Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1902 (1.6.1924)
- Date
- 1924-06-01
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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5 M. MS WMr. MMVF * Die BMeWW ks Msunt kberest. Der MWeg unterbrochen. " 7 MS Lvndon wird uns gemeldet: Die britische Mount Vveresi-Expedition mußte wegen großer, durch ungünstiges Wetter verursachten Schwierigkeiten dm weiterm Aufstieg (umbrechen Md M ihrer» als dritte Etappe festgelegten Vtandpwkt Mückkehren, von wo nach Ergänzung der Ausrüstung bei günstigerem.Wetter der. WMeg. wieder durchgeführt wer dm soll. ■ <' /.! : i •:TvT/' Me geheimnisvollen Strahlen. (Gtzendienst der Miener Movgengeitung".) London, St. ML Der Erfinder Grmdell Mattihews hat in Paris lbereiis einen Vertrag Mt dem Nechtsvertveter dreier britischer Firmen abgeschlossen, die (rls Mitinteressenien ein. vorläufiges gerichtliches Ver- 8 aufsverbot in London bewirkt haben. Es wird nunrnchr zur Ausbeutung der Erfindung eine englische Geftllschast mit einem Kapital von 350.000 Pfund gegründet, so daß die Erfindung England erhalten bleibt. Me Mademie der Wissenschaften. - Gestern vormittags fand die feierliche Jahr-essitzung der Akademie der Wissenschaften in Wien statt. Generalsekretär. Recke berichtete über die Veränderungen im Perst nalstand. Der .Bundespräsident hat die Wiederwahl des Generalsekretärs und des Sekretärs der philosophisch-historische». Klasse, Ra der mach er, bestätigt. Neugewählt wurden: Zum wirklichen Mitglied der mathematisch-naMrwissenschaftsichen Klasse: Professor der Chemie an der Universität Graz Dr.' Anton S krabal,; zu wirklichen Mitgliedern der philosophisch-historischen Klasse: Professor der Philvjstphie an der Universität Wien Dr. Robert Reininger, Professor der semitischen sprachen an der Universität Wien Dr. Rudolf Geyer; zum korrespondierenden Mitglied der mathelnatisch-naturwisseuschaftlichen Klasse: Professor der Physik an der Technischen Hochschule in Wien Dr. Heinrich Mache; zu korrespondierenden Mitgliedern der philosophisch-historischen Klasse: Professor der slawischen Geschichte an der Universität Wim Hvfrat Dr. Karl Patsch, Professor der vlittleren und neueren Geschichte an dev Unij versität Wien Ministerialrat Dr. Ludwig Bittner; zu auswärtigen korrespondierenden Mitgliedern der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse: Professor der Mineralogie an der Haward Universith in New-Haven Coun. Edward Dana, Professor der Chemie an der Universität Göttingen Dr. Richard Z s i g m 0 n d y. Der Referent fuhr darm in seinem Berichte fort: Die Akademie hat es in dieser schwierigen Uebergangszeit als ihre Aufgabe angesehen^ Bestehendes zu erhalten, w issenschaftliches Gut zu bergen, das aus früheren, vor/ und während des Krieges durchgeführtm Untersuchungen stammt. Iw beschränktem Ausmaß konnten neue Äufgaben in Angriff genommen werde::, wobei insbesondere die Erforschung der Heimat berücksichtigt wurde. Die Akademie fand verständnisvolle; Unterstützung beim Bundesministerium für Unterricht, das die rinbedingt nötigen Geldmittel in den Staatsvoranschlag einstellte. Für den L ieben-Preis spendeten die Brüder Heinrich und Dr. Fritz Lieben 10 Millionen Kronen,' eine Anzahl österreichischer Chemiker 12 Millioneir Kronen für einen chemischen Atomgruppeupreis. Die Aerztevereinigung Semmering stiftete einen