Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1910 (10.6.1924)
- Date
- 1924-06-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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ftt. lftÖS Men, DiertSlaiA zu bchoben. Doch gelingen solche radikale Maßnahmen bezüglich der Abänderung der schlerhasten Lebensweise im gewohnten Milieu, inmitten der aufregenden Geschäfts- und Familienfovgen nur selten, weshalb bei solchen Patienten auf eine Entfernung aus der gewohnten Umgebung in eine ruhige Oertlichkeit, Landaufenthalt oder Kuranstalt, mit Ausschaltung jeder beruflichen Arbeit für einige Zeit zu dringen ist. Bei schwerer Kranken ordnet der Arzt ohnehin die Bettruhe an, die dann noch leichter die nötige Isolierung von allen schädlichen Einflüssen der Familie und der Berufes ermöglicht. Leider findet der Patient selbst bei der größten Liebe nnd Opserfteudigkeit der Angehörigen im Haushalte oft nicht die entsprechende Krankenpflege.' Wenn schon die nötigen äußeren Verhältnisse, wie geeignete Wchnräume, entsprechende bequeme Einrichtung, die notweMgen HLlfS- und Geldmittel zur Verfügung stehen, so fehlen der häuslichen Krankenpflege häufig die große Erfahrung uud die Kenntnisse für «ine gute Krankenpflege. Mit liebevollem Eingehen auf die Wünsche des Kranken ist diesem nicht immer gchient, ein bißchen fester Wille und Autorität, .Geschick, Verständnis und besonders Geduld sind das notwendige Rüstzeug zu einer guten Krankenpflege. Auch eignen sich Personen, die allzusehr mit dem Herzen dem Kranken nahestehen und in steter Angst und Sorge um dessen Schicksal bangen, nicht Kr die Pflege eines Kranken, eine, geschulte Krankenwärtevtn tut hier bessere Dienste, wobei noch immer genug Arbeit den Angehörigen bei der Überwachung und Oberleitung übrig bleibt. Aber auch dort, wo nicht unbeschränkte Hilfsmittel bei der Wartung eine- Patienten zur Verfügung stchen, läßt sich in bescheidenem Rahmen viel für den Kranken tun, wenn daS nötige Verständnis Kr die zu einer Gesundung notwendigen Bedingungen vorhanden sind. Zu diesen günstigen Lebensbedingungen des. Kranken gehören die Herrichtzmg des Krankenzimmers,..Kr dessen Reinlichkeit, Lüftung, Wärme besonders gesorgt sein muß. Schon die Haftung der Krankenlagers, dessen peinliche Reinlichkeit von großer Wichtigkeit für den' Ausgang jeder längevdauernden Krankheit ist, ist ein Kunststück, das gelernt sein muß. Selbst der Schwenkranke bedarf täglicher Hautpflege, besondere Beachtung erfordern die Körpevstellen, die einem be- ' ständigen Druck ausgesetzt find, wie Kreuz, Hüften, Fersen. Diese bedürfen täglicher spirituoser Einreibungen und können faltige Unterlagen zu gefährlichem „Aufliegen" des Kranken führen, dqS - sich in schwer heilenden Geschwüren kundgibt, dem durch Wasser- und Luftkissen Vovgebeugt werden kann. ' . / r - Die Schonung der Körper- und Geisteskräfte des Pa-, tienten erfordern vor allem absolute Ruhe der Umgebung, die leider unter der meist lästigen Teilnahme der Verwandten und Bekannten. Met. Besucher bringen durch ungeeignete Mitteilungen, die Familienereignisse oder Geschäfte betreffen, leicht Unruhe und Aufregung ins Krankenzimmer. Quälende Gedanken , verfolgen dann den Patienten, der vom Schlafe gemieden wird. Unangenchme Ereignisse sollen nach Tunlichbeit ferngehalten werden, jedenfalls ist die unangenehmste Gewißheit dem Kranken weniger gefährlich, als Geheimnistuerei und Tuscheln im Vorzimmer. - Der schwierigste Teil der Krankenpflege fft die