Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1880 (10.5.1924)
- Date
- 1924-05-10
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 9 «rreifge MSMUrrzerrrmg. Lendenzumschwung an der geWgen Börse. Weitere Erhöhung des Stützungrfond«. — Kin Nationalbankvertreter im ötühuusskomitee. - Beschleunigter Rüikrug der Koutermlne. Die ,UmterrÄ>uiN!g der Bankenvertreter bei teer NatioMbanik hatte^ den Erfolg, haß tatsächlich dom Stützungsikomitee neue Mittel zur Verfügung gestellt wurden, so daß die Stützungsaktion unigchiudert ihre Forüsetzuwg finden kann. Bei dieser Ge- >legenhelvt wurden auch die Maßnalhmen gogen die Kontevmine Geraten und den Banken ncchegelegt, die Stützungsaktion etwas energischer zu führen, als es bischer der Fall gewesen. Zu diesem Zwecke wird auch ein Vertreter der Nationalbank dem Komitee zu gezogen. Direktor Arkanes wurde hierfür in Aussicht genommen. Die Maßnahmen, welche die Bövsenkammer treffen will, um jede Klmtormine unmöglich zu machen und die darin bestechen, daß das Arrangement an Kvei Dagen der Woche und die Börse nur an 4 Tagen abgechalten werden, haben bewirkt, daß die Koutermäne in Angst, stark eiuMjwickt zu werden, beschleunigie Deckungen Voruvhm, die zu einer wesenRichen Echöhuug sämtlicher Kurse in der KuNsse führten. Namentlich in der Mpine-Kulifse, wo die Kontermine sich besonders engagiert hatte, war der Kaufandrang, so ftartk, daß zeitweise keine Ware aufzutretben war. Diese lebhafte Bewegung setzte sich auf allen anderen Gebieten fort und chatte ^zur Folge, daß die Börsenstimmnng einen wesentlichen Umschwung erfuhr. Günstig wirkte auch die Nachricht, daß der Franken erhMich zu sinken beginne, womit die Hoffnung verbunden wurde, daß es der Frankensyökuliation, welche für Ende Mai» mit größeren Verpflichtungen gebunden ist, ohne starke Inanspruchnahme des Wiener Marktes gelingen werde, ihre Engagements zu decken. Auch aus Prag kamen aus die Mnde von .den energischen Maßnahmen gegen die Kontermine im Wege der Arbitrage beschleunigte Deckungsausträge, welche ebenfalls zur Besserung des Niveaus beitrugen. In der heutigen Sitzung wird darüber Beschluß Maßt werden, an welchen Tagen das Arrangement abgechalten werden soll. Die Geldvechältnisse haben eine wesentliche Erleichterung erfahren. Der Reportsatz ist auf ein halb es Prozent Munken. Bruder Schiff, Texiilwarerchandlung, Wien. 1. Bez., Wollzeile l Nr. 9„ sowie über das Vermögen der Gesellschafter David Schiff, ' 2. Bez., Lilienbrunngasse 13, und Esriel Schiff, 2. Bez., Kvummbaumgasse 1. Schiff David, Inhaber der Firma D. Schiff, Pelzwarenhändler, Wien. 1. Bez., Bauernmarkt 24. Goldschmidt Renee, Inhaberin Regine Deutsch, Kleiderhandel usw., Wien, 1. Bez.. Neuer Markt 8 (neuerlich). Scheer Geza, Inhaber der Firma Louise Gollerstepper, Wien, 6. Bez., Maricchilferstraße 118. Broch Richard, Kaufmann. Wien, 8. Bez., Mchsgafse 24. Speiser. Deutsch u. Co., Wäsche-Warenerzeugung, Wien, 16. Bez.. Ottakringerftraße 63 (neuerlich). Die Unzulänglichkeit des kommerziellen Kreditwesens. In der gestrigen Vollversammlung des Niederösterreichischen Gewevbeverernes brachte Kommerzialrat Leopold Ettinaer folgenden Dringlichkeitsantrag ein: Durch den Weltkrieg find Handel, Gewerbe und Industrie durchschnittlich bis aus acht Prozent ihres Betriebskapitals entblößt worden. Deshalb hat sich hauptsächlich seit dem Ende