Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1878 (8.5.1924)
- Date
- 1924-05-08
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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EM 8 i"W^"Ä,'r Wien, i ■■ -u ■ i— - -.; ■ ■ .. ... tat und kräftigstem Theatereffekt" und sagt von der» Darstellern, mSbssonIdeuL von Mark S ch w e i d und Maurice Swartz, daß sie die Stücke 4u erleben schemcn, ein Urteil, des wir bei Bor-- sühmngen jüdischer Stücke stets bestätigt sehen." — Das Jüdische Künstlertheater feiert tvcchrend seines London er GastspielZ Hkotzc Erfosigv. . y*; _ Aus den Matern. O.p e r »t h e o 11 r. Morgen Freitag. 8 Uhr abends, fünfte Vorstülmig der R i ch a r d Strantz-Feier: Uraufführung von „Schlagobers" (heiteres Wiener Ballett in zwei Aufzügen) von Richard Strauß. Birrgtheater. Heute, 7 Uhr abends, „D r e r o r e Mühle". A k a d e m i e t h e a t e r. Heute, V,S Uhr abends, .Harten derIngenö". V o l k S o p e r. Heute „Tristan u n d Z f o l d e". Im Raimund-Theater spielt heute Elisabeth B eigner zum ersten Male daS »Fräulein Julie" in StnndbergS gleichnamige» Schauspiel, de» Jean gibt Anton E d t h o f e r. Den Abend eröffnet die Erstaufführung der eiuaftige»» ScharrstzielS von AugustStrindberg „Debrt und Kredit"; dev Beginn ist für '/,8 Uhr angesetzt. Johann Strauß-Theater. Souutag den 11. d., »nachmittags und abends, „M a r i e t t a". Dienstag den 13. d. 50. AuMrung. Wiener K o m ö d i e n h a « S. Das nm» endgültig von der Wiener Landesregierung freigegebene Spiel „D a 8 Z ö l i b a t", 5 Bilder aus dem Priesterleb««, von Johann Ferch, gelangt am 12. d. zur Uraufführung. Avollotheater. Dada E u n cm, der Komponist der holländischen Operette «Die Königin von Moutmti i r e" ist i« Wien emgetroffen, um an Len letzten Proben seiner Operette, deren Premiere am SamStag Len 10. d., 7 Uhr abends, stattfindet, persönlich teihunehmrn. Moiffi über „Habimah". Alexander Mo» s s i Hai während seines Moskauer Gastspiels einige Vorstellungen des dortigen hebräischen Theaters „H aL i m-ah" besucht. We seinerzeit auch Maxmr Gorki, der über die Leistungen dieser Bühne einen begeisterten Aussatz schrieb, hat auch auf Alexander Moissi die'„HMMch" amen starken Eindruck gemacht. Ev äußerte sich d-cchm, .daß die ganze moderne KunstttE auf die Entstehung und Entwicklung der „Habinrcch" stolz sein Wnne. Das Richard Strauß-Fest in München. Di- Münchner R ichard Strauß-Woche Umsicht siegende Aufführungen: 8. Juni „Der Rosenkavalier"; 10. Juni „Salorne": 11. Juni (Geburtstag des Meisters) Konzert im Odern» mit der Orchestersuite aus dem ,Mrrgrr als Edelmann" Mid den sv»uphonrschen Dichtungen „Till Cu-lenspregels lustige Streiche", „Don Juan"; 12. Juni „Elektra"; 14. Juni „Feuersnot", „Josesslegende"; 15. J»mi „Ariadne aus Ncaxos". Hagenbund. Die Frühjährsausstellung des Hagenbundes wird Sonntag den 11. d. um 11 Uhr vormittags vom Bundespräsidenten Dr. Michae l Hai n »sch eröffnet werden. Enthüllung einer Gedenktafel für Beethoven. Am Hause Unggrgaste 5, wo Beethoven vor 100 Jahren seine Neunte SynHchönie vollendete, wurde -gestern mittags eine mit dem RelidfbÄdms Beethovens «schmückte Gsdenktaftl in seierlicher Weise enkhMt. Um die moderne Musik. Auf welch gchässigr Art und Weise die moderne Musik bekämpft wird, kao>il man einem Aufsatz des Breslauer Musikkritikers Dr. Paul Rassenfrld in den „Signalen