Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1908 (7.6.1924)
- Date
- 1924-06-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Ifc, *908 Wien, Samstag Wiener MorgMzetzung. 7. Juni 1924 IpMtlWg’ffXW Alle Arten von Bankgeschäften Kommändite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I. Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-442, 68-4-78, 694-82 10465 Kredit- und nergasse Warengeschäfte raven) . Telegrammadresse, Prapobank guuahme des Uerreichischen Rotemmlaufei. Die Oesterreichische NationManik veröffentlichte geistern/ den Bankausweis vom 31. Mai, -»essen beiläufige Ziffern dem Generalrat bei der Schlußfassuwg über die Hiuiauiffetzung der Baudrate in der Sitzung vom 4. d. bereits vovgeleigen sind. Es' ergibt sich aus diesem Ausweis, daß zum abgelaulffmn Ultimo recht erhebliche Ansprüche an die Notenbank gestellt worden sind. Bon der Steigerung des effektiven Notenumlaufes um rund 715 Milliarden sind 548 Milliarden ans Mhebungen vom Girokonto zurückzuführen, so daß die Gchamtzirkulation eine Echöhung um 1tz7 MGi.aÄen aufweife. Der Notenumlauf beträgt nunenchr 7555 Milliarden. Ihr entspricht auf der MÄrfeitie die.gleich hohe Differenz zwischen der ZMahme des Eskompteportefeuilles um 368 Milliarden und dem Ausgang an Devisen im.Gegenwert vom' 101 Milliarden Ms dem Barschatz. ' . - . -i- Jn Ergänzung des Berichtes über die vorgestrige Sitzung des Generalrates der Oesterreichischen Natiomlbank wird uns mitgeteilt, daß nach Ablehnung eines von Kosrat Stern gestellten Zusatzantrages zum Beschluß über die Erhöhung der Bankrate auf seinen Antrag noch folgende Resolution zur Annahme gelangte: „Die Regierung möge erwirken, daß ein Teil der Wlkerbundanleihe unter Kontrolle der Nationalbank der Produktion durch Vermittlung der Banken unter noch sestzusetzenden Bedingungen zur Verfügung gestellt wird." Ae BerWentlichunz der Berichtes der BanüommWo». Eine Eingabe des Bankenverbandes. Der Verband österreichischer Banken und Bankiers hat tot einer an das Bundesminfftevimm für Finauzen und an das BundeSkanzlevamt gerichteten Eingabe darauf hmgewiesen, daß die in einzelnen Blättern erlfolgte Veröffentlichung eines Berichtes, den e>nr Mitglied der BarMommisstmu im Sonderausschuß des NwLiroualvates für die Bankkommisfion erstattete, eine Verletzung der die Geheimhaltung des Materials betreffenden Bestimmungen des Bankkommissionsgesetzes beinhaltet, die geeignet sei, den österreichischen Kredit auf -das schwerste zu schädigen. In der Eingabe wird ausgefühvt, daß dieser Bericht, 'der neben Tatsachen Mch füHektwe Eindrücke und Meinungen des Verfassers enthalte, in der vorliegenden Form (da einzelne Mißstände als allgemeine Praktiken hingestellt werden) den Eindruck erwecken könne, als ob das gesamte österreichische Bankwesen dadurch schwer kompromi'tiertwäre. Würde die vorgeschrieibeue strenge Geheimhaltung, deren Verletzung durch MitAicider oder Bedienstete der Bankkommission das Gesetz unter Straffanktion stellt, beachtet worden sein, so wären zwar Form und Inhalt dieses Berichtes nicht weniger zu beanstanden, hätte aber nicht die durch die Veröffentlichnng bedingten Folgen haben können. Der Verband betont, daß er selbstverständlich nicht beabsichtige, die Erhebung und Verfolgung tatsächlich fvstgestellter Mißlbräuche