Preis, für Höhenphysiologie Md Höhenpathologie, der 1925 zum ersten Male verliehen werden wird. Der Magistrat Wien übertrug ihr die Doktor Anton Hansgirg-Dtiftung für Botanik und Astronomie. Eine „Steinmetz Sederl-Stiftung", gestiftet von dem Hausbesitzer und Steinmetzmeister Arnold Sederl in Bad' Ischl, bestimmt zur Förderung der Wissenschaften und der wissenschaftlichen Arbeiten, besonders auf dem Gebiete der Naturwissenschaften, wurde ihr anvertraut. Im Zusammenwirken mit der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Berlin und mit den beiderseitigen Regierungen konnte die von Dr. Karl und Dr. Hans Kupelwieser gegründete biologische Station Lunz auf gesicherte Basis gestellt werden. Der Verkehr mit ausländischen gelehrten Gesellschaften belebt sich. In letzter Zeit wurde auch! der SchrifteUtausch mit der Academie des Schees in Paris hergestellt. Jsn ganzen ist trotz erheblichen Schwierigkeiten ein Zug nach aufwärts' nicht zu verkenne», und die Akademie ßtum mit Hoffnung und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken. 1 1 > Der Präsident'der Akademie, Professor Oswald^Redlich, gedachte in seiner Eröffnungsansprache der. Todestage Kants mrd Eduard Sn dß^ Zum Schlüsse der Feststtzurrg hielt Professor Doktor Heinrich S'rbik einen 'Vortrag über „Die Vaturivissenschafteu im! KWm md Wirken Metternichs.^ Me zsllstelle in Bad Gastein. r ZÄr Mequemlichkeik des 'ausländischen reisenden Publikums. wird während der Reisesaison in .Bad Gastein eine Zolbstjelle eingerichtet in der di» zvllämtliche MferOgung von Reisegepäck vvrgenvmmen wird, Mnso wird in Gastet» für di« Sommergäste, die aus Deutschland kommen oder nach Deutschland reisen, eine schgAe reich sd c ul sch Zollabfertigungsstelle tätig , sei». ' : i _ varWett«. : ivarnle Wetter hält ini ganz Oesterreich an. :-/) -,,U: ist vorwirHend" KiteW' wÄr Wetter! a.'^.üildigt.! - . ■ ' "' ’ ' ' ’ ' WMM MöMMWüW>^^ *•. a . .• 1. Mm 102^ ' ' ''SeitkUl wie Stellt Rachtverkehr. - Mftellung drr passiven Resistenz. Mmn Mi sich stierten — leidet' dev dritte. Jim Kmnpfe der Straß eaMhim gegen die Geimeinde trügt heute schon das FahvpulWchn die Kosten und wird sie wohl erst recht tragen Müssen, wenn der Streit zwischen den beiiden arusgetragen sein wird. Geistevn drrrfte man mit 'größter Leibensge)scchv am. Tüittlbvett des von der passiven ReWenz noch durchgeslassenen StratzeulbahnwaWons hängen, heute kann, wer Dust hat, sich wieder in den ,/orstarAen" Berkchr hinemdrängen. Denn die Straßenbahner Wen DP emgesehen, daß Hve passive Resistenz nur ein Schlag ins Wasser war, 'dev keineswegs den, gegen den er gerichtet war, getroffen hat, wohl Mp den, der an der ggMn Sache am Mßchulidigisten war:! den Fahrgast. Und w>enn die Straßenlbahner gegilajM haben, sich durch chre Akaßnahmen vielleicht die Sympathie und llntersiützung des Fahrgastes zu evweriben, so halben sie sich hierin gvüMich gMujscht. Die passive Reisistenß ha-t das Pu'bli-- kmn nicht allzu! stark bemerkt, die Einstellung des Nachtverkehrs jedoch spürt es um so stärker. Und wenn auch die Straßenbahner erklären, daß das ZiüsaMnrsntveiffen ihrer Gehaltsfordevnugen und das Ergreifen der Resistenz als PressionsmiM mit den Forderiungen der Gemeinde mch EinMvung einer BetriebsveMngeMNtz ein ganz „zuMiges" sei, das PMiknm glaubt es MN einmall nicht und denkt sich seiinen Teil. Die geplante