des Weltkrieges ein kaum S« stillender Kapitalsbedarf bei fortgesetzt steigendem Zinsfuß eingestellt, welcher zur Folge hatte, daß die Zinsenauslagen die größte,Belastungspost der kaufinännischen. gewerblichen und industriellen Betriebe bilden. Wohl ist die Lage ans dem Geldmärkte in letzter Zeit durch Schaffung von einzelnen KreditshndÄaten in Verbindung mit einem Kredit bei der Nationalbank in bescheidenem Ausmaß gemildert worden; doch ist dadurch keineswegs die damit verbundene Absicht, den Zinsfuß im allgemeinen wesentlich herabzndrücken, verwirklicht worden. Das Bedürfnis nach einem billigen Kredit tritt durch die t ä glichen dreien Jnsolvenzfalle und durch die Unmöglichkeit, auf dem Weltmärkte zu konkurrieren, mächtig in Erscheinung. Das Geld der Großbanken ist für kaufmännische Zwecke unzulänglich Md sehr teuer, aber doch nicht so unerschwinglich, als das aus anderen Quellen stammende Leihkapital. Die. Abhilfe gegen die Verhältnisse ist wohl derzeit eine der wichtigsten Fragen aus wirtschaftlrchem Gebiet, deren Lösung wesentlich. dazu bsrtragen könnte, uns auS der schweren Wirtschaftskrise herauszuführen. ' Aus diesem Grunde stellen wir den Dringlichkeitsantrag, der. Gawerbeverein wolle ehebaldigst eine Enquete mit dem Thema' „Die Unzulänglichkeit und Unerschwinglichkeit des kommerziellen und industriellen Leihkapitals, deren Ursache und Bekämpfung" veranstalten. Der Dringlichkeitsantrag, der durch zahlreiche Unterschriften unterstützt war, Wurde einstimmig angenommen. Die Valorisierung aller Schulden in Polen. Aus Warschau, 9. d., meldet die Wirtschaftspolitische Korrespondenz: Die demnächst erscheinende Verordnung über die Valorisierung aller Hypothekavschulden wird zwischen den dem Mieterschutzgesetz unterliegenden und anderen Objekten unterscheiden. Der Valorifieruugssatz für die ersteren wird entsprechend niedriger festgelegt werden. Paketnachnahme- Md Postauftragsverkehr mit Holland. Mt Wirksamkeit vom 15. Mai 1924 wivd der Paketnachnahme« und Postauftragsverkehr mit Holland in beiden Richtungen wieder aufgenommen. Der Höchstbetrag der Nachnahme, mit der Pakete nach Holland belastet werden können, wird mit 10 Millionen Kronen festgesetzt. In der Gegenrichtung beläuft sich der Höchstbetrag auf 389 holländische Gulden. Der Gesamtbetrag der zu einem Postauftragsbrief aus Holland nach Oesterreich gehörigen Forderungsurkunden darf 2 Millionen Kronen nicht übersteigen; für Postauftragsbriefe aus Oesterreich nach den Niederlanden ist ein Gesamchöchstbeirag von 380 holländischen Gulden zugelassen. Im übrigen gelten die Bestimmungen wie für den Paketnachncchme- und Postauftragsverkehr mit Deutschland, Schweden und der Schweiz. Privilegierte österreichisch-ungarische Staatseisenbahn- Gesellschaft. In der heute abgchaltenen Bilanzsitzung des vereinigten Verwaltungsrates wurde beschlossen, der für den 2. Juni 1924 einzuberufenden 67. ordentlichen Generalversammlung zu beantragen, die für das Jahr 1923 zur Auszahlung gelangende Gesamtdividende (Dividende und Süperdividende) mit 30.000 K. Pro Aktie aus das im gleichen Jahre erhöhte Aktienkapital von 480,000.000 K. festzufetzen und den nach den sonstigen statutarischen Dotationen erübrigenden Betrag von 1.209,066.400.