Ernährung des Kranken, dessen Organismus unter veränderten Styfstvechselbedingungsn steht. NahrungSbedürKiS und Der-: dauungStätigkeit sind stark herabgesetzt, andererseits soll stärkere Entkräftung vermisden werden. ES bedarf besonderer Sachkenntnis und großen Verständnisses, um bei der Auswahl der Nahrungsmittel und Getränke die entsprechende, dem Kranken genehme Form nnd Zeit zur Aufnahme zu finden und allen Anforderungen; an Ruhepausen, Schlafbedürfnis, Nahrung- und, AMeiherabreichnng nach Lvztlicher Derortdmung gerecht zu werden. Dem fiebernden Kranken werden nur. leicht verdauliche NahrungSstoffe, stickstoffhaltige. Leimstoffe und Kchlchhdvate, in Form von leinchaltiMMeischWpen und GeleeS over als Stärkearten inFormvonSchleimsuppen (Hafer, Weizengrieß, Reismchl, Zwieback) zugeKhrt. Alles Gewürzte und Extraktreiche ist zu meiden. Als Getränk zieht der Kranke kaltes Wasser vor, dem matt' kleine Mengen Sodawassers, Fruchtsastes oder Weins zufügen kann. Bei Besserung der Magenverdauung setzt man den Suppen Milch uird Eigelb zu, gibt Kaffee und Tee, spater haschiertes oder faschiertes Fleisch oder Huhn, daneben Kompott und Gemüfepürees. Besonders ist für Abwechslungder Speösen zu sorgen und ans Pie Neigung des Kranken Rücksicht zu nehmen. Geruchs¬ und GeschmackSovgane sind während der Krankheit schr empfindlich, weshalb auf peinliche Reinlichkeit der Speisen und des Geschirres zu achten ist Widerwille und Ekel des Kranken weiden allM leicht herausgefovdept. Es wäre noch viel Wer Häufigkeit der. Mahlzeiten, die Ausnützung' des plötzlich erwachsen. Appetits, Schlafbedürfnis, Zerstreuung deß Patienten zu-sagen. Doch über all die? .giht es'keine einheitlichen Richtlinien. Jeder Fall erfordert aWere Maßnahmen, die eine verständnisvolle, opferbereite Kranken- Pflege immer mit Unterstützung des AvzteS. zum Wphle deS Kranken finden wird. Aerrtllcher FraaÄaste«. Tbc. Als Eingangspforten Kr die Tuberkulose kommt hauptsächlich die Effvatmung bazillenhaltigen Auswurses urth Staubes in Betracht. Auch ooS Sprechen und Anhusten Kranker kann geWpden, Besuchen Sie hie Tuberkulosenausstellung, 2- Bez„ ZiOusgasse 6a. — K. R. Lg. Bei den Maden« würmew der Kicher kommt es darauf an, die SMttnfMion durch die Gier zu vermeiden, die, mikroskopisch klein, an den Fingern haften bleiben und wieder in den Darmtrqkt' dürch den Mund gelangen.' Daher peinliche Reinlichkeit , bei -der Darmentleevung. Händewaschen. Tragen von' geschlossenen Hosen auch während der Nacht, — Klang. Empfehle hie Impfung zu wwoerhoilen. Gegeii dep Schweiß einreiben der FM mft lYprozeNtigM FormaftuMpitus durch Whrere Tage, häufiges FützSad und häufiger Sockenwemel.' ' Wieüee Morgeirzeitung. 10. Juni 10K Gelte» Die Pfingstlpiele. Der Besuch war schwach und auch die Spiele boten nur teilweise guten Sport. Am Mgünftigstm schnitt.feie Hakoah ab, die an beiden Tagen unterlag und nicht Mm einzigen Treffer zustande brachte. Divise Mißerfolge sind neben minderen Könnens auf großes Pech zuvückzuführen. Die Vienna war der einzige Kaalitionsversin, der einen Sieg ervmg. Bon den Gästen war der D. F. C. der .oettaus bessere, doch Web auch er maches schuldig. Di« Bslgier repräsentieren gute Wiener zweite Klasse. Nachstchönd die Berichte: Rapid—Royal F. C. 0 r 0. Aortplatz Hohe Wart«. 