Betriebsverlättgerung des Sttaßenbahnverkehrs um eine Stunde sollte emem Manko äbhelfen, das nicht nur die arbeitende Bevölkerung 'Fahre hindurch drückend empfand, sondern 'das auch das „Ansehen." der Großstadt bei den hier zu Besuch' weilenden Fremden sehr bseinträchtigt hatte. Die Bevölkerung wurde geradezu zur soliden Lebensführung gezwungen und wer 'dennoch -„drah'n" gehen wollte, mußte dann schön zu Fuß seinem Heime zustreben. Allerdings, Wien hat einen famosen Bahnhosrundverkehr, eine Nachtverkchrslinie, die — das Wort Palackts ist auch hier. am Platze — erst erfunden werden müßte, wenn st nicht schon bestünde. Denn diese Linie verkehrt an der äußersten Peripherie der Stadt; will man sie schon einmal benützen, so muß nrau eine ganze Fußwanderung unternehmen, um zu einer von ihr berührten- Haltestelle zu gelangen, darf dort eine Viertelstunde lang warten, dann einige Stationen fahren, um so» .dann durch abermalige Fußwanderung wieder ins Innere der Stadt, zu seiner Wohnung, zu kommen. Jetzt aber ist auch dieser -Genuß" uns genommen. Die Straßenbahner, leisten keine — separat bezahlte — ExtrMenstleistung. Soll das wirklich kein Pressionsmittel sein, um die Forderungen nach einer geplanten- Betviebs'verlängerm:g zu verhindern? Oder doch ein „zufälliges Zusamm-entvüffen" dieser beiden Angslegenlheiten? Die Bechanblnngen zwischen der Gemeinde Wien und der Vertretung der Straßenbahner 'werden morgen wieder ausgenommen -werden. Hoffen wir, daß diese nicht nur sür beide Streitende, sondern auch für den.Leidenden günstig ausgehen und daß der Wiener auch aus der Straßenbahn zu dem ausrückt, was ihm nicht zuletzt durch seine diversen Steuerzahlungen gebührt, zum Großstädter, der, wenn auch schon keine Untergrund- oder Hoä>- bahn und Auto'busverkehr, so immerhin den simpelsten Straßenbahnzug benützen darf. Gestern abends fand eine Vollversammlung des freien Personals aller Straßen'bahnhvse statt, die nach längerer und teil« weise stürmischer Debatte folgenden Beschluß faßte: Die passive Resistenz wird sofort aufgegeben, jedoch MterhlÄbt auch weiterhin jeder Nachtrundverke.hr, weil dieser als Mehrleistung anzuischen ist.- Gleichzeitig wurde eine Resolution angenommen,! laut der die Gemeinde Wien aufegfordert wich, die LohnveHandlungen bis Freitag den 6. d. zu beenden. An diesen: Tage wich abermals eine Vollversammlung, aller Fahrbediensteten stattfinden, in der dann die bis dahin sich ergebende Situation überpvifft wechen soll. Me geheimnisvolle Tote von der Mstskaserne. Das Sicherheitsbureau bemüht sich, das Rätsel des Todes vimr jungen Frauensperson auszuklären, diie gestern nachts unter sonderbaren Umständen >in der Stisiskaserne sterbend angetrosfen worden 'ist. Wir erfahren darüber folgendes: Gestern nachts, um etwa halb 2 Uhr sah ein Stadtschutz- -wachmänn, der bei der Stiftskaserne vorbeiging, wie ein Manü ein ein DirnMleid tragendes Mädchen,^ das /zu widerstreben 'schien, in den Hof der Stiftskaserne hineinzog und dort -verschwand. Der' Stadtschntzwachmann verständigte sofort den, diensthabenden Unteroffizier, und dieser ging mit dem Stadtschutzwachmann in den finsteren Hof der Kaserne! Dort trafen sie das Mädchen an, das anscheinend ohne Besinnung auf dem Baden lag, und über die Besinnungslose gebeugt einen exotisch auHehenden Mann, der mit den Händen vor ihrem Gesicht herumfuchtelte, Zunächst bemühte inan