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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-03 · Heft 1904 (3.6.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1904 (3.6.1924)
Date
1924-06-03
Page
Seite 9 (sequence 11)
Language
German
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Men, Dienskag v Wiener Worgenzeitung. 3. iFuni IE 4IUU, W VkM W Hen Kre^tgeiwährMg zu-verhandeln. Die Aussichten sind 'gering. SchG-die nächsten Tage müssen die EntsDeiidunsi, vxiWen. '' / " ' Lombard' und, krkomptebanl. Die Beteiligung der belgischen Gruppe in Frage gestellt. 'An der gestrigen Börse verlautete,. daß die in Aussicht gdno'mmene Beteiligung der belgischen Gruppe an der Lombard- und Momptebank ernstlich in Frage gestellt sei. Die Belgier'hätten in letzter'Stunde sich ablehnend verhaltOn. Der Verwaltungsrat der Lockbardbank, L e mH er g e r, soll infolgedessen nach Brüssel gereist sein, um an Ort und Stelle die SchwierigWten zu bereinigen. Die Nachricht wurde von der Börse sehr ungünstig anfgenornnren._ Wv. öftere, «»gar. Staatr-Kisenbahn- Gesellschaft. Gestem hat unter dem Vorsitze des Präsidenten »Doktor Rudolf Sieghart die ordentliche GeneralverfammLing der' Priv. öst'err. unigar. Staiats-Cisenbahn-Gesellschaift stattgesunden. Nach Genehmigung des Rechmugsabschlusses wurden die Anträge, der Verwaltung wegen Verwendung des Reingewinnes einstimmig zum Bsschljusse schoben. Die Dividende pro ISW gMiW'mit demr Betrage van 30.000 K. ab 3. Juni d. I. zur Auszahlung. (Entgeltlich.) In 'dem Bericht wird unter anderem ausgesü'hvt: Das Kohlenbergwerk Kladno halben Wir bekanntlich gegen Zahlung einer noch Ns 1937 laufenden Annnität einer selbständigen tschecho-sllowakischen Aktiengesellschaifit überlassen. Die Rate' für 1923 'ist unter Rückstellung einer entsprechenden. Anrortihationsquote im Gewinn- und Verlustkonto verrechnet. Im BerichtHahve hat die Wiener Mas ch inenfabrik 73■ Neu- und Umbanlokomotiven und 52 Tender, gegenüber 68 Lokomotiven und 46 Tendern im Jahve 1982, zur. Ablieferung gelbracht und 'außerdem 674.437 Kilogramm an diversen Evzmgnissen fabriziert. Hierlbvi hatte die Fabrik Gelegenheit, . an der ' Cloktrifizievunig der österreichischen Bundesbahnen durch Herstellung der.ersten sechs schweren elektrischen Lokomotiven in hervorragendem Maße mitzuwirken. Allerdings hatte die außerordentliche Einschvä'Mmg der 'Bestellungen seitens der Verwaltung der österreichischen Buirdesbcch.nen zur Folge, daß die Wiener MajschinenlfabM im BerichtHahve ihren vollen BeschäMgungsstand nicht erreichen konnte. Es mußte daher «in besonderes Augenmerk der Pflege des Auslandsgeschäftes' zugewendet werden, welchem auch - das bchrrcd-'igsnde' Ergebnis des BevichtHahres zum überwiegenden' Devl Au' verdankm ist. Die A ei e r i e s e t Do in a i n es de Resiiia, S. A. hat eine günstige Entwicklung' genommen und' für das Jahr 1922 eine Dividende von 20 Prozent verteilt. Für das Jchr 1923 ist eine Dividende' von 30 Prozent festgesetzt worden. Laut 'Gewibin- und Verlustkonto steht sinschlieMch des Gewiünvortrages aus däm Jahre 1922 per 941,069.968 K. ein Betrag von 81.984,553.500 K. zur