15.000 Zuschauer. Schiedsrichter Wagner. _ „ Rapid: Kolar; Regnart. Schlosser; Richte^ SePPl, Wagner; Wondrak, Prohaska, Kuthan, Bauer, Wessely. Royal F. C.: Caudron; Beugnier, De Groöf; Care-, mans, Augustie, Ed. Bastin; Simons, Wertz, Thiron, Van Echelpoel, Des. Bastin. Der Royal F. C. brachte eine überaus sympathische faire. Mannschaft nach Wien, die sich ein altes System, Kick und Rush, zurechtgelegt hat. Es gibt schr wenige technisch gut ausgebildete Leute in diesem Team, dessen Hauptstärke in der kolossalen Schnelligkeit ihrer Stürmer liegt. Hochklassiges Material bilden nur der Torwächter, Caudron sowie Bougnier, die übrigen kommen über unseren zweitklassigen Durchschnitt nicht hjnaus. Der berühmte Außenstürmer Des. Bastin, von dem man sich so viel versprach, konnte nur zu Spielbeginn einige schöne Läufe vollbringen, im späteren Verlaus bewies auch er, daß er nur schablonenmäßig arbeiten kann und kam nicht mehr zur Geltung. Die Belgier hatten einige gute Torchancen, doch Schießen scheint man in Antwerpen überhaupt nicht gelernt zu haben; eine derartige Unbcholsenheit vor dem Tore hat man noch selten von einer Mannschaft gesehen. Rapid hatte weitaus mehr vom Spiele, die Mannschaft gefiel um vieles besser als gegen Hibernians, und daß sie aus diesem Treffen nicht siegreich hervorging, ist nur einem ungemein großen Schußpech zuzuschreiben. Nicht weniger als vier Stangenschüsse waren das Produkt ihrer zahlreichen Angriffe und die übrigen oft glänzend ausgefüchrten Torschüsse wurden eine Beute Caudrons. Rapid greift sofort an, doch Bauer verschießt. Gleich danach läßt Wondrak eine Chance unausgenüht. Ein Angriff WeMys ergibt Korner, bei dem der abwebrende Caudron unterlaufen wird. Einmal verfehlt Caudron das Leder, De Groof erhascht es und rettet zur Ecke. Des. Bastin verschießt hierauf ebenfalls und auch Wertz läßt eine Wanee unausgenutzt, als Kolar das Tor verlassen hatte. Dauer produziert seinen ersten Stangenschuß. Wondraks Schuß prallt ebenfalls von der Latte ab. Rapid erreicht vor der Pause vier ergebnislose Korner. Nach dem Wiederbeginn erscheinen die Belgier in den Dressen der Vienna. Simons Zenter wehrt Kolar ab, da8 sich ergebende Gedränge löst Bastin durch Danebenschießen. Die Belgier erzwingen einen Korner. Nach Abwehr einiger schöner Schüsse durch Caudron bombardiert Bauer wieder die Stange. WesselyS Prachtschuß verfehlt knapp das Ziel. Dan. Echelpoel ist der nächste „Vernebler". Dann vergibt Simons noch einmal Kr die Belgier und Wondrais Bombe streicht knapp Mer das Gehäuse. D. FC. Prag^-Hakoah 5:0 (1:0), Hohe Warte, 12.000 Zuschauer, Schiedsrichter Braun. D. F. C.: Korheny; Kuchmka, Wachtleir; Krombholz, Ottowah, Mährer; Strand, Pate?, Sedilaeek, Leß, Hennebevger. Hakoah: Duldig; Scheuer, Pollak; Fvield, Grüns elid. Heß; Weiß, Schwarz Häusler, Gvünwalid, Wortmann. Die Hakoah towlb derzeit von einem unglaublichen Pech verfolgt. Abgesehen davon, daß Katz noch immer wicht spielen kann und Gold abtrünnig geworden ist,, mußten die noch nicht bevgeiftellten Spieler Scheuer und Dnldia herangelzogen werden. Damit war das Mißgeschick der Hakowh aber noch nicht vollstäMg. Neuseld und Guttmann erkrankten am vergangenen Freitag an Gvippe> so daß die Hakoah auch ans Liefe beiden SpiÄer verachten mchte. Es ist klar, daß eine derart geschwächt« Elf sich im zwischenstaatilichen Wettbewerb nicht behaupten kann, um aber dia-s Unglück vollständig zu machen, kann noch Wgestellt werden, daß die Hakoah an-beiden Tagen sehr nnMcklich kämpfte. Die Hakoah hatte im Treffen gegen D. F. C. gleichviel vom Spiel. Bor der Pmffe lag sie sogar länger W AngeW^ als ihr Gegnerv und auch nach Seitenwechseil ivar der Kampf vis