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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-12 · Heft 1882 (12.5.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1882 (12.5.1924)
Date
1924-05-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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' «b. SS8S IMAmha MfLiLiBjCM Ju5wjT, llüöOTTKrg Wseüittr MovSMzertnng. IS. Mai tm SieitS 8 ©W wichtiger ist die Frage der Vorbeugung der Krank« hekt. Sicher ist, daß die Uebertragung von Mensch zu Mensch Jtattfinfcet, die Ansteckungskeime find auch sicher in den Au»- I scheidungsprodukten der Nase und deS Mundes enthalten, weshalb besondere Desinfektionen des Nasenrachenraumes zu Zet- ' ten der Epidemie zu empfehlen sind. Geschichtliche Forschungen haben ergeben, daß in frühe- , xett Jahrhunderten ähnliche Schlafsuchtepidemien geherrscht haben, deren Charakter aber heute nach den vorliegenden Beschreibungen mit größter Wahrscheinlichkeit als zur Encephalitis gehörig erkannt wurde. Es wäre zu wünschen, daß es den englischen Aerzten gelingen möge, der Epidemie bald Herr zu werden, damit sie nicht wieder, wie in den Letzten Jahren, den Weg 4*S Schreckens nach Mitteleuropa beschreite. Amtlicher Fragelaftea. L. B. A. Da kan» nur eine genaue ärztliche Unterstrchuna feststellen, worauf die UnregLmaßigkett zurückzufuhren rst. Ost ist nur allgemeine Blutarmut schuld, die bekämpft werden, muß. — Verzweifelt. Dieser Zustand findet sich auch bei Mädchen, ist harmlos und, wenn nicht besonders belästigend, am besten in Ruhe lassen. 2. Hat keinen Einfluß auf Mchkommenschaft. 8. Zur Sicherheit untersuchen lassen. Es ist doch keine SchaM. — Grenze. Gegen den astmathrschen Zustand dürfte sich Bad Tölz in Bayern oder Bad Hall in Oberosterreich empfehlen. Die Punktion ist ein harmloser Eingriff doch enchfiehlt sich nachfolgende zweitägige Bettruhe, «knmp fuß ist operativ leicht zu bessern. Schach Affe Zuschriften sind zu richten an Fritz Igel, Wien, 8. Be»., Praterstraße 41. PartiessvAurrg Nr.1. Weiß: Laboer-omraiS. — Schwarz: Desehapelles. Gespielt vor zirka 100 Jahren. Schwarz: Kg8, Tb8, fl, Lb7, h6, Bcß, dß, v2, kS. -s. g 7, h 7 (12 Steine). a b e d e f g h Weiht 'Ke 7, De,8, Lh4, 8 g 4, Bhfi (6 Steine). Weiß zieht Md gewinnt. Partie Nr. 5. Weiß: D. Lasker. — Schwarz: WarkhaU. Aus der letzten Runde des New-Iorker Turniers. EröffnMgr Spanisch. 1. »2-e t 8. 3gl—58 8. Dkl—dß 4. LbBXcß») 6. d2-d4 «. d4X«B 7. KeiXd l 8. Kdl-el») 9. h2-h8 10. Lei—54 11. S b 1—d 2*) 18. Lf4-gß 18. g2XfS 14. Tal—dl Iß. 58Xe4 16. L g ß—h 6 17. S d8—c4 18. «2—c3! 19. c8Xd4 20. Ke l~e2 21. 52-53 22. S c 4—e 3 . . Diese Spielweise sollte man die LaSker-Bariante nennen, da der Weltmeister durch sie seine entscheidendsten Partien gewann und sie populär machte. *) Die Alapin-Fortsetzung. Besser ist «Xö. Weicht von der Schablone ab; K e 2 dürste aber doch da8 Richtige sein. *) Falls eXf, schlägt Schwarz auf 5 3 und Weiß hat alle 5-Bauern schwach. (Trippelbauern.) *) Dieser Zug erweist sich als ungünstig. Bester war sofort gß nebst S g 6. •) Auf sofortiges e 6 folgt h 4f. *) Der Springer geht verloren. Im Endspiel erhebt sich der Meltmeister am deutlichsten. Aus der Schachsektiou der Hakoah. Das im Gan-g Lefiudliche Turnier ist bis zur