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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-29 · Heft 1899 (29.5.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1899 (29.5.1924)
Date
1924-05-29
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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/ ’Cäfe B üBfett, gtutttetsfafl Wiener Mergenzeitnng. Alle Arten von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kredit-und Kommandlte der Kroatischen Eskomptebank, Agram Bankgeschäften Wleit, I. LsttLSkS»«« 4 W*ren3‘*chifte Telephone: 60-4*82, 60*4*93, 63*4*85, 64-4-42, 68-4-78, 69*4*82 totes Telegrammadresse: Frapobantc Volkswirt. Zer Kiltfluß der neuen Zolltarife auf dev Lebevsmittelgroßhandel. Bon Franz Menrr, Teilhaber der Firum Max Wiener . und Sohn. Ich glaube keineswegs zu itöet treiben, toctwt ich behaupte, daß seit Kriegsboginn Handel und Industrie noch Feilte so schwere Zeit -durchgemacht 'haben, als während der verflossenen zwei Monate. Tie Perspektiven Gr 'die Zukunft sind scholl an und Gr sich trist genug, und gerade jetzt Hält man die Zeit für gekommen, um die neuen Hochfchutzzölle cikmell zu gestalten. Ter Handel wird durch diese -nene Belastung des Konsums in schwerste Mtlerdenschaft gezogen werden; Industrie und Landwirtschaft haben sich ihre Vorteile durch gegenseitige Komprounsse geisichert. Muß der Landwirt höhere Preise für seine Bedarfs- und BeUeidungsgegenstände 'bezahlen, hat er sich ein Älequrdalent durch Einführung von. Zöllen auf seine Produkte reichlich geschaffen. Der Lebensmiitelhaudel Hai. während der letzten Monate schon genügend zu kämpfen gehabt. Die Preise auf den Weltmarken für Schweinefett, Mehl, Zucker und sonstige wichtige Lebensmittel find zufolge der gesunkenen Kaufkraft der Konsunrenteu bedeutend zurückgegangen und haben naturgemäß die Importeure an ihren Lagerbeständen sehr große Snnmten verlöret:. Außerdem ist auch bei uns der Konsum seit der wirtschaftlichen Deronte gewaltig geringer geworden. Die Kapitalsknappheit zwingt unausgesetzt schwächere .Hände, zur Deckung ihrer Verpflichtungen ihre Waren um jeden Preis äbzustoßen, wodurch die Konkurrenz nolcns volens zum Mitgehen und Mürerlieren gszwungen ist. Eilte Reduktion der Regien ist kaum durchführbar. Es ist nur zu gewiß, daß mit Einführung dieser neuen Belastung der Konsum sich weiter einschräuken wird und daß demzufolge der Absatz neuerlich eine Drosselung erfährt. Dahingchende Meinungen, daß die einzelnen Artikel schon rorübergehend auch ohne Zolle so teuer oder noch teurer waren und der .Konsum trotzdem nicht geringer war, deutzufrlge eine Befürchtmtg nicht nicht am Matze .sei, sind unsachlich. Meiner Meinung nach ist es gäntzlich undenkbar, daß weite Kreise der Kaichmcmnfchast diesen neuen '.Mb zu parieren in der Lage «sein .werden, da Ähr RMMtdv^t eine Belastung, welche durchs die undermoSdlrche Steigung des Inder, welche ans mindestens 8 bis 10 Prozent geschützt werden muß, abMut-nicht vertvätzt. Unsere Landwirtschast ist in keiner BeziehMlg. in der Lage, uns Zu verfolgen nnd statt Wkaßnahnieu zw evgrÄftw, um diesen Stand durch gleiche: Sieuerbelastung wie 'Handel und Industrie zu einer Intensktät