Bersiigunig. Hierbei , ist der Kapitalsamortisationsfonds im Sinne des § 43 der Statuten zwecks fristgerechter Abschreibung der zeitlich begrenzt en Aktiven.bereits Vortveg mit 10 Prozent des mlAgötolicsienen Reinertrages, das ist also, in 100 gerechnet, mit dein Betrage von 3.449,276.900 K. dotiert worden. Im Sknne des § 42 der Sbaltnten beantragen. wir n>achfolgende Verwendung des dbigen Betrages von 31.981,663.500 Kronen: Gemäß § 44 der Statuten sntMt eine Dotierung des allgemeinen Reservefonds, da dieserdie Höhe von 10 Prozent des Aktienkapitals bemeits erreicht "hat. Ais 5 Prozent Zinsen des Aktienkapitals entfallen 24 K. pro Aktie, santit ftür, eine Million Aktien ein.Betrag von 24 Millionen Kronen. Bon dem nach Abzug der 2 Sprozenti- M Tantieme des Verwaltungsvates veMeibenden Betrage wäre bchuss EngLavzung der Dividende auf den Gesamtbetrag von 80.000 K. Pro Aktie auf jede Aktie eine Superdivlidende von 29.976 K. zir verteilien! .Für diese 'Snperdividende ist «in Betrag von 29.976,000.000 K. erforderlich, der verbleibende Rest von 1.809,066.400 K. wäre auf neue Rechnung vovzutvagen. Die Auszahlung der Gesaintdiv'idenhe von 30.000 K. iür jede Mtie hätte vom 3. d. an zu erfolgen. D'estbywerb. mit^ dem -Änslänhe Aussicht aufiELfolg: Nufneh man will. - ' v v / •••- '' ’; - Vorderhand kam der billige Geldstand dem Anleihemärkte Zugute, der ein etwas 'seHaftereS-'ÄePpäSe' ■tdvtitäc*- ZetyGn., Liberty Bonds 1 fjt<mbe%. im Vordergründe •' und waren sehr fest, andere hierüber -gehörige Werterschlossen sich, wenn auch zunächst koch'etwas zögernd, an. Neue -Emissionen sind m letzter Zeit -Ti'ei der bisher wenig günsti-' gen Lage' des Kapitalsmarktes nur in geschränktem'Umfänge' herausgekommen; erwähnt seien -10 Milsionen-Dollar 6prozentige Southern - California -. Edison Company und- 7 Millionen Dollar. Florida Western'. u> - Northern Railroad Company. Recht regem Jnwtesse biegegweten die Eisenhähnwerte. Weisen auch d'id 'Bruttoerg-ebnisse steuerdings immer einen Rückgang auf, sowird dieser doch durch die iVerminderung in den Ausgaben mehr als ausgeglichen, so daß--der Reinertrag durchaus zufriedenstelliend ist:, er beziffert..sich.für das erste Quartal'-auf 202,8 Millionen Dollar gegen 184,6 Millionen für die entsprechende Zeit des Vorjahres. Die Kurse der -meisten' Eisenbahnwerte stehen' zurzeit verhältnismäßig niedrig, und es ist wohl anzunehmen, daß insbesondere hier sehr baldein lebhafteres Geschäft einsetzt, das dann auch auf die übrigen Märkte übergreifen, wird, immerdorausgesetzt, daß nicht auhenwlitische oder innere unvorhergesehene Ereignisse einen Strich durch die Rechnung machen.' ~ I Ser amerUMsche Geld- und KchitalrmaM. Aus New-Hork wird uns geschrieben: Die Herabsetzulrg des Diskontsatzes seitens der hiesigen Banken war ein sichtbares Zeichen für die gegenwärtig herrschende Geldsülle. In der Tat verfügen Regierung,, Banken, Industrie, 'Publikum über so reichliche Geldmittel, 'daß die Nachfrage ohne die geringste Schwierigkeit befriedigt und ebenso Kredit ohne weiteres gewährt werden kann. Billiges Geld ist auf der einen Seite das Barometer für eine laue Geschäftstätigkeit, wirkt aber