für die musikÄische WÄt" entnehmen, der bezeichnendevwsrse den Titel „Musik aus OüÄand und Mödland" fiihrt. Nach einem Protest gegen die altzu häufige AuMhrung von Werken Paul Hindemiths durch die Bereinigung zur Pflege zsitgonöffrscher Musik" besaßt sich Rie-senseld ruii den drei Klavierstücken Opus 11 von Arnold Scho uh erg, denen or nmsitalische Impotenz vorwirft und für die er den Titel vorschlägt: ,-Wenn einer zu viel Bockbier getrunken hat:" Kam» sich da der mmrusiiafischeste Mensch Dr. Paul Riefeuftld als Gegn^ des Zllkohols vorstellen? Es kommt ober nych besser. Ernst Krenoks „Symphonische Musik für neun Solomstrumenft, Opus 11, hat es ihm besarckers -angetan. „Der Verfasser lasst jedes der nr»m Instrumente nach seiner Fasson unselig' werde«, kems kmmnert sich um das andere, van Harmonik ist nichts zu erkeu-nen, Melodik gibt es nicht, der Rhythmus ist von stupidester Gleichmäßigkeit. Man hat den Eindmck, als ob Hech Krenek mit der Sitzrückenverlärrgrruug auf den» Klavier hft» urw her gerutscht wäre und diese erhabenen Geräusche auf einigst uneinige Orchesterinftrnntente ÄbertraMN Wie." Da bleW wohl dem jungen, außerordenüich bryckbien Ernst Krenek mchch anderes übrig, als seine „SitzrückentzerlangerWg" dem erlaubst len Kritiker znzukchren. Serichtsslwl. Lar Ansehen des unsanschen Staates. st Der Numerus clausus unter gerichtlichem Schutz. \ Aus Budapest wird uns berichtet: .Im Oktober 195j| erschien aus der Feder des Bürgerschull>irektors Ferdinand Szekely eine Broschüre unter dem Titel „Der Numerus clausus in Ungarn". Die Einleitung der Broschüre hat de« Natiottalversammlungsabgeordneten .Jvsef Pakots znm Verfasser. Szekely sagt in der Broschüre unter anderem folgendes: „Nach mannigfacher» Revolutionen mÄ Putschen Hai eine ungesetzliche Regierung zu ungesetzlichen Mittel»» ihre Zuflucht genommen. Zunächst dadurch, daß sie dem gekrönte»» König seine Rechte vorenchielt und die Lage der Jude»», diö seit einem Dierteljahrtausend Rechte und Pflichten mit de»» übrige»» Bewohnern des Landes geteilt hatten, geradezu u unhaltbar machte. Den von der Front heimkehrenden Unist versitätshörern jüdischer Konfession' wurde der Eintritt ins llnioersitätsgebäude gewaltsam verwehrt. In der Aula der Universität werde»» massenhaft Waffen angesantmelt, um int gegebenen AngeMick einen K r e u z z >r g g e g e»» die Juden zu inszenieren. Es sei lebensgefährlich für die Inoe»», zur Nachtzeit die Straße zu passiere»». Die jüdische,»' Universitätshörer, die ins Auslmid ziehe»» müsse»^ »oerden dort die ungarische Killt,ir und die Wissenschaft för- *trr.. während.'hier zu Hanse die »„»verai.lwartliche,» Elemeiste?** riln»' MNeMzMmtzTd Akt'. iS. Koirnnandite der Kroatischen Edcomptebank. Agram Wien, I. Seitzergatte 4 Aüt Arten von Bankgeschäften Telephone:'60442, 60*4-03, 63*445, 64-441, 684-76, 6-4-82 (Ecke beim »(MAS Kredit- und Warengeschäfte Tetegnmniftdreuc : Prapobuk mit O.chsenziemern und Gummistöcke»» ihr Unilxsen treiben." „Das heutige Regierungssystem ergötzt sich <mt Todesröcheln der zum Blutgerüst geschleppten Patrioten..." Die Staatsanwaltschaft leitete gegen Ferdinand Szekely das Verfahren wegen Prehdergeheus gegen das Nnfehen deS ungarischen Staates urü» der ungarischen Nation ein. Am Dienstag farw hierüber l»fe Berhandlung beim Strafgerichtshofe unter de« Vorsitze des Gerichtsrates Dr. Schadl statt. Angektrgter