anzuspornen, schafft MW Schutzzölle ftir Tchvnsmitt'el, LvoÄurch die LandwiÄWcht in der Lage ist, durch geringere PrMMan gleich Whe- Gewinne zu erzielen. Daß demMdlge Hinfoe'ls- und MPurlgsbilanz sich außerdem noch verschlechtern müssen, viele 'Industrien, zum Beispiel -die IwMdem»dwsLvie, neuerlich empfindlich geschädigt itveÄen, sei nur nebstbei bemerkt. " Eilte dieser Tage ähgchMene WotchwersvMmLmdg der Lebensrnittelg^oßhiaiichPer hat in genügend beredter Sprache die Gefahren amsemandergefetzt, welche durch SchaGung der Lebe nsnMeWll-e für das -Land erwachsen. WM die Regierung vermeiden, daß dadurch Zahlveiche EMeM« vernichtet, tawsercke Angestellte brotlos rmd der LelberMandard der GesamMiMevwng .Wester gedrückt werde, dann ist noch Zeit zur Unckchr. Ein Beispiel der letzten Zeit DrWung dev Effekwrtumsatzstowsr) hat Zu genau MAsigt, daß nWre Wirtschaft neue BeioftiMgm deHsit nicht mehr vertragt, aber auch daß em z» WStes!ZmüS den- Fehler nicht mehr Zu reparieren vermag. RefSr« SLV SffeMUYlsWM «UvMrMMr* sahrcns. In AHMn Ant-rag der Abgeordneten Joh. WMer rmd Genossen, der gestern An Rationalrat eingMacht wurde, wird unter Hinwegs ottf dir Hchchung von ÄuMeichsserstchren und Konkursen gÄchsr nrw chshter Mrnen «m wWomrer Schvtz für bk (Mäv&tgec vschcmgt. Der GefchchtsweK, so heißt es Lndem Antrag. be«wchkiyL sich unhemMche BetÄmMgung, die nur zu gereWeMgt st», iverrn man fielst, daß fallet Mvordme Firmenungestraft U^rschMuugen mchveiftn, welche die Gläubiger nur zu «Mn lächerlichen ProtzsrMtz gm Befrvedicntng komchM lasM. Es ist sicherlich Mgrüßenswert, ws,rn^ selbst im .KrVawMchvsn auf die ifchützÄrswevtsn Jyftresfsn des Schuldners BedvH genommen wird. Die kotzMe Wr8d jedoch nicht -fp wett gehen, daß der SchuLdn-sr HeMÄder Gläubiger bchorzugit wird. Das Äns^eSchSV^Whvem WÄd vielfach von LeaÄM MiGbvMcht, für die es nicht Macht ist, Spekulanten und Pechonsn gwei-fDastew Rufes bedrsmn sich seiner, tun dOch .Uches nach MrLKichkeit Len letzten gvötzdon ,/Schab" A sMchM. Einem lülchsn ßetfktmt .Leutzt das Gesetz durch die BMvMMvg vor, daß der: MWeich mtr damr zu bewilligen % twm den WäuLrigrttt uMfoeftsnß So PrvMrt angehotau dMea. Ässe BeMwwIng stcht jedoch strMrKWeit nur auf dem Prchier, weK der ZeWmckt Hves Inkrchstvetens von einer DerioMmy des JustiFvMESbeiMaL «hSingtT gemacht 'wick^^e. jedoch bis httcke nicht «WHMn ist. Es wird dccher der Antrag gssMt, ove Ragiemng möge ehestens durch Verordnung das EvsochovmS des MvdÄtamgebots von 25 Prozent rm AnKgleichEchww. SitzMHZW, Berkehrrbank. Dividende — 5000 K. Die Allgemeine Verkehrsbank versendet heute den Rechnungsabschluß für das Jahr 1923. Die Anträge, welche hinsichtlich der Verwendung des Reingewinnes gestellt werden, sittd aus. nachstehender Mitteilung ersichtlich: Der Berwaltungsrat der Verkehrsbank hat in .seiner gestrigen Sitzung die vorgelegte Bilanz für das Jahr 1923 gettehmigt und beschlossen, der für den 25. Juni 1924 einzuberufenden GeneralversavmckMg den Antrag zu stellen, von dem ausgewiesenen Reingewinn, pro 30.117,458.000 K. (gegen das Vorfahr + 22.282,278.191 K.) eine Dividende von 5OOO K. pro Aktie zu 1600 K. (gegenüber 2000 K. im Vorjahre zur Verteilung zu bringen, dem Resewefonds 5 Milliarden (+ 4 Milliarden) tantiemenfrei zu überweisen und dem Inbiläumsfonds für Alters- und Jnvalidttätsüeosorgung der Angestellten der Verkehrsbank 1.5OO,OOO.OOO K. ebenfalls tantremenfrei zu widmen und 589,857.000 K. (-st 374,369.000 K.) auf neue Rechnung vorzutragen. Das Gewinn- und Perluftkouto stellt sich im Vergleich zu-nr Vorjahr wie folgt: Einnahmen: . 