irgendwie zu bchindern, daß aber die Follgen einer solchen Be-vösfentlichung gerade im gegenwärtigen Zeitpunkt besonders bedLMiche ssien. Es müsse dcher mn Wege Liner Untersuchung voMommen klavgestellt werden, wem die Veröfsentliichung zur Last falle, und es muffe dafür Sorge getrogen werden, daß die durch das Gesetz vorgefchviebene GeheimhailtunigspifliHt striktest eingehakten werde. Allgemeine Seftetteichische Bodenireditanltalt. Geschäftsbericht für das Jahr 1928. Dem der Generalversammlung Vovgelegteu Bericht entnehmen wir unter anderem folgendes: Mt der Beendigung des Geschäftsjahres 1923 blickt unser Institut ans das sechste Jahrzehnt seines Bestandes zurück. Die Erkenntnis, daß unser Land für absehbare Zelit außerstande ist, die zur Entfaltung der Güteverzeugwng unerläßlichen Mittel Ms eigener Kraft beigustellen, hat uns den Weg nach den großen Geld- und Kapitalömärkttzu deS Auslandes gewieisen. Micken wir hsute auf das Ergebnis unserer Tätigkeit in den Kriegs- und Nachkriegsjchren zurück, so können Wir föststellen, daß unsere Anstalt die Feuerprobe bestanden und die Neuorientierung unter voller Wahrung ihres österreichischen Charakters ihrer völligen Unabhängigkeit sowie der öffentlichen Rücksichten und Mch deS geschäftlichen Interesses ihrer Künden und Aktionäre vollzogen hat. Die ertfreMtche Tatsache, daß maßgeb-ende Mitglieder der Hautest na nee der westlichen Staaten durch Aktienbesitz TeÄhaber unseres Instituts geworden sind, dürfen wir mit besonderer Befriedigung als einen auch der künfiügen Entwicklung unseres Instituts geltenden Vertrauensbeweis verzeichnen. Was unjsere Wirksamkeit ton Berichtsjahre betrifft, sv hat unsere Anstalt auch im Jahr« 19Z3 an den im Zuge des österwichffcheu Sank-rungSwerkeS notwendig gewordenen umfangreichen staatlichen Finanzoperation vollen Anteil genommen und, so wie seinerzeit der Gründung der Oesterreichischen Nationalbank, numrchr der Begebung der österreichischen Tranche der Bölkevbundanleihe ihre Mitwirkung in weitestem Maße aNgedeihen lassem. Aber nicht nur dem Staate, sondern Mch 'der österreichischen Volkswirtschaft gegenüber dürfen wir uns rühmen, unsere Pflichten erfüllt zu haben. Trotz der ungünstigen, zeitweise sogar kvifenhaften Gestattung der allgemeinen Bechältnisse im Ba>nkgewer'be hat unsere Anstalt im abgelanfenen Jahre Wien sehr büfriedigendeu GcfchästsgLNg aulfzuweiiM. Der immer fühlbarer werdenden Wdknappheiit ungeachtet, waren wir im abgelaufcnen Jahre in der Lage, die Kwditanspvüche der zu unserem Konzern oder zu uuserenl ständigen Kundenkreis gehörigen industriellen und kommerziellen Unternehmungen in sehr Woitem Umfang zu befriedigen und sie mlit dein nötigen Betriebsmitteln zu versehen. Nicht zum wenigsten wurde uns dies durch eine Erhöhung unseres Aktienkapitals von 7,3 aus 10,8 Milliarden Kronen ermöglicht, die durch die Ausgabe von 1,200.000 neuen Mtien bewevfftelligt wurde, wovon zwei Fünftel von den alten Mionüven, drei Fünftel von unlsoren auswärtigen Geschäftsfreunden übernommen wurden, die damit neuerlich ihr Jntereffe an der Fortentwicklung nutzeres Instituts evtoies-en haiben. Durch diese Kapit'alsvermch runig sind unserer Anstalt nahezu Ag Milliarden Krmven M neuen Mitteln zugefloffen, so daß die ausgewiesenen eigenen Mittel der Anstalt mit Ende des