andererseits belebend auf das Geschäft etm Diese Hoffnung ist nötig; denn im Augenblick sieht es, weml. auch nicht gerade trübe, so doch wenig zukunstsfroh aus'. Zwar hat die'Zahl-der Konkurse im Moittat April gegenüber bm; März ein wenig abgenommen, und den 51,5 Millionen. Dollar Verbindlichkeiten im März stehen nur 48,19 Millionen Dollar in diesem Monat gegenüber; aber in sehr vielen Branchen herrscht eine unheimliche Stille und infolgedessen Rückgang,- wenn nicht Stillstand in der Produktion. Die allgemeine' Lohnfrage hatrt. noch-- der Lösung, und bevor nicht hier Klarheit geschaffen ist,, wird der Druck nicht von der Geschäftswelt weichen. - Einige Versuche, die Löhne herabzusetzen, waren ergebnislos; und doch wird eine Reduktion der-Unkosten, unter denen die Löhne die Hauptrolle spielen, >richt zu umgehen sein, wenn arrders die Industrie wieder, kritftig W die HHe LvMMM Wp dfiN 2, , Juni 30. Mal Oeld Ware . Oeld Ware v* 26630.-' 26730— 26600— 26700— 858.- 862.— 863— 867— -853.- 862.- 863— 867.- 16.85 17.15 16.75 17.05 3074— 3056.— 3204— 3216- 0.76; 0.82 : 0*77 0.83 239.- 30t — 305.- ■ 307— 9580— 9620— 9730.- 9670— 11680— 11720— 12000— 12040— 306300— 307300._ 3063OO— 307300— 9530— 9570- 953o— 9620— 3074— 3086— 3119— 3131 — 70935— 71185— 7093s— 71185— ■ 3477t- 3493— - 3697— 3713— 2030— 2090 _ 2f 83— :093— '503— 5>)7— 5oc— 504—!872o;- 18780.-' 18470— 18530— 1 I r| 12Ö4o!- 12515!- 12565!- Bulgtifische 70463.—‘v 70860.- 70360.- 70760.- 3305.- 3035.- 488.- - 496.-.. . 463!- 43tz!- fl540.— 11620.- 16.50 16.90 16.30 18:70 3070, 3040. 7C460.- 70860,- 70360.— 70760.- Devisen- und BMtenkurse. (Mitgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.) Vl8ta . Amsterdam f. ) holl. Gulden Agram 1 l«i. Kronen . .; Belgrad 1 Dinar .....' Berlin* 1 denlsche Reichsmark ' Brüssel 1 belgische Francs . ' Budapest 1 ungarische Kronen ' Bukarest 1 Lei.’ Chrlstlanla 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . , ' Madrid 1 Pesetas Mailand 1.Lire . . . , > . - htew York 1 Dollar. Paris 1 Francs , . . . . . - Prag I t8checho-8low. Kronen Sofia 1 Lewa ... Stockholm 1 schwedlscheKronor Warschau*4 1 polnische Mark; Zürich 1 schweizerische Francs . Nöten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aulw, _ . » « kleinere . . , Belgische Noten 100 Francs . . Noten zu 1000 Leva . . , 100 . , , kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner » , Deutsche Noten*. . . , , , *. 100 . v k1&ln6r6^ <v« Engl, No len."von 5 Llvrest. aulw. 30450p. „ » kleinere ,. ...... .. .. ~ rranzCstsche Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. , « b kleinere . ■. . JugoBl. Noten ungest, zu 1000 Dinar i 100 . kleinere . i Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **... „ » „ kleinere^1 . . . Rumänische Noten zulOOO u.SOOLel » , kl eitlere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rudel . 100 „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow., Not, v.1000 aulw, ,, „ kleinere Ungar. Noten (neue Ent.) zulOOOKr. , zu 10.000 Kr, . . . , ' , kleinere ..... 3165.- 436.— 465! 3195.- 494.- 474!- II860.-— 11940.- 16.40 W20 16.80 16.60 13330. 13630. 