193gegen 19 2 2 Vortrag vom Jchr 1922 . . 215,488.000 + 202,681.191 Zinsen. 31.942,082.000 + 25.937,393.933 Provisionen und sonstige Erträanisse L. laufenden Banku. Wechselstubengeschästes . 65.226,716.000 -I- 38.688,609.457 Devisen, Effekten u. Konsortialgewinne. 41.687,634.000 + 32,182,508.586 Summe der Einnahmen . . 139.071,920.000 + 97,011,143.167 Ausgaben: 1923 gegen 1922 Gehalte.. . 78.693196.000° V 53.179,809.955 Spesen. 13.637,698.000 + 7.658,356.471 Steuern und Gebühren . . 16.623,571.000 4- 13.890,698.550 Summe der Ausgaben: 198.954,465.000 -f 74.728,864.976 Summe der Eimahmen : 138.071,020.000 + 97.011^143.167 Steingemitiut »llt,455.000 + 22.282,27^.191 Die Bilanz 1923 schließt mit einem Reingewmn von 30.117,455.000 K., gegenüber dem Vorjahre, mit einem 9Rehrbetrage von 22.282,278191 K., das ist dem Vierfachen. . Die BruttoertriWüsse erreichen die Ziffer von 139 Milliarden gegenWer 42 Milliarden rm Vorjahr. Dich'w Ste'rgerung ftcht eine Grhöhutrg der Lasten auf '109 Milliarden getzennber,.die sich demnach auch ungefähr verdreifacht Wert. . Der Gewinn an Zinsen ist auf 32 Milliarden, das Fünffache des Vorjahres, die Eingätrge an Provisroneu und sonstigen Erträgnissen des laufenden Bankgeschäftes aüf 65 Milliarde», das ZvnriÄnhaWache des Vorjahres, geftiegen, so daß die Einnahmen aus dem larufenden Bankgeschäfte zHammm 97 Mlliavden betragen und nahezu die gesamten Leisten decken. Der Ertrag des Devisen- und E.ffekten- Zchchästes mit Einschluß der verrechueten Konsortialgewimue Letvötzt 0,7 Milkarden gegenWer 9F Milliarden im Vorjahre. ' Dw Erfordermffe für Gehalte find von 25,5 auf 78,7 Wcrll-imchen gestiegen. Sie betragen 72 Prozent der gch'amtett Lasten, vHhrrnd sich die Spesen von 6 auf 13.6 Milliarden, die Steuern und. Gebühren von 2,7 auf 16,6 MWarden erhöht haben. . Der ftitwagköc Stach des Institutes zum Iahresschluß ist aus der folgenden AufsteAung der Bllauz zu entnehmen:, Akt iv e n: 19 2 3 gegen .1 9 2 2 Kronen- 31.078,394.000 -p U.3H8M5.5U 11.273,659.000 ~h 30.667,380.059 45.912,682.000 + 34334,289.279 Kästen-und Eiroguthaben PeMenille. E^Wirrge« auf KousdckmlgeschLfte. . DMöre» der Bank- und Wechselstubengeschästes 1,047.995,383.000 -p 759.194,810.287 AeaAtäte» - ” " 1 . 14.393,228.000 f 8.610,751.479 JqveUtar. Summe der Aktiven 1 1,150.648,346.002 -s- 792.81p,8Y6.497 Passiven: 19 23 gegen 19 22 Aktienkapital. 7300,000.000 ° -f * 2.713,600.000 Reservefonds. 104.651,721.000 + 90.006,696369 Kreditoren. 975.250,484.000 + 653.2S6M.034 WWnlagen. 28.043,090.000 + 20.403M.729 Unhehobene Dividenden. 141,223.000 136,988.500 VMrüaSposte» per Saldo 5.439,373.002 4- 3.971,020.474 O tz t n gewinn . 30.117,456.000 + 22.282,278.191 Snmme der Paffiven. . 