Ferdinand Szekely erklärte sich für mchtschuldig. Er sagte, es sei geradezu absurd, ihn der Vaterlandslosigkeit zu beschuldige»». Nach d?»»» Zusammenbruch der Kommune habe er weiter als Direktor einer 'hauptstädtischen Bürgerschule ge- »virkt, ein Beweis dafür, daß man ihn weder boHchewikischer, »roch antinationalrstischer Gesinrrung zich. Die Vorgänge im Cafe Club und im Hotel Britannia sowie die Einführung des Numerus clausus erbitterten ihn derart, daß er noch gegen Ende 1920 seine Bemerkungen hierüber zu Pcchier brachte, Etwa zwei Jahre später wurde die Broschüre veröffentlicht. Oberstaatsanwaltssubstitut Dr. M v l d o v a n y i beantragte die Schuldigsprechung und Verurteilung des Angeklagte»», der in seiner Broschüre die Tatsachen entstellt und unwahre Tatsachen angeführt habe. Verteidiger Dr. Desider Sebeök plädierte für die Freisprechung Szekelys. In der Broschüre werden nicht der Staat und die ungarische Nation angegriffen, fordern es werde da auf das Regime Stephan Friedrichs angefpielt, der unt ungesetzlichen und gewalttätigen Mitteln die Regierung an sich gerissen hatte. Der Gerichtshof verurteilte Ferdinand Szekely wegen des Vergehens gegen den ungarischen Staat und die ungarische Nation zu drei Monaten Gefängnis und 300.000 K. Geldstrafe. Der Verteidiger meldete die Ber»rfung gegen das Urteil an, während der öffentliche AMäger das Urteil zur Kenntnis nahm. > j; i Segen die Seversche Mchaffmgrvrws. Vor eitrigen Tagen hat Lairdesgerichtsrat Dr. Benesch dem» Bezirksgericht LeopMstadt ein Urteil gefällt, welches einen Bruch mit der bisherigen Praxis in der Rechtsprechung bei Ausweisungsfällen bedeutet. Herr Leo K., der seit Jechren in Wien mit seiner Frau und fünf Kindern lebt, fristet seinen Unterhalt in der Weise, daß er in Italien Aufnahmen für Brldervergrößerungen macht, die in Wien ausgesührt werde»», zu welchen» Zwecke er wiedecholt Reisen ins italienische Gebiet macht. Ziach der Severschen Verordnung vom Jahre 1919 aus gewiesen, bekam er über Ersuchen wiederholt kurzbefristete Aufeuthaltsbewilligu»^- ge r». En» Aufenchaltsbewilligungsgesilch geriet Lei der Behörde in Verstoß und K. wurde samt seiner Familie ab geschasst. In der Folge wuicde er wegen der oberSvähnte»» Jtalienreisen von der Polizei Leim Bezirksgericht Leopoldstack wegen/ R e v e r s i o n angeklagt. Der Verteidiger Dr. Juris führte aus, daß die Gedersche Verordnung ungesetzlich sei und daß es noch ungesetzlicher sei, dr^e Verordnung d»»rch dgs VagabundengLsetz vorn Jahre 1873, welches sich gegen eige.ptumsgefährlich^ JndivLuen richtet, zu unterstützer» und auf Persouen anzuwendeu, die sich redlich ernähren u»»d niemand zur Last fallen. Es geht gewiß nicht: an, daß sich eine Behörde herausnehme, unbescholtene Personen „als für die öffentliche Rühe und Ovdlrung" gefährliche Individuen zu bezeichnen und aus diesem Grunde abzuschaffe»»./ Herr K. sei nicht n» Befolgung des Wbschrffmrgsdekretes, sonder»» nur geschäftlich, bei Bchaltung der, Wohnung und / Hinterlassuug seiner Familie ausgereist, weshalb keme Reversion vorliege. Der Verteidiger verwies auf die Bestimmung des § 66 Jurisdiktionsnorm, nach welcher der Whw sitz eirier Person an dem Orte b e g r ü n d e t ist, an welchem sie sich in-der erweislichen oder aus den Umstäirde»» härporgehendeu Absicht niedergelassen hqt, daseW ihren b l e i b e n d e u A u s e n t h