zum Stande 9:0 offen. Erst im Endspurt, als die Hakoah inifoil^e ihres Mißgeschickes zuisiarmnenbrach, gewanmen die Prager die Oberhand. Da die beiden Flügelstürmer Evsatzlente waren, pflegte der HakoÄh-Angriff ein Jnnenspiell, das auf Schwarz eingeistellt Mar. Dieser gab auch einige prachtvolle Schüsse ab, doch hatte er mit ihnen kein Glück. Häusler war weich und GrünwM hatte Schußscheu. Wortmann 2 und Weiß sindöesne FlügÄstümrer,. Gvünfelld der den MiMe stÜMerposten einnahnr, kämsffte sehr aufopfernd. Einen guten Tag hafte auch Frich^ der seinen Flügel Nichtig abdeckte.' Der zwevte Fkngellälufer Heß hingegen erwies sich als schr schwach, er trug auch an Pep Misten Berlufttreiffern seiner.Mannschaft die Schuld. Heß ist langscm:, welcher Mangel sich um so mchr Wlhar Machte, als hinter ihm der elbensv langlsame Pollalk - MM. Scheuer ist noch immer wicht hergesteltt, so daß er alle MeWe zulfamimennchmen mußte, um den Kcnnpf' durchzustchen. Bejaredflichevweise war seine Leistung mäßig. Dulofg, der E chensails noch nicht gesund ist, hätte vielleicht den einen oder L>en anderen Treffer vechindern können.^ l Der D. F. C. zeigte, nachdem ^er den Sieg fichergestellt batte, gutes Spiel. Als ganz hevvorrcvgende Kraft erwies sich der freue, ans Ungarn importierte Tormann Kocheny ~ linke Verteidiger Wachtler war schüvach. Diese Tatsache allein hätte für die Prager vechängnrWvll werden können, wenn Neufeld zur Stelle gewesen wäre. In der Deckung war Wahrer der beste, Kleine Leistung wurde aber dadurch herab-- gedrückt, daß er sehr derb spielte. Im Angriff eriwiesen sich die beiden Wiener Patek und Strnad^ als btc besten. Dies wurde für die Hakoah mnso verhängnisvoller, als Heß, wie eingangs erwähnt, den Flügel nie halten tonnte. Auch die übrigen Stürmer waren gut, doch spielten Sed'latschek und Leß recht derb. Der Spielcharalter war scharf wobei beide Parteien gegen die Regeln der Fairneß sündigten. Einen sehr schwachen Tag hatte auch der Schiedsrichter Braun, dessen anmaßendes Benehmen aufteizeud wirkt. Das erste Tor des D. F. C. entsprang einer Abseitstellung und überdies anerkannte Herr Braun ein von der Hakoah dadurch re,Aelrecht erzieltes Tor, daß Schwarz den Tormann über, die Goallinie rempelte, nicht. Die Hakoah ist anfangs mehr im Angriff, doch fit ihr das Glück nicht hold. Die günstigste Chance vergilbt HcNlsler, der ftetstehend aus kürzester Entfernung den Ball über das Tor hebt. In der Folge erweist sich der Tormann der Prager als unüberwindliche Kraft. Dre 22. Minute wird für die, Hakoah vechängnisvoll. Pollak verläßt das Spielfeld, um einen anderen Schuh anzuziehen, und während stiirer Abwesenhelit startet der gegnerische Linksaußen aus klarer Abseitstellung. Sein Flankenball wird von Henneberger mit der Brust in- Tor gedrückt. Die Jnenstürmer der Hakoah spielen im Felde sehr gefällig. Sie verschaffen ihrer Mannschaft auch ein leichtes Uebergewicht, doch mangelt es ihnen vor dem gegnerischen Tor gedrückt. Die Innenstürmer der Hakoah spielen im Felds Linie, Herr Braun anerkennt aber nicht de-n Treffer. Nach Seitenwechsel ist das Kampfbild lange Zeit unverändert. Ziemlich unvermutet kommt der D. F. C. in der 14. Minute durch Patek zum zweiten Tor. Der Prager rechte Flügel dringt immer wieder vor und Sedlatschek erringt in den 29. Minute aus einem Weitschuß den orrttm Treffer. Nun gewinnt der D. I. C. die Oberhand. Patelk ist in der 34. Minute in einem Gedränge zum vierten Male erfolgreich und drei Minuten vor Schluß bringt Leß den Stand auf 5:0. Royal F. C.