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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-30 · Heft 1900 (30.5.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1900 (30.5.1924)
Date
1924-05-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Skr. 1900 Men, ^nctföß -er zweite Vortrag ZabottnMs. Das aktidrstische Programm. Am zweiten Aibknid beschäftigte sich Jabotinskh zunächst Mt der gegenwärtigen offiziellen Politik t>cx zionistischen Partei, mit den Anständen in Palästina und mit der Haltung Engslands. Wie kmß, ja ungchmerl-ich die Jalbotmsky-Kvitik ist, wird ans der tiefer stehenden Inhaltsangabe seiner Rede hervorgehen. Wir nehmen nur einige seiner „Kernworte" vorweg und überlassen Ja'botinsiky und seinem Kreise Vie Verantwortung für seine Feststellungen, die selbswerstäMich weder erwiesen wurden/ noch im Rahmen-eines Vortrages (ohne Diskussion) erwiesen werben konnten. „Palästina ist heute das Land des offiziellen Klntisemitismus par excellence." „Mit seinem Weihbuch sucht der englische Qberkmnmissär in Palästina, Herbert Samuel, aus der Judensiedlung ein palästinensisches Ghetto zu machen und er hat die Zustimmung der -alästinensrschrn Exekutive zu diesem Buche geradezu erpreßt" usw. Dann folgte der positive Dell, das Programm bnr zionistischen Aktivisten.' Gleichwohl hat dieser zweite Vortrag weit größeren Wert und ist weit weniger anfechtbar, als es der erite Vortrag war, den man mit seinen Forderungen nach einer Kal^-nnanouspplitik, welche einer verderblichen Raub- und Ber gew altigungskolonisation verteufelt gleicht, welche Spekulation ans die gegenwärtige M a ch t l o s i g k e i t d e r . p a l ä st i n e n s i s ch e n Araber (denen nach Jabotinskys Rechenexempel die Araber der übrigen arabischen Welt vorläufig nicht beispringen könnten, was für die Mische Machterlangung zu nützen wäre) zum wichtigsten Programmpunkt der zionistischen Politik erhebt und bramarbasierend den schwcrtschwingenden Zionismus verlangte. Jener erste Vortrag war — a n t i z i o n i st i s ch. In diesem zweiten wird von einem hochbegabten, teucheramentvollen, unbedingt ehrlichen Manne — nehmt alles nur in allein — ein größerer Zionismus verlangt, als es der. gegenwärtige ist, mit kräftiger Betonung des R e t t u u g sg ed an ke n s im Hinblick auf die Judennot. Freilich, wenn Jcckotiusky den offilziellen Zionisten vorwirft, sie könnten nicht mit gutem Gewissen am 20. Thanms das Grab Theodor Herzls besuchen, sie halten „seinen Königsgedanken preisgegeben", so muß man Jabotinskh recht freimütig sagen: Wenn Sie am Grave Theodor Herzls Ihr aktiviftifches Programm entwickelten, müßte sich der Meister int Grabe umdvchen. Jabotütsky führte im ivesentlichen folgendes aus: Dis Krise des Zionismus-spiegelt sich in den Einwandernngsziffern, welche in den letzten Jahren ständig gesunken firtfc. Es ist richtig, daß seit 1920 in Palästina Gewaltiges geschaffen wurde. Der Umfang der Lestedelten Städte, die Anzchl der errichteten