Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1902 (1.6.1924)
- Date
- 1924-06-01
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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.csriTt x*> <orcrr, voimruy «v rc«cv aww8*wBn* ««»fl. Die Pariser Sltzmpiade. Zum Ausscheiden der Ungarn und Tschecho-Slvwaken. Der Wierrer Sport ist mit dem von Budapest und Prag ng verknüpft. Der rege sportliche Verkchr, den die drei L-an- ^auplstMe schon seil Jahren miteinander pflegen, hatbevkt, daß der FußÄaWsport in den genannten drei Städten gcisähr die Mche Hohe erreicht hat. Wohl gelang es einer drei Rivalinnen auf kurze Zeit, die Hegemonie an sich zu ßen, doch bestand auch dann nie eine KlaffeNdisferenz und crdies dauerte der Zustand nie lange. In Wien, Budapest d Prag strebt man mit den gleichen Mitteln den Erfolg an, , repräsentieren, wie gesagt, die gleiche Klasse, so daß das -schneiden der Ungarn und Tschecho-Slmvaken bei der Pariser lympiade letzten Endes auch ein Gradmesser für unsere ellung im internationalen Sport ist. Die Mißerfolge. die die rgavn und Tschecho-Slowaken in Paris erlitten haben, nnen uns demgemäß nicht glaich^ltiy sein. Sie Wagen nämh, daß auch wir bei der Olynvpiade nichts zu suchen gehabt tten. i. Wir verkennen nicht die Tatsache, daß ein Cnpwettbewevb iN reeller Gradmesser für das Können der Konkurrenten ist. überdies sind uns die Schweizer, die den Dschecho-Glowaken n,Mnock out" bereitet haben, nicht unbekannt. Trotz der Ertge der eidgenössischen Olynipiamannschast wissen wir doch, ß Wien noch immer besser als die Schweiz Fußball spielt, ie einwandfreie Niederlage, die aber die Aegypter den Ungarn reitet haben, gibt uns zu denken. Wien hat. wenn man so «n darf, mit dem ägyptischen Sporit einge Derübrungsinkte. Vor allem betätigt sich beim W. A. C. der ÄeWiter nver mnt gutem Erfolg. Enver zählte bis vor kurzer Zeit zu (seren besten FlügelsLurmern. Knapp nach seinem Eintritt M W. A. C. erzählte er einem Zeitungsmann, daß er in ttrer Heimat keinesfalls zu den besten Spielern gehörte. Diese titteilüng allein zeugt von der Klasse des ägyptischen Sportes. Im vergangenen Winter hat die Hakoah in Ägypten vier piöle ausgttraaen, wobei sie zwei Siege errang, ein Spiel foete unentschieden und ein Treffen ging verloren. Zweimal vten die Wiener der ägyptischen Olympiamannschaft entgegen, vs eine Spiel, das das erste der Krieauer auf ihrer Orient» mrnee war, endete in Kairo 1:1 unentschieden. Das zweite testen ging für die Wiener 0:2 verloren. Dieses Spiel war is letzte auf der Reise und fand ebenfalls in Kairo statt. Die akmchner sind also demgemäß derzeit in Wien die Berufensten, ‘jt über das Können der Aegypter ein Urteil cÄzugeben. Wir pindten uns deshalb an den Präsidenten der Hakoah, Doktor H. Körner, um uns einiges über die ägyptische Olympiaännschast erzählen zu lassen. Dr. Körner über die Aegypter. ,Aer wohl von niemandem in Wien erwartete Erfolg ft Aegypter über die