—Hakoah 1:v (0:0). Schwache Leistungen beider Teile. Sportplatz Hohe Warte. 12.000 Zuschauer. jSch:ed> nchter Werner. Royal F. C.: Caudron; Beugnier, De Gros; Earemans, Augustus Joseph, Ed. Bastm; Theroir, Wertz, Fr. Augustus, De Roel, Des. Bastln. , , Hakoah: Bär; Voaelfänger.. Grüußeld; Ing., Sluzky, Pollak, Wortruann 1; Fried, Wortmauin 2, Grünrvalw. Schwarz, Häusler. Die Hakoyh mußte am zweiten Dag mit einer .noch MväHeren Mannschaft antreten als Tags zuvor, da Scheuer nicht antrat. Von den wenigen Spielern der ersten Mannschaft waren Fried und Ing. Sluzky noch dazu verletzt, so daß dis schwache Gesamtleistung nicht zu verwundern ist. Am besten hielt sich noch die Verteidigung. Bär im Tor gefiel besser als alle seine unmittelbaren Vorgänger. Pollak auf dem ungewohnten Posten des' MitteMüfers ge-fiel wenigstens zeitweise nnd wurde von Ing. Sluzky gut unterstützt. Im Angriff war Schwarz am gefährlichsten. Günnwald . und Häusler waren nicht bei Laune, Fried und Wortmann schr schwach. Bei den Belgiern war von Kombination, noch weniger ’u sehen als bei den Wienem, doch gefielen sie immerhin besser als am ersten Tag. Ihre besten Leute waren der ausgezeichnete Tormann, die Läufen Augustus und Bastin sowie .her linke Flügelstürmer Desiderius Bastin, der auch für Belgien in Paris spielte. Die Hakoah kann von Anbeginn an eine leichte Ueberlegenheit geltend machen. Caudron bekommt gleich zu Beginn einen Schuß Wortnranns zu halten. Kurz darauf taucht das belgische Jnnentrio vor dem Hakoahtore aus, den abschließenden Schuß dreht Bär zur Ecke.' Emiae Schüsse des Hakoah? sturmes streichen über die Latte, dann bekommt Caudron wieder Arbeit. Boi einem ihrer schnellen Vorgänge können die Belgier einen gefährlichen Kopfftoß anbringen, Bär kann dar Geschoß noch mit knapper Mühe meistern. Gleich nach der Pause grbt es einen indirekten Freistoß!;egen Hakoah. Der Ball wiw von Bär aus dem Gedränge »erausaefischt. Kurz darauf kommt Bastin allein durch und endet den Ball unhaltbar in die Ecke. Die Hakoah macht nun verzweifelte Anstrengungen das Spiel wieder 'gleich zu stellen. ist aber vom Schußpech hart verfolgt. Ein prachtvoll geschossener Freistoß Schwarz trifft die Stange. Ein ebenso schöner Schuß desselben Spielers, den die Zuschauer bereüs totsicher im Netz glaubten, wird vom Tormann gehalten. Vienna—D. F. C. Prag 3 :1 (1:1). Gin derbes Spiel. tlhai. Üdwig, tohe Warte. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter ienna: Pacista; Blum, Rainer: Seuffert. Kurz; Fischer, Neumann, Höß, Gschweidl, Seidl. D. F. C.: Koreyni; Wachtler, Kuchinka; Mährer, Jimmy, Krumbolz (Schollinger); Henneberger, Leß, Sedlacek, Patek, Stxnad. - Das letzte Spiel des internDbümakep Turniers brachte den besten Sport oer ganzen Vevastaltnng. Leider wurde der t«unende Kamps jedoch von, beiden Teillen alltzu depb geiführt.- onangebenld waren hierin die Prager. Die , Gäste hatten wicher hm AngrW^ in dem Patek hervochtach^ ihren bOm Mann!)cha!ftsteill. In der Deckung ragte Mahve-r hervor. Leider Wgr er, Moch-Mter der derben Mannschaft der derbste. Die Verteidigung arbeitete schr sicher und Mt in Koreyni' einen Torntastn vom außerordentlicher Klasse. Wachtler kann. es im Foulspiel fast mit Mährer aufuchmen. Koniwari6tt6 der Kroatischen iskomptebank/Ag^ Kredit- und _ Wiesi, I. Seitzergasse 4 ■ Warengeschäfte Tglephew; $Qt4t?2, 6&4$3, Ajk<-4>rttn von Bankgeschäften Telegrammadresse \ Frapebank 8975399019088975