Gebäude haben sich in dieser Zeit verdoppelt. Aber in diesem Tempo wird Zion Mchwchl nie eOäut werden. Man muß jichrlich 40.000 Einwanderer nach Palästina schaffen, um m 25 Jahren die Mehicheit zu erlangen. Die Kris^ besteht darin, daß Wohl fetzt Palästina gebaut wird, nicht aber das jüdische Palästina. Jetzt baut man aus, ohne sich die Land res er ve zu sichern. Wenn z. B. Frankreich Tunesien kolonisieren will, muß es das Land zunächst militärisch besehen. Gegenwärtig kann « von einer Agrarpolitik nicht sprechen. Entgegen den Versicherungen des Mandates. wUWen zum Beispiel bei Verteilung von Staatsdomänen die Juden überhaupt nicht bedacht, sondern bloß die Araber. Es ist ferner eme dem Zionismus durchaus feindliche Zollpolitik am Werke, und vom Oelbevge, dem Sitz des RMerungskommissärs Herbert Samml, verbreite sich gegenüber der Konistischen Tat eine Sabotage-Atmosphäre über das Land. Bezeichnend ist ‘ fischen Ausfi sucher der liches Zeugnis aus stellt, der Regi erungskkommiss är nicht teilnahm, weil die Araber auf dieser Ausstellung nicht vertreten waren. Herbert Samuel Hai ferner einen vassenantisemitischen Beamten ins Land geholt und gegen seinen eigenen Willen zum Verbleiben bewogen (freilich ist er jetzt nicht mehr im Lande), und man muß sich darüber klar werden, daß P al ästina gegenwärtig das Land des offiziellen Antisemitismus par excellence ist. Beim Jaffaer Pogrom habe Herbert Samuel eine „russische" Haltung beobachtet, dann seien die judenfeiMichen Einwanderungsbeschränkungen gekommen, schließlich das „Weißbuch", das Herbert Samuel selbst geschrieben habe itni> durch welches der „Judenstaat" zum palästinensischen Ghetto herabgedrückt.wird. Alles, was Herbert Samuel tut, gghe darauf hinaus, den Arabern die Ueberwächung der jüdischen Einwanderung in die Hände zu spielen. Herbert Samuels „Advokatenpshcholog'ie" wirke verheerend. Sie ist nur aus dem alten Gbettogeist zu erklären. Die Kritik oer zionistischen Leitung, die Jabotinsky auf alle auf dem Kongreß vertretenen Gruppen ausdchnte, gipfelte im folgenden: Man unterläßt es, von England cinzufowem. was England versprochen hat. Man befolgt das BeWiel der Iren, statt jenes der Buren zu befolgen. Der Bure besteht hartnäckig auf seinem Schein und erreicht alles. Der Ire laßt sich vertrösten und erreicht nichts. Dafür nennen ihn die englischen Machthaber einen „reizenden Menschen". Wir handeln so wie die Iren und erreichen ebenfoiven'ig, nur daß uns die Engländer nicht „reiMd" finden. Mn folgte der positive Teil, das „rktivi ft if che P r ogramm". Endzweck muß'nach Jabokinsly sein: Es ist mit größter Beschleunigung, zu erwirken und zu sichern, daß mit Ausnahme deS aegenwärtigen arabischen Besitzes das gesamte palästinensische' Landgebiet KoloNisanonsveserbe für die zionistische Siedlung zur Errichtung des Iudenstaates bleibt. Kein Araber dürfe fürderhin ein Fleckchen palästinensischer-Erde erwerben.. Als Mittel zum Zweck sind in Aussicht genommen: Eine gewaltige politische