Ungarn kam für mich nicht übertschenL, da ich in den Berichten, die in Ihrem Matte eryienen sind, das Können der Afrikaner zu würdigen gezwnn »n war. Ein Prager Blatt stellte die Behauptung auf. da' «nt Wiener Verein einen derartigen irrtevnatiwalen Rekotz «sweisen kann wie die Hackocch, und es hat recht. Tatsächlich »ielt meine Mannschaft im Ausland immer ganz ausgezeichnet rid sie vermag auch dann Achtung einzuflößen. wenn sie unstli^t. In Aegypten haben wir ganz hervorragend gespielt, md dennoch waren unsere Erfolge rein ziffernmäßig nicht perwältigend. Wer aber die Aegypter kennt, der weiß, daß ür eine ganz hervorragende Mannschaft sich dort im Süden 'chaupten kann. Den Wiener Sportlerin ist Aegypten unibemnt. Sie hatten keine Ahnung davon, daß mau dort unten Ln Fußbalffport auf breitester Grundlage Pflegt. Demgemäß »nrden die Erfolge der Hcckxch in Wien, selbst bei unseren pgenen Klubangehörigen, nicht entsprechend eingeschätzt. Ein Viener Blatt hat sogar die von der Hakoah in Aegypten erielten Resultate ungünstig genannt. Für diese Behauptung satte ich nur ein mitleidiges Lächeln Wrig. Wir haben gegen ße ägyptische Olympiamannschaft zweimal gespielt, wobei sie Einheimischen in beiden Treffen die Weiche Elf stellten, die in?aris die Ungarn 3:0 schlug. Im zweiten Tressen, das wir in 'airo 2:0 verloren, war unsene Mannschaft nicht mehr fit. 'ir trugen damals das siebente Spiel innerhalb von 14 Tagen 8, wobei unsere Mannschaft überdies nicht mehr komplett Kirsten. konnte. Bei BeÄcksichtigumg dieser Umstände kann Mn erst so recht ernvessen, welche hervorragende Leistung die hakoah in Aegypten bot. lieber den ägyptischen Sport kann ich so manches er- Wen, das allgemein interesiteren wird. So teilte mir der finanzminister Exzellenz Gafr Pascha mit, daß die Regierung an Fußballdereinen jede Unterstützung angedeihen läßt. Bor Uem wird dafür gesorgt, daß die guten Spieler derart bechäftigt werden, daß sie dem Sport entsprechend obliegen mmen. In Aegypten wird in seder Stadt Fußball gespielt, dabei ist es eine SelbstverstäMichkeit, daß die guten Fußballsv kt kleinen Klubs zu den großen Vereinen, die die Möglichkeit, saben, die Talen-te ansreifen zu lassen, übertreten. Diese Festtellung erscheint mir für uns um so wichtiger, als der Wiener verband gerade diese Uebertritte, die im Interesse des Klassenportes stehen, hmtanhalten will. Der große Aufschwung, den «er ägyptische Sport in den letzten Jahren geMmmen hat, fft licht letzten Endes aus nationle Momente zurückzuWhren. Wir lauen Gelegenheit, in Aegypten gegen das einheimische englische Team zu spielen, und siegten trotz hervorragender Lertungen nur mit 2:1 Toren. Die Engländer spielten damals tanz ausgezeichnet. Die Aegypter haben nun den Ehrgeiz, ihre mglischen Konkurrenten aus dem Felde zu schlagen. Dieser Wettbewerb Krischen den beiden Nationen hat den €$Jörit auf ungeahnte Höhen gebracht. Nicht vergessen darf werden, daß sie' ägyptischen