18510; - 306100— •304500— 306100— — 305900— ■3Q43r0— 305900— - * 3465— 3675— 3705— — 26550— 263fi0— 26500— — 3090— 3115— 3135— - 3060— 3085.- 3105— - 863— 859— - 865.- -■ - 85a!— 849— 885.- - 9540— 9510.— 9590— 13970— 13530*— 13670— - 13770— 13330.*- 13470— — i 293— 298— 302— - 288— 278— 282— —• ' —.** -!-. - -!- - 18610— 18260— i8360.!— 12455— 12400.- 12480— Wiener Börse. AygelchwScht. Unter dem Eindrücke des Attentats auf den Bundes- Lyniziler Dr. Seipel eröstnete die gestrige Börse in äußerst 'ureseMerter Hältuug mit abgeschwächten Kursen. Das ersschütternde Ereignis imröbe vielfach besprochen und die Teil»!ina>hotte. für den Mnd.esranzsler äußerte sich in "weit-estgeihender Zurückhaltung der geischäftlichen TvansaktiM-en. Wenn die «Kursrückgänge Leine größere Ansdchnnnjg erlangten, so war dies der Demission' Polinoares und dem neneMchen Rückgang des französischen- Franken in Zürich zuzuschreiben, welch beide Meldungen dem Markte eine Stütze boteri. Außerdem Hai auch .das Stütznngskomitee interveniert, um einen stärkeren Rückiggng hintanzu-halten. Aus. Prag, lagen höhere Notierungen vor, die zu, Käufen.in tschechischen Werten cmregten, dagegen fanden in-den Papieren ungavifcher Provenienz Abgaben statt.' Die Kontevm-ine hat die Situation ausgeuützt und sich reger betMgt. Im ganzen- und großen.war das Geschäft je- ' doch, begrenzt, da man weitere Buikletins vom Kvanlenlager Dr. Seipels äbwarten wollte. Nach germMgvgen Schwankungen evfdlgte' der Schluß in der Kulisse in lustloser, schwächerer -Haltung. Es verloren Südbahn-Prioritäten 40.000 K., Bank-! Verein 3000 K.; Brit-isch-iungar>ische Bank 6000 K., österreichische Kredit 7000 K>, ungarische Kredit' 34.000 K., Ländevbank 7000 K-, Staatsbahn $1.000 K. Alpine, die ex Coupon' mit! ' -einem Abschlag von 8000 K. umgesetzt wurden, büßten , ■42.000 K. ein. Krupp ermäßigten sich um 1/2,500 K., Rima ,um 7000 K., A. E. G. Union um 11.000 K., Siemens um- ■13.000 K., Salgo Kohlen verloren' 34.000 K., Karpathen ■Petroleum 26.000 K. Der S ch r a n L e n vecharÄe ebenfalls in schwächerer "Haltung, namentlich' ftir tschechische Montanwerte. Es ■ermäßigten sich Nordhahn um 200.000 K., Heinrichschaler um 120.000 K., Lehkam um 11.000 K., Neusiedler um 24.000 K.,!Brosche um 125.000 K.,. Krainische Eisen . um 30.000 K., Navigazione um 65.000 K., Dux-Bodenbacher Uiit' 90.000 K., Jute um 2Ü.000 K., Prager Eisen um 50.000 K. und Dynamitaktien nm' 30.000 K. Es -verloren ferner Nußdorser Brauerei 26.000 K> uüd Braubank 6000 K., Gösser Brau 30.000 K>, Unimr Baugesellschaft 20.000 ä., Lemberg-Ezernowitzer 16.000 K., Dux-Bodenlbacher 90.000 K., Böhmische Zucker 10.000 K., Stölzle Glas ermäßigten - sich um 5000 K., T-eeräg um 8000- K., Graz-Köflachep , pm , 6000. K.» dagogen besserten sich Ringhoffer um. 45,000 K., JungbunAlauer um 300.006 K/, Lenzinger um 10.000 K., Brigl Papier'/ um 20.000 K. 'und Ditnrar Lampen um 16.000 K. Aus dem Anlagemarkt wurde sowohl die ostervsichische Goldrente als auch dieösterreichische Kromnrenle billiger abgegeben. Die -übrigen Titres-lagen gut behauptet.. Die - BtzÄerburchap-lechenytierk! ex.Coupon. Bon den E x o t i. n notierten: Anizeigen-GeseAschast 80.000, Knäbloch.10.000, Ällvazniea 60.000 bis 67.000, Olöuin 95.000 bis 104.000, Tepege 33.000 - bis 40.000, Universale 24.500 bis 25,000. - '! Sie Warenmftrtte. . Wein. 2062.