— K. aus neue Rechnung vorzutragen. Auf die Genußscheine entfällt keine Snperdividende. (Entgeltlich.) Oesterreichifche Waffenfabriks-Gesellschaft. Der Verwaltungsrat der Oesterreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft hat in seiner am 9. d. crbaehaltenen Sitzung die Bilanz des Geschäftsjahres 1923 festgesteut. Dieselbe weist zuzüglich des Gewinnvortrages pro 76,016.920.47 K. ein Erträgnis von 9.721,329.907.31 K. ans. Der Verwaltungsrat beschloß, der für den 26. d. anberaumten Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 3000 K. pro Aktie vorznschlagen. __ (Entgeltlich.) Wiener Börse. Wesentliche Besserung. An der gestrigen Börse war eine wesentliche Besserung der Börsenstimmung festznstellen. Die schon an anderer Stelle erwähnten Momente trugen wesentlich zum Stimmung- Umschwung bei. Die Besserung kam in erster Reihe in den Kulissewertcn zum Ausdruck, doch weist auch der Schranken auf einzelnen Gebieten eine bessere Tendenz auf. Der Kaufandrang in der Kulisse war zeitweilig, besonders in Alpine, stürmisch. Die Wiener Börse hat seit-den letzten sechs Wochen zum ersten Male ein entschieden freundliches Gepräge an den Tag. gelegt. In der Kulisse war zu Beginn das Geschäft so drängend, daß die Feststellung der ersten Kurse geraume Zeit in Anspruch nahm. Namentlich in der Alpine-Kulisse kamen die Deckungskäufe der Kontermine zur. Durchführung und bewirkten, daß dieses Papier sich gegenüber dem Vortage um 70.000 K. besserte. Von anderen Industrie-werten der Kulisse erholten sich Krupp um 40.000 K., Felten um 65.000 K., Siemens um 14.000 K., Timber um 22.000 K., Senrperit um 56.000 K., Brünner Maschinen um 90.000 K., Waagner um 30.000 K., Karstachen um 22.000 K. In den Bankenwerten war die Bewegung geringer. Es gewannen Bankverein 5000 K., Oesterreichische Kredit 9000 K., Anglobauk 3000 K., Länderbank 25.000 K., Unionbank 12.000 K. Im Schranken waren nur einzelne Gebiete von der Bewegung mitgezogen worden. Andere Gebiete blieben noch weiter vernachlässigt. Im ganzen war die Stimmung nicht einheitlich. Von den Petroleümwerten stiegen Fanto um 15.000 K., Jriag um 10.000 K., Floridsdovfer um 8000 K., während Galicia um 60.000 K. niedriger waren. Von den Transportwerten waren Nordbahn um 1,000.000 K., Donau- Dartrpf um 70.000 K. und Dux-Bodenbacher um 190.000 Khöher. Von den'Zuckevwerten erhöhten sich Schoeller um 140.000 K., Ungarische Zucker um 130.000 K. Der Anlagemarkt war ruhig, nur die Völkerbundanleihe erhöhte sich um 62.900 K. Von den Exoten notierten: Mraznica 53.000 bis 70.000 K., Tepege,26.000 Big 29.000 K., Universale 18.060 bis 23.000 K. __ Re Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Chemikalien. Das Geschäft iu ChewRalien war fest, wenn auch die getschäftlichen Tvausctktionen sich in den engsten Grenzen hielten. In einzelnen Artikeln sind durch Warenknappheit erhöhte Proffe erzielt worden. Im allgemeinen leidet aber das Geschäft unter den schwierigen Geldverhaltmssen. Paraffin notierte gleichpreffig, ebenso Ceresin. doch war in Anbetracht der Jahreszeit tvenig Geschäft. Infame der vor einigen Wochen eingesetzten Hausse in Earnaubalwachs sind die Wiener Lager in diesem Artikel ziemlich geräumt, so daß das Anbot den Bedarf nicht befriedigen kann. Ebenso verhält es sich mit JapanwachS und Chvnäwachs, was zu erhöhten Preisfovderungen führte. Unverändert stellt sich Montanwachs, und sind die Forvemngen der Händler derzeit wieder tief unter den Werksnotrerunyen. Das Geschäft