Fußballer streng diät leben. So enthieKen sie sich ,ei den zahlreichen, uns zu Ehren gegebenen Banketten ves Alkohols. Die ägyptische Olympiamannschaft ist überaus interessant. Der in den Zeitungsberichten erwähnte Noggv Salmon ist ein Sudanese, der auch in den Spielten Men uns überragende Leistungen bot. In 'der Mannschaft scheinen alle Raffen rertreten zu sein, da man Spieler in allen Hautschattierungen in ihr findet. Ich erklärte schon damals dem FinarMNNfftelv, daß Aegypten nicht chaucenlos zur Pariser Olympiade fahre. Trotzen bezweifle ich. daß sich die Mannschaft in Paris durchsetzen rird. da sie das Klima nicht vertragen dürfte. Wenn kMere Mttsrnng ointritt, dann ist es um die ägyptische Olympia- Mnnschast, die an große Otze gewöhnt ist, geschehen. "Die Hapäh steht schon seit längerer Zeit mit den AoKPtern m Unterthandlung. um diese nach der Olympiade nach Men M bringen. Ich hoffe, daß uns dies gelingen wird. Im kommenden Winter wird mein Verein wieder Gast der Aegypter^ sein, da wir aus der Reise nach Palästina einige Spiele auf afvi- Vanstcheru Bode» russetvagen werden." Si-mmeriAg-W. A. F. 2:1 (0:0). Mit zehn Leuten erreiche» die Hütteldorfer den Ehrentreffer. Simmevinger-Platz. 2000 Zuschauer Schiedsrichter Korkes. Spannend war diess-Match gerade wicht. Die Simmeringer strengten sichnicht sondeÄich an, während die ganze W. A. F.-Mvmisch-rst mit gWßem Eifer bei der Sache war. Das Können der Hütteldorser reichte fsdoch zu einem Siege nicht aus. Die Sünmeringer haben den Sieg verdienteste befanden sich viel mehr im Angriff als die Gaste und hatten auch zahlreiche Torchancew Geschossen wurde aber schlecht und ungeitgemäß. Darin tat sich besonders Dams hervor. Horvach stylte an allen Ecken und Endetu Pulpitteil ffl kein Angriffslenker und auch kein Schütze. Wn besten gefielen im Angriff noch die beiden Flügelstürmer. In der Hintermannschaft war Musil ausgezeichnet. Bei ' """ " ' - .! Powolw meriwger Tor gefährdet. Smfft stachen in der Mannschaft noch Kreuzer in der Haldesreihe, Drodtkorb und der Tormann Grfftner hervor. In der ersten Sptelhälfte dominieren hauptsächlich die Sinmreriuger. Schnßpech mtd gute Abwehr verhindern aber Erfolge. Dann bringt Aigner einen 'Druchbruch Powdlnys zum Stehen. Nach Seitenwechsel ist Egon in der 11. Mnnite für v , r -- r‘ selb ■ Simwermg evfoilgroich. Elf Minuten später wird derselbe Spieler nach einem Mleingang im Strafraum zu Fall gebracht. Dm Mer schießt Dams sicher ein. Bvödtkorb (W. A. F.) verläßt nun verletzt das Spielfeld. Die Hütteldorfer komnten, obwohl mit zehn Mann fpielend, aus. Klem erzielt durch einen prächtigen Schuß einen Treffer. Zum Schluß hat Simmering noch einen Korner abzuwchren. Jüdischer Turn- und Sportverband Oesterreichs. Morgen Montag um 7Mhr abends findet lim Ha'koab-Klubheini, 1. Bez., Wiesingerstraße 11, sine wichtige Bovstandssitzuug statt. Anschließend daran findet um halb 8 Uhr eine äußerst wichtige Delegierten- und TurnwcrrffitziMN