sich, das Mädchen zum Bewußtsein zu bringen; als das nicht, gelang, wurde es von der Rettungsgesellschaft in das Allgemeine Krankenhaus gebracht.. Dort ist die Unglückliche um etwa halb 5 Uhr früh, ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben, unter Anzeichen einer Vergiftung gestorben. Die Tote soll Johanna K ol l e r heißen und ist ungefähr 23 Jahre alt. Die gerichtliche Oeffnnng der Leiche dürfte Klarheit über die Todesursache bringen. Der Mann, der unter so seltsamen Umständen bei der Steckendeil angetroffen worden ist, tvnrde ins Sicherheitsbureau gebracht. Er gibt an, der persische Kaufmann P era n zu sein, und behanptet, in der Straßenbahn das ihm bis d^hin lmtcfamüe. Mädchen getroffen zu haben, das schlafettd auf seinem Sitze lchnte. Er Witt >bvi der Bäbenbergerstraße ausgestie>gen sein mW das Mädchen tmtgenommen hüben, um es, von Mitleid bewegt, in der Sammelstelle sür polnische Flüchtlinge nächtigen zu lassen. Deshalb will er die halb Bewußtlose in da» Tor der Kaserne gezogen haben. > " - - . , Spät abends hat ein MarkchÄfer auf der Posizei angegeben, daß das Mädchen bewußtlos in der Elektrischen ausgefundm wurde Änd daß der Perser es in die Kaferire trug. Es!vird angenommen, daß eine Moholvergiftn-ng vorliegt. Cs lvnrde auch festgestellt, daß die Tote die wegen Diebstahls vorbestrafte Anna Koller ist, die im Jahrck 1322 an die BessevuntzSaustalt Wiener-Nendorf abgegeben wurde, ...-r ■ ' Wien, 1. Juni * Ein arabischer Journalist iu Wien. Herr Michel S ärk i s, Schriftsteller und Journalist in Kaiw, weilt seit embgen Tagen in Wien. Herr Sarkis arbeitet seit Jahren an der Erzielung einer freundschaftlichen Verständigung zwischen den Arabern und den Juden. Er ist ein wavneer Freund der zionistischen Bestrebmrgen, deren Realisierung auch für die große arabische Welt von Nutzen wäre» und wirkt darum auf einen Ausgleich zwischen der gesamten arabischen Gemeinschaft — Muselmanen wie Christen — und der indischen Nation hin. Herr Sarkis fft. auf einer Weltreise begriffen, die-ihn nach allen jüdischen Zentren führt. Er will die hervorragendsten jüdischen Persönlichkeiiten Europas und Amerikas kennen lewen. Herr Sarkis ist bereit, währerck.seines > Wiener Aufenthaltes allen Interessenten Aufklärung über die einschlägigen orientalischen Fragen zu geben. Annteldttn-gen täglich Zwischen 9 und lg Uhr vormittags bei Herrn Cappon, 1. Wez.,.Stubenring 12. * Selbstmorde. Der Beamte Max I. hat sich gestern aus einem Revolver eine Kugel durch den Kopf Magt und fft auf der Stelle tot geblieben. Er hat die Tat wagen sinanneller Verluste verübt. — Der pastenlose Zählkellner Karl M. hat sich geistern mit amer Wäscheleine vm Kabirrett seiner , Wohnung echangt. Ursache de« Tat ist die durch KvMHeA' verursachte Poftenlosigkeit. — Am 30. Mäi hat sich die Laternwärtersgattin - Karüline R. in ihrer Wohnung erhängt. Die Ursache des Selbstmordes ist Kraßheit. * Opfer der Badezeit. Der IdlMvtge MwalierIseLn Manzell Rapdalp-ort, 2. Bez., Leavoldsaasse 31 wohnhaft, ist am 2ö. d. beim Baden in einem Gewässer nächst Klchternewbuvg ertrunken. Dre Leiche konnte bisher nicht geborgen werden. * Nicht abspringen! Güstern wurden sechs Personen beim Abisp ringen von der El-ektrischen mchr oder weniger schwer verletzt, darunter eine 62jährige Frau, die unter e .Schutz Vorrichtung geriet »M einen- Bruch des rechten Obevarines