1,130.648,346.002 -i- 792.810,886.497 ' ".Die Kaflabestarche haben sich von 19,7 MUachep auf Sl.Mlliavdm Kronen, erhöht. Das Wechfelportefeuille ist um 20,6'MiMardett zurückgegangen,. was sich daraus erklärt, daß die von der Bank im Jahre 1922 übernommenen külzftlsttgen Göldf'chatzscheine im Berichtsjahre in Völkerbundanleihe getauscht und auf Effektenkoirto übertragen wurden.: Darauf ist auch.teilweise -die SteigevMg des Gffektenkontos zurüäßuMven, Ht trafete mehrt« Leser in 9tnm9nien! Die Abomwrrreuigebühv unseres Muttes für Mm'Mien veftW ab 1'. Juni 1924 150 Lei monatlich. Me Verwaltung der »Mieucr MorgeNzeitung", Merr, 2.Bez., CÄboVjttaße 1. 29. Mai im \ M. Mt welches in der Bilanz mit 45,9 MAiachm goge» 11^5 liaoden figuriert. Der Rest «der Crhöhmlig W ÄbiirlioiqMjd «M eitle,: voviibevgchenden Besitz an nationckPaEchen AtüaW werten zuvückzuführett. Die dauernden BakeiltylMMn strhen zu unverändert niedrigen Kurset, zu Buch. Die Emztchlunigen MM KonfortialgefchLste erscheinen mit 14.393,228.800 K. yegÄK 5.782,476.621 K. int Vorjahre ausgewiefett. Die größte SdMtz^ rung weifen die - Debitoren auf, die von 288 MWiatLen oM 1047 Milliarden gestiegen find, ivovon nahezu ein Drittel E Guthaben bei Banken und Bankiers entfällt. Die KveidÄvvM zeigen eine Erhöhung von 320 Milliarden auf 975 MiMardev^ Krone»,. Das Einlagongefchäft ergab eine Stürgsrung von 7^ Milliarden auf 28 Milliarden uttd hat sich denmach vervievsttk Der unverändert gebliebene Realitätenbesitz ftcht wie -im. Bo jahr Mit 1 Krone zu Buch. Im Berichtsjahre wurdet, auf nachstehende Kmchorück^ g^chäfte Einzahlungen geleistet: Ungarische WaWurttH Maschinen-,Fabrtks-A.-G., Ghör; NeusiMer ZMengeselffchaW^ für Papievfabrikativn; Bleckmann-StaWvevke A.-G., MÄWM schlag; Mtiengösellfchaft für Glas- und optische Jndüsttüe; garifche Aktiengesellschaft für UrprodMion, Budapchtz C. Schember u. Söhne^ Brückenwagen- und MafchiMevs-abrAsm A.-G.; ,Mehrermühl", Papierfabrrks- und VerlagsMsellfchoM^ Grazer Waggon- und Moaschinenfabr!ks-A.-D. vorm. . Ichk Weitzer; WÄß u. Schneider, SteierurärWische DruckfabrA A.^G^ Wildon; Aller, Ausvüstungs-, Lieferungs- und BeN-öidwtM A.-G.; Schoeller-Stahlwerle Aktiengesellschaft; Koch'tünWvN A.-G., vorm. Klemer u. Bokmahsr; Leipttik-Lundenburgetz Znüevfabrrken-A.-G.; Mtiengesellschast vorm. Mols Finze it, Co., Graz; Styria, Blech- und Eisenwerke A.-G.; UmonqLeder^ tverte A.-G.; Bank für Tirol und Vorarlberg, Innsbruck; Torsi, nnd Oekonomie-A.-G.; Mols Knina, Papiermdustrie-A.-!G^ Steiermärkische Fürst Liechteusteinsche .^lßvevwertlMgs-A.«Gkj Ferner hat sich die Verkehrsbank in Ausdehnung ihvetz Jnteressenkreifes an der Wiengefelffchast der Wren-FlorÄd)» dorfer MtnerLlLl--FaLrik, dev M. B. Neumanns Sohne, Oesie^l reichrschen Weberei- und Druckerei-A.-G^ Hohenems^ und do^ Jos. Reisenleitner-A, Schick A.