a l t zu nehmen. . Landesgerichtsrat Dr. Benesch schloß sich der BertMgmrg an u»»d ging mit einem Freispruch vor. / , st 'Dagegen berief der staatsanwaltschastliche Futtkt«n»är. ES wird »»un das Berufungsgericht zu entscheide»» :hab«r, ob Einsicht, und Vernunft oder Politik ein Uuslegungsmittel des Gesetzes zu sein haben. . , . ' . . . Die Mltigkeit der Schumpeter-Verordnung. Die jetzt 81 Jahre alte Ministerialratswiüve Ma'Üvine Seder hatte im Jahre 1904 chr Haus in Baden an Frau Cacilie Straßer um 128.000 K. verkäuft, wovor» 20.000 K. bar erlegt.worden waren, während der Rast auf dem Hause intabuliertwurde. Im Jahre 1922 wollte Frau Straßer die 106.000 K. bezahle»», deren Anrnchine verweigert wurde. Das Kreisgericht Wiener- Neustadt wies die Klage auf Valorffierung mit Hinblick auf die Schmnpeter-VerordnurM vom Jahre 1919 ab, auf Grund welcher die ZahlMg -in Papierkronen berechtigt sei.' In der gestrigen - Berusimgsvechandlung stellte der Klagevertr.eter den Antrag auf Abtretung des Mes an den Berfaffünasgerichtshos zur Ueberprüfung der Schurnpeter-Verordnung. Im vorliegenden Falle nehme'oie jetzige Besitzerin wresen und das erstrichterliche Urteil bestäti.at, da mcht Go'ldkronen als Rückzahlung bedmrgen waren, daher weder tim Anspruch auf Valorisierung »roch auf Schade»»rrsatz gcrech.'-l'rirgt erscheine. . Lollswiü. vUQillQü TuuUlnailUnti«. Zvmchme des österreichischen Notenumlaufes. — Wachse» der . Aus den Ziffern des Ausweises der Oestvvreichsichen SLakioncklbank vom SO. April eogDt sich eine Steigerung der Gch'amchirkuLat-üm um 2SA Milliattwn. auf 0916 Milliarden. Die stinckere Zunahme des effÄtive« Notenumlausies -mn 646 MMarden ist gu zwei Dritteln darauf zurücktzuführen, daß von den Girokoute»» aMMch des Monatsschlnffes stärkere Whebuingen stattgefunden haben. Die BOvegung der Gesamtzirkülation findet aus der Aktivseite ihre AuMärung durch einen Em-reichungMberschuß von zirka 394 MMardein im Eskornpt, in welchem die gesteigerten Ansprüche zum Ausdruck kommen, die unter dm gegenwärtigen Berhältnisson an das SkoteniMtut gestellt werden. Datz Wechselportefeuille beträgt 2180 Milliarden. In» DeviseMerkehre hoben Mar auch diesmal die Mgaben die EirrlieferiMgen uiberstiegen, dochhielten sich die Ansprüche in wert mäßigeren Grenzen als in den Vorwochen, so daß der Ausga»rg von Devisen Ms dem Barschatz bloß »lngefähr 38 Milliarden beträgt. Der Barschatz der Bank beläuft sich auf 3776 Milliavdsn. i Devise«, und Balutrnkurse. (Mitgeteilt von der Oesterreichischm Nationalbank.) ' Vista 7. Mai Geld Ware Amsterdam j, j holl. Golden . - Agram 1 >ug. Kronen . .; , Belgrad 1 Dinar .. Berlin* 1 deutsche Reichsmark; Brüssel 1 belgische Franes , . Budapest 1 ungarische Kronen z Bukarest 1 Lei ......; Chrlstianta 1 norweg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kroaor ' London l Pfund Sterling . , . Madrid I Pesetas ...... Mailand t Lire New York 1 Dollar Paris I Francs Prag 1 tschecho>s1ow. Kronen . Sofia 1 Lewa ...... * Stockholm 1 sehwedlscheKronor . Warschau** 1 polnische Mark. Zürich J schweizerische Francs « Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar auf*; .. . » „ kleinere ... Belgische Noten 100 Francs .., Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * A . » kleinere... Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*....... t> a . 