" gemevdet: Mit eigentümlichen Gntpfindungen und. mit großem Mißmut hat; man in Cütykreisen die Anregung des Federal Reserve Board. zUr Einführung der Dollar-Wahrung' m Deutschland aufgenoMMen; bei der auslschlöggebenden Bedeüitnng Amerikas für . die Geisuüdung des Geldwesens in Europa, betrachte: man nicht mvt Unrecht diese Adgung als eine der wesentlichsten Dödingüngen für die notweichi-ge finanzielle Hilft und sicht in der zu veslangenden Umstellung der deutschen Währung auf Dollar nichts anderes als einen weiteren Schrity >L8 bWrrige AusgleichszenitriM für den internationalen Handel von London nach Now-Vörk zu verschieben. Aus diesem Bestvöben der : Dervinigten Sta-aten, den Dollar auf dem Wege Wer Deutsch- . land zur Welchervschafr.zu sichren und der Unruhe in der eng- I lischen Finanz, über die Möglichkeit eines Erfolges, ist logischerwetss für Plisseeröcke WtMt.l*ADt.6R«ASairr' 0131003101000131024801