sechsten Runde borigeschritten. An der Spitze stehen Beutnm und Lewit mit 4,5 Zählern. Capablanca-soll sich als führende Kraft den Revolutionäven in Kuba zugesellt haben. Die Bestätigung dieser englischen Nachricht siebt noch aus; eS scheint jedoch im ällgeinemen das W* streben der Schachwettmeister zu sein, über den Horizont der Schachwelt ms Leben hinauszuragen. Morphh war sehr unglücklich darüber, daß er in seiner Heimat, die ihn als Schachhvld hochverehrte, M Jurist keine Hilfe fand. Lasker schrieb während des Weltkrieges für die Bossische Zeitung die Leitartrkel kviegswissenschaMichen JuMs, biS ihm die deutsche Heeresverwaltung das öffentliche Arbeiten verbot. Briefkasten. Dr. F. Aufgabe Nr. 2 hat eine große Aehnlichkcit mit emvm alten Endspiel von Starmna. •7—eß 23. d4Xc 6 8 g 6-54s Sb8-c6 24. Ke2—52 Td4—d1 a7—- a'6 25, ThlXdl Td7Xdß d7Xe6 26. S e 3—d ß! S f 4Xh 3f Lc8—g4*) 27. K52—g3 g5—g4 Dd8Xdlt 28. Sdß-56 h6-hß O-O-Of 29. 53-54 Te8Xe6 Lf 8—cfi 80. Tdl—e6*) Tcß-bB Lg4—hß 31. e 4-v ß Kc8-d8 57—5 b 82. S56XhB Kd8-e7 Sg8—e7 88. 54-5 ß. Sh8-g5 Lh5X58 84. Kg8—g4 S g B—h 7 Tb 8-s 8 8B. ShB-54 TbßXb2 f BX®4 361 Sf4-dßf Ls 7-6 7 h7~h6 87. e 5—e 6f Kd7—66 L c ß—d 4*) 38. e6~e7! Kd6Xdß g7—g ß 39. Tel-e6 Tb2—g2f S e 7—g6 40. Kg4—f 4 T g 2—g 8 Sg6Xh4 41. e7—e8D Tg8Xe8 T d 8—d 4 42. T e 6Xe 8 c 7—eß Sh4-g6 43. T e 8—d 8f K d ß—c 6 ’c 6—o 5 44. Td8-h8 Gibt auf?) Die große Veranstaltung auf der Hohen Warte. Die Spiele auf der * Hohen Warte dürften alle Zuiseher befriedigt haben, obwohl die beiden ^astmanuschaften bKeben. In der Meisterischaft gab es einige Ueberraschungett. Nachstehend die Berichte: Slavia—Hakoah 4:2 (3 : v). Die Hakoah vergibt einen Elfmeterftotz. Hohe Warte, 66.000 Zuschauer, Schiedsrichter PHak. Slavia: Staplik; Seifert. Kummermann; Plodr, Pleticha, Hliuek; Kuzl, Stapl, Capet, Silny, Kratochwil. U Hakoah: Müller; Pollak, Gold; Fried, Guttmann, Heß; Meufe.o. Häusler, Grünwmd, Schwarz, .Pollatschek (Wortmrainn 1). Slavia hate nur in den letzten 20 Minuten vor der Pause das Uebergoivicht. In der übrigen Spielzeit war die Hakoah mehr im Angriff, im letzten Spielabschnitt mußte Slavia sogar alle Kräfte zur Verteidigung beranzichen. Daß die jüdische Mannschaft gestern dennoch eine Niederlage in den Kauf nehmen mußte, war einerseits auf das Versagen der eigenen Verteidigung und auf eine gehörige Portion Pech der. Stürmer zurückzuführen. Der Sieg der Slavia kann als glücklich, immerhin aber nicht als unverdient bezeichnet, werden. Die Tschechen, bei denen sich das Fehlen von Vanik nicht fühlbar machte, stellten die weitaus einheitlichere Mannschaft ins Feld. Bei der Hakoah hingegen standen neben hervorragenden Kräften minderwertige Spieler. Am empfindlichsten macht sich das Fehlen des Verteidigers Scheuer fühlbar, den die Hakoah nicht ersetzen kann. Gold ist ein ausgezeichneter Mitaweiter, aber nicht mehr. Wenn er aber wie gestern die Lenkung der Mweihraöschäfte besorgen soll, dann tritt seine taktische Unzulänglichkeit klar zutage. In Pollak fand er diesmal einen Partner, dem alle Eigenschaften, die ein guter Verteidiger besitzen soll, fehlen. Pollak ist langsam, schwerfällig und unentschlossen. Da Gold sich überdies immer in der Deckung Herumtrieb, war es kein Wunder, daß die Slavia-Stürmer