Berichtsjahres rund 388 Milliarden Kronen betragen. Im vergangenen Jahve wurden die Mtien unserer Anstalt zum Handel an der Londoner Stock Exchange zugelassen und zu Beginn des lausenden Jahres ist ihre Einführung an den Börsen von Basel, Gens und Zürich erfolgt. In jüngster Zeit wurde die Wiederzulaffung unserer Mtien zur Cote an der Pu vis er Börse von der sranzöfischen Regierung genehmigt. An der Finanzierung des im heurigen Jahre .seiner Vollendung enigegengchenden Ausbaues des Kraftwerkes an der Großen Mühl in Partenstem haben wir uns auch im abgelaüsenen Jahre beteiligt.. Die das Kraftwerk errichtende Öberösterreichische Wasserkraft- -und El-öktriMtsaktiengesellschast („Oweag") hat behufs Deckung ihres wMeven Kapitalsbedarfes^ im Vorjahre, -zunächst-. Narn-maLe 1,000.000 Schweizer Franken und Nominale 200.000 Dollar 8prozenÄge PriorMsanleche begeben, die im Weye öffenMcher Zeichnung mit günstigem Ergebnis placiert wurden. Gleichzeitig hat ein Bankenkonsortium 16 Millionen Stück Stammaktien der „Oweag" aus feste Rechnung erworiben. Zur Beschaffung weiterer Geldmittel hat' die Gesellschaft sodann bei einer unter Führung der Bank für ^elektrische Uniernchnmngen in Zürich aus hervorragenden Schweizer Banken und BaNffivmen geibildeten Schweizer Gruppe, der auch unsere Anstalt angehövt, ein aus den EinnahmeÄberschüssen zu amortisierendes Darlehen von 4,6 Millionen , Schweizer Franken zu günstigen Bedingungen ausgenommen und diesem Konsortium gleichtzeitiig einen ansehnlichen Posten Stammaktien der Gesellschaft überlassen. Durch die mittlerweile, insbesondere mit der Gemeinde Wien abl. schlossenen StromlicheMuigsvertväge hat die GesMschaft -die Grundlage für ihre künftige Wirksamkeit geschaffen. Unser Interesse an dem Ausbau der österrmchischen Wasserkräfte haben wir, wie ln den früheren Jahren, auch durch unsere Teilnahme öftt der Ausgestaltung der Steirischen Wasserkkraft- und Elektckzftäts-A.-G. Mätiigt, indem wir an der Begebung der von dieser Gesellschaft im Jahve 1933 durchgefühvten Emission von insgesamt Nominale 17.900,000.000 K. StammMen, Nomi ittok 15.250,000.000 K. Prioritätsaktien und Nomünale .3.600,000.000 K. PrioritätsEgationen mitwivkien. In Gemeinschaft mit her Gemeinde Jnnsbmck, mit Schweizer und Wiener Fre>uuden, sowie mit AiMer BankmstitU'tLu haben wir' uns an der Gründung der Tiroler Wafferkrastwocke A.-G. '(„Tiwag^^ beteiligt, welche dem Ausbau eines Großkraft Werkes am Achewjee und der Versorgung der Gemeinde Inns brück sowie der nordtirolischen Industrien und Bahnen mit elektrischer Energie dienen wird. Auf Wunsch den osterreichi schen Regierung halben die Wiener Banken sich zur Milderung der bestehenden WohMugSnol sowie zur Schaffung neuer Ar beitsgelegeuhsiten bereit erKävd, im Verein mit ihren - In dustvielkonzernen den Bau von Wohnhäusern Mf eigene Rech nu-ng durchzuführen und für diesen Zweck einen Betrag von mindestens 100 Millmrdsn Kronen zu widmen. In Würdigung der sozialen und vMswirtschaftlichen Bedmtung dieser Aktion haben wir, uns an der Ausbringung der enforderkichen Mittel sticht nur selbst mit einer entsprechenden Quote , beteiligt, soüdern Mch Mif die uuS nchestehenden Unternehmungen im Si-Me einer möglirchst wsicheheMsn Teilnahme - in nachdrücklichster Wvff.e oingÄchM. Hix können mit Befriedi. -Mvng feststellen, daß 'der Konzern uüsever AnstEt sich bereit Eärt hat, einen namhaften Teil deS erwähnten Betrages auf« zubvingen. Am Wege deS Verbandes österveichrscher Banken utck Bankiers haben wi-r gemeinsam mit den übrigen Wiener Banlken an einer,.große« Anzahl von Kreditgewährlungen, für dem öffesttlichen Wohke öder den Interessen so^wl bsdeuffamer Mvtschaiftsor,Mif>a'iionen dienende Zwecke mitgewinkt. Die Wiest:vr Messe A.