in Terpentinöl kann durch die schlechte Witterung nicht in dem Maße eiNsetzen, wie es in den Vorjahren um die gleiche Jahreszeit der Fall war. Die Notierungen in vussischeim Terpentinöl weisen wohl in einzelnen Sorten einen leichten Rückgang auf, doch werden'zweifellos mit Beginn des Saifongchchäftes wie alljährlich Preisechöhuugen erfolgen. Die hochrchfmierten Sorten sind nach, wie vor bei festen Preisen gesucht. Wiener-Nmstädter Terpentmol ist weitechin infolge knapper Bestände fest. Befelstigt haben sich noch Essigsäure 80prozontig für Genußzwecke um 1000 K. auf 27.000 K. und Schtvefelstangen um 100 K. auf 2900 K. Dagegen erftchren Mschlvächungen die Gattungen: Chlorsaures - Kalium um einen Punkt auf 22 engl. Pfund tranfit Rsgensbnrg, Chromkali um 400 K. au!f 17.600 K., Kupfervitriol um 200 K. auf 7600 K,, Minium Bleiberger um 200 K. auf 13.300 K., Schellack um 4000 K. auf 100.000 K- und Schwefelnatrimn 66° Be um 100 K. auf 4400 K. Stärke. Die Tendenz ist nach wie vor fest. Kartoffelstärkemehr erhöhte den Preisstand um 200 K. und notiert 8000 K. Ferner stellen sich die Preise wie folgt: Weizenstärke 8600 K., Kernweizenstärke 3060 K., MüispUder 7450 K., bochprima Mnisbrockenstärke 8500 K.. Hochprima Dextrin 10.400 K., Kartoffelstärkestrup 9400 K>, Traubenzucker 9000 K., Reisstärke 8800 K. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Der gestrige Freitagsverkehr gestaltete sich etwas lebhafter und einige Umsätze erfolgten in Chemikalien zu gedrückten Preisen. Weinsteinsäure war selbst mit 35.000 K. nicht anbringbar. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Art. 343 des H.-G.-B. 2 Faß Crenwr tariert (200 Kilogramm) 99% verzollt zu 28.000 K. pro Kilogramm, sowie diverse Parfümerie-. und Toilettewaren zu 26,500.000 K. Ausgeboten wurden: Aetznatron 128/130 zu 7100 K., Autichlor kristallisiert zu 4000 K., Vleiglätte zu 11.600 Kronen, Chromalaun zu 7400 K., Chromkali zu 17.400 K>, Chromnatron zu 15.200 K., Kali aelbblausaures zu 25,000 K., Kupfervitriol 98/99 zu 7400 K., Milchsäure Vol. techn? 50% zu 10.000 K. tranfit Wien, Minium Bleiberger zu 12.800 K., Ratriumbisulfit 60/62 zu 5600 K., Nat^'umbisuffit zu 4400 K., Iv. Awcn ISS4 '' vvkcu VIL Allgemeine Industriebank vormals: Filiale Wieder Böhm. Zndaatrlal-Bank TeUgramm-Adresse: Indtubank Tel. 66*3*07,68-4*35,65*4-36 Serie,68-5-75 Weoh8olstuben In Wien: I. Hoher Markt 7, IV. Wlodner Hauptslrasso SS. VII. Kaiserstraese 48 Austro - HollAndische Bank Zentralbureau; Wien, I. Dr. Karl Lue^erplatz 4 (I. Ebendorferstr. 6) Telegrammadresse: Hollandbank Wien / Tel. 27-5-25 Serie ■Kommanditgesellschaft ■wigmund Amarant & Co. Wien, I. Graben 22 (Eingang Petereplatz 4) / Tel. 60S90 Serie Dorotheum* Bankabteilung Wien, I. Dorotheergasse 17 Fides, Treuhand - Bank Tel.: 61*3*20, 61-2-24, 64-0-72 O. m. b. H. I. Neutorgasse 17 Tel. : 61-3-20, 61-2-24,64-0-72 Bfinkkomntanditgeseilscltaft Franz Pollak Wien) I« Seitxergasse 4 (Ecke Bognerg. beim Graben) Telephone: 60-4-82, 60-4*93. 