auf keinen Widerstand stießen. Ein Boshafter bemerkte, daß die Hakocch-Verteidigung sicherlich 2T Tore verschulden würde, wenn der Angriff 20 Treffer erzielen würde. Müller hatte hinter diesen beiden Verteidigern ein sehr schweres Arbeiten. Er hatte das Pech, nur selten eingreifen zu müssen und wenn er dazu gezwungen war, dann stand er meist ausfichtslosen Aufgaben gegenüber. Vielleicht hätte er den einen oder den anderen Treffer verhindern können, wir wollen ihm aber keinen Vorwurf machen. Durch das gänzliche Versagen der beiden Backs wurden auch die Flügelläufer in Mitleidenschaft gezogen. Dies war die Ursache, daß Heß eine schwächere Leistung als sonst bot. Fried zog sich mit Anstand aus der Affäre. Guttmann spielte nicht so gut als sonst, lief aber doch nach der Pause zu einer beachtenswerten Form aus. Der Angriff war dadurch zum Teil auf sich selbst angewiesen,, demgemäß war seine Leistung auch unausgeglichen. Zeitweise spielte er ganz hervorragend, dann wieder pflegte er ein zu hohes Zuspiel. Man darf nicht vergessen, daß der Sturm der Hakoah eigentlich nur vier Mann im Felde hatte, daß Pollatschvk in der ersten Spielhälfte, in der er mitwirkte, sich als gänzliche Niete erwies und Heß, der nach der Pause den linken Flügelstürmerpoften einnahm, diesen Anforderungen auch nicht gewachsen war. Nach Seitenwechsel sprang Wortmann 1 als Flügelläufer ein und spielte nicht schlechter und nicht besser als sein Vorgänger Heß. Ganz hervorragend arbeiteten im Angriff Neuseld, Häusler und Schwarz, deren Leistungen von keinem Slavia-Spieler erreicht wurden. Grünwald zeigte Einige technische Kunststücke, im übrigen war aber seine Tatzeit wenig fruchtbringend. Die Slavia hatte, wie eingangs erwähnt, das Glück zmn Bundesgenossen. Gleich anfangs verschuldete sie einen Elfmeterstoß, da einer ihrer Verteidiger im Strafraum die Haudsregel verletzte. Aus uns unerklärlichen Gründen ahndete Schiedsichter PHak dieses Vergehen nicht. In den ersten 20 Minuten hatte ihre Verteidigung schwer zu kämpfen, während ihr Angriff eigentlich nie ernstlich ins Gefecht kam. Ein plötzlicher Durchbruch trug Hr einen Treffer ein. Sie erreichte also mit einem Zng mehr als die Hakoah bei ihren langandauernde-n Belagerungen. Dabei soll nicht übersehen werden, daß dieser Treffer einer Abseitsstellung entsprang. Die Slavia gelangte dann vor der Pause noch zu zwei weiteren Treffern, während die Hakoah, die auch die Chance eines Elfmeterstoßes nicht ausnützen konnte, leer ausgina. Die Hakoahner waren zur Pause trotz des ziffernmäßigen Mißerfoliges nicht entmutigt. Ganz im Gegenteil. Sie äußerten sich über den Ausgang des Spieles absolut zuversichtlich. Es hatte auch den Anschein, daß die Hcttoah den Vorsprung der Gäste aufholen werde. Da beging Pollak einen ganz unglaublichen Schnitzer, der der Slavia den vierten Erfolg ermöglichte. Die Tschechen führten also mit 4:0 Toren. Die Hakoah kämpfte trotz dieses Mißgeschickes unentmutigt weiter und hotte noch zwei Tore auf. Die Slavia war mit ihren Kräften vollkommen zu Ende, als sich die Hakoah so recht in Schwung befand. Bei der Slavia arbeitete die Verteidigung hervorragend. Insbesondere der Tormann Staplik leistete Grandioses. Die Deckung spielte gut, fiel aber nach der Pause dem Tempo zum