aller Sport- und Turnvereine statt. Oe. F. B. Am Montag den 2. Juni findet im Berbaudsherm eine außerordentliche Bovstandssitzung des Oesterrelch^- schen Fußballbundes statt. Das Städteleam von Saarbrücken besiegte die OllmchiamanNjchaft von Estland 4:1. Das Spiel fand am Donnerstag in Saarbrücken statt. Estland hat bekanntlich am ersten Tag der Parffer Olympiade -gegen NorLanwemka 0:1 verloren. Queens Par! Rangers bösiegten am Donnerstag in tüvich sine kombinierte Mannschaft von Aomdg Fellows und lvashoppers 2:1. Mattabi (Agram) besiegte in emrem Freundschaftsspiel Derby 1:0. Arminen (Stöckerau) gegen Hechawer 2:1. Hechawer: Münzer; Dr. Dickler. Frisch; Groß, Zimmer, Flußmann: die FühMng für die Arminen. Nach der Pause erhöht derielbe Spieler den Vorsprung der Stockerauer. In einem schönen Kombinationszug Groß-Heckler-Fuhn skort letzterer für Hechawer. Der Kampf wurde von beiden technisch guten Mannschaften in einem sehr schnellen Tempo äußerst fair durchaöführt. Bei Hechawer zeichneten sich Kurt Juhn, Zimmer, die, SÄtenhalves und der TormaM Münger aus. Achduth—Badener A. C. 3 6:2 (3:2). Der Mische Sportverein AchLuich gastierte Sonntag in Bcären und konnte nach schönem Kampfe einen überlegenen Sieg davontragem Der lG^ner war dem flachen, überaus schnellen KamIbMationsspiel des fübffchen Vereines nicht gewachsen. Achduch hatte sein besten Mmvnschiaftsteil im Angriff, in welchem sich das Jnnentvio Klein, Adler und Sternklar 1 in beisonders Mer Form beftM. Bon den Migelstürmern mar Eisgrau der bessere. In der Deckung vollbrachte nüben Druck Gottfried 2 als Miltechalf eine gute Leistun-g. Der rechte Läuiser Freund 'befriedigte. Die BerteidiWng war gut wie immer. Fellich 2 zeitweise besser o!ls Panner. Lorant im Tor hatte wenig Gelegenheit, sich ausFUKsichnen. — Achduch hat Abstoß und bedrängt sofort. In der 20. Minute wird Klein fveig^pveft -und erringt die Führung. Bald darauf gleichen die Badener nach einem Fehler Pamners aus. Fünf Minuten später 'ist es a!bermclls Klein, der einen Durchbruch erfolgreich oilschlließt. Bei einem Vorstoß des rechten Achduthf-Ngels macht der gegnerische Verteidiger Hands im Strafraum. Den Elfer schießt SdernNar an die Jnnenllatte, doch Äleilbt dvösem Trchstr die. Amrkkennnng des Schiedsvichders versagt. In der 35. Minute paßt Sternlklar dm. Ball zu Mler, der den drÄen Treffer erzielt, Knapp vor HMzeit verhifft em Kvei'Mhalfter^ Elfer oen -Heimischen M ihrem izweiten Echolgs. Mich' Wiederibeginn -ist Sportplatz Hohe Warte Linie S7 bis Perniergaese, Linie 36 bi« Barawitzkagaese, - dann Josef Friedigasse, StadtbabnBtation Heil gonstadt, dann Schulweg Heute Sonntag den 1. Juni 1924 5 Uhr HIBERNI&NS (S hottische Professlonalraann-chaft) GEGEN AUTEURE 4 Uhr Neisterscliafftsspiel Achdnth Mar überlogen und bedrängt soiMvährend, jo idatz die! Gegner gar nicht Wen die eigene Spiülhälst-e hinanskainimm., Die Bäoener können «s nicht verhindere daß AchduH