63*4-85, 64-4-48, 68-4-78, 69-4-83 Telegrammadresse: FrapObank Rankhaut m. Rohatyn Wleit) I« Maria Theresiensfrasse 10 Telephon 11-4-60, 11-4-61 Wiener Handelskreditbank A.G. Wien« I. Wipplingerstrassa 23 TelegrammadresBe: .Hacredo“ Telephon 64-5-65 Serie Eipoaltnr: I. Sohottenrlng 18 a — Telephon 69-3-14 Oxalsäure zu 13.000 K., Schellack T. N. orange zu 96.000 K.. Schwefelnatrium 60/62 zu 4500 K. tranfit, Soda-Ammoniak 96/98 zu 2900 K., Soda Bic. M. B. B. zu 5500 K., russisches Terpentinöl gelb zu 18.500 K., Chlorkalzium geschmolzen 70/71 pro 1000 Kilogramm zu 4 Pfund 10 Schilling transit Passau. Oele und Fette blieben preishaltend. Schweinefett kendierte eher etwas schwächer, nordamerikantsches (gurs lard) Tierces notiert pro 100 Kilogramm 28 Dollar elk Triest und in Kisten 22.400 K. Kolonialwaren-.. Dar Geschäft hielt sich in den engsten Grenzen, in Kakao, Gewürzen und Reis wurden einige Mengen zu unveränderten Preise abgegeben. Kaffee notiert Santo? primes pro 50 Kilogramm 94 Schilling 8 Pence bis 182 Schilling und Santos superivr 86 bis 94 Schilling, Sautös superior 74 Schilling 6 Pence eif Triest. Zucker schwächte sich neuerding» um 2'/, Punkte ad, es notieren Kristall 3,67V„ Würfel in Kisten 3,90 tschech. K. ab Grenze, sowie 10.600 K.. resp. 11.350 K. ab Lager Wien. L e q u a r 1923 schwächte sich um 100 K. ab 8800 K. und bosnische Pflaumen um 10 > K. auf 11.500 K. ab. Ausgeboten wurden noch vortugiesische Sardinen 200 Gramm-Dosen pro Kiste zu 28 Schilling 8 Pence ab Triest und pro Dose-zu 6500 K. ab Wien. Zum öffentlichen Verkaufe gelangen Heute am 10. d. um 11 Uhr 18 Stück orientalische Teppiche sowie 6000 Stück Lammfelle gefärbt, am 12. d. um Pelzwerk am 18. d. Um 11 llfir 17.700 Kilogramm Schoeller Poldi-Stahl> Kabeln, Oelshalter Motore sowie diverser elektrisches Material um 1 Uhr Zevhire am 14. d. Um 1 Uhr diverse Automaten und 1 .Barackenbau. TanmwoAmarkt. Pew-Vdrki« 8. Mai. Baumwollznsnhren in den atlant und Golfhäftn 5000, im Innern 3000, Ansfnhr nach Großbritannien —.—, nach dem Kontinent 6000. Lokalmarkt wiöaUug r 30.50 (letzt. Kurs 30.40). Tendenz: Stetig. Tennine r Avril —. Mai 30.17, Juni —Juli 28.88, August 26,25. Sevtembcr 25 20. Oktober 24.64, November —. Dezember 24.04, Jänner 23.71 Februar — , März 28.80. . Berliner Börse. . Berlin, 9. Mai. Die Börse begann in beruhigter Siinn mwng. Das Cingveifen der Regierung in den Bergarbeiterstreik, durch das es zu einer Verständigung kommen wird, wirkt« ermutigend und die Deckungen zum Wochenschluß bildeten eine weitere Stühe. Die Kurse waren gegen gestern im allgemeinen gut behauptet. Vereinzelt ergaben sich sogar bemerkenswerte Kursbessernn^en. Der Rückgang des 'ranzösischen Franken trug mit dazu bei. die Stimmung' günstig zu bccickflussen, da man auf eine Erleichterung der EngagemeiuZ m dieser Valuta hofft. (Alles in Billionen von Mark.) S ch l U ß k u r s e: Türkische Lose 21.1 ‘‘m. Staatsbahn 27.—, Nordd. Lloyd 4.37, Per. Elbesclütsaint 2.1. Berliner Handelsgesellschaft 24.—, Kommerz. sjMi'Mbnitf 3.62, Darmstädter Bank 6.1, Deutsche Bank 7.62, Tiskonlo- Kommandit 7.6, Dresdner Bank 4.8, Natioualbank für Deutschland —, Oesierr. Kredit 0.325, Oefferr. Länderboi,? , ReichSbaNk 22.5, Wiener Bankverein 0.275, Wr. Unionbank 0.175, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 7.6, Bocln,',",, Gußstahl 66.25 Daimler Dtotoren 2.5, Deutsch-Lurembu' 30.75, Deutschs Maschinen 4.12, Dynamit 4.75, Felten u. Guilleaume 18.—, Gelseukirchener 86.5, Th. Goldschmidt 9.—- Harpener Bergbau Hirsch Kupfer 21.26, Höchster Farben 9.5. Hobenlo! c 18.—-. Laurahütte 7.1, Mannesmannröbren 22.1 Bergbau 19.5, Schlickert u. Co. 25 —, Siemens n. Televhon Berliner 2.87, Goldanleihe 4.2. Dollarschatznim-c -