Offensive die unter der Judenschaft der ganzen Welt in kürzer Frist eine Bewegung zeitigt, ähnlich wre es die chärtevistiische Bewegung in England ivar. An einem Tage zur nämlichen Stunde muß in der ganzen Welt das 'Judentum, fiiit seine Forderung des Z ndenstaates demonstrieren und in verselben Stunde bat eine allwoltliche Jndendeputatiolr dem Völkerbund in Genf unsere Forrerungen vorzutragen. Es muß'ferner dgs ganze Svstcnt d'er B er'wal 1 nng Palast i n a s sog e änd c rt Wiener Morgenzeitung._ M letzten KM. Radiodienst der „Wiener Morgenzeitung".l Aeur-SZorÜ. 29. Mi?'.(Räbid^'? Dtzvisenschlußkürfe: Tagoelb' 3%, Wechsel auf London ' 4,91,60, - 60Tage-Wechsel 4.28,50, Paris 5,59, Amsterdam 37.34, Prag 2,94'/;, Berliner Schlußkurs 23'/, bis 23°/,, Silber 66'/^. 80. Mal im Gdit I werden, daß die Verwaltung unbedingt auf die K o mmend e n, auf die einwandernden Juden, zugeschnitten ist. ob dies nur: den palästinensischen Arabem recht ist oder nicht. Es ist ferner alt der schleunigsten Durchführung einer Na tionalanle ihe zu arbeiten. Wenn durch Aenderung der Agrarpolitik so gewaltige Ländereien für die Mische KolomsatMsreferve -gesichert -find, sei die reÄe/Basis M dw- Nationalanleihe gegeben. Der dritte Faktor, der unerläßlich sei, mn-das Programm der „Landreserve" durchzuführen, rst die jüdische Legion. Jabotinskh schloß seinen Vortrag mit der Versicherung, er glailbe an die Gerechtigkeit der Welt. Ob sich dieser Glcvllbe durch Errichtung von Mischen Legionen befestigen läßt und ob dieser Appell an die Gerechtigkeit durch'ein Programm der Gewalt .gegen die Araber wirksam llnterstützt wird, muß wohl jeder nüchtern und verantwortlich Denkende bezweifeln. Ob Jabotinskh imstarlde ist, sich innerhalb des Zionismus Gefolgschaft von nemrenswertem Umfang zu schaffen, wollen wir. dahingestellt sein lassen. In W übergroßen Mehrheit der Zionistischen Organisation muß das Programm Jabotinskys mit aller Energie a b g e l eh n t werden. Aus Gründen der^ ethischen Politik, aber auch der realen, die zu keiner Sekunde d i e Rücksich t auf die in den' Territorien ■ des Isla in lebenden I u d e n aus den Augen verlieren darf. Kommers für Jabotinskh. Mittwoch abends fand im Riedhof ein Ubschibdsrommers für Wladimir Jabotinskh statt. Unter-FührM^der.dper Kartellverbilidungen Unitas, Zephirah, Barussia hatten sich die Verbindungen Kadrmah, Makkabäa und Robur und die Z. M. B. Hyriania und Nehemia sowie der russisch-jüdische Studentenveroirl Hechawer eingefunden. In feiner Dankesrede verglich' Jabotmsky die Jugend mit dem Konrpaß eines Schiffes, der die Richtlwg anzugeben hat. Er drückte seine Freude darüber alls, daß auch er sich noch zur Jugend zählen dürfe. Sin Interview mit Lntie« Wolf in Rom. Die internationale Emigrationskonftrenz. — Ein Gutachten irber den Numerus clausus. — Das Knniprojekt. Rom, 28. Mai. (I. T. A.) U-n-ter den zur. intevnatu)- nalen Konferenz für Emigration und Zimnügration m Rom eMgetrofienen Vertretern, jüdischer VeremigUlMN befindet sich auch Herr Luei-en Wolf, den der I. T. A.