100. ... « kleinere* . . . bngl» Noten von 5 Livrest. aufw. „* » kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden » Italienische Noten v. lOOLlre auhr, , » . kleinere . . . Jagosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » - - .too a . . . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **. . klcfncrc^5^ •' m Rumänische Noten zulOOOu.5ÖOLc) . » kleinere ... Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel n a n a 100 . ... kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.1000 aufw, kleinere 6. Mai Geld Ware 26700.- 877.- 877.- 16.18 373*.— o.8t 359.- 9680.- 12180.- 26800.- 26600.— 881.- 878.- 881. : 16.40 3756.- 0'87 36».- 878.— 16.10 3694.- 0.81 359.- 9720.- 9680.- 12220.- 12030.— 26700.- 888.— 882,- 16.41 3706.- O.tff 361.- 9720.- 12070.- 311336—. 31300.-311300.- 312300.- 9680.- 3189.- 70935.- 4612.- 2080.- 516.- 18570.- 9720.- 3201— 3174— 71185— 70935— 4628— 4607— 2090— 2080.- 520— 518— 18630— 18570— 9720.- 3186.- 71185,- 4623.- 2090.- 522,- 18630.- 72035.— 12685— 12635.- 12685,- 76460— 7O860— 70463— 70860.- 70360— 70760— 70360— 7076t).- 3695— 3725— 3655— 3688.- 501— 509— 501— 509- 481— 489— 481— E- 12030— 121I0- 11890.— 11970— 15,80 16.29 1&S9 16,2» 15^60 16— 15— »6— 3095QO— 311100— 309530— 31,190— 309300— 310900— 309300.- 310900— 4585.- *615— 4575— 4605- 26400— 26600— 28300— 26500— 3175— 3195.- 3160— 3180— 3145— 3165— 3130— 3150.- 874— 880— 875— 881— 864— ' 870— 865— 871— ,9560— 9840— 9360— D6«0— 76— 82— 76— 82— 71— 77— 71— 77— 356— 360— 356— 360— 338.- 340— 336— 340— 18370,- 18470— 18370— 18470— 12550— 12640.- 12620— 127c0— 95SO— 96401- 9560— 9640— 2064— 2080— 2064— 2080— 2059— 2075— 2059.- 2075— 0.78 034 0.78 0.84 „ , Kleinere Ungar. Noten (neue Gm.) zu lOOOKr. , .zu 10.000,Kr. ... . . kleinere ..... 9.73 ' * Für 1000 bf.-Mark, ** für 10.000 potz». Mark. 0.79 0.73 t,7ö Die Regelmrg der ausILMschw «pÄriegz» schulde». Die französischen Vorkriegssorderuugen an Oesterreich. Paris, 7. Mai. (Havas.) Die äußerste.»» Fristen zur Bor» «Lage der Bewsisschriften Kr die RLgeluntz^ der MNtzpsische« BorkriLgssorderungen durch die Vermittlung^ des franizösischösterreichischen und des sranzösisch-un garische»» Äusgleichs« Äm'tes wurden auf den 80. Juni 1924 festgesetzt und Ikönnen nicht erstreckt werden. .Die sranzösischs»» Gläubiger werden ihre SchuldfoiÄevuuigen, deren Summe sie n»cht . zur rechten Zeit genau angeben Samtien, später berichtigen koüneu. Mr die .Kolonien wurde die Frist bis zum 30. Schternber erstreckt. Die so festgesetzten Fristen bezichen stch »»»cht aüf die österveichiisch« ungarischen Coupons und amortisierten Ditres„deren RegÄurttz durch gütliche Uebereinkolmnen nicht hatte stattfinddn'können. Die Kompensationsämftr werden die ZMüng dieser Werte unter BedinglMgen sortsetzm, die ein demnächst - erscheinendes Zirkuilar festsetzen wird. / Das Ssterreichifch-lschccho-stowMsche Clearing. Prag, 7. Mai. Die Schlußvechaudlungen Wer das Clearing der gegenseitige.»» Forderungen der tschocho-IslowoAischLl» Ed der. österreichischen Staatslbürger Mrden, wie die ,Hrager Presse" mitteilt, Mitte Mai'in Prag ausgeuMnmmi 'webdpn.! Bisher sind nach dem gen-au,nt>e.n Platte . etwa, .50.000 AnmeMngen tschecho-slowakischer Staatsbürger Die Aus^leichsguote steht noch nicht fest.Auch sei. noch nscht bestimmt, ob der Ausgleich der geMseitigm Forderungen v.»id Btv'binds'ichkeit«n unter den -' EldingmksihrtM' Ät" Wien und