— 2057.- 0.70 0,65 2078.- 2073.- 0.76 OJl 2070.-. 2065.- 0.70 0.65 2086.- 2081.-r . 0.76; b!?i * -Für 1000 kck.-Mark, ** für 1. Zloty aufwärts. Kapitalsvermehrung. „P et ro l", Petrolenmindustriö- A.-G. Erhöhung von 360 auf 400 Millionen Kronen. Bezugsrecht: Für je neun alte Mien eine junge Mtie-zum Stückpreis von 16.000 K. tcl quel. Bezugsfristvom 3. bis einschli-eUich 10. Juni d. I. Vollständiges Verbot der Spekulation in' Devisen. Der landessürstliche Börsenkommissär hat heute säintliche Devisenvermittler . und Kommissionäre zu sich , eingeladen, um ihnen in Anwesenhsit des Leiters der Devisenhentrale, Direktor 'Archü-er, mitzuteilen, daß das - FinanzministerlMU föttab .jede Sp-ekulation in Devisen oder Valuten vollständig. verboten habe/ Zuwiderhandelnde wevden mit der AnZschlvetzung.cius dem! Dievifenhandel bestraft.. Damit .sind die Agentein -und 5dormmssio» näre, die sich noch mit dem. DoviserihandÄ - befaßt haben, von ihrem Geschäft gänOch abgedrängt. / - Ausgleichsverfahren Schranbeufabrik M. Bavtelmntz «. Josef Sieher, Wien. Der Neue Kveditorenverein in Wien, 1. Bez.', Schottenbastei 16, teAt mif, daß er in diesem Verfahren eine große Gruppe von Gläubigern vertritt. Vom Glänibiaerkönsortinm dieses Vereins wurde beschlossen. Mittwoch .den 4. d., 6 Uhr nachmittags, in der KanM des Rechtsanwalts einznkausen.- Es .wird allgemein angenommen, daß. die große Stockung rm Weingeschäfte am Wiener- Platze bald zu Ende gehen wird, weil die Bvrräte mchr oder minder gelicht-et sind. Das Geschäft leidet unter erschwertem Inkasso, auch bei der Gastwirtekundschast. Die Zahlungsfristen werden im Konkurrenzkampf immer weiter erstreckt, was sMstveirstäMich für die Zukunft Gefahren schafft und auch aus die Schwere bei Llbschluß der Geschäfte hindeutet. Die ersvWe Erhöhung der Bierpireise hat bisnun nicht die erwartete Belebüng im Weinkonfum zur Folrxe gehabt. ES ist dabei wohl nicht M Vergessen, daß um diese.Zeit das Weingeschäft und der Weina-bsatz immer recht flau. ■ gewiesen sind. Den Wirten verkauft man Schankweine inklusive Steuer mit 12.000 K., 12pvozentige Weine von 14.000 K- Pro Liter auswärts. Dar Antrieb-in Niederösterreich, ist^ schlecht und viel geringer als im Vorjahre, während im. Buvgenlande die Vegetation vorläufig günstiger ^stcht. doch-kann man noch kein endMt-iges .Urteil darüber abgeben. Die Preise sind, stabil/ von zirka 6000 K. pro Ateir aufwärts, und bloß in einer Gegend haben sich die Preise wegen nicht erfolgter Uebernahn« eines beträchtlichen Quantums Wein etwas w.erftaut. Im Ungarn istim G h öngh öser Gehretder Großandel im Einkaufes äußetst zurückhaltend, dagegen hürrscht von weiten'der'kleineren Pwvintzwe-inhändler und Gastwirte rege Nachfrage nach kleineren Partien 10- bis lOZprozentiger Ware, dro zu 46 bis 50 ung. 