-Vertteter Wer den Stand der Wischen Sache auf der- Konserchz befragt W. Herr Lueien Wolf führte aus, daß d^e Vertreter der Wischen OrgaMaMlen der' Kouferentz ihre - Wwschk in einem vom internativAalen Komitee der prMten' OWnffasiontzn Om Schutz der Emigranten vsxgekgten:3)dömorcmdmn Mterbreitet haben. Im üvr^en Wird^ Msgetan ^werden, um Erleichternungen für jüdifchie'Agr-swandere r zu erlangen, besonders -für diejenigen Ewanderer, die im Besitze oÄMNgSmätziger Visa, 'i'* nicht -in Gr BestimnmngslMÄ kommen können. ' . Mit der Lage der Juden in den osten r o p ä i s H e« Ländern, erzählte Herr'Wolf, Wchästige, sich das englisch-jüdische Foreign Committee in einem weiten Maße. Besonders. üvas ' den N u m e r ns e l a u s n s' an. den UnideVsMen anbelaW. Man wird daMer ein Gssuch an 'den p e r manente n i n t e x n a-- itionalen! Gerichtshofrichtem Sobald die' Dokumente vollständig bölsammen sind, werden wir uns a n d e n Vülkerbnnd wenden, daß:er den'Devichtshof um einen konMainven Bescheid bezüglich der'>Ge-setzlichkeit des, Numerus clausus ersucht. Nach Mckspvache mit Rechtssachbev ständigen in Wien habe ich den Eindruck, daß wir die Sympathie des VoNerbundes auf unserer Seite haben. Es ist klar, daß, Ivenn wir eine 'MtschÄdung 'des' Permanenten Gerichtshofes darüber erhalten, daß der Numerus clausus einen Verstoß gegen die Minoritäteurechte bedeutet, dies das Ende des Numerus clausu's bedeuten wird. Die Bestrwnm'ngen der MnoriMenverträge haben eine große Macht. In Wien wurde mir zum Beispiel versichert, daß die Regierung nicht nur entschlossen ist, die Agitation für den Numerus elcrusuZ zu untersagen, sondern auch die Propaganda für die Einschränkung de rve rfasfungsmäßigen Rechte der Juden. Mt der rumänischen Regiermtg siehe ich «lvegen der Flüchtlingsfrage in Verbindung. Wir können mit der Haltung der rumänischen Regiemng nicht un zu friede u sein. Die jetzige prekäre Lage hängt mit den auf der Wiener russisch-vumanifchen K o n fe r e n z entstandenen Schwierigkeiten zusanrmen. Es ergeben sich daraus auch die Schwierigkeiten betreffs der R e p a tr i i e r u n g der Juden. Sobald die Lage sich gebessert haben wird, werden \mt versuchen, mit der russischen Regierung wegen der Repatriierung der Juden in Verbindung p treten.,Die Joa wird im gegebenen AugeEck VvrsMge Einbringen und sie ist auch auf materielle O^er'vjpche.rAtet.^ Iteber die Kolonisation' de'r Krim durch die Juden, , sagte Herr Lstcien Wolf,-^ seien,.die letzten BeriM-, -n i ch t rM densi el l e« d gelvesem AutonoMH Mische Kolonien sind ein. Traum. Die Jchen kölmen sich wohl in der Krim ansiedeln, jedoch ohne politische Bor rechte Die Jca steht destl Projekt..shuMthisch gegenüber. Bon Rom a:ls Mrd sich Hepr WllfMch Rumänien begeben. ,'v.v * ■■■; v:< ‘ * i " Röm, *29; 2pic vc dem End: ihrer Ärbeilen" entgegen. -Gesteru hat als letzte der Kchrmissirneu die stverie ihre.Arbeiten beM.'t Mk. ciyen Herrelwltche