-G. neu beteiligt. ' - _ Das Aktienkapital touxbe im BerrchtssiHrr durch zwe^ im Jänner uttd Juli, vor,getrommene KaMüZvermchrungsK von 4.286,400.000 K. auf 7.000,000.000 K. erhöht. Durch dW beiden Kapitalsvermehruttgen haben die eigenen Mittel dev Bank eine StÄgerung aus 111,6 Milliarden erfahren. Sefterreichisch-AlMe MoMugefÄschM. TKvödendL 8000 K.; ■ iv Der Berwaltungsrat der Oesterretchifchen Wpme-MMM^ .gesellfchaft HM gestern eine Sitzung #, vom Vorsitzende^ Henn Vizepräsidenien Kannllo CasiiAioui mit einer Trauer^ kntdgebung für den verstorbenen Präsidenten der Gesellschaft Hevm Hugo Sdumes eingMtet wurde. » j Im weiteren Verlaufe der Sitzuttg wurde der Rechnung abWuß für das Jahr 1923 übochriüft. Bei «einem Bmtto-i -erträgnis des Berg-, und Hüttenwesens von 106L7ZM7M0 lKj weist die Bilanz nach. Abzug von 7Z.1WI83.400 K. für.iZmftvj GeneraLunkosten, Steuern und gesetzliche Beiträge fürLteKraw« Len», Unflalls-, JnvalidiMs- und Mtersverisicherung sowie MÄ Abschreibung von 8.005,442.200!K. einen Reingewimr vom- WM7,M.800 K. aus. Einschließlich des Gewinnvvrtragssl Von 390,580^00 K. stehen daher 88.448M2.200 K. zur Bevf Es wurde beschlossen, in der >füv den 31e d. eitiberufenenj Generalversammlung zu beantragen, die Dividende mit 8000 K. >ro Mie zu bemessen nnd sie ab 2. Juni d. I. zur AuSzckh! ung zu bringen . . Zum Präsidenten an Stelle des . verstorbenen HerrtH Hugo SLinnes wurde »Herr Kamillo Castiglioni, zu B'ize^ »rcffidenten dis.Herren WPÄm IKux rmd Du MW. / - - In einer gestern nachmittags abg'chMcntnt WssreWM... gab Generaldirektor Dr. Apold ^weitere Aufklärungen u Rechenschaftsbericht. Die Produktion des Jahres 1923 hock, gegenKber dem Vovjahre eine Vermehrung echahren. Sq wurden an Rrchertzen LM4.SOO (plus 120KOO Tonnen), an Rohf effen I3RLOO (plus LoÄOO Lonmn), an Jngvds 822.200 (PM 34/700 Tonnen^ au Kohle 849.300 (minus 40j600 Tonnen) «ft zeugt. Nur bm der KWe ist ein Pasiivtnn daraus enHandet^ daßE der Streik längere Zeit anhielt. Das Ju^ vesti^msprogvamur wurde planmäßig zur.Durchführung gü bwcht. Es LÄstand erstens in einer WerbesfevuNg der Wärm^ Wirtschaft, u« Kohle zu ersparen, zweitens Ausbau dev ekeLtt^che» Energiewirtschaft - und < drittens -im Ausbau Ibec Kohkenprr^uBon. Was de« Ausbau der olMrischen Anlagen Le«, trifft, sind die Arbeiten so weit-vvrgcfchritteit,idäß nicht' nur dev Strom'bÄ>2rf der Werke gedeckt wird, sondern.daß'auch 2500 bis 3000 Kilowatt mr andere Konsumenten abgegeben werden'>koum>. fett. Bei volWomMensm Ausbau werde die Mpine einmal 18.000 Kilowatt abgeben können. ';: . ( Der BerLauf hat sich >ttn Vorjahre gütsitig^ jgestMet un!8 eS sind gegenüber dem besten ProduktionÄjahre 1912 an Kohle SS Prozent, an Roheisen 4S-1 Prozent, an HMfabrikaien 48,1 Prozent und an Fertigfabrikaten 62,8 Prozent veMtrft wordest, Im Export siwd durchschnittlich , 65 Prozettt;deS Gsfcüntvex-- Srufts ckbgesetztworden. Die Koste«' der ProduiNo« sind um?/ etwa 60 Prozent gestiegen,' WÄhvend die Kosten fort KlMmarkt« Produktion nur um 30 Prozent gestiegen siM /Die Löhne, he», tragen zirka 25Q Milliarden und die. Gchälter 100 MWatfoeft Es ist geplant, im Juni Mbaumaßtrohmen. vorzunehuien und sollen Ku den bisher Tlbgeba-uten weiter^ 1500 Arbeiter ents lvfsen werden. - ' . > In St. Veit an der Glatr.ist ein größeres FreffchürßgeW erschlossen worden; dessen Erze «amenNch M die-«Gußdisew>!/ rtKMgung besonders geeignet sind. Jetzt bemüht sich die GvsM schuft, den Feldspat der ungeheuren Halden für die'Epzgewine, nung zu verwerten. Auf alle Fälle läßt die Entwicklung W änhevst AGM gZv0WosMvn Gr dft ZtzGH . 8981399529^83925

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