-G. hat ton Vorjahre eine Erhöhung ihres MiienioPitalL von 200 auf 800 Millionen Krvu-ou durch geführt. Von den neuen Mlen hat ein Bankenkonsorttomr, dsU auch wir angehövm, die HäMe übernommen und einem SperrspndiLat einverleibt. Wir haben anläßlich der im Vorfahre durchgeführten Erhöhung des Mtiestkapitals der Wiener Dampfsäge- Md HMelwerLe-Wliengesellschaft an diesem Unternehmen durch Erwe-rbung eirwes Mtienpostens Interesse genommen. Das Grüridungskonsovtium der Wllersdorfar Werke A.-G., an welchem wir uns im Verein mit der Allgemeinen E-lektvizitätsigeifellschaft, Berlin, und deren Freunden bvteiild hatten, hat sich veranlaßt geschen, das in seinem Besitz besindliche Mbienpaket albMrstoßen und die Verbindu.ng mit der Gefellschaift zu lösen. Wir haben im vergangenen Jahre unsere aus dem Jahre 1910, beziehungsweise 1914 stammende Beteiligung am Shndiöat für Aktien der ManManischen: Dalbakmonapolges-eMM und am Shndikat für Wien der Soeiete Internationale paur le Develloppement de Tanger realisiert. Im Verein mit unseren Freunden haben wir anläßlich der Ausgabe neuer Aktien der A. E. G. Union ElektrizitätsgSsell-. schaff, Wien, der Bosnischen Gank-Miengesellschast, Belgrad, der Fabrik für SignalbM- und GifeÜbahneinvichtlunge»! A.-G., KvakM, der HolzexpwitMonsMktivngesellschaft, Zagreb,! der ,^-ungavia", Kunstdünger-, Schwefelsäure- und chemisches dustvie-Mtiengesellischaft, Budapest, der Internationalen! Export» Md Jmport-A.-G., Wien, der Jnternationialen Unfall- > und Schadenversicherungsgesellschaft, Wien, der slawoniischen LandeÄhyPocheLenibank, Zagreb, der Neusiedler! Aktimigesellschaift für Papierflaibrikation, Wien, dev Oester-! roichffchen WalffenlMriksMeHchaft, Wien, der Oesterr-eWscheni Zuckevindustvie-Miengesellschaft, Wien, der Petöhazer Zucker-! fabviks-Mtiengeselllschalft, Petöhaz, der Privilegierten öfter-! veichffch->ungarffchen Maatseilfenlbahngesellschaft, Wien, der-^ Ringhoiffer-Werke Smichow, der Societes Rewnies des- PetroleS Fanto, Saciete Anonhme, Genf, der De^tilwevke! Mautner A.-G., Prag, und 'des Vereines für chemische und: metallurgische Produktion, Karlsbad, Garantie-, begichstrngsweise Uelbernahmsjjynldlikate gebildet, welche nach estollgreichev Beendigung ihrer Au-sg-abe aufgelöst wurden. Wir wäre»! ferner an den Garantiesyndikaten für neue Mtien dev; Allgemeinen Verkchrsbank, der M. L. Medermann u. Vo. > Bankaktiengefellschasi, der Niederösterreichischen EÄkomPte-i gesellschaft, der Oesterreichischen Kreditanstalt für Handel und; Gewerbe, des Wiener Bankverelins^ der Pefter Ungarischen! Kommerzialbank, der Ungarischen Allgemeinen KredttibanL, der; Deutschen Bank, der Dresdner Bank und der Union Euro»! peenne Industrielle et Finaneiere, Paris, betMgt. Diese Syn-! dilkat-e haben ihre Aufgabe bereits beendet. Seitens unserer! ausländischen Freunde wurden wir im Vorjahre M. nach- ' stchenden Ges-chästen beteiligt: GavantiesyndAat für neue. Wien der Oesterreichischen Alpinen Montanges-ellschÄft, Ga-- vantie- und Ueibeowahmssyndikat für neue Aktien der Böhmi-- schen Zuckevindustviegesellschaff, Garantiesyrtdikat für neu«,' Wien der Bayrischen Bereinsbank, Ausgabe neuer Mtien der i Dabacs d'Orient et Quitremep, Paris, Ausgabe neuer Wien; der Compagnie Royale Afturiiönne des Mines, Gavantnetsyndi- \ kat für neue Wien der Motor Columlbus A.