'K. gekauft werden. Produzenten sind zurückhaltend und verlangen, so hohe Preise, daß die seitens roßhandels preiswert ausgebotenen Partien rasch Käufer Dr. Hhiurich Des.sam4r, KohlmaM 1, eine Gläubigervermäßig reich, jedoch M_ _ __ sammlung abzuhalten. Die beiden Ausgleichstagsfahrten sollen, j Hagelschläge in der Gegend von Marburg Schien augeirlchtet. bereits■ am 10 d. stattsindeü. Die Passiven der Fffma M. - Bar telmntz. belaufen sich'aus 10-Milliarden, denen als Aktiven das. Fabviksgebäude samt Maschinen und Jnventar und eine Billa rm 18.-Bezirk gegenüberstehen. Da ein großer Teil di-eser Aktiven! einer Bank verpfändet wurde. die Rechtsverhältnisse der tirma. Sieber andererseits völlig ungeklärt sind,, ist ein einheitches Vorgehen sür die Gläubigerschaft -von größter Wichtigkeit. Russische Richtlinien' für die Heranziehung ansläüdischen. Kapitals. Die Leitung deS StaatSha-ndols' erklärte "die Heran- In Jügosbckwie.rr^ist. der Tvcmbenansatz nicht über- » mäßig reich, jedoch ' zufriedenstellend. In derletzten Zeithaben Hagelischläge in der Gegend von Marburg Schäden angeirrchtet. as Weingeschäft ist flau. Ditz Preise sind für oute Qualitäten sehr. fest, für die große Anzahl noch vorhandener leichterer 1922er und IMer wären Eigner pr Konzessionen bereit. Kroatische leichte Weiß- und Motweine werden mit 12 png. K. angeboten. gute 1963er Luttenberger Weine wevden . mit 28 bis -Äjug. K. pro" Siter-geKanst,. für feine Luttenbergev 1921-er werden 60 bis 70 fug. K. -pro Liter verlangt. Im 'Banat werden für Sortenweme 4 bis 8 Dinar b^ahlt.. Der -a lti tali.ien is ch e WeimnM . verzeichnet stellenichung von ausländischen Kapitals für wünschenswert anf - weise lebhaft« - Tätigkeiit. Für den -Export nach Frankreich " ' . v i leitet namenÄich Toskana, aber auch'Apulien tätigt Abschlüsse für ausländische 'Rechnung.' 14,5-' bis. 16,5prozeutige rote Cxtravevschnittweine notieren 10 bis 11 Lire. - JU Fvank reich ist die Vegetation ' rm allgemeinen ' zusriiedenstellend, nur fürchtet' man, daß in Südsrankveich die heurige' Erttte der Aramontrauben nichtallzu reichlich cmsftillen dürste. Die Preise sind.im großen und ga-nzefti unvvrawdert.-7- bis''13grädjge Weine-.notieren 63- T6I§ 100 Franken. In Bordeaux dürften die weißen Trauben heuer weniger ' reich tvMÜ 'als .die roten. Düs. Göschäst ist still. ’ .; Die Marktlage in D e ü t s ch l a n d ist im allgemeinen unverändert. Das Geschäft ist still,- da es an Geld mangelt. Der Rückgang der Preise tritt besonders bei Keinen Weinen in Cvfcheinum. Die-Eigner sind Mgaibewilliger, trotzdem aber ^Mmt es m verbältnisuMjü wKwlgeu ÄhsWstslen. Me fest Organisationen befriedigend bearbeitet werden, darunter die ExPortovg^Ma^Mm. vM Getreide, Flachs, Pelzwegk -und vbieteu, die von den staatlichen OrgaiM-ationey oder staatlichvin Kapital Nicht oder in gernigem Maße nur bearbeitetwerden.-Im erster Linie ist die HeraitKichung von-ausländischem Kapital evwünlscht in Gösialt .von'FlnaiWapit-al,i und erst 'in Meiter'Linie in'Gestalt gemischter GösöUchasten. Die. -Zulassung von Auslandskapital in der Form selbständig-arbeitender, rein, privater 'Handelsfirmen M -als unzulässig 'zu bö-' . .trachten. Besonders erwünscht ist. die "Her-anzichüng hon. frem-' den. Kapitals auf Gebieten; me langfristige Aufwendungen

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