bur--- Sternklar, Klein und Je-'üich 2 in der 30., 35. und .15. Minute drei weitere Tore evMt. Leichtathletik. Das Meeting der Hakoah. Die LoichtathletMsektio-n der Hakackh veranstaltet hm st um 4 Uhr nachmittags aus eigenem Platz ein Meeting. Die . Sahlreichen schönen Erfolge, die die Athleten der Häkoah mtfo % Nachwuchs heuer errrmgeu haben, sind sicherlich geeignet., das Jntevesse an dem heutigen Meeting zn erhöhm,nm so n«hr, als die Fußballer der Hakoah heute nicht in Wien weilen. Nachstehend die Konkurrenzen und Nennungen: 400 Meter für JüN-gAnge: F. Kohn, Dichter, K. Kohn (Hakoah), RofM-, ÜiMer (Wacker). — 200 Meter für Jünglinge: Klemmt,; Pfeffer (F. % E.), Osterjcher, Schatzberger, Wiüß, Mthnrr! (Hakoah). — '60 Meter, Damen. Neulinge: Babat, Brat-- mann, Löwenschuß (Hakoah). IM Meter offen: Bürger : Jandi, E. Mtpm (SB. A. (i.j; Meisel (Wacker), Kaündl (Sturnt 14), V. Prey, Polese, Siwotta (Viennia), Schwager,: Jastlwh, Retl (Hakoah). — 800 Meter für Jünglinge!: Blinder (F. A. E.), Hauser (Wacker), Frankl, Engel, Deinel, Blödy (Hakoah). — Kugelstoßen für JünAnge: Swoboda (W. Ll. C.), F. Kohn, Kalman,, Klug, BaMn, Hirschll, Hübsch (Hakoah). — Hochfprimg mÄ Vorgabe: Polest (B'wnna); Reiner (Wacker); .Hassenteufel, Napetschnig, Poch^ (W. A. iE.), Dr. Karpath, Kerzmamv (Hakoah). — 100(0 Meter offen: Hauser Macker), Paul (Rapid), Gasser (W. A. E.); Schm, Manzvm (Hakoah). — 4 mal 100 Stäseüe firc Jünglinge: W. A. C., Hakoah A, B und C. Olympische Juniorenstasette: W. A. C. A und B, Wacker, Hakoah A und B. — 3000 Meter für Jundoren: Göstl (F. A. E.), Schweiger (Wenna), Dworschak, Silaba (Wacker), Wally (Sturm 14), Mlermann (B'wnna), Geisler (W. Ll. C.), Nußbaum, Dabak, Deffer (Hakoah). — Kugelstoßen, offen: Emst, Simckta (Wenwa), Süsz, Schenk (W. A. C.), Dr. FriedmlMN,. Pereles '(Hakoah). — WeÄsprung irttit AuLauf für Jünglinge: F. Kohn, K. Kohn, Seidl, Hübich (Hakoah). — HO Meter Hürden für Junioren: Retr, Gissinger (Hakoah). — Diskuswerfen mit Vorgabe: Ernst, Pole'.e, Simotta (Vienna), Peterlik (F. dl. C.), Schenk Mambauer, H-assent^euscl, Varady, D. Papesch (W. A- E,) Dr. Frlednrann, Stein (Hakoah). — Olympische Jüug- Mgsstaffel:' W. A. E. A, Hakoah A, B und C. — Speerwerfen für Anfänger: Kamol (Sturm 1914). Funktionäre: Sch iedsrichter F. Kwletor/ Meetrngslecter A. Unstrberg, Zeitnehmer Kühe. Har.nid, Schikokla, Wemberger, Zielrichter Naimer, Mutz, Solar, Starter M Sprung und WnrsdÄMinen Ulbrich, Bahurichter Bein, PeterMa. Starter Dr. Unterberg. Photo- Hilft Kinoapparate sowie sämtliche Beaarfsa^-tikel Photohaus „NELLY« HEINRICH LOSTER Wien, IS, Botensterngasse 28 Ausarbeitungen u. Vergrösseruiigen Das Stürmt 14-Meeting. Dieses gestern aus den:' Sturm 14-PIätz ausgetragene Meeting zeigte in Anbetracht der schlechten Bahn ganz nette Leistungen. ■ Die Hakoah konnte wieder einige Plätze erringen, trotzdem sich die Ächleten wegen des hmtigen Meetings einige Reserve auferlegten. Nachstehend die Eraebniffe: 60 Meter offen: 1. Bürger (W. A. C.) Tß; 2., Kaiudl (Sturm 14) drei Viertel Meter zurück; 3. Karpe (W. A. C.): 10 Starter. 