Opfer. Der Angriff, der stach, „ aber schablonenhaft kombinierte, verstand es, die Schwächen der gegnerischen Verteidigung entsprechertd auszunützen. , Vor der Pause sind Stapl (81. Minute), Cape! (31. Minute) und Silny (38. Minute) für Slavia erfolgreich. Neufeld vergibt in der 42. Minute einen Elfmetevstoß. Nach Seitenwechsel erhöht Stapl in der 8. Minute den Vorsrpung auf 4:0. Neufeld verringert in der 18. Minute den Vorsprung der Gäste und Schwarz stellt in der 35. Minute das Endergebnis .her. Cardiff City-^ienna 2: ß *1 Die Engländer überraschen nach der angenehmen Seite. Hohe Warte. 66.000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. .Cardiff City: Farquhavsou; Blair Hardy; Jenkins, Keenor, Wake; Evans, Nock, Jones, Beadles, Davies. — Bien na: Pacista; Rainer, Ludwig; Kurz, Chrenka, Seuffert; BtM,\ Gschweidl, Höß, Neumann Mcheva), Usch er. Vienna: Pacista: Rainer. Ludwig; Kurz. Chrenka, Seuffert; Seidl, Gschweidl, Höß, Neumann (Fischera), Fischer. Die Engländer siegten gestern gegen Vienna sicher. Wir beschränken uns heute aus den Spielverlauf mid behalten uns eine eingehende Würdigung des Ereignisses für morgen vor. Die Engländer sind sofort im Angriff. Beadles bringt den Ball in schnellem Lauf vor, doch gelangt seine Flanke in Reichweite Paeistas, der den Ball im Sprunge S. Der Gegenstoß der Wiener wird durch eine off fideung aufgchatten. Auch im weiteren Verlauf des Spieles macht Cardiff City oft vom One back-System Gebrauch. Evans wird bei einem seiner schnellen Flügelläufe von Kurz umaelegt. Die Gegner schütteln sich die Hände, und der den Engländern zugesprochene Freistoß wird von Chrenka albgewchrt. Bei einem Zusammenstoß zwischen Höß und Keenorwird der Engländer am Kops verletzt. Der Trainer der Gäste eilt in das Feld und bearbeitet den Mittelläufer, der sich unter der sachgemäßen BehaMum.rasch erholt, mit Schwamm. und Handülch. Nun konnnt dre Vienna zu Wort. Seidl, der sich in großer Form befindet, überspielt :n eleganter Mamer zwei Gegner und gibt den Ball halbhoch zur Mitte. Vor dem Tor der Engländer entsteht ein gefährliches Gedränge, das Blair mit einem weiten Stoß klärt. Nun kommt der ausigezeichnet zusaurmenspielende linke Flügel der Gäste Cvans-Nock in flacher genauer Kombination mühelos bis in den gegnerischen Strafraum. Ludwig fährt im letzten- Augenblick dazwischen, rennt Pacista über den Haufen und befördert den Ball über die Seitenlinie. Eine schöne Flanke von Davies übevnmrmt Jones im Strafraum der Wiener. Ludwig stellt sich ihm in den Weg und wird von dem massigen Engländer weggerempett. Der sonst gut amtierende Schiedsrichter bringt den Mittelstürmer, oer unbehindert vor dem Tor steht, dadurch, daß er wegen Fouls abpfefft, um ein sicheres Goal. Fischer, der bisher mit dem glatzköpfigen ausgezeichneten Back Hardy nicht fertig werden konnte, überspielt diesen endlich einmal und erzwingt einen Korner. Allerdings war differ Erfolg schwer errimgen, da der kleine Flügolstürmer mit samt den Ball in ein hinter dem Spielfeld gelegenes mit Wasser angeffilltes Loch gefallen war. Der präzis getretene Korner kommt zu Seidl, dessen Schuß von Blair aus der Linie abge-wehrt wird. Ein neuerlicher Angriff der Vienna wird durch einen Fehlschuß Gschweidls abgeschlossen. Eine