-G. für elelktrische! Unternehmungen, Baden (Schweiz)^ Errriffion von OWgatioi nen der Lama Light Power u. Tranways Co., Londo«, Syni dikat zur Uebernahme von 5Mvozentigen GoldMigationen! der Amevtoan Telephone n. Telegraph Company, New-AoÄ. ■; Diese Transaktionen sind mit befriedigendem Erfolg zur Abwicklung gelangt. - Der gesamte Ms -der Gebarung des' Jahves 1908 nach Abzug aller Spesen, Lasten nnd Steuern sich ergebende Reini gewinn beträgt einschließlich des GewiNstwovtrages vom Jahre 1922 76.170,725.800 K.. für den wir Ihnen folgende Derwens düng Vorschlägen: a) Bezahlung einer Dividende von je 12.000 K. pro Wie mit 43.200,000.000 K.; b) Dotierung deS s ordentlichen Reservelfonds mit 1.800,000.000 K.; c) Dotierung des außerordentlichen Refervüfonds. B mit 30200,000.000 K.;s d) Bezahlung -der ftatutenmäßigM Tantieure des VerWaWungsrat es mit 4.170,507.800 K.; e) Widumng für Vestorgungs- ' zwecke der Angestellten (tantiemefrsi) 6.000,000.000 K-t f) Vor»! trag des Restes von 800,318.000 K. auf den Gewinn des lau-' senden Jahres. Wmn Sie unsere Vorschläge gewchmigeu»! werden sich die eigenen Mttel unserer Anstalt mit Ende 1933 folgendermaßen zusaMtmeNfetzen: Mienkapital 10.800,000.000 Kronen, Agiofonds A 8,240.298 K., B 1,359.701 K, otibent-' licher Refervefonds A 31,402.009 K., B 6.376,5-97.970 K., außewvdentlicher Reservefonds A 15,949.549 K., B 87,344.450 Kronen, C 260.082,000.000 K., Sicherstellungsfonds fü-r die' Jndustriekred itobltgat ionen 650.000 K., Geüvlvnnvortrag' 800M8.000 K., zusammen 386.146,762.000 K. Zentralbank der deutschen Sdarkaffen. Am 3. d. fand die 23. ordentliche. Generalversammlung der Aktionäre der Zentralbank deutscher Sparkassen statr. Dem der Generalversammlung vor-gelegten Geschäftsbericht ist in der Hauptsache folgendes zir entnehmen: Die Zentralbank der deutschen Sparkassen hat im vergangenen Ge-. schäftSjahre eine bedeutende Erweiterung ihres Geschäftsumfanges erfahren, zu der auch die 34 Filialen und Eyposituren,' . die durchwegs günstige Ergebnisse aufweisen, beigetragen haben. Das wiedechergöstellte Vertrauen in die österreichische Währung bewiÄte eine stetig wachsende Bermchrung der dem Institute zur Verwaltung anvertrauten fremden Gelder. Durch rationelle Verwertung dieser und der der Bank zur Verfügung stehenden eigenen Mittel kounte im Berichtsjahre bei stabiler Währung ein Fnrfriedenstelleuder Reingewinn erzielt werden. Besonders hervorzuheben ist, daß die bedeutendsteu Posten der Einnahmen aus Erträgnissen des Zinsen- und Provisionskontos stammen, somit aus dem normalen Bankgeschäfte her-. J, rühren. Die Erträgnisse der dem Konzern angchörigen Unternehmungen sind als sehr befriedigerrd zu bezeichnen. Die Dividende, die für das-Jahr 1923 zur Ar'i-jchü'.tung gelängt.'' betrüg! 2060 K. pro llff.le ' geuüber ein-r.n Beiva von 6.00 K. 597129^^^9085975