nach Maas Berlhold Scheer 111. Landstr. Gürtel 19^, Linien : O, 4, 118 spanischen Antrag auf Einsetzung eines seWständigelr, von den Schiffa-hrtsgesellschaften unabhängigen Sa-nität'sdienstes^ auf den Auswandererschisselt abgelehnt, ferner einen spanischen Antrag auf Festsetzung bestinvmter Nownen für die SchisfahrMärten der Auswanderer vertagt -und die LU 6 c r-' wachung der Aus Wanderers chiffe in Zwischenhäfen beschlossen. Ein Ultgavischer Antrag betreffend die Zah'lmrg der Uebersahrt in; vorhinein wurde ebenfalls vertagt. Morgen Freitag, findet eine Vollisitzung statt, tu welcher die Berichte der vier Kommissionen vorgelegt wer- , den. Heute haben die Kommisiionen die Berichte der pri-- baten Auswaudererhrlssveveine entgegengenommen, die" Anträge an die Konferenz gestellt hatten. 8ta vemuMckter internotionaler Flugtag, in Lausanne. Aus Lausanne wird unterm 26. d. gsnteldet: Gestern': fand hier ein internationaler Flug tag statt, der im allgnneinerr einen außerordentlich günstigen Erfolg hatte, j Leider ereigneten sich dabei auch mehrere Unfälle. Ami Vormittag flog ein französische r Fliege.« ins Pst-- bliku-m hinein, wobei ein Gymnasiast am Kopfe leicht' verletzt wurde. Am Nachmittag stürzte,der französische Fliegerlemtnant Assouin, als er einer Hochspanunugsleitung i ausweichen wollte, herab und wurde mit s ch w e r e n V erletzungen ins Spital überführt. Infolge einer nach dem. Start zu eng genommenen Wendung stürzte auch ein;; italienischer Flieger ab, wobei der Apparat in; Trümmer ging, der Flieger jedoch heil davonkam. J- FahrplanSudemng ab 1. 8««i 1921 ' W^WchbahHos-Sa^dm«. Fernpersonenzüge. Zug ll Wien-Westbahnhof—Salzburg. wird bereits um 6 Uhr von Wien abgeferttgt. In der Gegenr Achtung wird Zug 12 bereits um 18 Uhr 5 Min. in Wien-; estbahnbof eingebracht. Die Züge 18 (äb Wiev-Westbahnhof; 10 Uhr 30 Min.) und 14 (an Wien-Westbahnhof 18 Uhr 10 Min.) wurden in der neuen Fährordnung bis und ab Salzburg geführt.! Personenzug 19 Wien-Westbahnhof ab 20 Uhr S5 Mw. blieb in- ' 'ner Fahnrdnung ««verändert. /• Als . NachtpersonenrugSverkehr v»u SalBurg nach Mest i wird Zug 20 gefahren. (Ab Salzbmg M Uhr 80 Mm., an Wien- : WefMuhof 6 Mr 20 Min.). Für den Tonristen- und SounnersHchlerberkchr werden an! Samstagen Zug 827, an Sonntag« in der Gegenrichtung!' Zug 328 WienT-Selztal, als besonders-, beschleunigte Personen-^ -üge gefahren. (Ab .Wien-Westbahchof 16 Uhr 45 Min. Be»; ziehungsweise von der Gegenrichtung mr MeEestbahnhos! 23 Uhr 55 Min.), Zug 32 wird jedoch schön ab Samstag dev St. d. Wien—Gehtab verkehren. r Die Anzahl der Nahperssnenzüge in der Strecke Wieste Westbahnhof—Nenlengbach wurde mSalrchst den Ärdürftrissen ent-' » vermehrt, wobei der UeberleitrmgSverkehr von der West-- .' die Gürtellinie (Alserstrahe) beibehalten wuche. Für den Sonn-und Feiertagsverkehr wurde Heuer erstinaRg ein eigener^ Anshangfahrplan (Blatt 1b) aufgelegt, doch werdest bei schöneyr! Wetter, außer de» dort verlMtoarteu Zügen nach Bedarf