schnelle wunderschöne Kombination zwischen Seidl, Gschweidl und Höß schließt der letztere mit einem Prachtschuß. der aus größerer Enitsemung mit Ueberraschung abgegeben wird, ab. Der ausgezeichnete Tormann der Engländer erreicht jedoch den gegen die Torecke sausenden Ball und dreht ihn zum Korner, der abgewchrt wird. Nun kommt wieder einmal Evans zu Wort. Er überspielt mühelos die Bienna- Hintermannschast und gibt den Ball an Jones ab, der jedoch von Seifert im letzten Moment vom Ball gedrängt wird. In der 24. Minute nimmt Blair Gschweidl den Ball ab und paßt zu Nock, der von der Feldmitte aus vorläust, einen Gegner überspielt und den Ball unhaltbar unter der Querlatte ins Netz feuert. Gleich daraus scheint ein zweites Tor unvermeidlich. Davies nützt blitzschnell einen Fehler Ludwigs aus und schießt den Ball zu dem freistehenden Nock, der aber über das Tor schießt. Ein von Fischer vorgebrachter Ball kommt zu Neumann, es entstcht vor dem Tor der Engländer ein Gedränge, aus dem sich Keenor ruhig den Ball herausfischt. Eine gute Ausgleichsgelegenheit vergibt Höß, der freistehend von Seidl, der Jenkins geschickt 'getäuscht hatte, den Ball zuigefpielt erhielt. Gleich darauf muß Pacista einen aus 20 Meter Entfernung abgegebenen scharfen flachen Schuß von Evans unschädlich machen. Den ersten Angriff nach Wiederbeginn leitet Fischer ein. töß kommt in den Besitz des Balles, doch macht der Tormann ardfff's den scharfen Schuß unschädlich. Bei einem Vorstoß Seidl's verursacht Hardy einen Korner, der abgewchrt wird. Beadles hott sich den Ball von rückwärts, verliert das Leder ' aber 'an Chrenka, der Seidl auf die Reise schickt. Der ausgezeichnete Viönna-Mann täuscht Jenkins und schießt scharf aufs Tor. Blair wehrt aus der Linie ab, der Ball kommt zu Fischer, doch dieser verfehlt in der Auftognng auf wenige Schritte Entferirung das Tor. Ein Vorstoß von Jones tvird durch Chrenka regelwidrig aufgehalten. Keenor schießt den Freistoß, Ludwig will den stark Mfälschten Ball knapp vor dem Tor abwohren, verfehlt das Leder aber und verhilft den Engländern so zu ihrem ztociten Treffer. Pacista, dem die Aussicht verstellt war, hatte keine Gelegenheit, einzugreifen (17. Minute). Höß begeht an Keenor, dem er ein „Buckerl" stM, ein groibes Foul. Der Engländer konnnt schwer zu Fall, erholt sich aber bald wieder. Ein Vorstoß Gschweidls wird von den: Mittelläufer der Gäste rcgelwidrilg aufgehalten, den hiefür diktierten Freistoß jagt Kurz über das Tor. Die Vienna erringt nun im Feld ein entschiedenes Uebergcwichr, doch führen die fortgesetzten Angriffe zu keinem zählbaren Ergebnis. In der 27. Minute scheidet Neumann aus und wird durch Fischera ersetzt. Bei einem Gedränge rettet Farqanrson aufder Erde liegend. Dann wird Fischer von Höß freigespiett und eilt auf das Tor zu, wird aber im letzten Moment eingeholt und am Schuß gehindert. Die letzte Viertelstunde gehört wieder den Engländern, doch verhindert ie Vienna-Verteidigung, in der Ludwig und Seifert. Platz getauscht hat, jeden 'weiteren Erfolg der Gäste. Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, B. Seifzergaste 4 ‘EteLBKaP Kredit- und Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frapcbank 5981^99519680901

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