600 Meter für Anfänger: 1. Zellnize (Horekan) 1:17,8: 2. Groß (Amateure) 4 Meter zurück; 3. Gärtner (Sturm 14) weitere 5 Meter zurück. 6 Starter. 100 Meter für Jünglinge: 1. Ostersetzer (Hakoah) 12/2; Pfeffer (F. A. C.) einen halben Meter zurück; 3. F. Kohn (Hakoah) uni einen weiteren halben Meter zurück. 11 Starter. 300g Meter für Anfänger: 1. Fleck (Reichsburtd) 10:08; 2. Mlisch (Reichsbund) 10:11, 3. Waringer (Neunkirchen) 10:19; 10 Starter. . 300 Meter für Anfänger; 1. Wetter (Amateure) 40,2; 2. Mmnrer (Reichsbilnd) 6 Meter zurück; 3. Diglmer (Horekan). 7 Starter. 4 mal 100 Meter: 1. W. A. F. 46; 2. Hakoch 6 Meter zurück; 3. Stnrm^ 14 9 Meter zurück. 6 Starter. 300 Meter für Damen: 1. Raschlka (Darrubia) 32,5; 2. Tnrbein (Danubia) 5 Meter zurück. Diese starten. Weitspringen: 1. Kaindl (Stnrnr 14) 6,05; 2. Kurt (W. A. C.) 5,80, 3. Peterlik (F. A: C.) 6,79 Meter. 6 Marter. 10g plus 230 plus 300 plus 400 Meter: 1. Neichsb-»»>r> 2:19: 2. Sturm 14:8 Meter zurück. 4 St,alter. Ringen. Ans der Ningsektton der Hakoah. Ant Fr ei lag fand im Trairliugslvia! der Hakoah eine'Sitzung statt, in der Ing. K'adttlon' aus sportlichen Rücksichten seine Sektionsleiterytelle zumcklegte. Ing. Kadmon iist sowohl als Ringer als auch als Bozer iiehr chvgeizig. Die Funktion des Se'ktimisleiters hat devavt viel Zeit in Anspruch genommen, daß Ing. Kadmon dem Trainimg nicht üffliagen konnte. Dies ist der Grnud, weshalb er nun das ehrende Amt nicht mehr übernommen hat. Sein Rücktritt wurde von der Versammlung mit Vedmtern zur Kenntnis genommen und chm der Dank für sein getvis; sehr erdölreiches Wirken aus-gchprocheit. Gleichzeitig wurde chm die Bitte vovgetragen, den neuen Sektionsletter nach Maßgabe der Zeit werktätig zu unterstützen. Der sportliche 9ieferent berichtete über die großen Erfolge der Sektion, wobei er gleichzeitig mitteilte, daß Pereles und voraussichtlich ailch Bergmann zur Pariser Olympiade vom Oesterreilhischcn Kvaisffportverband entsendet werden. Es besteht auch die Mög. lichkeit, daß Markus' als Ber-bandstraitrer nach Paris reisen wird. Nach den Berichten wurde die Neuwahl vorgenmuMeir. Ueber Voffchlagder Herren Ing. Kadmon mrd Markus wurde das alte Mitglied der Hakorch Paul Rudolser zum Sektionslsiter gewählt. Die Ring- und Boxsektion der Haloah ist übcr^ zeugt, daß Herr Rudolfer der richttge Mann für die Führung der Geschä'te ist. Herrn Rudolser werden die Herren JnL Kadinon, -uiarkns und Graßner zur Seite stehen. Aus -en Bererneu. H e ch a w e r (Leichtachletiffektton). Das Tvaining finde jeden Montag ab 5 Uhr (Nordstern-Platz, Ker-Wagxnl Trainingsleiter Kyan (Ostmark), Knöpflmacher G. I. Sp. C^I Dienstag ab 4 Uhr (Ostmark-Platz, Linie O und 31). AM woch äb 6 Uhr (Nordstern-Platz) statt. Anmeldungen, Neu aufnahrmn usw. täglich im Ca.se Lido« L §WWW I 20» nfip/s Mj&tP'iii*.