mtd schwere innere Verletzungen erlitt. Der Unfug des Abspringens nimmt immer mchr zu »alb Müßte strenger behandelt werden äls es bisher geschah. * .Die Autoraserei. Ainr 30. Mali wurde die Lchrerin Auguste Schmettever an der. Ecke des Lercheiffeldergürteils und der Gaulachergasse von dem Lohnautomolbil k. VE 17. das der Chauffeur Josef Ospawa lenkte, niedergestoßen. Sie erlitt Mi Knochenbrüche am Fuße und schwere innere Verletzungen. Der Chauffeur brachte sie ins Stephaniespitäl. Nach Aussage von Zeugen fft Ospawa schnOträgeich, da er schneU aefah-ren ist und keine HÄPenfignale gegeben hat.. Tue Branrsspuren beginnen erst Mm Schritte nach dem Unfallsorte. * Enormer Wasserverbrauch in Wien. In der letzten GemeinderatsfitziMg evMrte Stadtmt Siegel, er müsse an die BevöUewng unen ernsten Appell wegen des ungewöhnlichen MöhUverbrauches cm Wasser richten. Während rm Vorjahre der.Höchstverbrauch 180 Liter pro Tag und Kopf erst in der heißesten Zeit des^Jahres, - im Monat August, .zu konstatieren war> beträgt tnt laufenden Jahre bereits im Mai der Konsum 180 Liter Pw Dag urG Kops. Durch diesen Wasserverbrauch wird die VersorOdüg der' Bevölkewnig mit Wasser aufs äußerste Mährdet. Sollte diese Ermahnung sich als unwirksam euweffen, so wird entweder dre Gebühr in einer Waffe erhöht werden mjüssen, die sich dem KoHmnenten fühlbar machen wird, oder es wird ans anderen Gebieten eine Eruschränkung des Wasserverbrauches erfolgen müssen. » * Die Preiserhöhungen in den Kasseehäuseru. Dir gestern in den meisten Wiener Kaffeehäusern erfolgte Erhöhung der Preise um 10 Prozent wird nicht auf amtlicher Grundlage durchgefHrt. Die W i r 1 s ch a f t s p 0 l i z e i hat bisher. <\wt Prei serhöhung nicht bewilligt. Es liegi daher ein eigenmächtiges Vorgehen oer Kaffeeha'usbesitzer vor. * Der Kommers für Jabotinsky. Zu der von uns am 30. M-ai veröffentlichten Nachricht über den AbschiedsLÄumers für Wladimirr- Jabotinsky IM uirs die Verbindung ,/R0bur" mit, daß sie an dieser Veranstaltung nicht tcrlgenom-men hat. -.. * Heimführung von Soldatenleichen aus Italien. Gestern ckingte der erste Staffel der diesjährigen FrühjährSexpedirion des Oesterreichischen Schwarzen Kreuzes in Wien ein. Tie Exhumierungen erstreckten sich auf den Karst, das Pi ave gebiet und die Hochfläche von Asiago. Mit Ausnahme eines Gefallenen, dessen Grab nickst mehr einwandfrei sesLsielllbar war^ konnten aüe Enterdigungen, 28 an der Zahl, drrrchgeführt werden. Teile >des Transports gingen in die Lschccho- Svowakei, nach Ungarn und Polen. Der zweite Staffel, welcher EnterdrAmgen in Südtirol, auf der Hochfläche von Folaaris und i>m Valsuganatäl vornehmen wird, geht nach den Pf!n.-.stsc'.?rtagen ab. Jm Frühberoste findet eine NachtvagSexPeditiein das Piave-und Karstgebiet sowie in die Kriegsgefana'.n '' > 7 Mittel- und Süditaliens statt. Nähere Ausk-ünft hierüber beim Destevvüichischen Schwarzen Kreuz, Wien, 1 Bo-,.. gasse 21, eingeholt werden. . ' " * Großer Kasseneinbruch in Mahleinsdorf. In •auf Samstag.'.wurde in der Stationkasse ded Matlch>' FraMeWcchnyöfes ein Einbruch verübt. Die Täter sr- >. die Sta-tion-kasse auf und erbeuteten rund 'fünihunve--!' Kronen in Barem. Der Einbruch wurde gestern fr" ■ Vom Sichecheitsbureau siarrd sich Polize'irat Weg! an' orte eim wo eine Kommffsion des Komnrissariales Fe -. ä. . Ersten Erhebungen durchgeMrt hat. ' -