noch; Döv"' und Nachzüge geführt. Einem vielfachen Wunsche der: Reisenden entsprechend, sind ab 1. Zmü bei den Nrchpersouen-. rügen die Wage» I.Klasse in der Richtung von Wien rückwärts,! tn der Nichümg «ach Wien vorne ekngerecht. Die Züge von de-! ziehungsweise auf die Gürtellinie hingegen Mren. nur einen Wagen H. Klasse in der Mitte des Zuges. Zn der neuen Sommerfahrortmung wmde die Haltestelle Hofstatt fßr je drei Züge in jeder Richtung wieder. eröffnet. Es! nehmen Aufenthalt r Zug 35 ab Wien-Westbahrchof 6 Uhr: 40 Min., ab Hofstatt 8 Uhr 1 Mi»., Zug 48 cw MenMest--! bahnhof 17 Uhr 15 Mn., an Hofstatt 18 Uhr 36 Min., Zug 117? ab Wien-WeDahnhof 18 Uhr 45 Min., an Hofstätt 19 Uhr' 60 Min. In der Gegenrichtung-Zug86 ab Hofftatt7Uhr 44Min:,; an Wjen-Westbahnhof 9 Uhr 9 Mi«., Zug 126 a& Hofstätt! 18 Uhr 29 Min., an Wien-Westbahnhof 19 Uhr 35 Min. und' Zu» 8026 ab Hofstatt 6 Uhr an Wien-Westbahnhos (Haltestelle)! 7 Uhr 36 Min. - Vororttliuw, Donau-Uftrbchn und Wiener Becbindüttgs«! Sahn.»! .Mit 1. Zuur werden sämtliche Züge der Donau-Uferbahn^ von beziehungsweise nach der Vorortelmie gefahren, so daß das- Umsteigen in Heiligenstadt entfällt. Der Zugsverkehr der Vor-' ortelinie'blieb'im wesentlichen ungeäudert und wurde nur den neuen Anschlußverhältnissen in Heiligenstadt und Hütteldorf-- Hacktng angepaßt.? Die Züge der Wiener Verbindungsbahn werden auch 2. Klasse sichren.!. St. Polte«—Drariazrll—Gutzwerk.! Auf der Alpenbahn verkehren ab 1. Juni nachstehende Züge" Zug 11 ab St. Pölten 6 Uhr 26 Mi«.,' an Mariazell 9 Uhr. 36 Min., Zug 13 ab -St. Pölten S Uhr 8 Min., an Manazell' 12 Uhr 19 Mn.. Zug 15 ab St. Pölten 12 Uhr 14 Min., an Mariazell 15 Uhr 13 Min., Zug 17 ab St. Pölten 18 Uhr! 2 Min., an Mariazell 21 Uhr 17 Mm. Me Züge mit Aus-: «ahme des Zuger 11 vermitteln Anschlüsse von Wien. Außerdem; verkehrt an Sonn- und Feiertagen ein Anschlußzug an den Sport-! zjug ab Wien-Weäbahnhof 5 Uhr 50 Min., Zug211 ab St. Pölten- 7 Uhr 26 Mn., an Mariazell 10 Uhr 15 Min. 5 In; der Gegenrichtung verkehren nachstehende Züäe:' Zug 18 ab Mariazell 6 Uhr 14 Min. an . St. Pölten 9 Uhr- 36 Min., Zug 16' ab Mariazell 10 Uhr. an St. Pölten 13 Uhr! 15 Min., Zug 14 ab Mariazell 18 Uhr 85 Min., an St. Pölten; 16 Uhr 5 Min., Zug 12 ab Mariazell 16 Uhr 10 Min., an! St. Pötten 19 Uhr 2b Min., außerdem verkehren an Sonn- und! Feiertagen Sportzug 212 ab Marimell 18 Uhr 19 Min., anl; St. Pölten 21Uhr 15 Min., welcher den Anschluß an den von; Kerstyof kommende» Sportzug 112 (ab St. Polten 2 t Uhr 27 Min., an Wien 23 Uhr) vermittelt. Bezüglich des üdngcn l- Verkehres wird auf die AuShangfahrpläne verwiesen. Pöchlartd-Kienberg-Gmn-ing. ' Zn jeder Richtung werden vier Züge verkehren. Jr.r le-» sorweren wird auf den Anschluß deS von Wien-Westbäduhos uni 16 Uhr 45Min. abgehenden SpvrtzugeS in Pöchlarn an Zn.;, 2117 (dbPöchlarn 19 Uhr 10 Mn., an Kienberg-Gaming 20 Uhr 36 MivZ he:wirsen. -' . ■!- . / . M- - ■n * .*

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